CH230554A - Zahnkupplung. - Google Patents
Zahnkupplung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/18—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts the coupling parts (1) having slidably-interengaging teeth
- F16D3/185—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts the coupling parts (1) having slidably-interengaging teeth radial teeth connecting concentric inner and outer coupling parts
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Description
Zahnkupplung. Bei den bisher bekannten Zahnkupplun gen mit mehrteiliger, mit Innenzähnen und Zentrierscheiben an ihren Enden versehener Aussenhülse, deren Teile in gekuppeltem Zu stande durch Schrauben miteinander verbun den sind, werden die Drehmomente über diese Sehrauben von der treibenden zur getriebenen Welle übertragen, was wiederholt zu Schwie rigkeiten geführt hat, indem bei hohen Dreh zahlen die Fliehkräfte unzulässige Bean spruchungen der Schraubenbolzen ergaben und dadurch das Verwendungsgebiet der Kupplungen in den hohen Drehzahlen stark einschränkten.
Die Erfindung bezweckt unter Aufrecht erhaltung weitgehender Verlagerungsmög lichkeit der Wellen die Beseitigung dieses Nachteils dadurch, dass die Hülse, unter Ver meidung einer Drehmomente übertragenden Schraubenverbindung, aus einem Stück be steht, und dass die axiale Länge der Hülse mit einer Zentrierscheibe kleiner ist als der Abstand von dem lagerseitigen Ende einer Nabe bis zum Ende der Gegenwelle.
Es sind zwar besondere, zum Beispiel ela stische Zahnkupplungen mit einteiliger Hülse bekannt, doch sind die Aussenzahnkränze alle auf demselben Wellenende, also in bezug auf den Kraftfluss parallel geschaltet, und die Drehkräfte werden in alter Weise über Schrauben von der einen auf die andere Welle übertragen, was durch vorliegende Erfindung gerade vermieden werden soll.
An Hand der Zeichnung sei die Erfin dung näher erläutert. Fig. 1 stellt im Längs- schnitt mit teilweiser Ansicht eine beispiels weise Ausführung der Erfindung in gekup- peltem Zustande dar. Fig. 2 zeigt in kleinerem Massstabe dasselbe Beispiel in entkuppeltem Zustande, wobei die untere Hälfte der Ein fachheit halber weggelassen ist.
Auf den beiden Wellenenden<I>A, B</I> sitzen die Naben 1, 1 mit den Aussenzahnkränzen 2, 2. Über diese Naben und Aussenzahn kränze ist eine einteilige Hülse 3 mit zwei Innenzahnkränzen 4, 4 geschoben. An beiden Enden der Hülse sind Zentrierscheiben 5, 5 mittels Schrauben 12, deren Köpfe der Ge- wichts- und damit Fliehkraftverringerung wegen hohl und auf besonderen Sitzen gut eingepasst sind, dicht befestigt; diese Schei ben greifen mit auf der Aussenseite galligen Wülsten 6, 6 in zylindrische Aussparungen 7, 7 der Naben jeweils unter den etwas her ausgesetzten Zahnkranz und dienen als radiale Führung.
Damit die Hülsenachse sieh zwanglos etwas schief zu den Neben achsen einstellen kann, ist sowohl zwischen Innen- und Aussenverzahnung als auch zwi schen den Scheiben 5, 5 und den Naben 1, 1 Spiel vorhanden.
Bei gegebenem Zahnspiel ist die mögliche Verlagerung der beiden Wellen um so grösser, je schmaler die Zahnkränze ?, 2 der Naben gegenüber den Innenkränzen 4, 4 sind und je grösser der Abstand zwischen diesen beiden Zahnkränzen 2, 2 ist.
Für den Zusammenbau bezw. das Zer legen der Kupplung zum Einlegen oder Aus heben einer Welle aus den Lagern wird die Hülse 3 soweit achsial verschoben (Fig. 2), bis die eine der beiden Wellen A. B frei liegt. Die Länge der einteiligen Hülse 3 ist so gehalten, dass in dieser Aus- bezw. Ein baustellung die Hülse 3 zusammen mit der noch angeschraubten Scheibe 5 (in der Zeich nung links) mit dem lagerseitigen Ende der Nabe 1 bündig ist.
Diese Bauart ergibt durch die Einteilig- keit der Hülse 3, infolge Wegfalles der üblichen Kupplungsschrauben, die Beseiti gung der von diesen herrührenden Flieh kräfte, sowie grosse Einfachheit und durch die geschilderte Ausnützung der Länge doch genügende erwünschte Verlagerungsmöglich keit zwischen treibender und getriebener Welle. Das Gebiet hoher Drehzahlen ist damit dieser Kupplung erschlossen.
Von Vor teil ist auch, dass durch die äussere Führung der galligen Wülste 6, 6, das heisst bei 7, 7 der Naben, die radiale Führung erfolgt, damit das Spiel durch Aufweitung der Naben beim Aufsetzen, oder durch Erwärmung, ver- grössert und nicht, wie bei bekannten Kupp lungen mit nach der Wellenmitte gerichteten Wülsten, verkleinert wird. Die Verlage- rungsmöglichkeit wird so bei Aufweitung der Naben ebenfalls vergrössert.
Eine unmittelbare Folge dieser Verein- facbung ist die Verbesserung der Kreislauf schmierung. Während bisher das Öl unmittel bar der Verzahnung zu- und in der Mitte der Kupplung durch Löcher oder einen be sonders eingesetzten Ring mit Bohrungen ab geleitet wurde, was an der Führung bei 6, 6 bis 7, 7 zu Anfressungen führte, sind nun mehr die Ölzuleitungskanäle so geführt, dass die Zentrierung; bei 6, 6 bis 7, 7 immer ge schmiert wird. Der bisher zwischen den Flan schen der Hülsenteile in der Mitte einge setzte Ring ist weggefallen: Zu- und Ablauf des Öls erfolgen jetzt an den Enden der ein teiligen Hülse.
Die Schmierung erfolgt bei hohen Dreh zahlen durch Einspritzen von 01 zwischen den Naben 1, 1 und den Scheiben :5, 5 bei 8, B. Das Öl sammelt sich unter der Wir kung der Fliehkraft bei der radialen Füh rung 6, 6 bis 7, 7, benetzt diese und fliesst dann durch die an die Zylinderflächen 7, 7 anschliessenden Bohrungen 9, 9 ins Innere der Kupplung. Die für den Ölfluss massgebenden aussersten Kanten der Bohrungen 9, 9 werden entweder parallel zur Drehachse der Nabe, oder von den Zylinderflächen 7, 7 an, schräg radial geführt.
Es ist wesentlich, dass 7, 7 Zylinderflächen sind, an die die Bohrungen 9, 9 stossfrei anschliessen, damit bei guter Schmierung der radialen Führung 6, 6 bis 7, 7 gleichzeitig (las sichere Weiterleiten des Öls durch die Bohrungen 9, 9 ins Innere der Kupplung erreicht wird.
Der Ölaustritt aus der Kupplung erfolgt, im Gegensatz zu andern Ausführungen, durch Bohrungen 10, 10 bezw. 11, 11, in den Schei ben 5. 5. Diese Bohrungen sind so ange bracht, dass das in Betrieb zufliessende Öl sich in der Hülse 3 zu einem Ölring staut, der radial so tief ist, dass die Zähne 2, 2 bezw.
4, 4 ganz von Öl umgeben sind und das 01 (lurch die Zwischenräume (Spiele) in den \Tei@zaliniingen nach den zwei zentrischen Reihen von Ausflussöffnungen 10, 10 und 11, 11 fliesst, deren iiussere Mündungen auf einem kleineren Durchmesser als dem Kopf kreis der Innenzähne 4, 4 der Hülse 3 liegen.
Die innere Reihe der Öffnungen 11, 11 stimmt mit den Gewindebohrungen 13, 13 auf den Naben überein und dient nach Fig. 2 ausserdem beim Zusammenbau und Zerlegen der Kupplung zum Festhalten der Scheiben links oder rechts durch die bereits erwähnten Schrauben 12 über die Gewindebohrungen 13, die bezüglich Grösse des Innengewindes und Anzahl mit den Gewindebohrungen 14 in der Hülse 3 übereinstimmen.
Die Anzahl der Teile der Kupplung ist gegenüber den bisherigen Bauarten bedeutend geringer.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zahnkupplung, bestehend aus je einer mit Aussenzähnen versehenen Nabe auf den zu kuppelnden Wellenenden und über die Aussenzähne geschobener, an beiden Enden über Zentrierscheiben abgestützter Hülse mit Innenzähnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (3), unter Vermeidung einer Dreh momente übertragenden Schraubenverbin dung, aus einem Stück besteht, und dass die achsiale Länge der Hülse (3) mit einer Zen trierscheibe (5) kleiner ist als der Abstand von dem lagerseitigen Ende einer Nabe bis zum Ende der Gegenwelle. UNTERANSPRÜCHE: 1. Zahnkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die achsiale Länge der Innenzähne (4) der einteiligen Hülse (3) grösser ist als die der Aussenzähne (2) der Naben. 2.Zahnkupplung nach Patentanspruch, wobei die Zentrierscheiben gewölbte Wülste aufweisen, die in Ausdrehungen der Naben hineinragen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wölbung (6) dieser Wülste auf ihrer Aussen seite liegt, und die Wülste in einer Hohl zylinderfläche (7) der ausgedrehten Naben (1) mit Spiel radial geführt sind. 3. Zahnkupplung nach Patentanspruch mit Kreislaufschmierung, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Stirnseiten der Hülse je ein Zu- und Ablauf (8, 9 bezw. 10, 11) des Schmiermittels für die Zähne (2, 4) und für die Abstützung (6, 7) der Hülse angeordnet ist.4. Zahnkupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass für die Ölzuleitung zwischen den Naben (1) und den Zentrierscheiben (5) Öff nungen (8) vorhanden sind, durch die das Öl der radialen Führung (6, 7) zwischen Scheiben und Naben zuströmt, dass an die Hohlzylinderflächen (7) der Naben anschlie ssende Bohrungen (9) das Öl zwischen beiden Naben (1) ins Innere der Kupplung leiten, und dass zum Abführen des Öls an den Scheiben (5) seitlich Abflussöffnungen (10, 11) vorhanden sind, deren äussere Mündungen auf einem kleineren Durchmesser als dem Kopfkreis der Innenzähne (4)der Hülse (3) liegen. 5. Zahnkupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass an den zwei Zentrierscheiben (5) je zwei zentrische Reihen (10, 11) von Ölabflussöffnungen vorhanden sind, deren innere Reihe (11) mit einer Reihe von Ge- windebohrungen (13) auf den Naben über- einstimmt, und dass für Verwendung der glei chen Schrauben (12) die Innengewinde (13) der Naben (1) mit den Innengewinden (14) in der Hülse (3) übereinstimmen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH230554T | 1942-12-07 |
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|---|---|
| CH230554A true CH230554A (de) | 1944-01-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH230554D CH230554A (de) | 1942-12-07 | 1942-12-07 | Zahnkupplung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH230554A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924179C (de) * | 1952-06-24 | 1955-02-28 | Licentia Gmbh | Zahnkupplung fuer hohe Umfangsgeschwindigkeiten |
| DE1017863B (de) * | 1952-11-14 | 1957-10-17 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Zahnkupplung, insbesondere doppelte Zahnkupplung |
| EP0472875A1 (de) * | 1990-08-28 | 1992-03-04 | BHS-VOITH GETRIEBETECHNIK GmbH | Zahnkupplung |
| EP0632210A1 (de) * | 1993-07-01 | 1995-01-04 | ZF Hurth Bahntechnik GmbH | Zahnkupplung, insbesondere für ein Antriebsaggregat eines Schienenfahrzeugs |
| WO2011039633A1 (en) * | 2009-10-02 | 2011-04-07 | Opra Technologies B.V. | High speed gear coupler |
-
1942
- 1942-12-07 CH CH230554D patent/CH230554A/de unknown
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| US8167727B2 (en) | 2009-10-02 | 2012-05-01 | Opra Technologies | High speed gear coupler |
| CN102597559A (zh) * | 2009-10-02 | 2012-07-18 | 欧普拉技术有限公司 | 高速齿轮联接器 |
| CN102597559B (zh) * | 2009-10-02 | 2014-11-05 | 欧普拉技术有限公司 | 高速齿轮联接器 |
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