CH267352A - Kettenschaltvorrichtung an einem Webstuhl. - Google Patents
Kettenschaltvorrichtung an einem Webstuhl.Info
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Description
Kettenschaltvorriehtung an einem Webstuhl. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf das automatische Abwickeln der Kette vom Ketten baum an Webstühlen. Beim Herstellen ins besondere von Seiden- und Kunstseidengewe ben bereitet das Abwickeln der Kette grosse Schwierigkeiten, da die Seiden- oder Kunst seidenfäden sehr dünn sind und leicht zer reissen, wenn sie zu fest, zu unterschiedlich, oder zu plötzlich gespannt werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ketten schaltvorrichtung an einem Webstuhl, die ein aus einem Schneckenrad und einer axial be weglichen und entgegen der Kettenspannung axial belasteten Schnecke bestehendes Sehnek- kengetriebe für die Kettenbaumwelle aufweist, welche Schnecke von einem Impulsglied, des sen Bewegung vom notwendigen Kettenvor schub abhängig ist, über einen schwenkbaren Steuerhebel angetrieben wird, wobei die Schwenkbewegung des Steuerhebels durch ein Stoppglied begrenzt ist, dessen Lage von der axialen Lage der Schnecke abhängt. Mlit die ser Vorrichtung wird bezweckt, die Ketten spannung auf einem verhältnismässig niedrigen Wert möglichst konstant halten zu können.
Bei einer besonders zweckmässigen Aus führungsform der erfindungsgemässen Vor richtung wird die Beweglichkeit der Schnecke in Achsrichtung dadurch erleichtert, dass die Schneckenwelle auf Rollen gelagert ist.
Beiliegende Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä- ssen Vorrichtung teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt dar.
In Führungen 3 eines Kettenbaum-Trag gestelles t ist ein Schlitten 2 auf und ab be weglich. Der Kettenbaum, auf welchem die Kette aufgerollt ist, wird von der im obern Teil des Schlittens 2 angeordneten Ketten baumwelle 5 getragen, auf welcher ausserdem noch eine Antriebsscheibe 6 mit Hilfe des Keils 8 aufgekeilt und ein Schneekenrad 7 drehbar angeordnet ist. Die Antriebsverbin dung zwischen dem Kettenbaum und der An triebsscheibe 6 ist durch einen Stift 9 her gestellt. Das Schneckenrad 7 steht im Ein griff mit einer auf einer Welle 11 aufgekeilten Schnecke 10.
Die Welle 11 trägt an einem Ende ein mit einer Kurbel 12 versehenes Klin kenrad 13 und liegt mit ihrem andern Ende in einer Hülse 14, deren Boden mit einem Luftloch 15 versehen ist, wodurch die Luft beim Einstecken und Herausnehmen der Welle in die bzw. aus der Hülse passieren kann. Zwi schen der Schnecke 10 und dem Klinkenrad 13 ist die Welle 11 von einem Rohrstück 20 um geben. Die Hülse 11 und das Rohrstück sind in Axialrichtung beweglich auf Rollen 16 bzw. 17 gelagert. Letztere sind auf Bolzen 18 bzw. 19 drehbar, die im Schlitten 2 befestigt sind. Die Schnecke 10 und die Rollen 1.6 und 17 sind in einem Gehäuse angeordnet, das teil weise mit Öl gefüllt ist., so dass ein möglichst leichter Gang der Rollen und des Schnecken getriebes erreicht wird.
Wenn das Fach der Kette nicht weit weg vom Kettenbaum gelegen ist, so ruft das Fach bilden eine periodische Verdrehung des Ket tenbaumes hervor, wobei die Schwingungen, am Umfang der Wicklung gemessen von der Grössenordnung von 2 bis 4 mm sind. Damit diese Schwingungen nicht oder höchstens teil weise auf die die axiale Belastung der Schneekenwelle hervorrufende Last 37 über tragen werden, ist ein Federstab 66 zwischen der Antriebsscheibe 6 und dem Schneckenrad 7 eingeschaltet, wobei der Stab an letzterem durch eine Schraube 67 befestigt ist. Dem glei chen Zweck dient eine zwischen der Schnek- kenwelle 11 und dem Boden der Hülse 14 an geordnete Schraubenfeder 68.
Diese Feder hemmt ein Verdrehen der Welle 11. Ähnliche Mittel könnten auch anderswo zwischen der Kettenbaumwelle und der die axiale Be lastung hervorrufenden, später beschriebenen Last 37, z. B. zwischen den Hebeln 33 und 62, angeordnet sein. Die Last 37 wird somit von den erwähnten periodischen Schwingungen des Kettenbaumes überhaupt nicht. oder nur ganz schwach beeinflusst.
Atü einem in einem Lappen 21 am untern Teil des Schlittens 2 befestigten Bolzen 23 ist ein Steuerhebel 22 gelagert, der fest mit einem zu ihm senkrecht stehenden Hebelarm 24 ver bunden ist. An letzteren ist in 27 eine Vor schublasche 25 angelenkt. Diese steht ihrer seits wieder mittels einem Stift 28 (es könnte auch ein Kugelgelenk sein) mit einer auf der Welle 11 frei laufenden Scheibe in Verbin dung, welche eine Klinke 26 trägt, die mit dem an der Welle 11 befestigten Klinkenrad 13 zusammenarbeitet, um die Welle 11 zu drehen. Eine mit einem Ende am Schlitten 2 befestigte Zugfeder 29 wirkt auf das Organ 24 und somit auch auf die Organe 22 und 25 ein.
An der linken untern Ecke des Schlittens 2 isst eine Konsole 60 befestigt, welche einen Lagerzapfen 61 für einen Spannhebel 62 trägt.
Zwisehen dem Spannhebel 62 und dem Steuerhebel 22 befindet sich ein als Stoppglied dienendes Distanzstück 63, das sich auf einem im Spannhebel 62 befestigten Zapfen 65 dre- hen und in einem am Schlitten 2 befestigten Schäkel 64 verschieben lann.
Eine am Schlitten 2 montierte Mutter 40 arbeitet mit einer im Traggestell 1 drehbar gelagerten Spindel 4l zusammen, die zum Heben und Senken des Schlittens 2 und der von ihm getragenen Organe dient.
Am Traggestell 1 ist ein mit dem Steuer hebel 22 zusammenarbeitender Sehwinghebel 51 auf einem Zapfen 52 gelagert. Eine sieh in Abhängigkeit vom notwendigen Kettenvor schub hin und her bewegende Impulsstange 53 ist auf einem im Schwinghebel 51 befestigten Zapfen 54 gelagert. Eine den Steuerhebel 22 anzugreifen bestimmte Rolle 55 ist auf einem Zapfen 56 am obern Ende des Schwinghebels 51 drehbar gelagert.
Auf einem Zapfen 57 des Schw inghebels 51 ist ausserdem ein Klinkenarm 50 angelenkt, der mit einem Klinkenrad 49 zusammenarbei tet, das ebenso wie ein Kegelzahnrad 43 auf einer Welle 48 aufgekeilt ist. Das Kezelzahn- rad 43 steht im Eingriff mit einem ähnlichen Rad 42, das auf der Spindel 41 festsitzt, so dass jede Drehbewegung des Klinkenrades 49, die diesem durch den Klinkenarm 50 erteilt wird, auf die Spindel 41 übertragen wird,
die dann ihrerseits die Matter 40 und damit den Schlitten 2 aufwärts bewegt. Die Welle 48 des Klinkenrades 49 geht. quer durch den Webstuhl bis zum Traggestell auf der andern Webstuhlseite und trägt dort. ein Ke-elza.hn- rad, welches dem mit 43 bezeichneten ent spricht und mit einem dem Rad 42 gleichen Rad kämmt, welches seinerseits auf einer der Spindel 41 entsprechenden Spindel festsitzt..
Diese Spindel wirkt mit einer der Mutter 40 entsprechenden Mutter zusammen, die an einem zweiten Schlitten angeordnet. ist, in der das andere Ende der Welle 5 gelagert ist.
In einer am Traggestell 1 befestigten Kon sole 31 ist eine Welle 32 gelagert, die einen Hebel 33 trägt, an dessen freiem Ende mittels eines Zapfens 3.1 eine mit dem Spannhebel 62 zusammenarbeitende Rolle 35 gelagert ist, welche Rolle unter dem. Einfluss des auf dem Hebel 36 angebrachten Gegengewichtes 37 ge- gen den Hebel 62 drückt und damit gegen die Kettenspannung die Schnecke 10 axial be lastet. Das Gewicht 37 kann vorzugsweise ge ändert werden zwecks Anpassung der Ketten spannung an die zu verwendenden Webggarne oder an die Breite der herzustellenden Gewebe. Dieses Gegengewicht 37 könnte durch eine Feder ersetzt sein.
Es bewirkt, dass die Rolle 35 vermittels des Spannhebels 62 die Schnek- kenwelle 11 ständig axial belastet.
Oben auf dem Kettenwickel 4 liegt eine Rolle 59 auf, die an einem Klinkenarmheber 58 drehbar gelagert ist, welcher sieh in (nicht dargestellten) Lagern am Traggestell 1 auf- und abwärts verschieben kann. An seinem un tern Ende besitzt der Heber einen Haken 47, der den Klinkenarm 50 untergreift. Sollte der Kettenwickel 4 zuviel angehoben werden, so wird über den Heber 58 der Klinkenarm 50 angehoben, um das weitere Heben des Schlit tens 2 zu unterbrechen.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet, wie folgt: Wenn auf einen Impuls hin die Stange 53 sich nach rechts verschiebt, so werden der Steuerhebel 22, der lHebelarm 24 und die Vor schublasehe 25 so bewegt, dass die Klinke 26 die Schnecke 10 um einen bestimmten Winkel dreht. Dadurch wird das Schneckenrad 7 und der damit in Verbindung stehende Ketten baum im Uhrzeigersinn verdreht, so dass die Kette abgewickelt wird. Da die Schnecken welle 11 über die Hebel 36, 33 und 62 unter dem Einfluss des Gegengewichtes 37 steht, nimmt sie automatisch diejenige axiale Stel lung ein, die einer ganz bestimmten Ketten spannung und somit dem momentanen Ver brauch an Kette entspricht.
Es ergibt sich hieraus, dass wenn der oben geschilderte Ab- Wickelvorgang mehr Kette liefert, als im Mo ment gebraucht wird, die Schneckenwelle 11 mit samt der Schnecke 10 etwas nach rechts verschoben wird, wobei das Sehneekenrad 7 leicht im Gegenuhrzeigersinn verdreht, also ein Teil seiner Verdrehung im Uhrzeigersinn rückgängig gemacht wird. Es ist wichtig, dass die Axialverschiebung der Schnecke fliessend vor sich geht und ohne grossen Widerstand; dies wird dadurch erreicht, dass die Schnek- kenwelle 11 auf den Rollen 16 und 17 gelagert ist. Um die Drehbewegung der Schneckenwelle 11 nicht zu beeinträchtigen, ist sie in die Hülse 14 und das Rohrstück 20 eingeschoben.
Durch Anliegenlassen der Hülse an die Endflächen der Schnecke 10 kann ein weicheres Einsetzen der Drehbewegung erreicht, werden, welche Drehbewegung bei jedem Hub der Impuls stange 53 plötzlich ausgelöst wird.
Wenn die Stange 53 nach links zurück kehrt, so nimmt sie den die Rolle 55 tragenden Hebel 51 mit sich nach links und der Steuer hebel 22 wird durch die Feder 29 auf die gleiche Seite versehwenkt. Vermittels des He belarmes 24 und der Vorsehublasche 25 wird die Klinke 26 zurückgestellt. Hatte sich beim vorhergehenden Hub der Stange 53 die Schnecke 10 wegen Abwindens von zuviel Kette etwas nach rechts bewegt, so hat sich auch der Spannhebel 62 leicht nach rechts ver- schwenkt, indem er der Hülse 14 folgte, und der Distanzstab 63 hat sieh entsprechend eben falls nach rechts verschoben.
Bei seiner Ver- schwenkung in i (Tegenuhrzeigersinn stösst dann der Steuerhebel 22 gegen die Endfläche dieses Stabes 63, während der Schwinghebel <B>51</B> sieh weiter versehwenkt bis die Stange 53 ihren ganzen Rückwärtshul) durchlaufen hat.
Wenn diese Stange ihren nächsten Vorwärts hub ausführt, so findet. der Schwinghebel 51 den Steuerhebel 22 da wo er ihn verlassen hat, als dieser gegen den Stab 63 anschlug; folg lich ist der Hub des Steuerhebels 22, des Hebelarmes 2-1 und der Klinke 26 diesmal ent sprechend kürzer, so dass auch weniger Kette abgewickelt wird.
Falls anderseits ohne Er höhung der Kettfadenspannung mehr Kette abgewickelt werden muss, als einem Hub des Steuerhebels 22 entspricht, so wird der Ket tenbaum unter dem Einfluss der Kettenspan nung etwas mehr verdreht als der Verdrehung durch die Schnecke 10 entspricht, und zwar durch axiales Verschieben der Schnecke ent gegen dem Gegengewicht 37. Bei diesem Ver schieben der Schnecke 10 und ihrer IVelle 11 nach links erlaubt der nach links mitgenom- mene Stab 63 dem Steuerhebel 22, das nächste Mal einen grösseren Hub zu durchlaufen.
Im Laufe des Abwindens der Kette vom Kettenbaum nimmt der Durchmesser des Wickels 4 ab. Bei jedem Hub der Stange 53 wird der Kettenbauen um einen bestimmten Winkel gedreht. Einem bestimmten Drehwin kel entspricht aber bei grossem Wickeldurch messer eine grössere Länge abgewickelter Kette als bei kleinerem Durchmesser. Da jedoch wäh rend des ganzen Webens ein gleichbleibender Vorschub von Kette erfolgen muss, ist der Abnahme der pro Steuerimpuls gelieferten Kettenlänge (wegen abnehmendem Durchmes- sei des Kettenwickels) entgegenzuwirken.
Diese Korrektur wird dadurch erzielt, dass man die Rolle 55 auf den Steuerhebel 22 in abnehmender Distanz von dessen Verschwenk- achse (Achse des Bolzens 23) einwirken lässt. Dies wird dadurch erzielt, dass man den Schlitten 2 mitsamt dem Steuerhebel 22 nach und nach gegen oben verschiebt mit Hilfe der sieh in den Muttern 40 drehenden und über den Klinkenmechanismus 49, 50 durch die Stange 53 betätigten Spindeln 41. Dabei ist Vorkehr getroffen, dass sich der oberste Punkt des Kettenwickels 4 beständig auf der gleichen Höhe befindet.
Sollte sich dieser Punkt wegen zu starken Anhebens des Ketten- Wickels etwas nach oben verschieben, so wird auch der Klinkenheber 58 angehoben, dessen Haken 47 dann den Klinkenarm 50 in die unwirksamne Lage anhebt, bis besagter oberster Punkt infolge Abwindens von Kette wieder auf die richtige Höhe gekommen ist.
Da die Angriffstelle der Rolle 55 auf dem Steuerhebel 22 um so näher dem Verschwen- kungszentrum 23 gelegen ist, je mehr der Sehtitten angehoben ist, nimmt der Verdre hungswinkel des durch die immer gleich viel sich hrin und her bewegende Stange 53 betätig ten Steuerhebels 22 allmählich zu, so dass auch der dem Klinkenrad 13 und folglich der dem Kettenbaum über das Schneckengetriebe er teilte Vorschubwinkel nach und nach zunimmt.
Auf gleiche Weise nimmt die durch das Gegen gewicht 37 axial auf die Schneckenwelle 11 ausgeübte Kraft nach und nach ab, je näher dem Zapfen 61 die Rolle 35 auf den Spann hebel 52 einwirkt, das heisst je weiter oben der Schlitten 2 sieh befindet, so dass die Abnahme des von der Kettenspannung, her rührenden Drehmomentes bei Abnahme des Kettenwickeldurchmessers kompensiert wird.
Die durch den abnehmenden Durchmesser des Kettennwickels nötigue Korrektur könnte gegebenenfalls auch dadurch erzielt werden, dass man den Hebel 51 nach und nach gegen unten verschiebt. Es wäre auch denkbar, dass man die Stange 53 nacheinander direkt an verschiedenen Stellen des Steuerhebels angrei fen liesse.
Noch andere Details könnten anders als mit Hinweis auf die Zeiclhnung beschrieben ausgebildet sein. So könnten die Spindeln 41 und ihre Betätigungsmittel benützt werden, um einen Rahmen zu heben, auf demn die He bel 51. und 33 angeordnet. wären, die dann an Stelle der Hebel 22 und 62 und des Sehlittens 2 auf und ab bewe-lieh wären. Auch dann könnte ein allmähliches Anheben des Ketten baumes stattfinden. Es könnte jedoch die Kette vom Kettbaum aus auch über eine spe zielle Trommel geleitet werden, um sie immer in gleicher Höhe der Fachbildun;,sstelle des Webstuhles zuzuführen.
Die Stange 53 könnte durch ein Kabel oder durch eine Kette ersetzt sein und die Impulse könnten auf elektrisehem Weg auf das Impulsglied 53 übertragen wer den. Die Impulsstange 53 oder ihr Äquivalent könnte auch unmittelbar auf den Steuerhebel 22 einwirken, wobei sie auf einer bestimmten Höhe gehalten sein kann, während der Steuer hebel 22 sich, wie in der Zeichnung dargestellt, verschiebt. Es könnte aber auch unigekehrt die Impulsstange die Höhenlage verändern.
In solchen Fällen mag es angezei7-t erscheinen, den Steuerhebel 22 mit einer geeignet geboge nen Laufrille zu versehen für seine Verbin dung mit der Stange 53.
Die 'Verschiebung des Steuerhebels und des die Innpulse empfangenden Hebels gegen einander könnte auch durch ein Fühlglied er zielt werden, welches dem Durchmesser des Ketten wickels folgte. Der zwischen dem Steuerhebel 22 und dem Spannhebel 62 eingeschaltete Distanzstab 63 wird vorzugsweise in der Länge veränderbar gemacht, z. B. durch Zusammensetzen von zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kettenschaltvorriehtung an einem Web stahl, gekennzeichnet durch ein aus einem Schneckenrad und einer axial beweglichen und entgegen der Kettenspannung axial belasteten Schnecke bestehendes Schneckengetriebe für die Kettenbaumwelle, welche Schnecke von einem Impulsglied, dessen Bewegung vom not wendigen Kettenvorschub abhängig ist, über einen schwenkbaren Steuerhebel angetrieben wird, wobei die Selhwenkbewegung des Steuer hebels durch ein Stoppglied begrenzt ist, des sen Lage von der axialen Lage der Schnecke abhängt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kettenschaltvorriehtung nach Patent- ansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke auf wenigstens einer Ralle gelagert ist., um ihre axiale Bewegung zu erleichtern. 2.Kettenschaltvorrichtung nach Patent- anspruelh und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnecke auf einer auf wenigstens einer Rolle gelagerten Schnecken welle sitzt. 3. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rolle in einem zum Auf nehmen von Schmieröl bestimmten Gehäuse gelagert ist. 4. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle mit mindestens einem ihrer aus der Schnecke herausragenden Teilen in eine Hülse eingeschoben ist, in welcher sie sich drehen kann. 5.Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse auf einer Rolle gelagert ist. 6. Kettensehaltvorriehtung nach Patent- anspruclh und Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Schnecke über die Hülse axial belastet ist. 7. Kettensehaltvorriehtung nach Patent- ansprueh, gekennzeichnet durch einen in gleichbleibender Distanz von der Achse der Schnecke gelagerten, mit der Schnecke in Wirkverbindung stehenden Spannhebel (62), der der Wirkung einer die axiale Belastung der Schnecke hervorrttfendeu Last (37) aus gesetzt ist. B.Kettenschaltvorrichtung nach Patent- anspruteh und Unteransprueh 7, dadurch ge- kennzeielhnet, dass die die axiale Belastung der Schnecke hervorrufende Last auf den Spann hebel (62) in einem Abstand von dessen Drehachse (61) einwirkt, welcher sich in Ab- ltiingigkeit von der Änderung des Ketten- wickeldurehmessers ändert. 9.Kettenschaltvorriehtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7 und 8, ge kennzeichnet durch einen Hebel (33), der an einem seiner Enden auf einem Zapfen (32) gelagert ist und dessen anderes Ende am Spannhebel (62) angreift, wobei er unter dem Einfluss der die axiale Belastung hervorrufen den Last (37) steht und gegenüber dem Spann- lhebel verschiebbar ist. 10. Kettenachaltvorrichtun g nach Patent- anspruelh, dadurch gekennzeichnet, dass dass Stoppglied (63) parallel zur Schneckenwelle bewegbar ist. 11.Kettenschaltvorrichtung nach Patent <B>,</B> prueli und Unteransprüchen 7 und 10, ge <B> < </B> iin3 kennzeichnet durch ein als Distanzstück aus gebildetes Stoppglied (63) zwischen Steuer hebel (22) und Spannhebel (62). 12. Kettenschaltvorriehtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (63) veränderbare Länge hat. 13. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (63) an einem der genannten Hebel :schwenk bar gelagert ist.14. Kettensehaltvorriehtung nach Patent- anaprucli, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kettenbaumwelle und das Schneckengetriebe von einem Schlitten getragen werden, der beim Weben mittels eines vom Impulsglied (53) betätigten Hebemechanismus aufwärts ver schoben wird. 15. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hebemechanismus eine Spindel und eine Mutter aufweist, wovon das eine Organ am Schlitten, das andere am Ge stell des Webstuhles montiert isst und wovon das eine durch einen vom Impulsglied (53) betätigten Klinkenmechanismus (49, 50) ge dreht wird.16. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 14, gekennzeich net durch ein Fühlglied, welches mit dem obersten Punkt des Kettenwickels in Berüh rung ist und in solcher Weise mit dem Hebe mechanismus zusammenarbeitet, dass es ihn ausser Betrieb setzt, wenn dieser oberste Punkt zuviel angehoben worden ist. 17. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steuerhebel (22) vom Schlitten (2) getragen wird. 18. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7 und 14, da durch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (62) vom Schlitten (2) getragen wird. 19.Kettenschaltvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Schwing hebel (51), der mit einem Ende auf einem Zapfen des Webstulhlgestelles drehbar gelagert ist und mit seinem andern Ende am Steuer hebel (22) in einem Abstand von dessen Dreh punkt angreift, welcher Abstand sich in Ab hängigkeit von der Änderung des Ketten- wickeldurehmessers änder t, wobei der Schwing hebel vom Impulsglied (53) betätigt wird. 20. Kettensehaltvorrichtung nach Patent- ansprueh und Unteransprüchen 7 bis 9, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der am Spannhebel (62) angreifende Hebel (33) am Webstuhlgestell gelagert ist. 21.Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch ein elastisches Organ (6S) zwischen der Kettenbaumwelle (5) und einer die axiale Belastung der Schnecke hervorrufenden Last (37). 22. Kettenschaltvorrichtung nach Patent- anspruteh und Unteransprüchen 7 und 21, ge kennzeichnet durch eine auf den Spannhebel (62) wirkende Feder (68). 23. Kettenschaltvorriehtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7, 21 und 22, gekennzeichnet durch eine Feder (68) zwi schen Spannhebel (62) und Sehneekenwelle (11).24. Kettensehaltvorrichtung nach Patent anspruch und UnteranspiTiehen 7 und 21, ge kennzeichnet. durch eine Feder (66) zwischen Sehneekenrad und Kettenoaumwelle (5).
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