CH246342A - Wasserspülventil. - Google Patents
Wasserspülventil.Info
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Classifications
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- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/02—Self-closing flushing valves
- E03D3/06—Self-closing flushing valves with diaphragm valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement
-
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- E03D3/04—Self-closing flushing valves with piston valve and pressure chamber for retarding the valve-closing movement
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Description
Wasserspülventil. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Wasserspülventil.
Es sind bereits Wasserspülventile als Er satz für die in Closets usw. verwendeten Spülkästen mit Schwimmerventil und durch Zugkette zu betätigendem Hebelwerk be kannt.
Beim Spülventil gemäss der Erfindung weist das am einen Ende mit einem Einlass stutzen und am andern Ende mit einem Ab laufstutzen versehene Gehäuse eine mit ihrem Mittelteil in Richtung der gemein samen Achse der beiden Stutzen liegende Trennwand auf, deren Durchflussöffnung durch den Ventilkörper verschliessbar ist, der mit einem verschiebbar angeordneten, gleichachsigen Betätigungsorgan verbunden ist, das eine Kammer des Gehäuses vom Ab lauf trennt, die von dem durch eine Düse einströmenden Druckwasser beaufschlagt ist und ein Kugelventil betätigt, das einen Ab fluss des Wassers aus der Kammer nach dem Ablauf verschliesst,
und dass ein Druckknopf angebracht ist, welcher beim Niederdrücken von Hand die Ventilkugel von ihrem Sitz abhebt und hierdurch das Öffnen des Ventils zwecks Spülung einleitet.
Dank dieser Ausbildung genügt ein ein faches Drücken des Druckknopfes, um die Spülung auszulösen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das erste im Längsschnitt, Fig. 2 in Stirnansicht von der Zuflussseite gesehen und Fig. 3 im Grundriss.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt, Fig. 5 in Stirnansicht von der Zuflussseite gesehen und Fig. 6 im Grundriss.
Die in Fig. 1-3 dargestellte Ausfüh rungsform des Spülventils weist ein Ge häuse 1 auf, welches am einen Ende einen Stutzen la zum. Anschluss an die Wasser- leitung und am andern Ende einen Stutzen 1 b hat, an welchem die z. B. zur Closet- schüssel führende Spülleitung angeschlossen wird.
Das Halmgehäuse hat in der Mitte eine Trennwand lt, deren Mittelteil in Richtung der gemeinsamen Achse der Stutzen la und 1b liegt und die Durchflussöffnung aufweist, wobei der abflussseitige Rand der Durchfluss- öffnung als Ventilsitz 1v ausgebildet ist. Auf der Abflussöffnung ruht der Ventilkörper 2, dessen Mittelase senkrecht zum Mittelteil der Trennwand lt liegt.
Der Ventilkörper 2 hat auf der Ablaufseite einen Rand 2s, welcher mit einem Dichtungsring auf dem Ventilsitz 1v aufsitzt, und auf der Zulaufseite einen zylindrischen Schirm mit einer Anzahl auf einer Schraubenlinie angeordneter Querboh rungen 2a, und ist mittels eines Stiftes 3 in einem Ansatz 1s des Gehäuses geführt. Am Gehäuse 1 ist gleichachsig mit dem Ventil- körper ein Flansch 4 vorgesehen, auf dem ein Deckel 5 mittels Kopfschrauben 6 gehalten ist. Der Ventilkörper 2 hat auf der Ablauf seite eine Scheibe 7.
An dieser ist mittels Gewindezapfen, Mutter 9 und Gegenscheibe 10 eine Membran 11 flüssigkeitsdicht befe stigt, deren äusserer Rand zwischen dem Flansch 4 und dem Deckel 5 eingeklemmt ist. Sie schliesst die Ablaufkammer D oben ab. Eine Mutter 12 auf der in den Gewinde zapfen eingeschraubten Kopfschraube 8 dient der Mutter 9 als Gegenmutter. Auf der Zuflussseite ist im Flansch 4 eine Düse 13 eingesetzt, welche durch einen radialen Kanal 5a mit der über der Membran liegenden Kammer B des Gehäuses in Verbindung steht.
Der Deckel 5 des Gehäuses hat innen einen nach auswärts sich verjüngenden kegel förmigen Ansatz 14 mit einer zentralen Boh rung, die durch eine Kugel 15 abgeschlossen werden kann. Ein seitliches Herausrollen der Kugel wird durch den Kopf der Kopf schraube 8 verhindert. Von der Zentralboh rung des kegelförmigen Ansatzes gehen Radialbohrungen 14b in die den kegeligen Ansatz umgebende Kammer C. Am äussern Ende des kegeligen Ansatzes ist in einer Bohrung eine Druckfeder 19 eingesetzt, über welche ein Druckknopf 16 gestülpt ist.
Der selbe hat am untern Ende einen Flansch und wird an letzterem durch die mit Innengewinde auf einen Kopf des kegelförmigen Ansatzes aufgeschraubte Kappe 17 gehalten. In seinem Hohlraum hat der Druckknopf 16 einen zentralen Stift 18, welcher beim Niederdrücken des Druckknopfes 16 die Kugel 15 von ihrem Sitz abheben und ein wärtsstossen kann. Von der Kammer C führt ein radialer Kanal 5a schräg nach dem Rande und ist durch ein Loch in der Mem bran 11 und eine Querbohrung 4b mit der Abflusskammer D des Gehäuses 1 verbunden.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Spül hahnes ist wie folgt: Bei geöffnetem Spülventil wird unter dem Druck des in die Kammer t1 einströmenden Wassers der Ventilkörper 2 von seinem Ven tilsitz abgehoben, und der Kopf der Schraube 8 stösst die Kugel 15 aus der voll ausge zeichneten Lage (Fig. 1) in die strichpunk tiert gezeichnete Lage, in welcher das Kugel ventil geschlossen ist. Hierdurch wird die Kammer B über der Membran abgeschlossen, so dass sie sich mit dem durch die Düse 18 und den Kanal 5a. eintretenden Druckwasser ; füllt und, da der Durchmesser der Scheibe 7 beträchtlich grösser ist als die untere Fläche des Ventilkörpers 2, diesen wieder auf seinen Sitz zurückdrückt, wodurch das Ventil ge schlossen wird.
Drückt man nun den Druck-( knopf 16 einwärts, so stösst dessen Stift 18 die Kugel 15 von ihrem Sitz, welche infolge dessen in den kegelförmigen Raum zurück fällt. Dabei ist die Grösse der Bohrungen 14b so bemessen, dass die Abflussgese-hwindig- i keit nicht so gross wird, dass sie das Gewicht der Kugel überwinden und diese auf den Sitz zurückdrücken kann. Das Druckwasser fliesst nun durch die Radialbohrungen 14b in die Auffangkammer C und durch den Kanal 5c sowie Bohrungen<I>4b</I> in den Abf'lussraum <I>D</I> des Gehäuses 1, von wo aus das Wasser durch die Falleitung in die Closetschüssel strömt.
Sobald der Gegendruck in der Kam mer B nachlässt, wird der Ventilkörper 2 vom Druck in der Kammer A angehoben, das Spülventil wird geöffnet. Am Ende seines Hubes stösst die Mutter 12 die Kugel 15 auf ihren Sitz zurück, wodurch die Druckkammer B erneut abgeschlossen wird. Infolgedessen wird der Ventilkörper durch den in der Kam mer B sieh einstellenden Überdruck wieder auf seinen Sitz zurückgeführt und das Ven til wieder geschlossen, so da,ss der Abfluss des Spülwassers aufhört. Durch Verstellung der Kopfschraube 8 mittels der Mutter 12 kann der Weg zum Anschieben der Kugel 15 auf ihren Sitz und somit die Zeit zum Schliessen des Ventils nach Bedarf verändert werden, wodurch die Öffnungszeit des Ven tils beeinflusst wird.
Die Zeitdauer des Abfüllens der Druck kammer B mit Druckwasser kann durch ent sprechende Bemessung der Strahldüse 13 bestimmt werden. Ferner kann durch die Anzahl und Grösse der Bohrungen 2a des Ventilkörpers die ausfliessende Spülwasser menge und somit das sukzessive Öffnen und Schliessen des Ventils bestimmt werden, wo durch der Druckabfall und Druckanstieg beim -Öffnen und Schliessen des Ventils in der Druckleitung nach Bedarf eingestellt werden kann, so dass kein Wasserschlag in der Lei tung entstehen kann.
Durch passende Bemessung und Ab stimmung der Bohrungen 2a im Ventilkörper 2 der Düse 13, des Hubes des Ventilkörpers 2, der Ausflussbohrungen 14b im einzelnen und in ihrer Zusammenwirkung können fol gende Faktoren bestimmt werden: 1. die @Öffnungs- und Schliesszeit des Ventils; 2. der Ablauf der Öffnungs- und Schliess bewegung; 3. die Menge des das Ventil durchströ menden Spülwassers und die Durchflusszeit; 4. die Strömungsgeschwindigkeit des Spül wassers; 5. die Verzögerungszeit nach dem Drücken des Druckknopfes.
Das Spülventil kann also praktisch in seiner Wirkungsweise allen gewünschten Forderungen angepasst werden und funk tioniert bei jeder Einstellung genau, wie auch die Einstellung für jeden Wasserleitungs druck möglich ist.
Die Ausführungsform nach Fig. 4-6 unterscheidet sich von der erstbeschriebenen dadurch, dass das Betätigungsorgan als in einem Zylinder laufender Kolben ausgebildet ist. Auch hier hat das in gleicher Weise wie oben beschrieben ausgebildete Ventilgehäuse <B>1</B> eine mittlere Trennwand 21t, in deren 22 Mittelteil die Durchflussöffnung liegt, deren Rand als Ventilsitz 21v ausgebildet ist. In die Durchflussöffnung ragt der kegelförmige Drosselmantel des Ventilkörpers 22, welcher mit einem Dichtungsring auf dem Ventilsitz 21v aufsitzt.
Der als Kolben 27 wirkende verbreiterte Teil des Ventilkörpers 22 trägt eine Liderung 31, welche mittels einer Scheibe 30 und einer Mutter 29 auf einem Gewindezapfen des Kolbens gehalten ist und mit ihrem Umfang gegen die Zylinder- wandung 24 gepresst wird. Der Zylinderraum ist aussen durch den mittels Kopfschrauben 26 gehaltenen Deckel 25 mit eingelegtem Dichtungsring abgeschlossen.
Der Deckel 25 hat zentral einen Ansatz 34 mit einem para- boloidischen Hohlraum, in welchem die Ventilkugel 35 ruht, deren Herausfallen durch den Kopf der Schraube 28 verhindert wird. Der von der Spitze des Hohlraumes ausgehende zentrale Längskanal ist durch einen Radialkanal 25b mit der Kammer C zwischen einer Schraubkappe 37 und dem Deckel 25 verbunden. Der Einlass des Längs kanals kann durch die Kugel 35 abgeschlos sen werden. Die Kappe 37 hält den mit einem Flansch versehenen Druckknopf 36.
In einem Ringraum des Ansatzes ist eine auf den Druckknopf einwirkende Druckfeder 39 ein gelegt. Der Druckknopf hat innen einen durch den Längskanal des Ansatzes hin durchgehenden Stift 38, mittels dessen die Kugel 35 von ihrem Sitz abgehoben werden kann. Die Zulaufkammer A des Gehäuses 21 ist durch einen Längskanal 24a des Gehäuses über eine Düse 33 und einen RadiaIkanal 25a im Deckel 25 mit dem paraboloidischen Hohlraum des Deckels verbunden. Von der Auffangkammer C führt eine Bohrung 25c im Deckel 25 und ein an diese anschliessender Längskanal zur Abflusskammer D .des Ge häuses 21.
Auch hier kann mittels der Gegenmutter 32 die verstellbare Kopfschraube 28 zwecks Änderung der Verschiebung der Ventilkugel 35 in jeder beliebigen Lage eingestellt werden.
Die zunehmende Erweiterung bezw. Ver ringerung des Ringspaltes an der Durchfiuss- öffnung des Gehäuses 29 beim Öffnen bezw. Schliessen des Ventils wird hier durch die kegelförmige Ausbildung des Drosselteils am Ventil 22 erzielt. Im übrigen ist die Wir kungsweise des Ventils genau gleich wie im ersten Beispiel beschrieben. Ebenso sind auch die gleichen Einstellungs- und Bemessungs möglichkeiten in bezug auf die Wirkungs weise des Ventils wie beim ersten Beispiel vorhanden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wasserspülventil, dadurch gekennzeich net, dass das an einem Ende mit einem Ein lassstutzen und am andern Ende mit einem Ablaufstutzen versehene Gehäuse eine mit ihrem Mittelteil in Richtung der gemeinsamen Achse der beiden Stutzen liegende Trenn wand aufweist, deren Durchflussöffnung durch den Ventilkörper verschliessbar ist, der mit einem zum Ventilkörper gleichachsi gen Betätigungsorgan verbunden ist, das eine Kammer des Gehäuses vom Ablauf trennt, die von dem durch eine Düse einströmenden Druckwasser beaufschlagt ist und ein Kugel ventil betätigt, das einen Abfluss des Wassers aus der Kammer nach dem Ablauf ver schliesst, und dass ein Druckknopf angebracht ist,welcher beim Niederdrücken von Hand die Ventilkugel von ihrem Sitz abhebt und hierdurch das Öffnen des Ventils zwecks Spülung einleitet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Wasserspülventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss als Betätigungs organ eine am Rande im Gehäuse einge klemmte Membran vorgesehen und mit einer Scheibe des Ventilkörpers verbunden ist.2. 'Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Membran mittels eines von Kopfschrauben gehaltenen Deckels des Ge häuses festgeklemmt ist, welcher mit der Membran eine Druckkammer einschliesst, die über einen Radialkanal und eine Düse mit der Zuflusskammer des Gehäuses verbunden ist. 3. Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilkörper mit einem Dichtungsring versehen ist und innerhalb desselben einen Schirm mit einer Anzahl radialer Durchflusskanäle hat.4. Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Ventilkörper mit einem Stift im Gehäuse axial geführt ist. 5. Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Membran zwischen der Scheibe am Ventilkörper und einer Gegen scheibe mittels einer Mutter auf einem Ge windezapfen gehalten und mittels einer Mut ter auf einer in diesem eingeschraubten Kopf schraube mit Gegenmutter gesichert ist.6. Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Festklemmen der Membran dienende Deckel einen kegel förmigen Ansatz hat, in dessen Hohlraum eine Ventilkugel angeordnet ist, die bei ganz offenem Ventil durch den Kopf der Kopf schraube auf ihren Sitz an der Spitze des kegelförmigen Hohlraumes gedrückt werden soll und in dieser Lage einen zentralen Kanal des Ansatzes abschliesst, welcher durch Radialbohrungen mit einer Auffangkammer im Deckel verbunden ist, die durch eine auf den Ansatz aufgeschraubte Kappe abge schlossen wird,wobei der Auffangraum durch einen Kanal im Deckel und eine sich an diesen anschliessende Bohrung im Gehäuse mit der Ablaufkammer des Gehäuses ver bunden ist. 7. Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Hohlraum am äussern Ende des Ansatzes eine Druckfeder eingelegt ist, welche auf den Druckknopf drückt, und dass dieser einen einwärtsragen- den, zentral durch den Ansatz hindurchge henden Stift. aufweist, mittels dessen beim Niederdrücken des Druckknopfes die Ventil kugel von ihrem Sitz abgehoben werden kann.B. Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, da.ss das Betätigungsorgan als Kolben ausgebildet ist, welcher sich in einem Zylin der des Gehäuses axial verschieben kann.9. Wasserspülventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kolben eine Liderung hat, welche durch eine mittels eines Gewindes und einer Mutter am Kolben befestigten Gegenscheibe gegen den Kolben und die Zylinderwandung dicht angedrückt wird, und dass eine im Kolben eingeschraubte Kopf schraube zum Betätigen der Ventilkugel vor gesehen ist, die in einem paraboloidischen Hohlraum eines Ansatzes im einen Deckel des Gehäuses eingesetzt ist und in ihrer Arbeits lage an der Spitze des Hohlraumes einen Kanal des Ansatzes abschliesst.10. Wasserspül'ventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper mit einem konischen Drosselteil in die Durch flussöffnung der Trennwand des Gehäuses hineinragt.
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