CH306255A - Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes.

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CH306255A
CH306255A CH306255DA CH306255A CH 306255 A CH306255 A CH 306255A CH 306255D A CH306255D A CH 306255DA CH 306255 A CH306255 A CH 306255A
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cobalt
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azo dye
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/20Monoazo compounds containing cobalt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  <B>Verfahren</B>     zur        Herstellung        eines        kobalthaltigen        Azofarbstoffes.       Es wurde gefunden, dass man zu einem  neuen, wertvollen,     kobalthaltigen        Azofarbstoff       gelangt, wenn man auf den     Monoazofarbstoff     der Formel  
EMI0001.0009     
         kobaltabgebende    Mittel derart einwirken lässt,  dass ein     kobalthaltiger        Azofarbstoff    entsteht,  der zwei     Monoazofarbstoffmoleküle    an ein       Kobaltatom.    komplex gebunden enthält.  



  Der neue     kobalthaltige    Farbstoff stellt ein  wasserlösliches braunes Pulver dar, welches  sieh in Schwefelsäure mit orangegelber, in       Natriumcarbonatlösung    mit gelbbrauner Farbe  löst und Wolle aus schwach alkalischem, neu  tralem oder schwach saurem Bade in vollen  gelben Tönen von guten     Echtheiten    färbt.  



  Der als Ausgangsstoff dienende, der oben  stehenden Formel entsprechende     Monoazo-          farbstoff    kann durch Kupplung von     1-Aceto-          aeetylaminobenzol-4-methylsulfon    mit nach an  sieh bekannten Methoden, z. B. mittels Salz  säure und     '-,\"atriumnitrit,        diazotiertem        2-          Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäureanilid    herge  stellt werden.  



  Die Behandlung mit. den     kobaltabgeben-          den    Mitteln erfolgt gemäss vorliegendem Ver  fahren in der Weise, dass ein     kobalthaltiger     Farbstoff entsteht, der pro Molekül Farbstoff    weniger als ein Atom Kobalt in komplexer  Bindung enthält. Demgemäss führt man die       Metallisierung    zweckmässig mit solchen     kobalt-          abgebenden    Mitteln und nach solchen Metho  den durch, welche erfahrungsgemäss komplexe       Kobaltverbindungen    dieser     Zusammensetzung     liefern.

   Es empfiehlt sich im allgemeinen, auf  ein Molekül eines Farbstoffes weniger als ein,  mindestens aber     i/2    Atom Kobalt zu verwen  den und/oder die     Metallisierung    in schwach  saurem bis alkalischem Medium auszuführen.  Als     kobaltabgebende    Mittel     verwendet    man  zweckmässig     Kobaltsalze    wie     Kobaltsulfat    oder       Kobaltacetat,    gegebenenfalls auch frisch ge  fälltes     Kobalthydroxyd.       <I>Beispiel:

  </I>    5,30 Teile des Farbstoffes     aus        dia.zotier-          tem        2-Amino-l-oxybenzol-4-sulfonsäureanilid          und        1-Acetoacety        laminobenzol-4-methylsulfon     werden in 300 Teilen Wasser und 2,

  6 Teilen       30        %        iger        N        atriumhydroxydlösimg        gelöst.        Die     auf etwa 80  erwärmte Lösung wird mit 30      Teilen     einer        Kobaltsulfatlösung    mit     einem          Kobaltgehalt    von 1,05 /o versetzt und 30 Mi  nuten bei 80 bis 85  gerührt. Nach dieser Zeit  ist die Komplexbildung beendet. Man filtriert  heiss     und    dampft das Filtrat im Vakuum ein.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPR.U CH Verfahren zur Herstellung eines kobalt- haltigen Azofarbstoffes, dadurch gekennzeich net, da.ss man auf den Monoazofarbstoff der Formel EMI0002.0013 kobaltabgebende Mittel derart einwirken lässt, dass ein kobalthaltiger Azofarbstoff entsteht, der zwei Monoazofarbstoffmoleküle an ein Kobaltatom komplex gebunden enthält.
    Der neue kobalthaltige Farbstoff stellt ein wasserlösliches braunes Pulver dar, welches sich in Schwefelsäure mit orangegelber, in Na- triumcarbonatlösung mit gelbbrauner Farbe löst und Wolle aus schwach alkalischem, neu tralem oder schwach saurem Bade in vollen gelben Tönen von guten Echtheiten färbt. <B>UNTER-ANSPRÜCHE:</B> l.. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man auf ein Mole- kül Monoazofarbstoff eine weniger als ein, mindestens aber 1/Y Atom Kobalt enthaltende Menge eines kobaltabgebenden Mittels anwen det.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Metalli sierung in alkalischem ll:edium ausführt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als kobalt- abgebende Mittel einfache Kobaltsalze ver wendet.
CH306255D 1951-10-30 1951-10-30 Verfahren zur Herstellung eines kobalthaltigen Azofarbstoffes. CH306255A (de)

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