CH288564A - Antriebsvorrichtung für das bewegliche Schaltstück von Hochspannungsschaltern. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für das bewegliche Schaltstück von Hochspannungsschaltern.

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CH288564A
CH288564A CH288564DA CH288564A CH 288564 A CH288564 A CH 288564A CH 288564D A CH288564D A CH 288564DA CH 288564 A CH288564 A CH 288564A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
crank
gear
shaft
drive device
movement
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/40Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using friction, toothed, or screw-and-nut gearing

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  • Transmission Devices (AREA)

Description


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 Antriebsvorrichtung für das bewegliche    Scbaltstück.   von Hochspannungsschaltern. Bei vielen    Hochspannungsschaltern   führt    das   bewegliche Schaltstück, beispielsweise der    Schaltstift,   eine Längsbewegung aus. Zu ' diesem Zweck ist es bereits vorgeschlagen worden, eine Gewindespindel vorzusehen, welche durch eine Welle gedreht wird. Der Schaltstift wird zum Beispiel über einen Kreuzkopf mit der Gewindespindel verbunden. Dieser Kreuzkopf trägt zwei Rollenpaare, von denen die einen Rollen in dem Gewinde der Spindel laufen, während die andern in eine    Gerad-      führung   eingreifen. Bei Drehung der Gewindespindel führt der Schaltstift eine Längsbewegung aus.

   Man kann auch die Gewindespindel feststehen lassen und die    Geradführung   drehen; dann    führt   der Schaltstift nicht nur eine Längsbewegung, sondern auch eine Drehbewegung aus. 



  Die    Welle,   welche mit der Spindel bzw. der Längsführung verbunden ist,    wird   von einer Kurbel angetrieben, an welche bei    Druckluftantrieben   die    Kolbenstange   des    Druckluftzylinders   angreift. Um eine günstige Hebelstellung zwischen Kurbel und Kolbenstange zu erreichen, das heisst einen grossen Hebelarm in der Einschaltstellung des Schalters und einen kleinen Hebelarm    in   der Ausschaltstellung, ist nur eine begrenzte Bewegung der Kurbel möglich, und zwar beträgt diese    12C1"   oder weniger. In    Fig.1   ist dies schematisch dargestellt. Der    Druckluftantrieb   1 wirkt über die Kolbenstange 2 auf die Kurbel 4 ein.

   Stark ausgezogen ist die Lage von Kurbel und Kolbenstange in der Einschaltstellung des Schalters und gestrichelt die Lage zwischen Kurbel und Kolbenstange in der    Ausschaltstellung   des Schalters. Lässt man die Kurbel unmittelbar auf    dieWelle   arbeiten, so kann daher die Spindel bzw. die    Gerad-      führ.ing   auch nur den gleichen Drehwinkel wie die Kurbel ausführen.    Ähnliches   tritt ein, wenn an Stelle des    Druckluftantriebes   zum Beispiel ein Motorantrieb genommen wird, da auch hier die Antriebskurbel von einer Stange, an welcher eine zweite Kurbel angreift, angetrieben wird, die über ein Übersetzungsgetriebe von dem Motor angetrieben wird.

   Auch hier lässt man die Antriebskurbel,    um   die günstigste Hebelstellung zu erreichen, nur einen begrenzten Weg von weniger als 120 machen, vorzugsweise einen Weg von 90  . 



  Die Erfindung betrifft    eine   Antriebsvorrichtung für das bewegliche Schaltstück von Hochspannungsschaltern, bei welcher Vorrichtung die Längsbewegung des    Schaltstückes   durch eine Spindel und- eine Längsführung, von denen der eine Teil rotiert, erfolgt und diese Drehung des einen Teils über eine Welle von einer Kurbel mit begrenzter    Drehbewe-      gung   bewirkt wird;    erfindungsgemüss   sind zwischen    Antriebslulrbel   und Welle ein    T'ot-      pitnktgetriebe   und    ein      Übersetzungsgetriebe   eingeschaltet.

   Der Einbau des    Totpunktge-      triebes   ermöglicht ein    sanftes   Anfahren der zu bewegenden Drehmassen, zunehmende Geschwindigkeit und abnehmende Beschleuni- 

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    gungskraft   des Schaltstiftes auf dem ersten Teil des Schaltweges sowie im zweiten Teil des    & halt-,veges   eine entsprechende    VerzÖge-      rung   der bewegten Massen einschliesslich des Schaltstiftes.

   Durch das Übersetzungsgetriebe ist es möglich, dass die Spindel bzw. die    Gerad-      führung   mehrere Umdrehungen, zum Beispiel zwei bis zehn    Umdrehungen   oder mehr, ausführen    kann,   wenn die Antriebskurbel nur einen Drehwinkel von    12011   bzw. 900 zurücklegt. Das gibt die Möglichkeit, dass der Schaltstift mit hoher    Geschwindigkeit   einen grossen Hub    ausführen   kann und damit die    für   hohe    Spannungen      erforderliche   grosse Unterbrechungsstrecke erreicht wird. 



     In.   der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



     Fig.   2 der    Zeichnung   zeigt den Unterteil eines    Hochspannungsschalters   im Längsschnitt. Der Schaltstift 40 ist mit einem Kreuzkopf 41 verbunden, der zwei Rollenpaare trägt. Die    innern   Rollen    412   laufen    in   dem    Gewinde   einer    feststehenden   Spindel 44, die    äussern   Rollen 43 in der    Geradführung   eines    Rohres   45, das durch die Welle 13 in Umdrehungen versetzt wird. Wie bereits erwähnt, kann man auch die    Geradführung   feststehen lassen und die Gewindespindel drehen. 



  Mit 1 ist der    Druckluftantrieb   bezeichnet, der über die Kolbenstange 2 auf die Kurbel 4 die Schaltbewegung überträgt. Die Kurbel macht einen Schaltweg von    9011.   Die Kurbel sitzt fest auf einer Welle 5, -an welcher der Doppelhebel 6 befestigt ist. Wie aus    Fig.3,   die einen Schnitt durch das Getriebegehäuse nach der Linie    A-      9.   in    Fig.   2 zeigt, hervorgeht, ist der Doppelhebel 6    gelenkig   mit einem Lenker 7 verbunden, der mit der Zahnstange 8 gekuppelt ist. Bei Bewegung der Kurbel 4    führt   die Zahnstange 8, die auf einer feststehenden Welle 15 geführt ist, eine Längsbewegung aus.

   In    Fig.   4 ist die Stellung des Hebels 6    und   des Lenkers 7    in   der einen Totpunktlage, in einer    Zwischenstellung   und in der Mittellage dargestellt. In der rechten    Tot-      piuiktstellung,   die um    9011   von der    linken   abweicht, nehmen    Lenker   und Kurbel relativ die gleiche Lage wieder zueinander ein wie in der linken    Totpuuzktstellung.   Es ist ferner gestrichelt die Bewegung der Zahnstange angegeben. Mit 16 ist die    Lenkerführung   bezeichnet. Wie man sieht, steigt die Geschwindigkeit der Zahnstange von Null bis zu einem Maximum im ersten Teil des Weges an, während sie auf dem zweiten Teil wieder bis zu Null zurückgeht. 



  Die Zahnstange arbeitet mit dem zentrisch gelagerten Zahnrad 9 zusammen, das entsprechend den Eigenschaften des Totpunktgetriebes erst langsam und    dann   mit wachsender Geschwindigkeit und auf dem zweiten Teil des Weges mit abnehmender Geschwindigkeit gedreht wird. Dieses Zahnrad überträgt die Bewegung auf die beiden Zahnräder 10. Die mit diesen Zahnrädern fest verbundenen    Zahnräder   11 übertragen die    Bewegung   auf das    Ritzel   12, welches der Isolierwelle 13 die richtige Drehzahl erteilt. Wie bereits erwähnt, führt dann die    Isolierdrehwelle   über die Spindel bzw. über die    Geradführung   die erforderliche Schaltbewegung des Schaltstiftes aus.

   In den beiden Endlagen befinden sich Hebel 6 und    Lenker   7 in Strecklage und somit in der    Totpunktstellung.   Die    Bewegung   des Schaltstiftes erfolgt also so; als ob die Gewindespindel mit veränderlicher Steigung ausgeführt wäre, und zwar am Anfang ansteigend und am Ende abnehmend. 



  Zu erwähnen ist noch, dass die Zahnstange beiderseits mit Kolben. 17 versehen ist und dass die Kolben am Ende der    Bewegung   in den    zylinderförmigen   Teil 18 des mit Öl gefüllten Gehäuses 3 eingreifen, so dass dann eine    Dämpfung   der    Bewegung   bei Erreichen der Endlagen entsteht. 



  In    Fig.   5 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei welchem die Bewegung der Kurbel 4 über einen Kulissenhebel 26 und ein Planetengetriebe auf die Drehwelle 13 übertragen wird. Soweit die Teile mit denen der    Fig.2   übereinstimmen, sind die gleichen Bezugszeichen gewählt. Die Kurbel 4 ist im Ausführungsbeispiel der    Fig.5   mit einem Rollenhebel 26 verbunden. Dieser    Rollenhebel   überträgt -die    Bewegung   auf den Kulissenhebel 27 und dieser über das Plane- 

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    tengetriebe   auf die Drehwelle 13. Das Planetengetriebe besteht aus den Zahnrädern 28 und 29, die fest miteinander verbunden sind, und dem feststehenden Zahnkranz 30.

   Die untern Planetenräder 28 arbeiten mit dem feststehenden Zahnkranz 30    zusammen,   so dass bei Bewegung des Kulissenhebels die Zahnräder 28 auf dem festen Zahnkranz abrollen und somit die Zahnräder 29 in Umdrehungen versetzen. Diese greifen am    Ritzel   31 an, welches mit der Welle 13    verbinden   ist. Auch bei der    Anordnung   nach    Fig.   5 sind    Dämpfungsvor-      richtungen   32    zur      Dämpflusg   der Bewegung in den beiden    Endlagen   vorgesehen. 



  In    Fig.   6 sind noch schematisch und im Vergleich zu    Fig.      '5   -um 1800 gedreht die Kulisse 27 und der    Rollenhebel   26 in der einen    Totpunktlage   dargestellt, während sie in der andern    Totpunktlage   gestrichelt gezeichnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für das bewegliche Schaltstück von Hochspannungsschaltern, bei welcher Vorrichtung die Längsbewegung des Schaltstückes durch eine Spindel und eine Längsführung, von denen der eine Teil rotiert, erfolgt und diese Drehung des einen Teils über eine Welle von einer Kurbel mit begrenzter Drehbewegung bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, däss zwischen Kurbel und Welle ein Totpunktgetriebe und ein Übersetzungsgetriebe eingeschaltet sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel mit einem Hebel verbunden ist, welcher einen mit einer Zahnstange gekuppelten Lenker trägt, und dass die Zahnstange die Drehbewegung über ein Zahnradgetriebe auf die Welle überträgt. 2.
    Antriebsvorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel mit einem Rollenhebel verbunden ist, der über eine Kulisse an .einem Planetengetriebe angreift, wobei ein Zahnrad des Planetengetriebes sich auf einem feststehenden Zahnkranz abwälzt, während ein anderes in ein mit der Welle verbundenes Ritzel eingreift.
CH288564D 1950-10-07 1951-01-25 Antriebsvorrichtung für das bewegliche Schaltstück von Hochspannungsschaltern. CH288564A (de)

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