CH232157A - Röhrenvoltmeter. - Google Patents

Röhrenvoltmeter.

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CH232157A
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CH
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tube
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resistor
cathode
capacitor
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/10AC or DC measuring bridges
    • G01R17/16AC or DC measuring bridges with discharge tubes or semiconductor devices in one or more arms of the bridge, e.g. voltmeter using a difference amplifier

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  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description


  



     Böhrenvoltmeter.   



   Zur Messung von Wechselspannungen, wobei der Stromquelle nur eine geringe Energiemenge entnommen werden darf, wird häufig ein Röhrenvoltmeter mit einer als Anodendetektor geschalteten Verstärkerröhre angewendet, wobei die zu messende Spannung dem Steuergitter der Röhre zugeführt wird. In der Praxis werden derartige   Rohren-    voltmeter bisweilen ausserdem zur Messung von Gleichstromspannungen angewendet.'
Es ist üblich, bei derartigen Röhrenvoltmetern die erforderliche, verhältnismässig hohe    Steuergittervorspannung wenigstens teilweise    einem in die Eathodenleitung der Rohre ge  schalteten    Widerstand zu entnehmen und die zu messende Wechselspannung zwischen das Steuergitter und das von der Kathode abliegende Ende des   Eathodenwiderstandes    anzulegen.

   Der genannte Eathodenwiderstand, der somit einen Teil des Eingangskreises des Röhrenvoltmeters bildet, ist dabei von einem Kondensator überbrückt, der eine solche   Ka-      pazität    besitzen soll, dass die   RC-Zeit    der Parallelschaltung groB in bezug auf die Dauer der Periode der niedrigsten zu messenden Frequenz ist. Es kann z. B. ein   Kon-      densator    von etwa 8, uF zur Anwendung gelangen.



   Ein Nachteil des bekannten Röhrenvolt  meters    der beschriebenen Art ist, dass es sich nicht zur Messung von verhältnismässig hohen Wechselspannungen, z. B. Wechselspannungen mit einem höchsten Augenblickswert von 150 Volt oder mehr, eignet.



   Gemäss der Erfindung wird der genannte Nachteil bei derartigen Röhrenvoltmetern dadurch vermieden, daB in den Eingangskreis des Röhrenvoltmeters und in Reihe mit dem den   Eathodenwiderstand    der Röhre   über-    brückenden Kondensator ein hochohmiger Widerstand von z. B. 100000 bis   500000    Ohm geschaltet wird.



   Die Erfindung beruht auf der   Erkennt-    nis, daB bei den vorbekannten Röhrenvoltmetern sofort nach dem Anschluss einer zu messenden hohen Wechselspannung an die  Eingangsklemmen das Steuergitter während einer kurzen Zeit absatzweise ein derart hohes positives Potential in bezug auf die Kathode erhält, dass zwischen diesen beiden Elektroden   Durchschlagserseheinungen auftreten,    die Beschädigung der Kathode zur Folge haben, was viele Nachteile mit sich bringt.



   Durch Anwendung eines erfindungsgemäss geschalteten hochohmigen Widerstandes werden   Durchschlagserscheinungen    und daher Beschädigungen der Kathode vermieden, da jetzt der stets vor dem Auftreten von   Durchschlagserscheinungen    einsetzende Gitterstrom am hochohmigen Widerstand einen solchen Spannungsabfall entstehen   läBt, dass    das Gitter höchstens ein gringes, unschädliches positives Potential in bezug auf die Kathode aufweisen kann.



   Der hoehohmige Widerstand kann z. B. in den Leiter geschaltet sein, der das Steuergitter der Röhre mit der betreffenden Eingangsklemme verbindet. Beim Vornehmen von Messungen tritt in diesem Falle jedoeh dieser   hochohmige    Widerstand samt der Gitterkathodenkapazität der Röhre als Spannungsteiler auf, so   da,    bei hohen Frequenzen, bei denen die   Gitterkathodenkapazität    eine geringe   Reaktanz    besitzt, eine   beträcht-      liche Schwächung    der zu messenden Spannung auftritt, die ausserdem frequenzabhängig ist.

   Im Zusammenhang damit ist vorzugsweise der   hochohmige    Widerstand in Reihe mit   dem Überbrückungskondensator    parallel zum   Kathodenwiderstand    der Röhre   gesehaltet.   



   Nach dem Anlegen der Messspannung ist nach Verlauf einer durch den Widerstand und die Kapazität des Eingangskreises bedingten Zeitdauer der Überbrüekungskondensator des Kathodenwiderstandes annähernd bis auf die der MeBspannung entsprechende Spannung geladen. Nach Verlauf dieser Zeitdauer können naturgemäss zwischen Steuergitter und Kathode keine   Durehsehlags-    erscheinungen entstehen. Da in diesem Falle der   hochohmige Widerstand entbehrt    werden kann und dieser Widerstand einen frequenzabhängigen Messfehler veranlasst, wird der   hochohmige Widerstand    vorzugsweise einige Zeit nach dem Anlegen der Messspannung und vor der eigentlichen Messung ausgeschaltet, z. B. mit Hilfe eines federnden, in der Ruhestellung geöffneten KurzschluBschalters.

   Bei sehr niedrigen   Messspannungs-    frequenzen tritt im allgemeinen bei dem Kurzschluss des Widerstandes noch ein Kon  densatorladestrom    und mithin gleichfalls ein Gitterstrom auf. Dieser Gitterstrom kann ge  wünschtenfalls dadurch beschränkt    werden, dass der Widerstand stufenweise kurzgeschlossen wird.



   Nachstehend wird an Hand der beiliegenden Zeichnung eine beispielsweise   Ausfüh-      rungsform    des   Rohrenvoltmeters    gemäss der Erfindung näher erläutert.



   Bei dem dargestellten Röhrenvoltmeter in Brüekensehaltung wird die Speisespannung einer Batterie   1    entnommen und besteht der eine Brückenzweig aus Widerständen 2 und 3, der andere a. us einer   Dreipolröhre    4 mit einer indirekt heizbaren Kathode und einem von einem Papierkondensator 5 überbrückten   Kathodenwiderstand    6. In der   Messdiagonale    der Brückenschaltung liegt ein empfindlicher Strommesser 7. Die zu messende   Wechsel-    spannung wird den Eingangsklemmen 8 zugeführt, die unmittelbar mit dem Steuergitter der   Dreipolröhre    4 bezw. mit einem Anzapfpunkt des Widerstandes 3 verbunden sind.

   Der Spannungsabfall am Widerstand 6 und jener am im Eingangskreis liegenden Teil des Widerstandes 3 bilden zusammen die Steuergittervorspannung für die Dreipolrohre. Die Spannungen an den Widerständen 8 und 3 sind entgegengesetzt gerichtet und derart gewählt, dass die   Dreipolrohre    als Anodendetektor wirksam ist.



   Um   Durchscblagserscheinungen    zwischen Steuergitter und Kathode der   Dreipolröhre    4 beim plötzlichen Anlegen einer zu messenden hohen Wechselspannung zu vermeiden, ist in Reihe mit dem Kondensator 5 ein hoch  ohmiger      Schutzwiderstand    10 geschaltet, der vor dem Ablesen des Messers 7 mit Hilfe eines durch die Wirkung einer Feder 11 normalerweise geöffneten Schalters 12 kurz geschlossen werden kann. Um fehlerhafte Ablesungen unmöglich zu machen, ist es vorteilhaft, wenn der Schalter in der Ruhestellung das MeBinstrument   kurzschlieBt.   



   Es ist einleuchtend, daB das   SchlieBen    des Schalters 12 einige Zeit (z. B. 2 bis 4 Sekunden) nach dem Anlegen der zu messenden Wechselspannung selbsttätig mit Hilfe von an sich bekannten Mitteln erfolgen kann, z. B. mit Hilfe eines in die   Kathoden-oder    Anodenleitung der   Dreipolröhre    geschalteten Relais. Die beschriebenen Mittel sind selbstverständlich auch anwendbar an   Röhrenvolt-    metern, bei denen eine   Mehrgitterrohre    an   n    Stelle der Dreipolrohre 4 benutzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rohrenvoltmeter zur Messung von Wech- selspannungen mit einer als Anodendetektor geschalteten Verstärkerrohre, bei dem die zu messende Wechselspannung dem Steuergitter der Röhre zugeführt wird und die Steuergittervorspannung wenigstens teilweise einem in der Eathodenleitung der Röhre liegenden und einen Teil des Eingangskreises bildenden Widerstand entnommen wird, der von einem Kondensator überbrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daB im Eingangskreis und in Reihe mit dem Überbrückungskondensator ein hochohmiger Widerstand liegt.
    UNTERANSPRUOEE : 1. Röhrenvoltmeter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Kathodenwiderstand der Röhre die Reihenschaltung des Überbrückungskondensators und des hochohmigen Widerstandes geschaltet ist.
    2. Röhrenvoltmeter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der hochohmige Widerstand ausschaltbar ist.
    3. Röhrenvoltmeter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hochohmige Widerstand von einem federnden, in der Ruhestellung geöffneten Eurzsehlusssohalter überbrückt ist.
    4. Rohrenvoltmeter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeiohnet, dass der Kurzschlussschalter so ausgebildet ist, dass er in der Ruhestellung das Anzeigeinstrument ausschaltet.
    5. Röhrenvoltmeter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bedienung des Eurzschlussschalters ein mit Hilfe einer von dem Anodenstrom der als Anodendetektor geschalteten Verstärkerröhre abhängigen Grole gesteuerten Relais vorgesehen ist.
CH232157D 1942-02-25 1943-02-23 Röhrenvoltmeter. CH232157A (de)

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NL232157X 1942-02-25

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CH232157D CH232157A (de) 1942-02-25 1943-02-23 Röhrenvoltmeter.

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