CH262012A - Stahlton-Diktiergerät. - Google Patents

Stahlton-Diktiergerät.

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CH262012A
CH262012A CH262012DA CH262012A CH 262012 A CH262012 A CH 262012A CH 262012D A CH262012D A CH 262012DA CH 262012 A CH262012 A CH 262012A
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CH
Switzerland
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dictation
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carrier
tone
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Autophon
Original Assignee
Autophon Ag
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor

Landscapes

  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description


      Stahlton-Diktiergerät.       Die bekannten     Stahlton-Diktiergeräte    wei  sen einen Tonträger auf zur Aufnahme und  Wiedergabe des Diktates. Das Diktat wird  auf einen leeren, ablaufenden Tonträger ge  sprochen. Um das Diktat abhören zu können,  muss der Tonträger zuerst zurückgespult wer  den und von neuem wieder ablaufen. Wünscht  man beim Abhören eines Diktates Korrekturen  oder Ergänzungen des Textes anzubringen, so  ist dies nicht ohne weiteres oder überhaupt  nicht möglich. Es sind Diktiergeräte bekannt,  welche gestatten, dass beim Abhören eines  Diktates zum Zwecke einer Korrektur oder  Ergänzung die betreffende Textstelle des Ton  trägers mit einem Summton überdeckt werden  kann.

   Ist das Diktat beendigt, so kann nach  folgend die Korrektur oder Ergänzung     auf     den Tonträger gesprochen werden. Dieses Ver  fahren ist umständlich und zeitraubend und  stellt hohe Anforderungen. an das Gedächtnis  der diktierenden Person als auch an die Ge  schicklichkeit und Aufmerksamkeit der ab  schreibenden Person; denn beim Abschreiben  des Diktates kann dieses nur bis zum Summ  ton     abgeschrieben    werden. Darauf ist der  Tonträger bis zum Ende abzuspielen, die  Korrektur oder Ergänzung abzuschreiben, der  Tonträger bis zur Korrekturstelle zurückzu  spulen und das Diktat weiter abzuschreiben.  Der Vorteil des Zeitgewinnes durch Diktier  maschinen geht durch das mehrmalige Hin  und Rückspulen wieder verloren.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ein       Stahlton-Diktiergerät,    das dadurch gekenn-    zeichnet ist, dass es ausser der     Tonaufnahme-          und        -wiedergabeeinrichtung    für das Diktat  eine weitere Tonaufnahme- und     -wiedergabe-          einrichtung    für Korrekturen aufweist, die an  einer korrigierten Stelle des Diktates auto  matisch in Tätigkeit tritt und dadurch die  Korrektur wiedergibt.  



  In dieser automatisch wirkenden     Korr        ek-          tureinrichtung    ist zweckmässig eine Markier  ton-Gebereinriclitung vorhanden und der An  trieb für beide Tonaufnahme- und -wieder  gabeeinrielitungen so angeordnet, dass beim  Geben eines     Markiertones    auf den laufenden  Diktattonträger und den stehenden Korrek  turtonträger zwecks     Kexinzeichnung    einer Kor  rekturstelle der Diktattonträger so lange still  gehalten und der Korrekturtonträger so lange  angetrieben wird, bis am Ende der Korrektur  ein     Markierton    auf den laufenden Korrektur  tonträger und den stehenden Diktattonträger  gegeben wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen     Stahlton-Diktiergerätes    wird nach  folgend an Hand der Zeichnung näher er  läutert.  



       Fig.    1 zeigt den Fahrplan der beiden Ton  träger mit einer Korrekturstelle.  



       Fig.    2 zeigt eine Schaltanordnung eines  Ausführungsbeispiels.  



  In     Fig.    1 zeigt die Linie I den Fahrplan  des Diktattonträgers und die Linie     II    den  Fahrplan des Korrekturtonträgers. Der Ton  träger I beginnt im Punkt     .i    zu laufen und  wird mit Diktat belegt bis zum Punkt B. An      der Stelle B soll eine Korrektur angebracht  werden, und es wird     ein        Markierton    auf beide  Tonträger gegeben. Dieser     Markierton    setzt  den Antrieb des Tonträgers I still und wird  bis     mir        Stillsetzung    des Tonträgers im     Punkt     C registriert.

   Der     Markierton    bewirkt gleich  zeitig das Anlaufen des Tonträgers     II.    Er  wird auch auf diesem registriert     -Lind    dauert  so lange, als die Korrekturtaste gedrückt ist,  z.     B.    bis     mim    Punkt     DD.    Hierauf     wird    der  Tonträger     II    mit dem     Korrekturdiktat    belegt.  Am Ende dieser Korrektur im Punkt E wird  wieder der     Markierton    auf den Träger     II     gegeben, welcher den Tonträger     II    im Punkt  F stoppt.

   Gleichzeitig wird der Tonträger I  wieder in Betrieb genommen, welcher eben  falls den     Markierton    registriert, der bis zum  Punkt F dauert. Hierauf läuft der Ton  träger I für normales Diktat weiter.  



  Wie     in        Fig.    2 illustriert ist, wird die An  ordnung so getroffen, dass     zwei    Stahlton  einrichtungen nebeneinander bestehen. Der       Stahldraht    I wird für die Tonaufnahme oder       -wiedergabe    von der Magazinspule     111,    auf die  Zugspule Z, abgespult, ebenso der Korrektur  tonträger     II    von der     Magazinspule        1112,    auf die  Zugspule     Z2.    In an sich bekannter Weise wer  den beide Einrichtungen durch je     einen    Mo  tor     111l    und     3111    angetrieben,

   und zwar so, dass       z-Lun        Abspulen    der Motor     111,    auf die Zug  spule Z, bzw. der Motor 3111 auf die     ZugspLde     22 gekuppelt ist, während für das Rückspulen  der Tonträger die     beiden    Motoren auf die       Magazinspule        1Y11    bzw.<B>111,</B> gekuppelt werden.

    Der Tonkopf     T,    des Diktattonträgers und der  Tonkopf     T2    des Korrekturtonträgers wird  wechselweise über einen Kontakt     x3    an den  Aufnahme- und Wiedergabeverstärker V ge  schaltet, an welchem das Mikrophon     117    und  der Lautsprecher L angeschlossen sind.

   Par  allel     nun    Lautsprecher L ist an den Ausgang  des Verstärkers V ferner ein Filter F ange  schlossen, welches auf die Frequenz des     Mar-          h-iertones    abgestimmt ist, dessen Strom im  Gleichrichter G gleichgerichtet wird     und    das  abfallverzögerte Relais     R    zum Ansprechen       bringt.    Der     Markierton,    welcher beispielsweise  einem Tongenerator     g    oder dem Netz ent-         nommen    werden kann, wird mittels der Taste       KT    auf die beiden Tonköpfe     T,    und     T;

      sowie  auf den Gleichrichter     G    des Steuerrelais     R     gegeben. Dieses Relais steuert über die beiden  Relais X und Y die Antriebsmotoren 1Z, und       111,1    und schaltet gleichzeitig den Verstärker  V und das Filter     I'    auf den Tonkopf     T,    bzw.       T..    Diese Relaisanordnung funktioniert fol  gendermassen  Relais     R    besitzt einen Arbeitskontakt r.  Wird Relais     R    durch einen     Markierton    er  regt, wenn der Tonträger I läuft, so schliesst.

    der Kontakt     r,    und Relais X, welches zwei  Wicklungen X, und     X"    besitzt, zieht auf  über Minus, Wicklung     X2,    Kontakt     y"    Kon  takt r, Plus. Der Kontakt     x,;    legt um, schaltet  dadurch den Motor 11, ab und den Motor       i1TII    ein. Gleichzeitig legt Kontakt x. um und  schaltet den Verstärker V und das Filter F  vom Tonkopf T, auf den Tonkopf     T-    Auch  Kontakt x, wird geschlossen. Ist der Markier  ton beendet, so fällt Relais     R    ab und Kontakt  <I>r</I> öffnet.

   Dadurch zieht Relais<I>Y,</I> das eben  falls zwei Wicklungen     Y,    und     Y2,        aufweist,     auf über Minus, Wicklung     X.,,    Kontakt     -y"     Kontakt     x"    Wicklung     Y"    Wicklung     X"    Plus.  Dadurch wird Kontakt y, umgelegt, und Re  lais<I>X</I> und<I>Y</I> halten sich über Minus,     Wiek-          1-Lmg        Y2,,    Kontakt<I>y"</I> Kontakt     x"        @V        icklung          Y"    Wicklung X" Plus.

   Solange Kontakt     x2     umgelegt ist, wird der Tonträger     II    angetrie  ben, dessen Tonkopf     T4    über Kontakt x? auf  den Verstärker und das Filter F geschaltet  ist. Wird wieder ein     Markierton    gegeben,  so zieht Relais     R    wieder an. Kontakt r schliesst  die Wicklung<I>X,</I> des Relais<I>X</I> kurz. Dadurch  öffnet Kontakt     x"    und die Kontakte     x4,    und  x. schalten wieder     zurück    auf Motor 1:1I bzw.

    Tonkopf     T,.    Ist der     Markierton    beendet, und  fällt Relais     R    wieder ab, so wird durch öff  nen des Kontaktes<I>r</I> auch Relais<I>Y</I>     zum    Ab  fallen gebracht, wodurch der Kontakt     y,    wie  der umlegt an Wicklung     X2.    Die Relais  anordnung ist dadurch wieder in der Aus  gangslage.  



  Wird während eines Diktates oder des  Abhörens eines Diktates eine Korrekturstelle  angebracht, so geschieht das durch Drücken      der Taste     KT,    welche den Tongenerator     K          gleichzeitig    auf beide Tonköpfe     T1    und     1'Y     Behaltet und den     Markierton    auch     über        den          Gleiebrichter    G dem Relais     R    zuführt, welches  die     Umschaltung    der Motoren bewirkt.  



  Wird ein korrigiertes Diktat abgehört oder       rüekgesl>ult,    so     gelangt    der     Markierton    des  Tonträgers I über den Tonkopf     T,    und den  Kontakt x., durch das Filter F auf den       Gleiehrieliter    G und das Relais R, wodurch  die     Umschaltung    auf den Tonträger     1I    vor  genommen wird.

   Erscheint am Ende der  Korrektur der     Markierton    auf dem Tonträger       1I,    so wird dieser wieder über Tonkopf T"  Kontakt     x."    Filter F     dein    Gleichrichter und  Relais     R        zugeführt.,    welches die Motoren wie  der     zurüekselialtet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stahlton-Diktiergerät, dadurch gekenn zeichnet, dass es ausser der Tonaufnahme- und -wiedergabeeinrichtung für das Diktat eine weitere Tonaufnahme- und -wiedergabeein- riehtung für Korrekturen aufweist, die an einer korrigierten Stelle des Diktates auto- inatisch in Tätigkeit tritt und dadurch die Korrektur wiedergibt.
    UNTERANSPRMIE 1. Stahlton-Diktiergerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kor rekturaufnahme- und -zviedergabeeinrichtung eine 3Iarkierton-Gebereinriehtun- enthält.
    2. Stahlton-Diktiergerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb für beide Ton aufnahme- und -wiedergabeeinrichtungen so angeordnet ist, dass beim Geben eines llar- kiertones auf den laufenden Diktattoiiträ,ei- und den stehenden Korrekturtonträger zwecks Kennzeichnung einer Korrekturstelle der Dik tattonträger so lange stillgehalten und der Korrekturtonträger so lange angetrieben wird,
    bis zur Beendigung der Korrekturstelle ein Markierton auf den laufenden Korrektur tonträger und den stehenden Dilz-tattonträger gegeben wird. 3. Stahlton-Diktiergerät nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1. und , dadurch gekennzeichnet, dass die Markiertöne am Anfang und Ende der Korrekturstelle so wohl beim Ablaufen als auch beim Rückspulen der Tonträger den Antrieb für beide Ton träger automatisch steuern.
CH262012D 1947-01-23 1947-01-23 Stahlton-Diktiergerät. CH262012A (de)

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CH262012D CH262012A (de) 1947-01-23 1947-01-23 Stahlton-Diktiergerät.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960932C (de) * 1951-03-28 1957-03-28 Maurice Soubrier Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von magnetischen Tonaufzeichnungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE960932C (de) * 1951-03-28 1957-03-28 Maurice Soubrier Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von magnetischen Tonaufzeichnungen

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