CH239287A - Steuervorrichtung an einem elektrischen Schalter mit Druckluftantrieb. - Google Patents

Steuervorrichtung an einem elektrischen Schalter mit Druckluftantrieb.

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CH239287A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Steuervorrichtung an einem     elektrischen    Sehalter mit     Druekluftantrieb.       Eine Steuervorrichtung an einem pneu  matisch betätigten Schalter hat bekanntlich  die     Aufgabe,    Schaltbefehle, unter     Umstän-          den-Schaltbefehle    der verschiedensten Art,  an die Antriebsorgane der beweglichen Kon  takte des Schalters zu     übermitteln.    Die  Schaltbewegungen müssen stets eindeutig  und vollkommen sein, ganz unabhängig  davon, ob die Befehle kurz oder lange,       gleichzeitig    einander widersprechend oder  kurz     aufeinanderfolgend    sind, oder ob bereits  vollzogene Befehle wiederholt werden.  



  Zweck der     Erfindung    ist es, eine Steuer  vorriehung für elektrische Schalter mit       Druckluftantrieb    zu schaffen, mit der die er  wähnten     Anforderungen    erfüllt werden kön  nen. Gemäss der     Erfindung    werden die       Steuerventile    sowohl für den     Ein-    als auch  für den Ausschaltbefehl durch Kraftspeicher  betätigt, deren     Aufladeorgane    mit dem be  weglichen Kontakt des Schalters gesteuert  werden.  



  An Hand der     Zeichnung    sei ein Ausfüh  rungsbeispiel der     Erfindung    näher erläutert,    und zwar zeigt die     Fig.    1 einen Schalter, bei  welchem der pneumatische Antrieb und  dessen Steuervorrichtung im     Längsschnitt     dargestellt sind. Die     Fig.    2 zeigt die Steuer  vorrichtung zu     Beginn    des Ausschalt  vorganges.  



       In    der     Fig.    1 sind die für die     Steuerungs-          und    Schaltvorgänge des Schalters wesent  lichsten Teile dargestellt. Der bewegliche       Trennkontakt    1 des Schalters     wird    durch       wechselseitige        Beaufschlagung    des     Kolbens     2 mit Druckluft in seine     Endlagen        "Ein"     und     "Aus"    gesteuert.

   Zu diesem Zweck wird       Druckluft    aus     einem    Behälter 3 über Ventile  4     bezw.    4', die Leitung 5     bezw.    5' dem An  triebszylinder 6 zugeführt. Die Ventile 4, 4'  werden über die Hebel 7     bezw.        'l'        mittels     Kraftspeicher     betätigt,    die hier aus Knie  gelenken 8, 8' und Federn 9, 9' gebildet  sind. In     Fig.    1 ist der Schalter in der ge  schlossenen     Stellung    gezeichnet.

   Dabei wird  der linke     Kraftspeicher,    der zum Ausschal  ten dient, durch eine Halteklinke 10 in ge  spanntem Zustand gehalten, während der      rechte Kraftspeicher, der zum Einschalten  dient, durch die Halteklinke 10' und ausser  dem noch durch einen gleichzeitig als     Auf-          ladeorgan    für den     Kraftspeicher        dienenden     Nocken 11' gespannt gehalten wird. Dem  linken Kraftspeicher ist ebenfalls ein Nocken  11 zugeordnet. Die beiden Nocken 11, 11'  werden über die Welle 12 und Gestänge 13  zwangsläufig mit dem Trennkontakt 1 be  wegt.

   Mit den Halteklinken 10, 10'     stehen          Auslöseklinken    14     bezw.    14' in Eingriff,  und in     Fig.    1 ist gezeigt, wie Befehlsimpulse  über verschiedene Befehlsorgane zu einer  Vertikalbewegung dieser     Auslöseklinken    14       bezw.    14' führen.

   Als Befehlsorgane dienen  beispielsweise die Druckknöpfe 15     bezw.    15',  die gleichzeitig als Magnetanker von Fern  steuermagneten 16     bezw.    16' ausgebildet  sind, ein zweiter     Fernsteuermagnet    17 zum  Ausschalten und ein     Minimalspannungs-          magnet    18, welcher in spannungslosem Zu  stand, das heisst bei nicht erregter Spule,  ebenfalls eine     Aussehaltung    bewirkt.

   Ferner  ist noch ein Sperrmagnet 23 vorgesehen,  welcher durch Abheben der     Auslöseklinke     14' von der Halteklinke 10' die Durchgabe  eines Befehls verhindern kann, wenn das im  Zusammenhang mit einer Spannungsände  rung in einem elektrischen     Stromkreis    er  wünscht ist. Diese Befehlsorgane 15 bis 18  und 23 sind     gemeinsam    mit allen dazu  gehörigen     Steuerungselementen    in einem ge  strichelten Rahmen 24 vereinigt, welcher die  zweckmässige Anordnung dieser Teile in  einem Steuerblock andeutet. Als weiteres,  ausserhalb dem Steuerblock angeordnetes Be  fehlsorgan wirkt ein     Magimalstromrelais    19  über Gestänge 20 ebenfalls auf die Auslöse  klinke 14.  



  Um in bestimmten, nachstehend noch  näher erläuterten Fällen den Schalter ver  riegeln zu können, ist eine Stange 21 vor  gesehen, die z. B. durch den Hebel 7     bezw.    7'       betätigt    werden kann und die     Auslöseklinken     14, 14' ausser Eingriff mit den Halteklinken  10, 10' bringt. Die     Verriegelungsstange    21  kann ausserdem durch eine     Druckmessvorrich-          tung    22 betätigt werden, welche beim Unter-    schreiten eines Mindestdruckes im Behälter 3  anspricht     und    die Steuerung ebenfalls     blok-          kiert.     



  Die Wirkungsweise der Steuerung ist wie  folgt:  Ausgehend von der in     Fig.    1 dargestell  ten Lage wird nach einem     Ausschaltbefehl     auf eines der Befehlsorgane 15, 16, 17 oder 18  der linke Kraftspeicher 8, 9 durch die Ver  tikalbewegung der     Auslöseklinke    14 ent  riegelt; das Kniegelenk 8 knickt durch und  Feder 9 öffnet über Hebel 7 das Ventil 4.  Dieser Moment ist in     Fig.    2     festgehalten.     Hebel 7 hat gleichzeitig die Stange 21 nach  links bewegt und damit die     Auslöseklinken     14 und 14' ausser Eingriff mit den Halte  klinken 10, 10' der beiden Kraftspeicher ge  bracht.

   Es ist somit ganz klar, dass der ein  geleitete Ausschaltvorgang in keiner Weise  von aussen beeinflusst werden kann, weder  durch eine vorzeitige     Unterbrechung    des Be  fehls, noch durch einen Gegenbefehl zum  Einschalten auf die     Klinke    14'. Die Auslöse  klinken 14, 14' können erst dann wieder in  Eingriff mit den     Halteklinken    10     bezw.    10'  kommen, wenn bei Vollzug des     Ausschalt-          befehls    durch den Trennkontakt 1 über Ge  stänge 13 und Welle 12 der Nocken 11 ge  dreht, der linke     Kraftspeicher    8, 9 wieder  aufgeladen und das     Ventil    4 geschlossen  wird.

   Gleichzeitig     wird    der auf Welle 12 be  festigte Nocken 11' ebenfalls gedreht, so  dass der rechte Kraftspeicher 8', 9' für einen  Einschaltbefehl freigegeben wird.  



  Der von den Befehlsorganen 15' oder 16'  ausgelöste Einschaltvorgang spielt sich in  genau analoger Weise ab wie der bereits be  schriebene Ausschaltvorgang und bedarf  somit keiner näheren Erläuterung. Es sei  lediglich hervorzuheben, dass der einmal ein  geleitete Einschaltvorgang ebenfalls durch  keine weiteren Schaltbefehle irgendwelcher  Art beeinflusst werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung an einem elektrischen Schalter mit Druckluftantrieb, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die Steuerventile (4 bezw. 4') beim Aus- bezw. Einschaltbefehl durch Kraftspeicher betätigt werden, deren Auf ladeorgane (11, 11') mit dem beweglichen Trennkontakt (1) des Schalters zwangs läufig gesteuert werden. UNTERANSPRüCHE 1. Steuervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein, in folge Befehlsgabe ausgelöster Kraftspeicher durch die, den Befehl vollziehende Bewegung. des Trennkontaktes wieder aufgeladen wird.
    2. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Vollzug eines Schaltbefehls der wiederaufgeladene Kraftspeicher durch den Aufladenocken (11 bezw. 11') gegen eine weitere Auslösung ver riegelt wird, solange der Trennkontakt in der dem letzten Steuerbefehl entsprechenden Stellung verharrt. 3. Steuervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile durch die Auslösung der Kraft speicher geöffnet und durch das Aufladen der Kraftspeicher wieder geschlossen werden.
    4. Steuervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftspeicher aus unter Federzug stehenden Kniegelenken bestehen. 5. Steuervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämt liche Ventile und Kraftspeicher der Steue rung in einem Block vereinigt sind.
    6. Steuervorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung der Kraftspeicher mittels einer Auslöseklinke (14 bezw. 14') erfolgt, welche bei der Auslösung mit einer Halteklinke (10 bezw. 10') am Kraftspeicher in Eingriff steht. 7.
    Steuervorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halte klinke (10 bezw. 10') nach erfolgter Aus lösung ihre Ursprungslage sofort und unab hängig von der Stellung der Auslöseklinke (14 bezw. 14') wieder einnimmt und damit zur Haltung des zu spannenden Kraft speichers bereit ist.
    B. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslöse klinke (14 bezw. 14') nach erfolgter Aus- lösung ausser Eingriff mit der Halteklinke (10 bezw. 10') gebracht wird, so dass weitere; auf die Auslöseklinke erfolgende Befehls impulse nicht mehr zur Auslösung des Kraft speichers führen.
    9. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab hebung der Auslöseklinke durch die Aus- lösung des ihr zugeordneten Kraftspeichers verursacht wird.
    10. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab hebung der Auslöseklinke (14 bezw. 14') beim Unterschreiten eines vorherbestimmten Druckes durch die Einwirkung eines Druck- messorganes (22) erfolgt.
    11. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab hebung mindestens einer Auslöseklinke (14') durch die Einwirkung eines Sperrmagneten (23) erfolgen kann. 12. Steuervorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Be fehlsorgane auf die Auslöseklinken (14 bezw. 14') wirken.
CH239287D 1943-09-11 1943-09-11 Steuervorrichtung an einem elektrischen Schalter mit Druckluftantrieb. CH239287A (de)

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