CH237697A - Niederfrequenz-Induktionsofen, dessen Transformatoreisenkörper einen lamellierten Eisenkern, zwei Joche und mindestens eine als magnetischer Rückschluss dienende Jochverbindung besitzt und bei welchem Ofen die Primärwicklung innerhalb ei nes zwischen dem Eisenkern und dem Ofenmauerwerk vorhandenen Spaltes angeordnet ist. - Google Patents

Niederfrequenz-Induktionsofen, dessen Transformatoreisenkörper einen lamellierten Eisenkern, zwei Joche und mindestens eine als magnetischer Rückschluss dienende Jochverbindung besitzt und bei welchem Ofen die Primärwicklung innerhalb ei nes zwischen dem Eisenkern und dem Ofenmauerwerk vorhandenen Spaltes angeordnet ist.

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CH237697A
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Kommanditgese Russ-Elektroofen
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Russ Elektroofen Kommanditgese
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/16Furnaces having endless cores

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Description


      Niederfrequenz-Induktionsofen,    dessen     Transformatoreisenkörper    einen lamellierten  Eisenkern, zwei Joche und mindestens eine als magnetischer     Rüekschluss    dienende  Jochverbindung besitzt und bei welchem Ofen die Primärwicklung innerhalb eines  zwischen dem Eisenkern und dem Ofenmauerwerk vorhandenen Spaltes angeordnet ist.    Im allgemeinen     Transformatorenbau     macht eine Kühlung des Transformators nur  für den Eisenkern Schwierigkeiten, da dieser  ja von der     Wicklung    umschlossen ist. Die  Kühlung der Wicklung an sich ist nicht so  schwierig, da sie frei zugänglich ist und ohne  weiteres einem Kühlmittel, zum Beispiel der  Luft oder einem 01 ausgesetzt werden kann.

    Im übrigen hat man schon vorgeschlagen, die       Transformatorwicklung    aus einem Rohr her  zustellen, das von Kühlwasser durchflossen  wird. Diese Bauart     ist    aber nicht betriebs  sicher genug. Gewöhnlich wird deshalb der  Ofentransformator durch Luft gekühlt, die  entweder durch einen     Ventilator    oder durch  natürlichen Zug bewegt wird.  



  Ganz anders liegen aber die Verhältnisse  beim     Niederfrequenz-Induktionsofen.    Bei  ihm wird     ein    Transformator aussergewöhn  licher     Art    benötigt. Die sekundäre     Wicklung     wird dabei durch das in einer     Schmelzrinne       befindliche flüssige Schmelzgut gebildet. Die  Primärwicklung muss, um einigermassen gün  stige     -Übersetzungsverhältnisse    zu schaffen,  so nahe     wie    möglich an die     Schmelzrinne    her  angerückt werden.

   Es ist im Induktionsofen  bau bereits üblich, die Wicklung in einem en  gen Spalt zwischen dem     Eisenkern    des Trans  formators und dem     Ofenmauerwerk    anzuord  nen. Die Wicklung ist dann also in radialer  Richtung ganz eingeschlossen und nur an den  beiden Enden     in        axialer        Richtung    frei zu  gänglich. Man kann sie nur kühlen, indem  man Kühlluft     durch    den Spalt bläst.  Schwierigkeiten macht in diesem Falle so  wohl die Kühlung des     Eisenkerns    wie auch  der Wicklung.  



  Ist es an sich schon schwierig, auf diese  Weise grosse Wärmemengen abzuführen, so  wird dies noch weiter dadurch erschwert, dass  die auf beiden Seiten des     Transformatorkerns     angesetzten Joche den Durchtritt der Kühl-           luft    verhindern. Das hat zur Folge,     da.ss    prak  tisch nur die über die     Jochkante    seitlich  hinausragenden Teile der Wicklung durch  die Kühlluft     direkt    gekühlt werden. Wenn  der Querschnitt des Eisenkerns quadratisch  ist, dann ragt etwa die Hälfte der Wicklung  über das     Transformatorjoch    hinaus und ist  dem kühlenden Luftstrom ausgesetzt.

   Diese  Kühlung mag zur Not noch     arisreichen.    So  bald man aber dem     Transformatorkern    aus  ofenbautechnischen     Gründen    einen andern  Querschnitt gibt,     beispielsweise    den eines       langgestreckten    Rechtecks mit den     langen     Seiten längs zum     Transformatorjoch,    wird  die Kühlung völlig unzureichend, weil sich  nur noch ein geringer Teil der Wicklung im  Kühlluftstrom befindet.  



  Es ist bekannt, lamellierte     Transforma-          torenkerne    dadurch zu kühlen, dass man sie  mit Längskanälen versieht und durch die Ka  näle ein Kühlmittel streichen lässt. Diese im  allgemeinen     Transformatorenbau    vorgeschla  genen Mittel nehmen aber keine Rücksicht  auf die mit Jochverbindungen als     magnc-          tische    Rückschlüsse versehenen Eisenkörper  von für     Niederfrequenz-Induktionsöfen    be  stimmte Transformatoren und     ebensowenig     findet dabei eine direkte Kühlung der Wick  lung statt.

   Anderseits hat man auch schon  eine     Ölkühlung    des Eisenkerns und der       Wicklung    von Transformatoren vorgeschla  gen, bei der das     Öl    einen mittleren,     mittels     radialer Abzweige in den den Kern unischlie  ssenden Kessel ausmündenden Kanal durch  floss, aus dem es durch wiederum radiale  Wege die Abstände der in Scheibenspulen  aufgeteilten Wicklung durchsetzte. Aber  diese     Radialkühlung    kommt für     Niederfre-          quenz-Induktionsöfen    nicht in Betracht., weil  die Ausbildung des     Kühlmittelstromes    durch  die Schmelzrinne behindert     ist..     



  Die Erfindung betrifft nun einen Nieder  frequenz-Induktionsofen, dessen     Transforma-          toreisenköiqier    einen     lamellierten    Eisenkern,  zwei Joche und mindestens eine, als magne  tischer Rückschluss dienende     Jochverbindung     besitzt und bei welchem Ofen die Primär  wicklung     innerhalb    eines zwischen dem Ei-         senkern        wid        dein        Ofeinnauerwerk    vorhande  nen Spaltes angeordnet ist und besteht darin,  dass der Eisenkern und die Joche, die letzte  ren mindestens soweit sie den Eisenkern, die       Prirnärwicl,

  zliing    und den zwischen dieser und  einer sie     umgebenden.    Schutzhülle befindli  chen     Spali,    überdecken, dadurch mit     Längs-          kühlwegen        a-usgestatt.et    sind,     dass    sie in eine       13Iehrzahl    im. Abstand voneinander angeord  nete Teile unterteilt sind, zum Zwecke, zwi  schen diesen Teilen das Kühlmittel durchzu  führen.  



  In der     Zeichnung    ist     eiii    Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht, und zwar zeigt zunächst in sche  matischer Darstellung       Fig.    1 einen Horizontalschnitt durch den  Ofen,       Fig.    ?     einen        Vertikalschnitt    durch den in  den Ofen eingebauten     Transformator    mit dem  die Wicklung     umgebenden    Schutzgehäuse  nach der     Linie        A--1    in     Fig.    l.,

   während       Fig.    3 den     Vertikalschnitt    durch den un  tern Teil des     Ofens    in mehr     praktischer    Bau  weise wiedergibt.  



  Gemeinsam ist- dein     Fig.    1 und 3 das Vor  handensein     zweier        Schmelzräume        cz,   <I>b</I> zur  Aufnahme des     Besdiickungsgutes,    die Ver  bindung der     Schmelzräume    durch zwei in ihre  Bodenzone     einmündende        Schmelzrinnen    e, d,  einer aus keramischen Baustoffen hergestell  ten äussern     Zustellung    s (Ofenmauerwerk)  des eisernen     Ofeiiaussenmantels    t,

   einer aus       gleichartigem        Material        bestehenden    innern       Ausfütterung        r        für    die     Schmelzräume        a,   <I>b,</I>  eines Spaltes     ztwisehen    dein     Eisenkern     f V und dem     Ofeninarierwerk,    eines Schutz  gehäuses     k,    welches die Primärwicklung e  des     Transfornratorkeriis    f V für Abstand (Spalt       i,        il)    umgibt,

       in    welchem Spalt     i.,        a'    die  Wicklung e angeordnet ist und eines recht       eckigen        Querschnittes    des aus den lamellier  ten     Eisenkernschenkeln        utid    der Primärwick  lung e     gebildeten    Teils      < les    Ofentransforma  tor. Dessen Eisenkörper besitzt zwei Joche.

         g    und zwei (mindestens eine) als     magnet.i-          scher        Rückschlriss    dienende     Jochverbindun-          gen         Wenn nun zwei verhältnismässig lange,  die Räume     a,   <I>b</I> verbindende Schmelzrinnen  <I>c, d</I> vorhanden sein sollen, ist es notwendig,  der     Primärwicklung    e ebenfalls einen mög  lichst     langgestreckten    Querschnitt zu geben,  damit auch ein möglichst grosser Teil der  Schmelzrinnen im Streufeld der Primärwick  lung liegt.

   Ein rechteckiger Querschnitt der  Wicklung nach     Fig.    1, bei dem die Längs  seiten über dreimal so lang sind wie die  Schmalseiten, wäre bei der     bisherigen        Art     der     Transformatorkühlung    unverwendbar. Es  würden nur die     in        Fig.    1 mit     e1    bezeichneten  kurzen Strecken der     Wicklung    e gekühlt  werden, welche an den Schmalseiten die     mit          f1    bezeichnete Länge des     Transformatoreisens     überragen, das heisst nach der     Fig.    1 weniger  als ein Viertel der ganzen Wicklung.

    



  Der     Querschnitt    des von der Wicklung e  umschlossenen lamellierten     Eisenkerns    ist  nun in eine Anzahl durch Spalte m geschie  dener lamellierter Anteile f 1,     f2,        f3,        f4    USW.  unterteilt, die durch Traversen n und Distanz  halter o in bestimmten Abständen voneinan  der gehalten sind.

   In gleicher Weise sind  auch die lamellierten     Transformatorenjoche     g und     -jochverbinder        qm    in     entsprechende,     durch Luftspalte m getrennte Teile     gl-g7          bezw.        gJ-gv'    unterteilt und auch diese durch  die erwähnten Mittel     7a,    o verbunden.

   Durch  die Spalten m zwischen den     Kernteilen   <B>f',</B>       f2,        fa   <B>USW.</B> und zwischen den Jochteilen     g1,          g2,        g3,        9.1....    usw. kann somit leicht ein  Kühlmittel, zum Beispiel ein Luftstrom,  hindurchgeführt werden.

   Dieser ergibt .dann  nicht nur eine vorzügliche     Kern-        bezw.        Joch-          kühlung,    sondern auch noch eine     zusätzliche     und damit wesentlich bessere     Kühlung    der  Wicklung, da diese überall, wo sie die theo  retisch verlängerte Kühlspalte schneidet, dem  Kühlluftstrom ausgesetzt ist.  



  Der Weg der     Kühlluft    ist in     Fig.    2 und 3       beispielsweise    durch Pfeile veranschaulicht.  Nach dem dargestellten Beispiel ist unter  halb     deis        Transformatork        erns    f v - siehe       Fig.    2 -     ein    etwa trichterförmiger     Luftver-          teilungskasten    h (in     Fig.    3 ohne Schnitt  fläche gezeigt) mit eingebauten Leitblechen         22    angebracht,

   dessen     Leitflächen    die Kühl  luft im Sinne der in     Fig.    2     eingezeichneten     Pfeile ziemlich gleichmässig auf den ganzen  Innenquerschnitt der Schutzhülle     7c        verteilt.     Die Kühlluft nimmt also nicht nur, wie bis  her, ihren Weg durch den Spalt zwischen  der     Primärwicklung    e und dem sie umgeben  den Schutzzylinder 7c, sondern ausserdem  durch sämtliche Spalte m zwischen den ein  zelnen     Transformatorkernteilen        f',   <B><I>f', f'...</I></B>  und deren zugehörigen Jochteilen     g1,    g2,     g3,

            g4...        Auf    diese Weise wird es auch mög  lich, dem     Transformatorkern    jeden andern,  geeigneten     Querschnitt    zu geben, ohne da  durch die Kühlung der Wicklung zu gefähr  den. Man kann sich bei dem Aufbau des  Transformators völlig der Gestalt des Ofens  anpassen, weshalb der Querschnitt des Trans  formatorkerns nicht nur quadratisch, recht  eckig oder zylindrisch zu sein braucht, son  dern auch ringförmig oder derart oval sein  kann, dass dessen Längsachse ein Vielfaches  der Querachse     misst.     



  Ferner kann der     Querschnitt    des Trans  formatorkerns einen     Halbkreis,        ein    Segment  oder Trapez bilden. Er kann so     langgestreckt     und schmal werden, dass er praktisch zu einer  Scheibe wird. Der Querschnitt dieser Scheibe  kann auch mit beliebiger     Krümmung    gebo  gen sein.     In    allen Fällen lässt sich der ge  wünschte, für den Ofenbau     günstigste        Quer-          schnitt    durch den Zusammenbau des Trans  formatorkerns aus einzelnen,     in    Abständen  m voneinander angeordneten Teilen ohne  Schwierigkeiten herstellen.

   Dabei ist jedes  mal eine     ausreichende        Kühlung    möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Niederfrequenz-Induktionsofen, dessen Transformatoreisenkörper einen lamellierten Eisenkern, zwei Joche und mindestens eine als magnetischer Rüekschluss dienende Joch verbindung besitzt und bei welchem Ofen die Primärwicklung innerhalb eines zwischen dem Eisenkern und dem Ofenmauerwerk vor handenen Spaltes angeordnet ist, dadurch ge kennzeichnet, dass der Eisenkern und die Joche, die letzteren mindestens soweit sie den Eisenkern,
    die Primärwiclilunb und den zivi-- sehen dieser und einer sie umgebenden Schutzhülle befindlichen Spalt überdecken, dadurch mit Längskühlwegen ausgestattet sind, da,ss sie in eine Mehrzahl im Abstand voneinander angeordnete Teile unterteilt sind, zum Zwecke, zwischen diesen Teilen das Kühlmittel durchzuführen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Niederfrequenz-Induktionsofen nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er Leitflächen für das Kühlmittel auf- weist, die das letztere über die ganze Innen quersclinittsfläche der Schutzhülle verteilen, zum Zwecke, das Kühlmittel die Primär- wicli:lunb und die Eisenkern- und Jochteile gleichzeitig bestreichen zu lassen.
    ?. _ Niederfrequenz-Induktionsofen nach dem Patentanspruch Lind dein Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern und die dessen Enden verbindenden Joclie in ihrer Längenausdehnung ein Mehrfaches der Querausdehnung dieser Teile messen.
CH237697D 1943-01-23 1943-04-09 Niederfrequenz-Induktionsofen, dessen Transformatoreisenkörper einen lamellierten Eisenkern, zwei Joche und mindestens eine als magnetischer Rückschluss dienende Jochverbindung besitzt und bei welchem Ofen die Primärwicklung innerhalb ei nes zwischen dem Eisenkern und dem Ofenmauerwerk vorhandenen Spaltes angeordnet ist. CH237697A (de)

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