CH239063A - Vorschub- und Gewindeschneid-Steuereinrichtung an Drehbänken. - Google Patents
Vorschub- und Gewindeschneid-Steuereinrichtung an Drehbänken.Info
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- B23Q5/38—Feeding other members supporting tools or work, e.g. saddles, tool-slides, through mechanical transmission feeding continuously
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Description
Vorschub- und Gewindeschneid-Steuereinrichtung an Drehbänken. Die Erfindung betrifft eine Vorschub- und Gewindeschneid-Steuereinrichtung an Drehbänken, mit einem Getriebe, das in einem Gehäuse untergebracht ist.
Bisher bekannte Steuereinrichtungen dieser Art bestanden darin, dass an einem ge schlossenen Nortonkasten zwei von Hand zu betätigende Steuerorgane angeordnet waren, welche staubdichte Durchführungen des Ka stens durchsetzten. Es sind auch solche Steuereinrichtungen mit einem einzigen Be tätigungsorgan bekanntgeworden, wobei aber dasselbe in offenen Schlitzen im Gehäuse des Nortonkastens bewegt werden muss. Das hat den Nachteil, dass durch die Schlitze Staub in das Getriebe eindringen kann und daher eine einwandfreie Schmierung dessel ben erschwert wird.
Die Erfindung besteht darin, dass der Stufenwechsel mittels eines einzigen Hand griffes bewirkt wird, und dass die diesen Griff mit dem Getriebe verbindenden Über- tragungsmittel staubdicht durch die Wand des Getriebegehäuses geführt sind.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine schematische Darstellung in Längsansicht nach der Linie A--4 in Fig. 2 abgewickelt und Fig. 2 eine Queransicht von der Linie B-B in Fig. 1 aus gesehen. Hierbei sind die Verzahnungen nur durch ihre Teilkreise an gedeutet.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 1 in grösserem Massstab dargestellt. Fig. 4 stellt eine schematische. Ansicht der Stellungen des Schalthebels auf dem Nor- tonkasten dar.
Auf einer Welle 1 ist ein Stufenzahnrad 2 den verschiedenen Vorschüben resp. Ge windesteigungen entsprechend aufgekeilt.. Dasselbe zahnt mit einem auf der Antriebs welle 3 aehsial verschiebbaren Getriebeteil. Derselbe besteht aus einem auf der Welle 3 aufgekeilten Zahnrad 4, welches mit einem zweiten Zahnrad 5, das direkt mit dem Stufenzahnrad 2 zahnt,- im Eingriff steht. Diese beiden Zahnräder 4 und 5 sind mittels einer Schwinge 6 miteinander verbunden. Das Zahnrad 5 kann wahlweise mit den einzel nen Stufen des Stufenzahnrades 2 in Eingriff gebracht werden.
Es ist lose drehbar in der Schwinge 6 gelagert. Die Schwinge 6 besitzt einen Zahnbogen 8', der im Eingriff mit einem auf einer Steuerwelle 7 befestigten Zahnkolben 8 ist. Da die Welle 7 achsial ver schiebbar ist und dazu dient, die Welle 3 mit zunehmen, um das Zahnrad 5 wahlweise mit den verschiedenen Stufen des Stufenzahn rades arbeiten zu lassen, besitzt das Zahnrad 4 kreisbogenförmige, den Zahnbogen 8' über ragende und den Zahnkolben 8 an den Zähnen umfassende Flanschen 9. Der Zahn bogen 8' ist so lang, dass der die Zahnräder 4 und 5 bildende Getriebeteil durch Drehung des Zahnkolbens 8 so weit ausgeschwenkt werden kann, um das Zahnrad 5 ausser Ein griff des grössten Rades des Stufenzahnrades 2 zu bringen.
Um das Ausschwingen zu be wirken, ist auf der Welle 7 ein Kegelrad 10 vorgesehen, dessen Gegenrad 11 auf einem Zapfen 12 sitzt, welcher mit einem Dreh hebel 13 bewegt werden kann. Der Zapfen 12 ist in einer Büchse 14 in der Wand des das Getriebegehäuse bildenden Nortonkastens N staubdicht gelagert. Durch Drehen des Zapfens 12 mittels des Hebels 13 wird die Welle 7 gedreht, wodurch der Zahnkolben 8, im Eingriff mit dem Zahnbogen 8', die Schwinge 6 um die Achse der Welle 3 dreht und dadurch die Welle 3 dreht. Mit dieser Bewegung wird das Zahnrad 5 vom Stufen zahnrad entfernt resp. mit demselben ausser Eingriff gebracht.
Um einen einwandfreien Eingriff des Zahnrades 5 mit jeder Stufe des Stufen zahnrades 2 zu bringen, das heisst um zu er reichen, dass die Teilkreise der Zahnräder sich in jedem Fall tangieren, ist die Winkel stellung des Hebels 13 für jede Stellung da durch fixiert, dass in der Wand des Norton- kastens N Löcher 15 als Rasten vorhanden sind, welche den verschiedenen Stellungen des Zahnrades 5 zu den einzelnen Stufen des Stufenzahnrades 2 entsprechen. Das freie Ende des Hebels 13 besitzt einen gegen Federwirkung herausziehbaren, als achsial verstellbaren Handgriff 16, mit einem in die Löcher der Wand des Kastens passenden Bolzen 17.
Eine weitere Raste 18 in der Ge häusewand ist in derjenigen Hebelstellung vorgesehen, in welcher das Rad 5 ganz vom Stufenzahnrad 2 abgeschaltet ist. Diese Raste befindet sich in der Achse eines im Gehäuse des Nortonkastens N staubdicht geführten Drehzapfen 19, dessen Ende im Innern des Kastens einen Zahnkolben 20 trägt, der im Eingriff mit einer Verzahnung 21 auf der Welle 7 ist. Diese Verzahnung ist praktischer- weise in Form von um die Welle 7 laufenden Rillen ausgebildet, damit die Welle 7 sich drehen kann ohne aus dem Eingriff mit dem Zahnkolben 20 herauszukommen.
Die Raste 18 besteht aus einem Sechskantloch und das Ende des Bolzens 17 ist ebenfalls in dieses Loch einpassend als Sechskant ausgebildet.
Die Schaltung resp. der Wechsel des Vor schubes oder der Steighöhe eines zu schnei denden Gewindes geht folgendermassen vor sich. Zuerst wird der Handgriff 16, der am freien Ende des Drehhebels 13 sich befindet, und damit der Bolzen 17 aus einer der Rasten 15 herausgezogen und so weit ge dreht, bis der, Bolzen 17 in die Raste 18 ein tritt. In dieser Stellung ist das Zahnrad 5 vom Stufenzahnrad 2 frei, und die Welle 3 kann achsial verschoben werden. Dies ge schieht dadurch, dass der Handgriff 16 und damit der Bolzen 17, welcher mit seinem Sechskantende in der entsprechenden Öff nung 18 zu sitzen kommt, dann gedreht wird.
Damit dreht sich auch der Drehzapfen 19 und mit ihm der Zahnkolben 20, welcher -wiederum in der Verzahnung 21 eingreifend eine achsiale Verschiebung der Welle 7 be wirkt. Zufolge des beidseitigen Übergreifens der Flanschen 9 über den Zahnkolben 8 -wird die Welle 3 ebenfalls in achsialer Richtung mitgenommen. Die aelisiale Verschiebung der Wellen 7 1111( 13 wird so weit fortgeifihrt, bis das Zahnrad 5 gegenüber der für die ge wünschte Übersetzung benötigten Stufe des Stufenzahnrades 2 liegt.
Da dieser Stufe wiederum eine Raste 15 entspricht, wird der Bolzen 17 durch Anziehen des Handgriffes 16 aus der Raste 18 herausgezogen und der Hebel 18 so weit gedreht, bis der Bolzen in die der eingestellten Übersetzung entspre chende Raste 15 einschnappt. Durch diese Hebeldrehung wird über 10, 11 das Zahnrad 5 mit der entsprechenden Stufe am Stufen zahnrad 2 in Eingriff gebracht, wodurch die Drehbank für den vorgesehenen Arbeits prozess bereit ist. Der Stufenwechsel wird also mit einem einzigen Handgriff 16 be wirkt, wobei die diesen Griff mit dem Getriebe verbindenden Übertragungsmittel staubdicht durch die Wand des Getriebe gehäuses geführt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorschub- und Gewindeschneid-Steuer einrichtung an Drehbänken, mit einem Ge triebe, das in einem Gehäuse untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stufen wechsel mittels eines einzigen Handgriffes bewirkt wird, und dass die diesen Griff mit dem Getriebe verbindenden Übertragungs mittel staubdicht durch die Wand des Ge triebegehäuses geführt sind. UNTERANSPRüCHE 1.Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Hand griff tragender Drehhebel vorhanden ist, welcher das .Ausschwingen eines schwing baren Rades aus dem Eingriff mit einem Stufenzahnrad und das Einschwingen in den Eingriff mit dem Stufenzahnrad bewirkt. 2.Steuereinrichtung nach Patentanspruch Lind Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das erwähnte Zahnrad auf einer um die Antriebswelle drehbaren Schwinge ange ordnet ist, wobei ein auf dieser Welle auf- gekeiltes Zahnrad im Eingriff mit diesem in der Schwinge lose drehbar angeordneten Zahnrad ist und letzteres wahlweise mit einem Zahnrad des Stufenzahnrades in Ein griff gebracht werden kann,wobei zur achsialen Verschiebung der Schwinge auf der Antriebswelle eine achsial verschiebbare und die Schwinge durch einen Zahnkolben mitnehmende Welle vorhanden ist. 3. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 -und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Schwinge durch einen Zahnkolben mitnehmende Welle durch ein.durch den Drehhebel betätigbares Kegel radgetriebe zum Aus- resp. Einschwingen des genannten Zahnrades in das bezw. aus dem Stufenzahnrad gedreht werden kann und dass ferner Mittel vorgesehen sind, um diese Welle achsial verschieben zu können. 4.Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zur achsialen Verschie bung der Welle, welche zum Aus- resp. Ein schwingen des genannten Zahnrades dient, eine Raste vorgesehen ist, in. welche ein Bolzen eintreten kann, wobei dieser Bolzen am Handgriff angeordnet ist, welcher seiner seits aehsial verstellbar am freien Ende des Drehhebels sich befindet.5. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwinge einen Zahn bogen besitzt, mit welchem ein Zahnkolben auf einer Steuerwelle zahnt und das Aus- resp. das Einschwingen des genannten Zahn rades bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH239063D CH239063A (de) | 1944-04-25 | 1944-04-25 | Vorschub- und Gewindeschneid-Steuereinrichtung an Drehbänken. |
Country Status (1)
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-
1944
- 1944-04-25 CH CH239063D patent/CH239063A/de unknown
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