CH313688A - Amplitudensteuervorrichtung in einer Hochfrequenzanlage - Google Patents
Amplitudensteuervorrichtung in einer HochfrequenzanlageInfo
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- H03H7/00—Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
- H03H7/48—Networks for connecting several sources or loads, working on the same frequency or frequency band, to a common load or source
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Description
Amplitudensteuervorrichtung in einer Hochfrequenzanlage
In den sogenannten Instrument-Landeanlagen und in Radiobaken zur Leitung von Flungzeugen ist es erwünscht, über Vorrich- tungen zur Steuerung des Amplitudenpegels von mit Signalen modulierten H. F.-Sehwin- gungen in bestimmten zugeordneten Antennen wu verfügen, Eine der Schwierigkeiten besteht darin, eine derartige Steuerung aus- zuführen, ohne die Phase der Schwingungen z u verändern, Zweck der Erfindung ist es, eine Amplitudensteuervorrichtung'zu schaf- fen, mit welcher zwei Verbrauchern Hochfrequenzsehwingungen mit wahlweise ein stellbarem Amplitudenverhält.
nis zugeführt werden können, ohne die gegenseitige Phase der Schwingungen an den Verbrauchern zu beeinflussen.
Die erfindungsgemässe Amplitudensteuervorrichtung, welche versehen ist mit einer Brüekenschaltung, deren einer Arm so aus- gebildet ist, dass er das Äquivalent eines drei Viertelwellenlängen langen Armes bildet, während die Länge jedes der drei andern Arme eine Viertelwellenlnge beträgt, weiter mit Mitteln, die zwei diagonal gegenüberliegende Ecken der Brücke mit je einem Verbraueher verbinden, ferner mit einer Hoch frequenzquelle und mit Mitteln, um Schwingungen aus dieser Quelle den beiden andern Ecken der Brüeke zuzuführen, zeichnet sich aus durch Mitte], um die Phase der an die Brüeke angelegten Hochfrequenzschwingun- gen gleichzeitig um gleiche wahlweise einstellbare Beträge im entgegengesetzten Sinne zu verändern,
wodurch den beiden Verbrauchern Hocbfrequenzschwingungen mit wahl- weise einstellbarem Amplitudenverhältnis zugeführt werden, ohne die gegenseitige Phase der Schwingungen an den Verbrauchern zu beeinflussen.
Nachstehend wird die Erfindung an. Hand eines Ausführungsbeispiels und einiger Varianten unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt das Schema einer Amplitudensteuervorrichtung, welche ein Ausfüh rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darstellt.
Die Fig. 2 und 3 zeigen Vektordiagramme, die zur Erläuterung der Arbeitsweise der Vorrichtung nach Fig. 1 dienen.
Die Fig. 4 zeigt eine Variante eines Pha senschiebers, der in der Steuervorrichtung verwendet werden kann.
Die Fig. 5 zeigt die Seitenansicht eines weiteren Phasenschiebers, der sich in der Steuervorrichtung verwenden lässt, und die Fig. 6 einen längs der Linie 6-6 der Fig. 5 geführten Schnitt in der Ansicht.
Die Steuervorrichtng der Fig. 1 weist eine Hoehfrequenzquelle 1 und einen Phasen schieber 2 auf, wodurch die der Brüc. ke 5 an den Punkten 10 und 11 zugeführten Hochfrequenzströme I1 und I2 mit einer gewünsehten gegenseitigen Phasenverschiebeung zugeführt werden können. Der Phasenschieber weist eine Leitung auf, die eine Schleife 3 billet, mit welcher ein Schieber 4 gekoppelt ist. Dem gleichen Zweck würde auch ein Schwingungshohlraum mit beweglicher Sonde dienen. Wenn die Leitung 3 eine elektrische Länge von einer Viertelwellenlänge aufweist, lä2t sieh eine maximale Phasendifferenz von 900 erzielen.
Die Brüekensehaltung 5 ist mit zwei Verbrauehern 6 und 7 versehen, die an den diagonal gegenüberliegenden Verbin dungsstellen 8 und 9 der Brücke angeschaltet sind, während die phasenverseho- benen Schwingungen über die Übertragungsleitungen 12 und 13 den beiden andern Dia gonalpunkten 10 und 11 der Brücke zuge- führt werden. Die Briieke weist drei Arme 14. 15 und 16, die je eine Viert elwelilenlänge lang sind und einen Arm 17 auf, dessen Länge drei Viertelwellenlängen beträgt.
Diese Brüekenarme bestehen aus Koaxiallei tungen. Der drei Viertelwellenlängen lange Arm 17 stellt das Äquivalent der üblichen Kreuzung dar, da dieser Arm um eine halbe Wellenlänge länger ist als die Viertelwellen- längen-Arme 14, 15 und 16.
Man erkennt, dass die den Verbrauehern 6 und 7 über die Arme 15 und 14 zügeführten Schwingungen phasengleieh sind, während die diesen Verbrattehern über die Arme 16 und 17 zugefiihrten Schwingungen unter sich stets gegenphasig sind. Somit besteht zwiselien den Schwingungen an den Verbrauchern 6 und 7, die gleiche Impedanz ha- ben sollen, für alle Einstellungen des Pha senschiebers 2 eine Phasenversehiebung von 90 .
Der Strom zum Verbraucher 6 setzt sich aus den Strömen I16 und I26 und der Strom zum Verbraucher 7 aus den Strömen I17 und I27 zusammen. Wenn der Sehieber 4 in der Mitte der Leitung 3 steht, so sind die Strome I1 und I2 in Phase, so dass auch I16, I26 und 117 in Phase sind, wahrend der Strom I27 eine Phasenverschichbung von 180 auf weist ; diese Sachlage ist im Vektordiagramm der Fig. 2 dargestellt. Wird nun der Schieber 4 aus der Symmetriestellung verschoben, so wird der Phasenwinkel des Stromes fi um gleichviel vergrössert, wie derjenige des Stromes I2 verkleinert wird, wodurch sich die Brückenströme wie in der Fig. 3 angegeben verändern.
Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass die beiden Summenvektorn I16 + I26 und I17 + I27 die Amplitude ändern, dass sie jedoch die konstante Phasenbeziehung von 90 zueinander bewahren. Die Vektorsumme der Strume ZundTggelangtzum Verbraucher 6, ihre Vektordifferenz zum Verbraucher 7. Da es die Aufgabe der Brücke nach Fig. 1 ist, die beiden Verbraueher- eingänge voneinander zu isolieren, arbeiten die Strume Il und I2 in konstanten Impe danzen und bleiben daher selber konstant.
Die gesamte Eingangsimpedanz ist daher konstant. Es lassen sich verschiedene Formen von Impedanzanpassung : verwenden, um die Eingangsimpedanz-Anforderungen des systems zu erfüllen. Es kann entweder eine symmetrische Leitung oder eine koaxiale Lei tung mit einer abgeglichenen Brücke verwendet werden. Im Beispiel der Fig. l sind für die Brücke Koaxialleitungen verwendet, und der Phasensehieber 2 wird durch ein einziges Organ 4, das. nur eine einzige Bewegung ausführt, eingestellt, wodurch die eine leitung verlängertund die andere gleichzeitig verkürzt wird.
Die Fig. 4 zeigt einen Phasenschieber, der eine Koaxialleitung mit dem Aussen und dem Innenleiter 18 und 19 aufweist und in zwei Abschnitte unterteilt ist, die teleskop- artig durch eine zweite koaxiale Übertra- gungsleitung 21, 22 miteinander verbnnclen werden, die ihrerseits mit der von der Hochfrequenzquelle 1 kommenden Leitung 20 ver bunden ist. Die entgegengesetzten Enden der leitung 18, 190 sind mit den Ecken 10 und 11 der Brücke 5 von fig. 1 verbunden. Der Aussenleiter 21 und der Innenleiter 22 der die beiden Leitungsabschnitte 18, 19 verbindenden Leitung sind an ihren Enden mit Bürsten oder andern Gleitkontakten 23 und 24 versehen.
Die Leiter 21 und 22 sind in nicht gezeigter Weise mechanisch miteinander verbunden. Durch Verschiebung des Gebildes 21, 22 nach rechts oder nach links wird die Phase der an die Brüeke angelegten Ströme I1 und I2 gleichzeitig und in entgegengesetztem Sinn verändert, wodurch, wie an hand der fig. 3 gezeigt., eine Amplituden änderung an den Ausgängen 8 und 9 der Brize, lie erhalten wird.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einen weiteren Phasensehieber, weleher Idie parallelen Leiter 25 und 26 aufweist, welche in einem Halbkreis auf entgegengesetzten Seiten eines ro tierenden. Leiters 27 angeordnet sind. Ein Sektor dieses rotierenden Leiters ist mit einer c3ielektrisehen Sehieht 28 versehen. Die Lei tungen 25 und 26 werden druch die Leitun gen 29 bzw. 30 gespeist.
Wenn der Rotor be- zunilich der parallelen Leiter bewegt wird, so ell, tsteht eine Wirkung, die von gleicher Art ist, wie wenn man eine Brücke längs der parallelen Leiter bewegt Die Bewegung des Dielektrikums zwischen den parallelen Lei- tern verursacht. auf diese Weise eine Phasen änderung an den Ausgängen des Parallel leitersystems, die für die beiden Seiten der Brüeke gleieh gross, aber entgegengesetzt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Amplitudensteuervorriehtung in einer Hochfrequenzanlage mit einer Brückensehal tung, deren einer Arm so ausgebildet ist, dass er das Äquivalent eines drei Viertelwellen- längen langen Armes bildet, während die lange jedes der drei andern Arme eine Vier- telwellenlänge berträgt, wieter mit Mitteln, (lie zwei diagonal gegenüberleigende Ecken der Brüeke mit je einem Verbraucher verbinden, mit einer Hoehfrequenzquelle und mit Mitteln, um Schwingungen aus dieser Quelle den beiden andern Ecken der Brüeke zuzuführen, gekennzeichnet, durch Mittel,um die Phase der an die Briieke angelegten Hoehfrequenzschwingungen gleichzeitig um gleiche waldweise einstellbare Beträge im entgegengesetzten Sinne zu verändern, wodurch den beiden Verbrauehern Hochfre quenzsehwingungen mit wahlweise einstellL barem Amplitudenverhältnis zugeführt wer- den, ohne die gegenseitige Phase der Schwin gungen an den Verbrauchern zu beeinflussen.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrielitung nch patentanspruch, dadruch gekennzeiehnet, dass die zur Phasen änderung dienenden Mittel einen Phasensehieber aufweisen, der aus zwei in bezug aufeinander symmetrischen Hälften besteht, von denen die eine die Phase der Schwingun- gen steuert,dieauf die eine Seite der Briieke fliessen, während die andere die Phase der zu der andern Seite der Brüeke gelangenden Schwingungen steuert, und ferner Mittel aufweisen, um den Phasenschieber derart einzustellen, dass der wirksame Teil der einen Hälfte verlängert und der wirksame Teil der ändern Hälfte gleichzeitig ebensoviel ver kürzt wird.2. Vorrichtung naeh Patentansprueh, da- dureh gekennzeichnet, dass die zur Phasen änderung dienenden Mittel eine bogenförmige Leitung und einen mit dieser gekoppelten Schieber aufweisen.3. Vorrichtung anch Patentanspruch, dadruch gekennzeichnet, dass die der Phasen änderung dienenden Mittel zwei je mit einem der Brüekenspeisepunkte verbundene KoaxiaL leitnngsabschnitte und einen weiteren, diese beiden Koaxialleitungsabschnitte miteinander verbindenden Koaxialleitungsa. bsehnitt aufweisen, welcher seinerseits mit der Hochfrequenzquelle verbundent ist, dass weiter die beiden erstgenannten Abschnitte einerseits und der genannte weitere Absehnitt ander- seits teleskopartig ineinandergreifen, und dass an den teleskopartig ineinandergreifen- den Teilen Gleitkontakte vorhanden sind.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da dure, gekennzeichnet, dass die zur Phasen änderung dienenden Mittel ein Parallelleiter system, Mittel zur Speisung dieses Parallel leitersystems aus der Hochfrequenzquelle und einen zwischen den beiden Leitern angeoidneten, leitenden Rotor umfassen, der einen Sektor aus isolierendem Material trägt, weleher seine Lage layes des Parallelleiter- systems ändert, wenn der Rotor sich dreht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US313688XA | 1951-08-09 | 1951-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH313688A true CH313688A (de) | 1956-04-30 |
Family
ID=21859075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313688D CH313688A (de) | 1951-08-09 | 1952-08-09 | Amplitudensteuervorrichtung in einer Hochfrequenzanlage |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313688A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3005168A (en) * | 1959-10-08 | 1961-10-17 | David L Fye | Microwave phase shifter |
-
1952
- 1952-08-09 CH CH313688D patent/CH313688A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3005168A (en) * | 1959-10-08 | 1961-10-17 | David L Fye | Microwave phase shifter |
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