CH311488A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH311488A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     kobaltbaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen     kobalthaltigen        Azofarbstoff     gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0006     
         kobaltabgebende    Mittel derart     cinivirken    lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein     Ko-          baltatom    komplex gebunden enthält.  



  Der neue     kobalthaltige    Farbstoff stellt  ein wasserlösliches Pulver dar, welches Wolle  aus sehwach alkalischem, neutralem oder  schwach saurem Bade in grauen Tönen von  guten     Echtheiten    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazofarb-          stoff    kann durch Kupplung von     2-Amino-          naphthal.in    mit nach an sieh bekannten Me  thoden, z. B. mittels Salzsäure und Natrium  nitrit dianotiertem 2 -     Amino    -1-     oxybenzol    - 4     -          methylsulfon    hergestellt werden.  



  Die Behandlung mit den     kobaltabgebenden     Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Verfahren  in der Weise, dass ein     kobalthaltiger    Farbstoff  entsteht, der pro Molekül Farbstoff weniger  als ein Atom Kobalt in komplexer Bindung  enthält. Demgemäss führt man die Metallisie-         rung    zweckmässig mit solchen     kobaltabgeben-          den    Mitteln und nach solchen Methoden durch,  welche erfahrungsgemäss komplexe     Kobaltver-          bindungen    dieser     Zusammensetzung    liefern.

    Es empfiehlt sieh im allgemeinen, auf ein       Molekül    eines Farbstoffes weniger als ein, min  destens aber ein halbes Atom Kobalt zu ver  wenden     undloder    die     Metallisierung    in schwach  saurem bis alkalischem Medium auszuführen.

    Als     kobaltabgebende    Mittel verwendet man  zweckmässig     Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder       Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch frisch ge  fälltes     Kobalthydroxyd.       <I>Beispiel:</I>    18,7 Teile     2-Amino-l-oxybenzol-4-methyl-          sulfon    werden unter Zusatz von 4,4 Teilen       Natriumhydroxyd    in 300 Teilen warmem Was  ser gelöst.

   Nach Zugabe von 25     Volumteilen          4n-Natriumnitritlösung    wird die warme Lö  sung in eine Mischung von 40     Volumteilen          30%iger    Salzsäure und 200 Teilen Eis gegos  sen, wobei man durch weiteren Eiszusatz die  Temperatur zwischen 0 und + 2  hält. Zur so  erhaltenen     Diazosuspension    wird eine heisse  Lösung aus 14,3 Teilen     2-Aminonaphthalin,     11     Volumteilen        30%iger    Salzsäure und 200  Teilen Wasser gegossen. Nach längerem Rüh  ren bei 35 bis 40  wird zum Sieden erhitzt und  der ausgeschiedene Farbstoff kochend     abfil-          triert.     



  3,41 Teile des so erhaltenen Farbstoffes  werden unter Zugabe von 8     Volumteilen        2n-          Natriumhydroxpdlösung    in 150 Teilen Wasser      von 80  gelöst. Zu der erhaltenen Lösung wer  den 10 Teile einer Lösung von     Kobaltsulfat     mit einem     Kobaltgehalt    von 3,25% gegeben.  Nach     I/2-    bis 1stündigem Rühren bei 80  ist  die     Metallisierung    beendet. Der     kobalthaltige     Farbstoff wird durch Zugabe von Natrium  chlorid abgeschieden, filtriert und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, dass man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0010 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue kobalthaltige Farbstoff stellt ein wasserlösliches Pulver dar, welches Wolle aus schwach alkalischem, neutralem oder schwach saurem Bade in grauen Tönen von guten Echtheiten färbt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber ein halbes Atom Kobalt ent haltende Menge eines kobaltabgebenden Mit tels anwendet. @. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metallisie- rung in alkalischem Medium ausführt. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- a.bgebende Mittel einfache Kobaltsalze verwen det.
CH311488D 1952-10-27 1952-10-27 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH311488A (de)

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