CH255997A - Steigeisen. - Google Patents

Steigeisen.

Info

Publication number
CH255997A
CH255997A CH255997DA CH255997A CH 255997 A CH255997 A CH 255997A CH 255997D A CH255997D A CH 255997DA CH 255997 A CH255997 A CH 255997A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
crampon
crampons
shoe
sole
designed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Borde Josef
Original Assignee
Borde Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borde Josef filed Critical Borde Josef
Publication of CH255997A publication Critical patent/CH255997A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C15/00Non-skid devices or attachments
    • A43C15/06Ice-gripping devices or attachments, e.g. ice-spurs, ice-cleats, ice-creepers, crampons; Climbing devices or attachments, e.g. mountain climbing irons
    • A43C15/068Climbing devices or attachments, e.g. glacier crampons, mountain climbing irons

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Steigeisen.    Bekannt sind Steigeisen verschiedener       Zackenzahl,    deren     Verbindungsorgane,    mit       dem    Bergschuh eine Anzahl     ringtragender          Lasehen    aufweisen, die durch Zurechtbie  gen dem     Sohlenumriss    des Schuhes möglichst       herraai        angepasst    werden. Durch     Verbinden          der    Ringe über den Schuh hinweg mittels       Chirlen,    Schnallen oder dergleichen wird  (las     Steigeisen    am Fuss festgehalten.

   Diese       A(isführungsform    hat mehrere     Nachteile:          Aueh    ein dem Schuh     bestmöglich    angepasstes       Steibeis:en    wird in geringem Masse seitwärts  -sowie vor- und     zurückrutsohen    können, da       zwiselien    den starren Teilen von Schuh und       Steigeisen    nur eine unvollkommene Verbin  dung besteht. Um daher ein möglichst     siehe.-          res        Sitzen    des Steigeisens am Schuh zu  erzielen, muss die     Gurtverschnürung    über  den Fuss hinweg sehr fest sein.

   Das beein  trächtigt die Blutzirkulation des Fusses, und  (:s sind daher     Erfrierungen    des Fusses bei  längerer Benützung der üblichen Steigeisen  eine in Bergsteigerkreisen altbekannte ge  fährliche     Erscheinung.     



  Das verbesserte Steigeisen ist     laut    Erfin  dung     gekennzeichnet    durch einen als Zange       finit    lotrechtem Gelenk ausgebildeten Trag  körper, dessen Arme die Verbindungs  organe mit dem Bergschuh tragen, welche  in     der        Schliessstellung    der Zange gemeinsam  die Schuhsohle umklammert halten.  



  Ein     Ausführunb        beispiel    des     Erfin-          dung3gegenstandes    ist in der Zeichnung dar  gestellt,    Der Tragkörper für die Zacken i ist als  Zange mit     lotrechte-m    Gelenk ausgebildet.  Die Zacken beliebiger Zahl sind so angeord  net und ausgebildet, dass deren: Spitzen  annähernd .auf einem     Kreiszylindermantel     liegen, über dem sich beim Gehen der Fuss  des Bergsteigers bzw. das Steigeisen abrollt.  Die Seitenansicht dieser Fläche ist als       strichpunktierte    Linie z in     Fig.    1 darge  stellt.

   Die Anordnung eines Scharniers mit  Achse parallel zur     Absatz-Vorderkante    ist  daher aus     gehtechnischen    Gründen nicht  nötig und ist als im übrigen schädlich weg  gelassen worden. Die üblichen     Steigeisen     haben nämlich vor dem Absatz des Schuhes  parallel zu dessen     vordern    Kante ein Schar  niergelenk, welches das Abbiegen     des    Fusses  beim Schreiten ermöglichen soll.

   An     steilen     Schnee-,     Firn-    und Eiswänden aber, wo das  ganze Körpergewicht auf den waagrecht  stehenden Vorderzacken des Steigeisens ruht,  wirkt .sich dieses Gelenk verhängnisvoll       aus,    -denn das Körpergewicht     P,        (Fig.    4)  und dessen Gegenkraft     P.    auf die Steig  eisenspitzen ergeben ein Drehmoment, das  hauptsächlich von den Zehenmuskeln im  Gleichgewicht gehalten werden muss, was       erfahrungsgemäss    zu gefährlichen Ermüdun  gen dieser Muskelgruppe führen kann.  



  Die Laschen     e1,        ez,        g1,        g2    können nach       Fig.    3     an.    den     obern        Rändern    Vorsprünge  aufweisen bzw. zu Klauen umgebogen sein,  welche     die        Sehuhsohlenkaute        resp.    den Ab  satz dreiseitig umgreifen und damit eine           weitere    Sicherung gegen     unbeabsichtigtes     Lösen der Verbindung ergeben.

   Zu gleichem       Zweck    können die     hintern    Laschen     g1,        g_     ausser den Ösen     m.    zur Aufnahme des     Ver-          schlusses    h noch je eine weitere Öse     7a.    tra  gen, in die ein     Ristriemen    wie bei Skibin  dungen     eingehängt    werden kann.  



  Durch eine     Schliessbewegung    der Zange  werden die als     Verbin:dungsorgane    dienenden  Laschen     e1,        e2,        g1,        g2        einander    genähert, bis  sie das Sohlenprofil     des.    Schuhes unter  Spannung umschliessen und gemeinsam um  klammert     halten.    Die beiden     vordern    Halte  laschen     e1,        e,    des Steigeisens sind durch  einen Drahtbügel f verbunden, die beiden       hintern        g1,

          gh    durch     einen    Schnallen- oder       Strammerverschluss        h.    Durch Anziehen und  Schliessen des letzteren wird der Draht  bügel     f    in die Kerbe     zwischen    Oberleder  und Sohle des Schuhes gezogen, während       gleichzeitig    der Schnallen-     resp.    Strammer  verschluss sich     wie    bei einer     Skibindung    fest  in die Absatzauskehlung des Schuhes legt  und auf diese     Weise    bewirkt,

   dass das Schuh  sohlenprofil am ganzen Umfang in kraft  schlüssige     Verbindung    mit den Verbin  dungsorganen     e1,        e=,   <I>f,</I>     gx,        g2,    h des Steig  eisens gebracht wird.     Daraus    ergeben sich  folgende     Vorteile:     1. Das     dargestellte    Steigeisen schliesst ein  Rutschen zwischen Schuh und Steigeisen  mit Sicherheit     ausi.     



  2. Das Steigeisen kommt aus ohne die  über den Fuss weg gekreuzten Gurten oder  dergleichen, welche bei Kälte oder Nässe  schwer und daher unsicher zu handhaben       sind.     



  3. Der Oberschuh bleibt von allen Ver  bindungsteilen frei;. eine     ;gesundheitswidrige          Einschnürung    des     Vorderfusses    ist .ausge  schlossen.    4. Dadurch,     da.ss    das     Steigeisen    in der       Schuhsohlenebene    als starre Platte wirkt,  werden     beim    Stehen in den     Fussspitzen-          Zacken    an der Steilwand nicht mehr in  erster Linie die Zehenmuskeln, sondern die  Wadenmuskeln beansprucht,

   was zu keinen  gefährlichen     Ermüdungserscheinungen    führt       (schematisch    dargestellt in     Fig.    5).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steigeisen, gekennzeichnet durch einen als Zange mit lotrechtem Gelenk ausgebil deten Tragkörpier, @de,s:sen Arme<I>(a, b, e, d)</I> die Verbindungsorgane (e1, e., <I>f,</I> gl, g2, <I>h)</I> tra gen, welche:
    in der Schliessstellung der Zange gemeinsam die Schuhsohle umklam mert halten. UNTERANSPRtCHE: 1. Steigeisen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass vordere Verbin dungsorgane als Laschen (e1, e@) ausgebildet. sind, welche durch einen Drahtbügel ver bunden sind, der sich in der Schliessstellung in die Kerbe zwischen Sohle und Oberleder der Schuhspitze legt. 2.
    Steigeisen nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss hintere Verbindungsorgane als zwei La schen (g1, g2) ausgebildet sind, die durch einen Schnallenverschluss verbunden sind.
    3. Steigeisen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die La-Sehen (e1, %, g1, g2) an den obern Rändern Vorsprünge aufweisen, um .die Sohlenkanten zu umgreifen. 4. Steigeisen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, da-ss die Spitzen aller Zacken auf einem Krei.szylindermantel liegen, um beim Gehen ein Abrollen des Steigeisens auf dem Boden zu bewirken.
CH255997D 1946-09-02 1946-09-02 Steigeisen. CH255997A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH255997T 1946-09-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH255997A true CH255997A (de) 1948-07-31

Family

ID=4471451

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH255997D CH255997A (de) 1946-09-02 1946-09-02 Steigeisen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH255997A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2947571A1 (de) * 1979-01-19 1980-07-31 Salewa Gmbh Sportgeraetefab Aufbau eines steigeisens und verfahren zur befestigung des steigeisens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2947571A1 (de) * 1979-01-19 1980-07-31 Salewa Gmbh Sportgeraetefab Aufbau eines steigeisens und verfahren zur befestigung des steigeisens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0340267B1 (de) Sportschuh, insbes. einen langlaufskischuh
DE890918C (de) Sportschuh, insbesondere fuer Skifahrer
CH183109A (de) Sportschuh mit Vorderschluss, insbesondere als Ski- und Bergschuh geeignet.
DE4435959A1 (de) Snowboardstiefel
DE102005049046A1 (de) Sicherheitssteigeisen für Allgemeinbefestigung
CH255997A (de) Steigeisen.
DE4300061C1 (de) Reibungskletterstrümpfe zum Sportklettern
CH244825A (de) Skischuh.
US1868729A (en) Ice sandal
DE1736511U (de) Sportschuh mit verschnuerung, insbesondere hockeyschuh.
DE910871C (de) Sportschuh
GB318741A (en) Improvements in or relating to slip preventing attachments for boots or shoes
CH201981A (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Skis mit dem Fuss des Skifahrers.
DE448175C (de) Vorrichtung zum Befestigen von Untersohlen, Schneeschuhen und aehnlichen Gegenstaenden am Schuhwerk oder unmittelbar am Fuss
CH443970A (de) Rücklaufsicherung für Schnürbänder von Schuhschnürungen, insbesondere für Ski- und Bergschuhe
CH171021A (de) Ski-Schuh mit Zehenballenriemen.
CH190412A (de) Gleitschutzvorrichtung für Ski-Schuhe.
CH197849A (de) Gleitschutz-Vorrichtung, insbesondere für Ski- und andere Sportschuhe.
DE542574C (de) Sportschuh
DE808545C (de) Skibindung
DE1685735A1 (de) Skistiefel
CH358020A (de) Skibindung
CH211128A (de) Steigeisen.
CH405986A (de) Schuh
CH262782A (de) Sportstiefel.