CH245288A - Einrichtung zur Dämpfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern. - Google Patents
Einrichtung zur Dämpfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern.Info
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Description
Einriehtung zur Dämpfung von Brummgerauschen an ElektrizitÏtszÏhlern. Zur Dämpfung von Brummgeräuschen in Elektrizitätszählern hat man gemäss dem Hauptpatent ein Unterlager vorgesehen, des- sen Spurteil mit Spiel durch eine Blattfeder im festen Teil des Unterlagers so gehalten ist, da? er in Richtung senkrecht zum Triebeisen des Zählers frei schwingen kann. Hieraus ergibt sich, daB. nicht nur der Einbau des Unterlagers zum Triebeisen, sondern auch der Zusammenbau des Unterlagers selbst nur in bestimmten Lagen gegenüber dem Triebeisen m¯glich sein darf, was man ausser dureh dieallgemeinbekanntenMittel, wie Abfla- chungen im Loch des TrÏgers im Zählergehäuse und an der die Verbindung des Unterlagers mit dem Träger vermittelnden Biichse, noch durch eine besondere Ausge staltung des Halters der Blattfeder im Unterlager und der Büchse des Unterlagers aueh gegenüber diesem Halter erzielte. Die Lager von Elektrizitätszählern sind aber bekanntlich höehst empfindlich und sollen, wenn sie einmal eingelaufen sind, in sich, etwa bei einer vorübergehenden Demontage zu Eontrollzwecken, nicht verändert werden. Diesem Moment trÏgt nun die be schriebeneEinrichtungnichtRechnung, denn dort ist ein um 180¯ verdrehter Einbau des Spurteils mit der Blattfeder m¯glich. Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Verbesserung auch in dieser Hinsicht zu erreichen und gemäss ihr weisen ein die Blattfeder haltender Kopf und eine die Verbin- dung des Unterlagers mit einem Träger des Zählers vermittelnde Büchse Passmittel auf, die einen Zusammenbau des Unterlagers mittels eines ¯berwurfteils nur in stets dex gleichen, zum voraus bestimmten Lage der Blattfeder zum Triebeisen ermöglichen. Die Passmittel können am Kopf bezw. der Büchse vorgesehene ineinanderpassende Schlitze und Warzen sein, die, a. uf verschiedene Winkel- lagen verteilt, verschiedene Ausdehnung in Richtung der Achse des Unterlagers haben, so da?, wenn beim Zusammensetzen des Unterlagers eine Warze gröBerer Ausdehnung mit einem Schlitz kleinerer Ausdehnung zum Zusammenwirken kommt, der Kopf nicht bis zum Ineingriffkommen des Überwurfteils mit der Biichse in letztere eintreten kann. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Fig. l stellt die einzelnen Teile des Unterlagers vor dem Zusammenbau dar ; die Fig. 2 veranschaulicht das zusammengebaute Unterlager, und die Fig. 3 und 4 zeigen eine Einzelheit von verschiedenen Seiten gesehen. Die Fig. 5 veranschaulicht die Teile des Unterlagers falsch zusammengestellt. In der Zeichnung ist nur das zum Ver ständnis der Erfindung Erforderliche ge- zeigt, und zwar nur der TrÏger 4 des Zähler unterlagers, in dem mittels Schraubenmuttern 7, 8 die Büchse 6 des Unterlagers gehalten ist. Die Unverdrehbarkeit der B chse 6 und deren Einsatz in stets der gleichen Winkellage zum nicht gezeigten Triebeisen des ZÏhlers ist durch einen Längsschlitz 27, im Gewindegang der Büchse und eine in diese ragende Nase 28 des gers 4 erreicht. Mit 9 ist ein Kopf bezeichnet. der eine Blattfeder 12 hÏlt, die ihrerseits den Spurteil 15 trÏgt, auf dem man sich die Achse der Triebseheibe ruhend zu denken hat. 11 ist ein Überwurfstück, das als Schraubteil auf das Gewinde der Büchse 6 passt. Die Büchse 6 ist über die Verbindungsstelle zwi- schen ihr und dem Überwurfstüek 11, d. h. ihr Gewinde, hinaus durch einen Anschlag- stutzen 219 verlängert und weist zwei einander diametral gegenüberliegende, bis an die Unterkante des Stutzens 29 reichende Schlitze 30, 31 auf, von denen derjenige 30 sich um ein Beträchtliches weniger tief in der Längs- richtung der Büchse erstreckt als der Schlitz 31. Der Eopf 9 ist an seiner zylindrischen Aussenseite mit zwei einander diametral gegen berliegenden Warzen 32, 33 versehen. von denen diejenige 32, von der Unterkante des Eopfes 9 ausgehend, sich nur über einen kleinen Teil der H¯he des Kopfes 9 erstreckt. wÏhrend die Warze 33 über dessen ganze H¯he verläuft. Die Schlitze 30, 31 und Warzen 32, 33 bilden Passmittel, die, wenn sie richtig zueinander eingestellt werden, d. h. wenn die Warze 33 in den Schlitz 30 und demgemäss die Warze 33 in den Schlitz 31 zu liegen kommt, ein Einschieben des Kopfes 9 in die Büchse 6 bis zum Anschlag der Warzen 32, 33 a m Grunde der Schlitze 30, 31 gestatten und damit den Spurteil 15 in seine richtige, den Gang der Triebscheibe im Luftspalt des Triebeisens ermöglichende Höhenlage gelangen lassen. Das ¯berwurfst ck 11, das dann auf die B chse 6 bis zur Anlage an dem An schlagstutzen 29 aufgesehraubt werden kann. siehert über eine Feder 34 den Kopf 9 in seiner Lage in der Büehse, wobei die Feder eine elastische, eventuelle Stösse absorbierende Lagerung gewährleistet. Sollte aber beim Zusammenbau des Unterlagers der Wopf 9 versehentlieh um 180 verdreht in die B chse 6 geschoben werden, so dass die Warze 33 auf den Schlitz 3iO und die Warze 32 auf den Schlitz 31 ausgerichtet wird, so gestattet die Warze 33 in Verbin- dung mit dem Schlitz 30 dem Wopf 9 nur ein teilweises Eintreten in die B chse 6, so da? auch bei gänzlichem Zusammenpressen der Feder 34 das Gewinde des Überwurfstückes 11 das Gewinde der B chse 6 nicht fassen, die Montierung des Unterlagers also nicht erfolgen kann (Fig. 5). Mit der Einrichtung gemäss der Erfin- dung wird also mit einfachen Mitteln erreicht, da? der ZusammenbaueinesUnter- lagers für Elektrizitätszählers, bei dem einer Blattfeder als Spurteilträger eine bestimmte Winkellage gegenüber dem Triebeisen des ZÏhlers zugewiesen ist, auch tatsächlich nur in dieser Winkellage möglich ist, so dass bei einem vorübergehenden Demontieren und Wiedermontieren des Unterlagers die La, er- teile wieder in genau die gleiche Lage zueinander kommen, die sie vorher hatten und der Zähler unter den gleichen Verhältnissen hinsichtlich der Spurlagerung weiterarbeitet wie vor der Demontage. Die Passmittel könnten auch durch andere als wie nach dem Ausf hrungsbeispiel durch Schlitze und Warzen, dargestellt sein. So könnten an Stelle der Schlitze Rinnen und an Stelle der Warzen in den Kopf 9 einge- setzte Stifte treten, wobei auch da, wo sich nach dem beschriebenen Ausführungsbeispiel die sich über die ganze Höhe des Kopfes erstreckende Warze 33 befindet, nur ein Stift an der obern Kante des Kopfes 9 vorzusehen wäre. Die Pa?mittel müssen einander auch nicht diametral gegenüberliegen, sie können vielmehr auch ungleich über den Umkreis des Kopfes verteilt sein, wobei Ungleichheit der Ausdehnung derselben in Richtung der Achse des Unterlagers nicht erforderlich ist, da dann nur in der richtigen Winkellage des Kopfes zur Büchse ein Eintreten des ersteren in letztere bis zum Inein griffkommen des Uberwurfstückes an der Büchse möglich ist. Endlich könnte die Verbindung des Uberwurfstückes mit der Büchse, statt durch ein Gewinde, beispielsweise auch durch Bajonettverschluss erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Dampfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern, mit Spurteil, der mit Spiel durch eine Blattfeder im festen Unterlagerteil angeordnet ist, nach Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, da? ein die Blattfeder halten- der Kopf und eine die Verbindung des Un terlagers mit einem Träger des Zählers vermittelnde Büchse Passmittel aufweisen, die einen Zusammenbau des Unterlagers mittels eines Uberwurfstückes nur in stets der gleichen, zum voraus bestimmten Dajge der Blatt- feder zum Triebeisen ermöglichen.UNTERANSPRÜCHE : 1. Einriehtung naeh dem Pabentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da? die Passmittel am Kopf bezw. der Büchse vorgesehene, in einanderpassende Schlitze und Warzen sind, die auf verschiedene Winkellagen verteilt, verschiedene Ausdehnung in Richtung der Alose des Unterlagers haben, so da?, wenn beim Zusammensetzen des Unterlagers eine Warze grösserer Ausdehnung mit einem Schlitz kleinerer Ausdehnung zum Zusam- menwirken kommt, der Kopf nicht bis zum Ineingriffkommen des Überwurfstückes mit der Büchse in letztereeintreten kann.2. Einrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die B chse über die Verbin- dungsstelle zwischen ihr und dem Überwurfst ck hinaus durch einen Anschlagstutzen verlängert ist, der bei richtig ineinander- gefügten Pa?mitteln den Festsitz des'lTber- wurfstückes an der B chse unter Möglichkeit des Nachgebens des Kopfes in Richtung der Triebachse kalibriert.3. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Passmittel am Kopf bezw. der Büchse anders als ein ander gegenüberliegend angeordnet sind.4. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Überwurf- stüok ein Sohraubteil ist.5. Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass das Uberwurf- stück durch Bajonettverschlu?0 mit der Büchse verbindbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH200716T | 1945-05-28 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH245288A true CH245288A (de) | 1946-10-31 |
Family
ID=25723596
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH245288D CH245288A (de) | 1945-05-28 | 1945-06-02 | Einrichtung zur Dämpfung von Brummgeräuschen an Elektrizitätszählern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245288A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001758B (de) * | 1955-07-05 | 1957-01-31 | Landis & Gyr Ag | Unterlager fuer Elektrizitaetszaehler |
-
1945
- 1945-06-02 CH CH245288D patent/CH245288A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1001758B (de) * | 1955-07-05 | 1957-01-31 | Landis & Gyr Ag | Unterlager fuer Elektrizitaetszaehler |
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