CH313309A - Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer - Google Patents

Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer

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CH313309A
CH313309A CH313309DA CH313309A CH 313309 A CH313309 A CH 313309A CH 313309D A CH313309D A CH 313309DA CH 313309 A CH313309 A CH 313309A
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CH
Switzerland
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furnace
cupola
mouths
gas
furnace gas
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English (en)
Inventor
Siegfried Dipl Ing Tunder
Hahne Eduard
Original Assignee
Fischer Ag Georg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/22Arrangements of heat-exchange apparatus

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


      Heisswindkupolofen   <B>mit durch</B>     Gichtgas   <B>beheiztem Winderhitzer</B>    Vorliegende Erfindung hat zum Gegen  stand einen     Heisswindkupolofen    mit durch       liiclitgas    beheiztem Winderhitzer, gemäss dem  Patentanspruch des Hauptpatentes,

   nach  welchem der     Ofenschacht    einen obern     engern     und einen mittleren weiteren Teil aufweist       wid    die Mündungen der     Gichtgasabsauglei-          tun        .-en        sehräg    nach oben aus der Übergangs  stelle vom     engern        obern    in den mittleren  weiteren Teil des Schachtes herausführend  angeordnet sind.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist  über den schräg nach     oben,    verlaufenden  Mündungen der     Gichtgasabsaugleitung    eine       Ringkammer    angeordnet, welche so gross be  messen ist, dass eine Verringerung der Gas  geschwindigkeit entsteht, zum Zweck, die vom  Gasstrom mitgerissenen Staubteile in den  Ofen     zuriickfallen    zu lassen.  



  In den beiliegenden Zeichnungen sind       cinice    beispielsweise Ausführungsformen des       Erfindungs;egenstandes    dargestellt. Es zei  gen       Fig.1.    eine erste Ausführungsform,       Fig.2    eine zweite Ausführungsform,       Fig.    3 eine dritte Ausführungsform,       Fir.4    eine vierte Ausführungsform.       Übereinstimmend    ist in allen vier Figuren  <B>p;</B>       in        Kupolofen    durch einen senkrechten  Schnitt dargestellt.

   Das Mauerwerk ist mit  1     bezeichnet.    2 stellt den     Einfülltrichter    dar,        @eleher    unterhalb der     Beseliickungsstelle        33       des Schachtes angeordnet ist. 4 sind eiserne  Formsteine, weiche den     obern    Teil des  Schachtes bilden. Den untern Teil des  Schachtes bildet das Mauerwerk 5. In     Fig.    4  ist der gemauerte Teil des Schachtofens  durch eiserne oder keramische, auswechsel  bare Verschleissstücke 15 ausgebildet. An der  Stelle 6 geht der obere, engere Schachtteil 4       resp.    5 in den untern weiteren Schachtteil 7  über.

   Bei den Ausführungsformen von     Fig.    1  bis 3 erfolgt an der Stelle 6 die     Absaugung     der     Gichtgase    in schräg ansteigenden. Kanä  len 8, die in die Ringkammer 9 einmünden.  Diese Ringkammer 9 ist durch Platten 10 ab  gedeckt. Die Ausführungsform von     Fig.l     weist     Gichtgasabsaugleitungen    auf, deren Ka  näle und Mündungen aus keramischem Mate  rial in     gewölbeartiger        Ausmauerung    her  gestellt sind.

   Die     Ausführungsform    von     Fig.    2  weist     Gichtgasabsaugleitungen    auf, deren Ka  näle und Mündungen durch Aussparungen  im Mauerwerk hergestellt sind. Die Ausfüh  rungsform von     Fig.    3 weist     Gichtgasabsaug-          leitungen    auf, deren Kanäle und Mündungen  durch Einlegen von keramischen Hohlkörpern  in das     1VIauerwerk    hergestellt sind.

   Die Aus  führungsform von     Fig.    4 unterscheidet, sich  von den vorstehenden drei Ausführungsbei  spielen dadurch, dass die     Giehtgasabsaugung    ,  durch einen Ringkanal 18     stützenlos,    zur Ring  kammer 19 erfolgt. Mit 20 ist der     Anschluss     an die     Giehtgasleitung    zum Winderhitzer,      welcher in     Fig.4    nicht dargestellt ist, be  zeichnet.  



  Die     Wirkungsweise    ist bei allen vier Aus  führungsbeispielen dieselbe. Der obere Teil  des Schachtofens wird bis zur Beschickungs  stelle voll gehalten mit einer Packung von       metallischem    Einsatz von Eisenstücken und  Koks. Von unten herauf, das heisst von der  Düsenebene an aufwärts, strömen die Ver  brennungsgase durch die Lücken dieser     Pak-          kung.    Bei der Stelle 6 der     Fig.1    bis 4 findet  eine Stauung der Gase statt, weil der       Sehaehtquerschnitt    sieh verengt.

   Die     Gicht-          se    finden an dieser Stelle den geringeren       _NV        iderstand    auf dem Wege über die Absauge  kanäle 8 bzw. 18 zur     Ringkammer    9 bzw. :19.       Zweekmässigerweise    wird die     Giehtgasleitung     unter leichten Unterdruck gestellt, der die  Gasentnahme aus dem Schachtofen zusätzlich  unterstützt. Das Volumen der Ringkammer 9  bzw. 19 ist so gross bemessen, dass die Gas  geschwindigkeit auf einen Bruchteil derje  nigen herabsinkt, die in den Kanälen 8 vor  handen ist. Durch Verringerung der Gas  geschwindigkeit wird ein Absetzen der vom  Dichtgas mitgerissenen gröberen Staubteile  bewirkt.

   Die abgesetzten Staubteile fallen in  den Schacht 7 zurück. Es wird dadurch ver  hindert, dass die gröberen Staubteile die Lei  tung zum Winderhitzer verstopfen oder in  den     Winderhitzer    selber gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Heisswindkupolofen mit durch Criehtgas beheiztem Winderhitzer nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass über den schräg nach oben ver laufenden Mündungen der Gichtgasabsaug- leitungen eine Ringkammer angeordnet ist, welche so gross bemessen ist, dass eine Verrin gerung der Gasgeschwindigkeit entsteht, zum Zweck, die vom Gasstrom mitgerissenen Staubteile in den Ofen zurückfallen zu las sen.
    UNTERANSPRCCHE 1. Kupolofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die CTichtgas- absaugleitun-en und deren Mündungen aus keramischem Material in gewölbeartiger Aus mauerung hergestellt sind. 2. Kupolofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gichtgas- absaugleitungen und deren Mündungen durch Aussparungen im Mauerwerk her gestellt sind.
    3. Kupolofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss die Gichtgas- absaugleitungen und deren Mündungen durch Einlegen von keramischen Hohlkörpern in das Mauerwerk hergestellt sind. 4. Kupolofen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gichtgas- absaugung durch einen Ringkanal stützenlos zur Ringkammer erfolgt.
CH313309D 1953-05-19 1953-05-19 Heisswindkupolofen mit durch Gichtgas beheiztem Winderhitzer CH313309A (de)

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CH313309T 1953-05-19

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