CH292016A - Trag- und Antriebsvorrichtung für zugehörige, auswechselbare, hauswirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Küchengeräte. - Google Patents
Trag- und Antriebsvorrichtung für zugehörige, auswechselbare, hauswirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Küchengeräte.Info
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Description
Trag- und Antriebsvorrichtung für zugehörige, auswechselbare, hauswirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Küchengeräte. Es sind Trag- und Antriebsvorrichtungen für zugehörige, auswechselbare, hauswirt schaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Kü chengeräte, bekannt, die in wenigstens zwei u111 90 versetzte Gebrauchslagen standsicher aufstellbar sind.
Diese bekannten Geräte sind mit einem von einer Wand des Gerätegehäuses abstehenden Tragaren zum Anbringen von Ar beitsgeräten versehen, welcher so angeordnet ist, dass er in der einen Gebrauchslage des Gerätes als Abstützvorrichtung dient. Dabei ragt ein Teil dieses Tragarmes in einem ge wissen Abstand von dem Gehäuse des Ge rätes frei nach oben und bildet eine erheb liche Stör- und Gefahrenquelle beim Betrieb des Gerätes. Ausserdem bedingt die Anord nung dieses Tragarmes eine verhältnismässig verwickelte und teure Ausbildung des Ge- llänses.
Ferner sind Trag- und Antriebsvorrieh- tungen für Küchengeräte bekannt, die min destens zwei Antriebs- und Befestigungsstel len für die auswechselbaren Geräte haben. Diese Vorrichtungen haben nur eine unver- iinderlielee Gebrauchsstellung. Die eigentliche Trag- und Antriebsvorrichtung ist dabei auf einem Stützfuss erhöht angeordnet.
Gegenüber dem Bekannten ist die Trag- und Antriebsvorrichtung nach der Erfindung gekennzeiehnet durch ein wenigstens an nällernd sellaeletelförmiges Gehäuse, welches die aus einem Elektromotor und einem Ge triebe bestehenden Antriebsmittel trägt, sowie die Antriebs- und Befestigungsstellen für die Geräte aufweist und an dem wenigstens zwei seiner um 90 versetzten Aussenwände als Aufstellfläche ausgebildet sind.
Hierdurch wird für die Vorrichtung eine dem Gebrauehszw eck in vorteilhafter Weise angepasste Clestalt ermöglicht, die verhältnis mässig wenig Raum beansprucht und keine im Betrieb störenden vorspringenden Teile auf weist.. Die Ausbildung und wahlweise Ver wendung von zwei Gehäusewandflächen als Aufstellfläche für die Vorrichtung ergibt den weiteren Vorteil, dass sieh für diesen Zweck besondere Anbauten oder dergleichen vermei den lassen.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei 1n verschiedenen Massstäben dargestellte Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht der Vorderseite des ersten Ausführungsbeispiels, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht der Fig. 1 mit angesetzter Kaffeemühle, Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 1 mit angesetztem Fleischwolf, Fig. 5 und 6 zwei verschiedene Stützvor richtungen,
Fig. 7 das teilweise im Schnitt dargestellte zweite Ausführungsbeispiel mit aufgesetzter Rührschüssel, Fig. 8 eine Draufsicht der Fig. 7, Fig. 9 das Gerät nach Fig. 7, jedoch in der andern Gebrauchsstellung mit angesetzter Kaffeemühle, Fig. 10 eine Draufsicht der Fig. 9 und Fig. 11 eine Stirnansicht. des Gerätes in der Gebrauchsstellung gemäss Fig. 9 mit. ange setztem Fleischwolf.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 bis 4 hat, wie besonders Fig. 2 zeigt, ein flaches, schachtel förmiges Gehäuse mit einer Bodenplatte 1 und einem Deckel 2, der einen verhältnismässig Sehmalen, umlaufenden Rand 3 aufweist. Die Bodenfläche 1 und ein Abschnitt 3' der Rand fläche sind als A.ufstellflächen ausgebildet und vorteilhaft mit kleinen Stützflächen 4 aus Gummi oder dergleichen versehen. In dem Gehäuse sind ein Elektromotor 5 und ein von dem Motor angetriebenes Untersetzungsge- triebe 6 untergebracht.
Die Motorwelle 7 ist mit ihrem deckelseitigen Ende in einer in der Deckelwand 2 befestigten, nach aussen offenen Buchse 8 gelagert. Der aussen liegende Teil dieser Buchse und das in ihr gelagerte Ende der Motorwelle 7 sind so ausgebildet, dass einerseits an der Buchse Arbeitsgeräte leicht abnehmbar befestigt werden können, deren Antriebswelle dabei anderseits durch eine Steckkupplung mit der Motorwelle unmittel bar gekuppelt werden.
Das am langsamsten umlaufende Rad des Untersetzungsgetriebes ist mit einem Zapfen 9 in einer in der Deckelwand 2 befestigten Buchse 10 gelagert. Die Teile 9 und 10 die nen in gleicher Weise wie die Teile 7 und 8 zum Anbringen und Antreiben von Ar beitsgeräten. Die jeweils nicht gebrauchte An triebs- und Befestigungsstelle 7, 8 bzw. 9, 10 kann vorteilhaft durch eine nicht näher dar gestellte, wahlweise verwendbare Schutzkappe oder dergleichen überdeckt werden.
In beiden Gebrauchsstellungen kann jeweils wahlweise eine der beiden Antriebsstellen 7, 8 oder 9, 10 benutzt werden. Die Gebrauchsstel- Jung nach Fig. 2 dient vor allen Dingen zum Antreiben von Rührschüsseln und solchen Ar beitsgeräten, die eine im wesentlichen senk recht stehende Antriebswelle haben. Hierbei ruht das Gehäuse auf seiner Bodenfläche 1 in einer vollständig standsicheren Gebrauchs lage. Zum Anbringen solcher Arbeitsgeräte, deren Antriebswelle waagrecht liegt, muss das Gehäuse auf die Standfläelie 3' anfgestellt werden, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt ist.
Bei der Kaffeemühle 11 in Fig. 3 ist der Ab stand des Arbeitsgerätes von der Wand 2 ver hältnismässig klein. Deshalb ergibt, sich hier auch mit der verhältnismässi- schmalen Fläche 3' eine ausreichende Standsielierlieit.
Zweclkmä.ssig sind der Motor 5 und das Getriebe 6 derart in dem. (-f'eliäuse angeordnet, dass der Schwerpunkt der ganzen Vorrichtung möglichst nahe der jeweiligen Aufstellfläche, besonders bei der Aufstellung gemäss den Fig. 3 und 4 möglichst nahe der schmalen Ruf stellfläche 3' liegt, um die Standsicherheit zu erhöhen.
Bei dem in Fig. 4 gezeichneten An wendungsfall ist an die Antriebsstelle 9, 10 ein Fleischwolf 12 ang-esehlossen. Hier ist die Standsicherheit herabgemindert, da der Schwerpunkt dieses Gerätes durch den ange setzten Fleischwolf verhältnismässig weit ab liegt von der senkrechten Wandfläche 2 des Gehäuses. Ungünstig für die Standsicherheit wirkt sieh hier ausserdem aus, dass im Betrieb zeitweise durch das Hineindrücken des zti zer kleinernden Gutes in das Arbeitsgerät ein zu sätzliches Kippmoment entsteht.
Um diese Kippmomente abzufangen, ist am äussern Ende des Arbeitsgerätes eine abnehmbare Stütze 13 angeordnet (siehe Fig. 5). Die Füsse dieser Stütze lassen den Raum unterhalb des Auslaufes des Fleischwolfes oder dergleichen in einem solchen Umfang frei, dass das Auf stellen der benötigten Auffangschüssel 14 nicht behindert wird. Wie Fig. 6 zeigt, kann die Stütze 15 auch nur mit einem seitlich vom Arbeitsgerät 12 abgehenden Stützfuss versehen sein. In diesem Fall muss die Stütze 15 durch eine Schelle oder dergleichen fest am Gerät 12 angebracht werden.
Die Stütze 15 hat den Vorteil, dass diejenige Seite des Arbeitsgerä- tes 12, von der aus es bedient wird, ganz frei zugä.nglieh ist, was für die Handhabung und Aufstellung von Auffangschüsseln oder der gleichen besonders vorteilhaft ist.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 11 sind die mit den Fig. 1 bis 4 grundsätzlich übereinstimmenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen worden. Der wesentliche Unterschied des zweiten ge genüber dem ersten Beispiel besteht darin, dass der Antriebsmotor 5 in einem besonderen vorstehenden Gehäuseansatz 16 sitzt, welcher -in der Deckelwand befestigt ist. Das Unter setzungsgetriebe 6, welches vom Motor 5 an getrieben wird, ist in einem besonders flachen, fast scheibenförmigen Gehäuse angeordnet, wie besonders aus Fig. 7 ersichtlich ist.
Die Rand fläche 3 dieses Gehäuses ist so schmal, dass der Teil 3' alleine als Aufstellfläche nicht mehr die notwendige Standsicherheit gewährleistet. Der Gehäuseansatz des Motors ist daher so an geordnet, dass er bei Aufstellung der Vorrich tung auf die Randfläche 3' als zusätzliche Abstützung dient, wie besonders aus Fig. 9 und 11 ersichtlich ist.
In dein in Fig. 7 und 8 dargestellten An wendungsfall ist auf die Lagerbuchse 10 des langsam umlaufenden Zapfens 9 eine Rühr- schüssel 17 aufgeschraubt, die in ihrer Bo denmitte ein Loch hat, durch welches ein nicht näher dargestelltes Rührwerkzeug oder dergleichen auf den Lagerzapfen 9 aufgesetzt werden kann. Die schnell umlaufende An triebsstelle bildet hier wieder das eine Ende 7 der Motorwelle, welches in der Lagerbuchse 8 im Deckel 18 des Gehäuseansatzes 16 ge führt ist (siehe Fig. 8). An geeigneter Stelle der Randfläche 3 ist ein Schalter 19 zum Ein- und Ausschalten des Motors 5 angeordnet.
Die Fig. 9 und 10 zeigen die Anordnung einer Kaffeemühle 11, wobei das Gehäuse auf der schmalen Standfläche 3' steht. Der Gehäuse ansatz 16 bzw. der Rand des Gehäusedeckels 18 dient. dabei als zusätzliche Abstützung. In der gleichen Gebrauchsstellung kann auch, wie Fig. 11 zeigt, ein Fleischwolf 12 angebracht und betrieben werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 11 kann das Gehäuse eine besonders vorteilhafte Gestalt erhalten, wenn: 1. die Bodenplatte 1 und der Deckel 2 annähernd die Form eines gleichschenkligen Dreiecks haben, 2. das senkrecht zum Deckel 2 angeord nete Gehäuse 16 für den Motor 5 in der Nähe des Scheitelwinkels der Dreieckfläche 2 sitzt und dieses Ende der Dreieckfläche 2 entspre chend dem Motorgehäuse abgerundet ist und 3.
das dem genannten Scheitelwinkel ent gegengesetzte Ende der Dreieckfläche eine seine beiden Seitenlinien verbindende Abrun dung aufweist, welche dem Radius des zwi schen den Flächen 1 und 2 liegenden Treib rades des die Deckfläche durchsetzenden An triebszapfens 9 angepasst ist.
Hierdurch wird erreicht, dass bei zweckent sprechender Anordnung des Getriebes das Ge häuse 6 besonders flach und klein ausgebildet werden kann und sein Innenraum vollkom men ausgenutzt ist. Ferner kann hierbei die Vorrichtung jeweils so aufgestellt werden, dass das Motorgehäuse 16 in jeder Betriebs lage von der Bedienungsseite aus hinter dem Arbeitsgerät 11, 12 oder 17 liegt. In der Ge brauchsstellung nach Fig. 17 kann ausserdem der Deckel 18 des Motorgehäuses 16 noch als A.bstellfläche ausgenutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trag- und Antriebsvorrichtung für zu gehörige auswechselbare, hauswirtschaftliche Arbeitsgeräte, die in wenigstens zwei um 90 versetzte Gebrauchslagen standsicher aufstell- bar ist und zwei Antriebs- und Befestigungs stellen für die auswechselbaren Geräte hat, gekennzeichnet durch ein wenigstens an nähernd schachtelförmiges Gehäuse, welches die aus einem Elektromotor und einem Ge triebe bestehenden Antriebsmittel trägt, sowie die Antriebs- und Befestigungsstellen für die Geräte aufweist und an dem wenigstens zwei seiner um 90 versetzten Aussenwände als Aufstellfläche ausgebildet sind.UI\TTERANSPRÜ CHE 1. Trag- und Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, mit einer senkrecht zu den unter sich parallelen Achsen der Antriebs stellen liegenden, breiteren Aufstellfläche und einer zweiten parallel zu den Antriebsachsen liegenden, schmäleren Aufstellfläche, gekenn zeichnet durch eine zusätzliche Abstützvor- richtung, die dazu bestimmt ist,bei auf die schmälere Aufstellfläehe aufgestelltem Ge häuse an einem seitlich von diesem abstehen den Arbeitsgerät zur Verbesserung der Stand sicherheit angebracht zu werden. 2. Trag- und Antriebsv orriehtun - nach L: nter ansprlieh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung lösbar am Arbeits gerät angreift. 3.Trag- und Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorriehtung (13) mit seitlich vom Arbeitsgerät abgehenden Fussstützen ver sehen ist, zum Zwecke, das Aufstellen von im Betrieb des Arbeitsgerätes benötigten Auf- fan,-gefässen nicht ztt behindern. Trag- und Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorriehtung (15) nur einen seitlich vom Arbeitsgerät abgehenden Stütz fuss hat. 5.Trab und Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das flache, wenigstens annähernd schachtel förmige Gehäuse nur ein Untersetzungsge- triebe (6) umschliesst, während der Antriebs motor (5) in einem separaten, vorstellenden (Teliäuseansatz (16) sitzt, welcher beim Auf- stellen des Gehäuses auf die eine, schmälere Aufstellflaelie (3') als zusätzliche Abstützung für diese wirkt. 6.Trag- und Antriebsvorrichtung nach Unteranspruell 5, bei der die verschiedenen Antriebsstellen der Vorrichtung verschiedene Drehzahlen haben, dadurch gekennzeichnet, da.ss die eine Antriebsstelle (9) in dem der grösseren Aufstellfläelie (1) gegenüberliegen den Deckel (2) des Gehäuses und die andere Antriebsstelle (7) in dem den -Motor (5) um schliessenden Gehäuseansatz (16) sitzt.7. Trag-- und Antriebsvorrichtung nach Unteransprueli 6. dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstelle (7) im Gehäuseansatz (16) aus dem entsprechend ausgebildeten Ende der -Motorwelle besteht. S.Trag- und Antriebsvorrichtung nach Unteransprueli 7. dadurch gekennzeichnet, da.ss die Bodenplatte (1) und der Deckel (2) des Gehäuses wenigstens annähernd die Form eines gleichschenkligen Dreiecks haben, wobei das senkrecht zur Deekfliiclie angeordnete lMo- tor-ehäuse (16) im Bereiche des \eheitelwin- kels der Dreieekfläclien (l.und 2) sitzt und der Scheitelwinkel dieser Flächen entspre chend dein -Motorgehäuse abgerundet ist, wäh rend das dem genannten \eheitelwinkel ent gegengesetzte Ende der Dreieekfläehen (1 und 2) eine die beiden geraden Seitenlinien dieser Flächen (l.und 2) verbindende Abrun dung aufweist, welche dein Radius des zwi- seben den Flächen liegenden Treibrades für den die Deeldlüelie durchsetzenden Antriebs teil (9) angepasst ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| CH292016D CH292016A (de) | 1950-04-19 | 1951-03-02 | Trag- und Antriebsvorrichtung für zugehörige, auswechselbare, hauswirtschaftliche Arbeitsgeräte, insbesondere Küchengeräte. |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH292016A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10243121A1 (de) * | 2002-09-18 | 2004-04-01 | Braun Gmbh | Handrührer zum Bearbeiten von Nahrungsmitteln |
-
1951
- 1951-03-02 CH CH292016D patent/CH292016A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10243121A1 (de) * | 2002-09-18 | 2004-04-01 | Braun Gmbh | Handrührer zum Bearbeiten von Nahrungsmitteln |
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