CH296352A - Falzmaschine. - Google Patents
Falzmaschine.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/12—Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/14—Buckling folders
- B65H45/142—Pocket-type folders
- B65H45/144—Pockets or stops therefor
- B65H45/145—Pockets or stops therefor circular pockets
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- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
Falzmaschine.
I) ie Erfindung bezieht sich auf eine Falzmachine.
Die erfind'ungsgemässe Falzmasehine ist dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, mit Abstand voneinander rechtwinklig zu den Walzen angeordnete Platten Sehlitze bilden, wobei der in den einzelnen Platten mit Schlitzen versehene Bereich nach den Walzen zu offen ist, derart, dass die zwisehen den Walzen hindurehtretenden Papierbogen in die Schlitze gelangen können.
Eine vorzugsweise Ausführung des Erfin dungsgegenstandes ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Fi. 1 zeigt eine perspektivisehe Ansieht der Falzmasehine mit Blick auf den zum Zuführen der Papierbogen dienenden An legetisch.
Fig. 2 zeigt, einen senkreeliten Sehnitt ge- mäss Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Schnitt gemäss Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Schnitt gemäss Linie 4-4 der Fig. 3, der die Anordnung der Walzenzapfen in einer der Rahmenplatten zeigt.
Fig. 5 ist eine perspektivische Zeiehnung der einzelnen Lager und ihrer Anordnung im Rahmen.
Fig. 6 ist eine perspektivisehe Ansieht eines äussern Plattenelementes.
Fig. 7 ist eine perspektivisehe Ansicht eines in das äussere Plattenelement hineinpas- senden, innern Elementes.
Fig. 8 ist eine abgeänderte Ausführung einer vollständigen Platte.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besteht die Rahmenkonstruktion der Falz masehine aus den beiden vorzugsweise aus Blech gestanzten Seitenwänden 10, die durch die Verbindungsstangen 11 abgestützt werden.
Wie am besten in Fig. 2 zu erkennen ist, ist eine mittlere, vorzugsweise aus Gummi oder einem ähnlichen Material bestehende Walze 12 vorhanden, ebenfalls eine obere Walze 13, eine untere Walze 14 und eine seitlieh der mittleren Walze angeordnete Walze 15, die alle drei von der mittleren Walze durch Reibung mitgenommen werden.
Die Walzen 13, 14 und 15 sind vorzugsweise ans Nletall hergestellt und ihre Zapfen 13a, 14a bzw. 15a laufen in den Lagern 13b, 14b und 15b. Die mittlere Walze 12 besitzt eine ihren walzenförmigen Gummiteil durchdrin- gende Welle 16 deren Enden, in den. Lagern 17 laufen.
Wie Fig. 5 am besten zeigt, besitzt jede der Seitenwände 10 eine Öffnung 18, von der drei Schlitze 13a, 14c und 15c ausgehen, in denen die Lager 13b, 14b und 15b verschiebbar eingebaut sind. Das Lager 17 besitzt einen in die Öffnung 18 passenden Bund 19 und einen Flansch 21, der eine Bewegung des Lagers 17 nach innen Verhindert. Die Lager 13b, 14b und 15b sind an ihren Enden abgesetzt, md diese abgesetzten Enden 13d, 14d und 15d passen in die oben erwähnten Sehlitze und sind in diesen verschiebbar.
Die obere Walze 13 ruht normalerweise durch ihr Eigengewicht mit genügendem Druck auf der mittleren Walze und dient zum Einführen der Papierbogen in die Machine.
DieuntereWalze14unddieseitlieheWalze 15 werden durch eine Feder 22, die um die Lager 17, 14b und 15b herumgeschlungen ist und deren Enden bei 23 miteinander verbunden sind (Fig. 4), mit angenähert demselben Drnek wie die Walze 13 gegen die mittlere Walze 12 gedrüekt.
Diese einfache Art der Anordnung der Walzen gestattet einen schnellen Aus- und Einbau derselben und erlaubt den, Walzen 13, 14 und 15, ihren Abstand von der mitt- leren Walze der Dicke der zwischen ihnen und der mittleren Walze hindurchgehenden Papierbogen nachgiebig anzupassen.
Der Antrieb der mittleren Walze geschieht mittels eines aus der an einem Ende der Welle 16 befestigten Riemenscheibe 24, dem Riemen 25 und der durch einen Elektromotor 28 8 angetriebenen Riemenscheibe 26 bestehenden Riementriebes. An dem andern Ende der AN'elle 16 befindet sieh ein kleines Handrad 29 (siehe Fig. 3). Durch die Riemenseheibe 24 und das Handrad 29 werden die Lager 17 gehindert, sieh nach aussen zu bewegen. Die Walzen 13, 14 und 15 sind durch die Anord- nung der abgesetzten Enden ihrer Lager ge gen axiale Versehiebung im Rahmen ge- sichert.
Die Platten 31, 32 sind von gestanzten Bleehteilen gebildet. Bei der Ausführung nach Fig. 1 bis 7 werden zwei Elemente, ein äusseres 31 und ein inneres 32, verwendet (siehe Fig. 6 und 7). Das äussere Element 31 hat angenähert die Form eines Rings, der bei 33 durch eine Öffnung unterbrochen ist.
In dem in der Zeichnung oberhalb der Dureh- gangsoffnung 33 liegenden Ende 34 des äussern Elementes befindet sieh eine Aus- sparung 35. Die innere bzw. die nach der innern Öffnung 36 zugekehrte Kante des Elementes 31 verläuft von ihrem am weitesten oben gelegenen Punkt aus über einen Winkel von 226 angenähert kreisförmig.
Das sieh von diesem höehsten Punkt bis % llr Durehgangsoffnung 33 erstreckende Stück 37 der innern Kante verläuft geradlinig, und das sieh an das kreisförmige Stück im untern Teil des Rings anschlie#ende und sich bis zur Durchgangsöfrfnung 33 erstreckende Stück 38 der innern hante verläuft tangen- tial zu dem kreisförmigen Teil der Kante.
Das innere Element 32 ist ein angenähert kreisförmiges Blechteil,dessenäussereKante der innern Kante des äussern Elementes in der Form gleicht, aber einen etwas kleineren Durchmesser hat. Eine Aussparung 39 befindet sich genenüber der Öffnung 33 am äu ssern Umfang des innern Gliedes 32, das ferner eine mittlere Öffnung 41 besitzt.
In jedem der Elemente 31 und 32 sind Locher 42 bzw. 43 vorgesehen, die eine solehe Form haben, dass sie an den durch sie hin durehgehenden Verbindungsstangen 11 in der am besten in Fig. 2 gezeigten Weise bajonett verschlussartig befestigt werden können, und zwar werden die äussern Elemente 31 durch die Verbindungsstangen 11a, 11b und 11c gehalten, während die innern Elemente 32 durch die Verbinclungsstange 11d gehalten werden. Das innere Element 32 liegt innerhalb des äussern Elementes, und beide Elemente sind in der Maschine so angeordnet, dass die zwisehen ihnen liegenden Schlitze rechtwinkligzudenWalzenverlaufen.
Beim Zusammenbau der Maschine werden die Verbindungsstangen 11a, 11b und 11c durch den weiteren Teil der Bajonettlöcher 42'gesteekt, und nachdem die Enden der Verbindungsstangen 11b und 11c an den Seiten wänden M durch Sehrauben 44 befestigt sind, werden die Elemente entgegen dem Uhrzeiger gedreht, bis clie engeren Teile der Bajonettlöeher die dureh Nuten 45 im Durch- messer verringerten Teile dieser Verbindungsstangen umschle#en. Durch diese Nuten 45 werden die Elemente mit dem gewünschten Abstand voneinander entlang der Verbin dungsstangen 11b und 11c verteilt, wie dies am besten in Fi 3 gezeigt ist.
Nachdem die Elemente 31 auf diese Weise festgelegt sind, wird die Verbindungsstange lla aus ihrer in dem weiten Teil der betreffenden Bajonettlöeher in den engeren Teil dieser Löcher hineingedrüekt und dann durci die Schrauben 44 befestigt. Die innern Elemente 32 werden durch die Verbindungsstange 11d und eine Platte e 4H abgestützt. Die Platte 46 liegt auf dem Boden der mittleren Öffnungen 41 auf.
Sie besitzt vorspringende Zungen 47, die in entsprechende Schlitze der Seitenplatten 10 einrasten (siche Fig. 1 und 3). Ausserdem hat die Platte 46 seitlich Ansätze 48, die mit Einkerbungen 49 versehen sind, in welche lie innern Kanten der Elemente 32 einrasten.
Fig. 2 zeigt, dass die Aussparungen 35 der äu#ern Elemente 31 die Walze 13 und die Aussparungen 39 der innern Elemente 3' ? die Walze 15 umfassen. Es ist ebenfalls ersiehtlieh, dass zwischen den äussern und innern Elementen die Schlitze 51 miteinan- der fluelltend gebildet werden und dass das obere, offene Ende bei 33a oberhalb der Walze 15 und direkt gegenüber der Berührungslinie der beiden Walzen 12 und 13 liegt, so dass ein zwischen diesen Walzen hindurchgeführter Papierbogen auf die äussere Kante des innern Elementes auftrifft und in den Schlitz 51 abgelenkt wird.
Weiterhin ist ersiehtlieh, dass das unterhalb der Walze 15 liegende un- tere Ende 33b des Sehlitzes 51 der Eingriffs- linie der Walzen 12 und 15 direkt gegen- überliegt und deshalb den zwischen diesen Walzen herauskommenden, gefalzten Papier I) ogen aufnehmen wird.
Die mit 52 bezeichneten Anschläge können von beliebiger Konstruktion sein. In Fig. 8 bestehen sie aus einem bei 53 umgebogenen Bleehstreifen, der das äussere Element um fa#t und durch eine Klemmschraube 54 gesichert ist. Der Streifen 52 erstreekt sich quer über den Schlit 51 und dient als An sehlag für den in den Schlitz eintretenden Papierbogen.
Die Platte 46, die den untern Teil der innern Elemente 32 so abstützt, dass diese den gewünschten Abstand voneinander haben, dient aueh als Stütze für die Träger 55 des innerhalb der Öffnung 41 liegenden Motors.
Das äussere und das innere Plattenelement können auch als einheitliches Stück hergestellt werden, indem, wie in Fig. 8 zu sehen, diese beiden Teile bei 56 miteinander verbun- den sind.
Die aus Blech bestehende Anlegeplatte 57 für die zu falzenden Papierbogen ist an ihren Seiten 58 hoehgebogen und mit Aussparungen 59 versehen. Beim Zusammenbau wird die An. legeplatte zwischen die Verbindungsstan- gen 11a und 11e geschoben und stützt sieh mit ihrem Boden auf der Verbindungsstange 11e ab, wenn die Verbindungsstange lla in die Aussparungen 59 einrastet. Hierdurch wird die Anlegeplatte in einer Lage festgelegt, in der der Teil 61 der Platte auf die Eingriffsstelle der Walzen 12 und 13 zuläuft.
Zum Falzen werden die Papierbogen auf der Anlegeplatte so aufgeschichtet, dass. der oberste Bogen des St, apels den Walzen am näehsten liegt und die darunterliegenden Bogen zurüekstehen, so da# man beim Betrieb der Falzmaschine nur mit dem Zeigefinger über den Stapel zu fahren braucht, um die Bogen an die Walzen heranzubringen. Dabei können erstaunlich hohe Arbeitsgesehwindigkeiten erreicht werden, die denen automa- tiseher Falzmaschinen nahe kommen.
Ausserdem ist eine Ablaufplatte 62 vorgesehen, die mit den nach unten abgebogenen Zungen 63 an der Verbindungsstange 11f anhakt. Das untere Ende der Ablaufplatte ruht vorzugsweise auf dem Tisch, auf dem die Falzmaschine aufgestellt ist. Der obere Teil der Ablaufplatte ist in Richtung auf die Walzen 12 und 14 abgebogen, um als Führung für die zwischen diesen Walzen heraustretenden Bogen zu dienen, Ebenfalls kann ein Führungsarm 65 vorgesehen sein, der die sich übereinander aufschichtenden, gefalzten Bogen auf der Ablaufplatte festhält.
Zum Abstützen der lasehine auf dem Tiseh dienen die an den Verbindungsstan- gen 11g und 11c befestigten Gummiringe 66.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Falzmaschine, dadurch gekennzeichnet. dass mehrere, mit Abstand voneinander reehtwinklig zu den Walzen (12, 13, 14, 15) angeordnete Platten (31, 32) Schlitze (51) bilden, wobei der in den einzelnen Platten mit Sehlitzen (51) versehene Bereieh nach den Walzen zu offen ist, derart, dass die zwisehen den Walzen hindurcht. retenden Papierbogen in die Sehlitze gelangen können.UNTERANSPRCCHE : 1. Falzmasehine naeh Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, da# jede der Platten (31, 32) aus einem äussern Element (31) und einem innerhalb einer Öffnung (36) dieses äussern Elementes und mit Abstand von diesem angeordneten Innern Element (32) besteht, so dass zwisehen diesen Elementen Schlitze (51) bestehen, die in eine im ringartigen äussern Element (31) vorgesehene Öffnung (33) einmünden.2. Falzmasehine naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die äussern Elemente (31) angenähert ringförmig und die innern Elemente (32) annähernd kreislörmig sind, und die Schlitze (51) durch die äussere Kante des Innern Elementes und die innere Kante des äussern Elementes begrenzt sind.3. Falzmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (31 bzw. 32) der versehiedenen Platten von Verbindungsstangen $(11a, 11b, 11c, 11d) abgestützt sind. welche an den Seitenwänden (10) befestigt sind und mit diesen zusammen den Rahmen der Machine bilden, wobei die Ver bindungsstangen diese Plattenelemente in einer solchen Lage halten, dass die Schlitze (51) der einzelnen Platten fluchten.4. Falzmasehine nach Patentanspruch und Unteransprueh 3, dadureh gekennzeiehnet, da# die in den Plattenelementen (31 und 32) für die Verbindungsstangen (11a, 11b, 11c, 11d) angebraehten Loeher (42, 43) aus einem weiteren und einem engeren Teil bestehen, und dass die dureh ringförmige Nuten (45) imQuerschnittverengtenAbschnittedieser Verbindungsstangen in den engeren Tel) dieser Löcher einrasten.5. Falzmaschine nach Patentanspruch, da- durez gekennzeielmet, dass in der Mitte der Platten (31, 32) miteinander fluchtende Öff nungen (41) vorgesehen sind, innerhalb dereer der Antriebsmotor (28) für die Walzen angeordnet ist.6. Falzmasehine nach Patentanspruch, da- durci gekennzeichnet, dass von den Walzen die mittlere, mechaniseh angetriebene Walze (12) in Reibungsberührung mit der obern (13), der untern (14) und der seitlichen WalzeC15)steht..7. Falzmaschine naeh Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitliehe (15) und die untere Walze (14) durch eine Feder (22) an die mittlere Walze (12) gedrückt werden.8. Falzmasehine nacli Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Lager (13b, 14b, 15b) der obern, untern und der seitliehen Walzen in Sehlitzen (13c, 14c, 15c) der Seitenwände (10) angeordnet sind.9. Falzmasehine naeh Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine abnehmbare Aniegeplatte (57) von Verbindungsstangen (11a und 11c) abgestützt ist, und da# das eine Ende der Ablaufplatte (62) von einer Verbindungsstange (11¯) gehalten ist.10. Falzmasehine nach Patentansprueh und Unteranspruch l. dadurch gekennzeich- net, dass an der Aussenkante der äussern Elemente (31) verstellbare Anschlage (52) angeordnet sind, die sieh quer über die Sehlitze (51) erstreeken.11. Falzmasehine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenelemente (31 und 32) aus Blech gestanzt sind.
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