CH232178A - Quergeteilte Strahldüse für körniges Gut, wie Sand, Zement u. dgl. - Google Patents

Quergeteilte Strahldüse für körniges Gut, wie Sand, Zement u. dgl.

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CH232178A
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CH
Switzerland
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nozzle
jet nozzle
sand
cement
solder
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Inventor
Behrend August
Original Assignee
Behrend August
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C5/00Devices or accessories for generating abrasive blasts
    • B24C5/02Blast guns, e.g. for generating high velocity abrasive fluid jets for cutting materials
    • B24C5/04Nozzles therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description


  Quergeteilte Strahldüse für körniges Gut, wie Sand, Zement u. dgl.    Die Strahldüsen für körniges Gut, wie Sand,  Zement und dergleichen, sind in der Regel  im Innern so gestaltet, dass sie eine     kegelige     Eintrittsfläche und eine     zylindrische    Austritts  fläche aufweisen. Die Abnützung solcher Dü  sen durch die schleifende Wirkung der kör  nigen Massen ist in den verschiedenen Zonen  sehr ungleichmässig, jedoch in den meisten  Fällen verhältnismässig schwach im Eintritts  kegel, dagegen am stärksten etwa in der  Mittelzone des zylindrischen Teils, um gegen  die Austrittsstelle hin wieder leicht abzu  nehmen.

   Diese Erscheinungen haben dazu ge  führt, den zylindrischen Austrittsteil, oder  wenigstens dessen Innenwand, in der Regel  in Form eines Futters, aus besonders hartem,  verschleissfestem Material herzustellen. Bei  dieser aus Gründen der Material- und Kosten  einsparung angestrebten Ausführung hat es  sich aber in gewissen Fällen gezeigt, dass  dann, umgekehrt wie bei gleicher Material  wahl, für alle diese Teile der Eintrittskegel  sich schneller abnützte als der zylindrische  Teil     bezw.    dessen Hartfutter, so dass der ge-    wünschte durch den Eintrittskegel erreichte  allmähliche Übergang von     Strahlrohr    zu dem  zylindrischen Teil der Düse verloren -ging.

    Diese schnellere Abnützung des     Eintritts-          kegeln    führte     zuweilen    sogar dazu, dass das  Hartfutter an seinem Eintrittsende     freigelegt     wurde, wodurch     die    Düse vorzeitig     vollkom-          men    unbrauchbar wurde. Um dies zu vermei  den, wurde versucht, die Düse derart quer zu  teilen, dass der eine Teil den Eintrittskegel  bildet und der andere Teil die     zylindrische     Austrittsfläche aufweist. Hatte sich bei dieser  geteilten Ausführung der Eintrittskegel vor  zeitig abgenützt, so konnte er ausgewechselt  werden, um die Beschädigung des zylindri  schen Austrittsteils zu vermeiden.  



  Die     Anordnung    derartiger quergeteilter  Düsen ist nun in der Regel so, dass die bei  den Düsenteile mit Flächen, - zum Beispiel  von     Bunden,        aneinanderliegen    und zusammen  durch eine     Überwurfmutter    an dem Strahl  rohr gehalten sind. Hierbei konnte es bei der       Kontrolle    der Düsenteile oder bei dem Aus  wechseln des Eintrittskonus geschehen; dass      es übersehen wurde, den gebrauchten oder  einen neuen Eintrittskegel anzubringen, bevor  der zylindrische Austrittsteil mittels der Über  wurfmutter am Strahlrohr befestigt wurde.  Bei Wiederinbetriebnahme der Düse musste  dies zu einer raschen Zerstörung des durch  das Hartfutter besonders teuren zylindrischen  Austrittsteils führen.  



  Die Erfindung bezweckt, die Vorteile,  welche bei Querteilung der Düse erhalten  werden, beizubehalten, dabei aber den ge  nannten Nachteil der Querteilung in der bis  herigen Ausführung zu vermeiden.  



  Die Erfindung     betrifft    eine quergeteilte  Strahldüse für körniges Gut, wie Sand, Ze  ment und dergleichen, bei welcher der eine  Teil eine     kegelige    Eintrittsfläche und der an  dere Teil eine zylindrische Austrittsfläche  aufweist, die durch eine innere Verkleidung  aus widerstandsfähigerem Material als der  äussere Teil gebildet ist. Gemäss der Erfin  dung sind beide Teile miteinander zu einer  ungeteilt am Strahlrohr anzubringenden Ein  heit miteinander verbunden.

   Um nach Mög  lichkeit eine unerwünschte Lösung oder Ent  fernung des Befestigungsmittels auszuschlie  ssen, kann die Strahldüse zweckmässig in der  Weise ausgebildet sein, dass der Eintrittsteil  und der Austrittsteil durch wenigstens ein Lot  miteinander verbunden sind, so dass die Zer  legung in den Eintrittsteil und den Austritts  teil nur durch Zerstörung des Lotes möglich ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel ver  anschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die an einem Strahlrohr an  gebrachte Düse im Längsschnitt.  



       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstab einen  Schnitt durch eine Verbindungsstelle der bei  den Düsenteile.  



  Der Eintrittskegel l und der zylindrische  Teil 2 der Düse liegen mit ihren Bunden 1',  2' aneinander. Der Eintrittskegel 1 ist mit  seinem Bund 1' aus einem Stück gefertigt.  Ebenso besteht der äussere Stahlmantel des  mit dem Hartfutter 2" ausgekleideten zylin  drischen Teils 2 mit dem Bund 2' aus einem  Stück. An zwei Stellen der     Bunde    1', 2' sind    die Teile 1, 2 durch ein Lot 3, zum Beispiel  ein Weichlot, zu einem Stück miteinander  verbunden, so dass die Zerlegung der Düse  in den Eintrittsteil und den Austrittsteil nur  durch Zerstören, zum Beispiel Schmelzen des  Lotes, möglich ist. Die Düse 1, 2 ist durch  eine     Überwurfmutter    4 an der Mündung des  Strahlrohres 5 befestigt.  



  Soll nach einer geraumen Zeit eine     l@on-          trolle    der     Düse    auf ihren Verschleiss vorge  nommen werden, so wird die     Überwurfmutter     4 abgeschraubt und die Düse 1, 2 aus dem  Strahlrohr 5 herausgenommen. Zeigt sich die  Düse sowohl hinsichtlich des zylindrischen  Teils 2     bezw.    seines Hartfutters 2" als auch  hinsichtlich des Eintrittskegels als noch wenig  abgenutzt, wird sie mittels der     Überwurfmut-          ter    4 wieder am Strahlrohr 5 befestigt.

   Ein  Befestigen lediglich des zylindrischen Teils 2  ohne den Eintrittskegel 1 am Strahlrohr, wie  dies bei den     Ausführungen    mit voneinander  getrennten Teilen vorkommen kann, was     zrr     den erwähnten zerstörenden Wirkungen beim  Weiterstrahlen führen kann, ist hier infolge  der Lote 3 vollkommen ausgeschlossen.  



  Erweist sich dagegen bei der Kontrolle  der Verschleiss wenigstens eines der Teile,  zum Beispiel des Eintrittskegels 1, schon weit  vorgeschritten, so kann die Düse 1, 2 durch  eine neue Ersatzdüse ersetzt werden, worauf  sofort     weitergestrahlt    werden kann. Die ent  fernte Düse kann unterdessen in der Werk  statt durch leichtes Erwärmen der Lötstellen  3 die Verbindung der Teile 1, 2 gelöst, der  abgenützte Eintrittskegel 1 durch einen neuen  ersetzt und durch Weichlot an den bisherigen  Lötstellen wiederum mit dem noch     weiter    ge  brauchsfähigen zylindrischen Teil 2 zu einer  Düse vereinigt werden.  



  Gegenüber dem dargestellten und beschrie  benen     Ausführungsbeispiel    sind abweichende  Ausführungen möglich. Beispielsweise kann  die Verbindung des Eintrittsteils und des  Austrittsteils anstatt durch ein Lot durch an  dere Befestigungsmittel, zum Beispiel durch  Nieten, Stifte, Schrauben usw., bewirkt sein.  Ferner kann der Eintrittsteil und der Anbau  der Düse am Strahlrohr anders als auf der      Zeichnung dargestellt ausgeführt sein, zum  Beispiel in der Weise, dass die Aussenfläche  des Eintrittsteils anstatt zylindrisch, als Kegel  fläche mit nach unten abnehmendem Durch  messer ausgebildet ist, wobei das     Strahlrohr     anstatt     zylindrisch,    zwecks Ausbau der Düse  dieser entsprechend kegelförmig gestaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quergeteilte Strahldüse für körniges Gut, wie Sand, Zement und dergleichen, bei wel cher der eine Teil eine kegelige Eintritts- fläche und der andere Teil eine zylindrische Austrittsfläche aufweist, die durch eine innere Verkleidung aus widerstandsfähigerem Mate rial als der äussere Teil gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass beide Teile miteinander zu einer ungeteilt am Strahlrohr anzubringen den Einheit verbunden sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Strahldüse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Eintrittsteil und der Austrittsteil durch wenigstens ein Lot miteinander verbunden sind, so dass eine Zerlegung der Einheit in den Eintrittsteil und den Austrittsteil nur durch Zerstörung des Lotes möglich ist. 2. Strahldüse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, bei welcher die beiden Dü senteile mit Flächen von Bunden aneinander- liegen, dadurch gekennzeichnet, dass das Lot an den Bunden angebracht ist.
CH232178D 1942-12-30 1942-12-30 Quergeteilte Strahldüse für körniges Gut, wie Sand, Zement u. dgl. CH232178A (de)

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