CH237285A - Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik. - Google Patents

Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik.

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CH237285A
CH237285A CH237285DA CH237285A CH 237285 A CH237285 A CH 237285A CH 237285D A CH237285D A CH 237285DA CH 237285 A CH237285 A CH 237285A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description


  Spulen Unordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik.    Durch den Gegenstand der Erfindung  wird der Aufbau     hochfrequenztechnischer     Geräte vereinfacht und vereinheitlicht; er er  laubt die Einsparung von     Spulenkörpern     durch deren Mehrfachausnutzung, darüber  hinaus die Verwendung von     Spulenkörpern     einheitlicher     Bauart    für die verschiedensten  Zwecke in     Hochfrequenzschaltungen.     



  Die erfindungsgemässe     Spulenanordnung     besteht aus einem     geradachsigen        Spulenkör-          per    und auf diesem aufgebrachten Wicklun  gen, von denen mindestens zwei Hauptwick  lungen dadurch induktiv entkoppelt sind, dass  sich die magnetischen Teilfelder der zwei  teilig     ausgeführten    einen dieser beiden       TTauptwicklungen    in ihrer Wirkung auf das  Feld der andern aufheben.  



  Die Zeichnung, an Hand deren nachfol  gend Ausführungsbeispiele der Erfindung er  läutert     werden,    veranschaulicht in     Fig.    1 das  Grundprinzip des Aufbaues der     Spulenan-          ordnung.    Die Spule 1 mit den     Anschlussenden     1' und 1" ist in die Wicklungsteile la und         1b    aufgeteilt. Zwischen diesen ist die Wick  lung der Spule 2 mit den     Anschlussenden    2'  und 2" derart angebracht, dass die Teilfelder  der     Teilwicklungen    la und     1b    sich in bezug  auf das Feld der Spule 2 in ihrer Wirkung  aufheben.

   Finden also in einer Schaltung  zwei     Hochfrequenzspulen    Verwendung, so  kann ein nach diesem Prinzip ausgenutzter       geradachsiger        Spulenkörper    zur Aufnahme  von zwei elektrisch voneinander unabhängi  gen Spulen dienen. Es wird auf -diese Weise  vor allen Dingen auch Raum in den einzelnen  Schaltstufen gespart. Der kleine Nachteil,  der durch die an und für sich grössere Länge  des Drahtes der     zweiteilig        ausgeführten     Spule in Kauf zu nehmen ist, ist von ganz  untergeordneter     vernachlä,ssigbarer    Bedeu  tung.

   Ein nicht unwesentlicher Vorzug der  Anordnung ist auch darin zu erblicken, dass  die     Entkopplung    der Spulen bei serienmässi  ger Herstellung der     Spulenanordnung    leicht       gewährleistet    ist, jedenfalls leichter, als     wenn     die Spulen getrennt in eine Schaltungsstufe      einbebaut werden und dort hinsichtlich     ihrer          gegenseitigen    Labe     genau        abgeglichen    wer  den müssen. Die     Entkopplung    wird besonders  leicht, wenn die Spule möglichst     symmetrisch     aufgebaut wird.  



  Eine besondere     Ausbildung    der Spulen  anordnung     besteht    darin, dass zwei Zusatz  wicklungen, die durch die eine     11auptwicl@-          lunb    voneinander getrennt sind,     zwischen    die  ser und der     zweiteilig        aiLsbeführten    andern       Hauptwicklung    auf dem     Spulenkörper        derart     angebracht sind, dass sich bei     bleicher    Spei  sung der     Zusatzwicklungen    deren Felder in  ihrer     Wirkun;

      auf das Feld der     erstgenann-          ten        Hauptwicklung    aufheben.  



  Durch diese     Spulenanordnunb,    von der  ein     Ausführungsbeispiel    schematisch die       Fib.    ? veranschaulicht, kann in sehr ein  facher Weise die     vektorielle    Differenz       bezv-.    die     vektorielle    Summe von zwei       Wechselspannungen    abgeleitet     bezw.        getrennt     dargestellt werden.

   In der     genannten    Ab  bildung     besteht    die     zweiteilig        ausgeführte          Hauptwicklung    aus den     Wicklungsteilen    1     rc     und     lb,    die einander     gegensinnig    parallel     be-          sehaltet    sind und die     Ansehlussenden    1' und  1" haben. Die zweite     Hauptwicklung    ist wie  derum mit ? und ihre     Anschlussenden    sind       reit    2' und ?" bezeichnet.

   Die Zusatzwick  lungen 3 und 4 .sind, wie     angegeben,    derart  zwischen den Wicklungen 1     a    und ?     bezw.     und     lb    angebracht, dass bei     bleicher        Speisunn     der     Zusatz-uviel@Iunben    deren Felder in ihrer  Wirkung auf das Feld der     Hauptwicklung        \?     kompensiert sind.

       ZVird    nun an die     Zusatz-          @vicklunb    3 ein Generator     G.,    und an die     Zu-          satzwicklung    4 der Generator     G.,        anr,,eschlos-          sen,    so wird nach     Voraussetzung    in der     Spule     ein Strom induziert,

   demzufolge an den     An-          schlussenden        2'        und        ?"        eine        Spannung     die     gleich    der     velLtoriellen    Differenz  der     Spannunb-en    der Generatoren     G.,        -Lind        G.,     ist.

       Dagegen        entsteht    an den     Ansehlussenden     1' und 1" der     zweiteilig        ausgeführten        Haupt-          wicklung    eine Spannung, die der     vektoriellen     Summe der Spannungen von     G.;    und     G.,    pro  portional ist.

   Durch Wahl der Abstände     d4-,r          Zusatzwicklungen        einerseits    zur Hauptwick-         1-ann    1,     anderseits    zur     Hauptw        icklunb        \?    kann  ein     jeweils        gewünschter    Kopplungsgrad er  reicht werden.

   An die Stelle der Generatoren       G.;,        G,    können     natürlich        Verbraucher    treten,  die durch Spannungen     bespeist    werden, die  an den     Hariptivicl@lnng;en    1 und ? lieben. Die       ssetrachtunbswei:se    ist dann jedoch die bleiche.  denn     Verbraucher    sind in diesem     Zusammen-          liau-    als     Erzeuger    von     Gegenspannungen     aufzufassen, deren Wirkungen im Grunde  benommen die bleichen wie diejenigen von       Generatorspannunben    sind.  



  In     Hochfrequenzkreisen    ist ausser der     in-          duktiven        Entkopplung    verschiedener Strom  kreise. die .sich nicht     gegenseitig    beeinflussen  sollen, auch die     kapazitive        Entkopplung          \vichtib.    Fm dieses bei den beschriebenen       Spulenanordnungen    zu erreichen, ist es     zweck-          mässig,    die mittlere     Hauptwicklung        bifilar          auszubilden,

      uni eine     spiegelbildsymmetrische          Aufbrinnunn    und einen     spiebelbildsymmetri-          schen        Anscbluss    der Wicklungen zu     ermöo--          lichen.    Durch die     spiegelbildsymmetrische          Ausbildung    der     Spulenanordnung    ist es     be-          bebenenfalls        niöblicb,    jeweils die     Spulenenden     an Erde zu 'leben,

   die in     bezun    auf die er  forderliche     Entkopplung    einer     ungünstigen          hapazitiven        Kopplungswirkung        ausgesetzt     sind.  



  Die     Spulenanordnunb    nach     Fig.         3    ist,     um     ein.     besonders    vorteilhaftes     pral@tisches        An-          ivendun,sl)eispiel    zu nennen,     geeignet,    in  einem     Peilgerät    die vorhandene     erdsy        mme-          trische    Richtantenne so an das Gerät anzu  koppeln,

   dass die     Ricbtantennenspannung    und  die durch die     Ricbtantenne    aufgenommene       "IIilfsantenneri"-Spanriiinn    über     zwei    ge  trennte.     abbescliirmte        Leitunnen    an die     Ein-          nangsILreise    des     Gerätes        gelegt        werden    kön  nen.     Fig.    3     erläutert    denjenigen     Ansehluss     der     Zusatzwicklungen.    an die Rahmenan  tenne     ::

  t        bezw.    an     "Erde",    mit dem erreicht  wird, dass an der einen     Hauptwicklung    die       Richtantennenspannunc    und an der andern  Hauptwicklung die von dieser     Spannung        un-          abbänbibe        Hilfsantennenspannunb        abbenom-          inen    werden kann.

   Die beiden     Zusa.tzwiclkIun-          ben    sind     wiederum    mit 3 und 4 bekennzeich-           net.    Die     Anschlussenden    3'" und 4" sind ge  erdet, 3' und 4' dienen zum symmetrischen       Ansehluss    der Rahmenantenne A.

   Das Er  satzschaltbild     IIIa    verdeutlicht die Zusam  mensetzung der     Hilfsantennen-    und der       Richtantennenspannung,        11    stellt den Genera  tor der     Hilfsantennenspannung    und     R    den       erdsymmetrischen    Generator der     Richtanten-          nenspannung    dar.

   Für den einen Zweig zwi  schen Erde und Anschluss 4' ist die     vekto-          rielle    Summe der     Hilfsantennenspannung     und der Hälfte der     Riehtantennenspannung     vorhanden, für den andern Zweig zwischen  Erde und 3' ist die     vektorielle    Summe der       Hilfsantennenspannung    und der     gegenpha-          sigen    andern Hälfte der     Richtantennenspan-          nung    vorhanden.

   Unter dieser Voraussetzung  entsprechen die Spannungen, die an den Zu  satzwicklungen 3 und 4 liegen, den Span  nungen der Generatoren     G3    und G., bei dem  Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2. Durch  Induktionswirkung entsteht nun an den An  schlussenden 2' und 2" der Hauptwicklung  2, die im vorliegenden Falle     bifilar    ausge  führt ist, die Differenz der in den beiden  Antennenzweigen vorhandenen     Spannungen     und an den     Anschlussenden    1' und 1" die     vek-          torielle    Summe der beiden genannten Span  nungen.

   Infolge der im vorliegenden Falle  symmetrischen Verkopplung der Hilfsanten  nen- und der     Richtantennenspannung    ergibt  sich zwangsläufig, dass die Ausgangsspan  nung an der Wicklung 2 proportional der       Richtantennenspannung    und die Ausgangs  spannung der     Hauptwicklung    1     proportional     der     Hilfsantennenspannung    ist.

   Die An  schlüsse 1"     bezw.    2" sind geerdet, so dass an  den     Anschlussenden    1' und 2' die genannten  Spannungen gegen Erde vorhanden sind und  durch die Kabel     K,        bezw.        K.    zu den     Ein-          ga.ngskreisen    des Gerätes geleitet werden  können.  



  Die beschriebene Einrichtung erlaubt also  den     Ansehluss    der     Richtantennenanlage    über  zwei eindrahtige Koaxialkabel. Bisher wurde  für den gleichen Zweck ein symmetrisches       Zweileiterkabel    verwendet. das einen grösse  ren     tecbnischen    Aufwand darstellt und im    übrigen schwerer zu verlegen ist. Durch den       mittels    der erläuterten     Spulenanordnung    er  möglichten     erdunsymmetrischen    Anschluss  der beiden Zuleitungen ist also ' der schal  tungstechnische Aufwand des Peilgerätes  vermindert worden. In der Eingangsstufe des  Peilgerätes wird die     Hilfsantennenspannung     in der Phase um 90  gedreht.

   Zu diesem  Zweck ist die aus dem Ersatzschaltbild     IIIb     hervorgehende Netzwerkanordnung vorge  sehen. Die Leitung 1' ist an     dass    aus der  Spule 11 und den     Kondensatoren    13, und 14  bestehende Netzwerk angeschlossen. Der Kon  densator 15 stimmt: die als Autotransforma  tion ausgebildete Spule 12 auf die Empfangs  welle ab.

   Das genannte Netzwerk und die  Spule 12 sind in der gemäss     Fig.    1 beschrie  benen Weise auf einen gemeinsamen Spulen  körper aufgebracht, und zwar durch zwei  teilige Ausführung der Spule 11 in     Gestalt     der Teilwicklungen     lla    und     llb    und durch  solche Anordnung der Spule 12     zwischen    den  genannten     Teilwicklungen,    dass die Felder  der letzteren sich in ihrer Wirkung auf das  Feld der Spie 12 aufheben.

   Die     Richtanten-          nenspannung    ist an die     Umtaststufe    U ange  schlossen, durch die die Spannung     periodisch          umgetastet    wird,     bezw.    hochgradig moduliert  wird. Die in dieser Weise     umgetastete        bezw.          modulierte    Spannung wird über die Leitung  17 an     das    nicht geerdete Aussenende der  Spule 12 angeschlossen.

   Die Leitung 16 leitet  die in der Spule 12 wiederum einander über  lagerten Spannungen zu dem Empfangsge  rät, durch das die     zusammengesetzte    Span  nung verstärkt und     demoduliert        wird    und in  dem zweckentsprechende Mittel vorgesehen  sind, damit aus der Phase des     Demodula-          tionsproduktes    in bezug auf .die Phase des       Umtastvorganges    in der Stufe U auf die  Richtung der Lage der Richtantenne A in Be  zug auf die eigentliche Peilrichtung geschlos  sen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik, bestehend aus einem geradachsigen Spulenkörper und Wicklun- gen, von denen mindestens zwei Hauptwick lungen dadurch induktiv entkoppelt sind, dass sich die magnetischen Teilfelder der zwei teilig ausgeführten einen dieser beiden Hauptwicklungen in ihrer Wirkung auf das Feld der andern aufheben.
    LTNTERANSPRüCHE 1. Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch zweiZusatzwicklungen, die, voneinander durch die eine Hauptwick lung getrennt, zwischen dieser und der zwei teilig ausgeführten andern Hauptwicklung derart angebracht sind, dass sich bei bleicher Speisung der Zusatzwicklungen deren Felder in ihrer Wirkung auf das Feld der erstge nannten Hauptwicklung aufheben.
    2. Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik nach Unteranspruch 1., gekennzeichnet durch eine infolge bifilarer Ausbildung der mittleren Hauptwicklung er möglichte spiegelbildsymmetrische Aufbrin- gung und einem spiegelbildsymmetrischen Anschluss sämtlicher Wicklungen. Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik nach Unteranspruch 1.
    gekennzeichnet durch einen solchen Anschluss der Wicl#.lungen, dass die Hauptwicklungen Spannungsquellen darstellen, deren Spannun gen der vektoriellen Differenz bezw. der vek- toriellen Summe der an die Zusatzwicklungen gelegten Spannungen proportional sind.
    4. Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik nach Unteransprüchen und 3, wobei das Gerät ein Peilgerät ist, gekennzeichnet durch einen derartigen An schluss der Zusatzwicklungen an die erdsym- metriscbe Antenne und an "Erde", dass an der einen Hauptwicklung die Riehtantennen- spannung und an der andern Hauptwicklung die von der erstgenannten Spannung unab hängige "Hilfsantennen"-Spannung vorhan den ist.
CH237285D 1942-09-24 1943-08-04 Spulenanordnung in einem Gerät der Hochfrequenztechnik. CH237285A (de)

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