CH257543A - Verfahren zur Herstellung von geschichteten Magnetkernen aus bandförmigem Blech. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von geschichteten Magnetkernen aus bandförmigem Blech.Info
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Description
verfahren zur Herstellung von geschichteten Magnetkernen aus bandförmigem Blech. Zur Herstellung von Magnetkernen, ins besondere zur Verwendung für Tra.n.sforma- teren, empfiehlt sich Blech mit möglichst kleinen Verlusten und möglichst guter Ma änetisierbarkeit. Dynamobleche dieser Art eisen eine sogenannte Längsorientierung der Eisenkristalle auf, welche als Richtung des rüagnetischen Flusses die geringsten Eisen- verluste, und die günstigste Magnetisierung ergibt.
Solche Bleche haben jedoch den Nachteil, dass sie auf Bearbeitung und mecha nische Beanspruchung ausserordentlich emp findlich sind.
Die, bisherige Herstellung von Magnet lernen, insbesondere zur Verwendung für Transformatoren, bei welcher die einzelnen Bleche aus Blechtafeln ausgestanzt werden, führt wegen der nachteiligen Beeinflussung Jes Bleches durch das Stanzen nicht zu Na- 0tiethernen mit den erwünschten günstigen magnetischen Eigenschaften.
Auch stimmt dabei die Längsrichtung des Magnetflusses in der Regel nicht in genügendem Umfang mit der Längsorientierung der Eisenkristalle ilberein.
Ferner ist die Herstellung von Magnet kernen durch Wickeln von Bändern bekannt, doch ist auch dieses Verfahren mit einem schweren Nachteil behaftet. Durch die me- chani3clie Beanspruchung des Wickelns wird nämlich das Gefiige des Eisens so nachteilig beeinflusst, da.ss eine Verbesserung desselben in magnetischer Hinsicht durch Glühen uner- lässlich wird.
Das vorliegende Verfahren vermeidet die genannten Nachteile, indem als _ Ausgangs material zur Herstellung der Magnetkerne ebenfalls Blech in langer Bandform mit ge richteten Eisenkristallen benützt wird. Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass alle Teile des Kernes von einem auf die Breite der Kernteile gewalzten und geglühten Blechstreifen der Länge nach lediglich durch Querschnitte abgeschnitten und die Abschnitte in parallelen Ebenen geschichtet sind.
Die Querschnittsbreite des Magnetkernes wird an die Fabrikationsbreite des Bleches an gepasst. Das Stanzen und die damit verbun dene Verschlechterung des Materials entfällt somit. Die einzelnen Bleche des Magnetkreises vTerden in einfachster 'Weise dadurch erhalten, dass sie nur quer auf die gewünschte Länge abgeschnitten werden. Dadurch ändert sich die Qualität des magnetischen Materials nur unbedeutend. Das Material, welches der Längsseite des Bandes anliegt, wird damit im ursprünglich magnetisch günstigen Zustand belassen, so dass eine Verschlechterung der Eisengüte nicht zu erwarten ist.
Durch den Aufbau des Magnetkreises aus ebenen Blechen in Bandform ist auch am ehesten Gewähr dafür geboten, dass die Richtung des magneti schen Flusses mit der Richtung der Kristalle übereinstimmt. Für die Verwirklichung gün stiger Magnetkerne ist es wesentlich, dass die Breite des Querschnittes mit der ursprüng-. liehen Fabrikationsbreite der handelsüblich angelieferten vorgeglühten Bänder überein- stimmt. Die Breitenbemessung des Quer- schnittes erfolgt daher in Anpassung an die handelsüblichen Streifenbreiten. Eine Ab stufung des Querschnittes kann durch An wendung von
Bändern verschiedener Breite erzielt werden. Bei einfachster Herstellung lässt sich der komplette Zusammenbau der ein zelnen Teile des Querschnittes zum vollstän digen Magnetkreis durch Schachteln erzielen. Hierbei wird zweckmässig so geschachtelt, dass eine ungeschnittene Längsseite der Bänder jeweils an eine geschnittene Querseite stösst.
Die Verfestigung der Magnetkerne kann beispielsweise in der Weise erfolgen, dass die einzelnen Bleche miteinander durch eine lack artige Masse verklebt oder dass der fertig ge schichtete Körper mit einer solchen Masse im prägniert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Magnet kernen aus bandförmig gewalztem Blech mit gerichteten Eisenkristallen, dadurch gekenn zeichnet, dass alle Teile des Kernes von einem auf die Breite der Kernteile gewalzten und geglühten Blechstreifen der Länge nach ledig lich durch Querschnitte abgeschnitten und die Abschnitte. in parallelen Ebenen geschichtet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von Magnet kernen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass für gerne mit abgestuftem Querschnitt Bänder verschiedener Fabrika tionsbreite verwendet werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleche durch Schachteln zu einem Magnetkern vereinigt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Schachtelfugen eine un- geschnittene Längsseite jeweils an eine ge schnittene Querseite stösst. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch. gekenn zeichnet, dass die Magnetkerne durch lack artige Massen verfestigt werden.
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1947
- 1947-03-18 CH CH257543D patent/CH257543A/de unknown
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