CH267476A - Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Schlauches und nach diesem Verfahren erhaltener Schlauch. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Schlauches und nach diesem Verfahren erhaltener Schlauch.

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CH267476A
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CH
Switzerland
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hose
rubber
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resistant
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Limited Imperial Ch Industries
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Ici Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L11/00Hoses, i.e. flexible pipes
    • F16L11/04Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Schlauches  und nach diesem Verfahren erhaltener     Schlauch.       Gemäss der vorliegenden Erfindung wer  den gegen Abnützung widerstandsfähige  Schläuche dadurch erhalten, dass ein Über  zug aus einem Textilmaterial, welches sich  aus einem hochpolymeren linearen Ester zu  sammensetzt, welcher durch Erhitzen eines       Glykols    der Reihe     HO(CH.)"OH,    worin n  grösser als 1, jedoch nicht grösser als 10 ist,  mit     Terephtlialsäure    bzw. einem funktionellen  Derivat derselben erhalten wird, rund um  einen Sehlauch aus     Kautschuk    bzw.

       kaut-          schukälinlicllem    Material gebracht wird. Die  erfindungsgemässen Schläuche zeichnen sich  durch Festigkeit und Haltbarkeit aus. Das  Textilmaterial kann in Form von Garn, Fä  den oder Stoff verwendet werden. Auf die  Schicht aus Textilmaterial kann man eine  Schicht aus Naturkautschuk, synthetischem  Kautschuk oder     Polyvinylchlorid    aufbringen,  wobei dieser Überzug vulkanisiert. sein oder  nachbehandelt werden kann.

   Es können     ge-          wünschtenfalls    weitere Lagen von Kautschuk  und Gewebe oder anderer Beläge aufgebracht  werden.     Derartiäe    Schläuche sind gegenüber  ultraviolettem Licht und Abnützung wider  standsfällig und werden von den meisten or  ganischen Flüssigkeiten, den meisten Säuren  und Säuredämpfen     kaum    beeinflusst.  



  Solche hochpolymere lineare Ester zeigen  in Form von Fäden oder Blättern beim  Strecken oder Walzen eine Molekülorientie-         rung,    die in     Röntgenstrahleninterferenzbil-          der    n zum Ausdruck kommt.

   Beispiel ei von funk  tionellen Derivaten der     Terephtbalsäure    sind  ihre     aliphatischen        (einschliesslich    der     cyclo-          aliphatischen)        und        Arylester    und Halbester,  ihre     Säurehalogenide    und ihre     Ammonium-          und        Aminsalze.    Beispiele der genannten  Glykole sind Äthylen-,     Trimethylen-,        Tetra-          methy        len-,

          Hexamethylen-    und     Dekamethylen-          glykole.    Von den. genannten polymeren Es  tern wird das     Polyäthy        len-terephthalat    bevor  zugt, weil es einen hohen Schmelzpunkt von       240 C    besitzt und die Ausgangsmaterialien,  aus denen es synthetisiert wird, sehr leicht,  zugänglich sind.  



  Fäden der genannten polymeren Ester  werden mit grosser Leichtigkeit mittels einer  der bekannten Methoden des Spinnens aus       dein        Schmelzfluss    hergestellt, indem der poly  mere Ester auf einem erhitzten Rost ge  schmolzen, dann durch ein aus feinen Körn  ehen, z. B. aus Sand,     zusammengesetztes!     Filterbett geleitet wird, um die     Schmelze    zu  filtrieren, worauf diese durch eine Spinndüse  gepresst wird und die so gebildeten Fäden  rasch abgekühlt werden.

   Diese Fäden wer  den vorzugsweise im festen Zustand gestreckt,       um    ihnen hohe     Dehnfestigkeiten.,    hohe     Elasti-          zitätsmoduln,    eine grosse Beständigkeit ge  gen Wasser und kleine Ausdehnungskoeffi  zienten zu verleihen.      Es lassen sich Garne aus den Fäden sol  cher polymerer Ester herstellen, indem ein  Bündel endloser Fäden gezwirnt wird oder  Stapelfasern aus den polymeren Estern ver  sponnen werden.

   Die Stapelfasern kön  nen durch Zerschneiden oder Zerreissen  endloser Fäden dieser Ester hergestellt  werden, vorzugsweise nach erfolgter     Kräu-          selungsbehandlung..    Aus endlosen Fäden her  gestellte Garne werden wegen ihrer grösse  ren Dehnfestigkeit über die     Verwendung    im  Verfahren nach der vorliegenden Erfin  dung bevorzug.  



  Für die Ausführung des     eriindungsge-          mässen        Verfahrens    verwendbare Gewebe kön  nen     aus    den vorangehend beschriebenen Gar  nen oder aus endlosen Fäden mittels einer be  liebigen bekannten Methode hergestellt wer  den. Die Garne oder Fäden sollten bevor  zug     terweise    unter     Verwendung    einer kreis  förmig     arbeitenden    Flechtmaschine direkt auf  dem     Kautschukrohr    zusammengeflochten, wer  den.     Gewünschtenfalls    können jedoch Ge  flechte oder gewobene Bänder um das Rohr  gewickelt werden.  



  Die Garne können unter     Verwendung     einer beliebigen bekannten Apparatur oder  Methode auf dem Schlauch     aus        Kautschuk     oder dem kautschukähnlichen Material aufge  wickelt werden oder     zusammengeflochten    wer  den.     Gewünschtenfalls=    können die Fäden oder  Gewebe mittels eines Klebemittels auf dem  Kautschuk befestig werden. Geeignete Mit  tel sind organische     Polyisocyanatverbindun-          gen    und Lösungen von     Resorein-Formalde-          hyd-Reaktionsprodukten.     



  Für das erfindungsgemässe Verfahren ge  eignete, kautschukähnliche Materialien     sind     unter den verschiedenen     Arten    von st'     ntlie-          tischem        KaLitschi@h    zu finden, wie z. B.

         Butylkautschuk,        Polyehloropren    und     Buta-          dien-Sty        rol-1Vlischpolymerisate,    sowie     plastifi-          ziertes        Polyvinylchlorid.    Für     plastifiziertes          Polyv        inylchlorid    ist natürlich keine     Vulkani-          siering    nötig.

   Wird     Polyvinylchlorid    in  Form eines feinen, in einem Plastifizieiungs-    mittel     dispergierten    Pulvers auf dein Schlauch  appliziert, so müssen die Dispersionen mit  Wärme behandelt oder     gelatinisiert    werden.  



  Vorzugsweise werden mehrere     abwechs-          lungsweise        aufeinanderfolgende    Lagen von  Geweben     aus    dem     hochpolymeren        linearen     Ester und von     Kautschuk    oder     kautsclnik-          ähnlichen    Material um den Schlauch ge  wickelt. Ausser den aus den genannten hoch  polymeren linearen Estern     zusammengesetzten     Textilmaterialien können noch andere Texti  lien, z. B. Leinen, schichtenweise auf den  Schlauch aufgebracht werden.

   Als äussere  Hülle wird man jedoch     vorzugsweise    Stoffe  oder Garne     verwenden,    die aus den genannten  linearen polymeren Estern zusammengesetzt  sind, da auf diese Weise Schläuche erhalten  werden, die infolge der guten Widerstands  fähigkeit der polymeren Ester gegenüber  ultraviolettem Licht -Lind     Abnützung    eine ge  steigerte Haltbarkeit aufweisen. Die: grosse Wi  derstandsfähigkeit der genannten polymeren  Ester gegenüber Säuren, organischen Verbin  dungen und Bodenbakterien macht es ferner  möglich, die erfindungsgemässen Schläuche  unter Bedingungen zu verwenden, die inner  halb weiter Grenzen schwanken, ohne dass da  bei Schäden auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines gegen Ab nützung widerstandsfähigen Schlauches, da durch gekennzeichnet, dass ein Überzug aus einem Textilmaterial, ivelehes sieh aus einem hochpolymeren linearen Ester zusammensetzt, welcher durch Erhitzen eines Glykols der Reihe HO E CH a) .OH, worin n grösser als 1, jedoeh nicht grösser als 10 ist, mit Tereph- thalsäure bzw.
    einem funktionellen Derviat derselben erhalten wird, rund um einen Schlauch aus Kautschidk. bnv. kautschukähn lichem Material gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der polymere li neare Ester Polt' äthylenterephtlialat ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite des Schlauches mit Kaut schuk bzw. kautschukähnlichem Material über schichtet wird.
    PATENTANSPRUCH II: Schlauch, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und den Unteran sprüchen Lund 2.
CH267476D 1946-03-22 1947-03-21 Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Schlauches und nach diesem Verfahren erhaltener Schlauch. CH267476A (de)

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CH267476D CH267476A (de) 1946-03-22 1947-03-21 Verfahren zur Herstellung eines gegen Abnützung widerstandsfähigen Schlauches und nach diesem Verfahren erhaltener Schlauch.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217152B (de) * 1960-09-22 1966-05-18 Continental Gummi Werke Ag Schlauch mit Kunststoffseele
DE1258216B (de) * 1962-08-17 1968-01-04 Angus George Co Ltd Schlauchleitung zum Foerdern von Brennkraftstoffen
DE1525758B1 (de) * 1965-11-24 1970-02-12 Moore & Co Samuel Verbundschlauch

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1217152B (de) * 1960-09-22 1966-05-18 Continental Gummi Werke Ag Schlauch mit Kunststoffseele
DE1258216B (de) * 1962-08-17 1968-01-04 Angus George Co Ltd Schlauchleitung zum Foerdern von Brennkraftstoffen
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