CH239486A - Uberspannungsableiter. - Google Patents

Uberspannungsableiter.

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CH239486A
CH239486A CH239486DA CH239486A CH 239486 A CH239486 A CH 239486A CH 239486D A CH239486D A CH 239486DA CH 239486 A CH239486 A CH 239486A
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extinguishing
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/20Arrangements for improving potential distribution

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Überspannungsableiter.       Das Hauptpatent bezieht sich auf einen       Überspannungsäbleiter    mit spannungsabhän  gigem Widerstand und einer     Löschfunken-          streckenanordnung    für erhöhtes     Ableitvermö-          gen    und insbesondere für höhere Betriebs  spannungen. Dabei enthält die     Löschfunken-          streckenanordnung    eine Mehrzahl in Reihe  geschalteter Löschrohre mit selbsterzeugtem  Druckgas, von denen jedes nur für einen  Bruchteil der Betriebsspannung des zu schüt  zenden     Anlageteils    bemessen ist.

   Vorzugs  weise werden noch zusätzliche Mittel zur Po  tentialsteuerung mindestens zwischen den als       Löschrohren    ausgebildeten Teilen der     Lösch-          funkenstreckenanordnung    vorgesehen, um zu  erreichen, dass die Löschrohre bei Betriebsfre  quenz etwa gleiche Spannungsanteile, bei den  für einen Spannungsstoss     massgebenden    hohen  Frequenzen jedoch möglichst stark verschie  dene Spannungsanteile erhalten. Den     Lösch-          rohren    können zu diesem Zweck Wechsel  stromwiderstände parallel geschaltet werden,  die aus Schirmen, Steuerflächen oder Steuer-    ringen in Verbindung mit     Ohmschen    Wider  ständen bestehen.  



  Durch die Potentialsteuerung     zwischen     den Löschrohren     wird    bewirkt, dass die     Lösch-          rohre    bei einer auftreffenden     Überspannungs-          welle    kurz nacheinander ansprechen.

   Dadurch  kann bei n in Reihe geschalteten Löschrohren  die gesamte     Ansprechverzögerung    des Ab  leiters     n-mal    grösser werden als die     Ansprech-          v        erzögerung        eines    Löschrohres     allein.    Man hat  daher ein Interesse, mit möglichst wenig in  Reihe geschalteten Löschrohren auszukom  men. Anderseits wächst der     Aufwand    für die  zusätzlichen Mittel zur Potentialsteuerung  beträchtlich mit abnehmender Anzahl der  Löschrohre.

   Dabei ist insbesondere zu berück  sichtigen, dass die Abmessungen für zusätz  liche Steuerflächen und -ringe gewissen Be  schränkungen unterliegen und nicht beliebig  gross gewählt werden     können.    An sich gibt es  nun verschiedene Möglichkeiten, diese beiden  sich widersprechenden Forderungen wenig  stens     näherungsweise    zu erfüllen.      Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  die wirtschaftlichste Lösung dieser Aufgabe  anzugeben, bei welcher also zum     Beispiel    für  einen vorgegebenen Aufwand an Steuerele  menten die jeweils mögliche minimale An  sprechverzögerung des gesamten Ableiters er  halten wird.

   Dies wird dadurch erreicht, dass  bei einem     Überspannungsableiter    nach dem  Patentanspruch und Unteranspruch 1 des  Hauptpatentes die Anzahl     7a    der in Reihe ge  schalteten Löschrohre gleich dem nächst  höheren     ganzzahligen    Wert des Ausdruckes  
EMI0002.0005  
   ist, in welchem v den Faktor angibt,  um den die gewünschte     Stossansprechspan-          nung    des gesamten Ableiters höher ist als die  Betriebsspannung des zu schützenden An  lageteils.

   Die Grösse b ist für eine vorgesehene  Bauart eine     Löschrohrkonstante    und gibt den  Faktor an, um den die     Stossüberschlagsspan-          nung    jedes der Löschrohre grösser ist als seine  Löschspannung bei Betriebsfrequenz. Schliess  lich gibt a den minimalen Spannungsanteil an  der gesamten     Stossansprechspannung    des Ab  leiters an, den jedes der     Löschrohre    kurz vor  seinem Ansprechen infolge der     frequenza.b-          hängigen    Potentialsteuerung erhält. Dabei  steht die Grösse a in unmittelbarer Beziehung  zum Aufwand an zusätzlichen Mitteln, die  für die Potentialsteuerung zur     Anwendung     kommen.  



  Die Erfindung     -wird    nachfolgend an Hand  eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.  Es sei     beispielsweise    eine Freileitung mit  einer Betriebsspannung von 220     kV    effektiv  gegeben. Die     Ansprechspannung    des Über  spannungsableiters soll     beispielsweise    nach  fünf Mikrosekunden für     .Stossspannungen,    -wie  sie einer auftretenden     Überspannungswelle     entsprechen, den höchstzulässigen Spitzen  wert von 700     kV    besitzen.

   Die Grösse v ist  demnach
EMI0002.0024  
   Die Grösse b hängt von  der Bauart der     Löschrohre    und     insbesondere     von den Eigenschaften des gasabgebenden  Stoffes ab. Je mehr Gas die     Löschrohrwan-          dung    abgeben kann, um so kürzer kann das       Löschrohr    ausgeführt werden, und die Grösse    b wird dementsprechend geringer. Der rezi  proke Wert der Grösse b kann als Gütemass  der verwendeten     Löschrohre    dienen.

   Für  Löschrohre der üblichen Bauart, bei denen  vor allem die Anzahl der möglichen Abschal  tungen hoch sein soll, hat die Grösse     @ b    einen  Wert von etwa 7,0 für eine     Ansprechverzöge-          rung    von einer     Mikrosekunde.    Beträgt also  beispielsweise die     Löschspannung    eines Roh  res, bei Betriebsfrequenz, 20     kV    effektiv bei  den in Frage kommenden abzuschaltenden  Strömen, so ist seine     Stossansprechspannung     nach einer Mikrosekunde 20 . 7 =140     kV     Scheitelwert.  



  Die Grösse a kann als Gütemass für die  verwendete Potentialsteuerung angesehen  werden, da sie den Spannungsanteil an der  gesamten     Stossansprechspannung    des Ablei  ters angibt, den ein beliebiges der     Löschrohre     mindestens besitzen soll. Die Grösse a kann  daher allgemein Werte zwischen 0 und 1 ha  ben.

   Ist beispielsweise die     Ansprechspannung     eines Ableiters 500     kV    und erhält hierbei das  zuerst zündende Löschrohr infolge der Po  tentialsteuerung kurz vor seinem Ansprechen  800 kV, so ist die Grösse
EMI0002.0043  
   Den  geringsten Aufwand an zusätzlichen Steuer  elementen erhält man nur dann, wenn nicht  nur das zuerst zündende Löschrohr den An  teil a an der Gesamtspannung, sondern auch  alle andern nacheinander zündenden     Lösch-          rohre    genau denselben Anteil a erhalten. Es  hat keinen Wert, beispielsweise dem zweiten  Löschrohr einen höheren Anteil     a    an der Ge  samtspannung zu geben, als dem ersten Lösch  rohr.

   Eine Ausnahme hiervon bildet nur das  zuletzt zündende     Löschrohr.    Da der Span  nungsabfall an den     bereits    gezündeten Lösch  rohren praktisch     vernaehlässigt    werden darf,  erhält das zuletzt zündende     Löschrohr    die  volle auf den     Überspannungsableiter    auftref  fende Überspannung. Für das zuletzt zün  dende Löschrohr ist also a praktisch stets  gleich 1.

   Zur Verwirklichung einer Potential  steuerung mit diesen Anforderungen werden  am besten die Leitwerte     c",    der den ersten     m     Löschrohren parallel geschalteten Wechsel-           stromwiderstände    bei den für     einen    Span  nungsstoss massgebenden hohen Frequenzen,  die etwa zwischen 10' und 10' liegen, wenig  stens     näherungsweise    nach den Formeln  cm =     cl    . (1-     a)-(m-1)    bemessen.

   Der dem  zuletzt zündenden, das heisst dem     (m+1)     -     raten        LöSChrohr    parallel liegende Leitwert  en muss dann hingegen wenigstens     näherungs-          weise    nach der Formel         cn   <I>= a .</I>     cl   <I>.</I>     (1-a)-(n-1)       bemessen werden. Dabei bedeutet     e,    den     Leit-          @vert,    welcher dem zuerst zündenden     Lösch-          rohr    parallel liegt.

   Die Zahl m bedeutet den  laufenden Index der Löschrohre; sie durch  läuft alle     ganzzahligen    Werte von 1 bis  (n -1), wenn n die Gesamtzahl der     Lösch-          rohre    angibt. Für     n    = 4 Löschrohre erhält  man also für die vier Leitwerte, die den  Löschrohren parallel liegen:       e,    -     e,    . (1- a) o;     c3    =     c,    .

   (1- a)-2       c2=cI        #        (1-a)-1;        c4=cI.   <I>a.</I>     (1-a)-3.       Setzt man; um ein zahlenmässiges Beispiel  anzugeben, den Leitwert von cl =1 und       nimmt    man     a==0,60,    so erhält man die  folgenden Leitwerte:     cl    =1,0;     C2==2,5;     c; =<B>6,25;</B>     c4    = 9,375. Diese Formeln geben  eindeutige Werte für a     ?_    0,5.

   Ist a = 0,5,  dann wird ersichtlich der Leitwert     e"    gleich  gross wie derjenige von     c("_,"    das heisst die  beiden zugeordneten Löschrohre würden bei  genau gleichen     Löschrohrkonstanten    gleich  zeitig ansprechen.

   Für Werte von a  <  0,5  wird der Leitwert     e"    kleiner als derjenige von       c("_1)    und immer dann, wenn en gleich gross  wird wie einer der     Leitwerte        en-2,        en-3    usw.,       l        eicht    der zur Verfügung stehende Anteil a  an den betreffenden beiden Löschrohren nicht  mehr aus, um beide gleichzeitig zu zünden,  und der Ableiter würde dann bei der vorge  schriebenen     Ansprechspannung    nicht mehr  ansprechen. Die angegebenen Bemessungs  regeln für die den Löschrohren parallel lie  genden Leitwerte führen daher mit Sicherheit  nur zum Ziel, wenn a     :_    0,5 gewählt wird.

    Natürlich lassen sich     auchWertevon    a  <  0,50    angeben, wo alle Leitwerte verschieden -aus  fallen; da aber angestrebt wird, mit einer       Minimalzahl    von Löschrohren auszukommen  und Werte von a  <  0,50 stets     eine    höhere An  zahl Löschrohre erfordern als dies für     a?:    0,5  der Fall ist, bildet die Beschränkung auf  Werte von a ? 0,50 keinen Nachteil.

      Die Potentialsteuerung bei den für     einen     Spannungsstoss massgebenden hohen Frequen  zen legt man am einfachsten durch den     Lösch-          rohren    parallel geschaltete Kapazitäten fest,  deren Grösse proportional den     angegebenen          Leitwerten    ist. Mittels auf den Löschrohren  aussen angebrachter Widerstandsbelägen glei  chen     Ohmschen    Widerstandes kann man die  Spannungsverteilung bei     Betriebsfrequenz    be  stimmen, und zwar derart, dass alle     Lösch-          rohre    gleiche Spannungsanteile erhalten.

   Da  bei sind diese     Ohmschen        Widerstände    so hoch  zu nehmen, dass bei den für einen Spannungs  stoss massgebenden hohen Frequenzen ihr Leit  wert gegenüber dem Leitwert der zu ihnen  parallel liegenden Kapazitäten genügend klein  ist. Einen geometrisch einfachen und über  sichtlichen Aufbau erhält man, wenn die Ka  pazitäten in der Reihenfolge ihrer Grösse hin  tereinander geschaltet sind und als Kapazi  tätsbeläge mit den     Löschrohrelektroden    ver  bundene, etwa kreisförmige Steuerschirme  dienen. Für n Löschrohre sind dann nur       (vt        +    1) Steuerschirme notwendig, da die  mittleren Steuerschirme gleichzeitig je zwei  Kapazitäten zugeordnet sind.

   Die Durch  messer der n ersten Steuerschirme verhalten  sich bei gleichen     Löschrohrlängen    wie die  Wurzeln aus den oben angegebenen Leitwer  ten, während der letzte, das heisst der  (n     +1)ste    Steuerschirm ungefähr denselben  Durchmesser wie der nie Steuerschirm erhält.    Ist beispielsweise mit Rücksicht auf die  Abmessungen der Steuerschirme nur ein  Wert von a = 0,60 zulässig bei     einem    Ab  leiter mit     v    = 3,18 und<I>b = 7,0,</I> so wird die  Anzahl der Löschrohre  
EMI0003.0072     
      Da nur     ganzzahlige    Werte in Frage kommen,  ist der nächst höhere     ganzzahlige    Wert ein  zusetzen und man erhält n = 4.  



  In     Reihe    mit den Löschrohren wird noch  ein spannungsabhängiger Widerstand gelegt.  Derselbe wird insbesondere bei einer grösseren  Anzahl     Löschrohre    und bei hohen Betriebs  spannungen des zu schützenden     Anlageteils     nur für einen Bruchteil der Betriebsspannung  bemessen. Sein Zweck ist hierbei nicht mehr  die Begrenzung der Überspannungen, sondern  um beim Abschalten des nachfliessenden Be  triebsstromes Rückzündungen des Ableiters  zu verhindern, indem er in den abzuschalten  den Stromkreis einen genügend hohen Wider  stand vor dem     Stromnulldurchgang    ein  schaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überspannungsableiter nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1 des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl n der in Reihe geschalteten Lösch- rohre gleich dem nächst höheren ganzzahli- gen Wert des Ausdruckes EMI0004.0012 ist, in wel chem v den Faktor angibt, um den die ge wünschte Stossansprechspannung des gesam ten Ableiters höher ist als die Betriebsspan nung des zu schützenden Anlageteils, b eine Löschrohrgrösse darstellt, welche den Faktor bezeichnet,
    um den die Stossüberschlagsspan- nung jedes der Löschrohre grösser ist, als seine Löschspannung bei Betriebsfrequenz und schliesslich a den minimalen Spannungs anteil an der gesamten Stossansprechspan- nung des Ableiters angibt, den jedes der Löschrohre kurz vor seinem Ansprechen in folge der Potentialsteuerung erhält.
    UNTERANSPRACHE: 1. Überspannungsabieiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitwerte c", der den m ersten Löschrohren parallel geschalteten Wechselstromwider- stände bei den für einen Spannungsstoss mass gebenden hohen Frequenzen wenigstens nähe rungsweise nach den Formeln cm=ci. (1-a)-(m-1) und der entsprechende Leitwert c" des dem letzten bezw. (m + 1)
    = raten Löschrohr par allel liegenden Wechselstromwiderstandes wenigstens näherungsweise nach der Formel en<I>= a . cl -</I> (1- a)-(n-1) bemessen sind, wo bei cl den Leitwert für die hohen Frequenzen des dem ersten Löschrohr parallel liegenden Wechselstromwiderstandes bezeichnet.
    2. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Löschrohren parallel liegenden Wechsel stromwiderstände bei Betriebsfrequenz wenig stens näherungsweise gleich gross sind, wäh rend sie bei den für einen Spannungsstoss massgebenden hohen Frequenzen sich wie Ka pazitäten verhalten, deren Grösse den Un werten c", und cn proportional ist. 3. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse a grösser als 0,5 gewählt wird.
    4. Überspannungsableiter nach den Unter ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die den Löschrohren parallel liegenden Kapazitäten in der Reihenfolge ihrer Grösse hintereinander geschaltet sind.
CH239486D 1944-02-03 1944-03-01 Uberspannungsableiter. CH239486A (de)

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