CH293199A - Verfahren zur Warmbehandlung von Blechbändern. - Google Patents

Verfahren zur Warmbehandlung von Blechbändern.

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CH293199A
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Rene Van Loo
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Rene Van Loo
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length

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Description


  verfahren     zur        Warmbehandlung    von     Blechbändern.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Warmbehandlung von Blechbändern.  



  Es ist bekannt, Blechbänder durch     Erhit-          zungs-    und anschliessend durch Kühlvorrich  tungen laufen zu lassen, um auf diese Weise  das Blech zu härten. Auf dieselbe Weise kann  man das bandförmige Blech natürlich auch  wieder anlassen.  



  Bei diesem Vorgehen verwirft sich aber das  Blech fast immer, selbst dann, wenn es durch  am Ein- und Auslauf der     Erhitzungs-    oder  Kühlvorrichtungen angeordnete Klemmwal  zenpaare in bekannter Weise während des  Glühens oder     Abschreckens    unter Spannung  gehalten wird. Ein auf diese Weise gehärtetes  oder angelassenes Blech muss stets anschlie  ssend einem zeitraubenden und umständlichen  mehrfachen     Richtprozess    unterworfen werden.  



  Bei dem- Verfahren der Erfindung wird  demgegenüber dadurch ein durchgehend ge  härtetes bzw. angelassenes dünnes Blech er  zeugt, welches nach der Wärmebehandlung  nicht mehr oder bei erhöhten Ansprüchen  höchstens einmal gerichtet zu werden braucht,  dass das bewegte Blechband beidseitig eines  quer zur Bewegungsrichtung angeordneten,  durch Glüh- und unmittelbar anschliessende       Abschreckmittel    erzeugten     Härtungsgürtels          Druekorgane    durchläuft, die diesem Gürtel so  nahe gerückt sind,

   wie das die Temperatur  des Blechbandes ohne Eintritt einer     Walz-          wirkung    durch den Druck der Druckorgane  auf das Blech zulässt und die den jeweils der    Härtung unterworfenen     Blechbandteil    unter  mechanischer Spannung halten.  



  Hierbei bestehen die Glühmittel vorzugs  weise aus Gasbrennern und die     Abschreckmit-          tel    aus Spritzdüsen, da sich hiermit die       schmalsten    Zonen erzielen lassen. In gleicher  Weise können auch für das Anlassen solche  Gasbrenner vorgesehen sein, die dann den       Abschreckmitteln    in der Bandbewegungsrich  tung     naehgeschaltet    sind.  



  Die Druckorgane können, wie an sich zum  Spannen von Blechbändern während der  Wärmebehandlung bekannt, aus Walzenpaa  ren bestehen. Vorzugsweise bestehen sie jedoch  aus zwei     abwechselnd    hin und her gehenden  Klemmzangen, die durch eine Phasenverschie  bung in ihrer Bewegung das Blechband zu  gleich einer mechanischen Spannung unter  werfen. Mit solchen Klemmzangen kommt  man näher an die Glüh- und     Abschreckzone     heran als mit Walzen.  



  Für besonders hohe     Anforderungen    an die       Planheit    des Bleches kann einer Einrichtung  zur Ausübung des Verfahrens der Erfindung  noch eine     Blechrichtmaschine    nach- und gege  benenfalls vorgeschaltet werden.  



  In der Zeichnung ist das Verfahren gemäss  der Erfindung an Hand     zweier    Ausführungs  beispiele von Vorrichtungen schematisch dar  gestellt, und zwar     zeigt          Fig.l    die Seitenansicht des ersten Aus  führungsbeispiels einer Vorrichtung mit För-           derrollen    und einer Vor- und     Fertigricht-          masehine,          Fig.    2 die Seitenansicht des zweiten Aus  führungsbeispiels mit Förderklemmen,

         Fig.    3 bis 5 die Seitenansicht der     Förder-          klemme    gemäss     Fig.    2 in drei weiteren Arbeits  stellungen und       Fig.    6 und 7 die Vorderansicht und Drauf  sicht einer Förderklemme.  



  Die eigentliche Härtevorrichtung besteht,  aus den Brennern 1 und 2 und den Wasser  düsen 3 und 4, die bei beiden Ausführungs  beispielen über und unter dem in Pfeilrich  tung A laufenden Blechband 5 über die ganze  Breite desselben angeordnet sind. Hinter den  Wasserdüsen 3 und 4 können Brenner 6 und 7  angebracht sein, mit denen das Band 5     zweclzs          Anlassens    nach dem Abschrecken von neuem,  aber schwächer erwärmt wird.  



  Jeder der Brenner 1, 2, welche das Band 5  auf Härtetemperatur erhitzen sollen, hat. in       bekannter    Weise eine     Cxas-    und eine Luft  leitung. Die Kühlflüssigkeit, die den Dü  sen 3, 4 zugeleitet, wird, kann anstatt Wasser  ; auch Öl oder eine andere für das Abschrecken  des Blechbandes geeignete Flüssigkeit. sein.  



  Die Fördereinrichtung wird beim ersten  Ausführungsbeispiel durch Rollen 8 und 9  und beim zweiten durch Klemmen 10, 12 und  11, 13 gebildet.  



  Beim ersten Ausführungsbeispiel ist ausser  dem eine     Vorrichtmasehine    14 mit Richtwal=       zen    16 der Härtevorrichtung und den     Förder-          rollen    8 und 9 vor- und eine     Fertigrichtma-          sehine    15 mit Richtwalzen 17 nachgeschaltet.

    Die     Richtwalzen    17 der letzteren und die  Förderwalzen 9 haben je nach der Spannung,  mit der das Band 5 zwischen den Bren  nern 1, 2 und den Wasserdüsen 3, 4 hindurch  wandern soll, eine mehr oder weniger     grosse          Voreilung    um einen konstanten Drehwinkel  gegenüber den Richtwalzen 16 der     Vorricht-          maschine    14 und den Förderwalzen B.  



  Die     Vorrichtmaschine    14 hat dabei in erster  Linie den Zweck, das Blechband 5 schon mög  lichst     ausgeebnet    zwischen die Brenner zu  bringen. Das     Fertigrichten    besorgt die Rieht-         znasehine    15 nach dem Härten und Anlassen  des Bandmaterials.  



  Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist die  Wirkungsweise der     Förderklemmen    10, 11  bzw. 12, 13 folgende  Das beispielsweise nach     Fig.    2 das Band 5  gerade fördernde     Klemmenpaar    11 und 13 ist  geschlossen, fasst also das Band 5 und fördert  es mit stets gleichbleibender Geschwindigkeit  in Richtung A. Bevor nun die Klemmen 11  und 13 ihre Förderbewegung beenden, haben  die Klemmen 10 und 12 ihre Anfangsstellung  links erreicht, mit, der Umkehr begonnen und  fassen nach Beschleunigung auf die konstante  Fördergeschwindigkeit das Band 5, um es für  kurze Zeit zusammen mit den Klemmen 11  und 13 zu fördern     (Fig.    3).

   Daraufhin öffnen  sich die Klemmen 11 und 13, werden in ihrer  Geschwindigkeit     abgebremst,    kehren nach Er  reichen ihrer Endstellung rechts um     (Fig.4)     und machen sieh auf den Rückweg, um nach  nochmaliger     Umkehr    nach Erreichen ihrer  Anfangsstellung links wieder auf Förderge  schwindigkeit beschleunigt das Band 5 zu  fassen und für kurze Zeit zusammen mit den  Klemmen 10 und 12     (Fig.5)    das Band 5  weiter zu bewegen, worauf sich diese Klem  men 10 und 12 öffnen, so dass die Klemmen 11  und 13 allein die     Weiterförderung    des Ban  des 5 besorgen, während die Klemmen 10  und     1.2    dieselben wie für die Klemmen 11 und  13 bereits beschriebenen Bewegungen ausfüh  ren,

   so dass für eine stets konstante     Förder-          geschwindigkeit    gesorgt ist.  



  Die     Förderklemmen    10, 11 und 12, 13 kön  nen, wie aus     Fig.    6 und 7     ersichtlich    ist, auf  hydraulische Weise geöffnet und wieder in  Klemmstellung gebracht werden.  



  Um auch bei dieser Fördereinrichtung das       Bleehstüek    5 beim     Durchtritt        zwischen    Bren  nern und Düsen etwas zu spannen, haben die  Klemmen 1.2 und 13 gegenüber den     Klemmen     10 und 11 die zur Erreichung der gewünschten  Spannung erforderliche     Voreilung    um eine  konstante Wegstrecke. Die hin und her  gehende Bewegung der Klemmen kann in be  kannter Weise entweder mittels einer     Gleieh-          la.ufhydraulik    oder auf mechanischem Wege      mittels Kurvensteuerung erzeugt werden, wo  bei darauf zu achten ist, dass eine völlig       gleichmässige    Weiterförderung des Blechban  des 5 erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Warmbehandlung von lau fenden Blechbändern, dadurch gekennzeich net, dass beidseitig eines quer zur Bewegungs richtung angeordneten, durch Glüh- und unmittelbar anschliessende Abschreekmittel erzeugten Härtungsgürtels Druckorgane auf das laufende Band einwirken, die diesem Gürtel so nahe gerückt sind, wie dies die Tem peratur des Blechbandes ohne Eintritt einer Walzwirkung durch den Druck der Druck organe auf das Blech zulässt und die den jeweils der Härtung unterworfenen Blech bandteil unter mechanischer Spannung halten. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühmittel aus Gas- brennern (1, 2) und die Abschreckmittel aus Spritzdüsen (3, 4) bestehen. 2. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Anordnung von Brennern in der Blechbewegungsrichtung hinter den Düsen des Abschreekmittels zur Erzeugung einer Anlasszone. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Blechbandführung zwei abwechselnd hin und her gehende Klemm paare (11, 13 und 10, 12) vorgesehen sind, die durch eine Phasenverschiebung in ihrer Be wegeng das Blechband zugleich einer mecha nischen Spannung unterwerfen. 4. Verfahren nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine dem Härtegürtel nach- und vorgeschaltete, als Spann- und Förder mittel dienende Blechrichtmaschine.
CH293199D 1950-07-13 1951-06-19 Verfahren zur Warmbehandlung von Blechbändern. CH293199A (de)

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