CH243545A - Dachwasserschacht. - Google Patents

Dachwasserschacht.

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CH243545A
CH243545A CH243545DA CH243545A CH 243545 A CH243545 A CH 243545A CH 243545D A CH243545D A CH 243545DA CH 243545 A CH243545 A CH 243545A
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CH
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roof water
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water
water shaft
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Ochsenbein Engelbert
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Ochsenbein Engelbert
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/02Manhole shafts or other inspection chambers; Snow-filling openings; accessories

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description


      Daehwasserschaeht.       Gegenstand der     Erfindung    ist     ein    Dach  wasserschacht zum Sammeln und Ableiten  des Dachwassers unter     gleichzeitiger    Verhü  tung des     Aufsteigens    von schädlichen Gasen  aus der     Kanalisationsleitung    oder aus der  Grube.  



  Bei     bekannten,    Einrichtungen ähnlicher  Art besteht der Schacht aus einem vertikal  in den Erdboden eingegrabenen Stück eines       Leitungsrohres    aus Beton, Steingut oder  einem andern Material, dessen Wand an der  Stelle des Ablaufes durchbrochen und mit  einem     in.    die Öffnung eingesetzten und ein  zementierten Tauchbogen versehen ist. Dieser  Tauchbogen hat die Aufgabe, das Aufsteigen  von schädlichen     Gasen    dadurch zu verhüten,  dass sein in das Innere des Schachtes hinein  ragendes Ende nach abwärts gerichtet ist  und bis unter das Niveau des im Schacht  befindlichen Wassers reicht und dadurch  eine     siphonierende    Wirkung ausübt.  



  An     Stelle        eines    Tauchbogens     wurde    auch  schon vorgeschlagen,     einss    einfache Scheide  wand parallel zur Schachtachse einzubauen,    wobei die obere     gante    der Scheidewand in  der Ebene des Schachtrandes liegt, während  die untere Kante     wiederum    bis unter das       Wasserniveau    reicht. Der das Abwasser zu  leitende     Gussstiefel    mündet dann in die eine  der durch die     Scheidewand    gebildeten beiden  Kammern ein, während die andere     Kammer     mit der     Ablaufleitung    in Verbindung steht.

    In beiden Fällen werden derartige Schächte  durch eine     Betonplatte    mit einem seitlichen       Ausschnitt    für das Einfahren des am Ende  der     Dachtraufe    angeordneten     Gussstiefels     überdeckt.   Die erwartete Wirkung tritt bei beiden  Ausführungen nur so lange ein, als das  Wasserniveau     im.    Schacht noch so hoch steht,  dass die Unterkante des Tauchbogens     bezw.     der Scheidewand wirklich bis     unter    dasselbe  eintaucht.

   Tritt jedoch eine längere Schön  wetterperiode ein, dann kann das     Schacht-          wasser    so weit verdunsten, bis sein Niveau  tiefer als die Unterkante von Tauchbogen       bezw.    Scheidewand steht, wodurch die     Si-          phonwirkung    unterbrochen wird und die     in         der     Kanalisationsleitung    oder in der     Grube     durch     Verwesung    sich bildenden Gase frei       austreten    können.

   Diese Gase verbreiten  dann nicht nur     einen    üblen Geruch, sondern  sie können auch die Ursache von Krankhei  ten sein; auch können sie die     Metallteile    der       Dachtraufe    angreifen und zerstören. Mit  Rücksicht auf den sich im Grunde des  Schachtes stets ansammelnden     Schutt    und  Schlamm, der oft     vorn    Abwasser mitgeführt  wird, ist es jedoch nicht möglich, die Unter  kante von Tauchbogen oder Scheidewand be  liebig tief zu legen. wegen der dann stets be  stehenden Verstopfungsgefahr.

   Ein weiterer  Nachteil dieser bekannten Einrichtungen ist  im     Winter    die stete Gefahr des     Gefrierens     des Schachtwassers und     Zersprengens    des  Schachtes..  



  Bei der Einrichtung gemäss der Erfin  dung     können    diese Nachteile behoben wer  den. Der     erfindungsgemässe    Dachwa.sser  schacht     isst    dadurch     gekennzeichnet,    dass er,  abgesehen von den     Öffnungen,    für die Zu  und     Ableitungen,    allseitig abgeschlossen und  in zwei     Kammern    unterteilt     ist,    von wel  chen die obere als Luftkammer bestimmt ist,  die über ein     Siphonrohr    mit der im Unter  teil des Schachtes befindlichen Wasser  kammer in     Verbindung    steht.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt einen     vertikalen    Längs  schnitt durch den Schacht nach der Linie       A-A    in     Fig.    3.  



       Fig.    2 ist     eine        Seitenansicht    des Oberteils  und       Fig.    3 eine Draufsicht.  



  Der Mantel des     Schachtgehäuses    1 ist mit  seinem Boden sowie mit einem     eingebauten     Steigrohr 2, das mit der Ableitung 3 zur  Kanalisation oder zur Grube in Verbindung  steht, aus einem Stück gebildet. Der Schacht  kann aus Beton geformt oder     aus    Metall  gegossen sein, wobei die von der Herstellung  herrührende obere     Öffnung    des Steigrohres 2  nachträglich durch     eine    Mörtelmasse 4 ver  schlossen wird. Das Gehäuse ist mit einem    innern Rand 5 versehen, auf welchem eine  Trennplatte 6 aufliegt, die den Schacht in  eine Luftkammer 7 und eine Wasserkammer  8 unterteilt.

   Die     Trennplatte    weist ein nach  unten in die Wasserkammer hineinragendes       Siphonrohr    9 auf, wobei Trennplatte und     Si-          phonrohr        aus    einem Stück geformt sein  können. Ein über die Oberfläche der Platte 6       hinausragender,    zweckmässig mit seitlichen  Schlitzen 10 und Sieb 11 versehener Ansatz  12 erschwert das. Eindringen von Schutt     und     Schlamm in die Wasserkammer B.

   Zwischen  der Auflage 5 und der Platte 6 ist     eine     Dichtung 13 eingeschaltet, um das Durch  treten von Gasen aus dem über der Wasser  oberfläche befindlichen Raum in der Wasser  kammer 8 in die Luftkammer 7 zu     ver-          unmöglichen.     



  Das in der Wasserkammer 8 befindliche  Wasser reicht dauernd annähernd bis zum  Niveau 14, da ein Verdunsten desselben  praktisch ausgeschlossen ist, weil die im       Luftraum    7     darüberlagernde    Luftschicht iso  lierend wirkt und zudem die     Rohröffnung     des Stutzens 9 im Verhältnis zur Wasser  oberfläche klein ist. Letztere ist etwa  zwanzigmal grösser als der     Rohröffnungs-          querschnitt.    Aus dem gleichen Grunde ist es  auch nicht leicht möglich, dass das Wasser  in der     Wasserkammer    8     gefriert    und den  Schacht zersprengt.  



  Der Wasserschacht kann die Form eines  aufrecht stehenden Zylinders oder auch  einen     viereckigen    Querschnitt aufweisen.  Sein Deckel 15 ist passend und zur Ermög  lichung der periodischen     Reinigungen.    leicht  abnehmbar ausgebildet. Er weist zweck  mässig am Rande einen Ansatz 16 auf, der in  eine entsprechende     Liicke    im Gehäuse passt  und     jeweils    das langwierige     Ausrichten    über  flüssig macht. An der Eintrittsstelle des       Gussstiefels    17 ist der Deckel zum Schutze  gegen Eindringen von Kies und Erde mit  einem verstärkten Abschluss 18 geformt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dachwas.serschacht zum Sammeln und Ableiten des Dachwassers unter gleichzeiti- ger Verhütung des Aufsteigens und Frei werdens von schädlichen Gasen aus der Ka- nalisationsleitung oder aus der Grube, da durch gekennzeichnet, dass er, abgesehen von den Öffnungen für die Zu- und Ableitungen, allseitig geschlossen und in zwei Kammern unterteilt ist, von welchen die obere als Luft kammer (7) bestimmt ist,
    die über ein Si- phonrohr (9) mit der im Unterteil des Schachtes befindlichen Wasserkammer (8) in Verbindung steht. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Dachwasserschacht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wasserkammer, mit der Öffnung für die Ab laufleitung (3) kommunizierend, ein weiteres als Siphon wirkendes Steigrohr (2) mit dem Schachtgehäuse (1) zusammengebaut ist.
    2. Dachwassersehacht nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkammer von der Wasserkammer durch eine lösbare Platte (6) getrennt wird, die mit dem Siphonrohr (9) aus einem Stück gebil det ist. 3. Dachwas erschacht nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass das mit der Trennplatte (6) verbundene Siphonrohr einen über die Oberfläche der Platte hinaus ragenden Ansatz (12) aufweist, dessen öff- nung mit einem Sieb (11) abgedeckt ist.
    4. Dachwasserschacht nach Patentan- sprueh und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz (12) mit Schlitzen versehen ist. a. Dachwasserschacht nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er die Form eines Kreis- zylinders besitzt.
    6. Dachwasserschacht nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er einen viereckigen Querschnitt aufweist. 7. Dachwasserschacht nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sein Deckel (15) ab nehmbar ausgebildet ist, am Rande einen Ansatz (16) aufweist, der in eine im Ge häuserand vorgesehene entsprechende Lücke passt und an der Eintrittsöffnung für den Gussstiefel (17)
    mit einem verstärkten Ab schluss (18) versehen ist. 8. Dachwasserschacht nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Beton geformt ist. 9. Dachwasserschacht nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Metall gegossen ist.
CH243545D 1945-02-27 1945-02-27 Dachwasserschacht. CH243545A (de)

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