CH285403A - Verfahren zur Herstellung von für den Gebäudebau bestimmten Raumabschlusselementen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von für den Gebäudebau bestimmten Raumabschlusselementen.Info
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
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Description
<B>Verfahren zur Herstellung von für den Gebäudebau bestimmten</B> Raumabseblu & elementen. Nach dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung von für den Gebäudebau be stimmten R.auniabschlusselementen wird auf einer Auflagefläche, die z. B. durch einen eigens hierzu hergerichteten Tisch gebildet.
sein kann, eine Gipssehieht unter Einfügung von Verstärkungsmaterial gegossen, die in Tragrichtung des Raumabschlusselementes mindestens annähernd der tlbmessung des vorgesehenen Raumes entspricht, und dass auf der Oberseite des so erzeugten Tafelgebildes ein zur Tragkonstruktion des zu erstellenden Gebäudes zugehöriges Gerippe, z. B. aus Pfo sten und Balken gebildetes, so angebracht. wird, dass es mit der entstandenen t;lipstafel eine starre Verbindung besitzt..
Der Erfindungsgegenstand soll nachste hend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erklärt werden. Diese zeigt zum Teil schematisch in einer schaubildlichen Darstel. lung eine an einer Ecke ausgebrochene (Tips- tafel und im Abstand oberhalb dieser ein Gerippe.
Es bezeichnet 1 eine horizontale ebene Auflagefläche, auf der ein viereckiger Rah-- rnen 2 a.ngelirqeht ist zur Bildung einer lSclia- lung. In diese wird so viel Gips eingegossen, dass davon eine Tafel 3 entsteht, deren Dicke dem Höhemnass der auf der Auflagefläche 1 befestigten Schenkel des Rahmens 2 ent spricht.
Die Gipstafel 3 hat eine infolge ent sprechender Ausbildung der erwähnten Schalung entstandene Aussparung 4 in det Grösse eines im Bauelement; vorgesehenen Abachlussorgans 12. Bei der Herstellung der (Gipstafel 3 können dem Gipsbrei als Verstär kungsmaterial z. B. Kokos-, Sisal- oder ähn liche Fasern 5 zugesetzt werden, oder es kön nen eine oder mehrere vollflächige Streifen aus :Karton oder Textilgeweben eingelegt werden, oder durchbrochene Bahnen aus Ge flechten, die aus Draht oder anderem Mate rial bestehen können.
Es ist ein Traggerippe vorgesehen, wel ches vier zueinander parallele Pfosten 6-9 aufweist, von denen die beiden äussern durch U-Schienen, die zwei innern durch I-Sehie- nen gebildet sind.
Stirnseitig sind die ge nannten vier Pfosten 6-9 am einen Ende durch eine U-förmige Verbindungsschiene 10 und am andern Ende durch einen als zusätzliches Versteifiuigsinittel dienen- clen Verbindungsstab 11 zu einem star ren Rahmen zusammengeschweisst. Mit Hilfe der beiden Zwischenpfosten 7 und ä ist am Traggerippe ein Fernster 12 gebildet, für welches in der Gipstafel 3 die Ausspa rung 4- angebracht. ist;
an Stelle eines Fen sters könnte im. Rahmen gegebenenfalls eine Türe und in der Gipstafel eine entsprechende Öffnung vorgesehen sein. Gemäss der Zeieli- nung ist. das Traggerippe an seinen vier Ecken durch flexible Halteorgane 13 an einem Lasthaken 14 einer Hebevorrichtung auf gehängt. Diese Aufhängung ist so, dass das Traggerippe sich senkrecht oberhalb der Gipstafel 3, deren Grösse das Traggerippe we nigstens annähernd entspricht, befindet, so dass es durch entsprechendes Senken auf die Gipstafel 3 aufgesetzt wird. Auf ihrer untern Seite sind die vier Pfosten 6-9 mit einer Anzahl vorstehender starrer Verbindungs organe 15 und an den gleichen Stellen mit Fasern 16 versehen.
Auf die noch nicht erhärtete Gipsmasse auf der Auflagefläche 1 wird das Traggerippe 6-12 so aufgesetzt, dass die starren Verbin dungsorgane 15 sowie die Fasern 16 in die (Apsmasse eindringen. Es kann in die noeh nicht erhärtete Gipsschicht zusätzlich ein der Isolierung gegen Feuchtigkeit sowie oder gegen Wärme dienendes Material aufgebracht werden.
Gegebenenfalls können in die Gipsschicht eingebettete Fasern 5 über eine Umfangsseite der in Entstehung begriffenen Gipstafel bzw. des Bauelementes vorstehen, um in der Folge zur Verbindung mit der Gipstafel eines in ähnlicher Weise ausgebildeten Bauelementes benutzt werden zu können. Hierzu kann die Verbindungsstelle der einander benachbarten zwei Gipstafeln mit einem erhärtenden Binde ; mittel überdeckt werden, sei es zwecks Herstel lung eines als Stehwand oder als Decke be stimmten Bauelementes. Wenn dieses als Decke bestimmt ist, übernehmen die beim be schriebenen Beispiel als Tragkonstruktion bzw.
Wandpfosten dienenden Schienen 6-9 die entsprechende Funktion als Deckenbalken; die Grösse des Deckenelementes hat dann we nigstens annähernd der Spannweite der am Gebäude vorgesehenen Decke zu entsprechen.
Es können z. B. Wandelemente hergestellt werden, von denen jedes annähernd einer für den Gebäudebau vorgesehenen Zimmerwand grösse entspricht. Dabei können bei der Her stellung der einzelnen Gipstafel in der noch nicht abgebundenen Gipsschicht Installations teile verschiedener Art. verankert werden. In der Zeichnung ist mit 17 eine in die Gips masse eingebettete elektrische Leitung und mit 13 eine in die Gipsmasse eingelassene zweiteilige Anschlussdose angedeutet; es kön nen z.
B. auch sanitären Zwecken oder Reiz zwecken dienende Organe usw. in die in Her,- Stellung befindliche Gipstafel eingefügt wer den. Auelr können, an Stelle von murr einer, mehrere Öffnungen freigehalten erden, die zur Aufnahme bzw. Anbringung von Fen stern und;oder Türen bestimmt. sind;
die Rah- men der zugehörigen Verschlusskörper können mit der noch nieht erhärteten Gipssehieht verbunden und die Verschlusskörper noch vor dem Transport der Gipstafeln zur Baustelle montiert werden, wobei für den erwähnten Zweck die vorgesehenen Rahmen mit entspre chenden Verbindungsorganen ausgestattet werden.
Es können für das Traggerippe hohle Bal ken und Pfosten verwendet werden oder sol che in aufgelöster Konstruktion, z. B. in der Ausführung nach Art eines Fachwerkes. Bei Verwendung von hohlen Pfosten und Balken können diese bei entsprechender Ausbildung nach dem Aufrichten der CTipstafeln auf der Bartstelle zur Aufnahme von Beton bestimmt sein, um am herzustellenden Gebäude ein Betonskelett zu bilden.
Wenn das Raumabschlusselement. in be schriebener Weise in einer für den Gebäude bau vorgesehenen Wandhöhe bzw. Decken spannweite ausgeführt wird, dann ist. die eine Seite der fitg-enlos gegossenen Gipstafel als raumseitige Absehlussfläehe bestimmt, wäh rend deren andere Seite das an der Gipstafel verankerte, zur Tragkonstruktion des zu erstellenden Gebäudes zugehörige Gerippe auf weist. Eine derartig ausgebildete Gipstafel ist. verhältnismässig leicht transportierbar.
Claims (1)
- PATENT AN SPRCCHE I. Verfahren zur Herstellung von für den GebäudebaubestimmtenRaunrabsehlusselemen- ten, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer , horizontalen Auflagefläche eine Gipsschicht unter Einfügung von Verstärkungsmaterial gegossen wird, die in Tragrichtung des R.aum- abschlusselementes mindestens annähernd der Abmessung des vorgesehenen Raumes ent spricht,und dass auf der Oberseite des so erzeugten Tafelgebildes ein zur Tragkon struktion des zu erstellenden Gebäudes zuge höriges Cerippe so angebracht wird, dass es mit der entstandenen Gipstafel eine starre Verbindung besitzt.1I. --Kaeh dem Verfahren gemäss Patentan- .prueli I hergestelltes Raumabselilusseleinent, :,rckennzeichnet durch eine fugenlos gegos sene, eingebettetes Verstärkungsmaterial ein haltende (-ipstafel, die in Tragrichtung des Raumabschlusselementes mindestens annä- liernd der Abmessung des vorgesehenen Rau- ines entspricht und deren eine Seite als raumseitige Abschlussfläche bestimmt ist, während deren andere Seite ein an der Gips tafel verankertes, zur Tragkonstruktion des z u erstellenden Gebäudes zugehöriges Gerippe aufweist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Verstärkungs material dein Gipsbrei Fasern zugesetzt werden. ?. Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeielinet, dass als Verstärkungs- !.iaterial in den Gipsbrei mindestens ein Streifen eingelegt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Traggerippe ain erzeugten Tafelgebilde angebracht. wird, Solange dieses noch nicht erhärtet ist. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ani Traggerippe Verbindungsorgane an- 119 werden, die beim Anbringen des Traggerippes in die noch weiche Gipsschicht eingedrückt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass als Verbindungsorgane am Ge rippe Fasern befestigt werden, die am Ge rippe seitlich vorstehen. G.Verfahren nach Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass in die Clipsschicht Fasern eingebettet werden, die über eine Um fangsseite der in Herstellung befindlichen Tafel vorstehen. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Gipstafel her gestellt wird, die annähernd einer für den Gebäudebau vorgesehenen Zimmerwandgrösse entspricht, und dass in der noch nicht abge bundenen Gipsschicht Installationsteile ver ankert werden. B.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der in Herstellung befindlichen Gips tafel mindestens eine Öffnung freigehalten wird, die zur Aufnahme eines Verschlusskör- pers bestimmt ist. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Rahmen des vorgesehenen Verschlusskörpers mit der noch nicht erhär teten Gipsschicht verbunden wird. 10.Verfahren nach Patentansprrreh I und Unteransprüchen 7, 8 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass das Traggerippe mit. dem Rah- inen vereinigt auf die noch nicht. erhärtete Gipsschicht aufgesetzt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass für das Trag gerippe hohle Elemente verwendet werden, die nach dein Aufrichten der Gipstafel auf der Baustelle zur Aufnahme von Beton be stimmt sind, zwecks Bildung eines Beton skelettes. 12. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 7 bis 11. 13.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auf die noch nicht erhärtete (tipsschicht ein der Isolierung ge gen Temperatureinflüsse dienendes Material aufgebracht wird.
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