CH313461A - Einrichtung für die Drehzahlregulierung von Gleichstrommotoren - Google Patents
Einrichtung für die Drehzahlregulierung von GleichstrommotorenInfo
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- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
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- H02P7/26—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using discharge tubes
- H02P7/265—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using discharge tubes whereby the speed is regulated by measuring the motor speed and comparing it with a given physical value
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Description
Einrichtung für die Drehzahlregulierung von Gleichstrommotoren Bei der Speisung von Gleichstrommotoren für kontinuierliche Walzwerke muss die Dreh zahl der Motoren innerhalb enger Grenzen konstant gehalten werden. Beim Auftreten von Belastunggsstössen muss die Möglichkeit bestehen, augenblicklich den Strom und also die Gleichspannung am Motor zu erhöhen, um das Absinken.,der Drehzahl zu vermeiden.
-Werden die Motoren über gittergesteuerte Gleichrichter gespeist, so, wird in bekannter Weise die rasche Regulierung der Motoren durch die Gittersteuerung der speisenden Gleichrichter .durchgeführt. Zu diesem Zweck mu ss die .Steuerung des Gleichrichters so erfol gen können, @dass für die Erhöhung des Stromes eine gewisse S.pünnungsTeserve vor handen ist. Das bedeutet,
d\ass die Gleich- richter wenigstens bei geringen Belastungen nicht vollständig ausgesteuert werden dürfen.
Dies bat weiter zur Folge, dass diese Gleich- richter einen gewissen; erhöhten Blindstrom aus dem Primärnetz entnehmen und dass ausserdem die Beanspruchung oder Gleichrich- ter bei der reduzierten Spannung erhöht wird..
Ausserdem treten in der Regel noch Schwankungen der Primärspannung auf, wel che ebenfalls durch die Gitterregulierung auf genommen werden müssen.. Je nach dem Walz- programm müssen -die Motoren auf - verschie dene Solldrehzahlen eingestellt werdenkönnen, was in d!er Regel mit Hilfe der Erregung des Feldes geschieht.
Es ist bekannt, diese letztere Regulierung dazu zu benützen, die Gitter- steuerung zu entlasten. Dies kann beispiels- weise dadurch geschehen,
dass die Regulie- rung von der dem Motor zugeführten Gleich spannung aus erfolgt. Diese Art der Rege- lierung kann den Einfluss von .Spannungs schwankungen des Primärnetzes nicht er fassen und ergibt somit je nach der Grösse .
der Primärspannung unter Umständen un- günstige Verhältnisse in bezug auf die mittlere Reguuilierung der Gl'eiehrichter, den Blindleistungsbedarf und die Spannungs- reserve. Diese Nachteile können an Hand der , vorliegenden Erfindung umgangen werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ein richtung für die Drehzahlregulierung von über gittergesteuerte Gleichrichter gespeisten. Gleichstrommotoren, insbesondere für konti nuierliche Walzenstrassen.
Die Erfindung be steht darin, däss die .Schnellregulierung der Drehzahl jedes Motors mit Hilfe der Gitter steuerung des zugehörigen Gleichrichters durch Einzelregulierung oder dem Motor zage-, führten:
Rotorspannung in Abhängigkeit der Abweichung der Drehzahl des Motors vom Sollwert erfolgt, während glelehzeitig in Ab hängigkeit vom Verschiebungsfaktor cos 9p des gesamten Primärstromes der speisenden Gleichrichter die Feldregulierung der Moto ren dieser Gruppe gemeinsam erfolgt.
Die Erfindung wird an Hand eines Aus- führungsbeispiels näher erläutert: Eine Gruppe von Gleichstrommotoren 5, 50 ... wird vom Wechselstromnetz 1 aus über Gleichrichter gespeist. Der Rotor des Motors 5 ist über den gittergesteuerten Gleichrichter 4 und den Transformator 3 zusammen mit den übrigen in gleicher Schaltung angeord neten Motoren gemeinsam über die Leitung 2 an das Netz 1 angeschlossen.
Die Steuerung der Gleichrichter, durch Beeinflussen der Stromdurchgangsphase, erfolgt mittels der Steuergeräte 9, 90 ... in bekannter Weise in Abhängigkeit der jeweiligen ,Steuerspannung <I>d U.</I> Mit dem Motor ist der Tachometergene- rator 1.0 gekuppelt, der eine drehzahlpropor tionale Spannung UT abgibt.
Diese Spannung ist einer ,dem Spannungteiler 12 abgegriffe nen Spannung Us gegengeschaltet, und diese bilden zusammen die Steuerspannung<I>d U</I> des Steuergerätes. Die Spannung<I>d U</I> dient als Steuerspannung einer Schnellregulierung des Motors, da die Steuerung des Rotorstromes praktisch trägheitsfrei erfolgt.
Sämtliche Spannungsteiler 12, 120... sind von der Sammelsehiene 13 aus gemeinsam mit Gleich strom gespiesen.
Die Speisung der Feldspulen des Motors 5 bzw. 50 ... erfolgt aus der für alle Motoren gemeinsamen Gleiehspannungs,quelle 13 über den gemeinsamen Regler B.
Die Steuerung des Reglers erfolgt über einen Spannungswandler 7 in Abhängigkeit der Wechselapeisespannung sämtlicher Gleichrichter sowie inAbhängigkeit des den Gleichrichtern. gelieferten gesamten Stromes über den Stromwandler 6.
Der Re gler ist in bekannter Weise so gebaut, dass er auf ,den Verschiebungsfaktor :cos 99 der ge samten Anlage reagiert. Der Erregerstrom der Motoren wird gemeinsam automatisch in Ab hängigkeit des cos 9p der Wechselstromseite eingestellt. Diese gemeinsame Regulierung der Motorfelder erfolgt im Gegensatz zu den ein
zelnen Gittersteuerungen verhältnismässig langsam.
Die '\Virlaugsweise der Einrichtung ist folgende: Entsprechend dem Verwendungszweck der Motoren soll erreicht werden, dass die hinter einander arbeitenden Walzwerke entweder mit gleicher oder mit verhältnisgleicher Dreh- zahl arbeiten.
Die jedem Motor zugeteilte Drehzahl wird durch eine entsprechende Soll- spannung Us an Iden Spannungsteilern 12, 120 ... eingestellt. Das damit eingestellte Dreh zahlverhältnis der Motoren soll nun während des Walzvorganges erhalten bleiben.
Ergeben sich Schwankungen in der Belastung und da mit auch in der Drehzahl, welche beim Walz- vorgang betriebsmässig auftreten, können, so müssen diese, durch Eingriff der Regulierung wieder automatisch ausgeglichen werden. Der sieh dabei abspielende Regelvorgang ist fol gender: Angenommen, der Motor 5 werde ent lastet, so dass dieser die Tendenz hat, schneller zu laufen.
Dadurch erhöht sich die Tacho meterspannung UT gegenüber der Sollspan- nung Us, was eine entsprechende Änderung der Differenzspannung <I>d U</I> zur Folge hat.
Entsprechend dieser Änderung erzeugt das Reguliergerät 9 sofort eine Verschiebung der Stromdurchlassphase am Gleichrichter 4, so dass der Rotor von 5 praktisch ohne Zeitver zögerung eine verringerte mittlere Gleich spannung erhält und dadurch der Motor die Tendenz bekommt, in der Drehzahl zu fallen oder mindestens nicht anzusteigen.
Die Ver schiebung der Durchlasszeit des Gleichrichters 4 hat aber auf der Weclvselstromseite in be kannter Weise eine Vergrösserung der Phasen verschiebung des Stromes gegenüber der Spannung zur Folge.
Diese Vergrösserung der Phasenverschiebung ergibt über dieWandler 7 und 6 und den Regler 8 eine Vergrösserung des Gleichstromes in der Erregerwicklung von 5, so dass die Rotorspannung zur. Konstant haltung der Drehzahl entsprechend erhöht wer den muss, was vom Regler 9 besorgt wird. Der Regler 9 verschiebt die Stromdurchlassphase im Sinne einer Spannungserhöhung,
wodurch auch idie Vergrösserung der Phasenverschie bung wenigstens zum Teil rückgängig ge macht wird. Eis ergibt sich somit die sehr erwünschte Wirkung, dass durch den Regler 9 zwar sehr rasche Stromänderungen zum Ausgleich der Belastungsschwankungen er halten werden, :
dass aber hinterher die Erre- gung der Motoren den neuen Betriebsverhält- nissen angepasst wird, so dass die erforderliche dauernde Verschiebung der Durcblassphase der Gleichrichter zumindest auf ein beschränkt wird. Diese Tatsache ist sowohl vom Gesichtspunkt :
der geringeren Belastung des Primärnetzes durch Blindstrom als auch von demjenigen der geringeren Beansp-ra- chung des Gleichrichters von Vorteil:
. Alle Vargänge, welche zu einer länger andauern den Verminderung -des Leistungsfaktors der Gleichrichtergruppe bei alleiniger Gitter steuerung führen würden, werden im wesent lichen durch den Regler 8 durch entspre chende Einstellung der Erregung der Motor felder ausreguliert. Dies gilt vor allem auch dann, wenn Schwankungen der Primärspan nung auftreten.
Da die Belastung der ein zelnen Motoren in weiten Grenzen ändert und. die Belastungsstösse in den einzelnen Mo toren nicht gleichzeitig auftreten, ist das Ein schaltendes Stromwandlers 6 in die gemein- same Zuleitung mehrerer Gleichrichtergrup- pen besonders vorteilhaft, indem dann der mittlere Leistungisfakt:or der ganzen Anlage erfasst wird. Gleichzeitig wird dadurch die Einrichtung einfach.
Erwähnt sei, dass natürlich auch die Aus= regulierung der Erregung der Motoren ein- zeln erfolgen könnte. Jedem Gleichrichter und Motor wäre dann ein Regler 8 zugeordnet und die Stromentnahme über einen Wandler 6 wäre in jeder Gleichrichterzuleitung vor- zunehmen. Betriebstechnisch bringt dies Je- doch keinen
Vorteil mit sich, da es bei solchen Anlagen auf eine mittlere Ausregulierung des Leistungsfaktorsunkommt und ausser'd'em der Aufwand für die Regulierung grösser wäre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung für die Drehzahlregulierung von über gittergesteuerte Gleichriehter ge speisten Gleichstrommotoren, insbesondere für kontinuierliche Walzenstrassen, dadurch ge- kennzeichnet, dass :die Schnellregulierung der Drehzahl. jedes Motors mit Hilfe -der Gitter steuerung des zugehörigen, Gleichrichters durch Einzelregulierung der dem Motor zuge führten Rotonsp:annung in Abhängigkeit der Abweichung :der Drehzahl des Motors vom Sollwert erfolgt, während gleichzeitig in Ab hängigkeit vom Verschiebungsfaktor cos (p des gesamten Primärstromes der speisenden Cxleichxiehter die Feldregulierung der Moto ren dieser Gruppe gemeinsam erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH313461T | 1953-08-17 |
Publications (1)
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|---|---|
| CH313461A true CH313461A (de) | 1956-04-15 |
Family
ID=4495207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH313461D CH313461A (de) | 1953-08-17 | 1953-08-17 | Einrichtung für die Drehzahlregulierung von Gleichstrommotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH313461A (de) |
-
1953
- 1953-08-17 CH CH313461D patent/CH313461A/de unknown
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