CH267352A - Kettenschaltvorrichtung an einem Webstuhl. - Google Patents

Kettenschaltvorrichtung an einem Webstuhl.

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CH267352A
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Albin Jaderblom Folke
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Albin Jaderblom Folke
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    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Kettenschaltvorriehtung an einem Webstuhl.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf das  automatische Abwickeln der Kette vom Ketten  baum an Webstühlen. Beim Herstellen ins  besondere von Seiden- und Kunstseidengewe  ben bereitet das Abwickeln der Kette grosse  Schwierigkeiten, da die Seiden- oder Kunst  seidenfäden sehr dünn sind und leicht zer  reissen, wenn sie zu fest, zu unterschiedlich,  oder zu plötzlich gespannt werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Ketten  schaltvorrichtung an einem Webstuhl, die ein  aus einem Schneckenrad und einer axial be  weglichen und entgegen der Kettenspannung  axial belasteten Schnecke bestehendes     Sehnek-          kengetriebe    für die Kettenbaumwelle aufweist,  welche Schnecke von einem     Impulsglied,    des  sen Bewegung vom notwendigen Kettenvor  schub abhängig ist, über einen     schwenkbaren     Steuerhebel angetrieben wird, wobei die  Schwenkbewegung des Steuerhebels durch ein  Stoppglied begrenzt ist, dessen Lage von der  axialen Lage der Schnecke abhängt. Mlit die  ser Vorrichtung wird bezweckt, die Ketten  spannung auf einem verhältnismässig     niedrigen     Wert möglichst konstant halten zu können.  



  Bei einer besonders zweckmässigen Aus  führungsform der erfindungsgemässen Vor  richtung wird die Beweglichkeit der Schnecke  in Achsrichtung dadurch erleichtert, dass die  Schneckenwelle auf Rollen gelagert ist.  



  Beiliegende Zeichnung stellt schematisch  ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemä-    ssen Vorrichtung teilweise in Seitenansicht,  teilweise im Schnitt dar.  



  In Führungen 3 eines Kettenbaum-Trag  gestelles t ist ein Schlitten 2 auf und ab be  weglich. Der Kettenbaum, auf welchem die  Kette aufgerollt ist, wird von der im     obern     Teil des Schlittens 2 angeordneten Ketten  baumwelle 5 getragen, auf welcher ausserdem  noch eine Antriebsscheibe 6 mit Hilfe des  Keils 8 aufgekeilt und ein Schneekenrad 7  drehbar angeordnet ist. Die Antriebsverbin  dung zwischen dem Kettenbaum und der An  triebsscheibe 6 ist durch einen Stift 9 her  gestellt. Das Schneckenrad 7 steht im Ein  griff mit einer auf einer Welle 11 aufgekeilten  Schnecke 10.

   Die Welle 11 trägt an einem  Ende ein mit einer Kurbel 12 versehenes Klin  kenrad 13 und liegt mit ihrem andern Ende  in einer Hülse 14, deren Boden mit einem  Luftloch 15 versehen ist, wodurch die Luft  beim Einstecken und Herausnehmen der Welle  in die bzw. aus der Hülse passieren kann. Zwi  schen der Schnecke 10 und dem Klinkenrad 13  ist die Welle 11 von einem     Rohrstück    20 um  geben. Die Hülse 11 und das Rohrstück sind  in     Axialrichtung    beweglich auf Rollen 16  bzw. 17 gelagert. Letztere sind auf Bolzen 18  bzw. 19 drehbar, die im Schlitten 2 befestigt  sind. Die Schnecke 10 und die Rollen 1.6 und  17 sind in einem Gehäuse angeordnet, das teil  weise mit Öl gefüllt ist., so dass ein möglichst  leichter Gang der Rollen und des Schnecken  getriebes erreicht wird.

        Wenn das Fach der Kette nicht weit weg  vom Kettenbaum gelegen ist, so ruft das Fach  bilden eine periodische Verdrehung des Ket  tenbaumes hervor, wobei die     Schwingungen,     am Umfang der Wicklung gemessen von der  Grössenordnung von 2 bis 4 mm sind. Damit  diese Schwingungen nicht oder höchstens teil  weise auf die die axiale Belastung der  Schneekenwelle hervorrufende Last 37 über  tragen werden, ist ein Federstab 66 zwischen  der Antriebsscheibe 6 und dem Schneckenrad  7 eingeschaltet, wobei der Stab an letzterem  durch eine Schraube 67 befestigt ist. Dem glei  chen Zweck dient eine zwischen der     Schnek-          kenwelle    11 und dem Boden der Hülse 14 an  geordnete Schraubenfeder 68.

   Diese Feder  hemmt ein Verdrehen der Welle 11. Ähnliche  Mittel könnten auch anderswo zwischen der  Kettenbaumwelle und der die axiale Be  lastung     hervorrufenden,    später beschriebenen  Last 37, z. B. zwischen den Hebeln 33 und 62,  angeordnet sein. Die Last 37 wird somit von  den erwähnten periodischen Schwingungen  des Kettenbaumes überhaupt nicht. oder nur  ganz schwach beeinflusst.  



  Atü einem in einem Lappen 21 am untern  Teil des Schlittens 2 befestigten     Bolzen    23 ist  ein Steuerhebel 22 gelagert, der fest mit einem  zu ihm senkrecht stehenden Hebelarm 24 ver  bunden ist. An letzteren ist in 27 eine Vor  schublasche 25 angelenkt. Diese steht ihrer  seits wieder mittels einem Stift 28 (es könnte  auch ein Kugelgelenk sein) mit einer auf der  Welle 11 frei laufenden Scheibe in Verbin  dung, welche eine Klinke 26 trägt, die mit dem  an der Welle 11 befestigten Klinkenrad 13  zusammenarbeitet, um die Welle 11 zu drehen.  Eine mit einem Ende am     Schlitten    2     befestigte     Zugfeder 29     wirkt    auf das Organ 24     und    somit  auch auf die Organe 22 und 25 ein.  



  An der linken untern Ecke des Schlittens  2     isst    eine Konsole 60 befestigt, welche einen  Lagerzapfen 61 für einen Spannhebel 62 trägt.  



  Zwisehen dem Spannhebel 62 und dem  Steuerhebel 22 befindet sich ein als Stoppglied  dienendes Distanzstück 63, das sich auf einem  im Spannhebel 62 befestigten Zapfen 65 dre-         hen    und in einem am Schlitten 2 befestigten  Schäkel 64 verschieben lann.  



  Eine am Schlitten 2 montierte Mutter 40  arbeitet mit einer im Traggestell 1 drehbar  gelagerten Spindel 4l zusammen, die zum  Heben und Senken des     Schlittens    2 und der  von ihm getragenen Organe dient.  



  Am Traggestell 1 ist ein mit dem Steuer  hebel 22 zusammenarbeitender Sehwinghebel  51 auf einem Zapfen 52 gelagert. Eine sieh  in Abhängigkeit vom notwendigen Kettenvor  schub hin und her bewegende Impulsstange 53  ist auf einem im Schwinghebel 51 befestigten  Zapfen 54 gelagert. Eine den Steuerhebel 22  anzugreifen bestimmte Rolle 55 ist auf einem  Zapfen 56 am obern Ende des Schwinghebels  51 drehbar gelagert.  



  Auf einem Zapfen 57 des Schw inghebels  51 ist ausserdem ein Klinkenarm 50 angelenkt,  der mit einem Klinkenrad 49 zusammenarbei  tet, das ebenso wie ein     Kegelzahnrad    43 auf  einer Welle 48     aufgekeilt    ist. Das     Kezelzahn-          rad        43    steht im Eingriff mit einem ähnlichen  Rad     42,    das auf der Spindel 41 festsitzt, so  dass jede Drehbewegung des Klinkenrades 49,  die diesem     durch    den     Klinkenarm    50 erteilt  wird, auf die Spindel 41     übertragen    wird,

    die dann ihrerseits die     Matter    40 und damit  den Schlitten 2     aufwärts    bewegt. Die Welle  48 des Klinkenrades     49    geht. quer durch den  Webstuhl bis zum Traggestell auf der andern       Webstuhlseite    und trägt dort. ein     Ke-elza.hn-          rad,    welches dem mit 43 bezeichneten ent  spricht und mit einem dem Rad 42 gleichen  Rad kämmt, welches     seinerseits    auf     einer    der  Spindel 41 entsprechenden Spindel festsitzt..

    Diese Spindel     wirkt    mit einer der Mutter 40  entsprechenden Mutter     zusammen,    die an  einem zweiten Schlitten     angeordnet.    ist, in der  das andere Ende der Welle 5 gelagert ist.  



  In einer am Traggestell 1     befestigten    Kon  sole 31 ist eine Welle 32 gelagert, die einen  Hebel 33 trägt, an dessen freiem Ende mittels  eines Zapfens     3.1    eine mit     dem    Spannhebel 62  zusammenarbeitende Rolle 35 gelagert ist,  welche Rolle unter dem. Einfluss des auf dem  Hebel 36 angebrachten Gegengewichtes 37 ge-      gen den Hebel 62 drückt und damit gegen die  Kettenspannung die Schnecke 10 axial be  lastet. Das Gewicht 37 kann vorzugsweise ge  ändert werden zwecks Anpassung der Ketten  spannung an die zu verwendenden Webggarne  oder an die Breite der herzustellenden Gewebe.  Dieses Gegengewicht 37 könnte durch eine  Feder ersetzt sein.

   Es bewirkt, dass die Rolle  35 vermittels des Spannhebels 62 die     Schnek-          kenwelle    11 ständig axial belastet.  



  Oben auf dem Kettenwickel 4 liegt eine  Rolle 59 auf, die an einem Klinkenarmheber  58 drehbar gelagert ist, welcher sieh in (nicht  dargestellten) Lagern am Traggestell 1     auf-          und    abwärts verschieben kann. An seinem un  tern Ende besitzt der Heber einen Haken 47,  der den Klinkenarm 50 untergreift. Sollte der  Kettenwickel 4 zuviel angehoben werden, so  wird über den Heber 58 der Klinkenarm 50  angehoben, um das weitere Heben des Schlit  tens 2 zu unterbrechen.  



  Die beschriebene Vorrichtung arbeitet, wie  folgt:  Wenn auf einen Impuls hin die Stange 53  sich nach rechts verschiebt, so werden der  Steuerhebel 22, der lHebelarm 24 und die Vor  schublasehe 25 so bewegt, dass die Klinke 26  die Schnecke 10 um einen bestimmten Winkel  dreht. Dadurch wird das Schneckenrad 7 und  der damit in Verbindung stehende Ketten  baum im     Uhrzeigersinn    verdreht, so dass die  Kette abgewickelt wird. Da die Schnecken  welle 11 über die Hebel 36, 33 und 62 unter  dem Einfluss des Gegengewichtes 37 steht,  nimmt sie automatisch diejenige axiale Stel  lung ein, die einer ganz bestimmten Ketten  spannung und somit dem momentanen Ver  brauch an Kette entspricht.

   Es ergibt sich  hieraus, dass wenn der oben geschilderte     Ab-          Wickelvorgang    mehr Kette liefert, als im Mo  ment gebraucht wird, die Schneckenwelle 11  mit samt der Schnecke 10 etwas nach rechts  verschoben wird, wobei das Sehneekenrad 7  leicht im Gegenuhrzeigersinn verdreht, also  ein Teil seiner Verdrehung im Uhrzeigersinn  rückgängig gemacht wird. Es ist wichtig, dass  die Axialverschiebung der Schnecke fliessend    vor sich geht und ohne grossen Widerstand;  dies wird dadurch erreicht, dass die     Schnek-          kenwelle    11 auf den Rollen 16 und 17 gelagert  ist. Um die Drehbewegung der Schneckenwelle  11 nicht zu beeinträchtigen, ist sie in die Hülse  14 und das Rohrstück 20 eingeschoben.

   Durch  Anliegenlassen der Hülse an die Endflächen  der Schnecke 10 kann ein weicheres Einsetzen  der Drehbewegung erreicht, werden, welche  Drehbewegung bei jedem Hub der Impuls  stange 53 plötzlich ausgelöst wird.  



  Wenn die Stange 53 nach links zurück  kehrt, so nimmt sie den die Rolle 55 tragenden  Hebel 51 mit sich nach links und der Steuer  hebel 22 wird durch die Feder 29 auf die  gleiche Seite versehwenkt. Vermittels des He  belarmes 24 und der Vorsehublasche 25 wird  die Klinke 26 zurückgestellt. Hatte sich beim  vorhergehenden Hub der Stange 53 die  Schnecke 10 wegen Abwindens von zuviel  Kette etwas nach rechts bewegt, so hat sich  auch der Spannhebel 62 leicht nach rechts     ver-          schwenkt,    indem er der Hülse 14 folgte, und  der Distanzstab 63 hat sieh entsprechend eben  falls nach rechts verschoben.

   Bei seiner     Ver-          schwenkung    in i (Tegenuhrzeigersinn stösst  dann der     Steuerhebel    22     gegen    die Endfläche  dieses Stabes 63, während der Schwinghebel  <B>51</B> sieh weiter     versehwenkt        bis    die Stange 53  ihren ganzen     Rückwärtshul)    durchlaufen hat.

         Wenn        diese    Stange ihren nächsten Vorwärts  hub     ausführt,    so findet. der Schwinghebel 51  den Steuerhebel 22 da wo er ihn verlassen hat,  als dieser gegen den Stab 63 anschlug; folg  lich ist der Hub des Steuerhebels 22, des  Hebelarmes     2-1    und der Klinke 26 diesmal ent  sprechend kürzer, so dass auch     weniger    Kette  abgewickelt wird.

   Falls     anderseits    ohne Er  höhung der     Kettfadenspannung    mehr Kette  abgewickelt werden muss, als einem Hub des       Steuerhebels    22 entspricht, so wird der Ket  tenbaum unter dem Einfluss der Kettenspan  nung etwas mehr verdreht als der Verdrehung  durch die Schnecke 10 entspricht, und zwar  durch axiales Verschieben der Schnecke ent  gegen dem     Gegengewicht    37. Bei diesem Ver  schieben der     Schnecke    10     und    ihrer     IVelle    11  nach     links    erlaubt der nach links mitgenom-      mene Stab 63 dem Steuerhebel 22, das nächste  Mal einen     grösseren    Hub zu durchlaufen.  



  Im Laufe des     Abwindens    der Kette vom  Kettenbaum nimmt der Durchmesser des  Wickels 4 ab. Bei jedem Hub der Stange 53  wird der Kettenbauen um einen     bestimmten     Winkel gedreht. Einem bestimmten Drehwin  kel entspricht aber bei grossem Wickeldurch  messer eine grössere Länge abgewickelter Kette  als bei kleinerem Durchmesser. Da jedoch wäh  rend des ganzen     Webens    ein     gleichbleibender     Vorschub von Kette erfolgen muss, ist der  Abnahme der pro     Steuerimpuls    gelieferten  Kettenlänge (wegen abnehmendem     Durchmes-          sei    des Kettenwickels) entgegenzuwirken.

    Diese Korrektur wird dadurch erzielt, dass  man die Rolle 55 auf den Steuerhebel 22 in  abnehmender Distanz von dessen     Verschwenk-          achse    (Achse des Bolzens 23) einwirken lässt.  Dies wird dadurch erzielt, dass man den  Schlitten 2     mitsamt    dem Steuerhebel 22 nach  und nach     gegen    oben verschiebt mit Hilfe  der sieh in den Muttern 40 drehenden und       über    den Klinkenmechanismus 49, 50 durch  die Stange 53 betätigten Spindeln 41. Dabei  ist     Vorkehr    getroffen, dass sich der oberste  Punkt des Kettenwickels 4     beständig    auf der       gleichen    Höhe befindet.

   Sollte sich dieser  Punkt wegen zu starken     Anhebens    des     Ketten-          Wickels    etwas nach oben verschieben, so wird  auch der Klinkenheber 58 angehoben, dessen  Haken 47 dann den Klinkenarm 50 in die  unwirksamne Lage anhebt, bis besagter oberster  Punkt infolge     Abwindens    von Kette wieder  auf die richtige Höhe gekommen ist.  



  Da die Angriffstelle der Rolle 55 auf dem  Steuerhebel 22 um so näher dem     Verschwen-          kungszentrum    23 gelegen ist, je mehr der       Sehtitten    angehoben ist, nimmt der Verdre  hungswinkel des durch die immer gleich viel  sich hrin und her bewegende Stange 53 betätig  ten Steuerhebels 22 allmählich zu, so dass auch  der dem Klinkenrad 13 und folglich der dem  Kettenbaum über das Schneckengetriebe er  teilte Vorschubwinkel nach und nach zunimmt.

    Auf gleiche Weise nimmt die durch das Gegen  gewicht 37 axial auf die Schneckenwelle 11  ausgeübte Kraft nach und nach ab, je näher    dem Zapfen 61 die Rolle 35 auf den Spann  hebel 52     einwirkt,    das heisst je weiter oben  der Schlitten 2 sieh befindet, so dass die  Abnahme des von der Kettenspannung, her  rührenden Drehmomentes bei     Abnahme    des  Kettenwickeldurchmessers kompensiert wird.  



  Die durch den abnehmenden Durchmesser  des Kettennwickels nötigue Korrektur könnte  gegebenenfalls auch dadurch erzielt werden,  dass man den Hebel 51 nach und nach gegen  unten verschiebt. Es wäre auch denkbar, dass  man die Stange 53 nacheinander direkt an  verschiedenen Stellen des Steuerhebels angrei  fen liesse.  



  Noch andere Details könnten anders als  mit Hinweis auf die Zeiclhnung beschrieben  ausgebildet sein. So könnten die Spindeln 41  und ihre Betätigungsmittel benützt werden,  um einen Rahmen zu heben, auf demn die He  bel 51. und 33     angeordnet.    wären, die dann an  Stelle der Hebel 22 und 62 und des     Sehlittens     2 auf und ab     bewe-lieh    wären. Auch dann  könnte ein allmähliches Anheben des Ketten  baumes stattfinden. Es könnte jedoch die  Kette vom     Kettbaum    aus auch über eine spe  zielle Trommel geleitet     werden,    um sie     immer     in gleicher Höhe der     Fachbildun;,sstelle    des  Webstuhles zuzuführen.

   Die Stange 53     könnte     durch ein Kabel oder durch eine Kette ersetzt  sein und die Impulse könnten auf     elektrisehem     Weg auf das     Impulsglied    53 übertragen wer  den. Die Impulsstange 53 oder ihr     Äquivalent     könnte auch unmittelbar     auf    den Steuerhebel  22 einwirken, wobei sie auf einer bestimmten  Höhe gehalten sein kann, während der Steuer  hebel 22 sich, wie in der Zeichnung dargestellt,  verschiebt. Es     könnte    aber     auch        unigekehrt     die     Impulsstange    die     Höhenlage    verändern.

    In solchen Fällen mag     es        angezei7-t    erscheinen,  den Steuerhebel 22 mit einer geeignet geboge  nen Laufrille zu versehen für seine Verbin  dung mit der     Stange    53.  



  Die 'Verschiebung des Steuerhebels und  des die Innpulse empfangenden Hebels gegen  einander könnte auch durch ein     Fühlglied    er  zielt werden, welches dem Durchmesser des  Ketten     wickels    folgte.      Der zwischen dem Steuerhebel 22 und dem  Spannhebel 62 eingeschaltete Distanzstab 63  wird vorzugsweise in der Länge veränderbar  gemacht, z. B. durch Zusammensetzen von  zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kettenschaltvorriehtung an einem Web stahl, gekennzeichnet durch ein aus einem Schneckenrad und einer axial beweglichen und entgegen der Kettenspannung axial belasteten Schnecke bestehendes Schneckengetriebe für die Kettenbaumwelle, welche Schnecke von einem Impulsglied, dessen Bewegung vom not wendigen Kettenvorschub abhängig ist, über einen schwenkbaren Steuerhebel angetrieben wird, wobei die Selhwenkbewegung des Steuer hebels durch ein Stoppglied begrenzt ist, des sen Lage von der axialen Lage der Schnecke abhängt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kettenschaltvorriehtung nach Patent- ansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke auf wenigstens einer Ralle gelagert ist., um ihre axiale Bewegung zu erleichtern. 2.
    Kettenschaltvorrichtung nach Patent- anspruelh und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schnecke auf einer auf wenigstens einer Rolle gelagerten Schnecken welle sitzt. 3. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rolle in einem zum Auf nehmen von Schmieröl bestimmten Gehäuse gelagert ist. 4. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneckenwelle mit mindestens einem ihrer aus der Schnecke herausragenden Teilen in eine Hülse eingeschoben ist, in welcher sie sich drehen kann. 5.
    Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse auf einer Rolle gelagert ist. 6. Kettensehaltvorriehtung nach Patent- anspruclh und Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Schnecke über die Hülse axial belastet ist. 7. Kettensehaltvorriehtung nach Patent- ansprueh, gekennzeichnet durch einen in gleichbleibender Distanz von der Achse der Schnecke gelagerten, mit der Schnecke in Wirkverbindung stehenden Spannhebel (62), der der Wirkung einer die axiale Belastung der Schnecke hervorrttfendeu Last (37) aus gesetzt ist. B.
    Kettenschaltvorrichtung nach Patent- anspruteh und Unteransprueh 7, dadurch ge- kennzeielhnet, dass die die axiale Belastung der Schnecke hervorrufende Last auf den Spann hebel (62) in einem Abstand von dessen Drehachse (61) einwirkt, welcher sich in Ab- ltiingigkeit von der Änderung des Ketten- wickeldurehmessers ändert. 9.
    Kettenschaltvorriehtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7 und 8, ge kennzeichnet durch einen Hebel (33), der an einem seiner Enden auf einem Zapfen (32) gelagert ist und dessen anderes Ende am Spannhebel (62) angreift, wobei er unter dem Einfluss der die axiale Belastung hervorrufen den Last (37) steht und gegenüber dem Spann- lhebel verschiebbar ist. 10. Kettenachaltvorrichtun g nach Patent- anspruelh, dadurch gekennzeichnet, dass dass Stoppglied (63) parallel zur Schneckenwelle bewegbar ist. 11.
    Kettenschaltvorrichtung nach Patent <B>,</B> prueli und Unteransprüchen 7 und 10, ge <B> < </B> iin3 kennzeichnet durch ein als Distanzstück aus gebildetes Stoppglied (63) zwischen Steuer hebel (22) und Spannhebel (62). 12. Kettenschaltvorriehtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (63) veränderbare Länge hat. 13. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzstück (63) an einem der genannten Hebel :schwenk bar gelagert ist.
    14. Kettensehaltvorriehtung nach Patent- anaprucli, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Kettenbaumwelle und das Schneckengetriebe von einem Schlitten getragen werden, der beim Weben mittels eines vom Impulsglied (53) betätigten Hebemechanismus aufwärts ver schoben wird. 15. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hebemechanismus eine Spindel und eine Mutter aufweist, wovon das eine Organ am Schlitten, das andere am Ge stell des Webstuhles montiert isst und wovon das eine durch einen vom Impulsglied (53) betätigten Klinkenmechanismus (49, 50) ge dreht wird.
    16. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 14, gekennzeich net durch ein Fühlglied, welches mit dem obersten Punkt des Kettenwickels in Berüh rung ist und in solcher Weise mit dem Hebe mechanismus zusammenarbeitet, dass es ihn ausser Betrieb setzt, wenn dieser oberste Punkt zuviel angehoben worden ist. 17. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass der Steuerhebel (22) vom Schlitten (2) getragen wird. 18. Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7 und 14, da durch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (62) vom Schlitten (2) getragen wird. 19.
    Kettenschaltvorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Schwing hebel (51), der mit einem Ende auf einem Zapfen des Webstulhlgestelles drehbar gelagert ist und mit seinem andern Ende am Steuer hebel (22) in einem Abstand von dessen Dreh punkt angreift, welcher Abstand sich in Ab hängigkeit von der Änderung des Ketten- wickeldurehmessers änder t, wobei der Schwing hebel vom Impulsglied (53) betätigt wird. 20. Kettensehaltvorrichtung nach Patent- ansprueh und Unteransprüchen 7 bis 9, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der am Spannhebel (62) angreifende Hebel (33) am Webstuhlgestell gelagert ist. 21.
    Kettenschaltvorrichtung nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch ein elastisches Organ (6S) zwischen der Kettenbaumwelle (5) und einer die axiale Belastung der Schnecke hervorrufenden Last (37). 22. Kettenschaltvorrichtung nach Patent- anspruteh und Unteransprüchen 7 und 21, ge kennzeichnet durch eine auf den Spannhebel (62) wirkende Feder (68). 23. Kettenschaltvorriehtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 7, 21 und 22, gekennzeichnet durch eine Feder (68) zwi schen Spannhebel (62) und Sehneekenwelle (11).
    24. Kettensehaltvorrichtung nach Patent anspruch und UnteranspiTiehen 7 und 21, ge kennzeichnet. durch eine Feder (66) zwischen Sehneekenrad und Kettenoaumwelle (5).
CH267352D 1947-04-14 1948-04-09 Kettenschaltvorrichtung an einem Webstuhl. CH267352A (de)

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