CH276567A - Einrichtung zur Stabilisierung der Spannung an einem Verbraucher. - Google Patents

Einrichtung zur Stabilisierung der Spannung an einem Verbraucher.

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CH276567A
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Nationalunternehmen Tesla
Palicka Vaclav
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Nationalunternehmen Tesla
Palicka Vaclav
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/46Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
    • G05F1/52Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is DC using discharge tubes in series with the load as final control devices

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Description


  Einrichtung zur Stabilisierung der Spannung an einem Verbraucher.    Die Endstufen grosser Leistungsverstärker  sind gewöhnlich mit     Pentoden    im     B-Betrieb     versehen, die am     Sehirmgitter    eine niedrigere  und von der Anodenspannung beträchtlich  verschiedene Spannung benötigen. Dabei muss  die Stromquelle für diese Gittergenügend  stabil sein, damit die Spannung beim Erregen  der Röhren nicht übermässig schwankt.

   Sie  wird auf verschiedene Weise, wie durch Her  absetzung der Spannung der Anodenspan  nungsquelle mittels eines Widerstandes oder       Röhrenstabilisators    in gewöhnlicher ein- oder  mehrstufiger Schaltung     gewonnen.    Diese Me  thoden weisen den Nachteil auf, dass die ge  lieferte Spannung zuwenig stabil oder der  Betrieb der Vorrichtung nicht. wirtschaftlich  ist..

   Andernfalls kann auch eine separate  Quelle, das heisst ein besonderer, genügend  stabiler     Gleiehrichter    verwendet      -erden.    Hier  ist zu     berüeksiehtigen,    dass bei Unterbrechung  der     Zuführung    des Anodenstromes die     End-          röhre    durch Anwachsen des     Scliirmgitterstro-          mes        beschädigt    wird.  



  Gegenstand der Erfindung ist. eine Ein  rielitung zur Stabilisierung- der Spannung an       einem    Verbraucher, dessen im folgenden an  Hand der beiliegenden Zeichnung     besehrie-          benes    Ausführungsbeispiel die vorstehend  genannten Nachteile beseitigt.  



  Die Röhre E, dient zur Stabilisierung der  an die Schirmgitter der     Verstärkerröhren        EI;,          E,'    zugeführten     Gleiehspannung.    Diese Span  nung wird von einer Gleichstromquelle bezo-    gen, die zwei Dioden E" und     E"'    besitzt, deren  Kathoden vom Transformator     T.    geheizt und  deren Anoden vom Transformator     T1    gespeist  sind.

   Die     Glättung    des gleichgerichteten Stro  mes ist, wie üblich, mittels einer     Glättungs-          drossel        T"    und eines     Kondensators        Cl    durch  geführt. Die Stabilisierungsröhre E, ist mit  ihrer Anode an den Pluspol der Gleichstrom  quelle und mit ihrer Kathode an die Schirm  gitter der     Verstärkerröhren    Eh, EI,' ange  schlossen, deren     Schirmgitterspannungen    sta  bilisiert werden sollen.

   Auf diese Weise ist  der innere Widerstand der     Stabilisationsröhre     ES mit dem Widerstand zwischen Schirmgit  tern und Kathoden der     Verstärkerröhren        EI"          Ei,'    in Serie geschaltet, und beide sind an die  Gleichstromquelle angeschlossen. Die Schirm  gitterspannung der     Verstärkerröhren    wird  dem Kondensator     C.,    der in Reihe mit dem       innern    Widerstand der     Stabilisationsröhre    ES  liegt, entnommen.

   Der innere Widerstand der  Röhre E, wird durch eine positive Spannung  im Gitterkreise der Röhre E, geregelt, welche  die Diode     Ep    mit Hilfe einer Sekundärwick  lung des Transformators     T#,    liefert. Die Ka  thode der Diode     Ep    ist dabei von einer an  der     Glättungsdrossel    angebrachten Sekundär  wicklung durch die transformierte Wechsel  spannung, welche an der Drossel entsteht, ge  heizt.  



  Zu einer genaueren Einstellung der Vor  spannung am Gitter der     Stabilisationsröhre     E, dient das     Potentiometer    P, mittels welchem      ein passender Teil der Spannung des     Gleich-          riehters,    welcher die     Vorspannung        e7    für die       Verstärkerröhren    liefert, in den Gitterkreis  der     Stabilisationsröhre        E5    eingeführt wird.

    Ausserdem ist das Gitter der     Stabilisations-          röhre        E5        noch    an einen     Spannungsteiler        R1,          R2    angeschlossen,     weleher    die Spannung der  Gleichstromquelle     Ti,   <I>En, E", T",</I>     Cl    teilt.  



  Die Funktion der Einrichtung ist folgende:  Durch Anschluss der Primärwicklung des  Transformators     T1    an das Stromnetz (mit  vorgeheizten Röhren     E5,    EI und EI,) entsteht  am Kondensator     Cl    eine Gleichspannung.

   Die       Röhre        Ebekommt    die Anodenspannung und  aus dem     Spannungsteiler        R1,        R2    eine positive  Gitterspannung, so     dass    durch sie der Strom,  durch welchen auch die     Schirmgitter    der     Ver-          stä.rkerröhren        EI;    gespeist werden, zu fliessen  beginnt.

   Demzufolge beginnt auch die Anoden  stromentnahme der     Verstärkerröhren        EI;.    Der       Weehselstromanteil    des durch die     Glättun-s-          drossel    T" fliessenden Stromes bringt die Ka  thode der Diode     Ep,    zum Glühen. Die durch  die Diode EI, jetzt gleichgerichtete Spannung  unterdrückt die von dem     Spannungsteiler        R1,          R2    entnommene Spannung und stellt sich der  Spannung am Kondensator     C2,    welche mit.

         cler        Schirmgitterspannung    der Verstärker  röhren EI, identisch ist, entgegen. Die auf  diese Weise am Gitter der     Stabilisationsröhre          E,    resultierende     VorspannLrng    wird mittels  des     Potentionreters    P so eingestellt, dass die  an den Schirmgittern der     Verstärkerröhren     EI, notwendige Spannunerreicht wird.  



  Wenn jetzt. die Anodenstromentnahme der       Verstärkerröhren        EI,    durch irgendwelche Ur  sache ansteigt, so sinkt durch den     Gleich-          spaniiLin-sabfall    an der Drossel T" auch die  Spannung am Kondensator     Cl,    und da     sich     diese Spannung an den innern 'Widerstand  der     Stabilisationsröhre        E.,    und den     innern     Widerstand zwischen     Sehirmgittern    und Ka  thoden der     Verstärkerröhren    EI, unterteilt,

         sinkt    im ersten Augenblick auch die Span  nung am Kondensator     C2.    Da, aber diese       Spannung    als negative     Vorspannung    für die       Stabilisationsröhre        E5    dient, vermindert sieh       au-enblicklich    auch der innere     Widerstand       der     Stabilisationsröhre,    so dass sieh an ihm  ein kleinerer     Spannungsabfall    zu Gunsten der       Schirmgitterspannung    einstellt.

   Die Gleich  spannung am Kondensator     C.,    schwankt in  folge des auf diese Weise veränderlichen  innern     Widerstandes    der Röhre     E5    viel weni  ger. als wenn die     Sehirmgitterspannung    der  Röhren     EI,    von einem konstanten     Widerstande     abgegriffen würde.  



  Bei eventueller Unterbrechung der Zufuhr  der     Anodenspannung,    an die     Endröhren,    z. B.  in     Schalt.brettkonstruktion    durch unvollkom  mene Berührung der Zuleitungskontakte (im  Schema mit x bezeichnet), vermindert sieh die       Heizspannung    der Röhre     EF"    falls die Drossel       T"    und die an sie angebrachte Sekundärwick  lung, richtig dimensioniert sind. Der Strom  flur durch die Röhre     E'    hört auf, und die  Spannung an den     Sehirmgittern    verschwin  det.

   Dies     @schliesst    die Beschädigung der     End-          röhren    durch     fiberlastung    der     Sehirmgitter     aus. Falls der Spann     iurgsteiler        Pil,        R2    sich im  Verstärkerteil befindet und die Anoden-,       Schirmgitter-    und     Vorspannungsquellen        T1,     <I>E",</I>     T",        Cl,   <I>E"</I>     T..>,        EI"    P als eine selbständige  Einheit ausgebildet sind,

   wird dadurch Sicher  heit gegen Vernichtung der Röhren bei     un-          s-ollkommener    Berührung der Zuleitungskon  takte und Beschädigung der Verbindungen  erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Stabilisierung der Span nung an einem Verbraucher, der von einem Cxleiehriehter gespeist ist, wobei der innere Widerstand des Verbrauchers mit dein innern Widerstand einer mit ihrer Anode an den Pluspol des Gleiehrichters und mit der Ka thode an den Verbraucher angeschlossenen Stabilisationsröhre in Serie geschaltet ist, da durch -ekennzeiehnet,
    dass im Gitterkreis der Stabilisationsröhre (EJ die Verbrauclrerspan- nun- in Serie mit einer ihr entgegen wirken- den,@von der Stromabnahme des Verbrauchers abhängigen Regelspannung wirksam ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regelspannung einem Hilfsgleichrichter<I>(T2,</I> Ep) entnommen ist und von der Stromabnahme des Verbrau chers in der Weise abhängig gemacht ist, dass die Glühkathode einer Diode (Ep) im Hilfs gleichrichter von einer an der Glättungsdros- sel (T") des den Verbraucher speisenden Gleichrichters (T1, EI" E"', T", C1) ange brachten Sekundärwicklung gespeist wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, zur Stabilisierung der Schirmgitterspannung von Verstärkerröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Anoden der Verstärkerröhren (Ek, Ek') an den Pluspol des Gleichrichters ange schlossen sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Regelspan nung bei Unterbrechung des Anodenstromes der Verstärkerröhren (Ek, Ek) den Strom durch die Stabilisationsröhre (ES) sperrt. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet., dass in den Gitterkreis der Stabilisationsröhre ausser der Schirmgit- ter- und der Regelspannung noch eine regel bare, von der Gittervorspannung (es.) der Verstärkerröhren (Ek, Ek) mittels eines Spannungsteilers (P) abgegriffene Spannung eingereiht ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass an den Gitterkreis der Stabilisationsröhre (ES) ausser den in Serie geschalteten Schirmgitter- und Regel spannungen mittels eines Spannungsteilers (R1, R2) noch ein Teil der vollen Anoden spannung der Verstärkerröhren (Ek, Ek ) parallel zu dieser Serieschaltung angeschlos sen ist. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, für eine solche Anordnung, bei welcher die Strom- und Spannungsquellen und der Verstärker als zwei selbständige Einheiten ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Span- nungsteiler (R1, R2) in der Verstärkereinheit miteingeschlossen ist.
CH276567D 1948-05-24 1949-05-18 Einrichtung zur Stabilisierung der Spannung an einem Verbraucher. CH276567A (de)

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