CH233237A - Verfahren und Vorrichtung zur Wärme- und Druckbehandlung von Kunststoffen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Wärme- und Druckbehandlung von Kunststoffen.

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CH233237A
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plastic parts
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Witte Hans
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Witte Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Wärme-und Druckbehandlung von Kunststoffen.



   Es gibt verschiedene Kunststoffe, z.   B.    auf der Grundlage von Polyvinylehlorid, die bei Erwärmung plastisch werden. Man hat bereits versucht, zwei aus derartigem Kunststoff bestehende Bahnen mittels eines be  heizten Metallteils nach    Art   eines Bügel-    eisens zu erwärmen   und dann zwisehen ge-    geneinander laufenden ! Rollen zusammenzudrücken, um die beiden Bahnen dadurch   miteinanRder    zu verschweissen.

   Bei der bis zum Schmelzen des Kunststoffes   getriebe-    nen ¯rtlichen starken Erhitzung treten Span  nungen    und Verzerrungen in dem   Werk-      staff    auf, so daB die auf diese Weise miteinander verschweissten Kunststoffteile an der Schweissstelle dauernden Formänderungen unterworfen sind und eine befriedigende Verschweissung nicht erhalten werden kann.



   Aufgabe der Erfindung ist es,   Kunst-      stoffteiile,    z. B. aus Polyvinylchlorid oder derg, leichen einer Wärme-und   Druckbehand-    lung zu unterwerfen, ohne dass an diesen Teilen unerwünschte Formänderungen auftreten. Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung werden die der Wärme und Druckbehandlung zu unterwerfenden   Kunststoff-    teile unter Druck erhitzt und   unmitbelbar    nach der Erhitzung bei gleichbleibendem Druck abgekühlt. Die sofortige Abkühlung der Kunststoffteile unmittelbar nach der Erhitzung bei gleichbleibender Pressung der Teile vermeidet das Entstehen   von dauern-    den Formänderungen.



   Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung dieses   Verfah-    rens, die sich dadurch auszeichnet, dass über einer   Eeiz-und    einer Kühlvorrichtung, die nebeneinander angeordnet sind, ein die Kunststoffteile führendes umlaufendes Me  tallban,    angebracht ist, da¯ die Temperaturen der Heizvorrichtung und der   Kühlvor-    richtung auf die unter Druck'befindlichen Kunststoff teile überträgt und diese zugleich unterstützt.

   Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden die Kunststoffteile zwischen zwei endlosen Bändern durch eine Presse geführt, die mit der   Eeiz-und    Kühlvorrichtung versehen ist, so daB während des  Erhitzens und des   unmittelbar darauffol-    genden Abk hlens ein gleichbleibender Druck auf die   Verbindungsstelle der Kunst-      stoffteile    ausgeübt werden kann. Die beiden endlosen, aus Metall bestehenden Bänder dieser Nusführungsform werden vorteilhaft iiber je zwei paarweise   gegeneinander be-      megliche,    mit einer   Antriebsvorrichtung ge-    kuppelte RÏder geführt, zwischen denen die mit der Heiz-und Kühlvorrichtung   auge-    r stete Presse angeordnet ist.

   Zweckmässig sind die beiden Räderpaare in gegeneinander    beweglichen Gestellen gelagert und werden    unabhängig voneinander angetrieben. Die   beiden Räderpaare können    aber auch mit einer gemeinsamen   Antriebsvorriehtung    gekuppelt werden. Es empfiehlt sich. bei einer solchen Ausführungsform an    jedem der bei-    den zur Lagerung der Räder des   Förder-    bandes dienenden Gestell eine mit je einer Heiz-und einer Kühlvorrichtung versehene   Pressbacke    vorzusehen, wobei die beiden   Pressbacken    mit den beiden Gestellen    gegen-    einander bewegt werden k¯nnen.

   ZweckmÏ?ig kann man auch eine der beiden Pre?backen, vorzugsweise die untere,   fest und    die andere Pre?backe beweglich, insbesondere federnd lagern, wobei der   Anpressdrnck    auf die zwischen den beiden   Forderbändern    geführten Kunststoff teile vorteilhaft durch Federn erzeugt werden kann.



   Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäss der Erfindung ist in der   Zeich-       nung dargestel, It, und zwar zeibt, Fig. l in    vereinfaehter Form eine   Ansicht, der gesam-    ten   Vorrichtung. Fig. 2 einen Längsschnitt.   



  Fig. 3 einen Querschnitt und Fig. 4 einen    waagrechten Schnitt durch eine Pressbacke.   



  An Hand dieser Zeichnung werden auch Durchf hrungsbeispiele des erfindungsgemässen Verfahrens erläutert.



   In einem nicht dargestellten Gestell sind die Trommeln 1, 1a, 1b, 1c gelagert, die zu  sammen zwangsweise    von einem   Elelit ro-    motor  ber ein   zwischengesehaltetes Getriebe    angetrieben werden. ¯ber je ein Trommelpaar 1, 1a und 1b, 1c ist ein   endloses Metall-    band 2,   2cor,    z. B. aus Stahl,   @l, gelegt. Zwischen    die beiden BÏnder 2. 2a werden die miteinander zu verschwei?enden Kunststoffteile in Form von Platten, Bändern. Streifen und dergleichen eingef hrt. Zwischen den Trommeln sind zwei   Presshacken 3. 3o angeord-      net. von denen die untere Backe 3a    fest und die obere Backe 3 federnd gelagert ist.

   Die   obere Pressbacke    3 wird durch die Federn 9 gegen die untere. Backe 3a gedr ckt, so da? die beiden zwischen den Pre?backen entlanglaufenden und die   Kunststoffteile führen-    den Bänder   2    und 2a fest aufeinauder gedr ckt werden. Jede der beiden Pre?hacken 3. 3a   besteht ans einem    Teil 4. der mit einem K hlkanal 8 versehen ist, und einem Teil    ,    der in   eine)'AusnehmungdieHeiz-       wicklung 7 eines elektrischen Heizkörpers    enthÏlt und durch eine Platte 6 aus einem die   Wirrne      gut    leitenden Metall. wie Mes  sing.    Kupfer und dergleichen abgedeckt ist.



  Die K hlkanÏle 8 sind rahmenartig um die Ausnehmung herumgef hrt und an die K hlmittelleitungen 10 angeschlossen, durch die Wasser. Luft oder ein anderes K hlmittel hindurchflie?t.



   Die   zwischen die beiden BÏnder 2@ 2a    eingef hrten Kunststoffteile werden durch die Heizvorrichtungen 7 auf die Schmelz   temperatur erhitzt, die bei Polyvinylchlorid    etwa 170¯ C betrÏgt und  ber die Platte 6 und die F¯rderbÏnder auf die   Kunststoff-    leile  bertragen wird.

   Da diese wÏhrend der    Erhitzung unter dem Druck der Federn M    und dem Gewicht der Pre?backe 3 stehen. so verschwei?en die Kunststoffteile vollstÏndig miteinander. wobei eine v¯llig glatte. nahtlose Verschwei?ung infolge des aus  geübten Druckes erhalten wird.    Die Schwei?stelle gelangt dann unmittelbar zwischen die die K hlkanÏle 8 enthaltenden Teile 4 der Pre?backen und wird unter unverÏndertem Druck einer starken Abk hlung unterworfen, wodurch FormÏnderungen oder Verzerrungen mit Sicherheit vermieden werden.

   Au?erdem werden die Schwei?stellen bei der Abk hlung unter gleichzeitiger Pres  sung vollkommen glatt und bilden    einen praktisch kaum sichtbaren gleichmässigen  Übergang zwischen den beiden Kunststoffteilen, die   entweder iiberlappt    oder auch stumpf auseinandergeschwei?t werden k¯n  nen.    Das Band 2a überträgt somit die   Tem-      peraturen    der unter ihr befindlichen Heizvorrichtung 7 und der Kühlvorrichtung 8 auf die unter Druck befindlichen   Kunst-      stoffteile,    indem sie letztere zugleich unter  . stiitzt. Die    obere   PreBbacke    kann auch ohne   Heiz-unEd    K hlvorrichtung ausgeführt sein.



   Die Heizvorrichtung kann statt durch elektrischen Strom auch durch Gas oder ein anderes Heizmittel beheizt werden, z. B.



     Dampf. Für grössere Drücke können    die Pre?backen   3,    3a durch Verwendung von Rollen beweglich ausgebildet sein. In diesem Falle werden unterhalb der   Förderbänder    mehrere Rollen auf einer entsprechenden Bahn angeordnet, wodurch eine genügende Beweglichkeit der Pressbacken erreicht wird.



   Die über die Rollen l. geführten Bander   2    werden vorzugsweise auswechselbar ausgebildet, so dass auch   mattierte    oder polierte   Länder    verwendet werden können um den Oberflächen der Werkstücke an den Schweissstellen verschiedene Beschaffenheit geben zu können.



   Es empfiehlt sich, die Drehzahl der Rollen   bezw. die Geschwindigkeit    der F¯rderbänder sowie die Temperatur der   Heizvor-    richtung einstellbar zu machen. Es können auf diese Weise verschiedenartige Werkstücke in grossen Mengen sehr dauerhaft und billig hergestellt werden. Durch   entspre-    chende   AusbildungderPressbacken    ist es ohne   Schwierigkeiten möglich, auch gebo-    gene Teile herzustellen.



   Werden die beiden Räderpaare in gegeneinander beweglichen Teilen eines Gestelles angeordnet, so kann jede der beiden   Press-    backen an dem Gestellteil jedes Räderpaares befestigt sein, so dass die   Pressbacken    mit   den beiden G, estellteilen gegeneinander    be  weglich    sind. Hierdurch wird der auf die beiden Förderbänder   eingelegten Kunststoff-       teileausgeübteDruck-umdasGewichtder    RÏder und ihres Gestelles vergrössert, so dass ohne besondere Kraftspeicher, wie Federn, Gewichte usw., bereits eine starke Pressung auf die Kunststoffteile ausgeübt wird. Es können auf diese Art nicht nur dünne Folien oder Bahnen von Kunststoffen einer Wärmeund Druckbehandlung unterworfen, z.

   B. in vollkommener Weise miteinander ver  schweisst    werden, sondern auch Platten be  liebiger Stärke,    beispielsweise auch die in    Sohüler-Schreibtafeln verwendeten Kunst-    stoffplatten. Das Verfahren und die Vorrichtung eignen sich für verschiedene thermoplastische Kunststoffe, ausser f r Polyvinylchlorid, also auch f r andere Stoffe. Haben die zu verbindenden Teile grosse Abmessungen, so empfiehlt es sich, die beiden Hälften der Maschine unabhängig voneinander anzutreiben, so   dal3    beliebig g Stücke ohne Schwierigkeiten bearbeitet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur WÏrme und Druckbehandlung von Kunststoffen, dadurch gekennzeichnet. dass Kunststoffteile unter Druck erhitzt und unmittelbar nach der Erhitzung bei gleichbleibendem Druck abgekühlt werden.
    II. Vorrichtung zur Aus bung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,dassübereinerHeiz-und einer Kühlvorrichtung, die nebeneinander angeordnet sind, ein die Kunststoffteile füh- rendes umlaufendes Metallband angebracht ist, das die Temperaturen der Heizvorrich- tung und der Kühlvorrichtung auf die unter Druck befindlichen Kunststoffteile über- trÏgt und diese zugleich unterstiitzt.
    UNTERANSPR¯CHE: l. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da? zwei über Rollen umlaufende endlose Metallbänder, zwischen denen die Kunststoffteile eingelegt sind, durch eine Presse mit gegeneinander beweglichen Pressbacken geführt sind, die mit der Heizvorrichtung und der Kühlvorrich- tung versehen sind.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen als paarweise in einem Gestell angeordnete Räder ausgeführt sind, die mit einer gemein- samen Antriebsvorrichtung gekuppelt sind.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch l. dadurch gekennzeichnet, da? die untere der beiden Pressbaeken fest und die obere federnd gelagert ist.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass der die Heiz vorrichtung enthaltende Teil einer Press- backe von einer Platte aus Metall abgedeckt ist.
CH233237D 1943-03-22 1943-03-22 Verfahren und Vorrichtung zur Wärme- und Druckbehandlung von Kunststoffen. CH233237A (de)

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