DE1816202A1 - Elektrische Messschaltung - Google Patents
Elektrische MessschaltungInfo
- Publication number
- DE1816202A1 DE1816202A1 DE19681816202 DE1816202A DE1816202A1 DE 1816202 A1 DE1816202 A1 DE 1816202A1 DE 19681816202 DE19681816202 DE 19681816202 DE 1816202 A DE1816202 A DE 1816202A DE 1816202 A1 DE1816202 A1 DE 1816202A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- operational amplifier
- terminal
- input
- output
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 9
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 claims description 3
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 13
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 10
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 5
- 244000000626 Daucus carota Species 0.000 description 1
- 235000002767 Daucus carota Nutrition 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000009466 transformation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R19/00—Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
- G01R19/18—Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof using conversion of DC into AC, e.g. with choppers
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/72—Gated amplifiers, i.e. amplifiers which are rendered operative or inoperative by means of a control signal
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Amplifiers (AREA)
- Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
Description
RCA 58 689 6675-68
US Serial number 694 169 Sch/eak
Piled Dec.28, 1967
Anmelder: Radio Corporation
of America
Anmelder: Radio Corporation
of America
BItEKTRISCHE MEßSCHAlTUNG
Die Erfindung betrifft eine elektrische Meßschaltung mit einem Operationsverstärker, dessen Eingang die elektrische
Meßgröße über einen Eingangswiderstand zugeführt wird und dessen Ausgangsspannung über einen Widerstand auf seinen
Eingang zurückgeführt wird.
Derartige Schaltungen, die sich insbesondere für die Messung kleiner Ströme und Spannungen eignen, sind bekannt. Unter
Operationsverstärker ist ein Gleichspannungsverstärker hohen Verstärkungsfaktors mit hoher Eingangsimpedanz und
niedriger Ausgangsimpedanz zu verstehen, dessen Ausgangsund
Eingangskiemmen über eine Rückführungsimpedanz verbunden
sind. Flir Strom und Spannungsmessungen ist diese Rückführungsimpedanz
üblicherweise ein Widerstand, dem zur Vermeidung unerwünschter Schwiigmgen eine Kapazität zugeschaltet
ist. Durch eine Einstellung des Widerstandsverhältnisses eines Eingangswiderstandes, der normalerweise zwischen die
Meßstrom- oder MeSspannungsqiielle und die Eingangsklemme des
Operationsverstärkers geschaltet ist, und das Rückführungswiderstandes
lässt sich erreichen, daß am Ausgang des Operationsverstärkers eine Spannung entstellt, welche mit dem Eingangsstrom
oder der Eingangsspannung über ainen !faktor verknüpft
ist, der vom Verhältnis des Eingangs- und des Rückführungswiderstandes
abhängt.
Die Verwendung eines oder mehrerer Operationsverstärker
009809/0930
erlaubt die Transformation eines Eingangsstromes oder einer Eingangsspannung von einem Bereich in einen anderen Bereich,
der mit üblichen Voltmetern bequem meßbar ist. Wenn jedoch die zu messenden Eingangsspannung sehr niedrig ist, kann sie
durch Rauschen überdeckt werden, so daß eine genaue Messung nicht möglich ist.
Weiterhin neigen Gleichspannungsoperationsverstärker zu Nullpunktsverschiebungen und zu Drift. Das Ausgangsaignal
des Gleichspannungsoperationsverstärkers kann einen von Null verschiedenen Wert anzeigen, wenn die Eingangsspannung Null
ist, dh. daß die Ausgangsspannung gegenüber ihrem richtigen
Wert verschoben ist. Auch kann 3ich die Größe dieser Verschiebung zeitlich verändern, dh., es tritt eine Drift ein.
Zur Verhinderung von Nullpunktsverschiebungen und von Drifterscheinungen
fügt man in den Verstärker einen Chopper ein. Die Eingangsgleichspannung oder der Eingangsgleichstrom wird
sowohl dem Gleichspannungsverstärker als auch dem Chopper zugeführt. Das Wechselstromausgangssignal des Choppers wird
verstärkt und anschließend synchron gleichgerichtet und dem Gleichspannungsverstärker so zugeführt, daß eine an seinem
Ausgang auftretende Nullpunktsverschiebung oder Drift neutralisiert
wird.
Derartige mit einem Chopper versehene Operationsverstärker
enthalten Kapazitäten, die bei Anlegen einer Überspannung oder eines Überstromes an den Eingang des Operationsverstärkers
so stark aufgeladen werden können, daß der Chopperoperationsverstärker für Zeiträume von einigen Perioden bis zu 45 Sek.
"zugeatopft" werden kann. Wenn man mit einer solchen Meßschaltung
unter Verwendung eines Operationsverstärkers anfänglich einen falschen Meßbereich wählt, dann wird die Meßschaltung
in dieser Weise übersteuert. Von großer Bedeutung ist dies insbesondere, wenn der genaue Meßbereich nicht bekannt ist und man mehrere Meßbereiche durchprobieren muß, bis
003809/0330
man den richtigen gefunden hat. Eine solche ein "Zustopfen" bewirkende Übersteuerung blockiert die Meßschaltung so lange,
bis die Kondensatoren wieder entladen sind, so daß die Schaltung für Strom und Spannungsmessungen solange nicht benutzt
werden kann, solange die Spannung oder der Strom nicht verschwunden sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Strom-oder Spannungsmeßeinrichtung, welche nicht in dieser
Weise übersteuert wird, wenn die Eingangs spannung oder der Eingangsstrom den eingestellten Strom oder Spannungsbereich
überschreitet.
Bei einer elektrischen Meßschaltung mit einem Operationsverstärker, dessen Eingang die elektrische Meßgröße über
einen Eingangswiderstand zugeführt wird und dessen Ausgangsspannung über einen Widerstand auf seinen Eingang zurückgeführt
wird, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen dem Eingang und dem Ausgang des Operationsverstärkers eine
eine Schwellenspannung aufweisende Schutzschaltung geschaltet ist, welche bei Anliegen einer unterhalb ihres Schwellwertes
liegenden Spannung einen so hohen Widerstand hat, daß die am Ausgang des Operationsverstärkers erscheinende Ausgangsspannung
praktisch nicht beeinflußt wird, bei Anliegen einer ihren Schwellwert überschreitenden Spannung dagegen einen
genügend niedrigen Widerstand hat, um eine Übersteuerung des Operationsverstärkers durch dessen Eingangsspannung zu verhindern.
Die Erfindung ist im Folgenden anhand der Darstellung eines
Ausführungsbeispiela näher erläutert. Es zeigt
Pig.1 das Schaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Meßschaltung und
Fig.2 eine Tabelle der Punktionen und Schalterstellungen
der Meßschaltung nach Figur 1.
009809/09 3 0
Die zu messende Spannung oder der zu messende Strom wird zwischen die Eingangsklemme 10 und Masse oder Bezugspotential
12 angelegt. Wie der Kreis 14 und die Linie 16 andeuten, kann
die mit der Klemme 10 verbundene Leitung abgeschirmt sein, wobei die Abschirmung an Masse liegt. Obwohl es aus Gründen
der Klarheit der Zeichnung im Einzelnen nicht dargestellt ist, sind erforderlichenfalls alle Leiter und Bauelemente
sorgfältig abgeschirmt.
Die Klemme 10 ist mit dem Anschluß 1 eines Schalters I verbunden, der drei Anschlüsse 1, 2 und 3 hat. Der Anschluß 2
des Schalters I, 1-2, ist über einen üblichen Widerstand 42
mit einer Klemme 44 verbunden, welcher ein Prüfsignal zugeführt werden kann. Der Anschluß 1-3 ist mit Masse 12 verbunden.
Der Schaltarm des Schalters I ist mit dem Schaltarm eines Schalters II verbunden, welcher zwei Anschlüsse 1 und
2 hat. Der Anschluß II-2 ist über drei in Reihe geschaltete Widerstände 18, 20 und 22 mit dem Eingang 24 eines Operationsverstärkers
26 verbunden. Die Kathode einer Diode 28 liegt am Verbindungspunkt der Widerstände 20 und 22 und der Anode
einer Diode 30. Die Anode der Diode 28 ist mit der Kathode der Diode 30 zusammen an den Masseanschluß des Operationsverstärkers
26 und die Masseklemme 12 angeschlossen.
Ein Pilterkondensator 32 liegt zwischen der Ausgangsklemme
und der Eingangsklemme 24 des Operationsverstärkers 26. Die Ausgangsklemme 34 ist ferner mit dem Schaltarm eines Schalters
IV verbunden, welcher Anschlüsse 1, 2 und 3 hat. Der Verbindungepunkt
der Widerstände 18 und 20 liegt über entsprechende Widerstände 36, 38 und 40 an den Schalteranschlüssen IV-1,
IV-2 und IV-3. Der Widerstand 40 kann einen größeren Wert als
der Widerstand 38 haben, der seinerseits größer als der Widerstand 36 sein kann.
Der Arm des Schalters III ist mit dem Schalteranschluß II-2 verbunden. Der Schalter III hat vier Anschlüsse I, II, III
009809/0930
und IV. Die Schalteranschlüsse III-1, III-2 und III-3 sind
über entsprechende Widerstände 46, 48 und 50 mit Masse 12 verbunden. Der Schalteranschluß II1-4 liegt am Verbindungspunkt der Widerstände 18 und 20. Der Widerstand 46 ist
größer als der Widerstand 48, welcher wiederum größer als der Widerstand 50 ist.
Die Ausgangsklemme 34 des Operationsverstärkers 26 ist mit
einem Anschluß II eines Schalters V verbunden. Der Anschluß V-2 liegt am Anschluß 2 eines Schalters VI. Der Schaltarm
des Schalters VI ist über einen Widerstand 52 an eine Eingangsklemme
54 eines weiteren Operationsverstärkers 56 angeschlossen. Die Ausgangsklemme 58 des Operationsverstärkers
56 ist über einen Filterkondensator 60 mit seiner Eingangsklemme
54 verbunden. Die Ausgangsklemme 58 liegt ferner am Schaltarm eines Schalters VII, der zwei Anschlüsse 1 und 2
hat. Die Anschlüsse VII-1 und VII-2 sind mit der Klemme 54
über entsprechende Widerstände 62 und 64 verbunden, von denen der Widerstand 62 größer als der Widerstand 64 ist.
Die Ausgangsklemme. 58 ist mit der Eingangsklemme 54 des Operationsverstärkers 56 ferner über eine Schwellenwertschaltung
65 verbunden, die einen sehr hohen Widerstand hat, wenn die an ihr liegende Spannung unterhalb eines Schwellwertes
liegt, und die einen niedrigen Widerstand hat, wenn die an. ihr liegende Spannung oberhalb des Schwellwertes liegt.
Diese Schwellenwertschaltung 65 umfaßt eine Verbindung von der Ausgangsklemme 58 zur Kathode eines eine Durchbruchsspannung
aufweisenden Bauelementes, wie eine Zenerdiode 66, und: zur Anode einer anderen Zenerdiode 68. Die Anode der
Zenerdiode 66 ist mit der Anode einer Gleichrichterdiode 70
verbunden, deren Kathode an der Anode einer zweiten G-leichrichterdiode
72 liegt. Die kathode der Dioden 72 und 68 sind
unmittelbar zusammengeschaltet. Die Anode der Diode 66 ist über einen Widerstand 74 mit der Klemme 76 einer nicht dargestellten
Spannungsquelle verbunden,,; die negativ gegenüber
Masse ist, Die Kathode der Diode 68 ist über einen Widerstand
00S8O9/.Ö93Ö "
78 an eine Klemme' 80 einer gegenüber" massepo-sitlven, nicht
dargestellten Spannungsquelle angeschlossen. Der Verbindungspunkt der Dioden 70 und 72,liegt über einem Widerstand 82 an ·
Masse. Dieser Verbindungspunkt ist ferner mit der Kathode einer Diode 84 und der Anode einer Diode 86 verbunden, wobei
die Anode der Diode 84 und die Kathode der Diode 86 zusammengeschaltet sind und dieser Zusammenschaltungspunkt mit der
Eingangsklemme 54 des Operationsverstärkers 56 verbunden ist. Der Zweck und die Betriebsweise der Schwellenwertschaltung
ist im folgenden erläutert.
Der Schaltarm des Schalters V ist mit einem Dynamikfilter
85 verbunden, welches zwei in Reihe geschaltete veränderbare Widerstände 89 und 88 enthält. Der Widerstand 88 liegt am
Eingangsanschluß 90 eines Spannungsverstärkers 92, der Verbindungspunkt
der Widerstände 89 und 88 liegt über einem Kondensator 94 an Masse.
Der Ausgang des Verstärkers 92 ist mit dem Eingang eines Stromverstärkers
96 verbunden, dessen Ausgang wiederum mit dem Eingang 90 des Verstärkers 92 über einen Widerstand 98 und
einem in Reihe mit diesem geschalteten veränderbaren Widerstand 100 verbunden ist. Die Widerstände 98 und 100 sind durch
einen Filterkondensator 102 überbrückt. Der Ausgang des Verstärkers 96 ist mit der Eingangsklemme 54 des Operationsverstärkers
56 über die Reihenschaltung eines Blockkondensators 104 mit einem Widerstand 106 verbunden. Das Dynamikfilter 85
dient der Unterdrückung von Rauschstörungen in der Schaltung, welche die Messung kleiner Gleichströme unsicher machen würde.
Der Sehalteranschluß II-1 ist über ein Filternetz 107 mit den
Eingangsklemmen 115 und 121 eines Operationsverstärkers' 116
verbunden. Das Filter 107 enthält einen Widerstand 108;, dessen eines Ende an dein Schalteranschluß II™ 1 und dessen - ·
anderes Ende an Masse 12 liegt, Ferner enthält das Filter 107'
die Primärwicklung eines Transformators ■ 1'10, dar über den ; ;
00980 OVO 9 30"
Widerstand 108 geschaltet ist. Die Sekundärwicklung des
Transformators 110 und die Primärwicklung eines Transformators 112 sind in Reihe geschaltet, wobei ihr 'Verbindungspunkt ebenfalls an Masse 12 liegt. Ein Anschluß der Sekundärwicklung
des Transformators 112 ist auch an Masse angeschlossen.
Der Ausgang des Filters 107 ist über einen Eingangswiderstand 114, der zwischen Masse und die Eingangsklemme 115
des Operationsverstärkers 116 geschaltet ist, und über zwei
in Reihe geschaltete Widerstände 118 und 120, die zwischen dem nicht geerdeten Anschluß der Sekundärwicklung des Transformators
112 und die andere Klemme 121 des Operationsverstärkers 116 geschaltet sind, mit den Eingangsklemmen 115
bzw. 121 verbunden. Der Verbindungspunkt der Widerstände
118 und 120 liegt an der Kathode einer Schutzdiode 122 und an der Anode einer weiteren Schutzdiode 124. Die Anode>der
Diode 122 und die Kathode der Diode 124 sind zusammen und an Masse 12 geschaltet.
Die Ausgangsklemme des Operationsverstärkers 116 ist mit
seiner Eingangsklemme 115 über die Parallelschaltung eines veränderbaren Widerstandes 126 mit einem Überbrückungskondensator
168 verbunden. Ferner ist die Ausgangsklemme des Operationsverstärkers 116 über einen Kondensator 117 mit dem
Anschluß 1 des Schalters VI verbunden.
Die Schalter I bis VII der Schaltung nach Figur 1 dienen zum
Umschalten verschiedener Meßfunktionen, wie nun erläutert wird.
Es sei zunächst angenommen, daß die Schalter I-VII diejenige
Stellung einnehmen, welcher die Zeile 1 der Figur 2 entspricht,
welche mit 0,001 bis 0,01 pA fiLeichstrombezeichnet
ist. Dann fließt ein sehr kleiner zu messender Strom über die Widerstände 20 und 22 in den Operationsverstärker 26, während
009809/0930
der Widerstand B durch den Schalter III kurzgeschlossen ist. Wegen der Stellung des Schalters II erhält der Operationsverstärker
116 kein Eingangssignal. Ist die durch den Eingangsstrom hervorgerufene Spannung größer als die Schwellspannung
einer der Dioden 28 oder 30 in deren Durchlaßrichtung, dann fließt in einer der Dioden 28 oder 30 ein Strom,
welcher die dem Operationsverstärker 26 zugeführte Spannung auf diesen Schwellwert begrenzt, sodaß dieser Verstärker
gegenüber Spannungen geschützt ist.
In bekannter Weise besteht ein Zusammenhang zwischen der Spannung am Ausgang 34 des Operationsverstärkers 26 und dem
in die Klemme 10 fließenden Strom, welches bei der genannten Stellung der verschiedenen Schalter durch den Wert des Widerstandes
40 bestimmt ist. Die Ausgangsspannung ist gleich der Eingangsspannung mal dem Rückführungswiderstand. Die Widerstände
20 und 22 und die Dioden 28 und 30 stellen lediglich eine Schutzschaltung dar.
Ein Blick auf die figuren 1 und 2 lässt erkennen, daß bei der Messung einer kleinen Gleichspannung das Dynamikfilter
85 eingeschaltet ist. Es ist praktisch ausgeschlossen zu
verhindern, daß eine elektrische Schaltung Störungen aufnimmt. Bei niedrigen Strommeßbereichen werden die in die
Schaltung eingestreuten Störspannungen so groß, daß die Messung ungenau wird. Zur Vermeidung von Auswirkungen dieser
eingestreuten, elektrischen Stör- und Rauschspannungen dient das Dynamikfilter 85 mit den Bauelementen 88 und 106.
Die Spannungen am Ausgang des Operationsverstärkers 26
werden dem Dynamikfilter 85 zugeführt, wenn sich der Schalter V in seiner Stellung2ΗΓ befindet. Die Phase der dem Dynamikfilter
auf diese Weise zugeführten Wechselspannungekomponente wird über die Einstellung des Widerstandes 89 so einjustiert,
daß die vom Ausgang des Filters 85 an die Eingangsklemme 54 des Operationsverstärkers 56 gelieferte Spannungswelle genau
009809/0930
um 180 Grad außer Phase mit der Eingangsspannung liegt.
Der Verötärkungsfaktor der hintereinander geschalteten Verstärker
92 und 96 wird mit Hilfe des Rückführungswiderstandes100
genau auf 1 eingestellt.
Die Gleichstromkomponente der dem Dynämikfilter 85 zugeführten
Spannung wird durch den Blockkondensator 104 entfernt. Daher befindet sich die vom Dynamikfilter 85 der
Eingangsklemme 54 des Operationsverstärkers 56 zugeführte Spannungswelle genau außer Phase mit der und hat genau die
gleiche Amplitude wie die veränderliche Wechselspannungsstörkomponente,
die an der Klemme 34 des Operationsverstärkers 26 auftritt. Durch Verwendung des Dvnamikfliters
85 wird die Messung niedriger Gleichspannungen somit nicht
durch Rauschen und elektrische Störungen beeinträchtigt, gegen welche die Meßeelmltung nicht abgeschirmt werden kann.
Der Ausgang des Operationsverstärkers 26 ist zur Eingangsklemme 54 des Operationsverstärkers 56 geführt, und in bekannter
Weise hängt die Spannung am Auegang 58 des Operationsverstärkers 56 vom Vehältnis des Rückführungswiderstandes
zum Eingangswiderstand 52 ab. Die Spannung an der Klemme 58
des Operationsverstärkers 56 liegt in einem zweckmäßigen
Bereich, beispielsweise von 0 bis 10 V, der leicht mit üblichen
Voltmetern gemessen werden oder automatisch arbeitenden Dateneingabegeräten zugeführt werden kann» Diese Spannung,
etwa durch ein Voltmeter angezeigt, ist ein Maß für die der
Eingangsklemme 10 zugeführte Spannung oder den Strom, und dieses Maß ist durch die Stellungen der Schalter III, IV und
VII bestimmt. Zur Messung von Gleichspannungen oder Gleichströmen
in anderen Meßbereichen werden die verschiedenen Schalter umgelegt, wie es in Figur 2 angeführt ist. Es sei
erwähnt, daß das Dynamikfilter 85 nur für die drei niedrigsten Gleichströmberelöhe verwendet wird.
Wenn die der Singangeklemme 54 augeführte Spannung so groß
009809/0930
würde, daß die Spannung an der Ausgangsklemme 58 den nutzbaren
Bereich übersteigt, dann würde der Operationsverstärker 56 durch Übersteuerung blockiert, dh., die Spannung
an seiner Ausgangsklemme 58 würde nicht mehr der an seiner Eingangskiemme 54 liegenden Spannung entsprechen, und bis
zum Abklingen dieser Übersteuerung wäre der Operationsverstärker 56 wirkungslos. Eine solche Blockierung des Operationsverstärkers
56 rührt von der Aufladung der nicht dargestellten, Kapazitäten enthaltenden Teile des chopperstabilisierten
Operationsverstärkers 56 auf eine Spannung her, die zu groß für einen richtigen Betrieb des Operationsverstärkers 56 ist.
Diese Übersteuerungsblockierung hört auf, wenn sich die
Kondensatoren entladen können. Während der Blockierdauer kann jedoch der zu messende Strom oder die Spannung verschwinden.
Durch Anschließen einer Schwellenwertschaltung 65 an die Klemmen 58 und 54 läßt sich eine solche Übersteuerungsblockierung
vermeiden.
Andererseits liegt jede Schwellenwertschaltung 65, die über den Operationsverstärker 56 geschaltet wird, parallel zu
einem der Widerstände 64 oder 62. Wenn der Widerstand der Schwellenwertschaltung zu niedrig ist, dann wird infolge
ihres Vorhandenseins jegliche, durch den Operationsverstärker 56 gelieferte Messung ungenau.
Damit die Schwellenwertschaltung 65 eine Übersteuerungsblokkierung
des Operationsverstärkers 56 unterbindet, muß sie bei
einer Spannung durchlässig werden, welche nur geringfügig
über dem Betriebsspannungsbereich des Operationsverstärkers
56 liegt.
Damit andererseits die Schwellenwertschaltung 65 die Genauigkeit
der mit Hilfe des Operationsverstärkers 56 durchgeführten Messungen nicht beeinflußt, muß sie, wenn sie nicht
009809/0930
durchlässig ist, einen Widerstand haben, der viele Male größer als der größte der Rückführungswiderstände 62 oder
64 ist, welche mit dem Verstärker 56 zusammengeschaltet sind. In einer praktischen Meßschaltung muß der Widerstand
der Schwellenwertschaltung 65 mindestens 10 MOhm sein, wenn
sie nicht durchlässig ist.
Die Bauelemente 66-80 der Schwellenwertschaltung 65 stellen
eine erste Impedanz dar, während die Bauelemente 84 bis 86 eine zweite Impedanz darstellen. Die beiden Impedanzen sind
in Reihe zwischen die Ausgangsklemme 58 und die Eingangsklemme 54 geschaltet, und der Widerstand 82 liegt zwischen dem Verbindungspunkt
der beiden Impedanzen und Masse. Damit bilden die Elemente 66-68 eine T-Schaltung, welche zwischen der
Ausgangsklemme 58 und der Eingangsklemme 54 liegt.
Wenn die T-Schaltung 66-68 in dieser Weise zwischen den Klemmen 58 und 54 des Verstärkers 56 liegt, dessen Leerlaufverstärkung
sehr hoch ist (etwa 50millionenfach) und. dessen Eingangs und Rückführungsstrom praktisch gleich ist, dann
läßt sich mathematisch zeigen, daß der Widerstand der so angeschlossenen T-Schaltung gleich dem Widerstand der Elemente
84 und 86 im Produkt mit einem binomischen Paktor ist, der gleich 1 plus dem Verhältnis des Widerstandes der ersten
Impedanz aus den Elementen 66 bis 78 zur Summe des Überbrückungswiderstandes
82 mit der ersten Impedanz 66 bis 78 ist. -
Der Widerstand der Elemente 84 und 86 kann in der Größenordnung
von 10 Ohm sein, da die ihnen zugeführte Spannung unterhalb der Durchlaßspannung liegt und der Widerstand 82
kann in der Größenordnung von 1 kOhm liegen. Weil die Dioden 70 und 72 Planardioden mit niedrigen Leckstrom sind und über
ihre entsprechenden Widerstände 74 und 78 in Sperrichtung
vorgespannt sind, liegt ihr Widerstand ebenso in der Größen-
11
Ordnung von 10 0hm. Daher kann der Widerstand der Elemente
66 bis 86 der Schwellenwertschaltung 65 sehr hoch im Vergleich
009809/0950
zum Rückführungswiderstand 62 sein, wenn die Zenerdioden 66 und 68 nicht im Durchbruch betrieben werden.
Da der Widerstand der Schwellenwertschaltung 65, wenn sie sich in ihrem Zustand hohen Widerstands befindet, sehr hoch
im Verhältnis zum Widerstand 62 ist, beeinflußt sie die mit Hilfe des Operationsverstärkers 56 durchgeführten Messungen
nicht. Wenn jedoch die zwischen den Klemmen 58 und 54 des Operationsverstärkers 56 liegende Spannung den Betriebsbereich
des Operationsverstärkers 56 übersteigt, dann hat die an den Zenerdioden 66 und 68 liegende Spannung eine
Richtung und einen Wert, bei dem die Zenerdioden durchbrechen. Das heißt, wenn die der Eingangsklemme 54 des Operationsverstärkers
56 zugeführte Spannung so groß ist, daß der Verstärker 56 ohne Vorhandensein der Schwellenwertschaltung 65
in den Blockierzustand übersteuert würde, die Spannung an seiner Ausgangsklemme 58 ausreichend groß is*» daß eine der
Zenerdioden 66 oder 68 durchbricht und die Spannung auf einen Wert begrenzt, der nur wenig über dem Betriebswert des
Operationsverstärkers 56 liegt.
Eine der Dioden 70 oder 72 wird in Durchlaßrichtung vorgespannt, wenn die entsprechende Zenerdiode 66 oder 68 durchbricht,
so daß der Widerstand der nun durchlässigen Diode klein ist. Dann liegt an den Dioden 84 und .86 eine Spannung,
so daß eine von ihnen ebenfalls durchlässig wird und einen niedrigen Widerstand hat, so daß die Schwellenwertschaltung
65 insgesamt einen niedrigen Widerstand aufweist, und die Spannung am Ausgang 58 des Operationsverstärkers 56 auf einen
Wert abfällt, der gerade oberhalb seines Betriebsbereiches liegt. Der Operationsverstärker 56 wird dann nicht übersteuert.
Jedoch zeigt die Tatsache, daß die Spannung an der Klemme 58 oberhalb des Betriebsbereiches des Verstärkers 56 liegt, daß
ein Wechsel des Meßbereiches durch ein entsprechendes Um-
009809/0930
schalten der Schalter entsprechend Figur 2 auf einen höheren
Meßbereich notwendig ist. Wenn die Spannung an der Klemme oberhalb des Betriebsbereiches des Verstärkers 56 verbleibt,
dann werden die Schalter solange weitergeschaltet, bis die Spannung an der Klemme 58 auf einen Wert innerhalb des Betriebsbereiches
des Verstärkers 56 fällt. Da der Operationsverstärker 56 nicht blockiert wird, reagiert er unmittelbar,
auf die ihm zugeführte Spannung, und eine noch vorhandene Spannung oder ein Strom kann mit der Meßschaltung bestimmt
werden, sodaß die Messung schnell durchgeführt werden kann.
Bei der Bestimmung der Abs ehaltspannung bestimmter Vakuumrohren
wird die Betriebsspannung zwischen ihrer Anode und ihrer Kathode gelegt und eine Abschaltvorspannung ihrem
Steuergitter zugeführt. Selbst wenn die Röhre sperrt, fließen zwischen ihren verschiedenen Elektroden leckströme, die im
Kathodenkreis der Röhre auftreten, so daß der Abschaltpunkt durch eine Messung des im Kathodenkreis der Rohre fließenden
Ströme nicht sicher bestimmbar ist.
Es ist vorgeschlagen worden, daß man dem Steuergitter zusammen
mit der Abschaltgleichspannung eine Wechselspannung einer Grundfrequenz zuführt. Der Ausgangsstrom der Röhre im
Abschaltpunkt ist dann ein mit der Grundfrequenz pulsierender gleichgerichteter Strom, der dem Leckgleichstrom Überlagert
ist.
Jedoch entstehen infolge der Elektrodenkapazitäten der Röhre Leckströme der Grundfrequenz, welche ebenfalls zu dem pulsierenden
Ausgangsstrom beitragen. Dieser pulsierende Strom ist reich an Oberwellen. Die zwischen den Elektroden herrsehenden
Kapazitäten tragen jedoch wenig oder garnients zu
den Harmonischen des pulsierenden Stromes bei. Da auch der
leckstrom keinen Beitrag zu dem pulsierenden Strom leistet,
läflt sich durch eine Messung des Oberwellenanteils des pulsierenden
Stromes die Abschaltspannung der Möhre bestimmen.
009809/0930
Ein hochfrequentes Wechselspannungssignal läßt ein stabiles
Ausgangssignal schneller als ein niederfrequentes Signal entstehen, wobei es für eine schnelle Bestimmung des Abschal
tpunktes empfehlenswert ist, eine Harmonische der pulsierenden Welle auszusieben. Da die zwischen den Elek-.
troden bestehenden Kapazitäten nur wenig oder garnicht zum Oberwellenanteil der Ausgangsschwingung beitragen, läßt
sich über das Vorhandensein der Oberwelle die wahre Abschaltspannung der Röhre bestimmen. Die Überprüfung des Vorhandenseins
einer Harmonischen der Grundfrequenz beschleunigt und präzisiert damit die Abschaltspunktbestimmung der Röhre.
Die bei bei einer solchen Abschaltspunktprüfung auftretende
pulsierende Welle kann der Klemme 10 der beschriebenen Meßschaltung zugeführt werden, wobei die Schalter entsprechend
der Zeile 1-10 mV Wechselspannung nach Figur 2 eingestellt werden. Die pulsierende Welle wird dann dem Filter 107 zugeführt,
welches eine Harmonische, beispielsweise die zweite Oberwelle, des dem Steuergitter der Röhren zugeführten
Wechselstromes heraussiebt. Das Vorhandensein einer meßbaren Oberwellenspannung am Ausgang des Operationsverstärkers 56
zeigt an, daß eine Abschaltspannung am Gitter der geprüften Röhre anliegt. Die Stellungen der Schalter III und IV sind
bei diesem Test nicht von Bedeutung.
Wenn.die Nullpunktslage bei geerdetem Eingang überprüft werden
soll, dann werden die Schalter entsprechend der Zeile "Signal Ground11 in Figur 2 eingestellt.
Soll die Meßschaltung durch Anlegen einer Wechselspannung an die Eingangsklemme 44 geeicht werden, dann werden die Schalter
in die Stellung gemäß Zeile "Signal Test A.C." nach Figur 2 eingestellt. In dieser Stellung wird eine Normalwechselspannung
der Eingangsklemme 44 zugeführt und über den Normalwiderstand 42 auf den Eingang des Filters 107 gegeben. Durch
Veränderung der Frequenz des angelegten Signales lässt sich
009809/0930
die Durchlaßkurre des Filters 107 bestimmen..
Die letzte Zeile der Tabelle nach Pigur 2 zeigt die Schaltereins teilungen, wenn das Übertragungsverhalten der Meßschaltung
bei einer an ihrer Eingangsklemme 44 angelegten Nbrmalgleichspannung
überprüft werden soll=. Jedoch läßt sich jeder
Gleichspannungsmeßbereich durch Veränderung der Schalterstellungen und durch Veränderung des Wertee der Normaleingangsspannung, welche der Klemme 44 zugeführt wird, auf
einem dem gewählten Meßbereich entsprechenden V/ert überprüfen.
Gleichspannungsmeßbereich durch Veränderung der Schalterstellungen und durch Veränderung des Wertee der Normaleingangsspannung, welche der Klemme 44 zugeführt wird, auf
einem dem gewählten Meßbereich entsprechenden V/ert überprüfen.
009809/0930
Claims (7)
1. Elektrische Meßschaltung mit einem Operationsverstärker,
dessen Eingang die elektrische Meßgröße über einen Eingangswiderstand zugeführt wird und dessen Ausgangsspannung
über einen Widerstand auf seinen Eingang zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Eingang
(54) und dem Ausgang (28) des Operationsverstärkers (56) eine eine Schwellenspannung aufweisende Schutzschaltung
(66-+8Ö) geschaltet ist, welche bei Anliegen einer unterhalb
ihres Schwellwertes liegenden Spannung einen so hohen Widerstand hat, daß die am Ausgang des Operationsverstärkers
erscheinende Ausgangsspannung praktisch nicht beeinflußt wird, bei Anliegen einer ihren Schwellwert
überschreitenden Spannung dagegen einen genügend niedrigen Widerstand hat, um eine Übersteuerung des Operationsverstärkers
durch dessen Eingangsspannung zu verhindern.
2. Meßschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschaltung einen ersten und einen zweiten Reihenzweig
(66-80; 84,86) und einen Parallelkreis (82) mit je einem Paar Anschlüssen aufweist, wobei ein Anschluß des
ersten Reihenzweiges (66-80) mit der Ausgangsklemme (58) des Operationsverstärkers (56) und sein anderer Anschluß
mit einem Anschluß des zweiten Reihenzweiges (84, 86) verbunden ist und der verbleibende Anschluß des zweiten
Reihenzweiges mit der Eingangsklemme (54) des Operations<verstärkers
(56) verbunden ist, während der einen Widerstand umfassende Parallelzweig (82) vom Verbindungspunkt
(65) der beiden Serienzweige nach Masse geschaltet ist.
3. Meßschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Serienzweig ein Paar Dioden (70,72) und Schaltungselemente (66,68) zur Vorspannung dieser Dioden in
0098 09/0 930
ι?
Sperrichtung enthält.
4. Meßschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem ersten Serienzweig der eine Pol (Kathode) der einen
Diode (70) mit dem entgegengesetzten Pol (Anode) der anderen Diode (72) zusammengeschaltet ist und über beide
Dioden ein Paar Durchbruchsbauelemente (66, 68) geschaltet sind, deren Verbindungspunkt die Verbindung des
ersten Serienzweiges mit der Ausgangsklemme (58) des
Operationsverstärkers (56) bildet, und daß der Verbindungspunkt (65) zwischen den Dioden (70)(72) die Verbindung
des ersten Serienzweiges mit dem zweiten Serienzweig (84,86) darstellt.
5. Meßschaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Serienzweig ein paar antiparalleD/ges ehalte te
Dioden (84, 86) aufweist und zwischen dem Verbindungspunkt (65) der Dioden (70,72) des ersten Serienzweiges und der
. Eingangsklemme (54) des Operationsverstärkers (56) liegt.
6. Meßschaltung nach Anspruch 1 mit einer ersten Klemme (34) und einer zweiten Klemme (54), die über eine Impedanz (52)
und ein parallel zu dieser liegendes Dynamikfilter (85)
miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dynamikfilter einen Spannungsverstärker (92) zur Verstärkung der an der ersten Klemme (34) auftretenden
Spannung, welche Wechselspannungs- und Gleichspannungskomponenten hat, aufweist, wobei der Verstärkungsfaktor
praktisch gleich 1 ist, ferner eine Phasenschieberschaltung
(88*89,94) welche die Phase dieser Spannung um 180 Grad verschiebt, und ein Gleichspannungsblockierglied (104)
aufweist, welches die Gleichspannungskömponente dieser
Spannung zurückhält, ihre Wechselspannungskomponente jedoch
durchläßt.
7. Meßschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
009809/09 30
der Ausgang eines ersten Operationsverstärkers (26) mit der ersten Klemme (34) und der Eingang eines zweiten
Operationsverstärkers (56) mit der zweiten Klemme (54) verbunden ist.
009809/0930
L e e rs e ι ί e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US69416967A | 1967-12-28 | 1967-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1816202A1 true DE1816202A1 (de) | 1970-02-26 |
Family
ID=24787693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681816202 Pending DE1816202A1 (de) | 1967-12-28 | 1968-12-20 | Elektrische Messschaltung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3541462A (de) |
| DE (1) | DE1816202A1 (de) |
| FR (1) | FR1597269A (de) |
| GB (1) | GB1251379A (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE788936A (fr) * | 1971-09-27 | 1973-03-19 | Cit Alcatel | Integrateur compense en courant continu |
| CH542434A (de) * | 1972-07-28 | 1973-09-30 | Kistler Instrumente Ag | Piezoelektrische Messvorrichtung |
| US3924456A (en) * | 1973-08-17 | 1975-12-09 | Western Electric Co | Methods and apparatus for detecting the presence of cracks in a workpiece by the use of stress waves emitted therefrom |
| US3906214A (en) * | 1973-11-29 | 1975-09-16 | Us Air Force | Signal retaining analog integrator apparatus |
| US4751455A (en) * | 1985-12-04 | 1988-06-14 | Analog Devices, Inc. | Low frequency noise measurement system using sliding pole for fast settling |
| DE4140112A1 (de) * | 1991-12-05 | 1993-06-09 | Leybold Ag, 6450 Hanau, De | Verfahren und schaltung zur messung von teilchenstroemen |
| DE10040629B4 (de) * | 2000-08-16 | 2006-04-27 | Günter Prof. Dr.-Ing.habil. Rösel | Diskrete Niedrigststrommessung |
| CN106716093B (zh) * | 2014-03-27 | 2019-06-21 | 西铁城精密器件株式会社 | 压力检测装置 |
| US10972063B2 (en) | 2018-10-17 | 2021-04-06 | Analog Devices Global Unlimited Company | Amplifier systems for measuring a wide range of current |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3058068A (en) * | 1958-08-11 | 1962-10-09 | Beckman Instruments Inc | Clamping circuit for feedback amplifiers |
| US3072842A (en) * | 1960-07-01 | 1963-01-08 | Gen Precision Inc | Power supply protection device |
| US3187267A (en) * | 1961-07-24 | 1965-06-01 | Ling Temco Vought Inc | Amplifier including reference level drift compensation feedback means |
| US3166720A (en) * | 1962-06-25 | 1965-01-19 | North American Aviation Inc | Linear amplifier with a non-linear feed-back network |
| US3185934A (en) * | 1962-08-06 | 1965-05-25 | Electronic Associates | Direct coupled high gain transistor amplifier including short circuit protection means |
| US3268830A (en) * | 1963-08-13 | 1966-08-23 | Sam P Ragsdale | Operational amplifier gain control circuit utilizing non-linear devices |
-
1967
- 1967-12-28 US US694169A patent/US3541462A/en not_active Expired - Lifetime
-
1968
- 1968-12-20 DE DE19681816202 patent/DE1816202A1/de active Pending
- 1968-12-20 GB GB1251379D patent/GB1251379A/en not_active Expired
- 1968-12-27 FR FR1597269D patent/FR1597269A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1597269A (de) | 1970-06-22 |
| GB1251379A (de) | 1971-10-27 |
| US3541462A (en) | 1970-11-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3852725T2 (de) | Temperaturstabilisierter RF-Detektor. | |
| DE2244400A1 (de) | Schaltungsanordnung zur messung von wechselspannungen | |
| DE2012074A1 (de) | Einrichtung zur Widerstandsmessung an Bauelementen elektrischer Schaltungen | |
| DE1816202A1 (de) | Elektrische Messschaltung | |
| EP0026479A2 (de) | Elektromedizinisches Gerät | |
| DE2720556C3 (de) | Schaltung zum Anzeigen der Impedanzanpassung eines Signalkopplungsnetzwerkes | |
| DE3336949C2 (de) | Pufferverstärker | |
| DE2258690C3 (de) | Schaltung zum Vergleichen der Werte zweier Impedanzen | |
| DE2235944A1 (de) | Vorrichtung zur bestimmung des effektivwertes einer pulsierenden elektrischen groesse | |
| DE2406001C3 (de) | Intermodulations-Verzerrungsanalysator für einen Nachrichtenübertragungskanal | |
| DE2727212C3 (de) | Signalstärkemesser-Treiberschaltung in einem Empfänger | |
| DE2516853A1 (de) | Steuereinrichtung fuer messchaltungen fuer die spannung an kraftleitungen | |
| DE2420120A1 (de) | Messvorrichtung | |
| DE726042C (de) | Verstaerkerschaltung mit gleichzeitiger Strom- und Spannungsgegenkopplung | |
| DE3027800C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Vermeidung von Störspannungen bei Messungen mit Gleichstrom-Murray-Brückenschaltungen an Kabeln | |
| DE933274C (de) | Verstaerkerschaltung | |
| EP0004037A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung von elektrischen Strömen oder Spannungen in einer Mehrzahl von Strom- bzw. Spannungskreisen | |
| DE2831196C2 (de) | Differenzverstärkeranordnung | |
| DE2642948C3 (de) | Verfahren zur schnellen Einstellung des Arbeitsbereiches eines Transistorverstärkers | |
| DE1537657B2 (de) | ||
| DE506164C (de) | Schaltungsanordnung zum Vergleich der Scheinwiderstaende zweier elektrischer Stromkreise unter Verwendung eines Verstaerkers von der Bauart des Zweidrahteinrohrverstaerkers | |
| DE1487493C3 (de) | Kopplungsschaltung, insbesondere für ein LautstärkemeBgerät | |
| EP0048324A1 (de) | Gerät zum Prüfen aktiver Halbleiterbauelemente | |
| DE2512836A1 (de) | Hochspannungs-messvorrichtung | |
| DE1437943C (de) | Verstärker |