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Telephonanrufbeantworter
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aufgezeichnete Gespräch Aufzeichnungen frührerer Gespräche, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht mehr interessieren. Da der Telephonanrufbeantworter somit nicht zwischen älteren und jüngeren Anrufen unterscheiden kann, beendet er das Abspielen eingegangener Anrufe nicht, sondern gibt so lange den aufgespielten Inhalt des Speichers wieder, bis das Band bzw. die Trommel od. dgl. abgelaufen ist. Wenn dies eingetreten ist, schaltet die Maschine ganz ab und kann somit erst dann wieder eingehende Anrufe aufzeichnen, wenn der Aufzeichnungsträger erneuert oder zurückgespult wird.
Der zweite schwerwiegende Nachteil ist darin zu sehen, dass der bekannte Telephonanrufbeantworter auf der Grundlage der Standardantwort arbeitet und dies wird meist als unzweckmässig empfunden, da jeder Teilnehmer wünscht, dass der Telephonanrufbeantworter eine von ihm selbst entworfene Ansage durchgibt.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, einen Telephonanrufbeantworter mittels eines hörbaren Signals abzufragen, welches vom Teilnehmer in der Sprechmuschel eines Telephonhörers erzeugt wird.
Diese Einrichtung spricht auf die Frequenz des Signals an und schaltet sich auf die Abfrageeinstellung um, in welcher sie die während der Abwesenheit des Teilnehmers gespeicherten Telephonanrufe wiedergibt. In der Praxis hat sich dieser Vorschlag aber nicht bewährt, da die Zahl der Signale, welche für den Abfragecode verwendet werden können, durch den Frequenzbereich des Telephonsystems auf etwa 15 beschränkt ist. Diese Zahl ist für einen Code, der nicht sehr leicht auflösbar sein soll, zu gering. Ein solcher Code kann von einem Anrufer sehr leicht gelöst werden, wenn dieser beispielsweise durch langsames Pfeifen so lange entsprechende Signale erzeugt, bis sich die Einrichtung selbst in die Abfrageeinstellung umschaltet.
Daraus ergibt sich, dass eine absolute Geheimhaltung der gespeicherten Anrufe nicht gesichert ist, weshalb viele Teilnehmer, die einen abfragbaren Telephonanrufbeantworter benötigen würden, von dessen Anschaffung absahen, da die Gefahr, dass ein unbefugter Anrufer die gespeicherten Anrufe erfahren konnte, nicht mit Sicherheit zu vermeiden war.
Ziel der Erfindung ist es, einen Telephonanrufbeantworter zu schaffen, der mit Hilfe eines Code abgefragt werden kann, welcher nicht ohne weiteres gelöst werden kann.
Dies wird bei dem eingangs beschriebenen Telephonanrufbeantworter gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass ausser derfrequenzempfindlichenSchaltung eine mit dieser verbundene, auf eine bestimmte Zeitdauer voreinstellbare, die Zeitdauer der Tonfrequenz des Abfragesignals messende und bei Übereinstimmung beider Zeitintervalle die Abfrageschalteinrichtung für die Gesprächwiedergabe freigebende Zeitmessschaltung vorgesehen ist.
Die Zeitmessschaltung kann so ausgeführt werden, dass sie die Dauer des Tonfrequenzsignals mit grosser Genauigkeit misst, so dass die Einrichtung bei geringster Abweichung von der richtigen Frequenz und Dauer auf das Abfragesignal nicht anspricht. Da zwei Variable gegeben sind, nämlich die Dauer des Tonfrequenzsignals und seine Wellenlänge, welche sehr genau variiert werden können, ist die Zahl der Kombinationsmöglichkeiten für das Abfragesignal bei der erfindungsgemässen Einrichtung sehr gross und es ist tatsächlich völlig unmöglich, den einer bestimmten Einrichtung zugeordneten Abfragecode zu ermitteln.
Gemäss einer vorzugsweisen Ausgestaltung der Erfindung kann die Zeitmessschaltung eine in einem ersten Kanal vorgesehene, auf eine über die Telephonleitung ankommende erste Tonfrequenz ansprechende Schaltung und einen in einem zweiten durch den ersten Kanal geöffneten Kanal angeordneten, auf eine von der ersten Tonfrequenz verschiedene zweite Tonfrequenz ansprechenden, die Gesprächswiedergabe einleitenden zweiten Schaltkreis aufweisen. Das Abfragesignal kann aus einem hörbaren Ton mit einer einzigen Frequenz und mit einer bestimmten Länge bestehen, auf welchen ein zweiter Ton mit einer andern Frequenz folgt, um somit den Telephonanrufbeantworter in den Abfragezustand zu schalten.
Dies hat den Vorteil, dass ein Anrufer zur Ermittlung des Signals nicht nur die Frequenz und die Dauer des ersten Tones exakt erfahren müsste, sondern auch die Frequenz des zweiten Tones, um die Einrichtung in den Abfragezustand überführen zu können. Dabei kann die Anordnung so getroffen werden, dass der zweite Ton unmittelbar auf den ersten folgen muss und jede Verzögerung zwischen den beiden Tönen das Nichtansprechen der Einrichtung auf das Abfragesignal zur Folge hat. Voteilhaft ist es, wenn der Besitzer des Telephonanrufbeantworters für die Abfrage der Einrichtung mit einem tragbaren Zweitongenerator ausgerüstet ist.
Der Zweitongenerator kann zur Erzielung einer kompakten Bauweise mit Transistoren ausgestattet sein und einen ersten Ton von bestimmter Länge und Frequenz erzeugen, welcher in den zweiten Ton wechselt, um die Einrichtung in den Abfragezustand umzuschalten. Es kann auch ein Zweitongenerator verwendet werden, der mehr als zwei Töne erzeugen kann, wobei eine bestimmte Kombination von Tönen hinsichtlich Dauer und Frequenz für die Überführung der Einrichtung in den Abfragezustand benutzt werden kann. Eine solche Anordnung bietet eine ausserordentlich grosse Zahl von Kombinationsmöglichkeiten hinsichtlich des Abfragesignals.
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Der Telephonanrufbeantworter kann derart ausgelegt sein, dass er mehrmals hintereinander in Ab- fragestellung geschaltet werden kann. Dies kann durch eine solche Ausbildung bewirkt werden, dass der
Beantworter nach einem erfolgten Abfragevorgang den Speicher in eine Stellung zurückschaltet, die vor derjenigen liegt, bei welcher das Abfragesignal aufgezeichnet wurde. Der Beantworter wird dann in die aufnahmebereite Stellung geschaltet, so dass der nächste ankommende Anruf über dem zuvor auf- genommenen Abfragesignal aufgezeichnet wird und dieses daher im Speicher gelöscht wird.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen. In diesen zeigen Fig. 1 in Draufsicht teilweise einen
Telephonanrufbeantworter mit einem Tonband als Speicher, Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Ansageband und mit diesem zusammenwirkende Teile zur Benachrichtigung des Anrufers, dass er mit einem auto- matischen Telephonanrufbeantworter spricht, Fig. 3 einen elektrischen Schaltplan des Gerätes, Fig. 4 eine elektrische Schaltung zum Betätigen des Relais nach Fig. 3 in Verbindung mit dem das Abfragesignal liefernden Zwei-Ton-Generator und Fig. 5 einen Schaltplan des Zwei-Ton-Generators.
Gemäss Fig. 1 weist der Telephonanrufbeantworter ein Tonbandgerät-Chassis 1 auf, auf welchem eine Abwickelspule 2 vorgesehen ist. Von dieser Abwickelspule führt ein Magnetband 3 über einen
Löschkopf 8 und einen Wiedergabe- bzw. Aufnahmekopf 9 zu einer Aufnahmespule 83, auf wel- cher das Band gespeichert wird, welches die eingehenden Anrufe aufnimmt. Das Band 3 läuft über eine Führung 10, eine Tonwelle 14 und einen Kontaktständer 11 ; diese drei Bauteile sind zwi- schen dem Kopf 9 und der Aufnahmespule 83 angeordnet. Die Tonwelle 14 wird von einer Spin- del gebildet, welche sich in axialer Richtung nach oben von einem Schwungrad, welches nicht gezeigt ist, erstreckt.
Das Schwungrad ist unterhalb des Chassis angeordnet und wird über ein nicht gezeigtes
Zwischenrad von einem Elektromotor 4 angetrieben, welcher unterhalb des Chassis zwischen den Spu- len 2 und 83 befestigt ist. Ein Riemen 13 überträgt ein Drehmoment von einer unterhalb der Ton- welle koaxial angeordneten Antriebsrolle 14'auf eine nicht gezeigte Rutschkupplung, durch welche die Aufwickelspule 83 in bekannter Weise angetrieben wird.
Die Führung 10 befindet sich normalerweise auf Erdpotential. Den Spulen 2 und 83 sind Brem- sen 5 bzw. 6 zugeordnet, zwischen welchen sich eine Feder 19 befindet, welche dazu dient, die
Bremsen in bremsender Berührung mit den Rändern der Spulen 2 und 83 zu halten. Das Lösen der Bremsen wird durch Speisung eines Bremsmagneten 7 bewirkt, welcher auf dem Chassis zwischen den beiden Spulen befestigt ist. Wie bereits oben dargelegt wurde, wird die Aufnahmespule 83 über die Tonwellenrolle 14'und eine Rutschkupplung vom Motor 4 angetrieben. Die Abwickelspule 2 kann auch vom Motor 4 zum Zurückwickeln des Bandes 3 angetrieben werden, wozu ein Rückwickelmagnet 20 an Spannung gelegt wird.
Dieser verschiebt die Spule 2 parallel zur Achse gegen eine
Stummelwelle 4'des Motors, so dass der Rand der Spule 2 mit dieser Stummelwelle 41 reibung- schlüssig verbunden ist und somit durch diese angetrieben wird. Beim Trennen des Magneten 20 von der Spannungfuhrt eine nicht gezeigte Feder die Spule 2 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurück. Wenn auf dem Tonband 3 Anrufe aufgezeichnet werden oder von diesem wiedergegeben werden, dann wird das Band dadurch angetrieben, dass es von einem Andruckrad 15 gegen die Tonwelle 14 gedrückt und somit mitgenommen wird. Die Rolle 15 ist von einem Lenkhebel 16 getragen, der in eine Richtung durch Speisung eines Magneten 17 und in die andere Richtung unter Einwirkung einer Zug- feder 18 bewegt werden kann.
Die Ansage des Anrufbeantworters an einen Anrufer, welche erfolgt, bevor der eingehende Anruf registriert wird, wird von einer Tonbandschleife 21 (s. Fig. 2) gespeichert, welche zwischen zwei Rollen 22 und 23 läuft. Das Tonband 21 wird von einer Antriebsrolle 24 angetrieben, gegen welche es durch eine zweite Andruckrolle 25 gedrückt wird. Die Antriebsrolle 24 ist auf einem vermittels eines Riemens getriebenen Schwungrad 26 befestigt, welches seinerseits von einem Riemen durch den Motor 27 angetrieben wird.
Eine beispielsweise aus Kunststoff bestehende verdickte Stelle 28 ist zwischen dem Ende und dem Anfang des Bandes 21 vorgesehen und steuert den Betrieb eines Mikroschalters 29, über welchen das Band geführt wird, nachdem es an einem Ansagekopf 30 vorbeigeführt wurde, welcher die auf der Schleife 21 gespeicherte Ansage abliest.
Die elektrische Schaltung zur Steuerung der hauptsächlichen Teile des Anrufbeantwortes ist in Fig. 3 dargestellt. Zur Vereinfachung der Darstellung sind einige Einzelheiten, welche nicht unbedingt zur Erklärung der Funktionsweise der Vorrichtung erforderlich sind, fortgelassen worden. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die Art der elektrischen Schaltung möglicherweise von manchen Telephongesellschaften als nicht zulässig bezeichnet wird, weil bestimmte, den nationalen Vorschriften entsprechende Einrichtungen nicht vorgesehen sind. Ausserdem ist keine Einrichtung zum Abschalten des Anrufbeantworters vorgesehen, wenn das Band zu Ende ist oder wenn es gerissen ist.
Weiterhin werden der Einfachheit halber die Kon-
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takte eines einzelnen Relais sowohl zum An- und Abschalten der Speisespannung der Motoren als auch zum Schaltendes Telephons verwendet. Eine solche Massnahme würde zwar gegebenenfalls von den Telephonge- sellschaftennichtgebilligtwerden, eskönnten aber statt dessen auch zwei getrennte Relais verwendet werden. Der Code zur Beschreibung der entsprechenden Relaiskontakte besteht aus einem Buchstaben und einer Ziffer. Der Buchstabe bezeichnet die das Relais steuernde Betriebsweise des Kontaktes und die Ziffer bezeichnet die Nummer des Relaiskontaktes.
Alle Kontakte sind in derjenigen Stellung gezeigt, welche sie einnehmen, wenn das zugeordnete Relais nicht mit Spannung gespeist ist und diejenigen Kontakte, welche normalerweise geschlossen sind, sind mit schwarzen kleinen Dreiecken bezeichnet, während normalerweise offene Kontakte nur mit einem dreieckartigen Umriss angedeutet sind. Alle Transistoren werden von dem Buchstaben Q mit einer darauf folgenden Zahl bezeichnet.
Der Anrufbeantworter ist mit zwei Klemmen 31 und 32 versehen, zwischen welchen der Sprechschaltkreis des Telephons liegt.
Die beim Beginn eines Anrufers erzeugten Klingelimpulse werden über einen Kondensator 144 und einen Widerstand 143 der Primärwicklung eines Transformators 36 zugeführt. Eine Seite der Transformatorsekundärwicklung ist über einen Gleichrichter 35 mit einem Kondensator 34 verbunden, welcher durch vom Gleichrichter 35 durchgelassene negative Impulse aufgeladen wird. Die positiven Impulse werden vom Gleichrichter 35 abgeblockt. Die Verbindungsstelle von Gleichrichter 35 und Kondensator 34 ist mit der Basis eines Transistors Q50 verbunden, welcher, wenn seine Basis auf eine vorherbestimmte negative Spannung gebracht wird, leitet und ein Relais A speist, welches zwi-
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Spannung von -12 V von einem Anschluss 39 kommend einen Elektrolytkondensator 37 über einen Widerstand 38 auflädt.
Die andere Seite des Kondensators 37 wird auf einer Spannung von +4 V gehalten ; somit wird der Kondensator langsam durch den Widerstand 38 aufgeladen und erzeugt eine Ladungsvorspannung an der Basis des Transistors Ql. Der Transistor Ql ist in einer Transistorkette geschaltet, in welcher ein normalerweise leitender Transistor Q7 und ein Verbindungsrelais B vorgesehen ist. Der Emitter des Transistors Q7 ist geerdet.
Die Klingelimpulse von der Sekundärwicklung des Transformators 36 werden auch über eine Leitung 53 und eine Signalverstärkungs- und Gleichrichtereinheit 54 an drei Transistoren Q2, Q3 und Q4 gegeben, deren letzterer von denKlingelimpulsen in den leitenden Zustand überführt wird und eine Ladung sich am Kondensator 42 ansammeln lässt, welcher über einen Widerstand 40 mit dem Emitter des Transistors Q4 verbunden ist. Dem Kondensator 42 ist ein Widerstand 43 parallelgeschaltet und eine Seite desselben ist mit dem Kollektor des normalerweise leitenden Transistors Q7 verbunden.
Wenn auf Grund der am Kondensator 37 angesammelten Ladung die Basis des Transistors Ql ein Potential von-0, 2 V erreicht, dann leitet der Transistor Ql so stark, dass das Verbindungsrelais B erregt wird, welches acht Kontakte hat und dazu dient, den Anrufbeantworter mit dem Telephon-Sprech-Schaltkreis zu verbinden. Der Kontakt Bl, welcher zuerst Kontakt gibt und dann abfällt, geht in die andere Schaltstellung über und verbindet die Basis des Transistors Ql mit einer Seite des nunmehr geladenen Kondensators 42. Die Vorspannung an der Basis des Transistors Ql, welche durch den Kondensator 42 geliefert wird, reicht dazu aus, diesen für etwa 15 sec leitend zu halten, sogar wenn keine weitere Ladung des Kondensators 42 mehr stattfindet.
Der Kontakt B2 des Relais schliesst und schliesst somit den Widerstand 143 und den Kondensator 144 kurz, welche in Serie mit der Primärwicklung des Transformators 36 zwischen den Klemmen 31 und 32 liegt, so dass zwischen diesen beiden Klemmen eine leitende Verbindung hergestellt ist.
Vor der Betätigung des Relais B hat der Kontakt B6 einen Elektrolytkondensator 44 an eine Spannung von - 12 V gelegt, welche von der Klemme 45 abgenommen wird, so dass die Betätigung des Kontaktes B6 einen Entladungskreis für den Kondensator 44 herstellt, u. zw. über ein Ansprechrelais C und den geschlossenen Mikroschalter 29 zur Erde. Das Relais C ist somit erregt und vervollständigt so einen Haltekreis für sich selbst vermittels seines eigenen Kontaktes Cl und der Klemme 45.
Der Kontakt B3 wechselt nun seine Stellung, um die Schaltverbindung zum Relais A vom Transformator 36 zu unterbrechen und um gleichzeitig die Sekundärwicklung des Transformators 36 mit einem Wechselkontakt C3 des Ansprechrelais C zu verbinden, welches seinerseits durch Betätigung eines Kontaktes B6 zu diesem Zeitpunkt erregt wird.
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Die Kontakte B4 und C2 werden betätigt und schliessen eine Wechselstromspeisung für den Schlei- fenantriebsmotor 27, welcher die Ansageschleife 21 antreibt.
Der Kontakt B5 schliesst sich und bildet somit die Speiseleitung zum Bremsmagneten 7, so dass die Bremsen 5 und 6 von den Spulen 2 bzw. 83 freikommen.
Der Kontakt B7 schliesst sich zur Vervollständigung eines Haltekreises für ein das Band startendes Relais H.
Der Kontakt B8 wird betätigt zur Vervollständigung eines Ladungskreises für einen Elektrolytkondensator 47 durch Verbinden einer Seite des Kondensators mit einem Anschluss 48, der auf einem Potential von-12 V gehalten wird.
Wie bereits oben festgestellt wurde, hat das Ansagerelais C folgende Aufgaben : Es schliesst einen Haltekreis durch seinen Kontakt Cl, es verbindet den Schleifenantriebsmotor 27 mit seiner Stromversorgung durch den Kontakt C2 und es verbindet die Sekundärwicklung des Transformators 36 mit einem Ansageverstärker 49 durch Betätigung des Kontaktes C3. Somit werden die vom Lesekopf 30 abgenommenen Signale der Ansageschleife 21 im Verstärker 49 verstärkt und durch den Transformator 36 zum Sprechkreis des Telephons geleitet und somit für den Anrufer hörbar gemacht.
Wnn die Ansage auf der Ansageschleife 21 vollständig durchgesprochen wurde, dann läuft die aus Kunststoff bestehende Verdickung 28 am Ende der Ansage am Mikroschalter 29 vorbei und betätigt diesen zur Unterbrechung des Speisekreises des Ansagerelais C (s. Fig. 3). Der Haltekreis des Relais C durch den Kontakt Cl ist deswegen unterbrochen und die Betätigung des Kontaktes C2 trennt den Schleifenantriebsmotor 27 von der Stromversorgung und verbindet statt dessen den Antriebsmotor 4 mit der entsprechenden Stromversorgung.
Der dritte Kontakt C3 geht in die andere Schaltstellung über und verbindet die Sekundärwicklung des Transformators 36 mit einem automatischen Verstärker 51, welcher die Sprachsignale der ankommenden Durchsage verstärkt und sie einem Aufzeichnungsverstärker 52 zuführt, welcher seinerseits die Signale zum Aufzeichnungskopf 9 auf dem Chassis leitet, so dass der ankommende Anruf auf dem Band gespeichert wird, wenn dieses am Kopf 9 vorbeiläuft.
Ein Vorspannungs-Oszillator 400 liefert Vorspannungsschwingungen in bekannter Weise an den Kopf 9.
Die verschiedenen durch die Sekundärwicklung des Transformators 36 übertragenen elektrischen Signale werden ebenfalls über die Leitung 53 der Signalverstärker- und Gleichrichtereinheit 54 zugeführt. Diese Einheit richtet diejenigen elektrischen Signale unter gleichzeitiger Verstärkung gleich, welche von den Klingelimpulsen und der Sprache erzeugt werden und übermittelt eine Reihe negativer Impulse, welche den Signalen entsprechen, an die Basis des Transistors Q2.
Eine entsprechende Anzahl positiver Impulse werden vom Kollektor des Transistors Q2 erhalten und durch zwei parallele Kanäle geleitet, deren erster die Transistoren Q3 und Q4 enthält und dem fortgesetzten Sprechen dient und deren zweiter einen Transistor Q5 aufweist und zum Abschalten des Anrufbeantworters dient, wenn ein durchgehender Ton länger als 15 sec empfangen wird, wobei ein solcher Ton das entsprechende Zeichen sein kann, welches erhalten wird, wenn der Anrufer den Hörer auf die Gabel gelegt hat, nachdem er seine Durchsage abgeschlossen hat.
Die positiven Impulse vom Transistor Q2 werden an die Basis des Transistors Q3 gegeben, welcher sich normalerweise in leitendem Zustande befindet, wenn keine Sprachsignale empfangen werden. Die positiven Impulse, die an die Basis des Transistors Q3 angelegt werden, wenn Sprachsignale empfangen werden, treiben ihn zum Abschalten mit dem Ergebnis, dass jeder Sprachimpuls einen negativen Anstieg der Kollektor-Spannung des Transistors Q3 erzeugt und somit an der Basis des Transistors Q4, mit welcher der Kollektor des Transistors Q3 verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q4 ist mit dem Widerstand 43 über den Widerstand 40 verbunden und befindet sich normalerweise im gesperrten Zustand ; wird jedoch in den leitenden Zustand überführt, wenn Sprachsignale empfangen werden.
Auf diese Weise erzeugt jedes Sprachsignal ein Ansteigen der negativen Spannung über dem Widerstand 43 und somit die Veränderung der Ladung des Kondensators 42, welcher parallel dazu geschaltet ist. Die Kapazität des Kondensators 42 und die Grösse des Widerstandes 43 werden so gewählt, dass, wenn für 15 sec oder mehr keine Sprachsignale eintreffen, der Kondensator 42 schrittweise entladen wird, u. zw. hauptsächlich durch den Widerstand 43, aber auch durch die Basis-Emitter-verbindung des Transistors Ql. Dadurch fällt die Spannung am Kondensator 42 auf einen solchen Wert, dass der Transistor Ql schliesst und daraufhin das Leitungsverbindungsrelais B abfällt zur Trennung des Anrufbeantworters vom Telephon.
Der Emitter des Transistors Q5 des Kanals 2 ist mit einem Spannungsteiler 57 verbunden, der auf etwa 3, 5 V gehalten wird und sein Kollektor ist über einen Widerstand 58 mit einem An-
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schluss 59 verbunden, der auf-12 V-Spannung gehalten wird. Ein Elektrolytkondensator 56 liegt zwischen dem Kollektor und dem Anschluss 57 auf + 4 V an einem Ende des Spannungsteilers. Wenn aus dem Sprech- kreis keine Signale empfangen werden, dann werdenkeine positiven Impulse an die Basis des Transistors Q5 gelegt und dieser Transistor bleibt somit in seinem normal leitenden Zustand, in welchem er den Kondensator 56 kurzschliesst.
Wenn jedoch positive Sprachsignale an der Basis des Transistors Q5 auftreten, dann bewirken sie ein Schliessen des Transistors mit dem Erfolg, dass der Kondensator 56 über den Widerstand 58 geladen wird. Dieser Ladekreislauf wird jedoch jedesmal unterbrochen, wenn der Transistor Q5 leitet.
Die Werte des Widerstandes 58 und des Kondensators 56 sind so gewählt, dass, wenn ein durchgehenderTon von mehr als 15 sec Dauer von dem Anrufbeantworter empfangen wird, der Kondensator 56 sich auf einen solchen Wert auflädt, dass ein Transistor Q6, dessen Basis mit der Verbindung von Kondensator 56 und Widerstand 58 verbunden ist und der normalerweise in nicht leitendem Zustand gehalten wird, durch die Spannung an der Verbindung in den leitenden Zustand gebracht wird. Der Kollektor des Transistors Q6 ist über einen Widerstand 60 mit einer Vorspannung von - 12 V am Anschluss 61 verbunden und über einen Widerstand 62 mit der Basis des Transistors Q7, der sich in leitendem Zustand befindet.
Auf diese Weise verringert die Leitung des Transistors Q6 die negative Vorspannung an der Basis des Transistors Q7, wodurch dieser in den nicht leitenden Zustand übergeht und die Stromversorgung durch den Transistor Ql zum Relais B trennt. Das Relais B wird dadurch entregt und trennt den Anrufbeantworter vom Telephon. Aus der bisherigen Beschreibung geht hervor, dass Verbindung und Trennung des Telephonanrufbeantworters mit bzw. vom Telephon am Anfang und am Ende einer Durchsage vom Relais B gesteuert wird und dass die empfangenen Anrufe aufeinanderfolgend auf dem Band 3 gespeichert werden, während dieses durch den Motor 4 zwischen der Abwickelspule 2 und der Aufwickelspule 83 angetrieben wird. Der Betrieb des Anrufbeantworters bei telephonischer Abfrage wird im folgenden beschrieben.
Der Anrufbeantworter ist mit einer der Schaltungen nach Fig. 4 oder 8 ausgestattet, welche auf das Auftreten eines korrekten Abfragesignals im Sprechkreis des Telephons durch zeitweiliges Betätigen eines auf einen Code ansprechenden Relais D (s. Fig. 3) anspricht. Das Relais D weist einen Kontakt Dl auf, welcher beim Schliessen die - 12 V - Erreger-Spannung von einer Anschlussklemme 70 an ein den Abfragevorgang einleitendes Relais E schliesst.
Beim Betrieb des Relais E wird ein Haltekreis für dieses Relais selbst durch den Kontakt El geschlossen, so dass, wenn das Relais D nicht anspricht, das Relais E in Betriebsstellung gehalten wird.
Ebenso werden zwei weitere Kontakte E2 und E3 geschlossen, um Speisekreise für die Relais Fund G zu schliessen, welche das Zurückwickeln der Spule 2 mit dem darauf befindlichen Band, auf welchem die Durchsagen gespeichert wurden, und das Umschalten der Verbindungen des Kopfes 9 von dem Sprachverstärker 52 auf einen Vorverstärker zum Wiederabspielen 72 steuert.
Das Relais F weist vier Kontakte auf. Der Kontakt F1 öffnet sich zum Trennen des Andruckrollenmagneten 17, so dass die Andruckwelle 15 von der Tonwelle 14 durch die Feder 18 (s. Fig. 1) abgehoben wird. Der Kontakt F2 schliesst sich zum Erregen des Zurückwickelmagneten 20, so dass die Spule 2 mit dem Motor 4 verbunden wird und das Band zurückwickelt, welches auf der Spule 83 ist. Der Kontakt F3 schliesst einen Ladekreis für einen Elektrolyt-Speicher-Kondensa- tor 73 und der Kontakt F4 erregt den Motor 4, so dass die Spule 2 zurückgewickelt wird.
Das Relais G weist ebenfalls vier Kontakte auf. Der Kontakt Gl verbindet den Ausgang des Kopfes 9 mit dem Vorverstärker 72 und trennt gleichzeitig den Kopf vom Sprachverstärker 52.
Ein zweiter Kontakt G2 schliesst einen von einem Potentiometer gebildeten Lautstärkeregler 74 kurz, so dass die zurückgespielten Durchsagen nicht von der Stellung des Potentiometers beeinflusst sind. Der Lautstärkeregler 74 wird. normalerweise vom Teilnehmer in geeigneter Weise zum Abhören von zurückgespieltenDurchsagen über einenLauisprecher 75 eingestellt, wenn der Teilnehmer die Durch- sagen in der bisher üblichen Weise abhören will. Ein dritter Kontakt G3 verbindet beim Schliessen den Kontakt C3 mit einem Rückspieltransfonnator 76, der mit dem Ausgang eines Wiedergabeverstärkers 77 verbunden ist, welcher seinerseits zwischen dem Lautstärkeregler 74 und dem Lautsprecher 75 liegt.
Der vierte Kontakt G4 des Relais G trennt beim Öffnen den Lautsprecher 75 vom Ausgang des Rückspielverstärkers 77. Nunmehr ist der Anrufbeantworter bereit zum Rückspielen der Durchsagen vom Band, sobald der Anfang des Bandes erreicht ist.
Der Anfang des Bandes ist durch einen Streifen aus leitender Metallfolie markiert, welche einen elektrischen Schaltkreis zwischen dem Kontaktständer 11 und der Führung 10 (s. Fig. l) schliesst, bevor sie den Rückspielkopf 9 erreicht. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, schliesst der Schliessvorgang dieses Schaltkreises einen versorgungsschaltkreis für das Relais H, welches mit drei elektrischen Kontakten
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versehen ist.
Beim Öffnen des Kontaktes Hl fällt das die Rückfrage einleitende Relais E ab. Dadurch fällt das Rückwickelrelais F durch die Wirkung des Kontaktes E2 ab, so dass die in Fig. 1 dargestellten Einzelteile des Anrufbeantworters ihre Zurückspielstellungen einnehmen. Durch Betätigung des Kontaktes F3 wird der geladene Kondensator 73 über ein die Bremsen betätigendes Relais J geschlossen, dessen Kontakt J1 die Betriebsweise des Bremsmagneten 7 steuert. Das Relais J wird, während der Kondensator 73 sich über dasselbe entlädt, kurzzeitig erregt und demzufolge wird die Erregung des Bremsmagneten 7 unterbrochen und die Bremsen 5 und 6 werden kurzzeitig an die Spulen 2 und 83 angelegt. In ähnlicher Weise steuert der Kontakt Jl die Betriebsweise des die Druckrolle andrückenden Magneten 17.
Sobald das Relais J abfällt, schliesst der Kontakt Jl und der Bremsmagnet 7 und der Andruckrollenmagnet 17 werden wieder erregt.
Durch Betätigung des Relais H wird dessen Kontakt H2 geschlossen, wodurch für dieses selbst ein Selbsthaltekreis zur Erde durch den geschlossenen Kontakt B7 erhalten wird. Durch Schliessen von Kontakt H3 wird der Kontakt E3 geshuntet, so dass der Abfall des Relais E, der durch das Öffnen des Kontaktes Hl bewirkt wurde, keine Wirkung auf das Relais G hat, wodurch der Kopf 9 in Verbindung mit dem Rückspiel-Vorverstärker 72 bleibt. Der Kontakt H4 bildet beim Schliessen einen Schaltkreis zum Abschalten des Verbindungsrelais B, sobald das Relais D wieder betätigt wird.
Wenn der Kontakt B4 geschlossen ist und das Relais C abgefallen ist, dann wird der Antriebsmotor 4 angetrieben und das Tonband läuft am Kopf 9 vorbei, welcher die auf dem Band aufgezeichneten Anrufe in elektrische Signale umwandelt, welche ihrerseits durch den Transformator 36 in den Sprechkreis des Telephonkreises übermittelt werden, so dass der Anrufer nunmehr diejenigen Anrufe abhören kann, welche vor seiner Abfrage auf das Band gesprochen wurden. Das Abspielen der aufgezeichneten Anrufe setzt sich fort, bis der Kopf 9 auf dem Band den Abfrage-Code liest, welcher ursprünglich durch Betätigung des Relais D die Abfrage einleitete.
Das Lesen des Abfrage-Codes aus der Telephonleitung ergibt, obwohl es diesmal vom Tonband erhalten wird, eine abermalige kurzzeitige Erregung des Relais D, so dass sein Kontakt D2 schliesst und damit einen geerdeten Schaltkreis schliesst, der über den geschlossenen Kontakt H4 zur Basis des Transistors Q7 führt. Aus diesem Grunde wird der Transistor Q7 nicht leitend und die Stromversorgung des Relais B hört auf, so dass das Relais B abfällt und den Telephonanrufbeantworter von der Leitung trennt.
Bis zu diesem Zeitpunkt was das Relais B erregt und sein Kontakt B8 hat einen Ladekreis für den Kondensator 47 vom Anschluss 48 geschlossen, so dass bei Abfall des Relais B dessen Kontakt B8 umschaltet und den Kondensator 47 über das Rückwickelrelais F verbindet, welches auf diese Weise für kurze Zeit durch den sich entladenden Kondensator erregt ist. Der Kontakt F2 schliesst sich und erregt den Rückwickelmagneten 20 und der Kontakt F4 erregt den Motor 4, so dass eine einer Zeit von etwa 5 sec Sprechzeit entsprechende Länge des Bandes 3 während dieser kurzen Periode auf die Spule 2 zurückgewickelt wird.
Ebenfalls schliesst während dieser Periode der Kontakt F3 einen Ladekreis zum Kondensator 73, so dass, wenn das Rückwickelrelais F am Ende dieser kurzen Periode abfällt, der Kontakt F3 umschaltet und der Kondensator 73 durch das Relais J entladen wird, um die Spulen anzuhalten. Gleichzeitig öffnet sich der Kontakt F4 zur Trennung des Antriebsmotors 4 von der Stromversorgung.
Wenn das Relais B abfällt, dann unterbricht der Kontakt B7 den Haltekreis für das für den Bandstart verantwortliche Relais H, so dass der Kontakt H3 den Haltekreis für das Relais G unterbricht. Die Kontakte Gl, G2, G3 und G4 kehren somit in ihre in Fig. 3 gezeigten Stellungen zurück, bei welchen der Kopf 9 wieder mit dem Sprachverstärker 52 und dem Vorspannungsoszillator 400 verbunden ist und der Anrufbeantworter ist nunmehr bereit zur Aufnahme und Speicherung des nächsten ankommenden Anrufes.
Die 5 sec dauernde Erregung des Relais F findet statt, bevor der Anrufbeantworter abgeschaltet wird, u. zw. unabhängig davon, was die Ursache für das Abschalten ist.
Wenn somit ein Anrufer unabsichtlich den Telephonhörer während der Aufzeichnung einer Durchsage auflegt oder die Telephonzentrale das"Gespräch"unterbricht, dann ertönt in der Sprechleitung der Wählton und der Telephonanrufbeantworter nimmt den Wählton im Speicher auf, bevor er nach 10 sec abschaltet.
Dadurch, dass der Speicher für 5 sec zurückgewickelt wird, bevor der Anrufbeantworter sich selbst zur Aufnahme des nächsten Anrufes einstellt, wird vom Speicher soviel des Wähltones gelöscht, dass nur mehr soviel Wählton verbleibt, dass bei einem darauf folgenden Zurückspielen kein Abschalten möglich ist.
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Das Zurückspulen der Einrichtung für diese kurze Periode, nachdem das auf den Code ansprechende Relais D zum zweiten Mal betätigt wurde, gewährleistet, dass, wenn der nächste Anruf aufgezeichnet wird, dieser vor dem vorher auf dem Band befindlichen Abfragesignal aufgezeichnet wird, so dass das Abfragesignal vom Band gelöscht wird. Wenn somit abermals eine Abfrage erfolgt, dann werden die Anrufe, die nach der ersten Abfrage aufgezeichnet wurden, ebenso wie jene wiedergegeben, welche vor dem ersten Abfragesignal aufgezeichnet wurden, da das erste Xbfragesignal gelöscht worden ist.
Es ist noch notwendig sicherzustellen, dass, wenn der Teilnehmer unabsichtlich den Telephonhörer während des Rückspielens auflegt oder wenn er unterbrochen wird, der Wählton, welcher dann in der Leitung erscheint, das Relais B nicht nach 10 sec betätigt, sondern die Telephonsprechleitung freimacht. Durch Betätigung des Relais B kehrt der Anrufbeantworter in die"Wartestellung"zurück, bei welcher er einen neuen \nruf empfangen kann ; dieses sollte nicht auf halbem Wege des Zurückspielens vor sich gehen, da andernfalls danach eingehende Gespräche über vorherigen, vom Teilnehmer noch nicht abgehörten Gesprächen gespeichert würden.
Dieses wird dadurch erreicht, dass man das Relais G mit zwei weiteren Kontakten G5 und G 6 versieht. Beide Kontakte schliessen sich, wenn das Relais G erregt ist und der Kontakt G5 liegt zwischen einem Punkt der Vorspannung - 12 V und der Verbindung der Widerstände 40 und 43. Der Kontakt G6 ist zwischen der Basis und den Emitter des Transistors Q2 gelegt.
Der Kontakt G6 erdet den Eingang der Basis des Transistors Q2, so dass der Ton des am Aufnahmekopf 9 vorbeilaufenden Bandes keine Einwirkung auf die zwei Kanäle hat, welche den Transistor Q5, die Transistoren Q2 und Q3 sowie den Transistor Q4 aufweisen. Dadurch erzeugt der Transistor Q5 kein Signal, welches den Transistor Q7 in den nicht leitenden Zustand überführen würde und entregt das Relais B, wenn ein durchgehender Ton von mehr als 15 sec Dauer hörbar ist.
Der Kontakt G5 schliesst um sicherzustellen, dass der Kondensator 42 in geladenem Zustande gehalten wird.
Nunmehr geschieht nichts mehr, bis das ursprüngliche Abfragesignal vom Band zurückgespielt ist und eine abermalige Erregung des Relais D ergibt. Daraufhin schliesst der Kontakt D2 kurzzeitig die Basis des Transistors Q7 an Erde an, welcher daraufhin in den nicht leitenden Zustand übergeht und die Erregung des Relais B unterbricht. Der Kontakt B8 kehrt in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurück und der Kondensator 47 wird durch das Relais F entladen, um die kurze 5 sec dauernde Rückwicklung zu ermöglichen, welche vor dem Abschalten erforderlich ist. Der Kontakt B7 öffnet sich zum Abfall des Relais H und unterbricht den Haltekreis zum Relais G über den Kontakt H3.
Dieses Relais G fällt ab und die Schaltung kehrt in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurück.
Das Relais A kann auch noch einen zusätzlichen Kontakt haben, welcher während der Aufnahme der Klingelimpulse schliesst, um eine Vorspannung von - 12 V an die Verbindung von Kondensator 42 und Widerstand 43 zu geben. Dies gewährleistet, dass, wenn der Kontakt Bl betätigt wird, der Kondensator 42 auf die richtige Spannung unabhängig von demjenigen Strom aufgeladen wird, welcher durch den Transistor Q4 während der Aufnahme der Klingelimpulse fliesst.
Die Schaltung, welche als Abtaster auf das Signal des vom Besitzer des Telephonanrufbeantworters benutzten Zwei-Ton-Generators anspricht und somit das Relais D betätigt, wird im folgenden unter Hinweis auf Fig. 4 beschrieben.
Die Code-Abtastschaltung nach Fig. 4 ist derart eingerichtet, dass sie den auf die Abfrage folgenden Ablauf von Vorgängen nur dann einleitet, wenn ein erster Teil eines Zweiton-Code-Signals die richtige Tonhöhe hat, wenn die Dauer des ersten Teiles des Code-Signals richtig ist und wenn der zweite Teil des Code-Signals ebenfalls die richtige Tonhöhe hat. Nur wenn alle diese drei Bedingungen erfüllt sind, dann betätigt die Abtastschaltung das Relais D.
Sprachsignale vom Steuerverstärker 51 (s. Fig. 3) werden über einen Elektrolytkondensator 200 zwei auf Frequenzen abgestimmten Kanälen zugeführt. Der erste Kanal weist einen Transistor Q30 auf, dessen Basis mit dem Kondensator 200 verbunden ist und dessen Emitter über eine SerienresonanzSchaltung, bestehend aus einer Induktivität 201 und einer Kapazität 202, mit einer neutralen Leitung verbunden ist, welche ihrerseits am Stützpunkt 203 liegt. Der Emitter ist ebenfalls über einen Widerstand 204 mit einem Stützpunkt 205 verbunden, welcher auf einer Spannung von + 4 V gehalten wird. Der Kollektor des Transistors Q25 ist über einen Belastungswiderstand 206 mit einer Vorspannung von-12 V (Stützpunkt 207) verbunden und ausserdem über einen Elektrolytkondensator 208 mit zwei Metallgleichrichtern 209 und 210.
Diese Gleichrichter sind derart angeordnet und geschaltet, dass die positiven Spannungsimpulse vom Gleichrichter 210 zum Anschluss 205 geleitet werden und die negativen Impulse über den Gleichrichter 209 zur Basis eines zweiten Tran-
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sistors Q31 geleitet werden, um diesen vorzuspannen ; der Transistor Q31 ist normalerweise im nicht leitendenzustand. Die Basis des Transistors Q31 ist mit einem Glättungskondensator 211 versehen und ein Vorspannwiderstand 212 liegt parallel zwischen der Basis des Transistors und dem Anschluss 205.
Der Kollektor des Transistors Q31 ist über eine Integrationsschaltung, welche einen Widerstand 213 und einen Elektrolytkondensator 214 aufweist, deren Verbindung mit einem weiteren Widerstand 215 verbunden ist, mit der Basis eines weiteren Transistors Q32 verbunden, welcher sich normalerweise in leitendem Zustand befindet. Das Ausgangssignal vom Transistor Q32 wird von der positiven Seite seines Kollektor-Belastungs-Widerstandes 216 erhalten und über eine differenzierende Schaltung, welche einen Kondensator 217 und einen Widerstand 218 aufweist, an einem Metallgleichrichter 219 gegeben, dessen Anode mit der Basis des Transistors Q33 verbunden ist.
Der Transistor Q33 befindet sich normalerweise im nicht leitenden Zustand und bildet eine Hälfte eines monostabilen Multivibratorkreises mit einem Transistor Q34. Die Transistoren Q33 und Q34 sind mit ihren Emittern an einem gemeinsamen Belastungswiderstand 220 gelegt und ihre Kollektoren sind durch zwei Elektrolytkondensatoren 221 verbunden, welche entgegengesetzt gepolt sind. Der Kollektor des Transistors Q33 ist mittels einer Leitung 222 mit dem zweiten auf Frequenzen ansprechenden Kanal verbunden.
Der Kollektor des Transistors Q32 ist ausserdem über einen Widerstand 223 mit der Basis eines Transistors Q33 verbunden, der sich normalerweise im nicht leitenden Zustand befindet und ausserdem einen Kollektor-Belastungs-Widerstand 224 aufweist. Der Kollektor des Transistors Q35 ist über einen Kondensator 225 an die Basis des Transistors Q32 rückgekoppelt, um auf diese Weise eine positive Rückkopplungsschleife zu bilden.
Dieser soweit beschriebene Kanal kann eine Torschaltung öffnende Signale über die Leitung 222 an den zweiten Kanal nur dann senden, wenn die Frequenz und die Dauer des einlaufenden ersten Tones des Abfragesignals denjenigen Werten entsprechen, auf welche dieser Kanal eingestellt wurde. Diese Unterscheidung wird auf folgende Weise erreicht :
Die über die Sprechleitung des Telephons empfangenen Signale werden an die Basis des Transistors Q30 gelegt, welcher ein abgestimmter Verstärker ist, weil er einen Serienresonanzkreis aufweist, der von der Induktivität 201 und der Kapazität 202 in seinem Emitterkreis gebildet wird.
Wenn ein Ton empfangen wird, welcher diejenige Frequenz hat, auf welche dieser Resonanzkreis dadurch anspricht, dass er für diese Frequenz eine minimale Impedanz hat, dann wird dieser Ton durch den Transistor Q30 selektiv verstärkt. Der verstärkte Ton wird vom Kollektor des Transistors abgenommen und über den Kondensator 208 einer Gleichrichterschaltung zugeleitet, welche die zwei Metallgleichrichter 209 und 210 aufweist. Der Gleichrichter 209 übermittelt die negativen Impulse der Spannung an die Basis des Transistors Q 31 und der Gleichrichter 210 leitet die positiven Impulse der Spannung zur + 4 V-Leitung. Die an die Basis des Transistors Q31 gelegten negativen Impulse werden durch den Kondensator 211 und den Widerstand 212 geglättet.
Der Transistor Q31 ist normalerweise nicht leitend. Er spricht aber auf eine erhöhte negative Vorspannung an seiner Basis, die erzeugt wird, wenn ein Ton empfangen wird, dadurch an, dass er in den leitenden Zustand übergeht. Dadurch fällt die Spannung über dem Widerstand 213 und dem Kondensator 214 ab, so dass der Kondensator sich mit einer durch seine Kapazität und den Wert des Widerstandes 213 bestimmten Geschwindigkeit entlädt.
Wenn der Kondensator 214 sich entlädt, dann wird eine steigende positive Vorspannung an die Basis des Transistors Q32 gelegt, welcher sich in normalerweise leitendem Zustande befindet. Die an die Basis angelegte steigende Vorspannung vermindert den Strom durch den Transistor Q32, bis er möglicherweise in den nicht leitenden Zustand überführt wird.
Die Ausgangsgrössen werden vom Kollektor des Transistors Q32 erhalten. Die erste Ausgangsgrösse wird über den Widerstand 223 an die Basis des Transistors Q35 gegeben, welcher normalerweise nicht leitend ist. Wenn die Kollektorspannung des Transistors Q32 einen vorherbestimmten negativen Wert erreicht, dann geht der Transistor Q35 in den leitenden Zustand über und an seinem Kollektor wird durch den Spannungsabfall über den Widerstand 224 eine entsprechend erhöhte Spannung erzeugt.
Der Kollektor des Transistors Q35 ist über den Kondensator 225 an die Basis des Transistors Q32 rückgekoppelt, um die daran liegende positive Spannung zu erhöhen, so dass der von den zwei Transistoren Q32 und Q35 gebildete Schaltkreis plötzlich ein Schwingkreis wird, wenn der Transistor Q35 leitet.
Der zweite Ausgang vom Kollektor des Transistors Q32 wird über die differenzierende Schaltung aus dem Kondensator 217 und dem Widerstand 218 gebildet, so dass, wenn die Transistoren Q32
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und Q35 in Schwingzustand geraten, die Schwingungen durch den Schwingkreis geleitet werden, der durch den Kondensator 217 und den Widerstand 218 gebildet wird, dem Gleichrichter 219 zugeleitet, der nur die negativen Spitzen leitet und sie als Vorspannung an die Basis des Transistors Q33 des monostabilen Multivibrators gibt, um diesen zu triggern.
Der Transistor Q33 befindet sich normalerweise im nicht leitenden Zustand und der Transistor Q34 leitet normalerweise. Zu einem durch den Kondensator 214 und den Widerstand 213 bestimmten Zeitpunkt wird die Vorspannung an der Basis des Transistors Q33 negativ und der Transistor wird leitend, so dass seine Kollektor-Spannung positiv wird und der Transistor Q34 in den nicht leitenden Zustand gebracht wird. Der Multivibrator ist monostabil und seine Komponenten sind so ausgewählt, dass, wenn er in seinen zweiten Zustand gebracht wird, er in diesem für eine Zeit von nur einer Sekunde bleibt und dann in den ersten Zustand übergeht, in welchem der Transistor Q33 nicht leitet.
Das Überführen in seinen ersten Zustand erzeugt einen negativen Impuls, der am Kollektor des Transistors Q33 auftritt ; dieser Impuls wird durch die Leitung 222 dem zweiten Kanal zugeleitet, damit dieser eine "Tor- schaltung " schliesst.
Zusammenfassend kann man über den ersten Kanal sagen, dass er einen eine Torschaltung öffnenden Impuls zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt erzeugt, nachdem ein Ton der vorher festgesetzten Frequenz empfangen wurde und dass er einen eine Torschaltung schliessenden Impuls eine Sekunde später erzeugt.
Die über den Kondensator 200 übermittelten Signale werden ebenfalls an die Basis des frequenz- selektiven Verstärker-Transistors Q65 gelegt, welcher ähnlich geschaltet ist wie der Verstärker-Tran- sistor Q30, wobei jedoch sein Emitter-Serien-Resonanzkreis 230,231 auf eine höhere andere Frequenz abgestimmt ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, hiefür eine niedrige Frequenz vorzusehen. Somit hat der Ton, welcher den Verstärker-Transistor Q33 betätigt, keine Wirkung auf den Verstärker-Transistor Q65, welche nur auf den zweiten Ton anspricht.
Der vom Kollektor des Transistors Q65 verstärkte Ton wird dann dem Kollektor eines Tor-Transistors Q36 zugeführt, welcher normalerweise leitet und somit einen Kurzschlusskreis für den verstärkten zweiten Ton bildet, bis er durch einen negativen Schaltimpuls nicht leitend gemacht wird, welcher über die Leitung 222 an seine Basis gelangt. Der Emitter des Tor-Transistors Q36 ist mit einer neutralen Leitung 232 über eine Parallelschaltung verbunden, die von einer Zener-Diode 233 und einem Elektrolytkondensator 234 gebildet wird.
Normalerweise leitet der Transistor Q36 und bildet einenKurzschlusspfad für Signale, welche am Kollektor des Transistors Q35 erzeugt werden. Wenn ein positiver, die Tor-Schaltung öffnender Impuls auf der Leitung 222 ankommt und der Transistor Q33 leitend wird, dann wird der Transistor Q36 über seinen Schliesszustand hinausgebracht und nimmt somit den Kurzschluss vom Kollektor des Transistors Q65 weg.
Wenn zu diesem Zeitpunkt der richtige zweite Ton empfangen wird, wird er selektiv durch den abgestimmten Transistors Q65 verstärkt und die verstärkten Signale werden über einen Blockkondensator 235 zwei Gleichrichtern 236 und 237 zugeführt, die in ähnlicher Weise arbeiten wie die Gleichrichter 209 und 210, d. h. sie lassen nur negative Impulse zur Basis des Transistors Q37 gelagen, welcher normalerweise in nicht leitendem Zustand ist.
Ein Glättungs- und Vorspannkreis, der von einem Kondensator 238 und einem Widerstand 239 gebildet wird, hält die Basis des Transistors Q37 auf einer annehmbaren negativen Spannung, so dass der Transistor Q37 in leitendem Zustand gehalten wird und das Relais D in seinem Kollektorkreis betätigt, entweder bis über die Leitung 222 an die Basis des Transistors Q36 ein die Tor-Schaltung öffnender Impuls gelegt wird, oder bis der zweite Ton abgeschaltet wird, je nachdem was kürzer dauert. Der dieTor-Schaltung schliessende Impuls, der negativ ist, veranlasst den Transistor Q36, in seinen normalen leitenden Zustand überzugehen.
DieFunktion der Zener-Diode 233 besteht darin, sicherzustellen, dass die Spannung der Kollek- torleitUng des Transistors Q36 genau konstant bleibt, wenn ein Impuls über die Leitung 222 empfangen wird. Wenn die Zener-Diode nicht vorgesehen würde, dann würde die beim Eintreffen eines Impulses am Kollektor des Transistors Q36 erzeugte Spannungsänderung dazu führen, dass die Basis des Transistors Q37 auf einen solchen Wert vorgespannt würde, dass der Transistor Q37 leitend würde und somit fälschlicherweise das Relais D erregen.
In Reihe mit dem Transistor Q37 liegt ein Transistor Q38, der verhindert, dass das Relais D erregt wird, wenn die zwei Töne, auf welche die beiden Kanäle abgestimmt sind, gleichzeitig empfangen werden.
Der Kollektor des Transistors Q38 ist in Serie mit dem Emitter des Transistors Q37 geschaltet
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und die Basis ist mit einer Widerstandskette, enthaltend die Widerstände 250,251 und 252, verbunden, welche ihrerseits im Kollektorkreis des Transistors Q31 liegt. Bedingt durch die Anwesenheit des ersten Tones ist das Potential an der Basis des Transistors Q38 während der Perioden, in denen der Transistor Q31 leitet, so stark positiv, dass er jenseits vom Nichtleitendwerden gehalten wird. Wenn somit der zweite Ton gleichzeitig mit dem ersten Ton empfangen wird, dann fliesst tatsächlich kein Strom durch den Transistor Q37, obwohl er sich in seinem leitenden Zustand befindet, weil der Transistor Q38 im nicht leitenden Zustand gehalten wird.
Wenn der erste Ton aufhört, bevor der zweite Ton hörbar ist, dann wird der Transistor Q31 nicht leitend und seine Kollektor-Spannung wird negativ. Die Basis des Transistors Q38 wird daraufhin noch stärker negativ, so dass der Transistor Strom leitet, sobald der Transistor Q37 leitend wird und das Relais D wird dann betätigt.
Ein geeigneter Zweitonaudio-Generator zum Inbetriebsetzen der Schaltung nach Fig. 4 ist in Fig. 5 gezeigt. Er ist in einem rechtwinkeligen Gehäuse von solcher Grösse angeordnet, dass er in der Tasche getragen werden kann und weist einen Ein-Ausschalter 300 und einen kleinen Lautsprecher 301 auf.
Der Generator wird durch eine kleine Batterie mit Strom versorgt, welcher eine neutrale Spannung am Anschluss 302, eine Spannung von +4 V am Anschluss 307 und eine Spannung von-7 V am Anschluss 304 erzeugt.
Der Generator verwendet einen ersten freischwingenden Multivibrator, der von zwei Transistoren Q41 und Q42 gebildet wird, um einen ersten Ton zu liefern sowie einen zweiten freischwingenden Multivibrator, der von zwei Transistoren Q44 und Q45 zur Lieferung des zweiten Tones gebildet wird. Ein normalerweise nicht leitender Transistor Q47 verhindert einen Betrieb des zweiten Multivibrators, bis der erste Multivibrator für eine vorherbestimmte Zeit lang in Betrieb war. Diese vorherbestimmte Zeit wird durch einen Zeitkreis bestimmt, der einen durch einen Widerstand 306 aufzuladenden Kondensator 305 aufweist.
Beim Anschalten des Generators beginnt der erste Multivibrator zu schwingen und sein Ausgangssignal wird vom Kollektor des Transistors Q41 an die Basis des Transistors Q40 gelegt, welcher als "Emitter-Folger" geschaltet ist, um dem Multivibrator eine hohe Eingangsimpedanz zu verleihen. Auf diese Weise kann der Betrieb des Lautsprechers, der derart geschaltet ist, dass er über den Emitter des Transistors Q40 betrieben wird, den ersten Multivibrator nicht in eine andere Frequenz "hineinziehen".
Über dem Transistor Q42 des ersten Multivibrators ist ein Transistor Q43 geschaltet, welcher in nicht leitendem Zustand gehalten wird, bis seine Basis eine vorherbestimmte negative Spannung annimmt. Die Dauer derjenigen Zeit, in welcher der Transistor Q43 im nicht leitenden Zustand gehalten wird, wird durch die Länge der Zeit bestimmt, welche der Kondensator 305 braucht, um über den Widerstand 306 auf eine vorherbestimmte negative Spannung aufgeladen zu werden. Wenn diese Spannung erreicht ist, dann wird der Transistor Q43 leitend und schliesst somit den Transistor Q42 kurz, so dass der erste Multivibrator abgeschaltet wird.
Nahezu gleichzeitig mit dem Abschalten des ersten Multivibrators erreicht die Verbindung zwischen dem Widerstand 306 und dem Kondensator 305 einen so hohen Wert, dass er den Transistor Q47 leitend machen kann, so dass der zweite freischwingende Multivibrator, der von den Transistoren Q44 und Q45 gebildet wird, anschwingt, u. zw. mit einer verschiedenen, u. zw. höheren Frequenz als der Eigenfrequenz des ersten Multivibrators. Die Ausgangsgrösse vom zweiten Multivibrator wird vom Kollektor des Transistors Q45 über einen Transistor Q46 genommen, welcher-wie der Transistor Q40 - als Emitter-Folger geschaltet ist und den Lautsprecher 301 betätigt.
Der zweite Multivibrator verbleibt im Schwingungszustande, bis der Schalter 300 abgeschaltet wird, so dass die Bedienungsperson ein hörbares Signal erhält, dass der Schalter sich in der Stellung "ein" befindet. Wenn der Schalter 300 abgestellt wird, dann schliesst ein Kontakt den Kondensator 305 kurz, so dass der Zwei-Ton-Generator sofort wieder angeschaltet werden kann, ohne dass dabei die Gefahr besteht, dass der Kondensator 305 teilweise geladen ist und die vorherbestimmte Schwingungszeit des ersten Multivibrators verändern könnte.
Bei der Verwendung desZwei-Ton-Generators wird er mit seinem Lautsprecher 301 andasMundstück, d. h. das Mikrophon des Telephonhörers, gehalten und angeschaltet, wenn der Ansagetext des Telephonanrufbeantworters beendet ist. Wenn der Generator in seinen zweiten Ton umgeschaltet hat, kann er abgeschaltet werden, weil die Code-Abtastschaltung nach Fig. 6 inzwischen festgestellt hat, dass die Frequenzen der zwei Töne richtig sind und dass ebenfalls die Dauer des ersten Tones richtig ist. Die Schaltung hat dann das Relais D betätigt, um die Schaltvorgänge zur Abfrage durchzuführen.
Bei Verwendung eines Tongenerators mit zwei oder mehr Tönen kann eine sehr grosse Anzahl von verschlüsselten Abfragesignalen erzeugt werden, indem man die Tonhöhen zusätzlich verändert, oder
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ihre Zeitdauer verändert. Dadurch ist es möglich, dass jeder Telephonanrufbeantworter nur von einer einzigen Kombination von Tönen bzw. Tondauer abgefragt werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Telephonanrufbeantworter zur Verbindung mit einem Telephon, bestehend aus einem die während der Abwesenheit des Teilnehmers ankommenden Anrufe abfragbar aufzeichnenden Speicher, einer die gespeicherten Gespräche durchgebenden Wiedergabeeinrichtung sowie aus einer auf die bestimmte Tonfrequenz des Abfragesignals ansprechenden, die Abfrageschalteinrichtung steuernden frequenzemp-
EMI12.1
tung eine mit dieser verbundene, auf eine bestimmte Zeitdauer voreinstellbare, die Zeitdauer der Tonfrequenz des Abfragesignals messende und bei Übereinstimmung beider Zeitintervalle die Abfrageschalteinrichtung für die Gesprächwiedergabe freigebende Zeitmessschaltung vorgesehen ist.