CH229155A - Drehrohrofenanlage zum Brennen von Gut, insbesondere von Zementrohgut. - Google Patents

Drehrohrofenanlage zum Brennen von Gut, insbesondere von Zementrohgut.

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CH229155A
CH229155A CH229155DA CH229155A CH 229155 A CH229155 A CH 229155A CH 229155D A CH229155D A CH 229155DA CH 229155 A CH229155 A CH 229155A
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rotary kiln
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G. Polysius Aktiengesellschaft
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Polysius Aktiengesellschaft G
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/14Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined with means for agitating or moving the charge
    • F27B7/16Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined with means for agitating or moving the charge the means being fixed relatively to the drum, e.g. composite means

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Description


      Drehrohrofenanlage    zum Brennen von Gut, insbesondere     von        Zementrohgut.       Die     Erfindung        bezieht    sich auf     eine          Drehrohrofenanlage    zum Brennen von Gut,  insbesondere von trocken bis     h@al,bfeucht,    ;

  das       heisst    bis etwa 20%     Wassergehalt,    aufberei  tetem und     gestreusseltem        Zementrohgut    mit  ,einer     zwecke        Rückgewinnung    von     wenigstens     50 % der     Wärme        des        austretenden    Gutes mit  Einbauten versehenen     Kühlvorrichtung    und  einem     Wärmeaustausthem    am Ofeneinlauf.

    Mit der Erfindung soll ein     niedrigerer#Wärme-          verbrauch    bei     Drehöfenanlagen    mit Kühl  vorrichtung durch gleichzeitige Rückgewin  nung von Wärme an der Auslaufseite und an  der     Einlauf        seiIe    des     DrehrohrofenG,    letzteres  durch einen     Wärmeaustauseher    zwischen Gas       und        Brenngut,        erreicht    werden.  



  An sich ist die     gleichzeitige    Anwendung  eines     Wärmeaustauschers    am Abgasende  eine;     Drehrohrofens    und :einer besonderen       Kühlvorrichtung    am     Auslaufende        :des        Dreh-          rohrofens        bekannt.    Es     ist    aber     @bis@her    nicht  gelungen, bei     Drehrohröfenanlagen    mit     Wär-          meaus:tausehgliedern    .aus Metall :

  eine befrie  digende     Ausnutzung    der Brennstoffwärme         bezw.    eine befriedigende     Ausnutzung    :der       Rauchgaswärme    zu erreichen. Bei Ausfüh  rung der     Wärmeaustauschglieder    aus     kera-          mvschem    Stoff kann man     theoretisch        diesen     Erfolg zwar     erreichen,    aber der Ofen wird  dann viel zu lang und schwer, um     praktiscli          brauchbar    zu sein.

   Bei bekannten     Wärme-          austausGhgliedern    aus Metall     dagegen    tritt  der     Übelstand    auf,     :dass    die     notwendnge          Wärmeaustausehfläche    unterschritten wird,  die     Abgastemperatur        und    der Brennstoffver  brauch     steigen.     



       Bei:    der     Drehrohrofenanlage    .gemäss der  Erfindung reicht :der     Wärmeaustauscher    biss  nahe an die     Kalzinierzone    und weist hinter  sinaruder liegende metallische     Wärmeaus-          tauschelemenrte    auf, die quer zur     Strö-          mungs:richtung        der    Gase liegen und Öffnun  gen für den Durchgang :der Abgase auf  weisen, und deren zwischen :den Öffnungen  verbleibende     Teile    ,ganz oder nahezu     ganz     in -das Gut     :eintauchen.     



  Der     Wärmeaustauseher    am     Einlaufende     :des     Drehrohrofens    besitzt zweckmässig senk-      recht zur Drehachse mit Zwischenräumen  hintereinander liegende     Zackenscheiben,    deren  Zacken oder dergleichen abwechselnd bei  jeder Umdrehung auf der ganzen Fläche  von den Gasen geheizt und von dem     Bren:n-          gut    gekühlt werden.

   Vorteilhaft werden die       einzelnen        hintereinander        liegenden        meta-lli-          schen    Flächen dieses     Wärmeaustauschers    zur  Erzielung einer Stoss- und     Wirbelbewegung     versetzt zueinander     angeordnet.    Der     Wärme-          austauscher    kann dabei auch ausserhalb des       Drehrohrofens,        und    zwar unabhängig von  ihm selbst angeordnet sein.

   Durch den mitt  leren Teil der metallischen     Flächen,    die bei  spielsweise als     Zackenscheiben    ausgebildet  sein können, kann :ein     Hilfs@schornsteiu    ge  führt sein, der zur Regelung der durch  gehenden Gase mit     entsprechenden    Klappen  oder Ventilen ausgerüstet ist. Die Zacken  ,der Seheiben oder Flächen des     Wärmeausta.u-          schers    können auch schräg zur Scheibenfläche  stehen. Die Scheiben können glatt oder auch       beispielsweise    zur Vergrösserung ,der     Ober-          fläcUe    gewellt     a.usge;führt    werden.  



  Der heisseste Teil des     Wä.rmeaustausehers     kann mit     zungenartigen    Gebilden, Wülsten  oder dergleichen ausgerüstet sein, die an der  Wandung des     Drehrohrofens    befestigt sind.       L?m    ein Festsetzen oder Festbrennen des Roh  mehls an den Einbauten zu     vermeiden,    kön  nen in dem     Wärmea.ustauseher        Mahlkörper     wie Scheiben, Kugeln oder dergleichen vor  gesehen sein.

   Das Rohgut wird dem Dreh  rohrofen meist in trockenem bis halbfeuch  tem Zustande aufgegeben werden, auch ist es  ohne weiteres     mö,glYCh,dieses    Gut,     beispielis-          weise    Zementroh, t, vor der Aufgabe zu  kleinen Kügelchen oder dergleichen zu ver  formen, das heisst es zu     streusseln.     



  Statt den     Wä:rmeau@stauscher    aus     schei-          benförmi,gen        Wärmeaustausehelementen    zu  gestalten, kann es auch vorteilhaft sein, ihn       schraubenlinienförmig        auszubilden    und ihm       Kegelform    zugeben.

   Die einzelnen Windun  gen     dieser    Schrauben bilden     bei    dieser     Aus-          führungsform    die     Wärmeaust.ausehelemente     und werden um ein mittleres     Ga:sverdrän,-,er-          rohr    herumgelegt,     das    mit     entsprechenden       Regelungsorganen für den Abzug     der    Gase  versehen ist. .  



  Wird der     Wärm-ea.ustauscher    so     ausgebil-          det,    dass die Steigung der     einzelnen        seh.rau-          benförmigen    Windungen     bezw.        Wä.rmea.us-          tauschelemente    nach dem Ofeneinlauf hin       abnehmen,    so kann bei einer solchen     Ausfüh-    ;

         run---,wform    durch die kleinere     Steigung    der  einzelnen Windurigen nach dem     Ofeneinlauf     zu ein     grösserer    Teil der Abgaswärme von  diesen     Windungen    aufgenommen und an das       Brenngut        abgegeben    werden.

   Gerade am,  Ofeneinlauf, wo zur     Wa.sse        raustreibung    und       Wärmeaufnahme        bedeutende        Wä.rmeinengen          gebra.neht    werden, steht dann durch die klei  nere Steigung der einzelnen     Windungen     mehr Wärme wegen der vergrösserten Heiz-,       fMche    zur Verfügung.

   Das Gut     wandert    an  dieser Stelle     langsaxiier    durch, den Ofen, und  auch die diesem Gut     entgegenströmenden     Gase werden     langsamer    durch die     Windun-          gen    abgeführt. Dadurch wieder wird     zwi-          sehen    dem Gut und den     Gasen    ein guter       Wärmeaustauseh        herl>ei.geführt.     



  Vorteilhaft werden die     Wärmeausta.usch-          elemente    nicht als volle     Kreisscheiben,    son  dern nur als     kreissektorförmige    Seheiben       ausgebildet.    Auch diese     Seheiben    liegen wie  der     quer    oder     annähernd        quer    zur     Strömungs-          richtung    der Gase, tauchen ganz oder nahezu  ganz in das Gut ein und sind mit     Offnun-          gen    für den Durchtritt der Gase versehen. ;

    Mit Hilfe einer     dera.rti@gen        kreissektorfömi-          gen    Ausbildung der Scheiben würde die ge  samte Ofenanlage     billiger    und leichter wer  den, ohne dass der gute und schnelle     Wä.rme-          austausch        zwischen    Bern Brenngut und den  Gasen irgendwie ungünstig beeinflusst     würde.     Die Erfindung ist in der Zeichnung in ver  schiedenen Au     sführungsförmen    dargestellt.  



       FinG.    1 zeigt eine     Drehro:hrofenanlage    im       Längsschnitt,          Fig.    2 einen Schnitt durch den Kühler,       Fi,g.    3 einen     (Auerschnitt    durch den     Wär-          mea.ustauscher    in     vergrössertem        Ma:

  sssta.be     nach     C-C    der     Fig.    1,       Fig.    4 einen Querschnitt des Wärmeaus  tausehers nach     21-B    der     Fig.    1,           Fig.    5 und 6 veränderte     Ausführungs-          for        men,          Fig.    7 einen     Drehrohrofen    mit     schrau-          benarti.g        ausgebildeten        Wärmeaustauech-          elementen,

            Fiig.    8 eins     Ausführungsform    des Dreh  rohrofens, bei der     die        einzelnen    Scheiben ,des       Wärmeaus@taus,chers    nur aus einzelnen     greis-          stücken    bestehen und       Fig.        9eine        ,derartige    einzelne     Scheibe.     



  In     F'i,g.    1 bedeutet 1 den     Drehrohro@fen,     der     am.        untern    Ende mit einem Brenner 2 und  dem Kühler 3     versieh    en ist.. Der Kühler kann       auoh        unter        dem        Drehrohrofen    angeordnet  sein, er     ist    zwecks Rückgewinnung von min  destens 50 %     Klinkerwärme    mit Einbauten  versehen.

   Der Ofen ist in bekannter Weise  auf     Laufringen    4     ,gelagert.    Dia     Bedienungs,-          bühne    ist     mit    5     bezeichnet.    Der     Wärmeaus-          tauscher    6     ist    am Einlaufende des     Drehrohr-          ofens    1 angeordnet,

   reicht     bis    nahe an die       Ka.lziinierzone        und    dient zur Wärmeübertra  gung von den     Abgasen    zum     Brenngut.    Er  besteht beispielsweise aus zwei Teilen, und  zwar einer Au     tauschzo@üs        A-B    für     Strah-          lun-swärme        (Fig.    1 und 4) und der hoch  wirksamen     konvektiven        Wärmeanstauschzone          C-D        (F'ig.    3).

       Die    heissere Austauschzone  für die     Strahlungswärme    ist aus     keramischen     Baustoffen hergestellt und besitzt gegossene       Metallplatten,    Zungen, Wülste oder derglei  chen,     die    an der Ofenwandung     angebracht     sind, während die     konvektive        Z'Viärmea.us-          t.auschzone    aus dünnen scheibenförmigen     32e-          ta.llblechen    oder     metallischen    Platten 7 als       Wärmeaustausehelemente    zusammengesetzt  ist.

   Diese liegen in einem grossen Zahl dicht       hintereinander    quer zur     Strömungsrichtung     der Gase. Die     Abgaso    strömen durch die  Schlitze der Scheibe, um auf den     Zackenrinc     der     naehfolgenden        @Scheibe        :aufzuprallen.    Zu  diesem Zweck sind die     Za.ekenscheiben    zuein  ander versetzt, so     da:ss    die     Abgaise    gezwun  gen werden,     in    einem     langen        Zickzackweg     durch den     Wärmeaustauscher    zu strömen.

    Dadurch     entstehen        .Stoss,-    und Wirbelbewe  gungen,     :dis    den     Wärmeübergang    begünstigen.  Bei der Drehung des Ofens bewegen sich die    Zacken durch den heissen     Gasistrom    und er  hitzen sich. Sie tauchen dann bei     weiterer     Drehung mindestens teilweise     in    das     kühlere     Gut ein und geben ihre Wärme ab.  



  Der ganze     Quersichnitt    des     Gasstromes    ist  durch     hintereinander    liegende     Wärmeaus-          tauschelemente    ausgefüllt.     Gregen    den innern       gern    9     (Füg.    3) der     Wärmeaustauschs@che.i-          ben    prallen die Gase, die sich dann in     ach-          sia.ler        Richtung    nicht weiter     fortbewegen     können.

   Das nach dem     obern    Ende ausströ  mende Gas     ist    gezwungen, :den     wirksamen     Teil des     Wä-rmeaustaus,chers    zu umspülen  und hier stark Wärme abzugeben. In     Fig.    4       bedeutet    10     @dias    sich .durch Drehung des  Ofens wendende Ofengut,     in,das    Zungen oder  Wülste bei jeder     Umdrehung        vollständig        ein-          tauchen.    Damit das Brenngut durch die engen       Schlitze    zwischen den Zacken sich bequem       weiter    bewegt,

   können die Zacken etwas  schräg .gestellt sein, auch können     ,dis    Scheiben       ,gewellt    sein. Der     Wärmeaustauscher    kann  auch ohne     weiteres        :als        Klinkenkühler    benutzt  werden, dem zur Kühlung des Gutes     kleinst-          mögliche        Luftmengen        zufliessen.        Bei     möglichst hoher     Luftvorwärmung     und folglich     ;

  geringen    Abgasmengen sind mit  dem     beschriebenen        konvsktiven        Wärmeaus,-          tauscher    bis etwa 70  der Abgaswärme auf  .das Brenngut     übertragbar.     



       Fig.    6 deutet eine     Möglichkeit    zur Ver  hütung des     zufälligen        Überhitzens    des     Wärme-          nustaus.chers    an. Durch den     Kern    der Zacken  scheiben ist     ein        Ans,ehlussro@hr    16     eines        Hilfs-          @scho-rnsteins    :geführt. Durch     eine    entspre  chende Stellung der Klappen 17 kann ein       Teil    oder alle Gase in dien Hilfsschornstein       geleitet    werden.  



  In     F'ig.    1, 5 und 6 ist mit 18 ein     Gas-          geb@l'äs9    zur     Erzeugung        eines    verhältnismässig  niedrigen Zuges     bezeichnet,        -der    genügt, um       .dis    Abgase durch ,den     WärmeaustauscUer    zu  ziehen,     während    der     Antriebsmotor    des Ge  bläses mit 19 bezeichnet ist. Öffnung 20  dient zur     Brenubg-utzurführung.     



  Die     beschriebene        Anwendung    ,einer hohen       Luftvorwärmung    mit einem wirksamen     Ein-          b,autenwärmeaustauseher    für die Abgase er-           möglicht        einen    niedrigen Wärmeverbrauch,  verbunden     mit    kleiner Anlage und kleinen  Betriebskosten, weil der ganze Ofen auf  ebener Erde     aufgebaut    werden kann     und    weil  der     nötige    Kraftbedarf zur Erzeugung des       Zugas        klein    ist.  



  Die     Abbildung    gemäss     Fig.    7 stellt eine       veränderte        Ausführungsform        da.r.    Der Dreh  rohrofen 1     is:t        .auch    hier in an sich     bekannter          Weise    ausgebildet und auf Rollen 4 gelagert.

    Der     konvektive        Wärmeaustauscher    besitzt  in diesem Beispiel hintereinander liegende,       schneckenartig    oder schraubenartig gewun  dene einzelne Windungen 21 aus dünnem       Metallblech,    wobei diese einzelnen     Windun-          gen    um den     Gasverdränger    16 herumgelegt  sind, der wieder als Rohr ausgebildet ist.

    Zum     Abfluss    der Gase sind am Umfange der       einzelnen        Windungen    21 dieser     Schnecke     oder Schraube Schlitze wie bei dem aus ein  zelnen Scheiben bestehenden     Wä.rmeaustau-          scher    angeordnet. Diese einzelnen Schlitze  oder auch     Öffnungen    in den Windungen 21  sind     vorteilhaft        gegeneinander    versetzt.

   Da  durch prallen die Gase gegen die einzelnen  Windungen, so     d.a.ss    Stoss- und Wirbelbewe  gungen erzeugt werden, die die Wärmeüber  tragung     bezw.    dien Wärmeaustausch günstig       beeinflussen.    Die hocherhitzten Teile der ein  zelnen     Windungen    21 tauchen dann bei der  Drehung des Ofens in das kühlere Brenngut  ein und geben ihre Wärme ab. Die Steigung  der schraubenartig gewundenen einzelnen  Windungen könnte statt, wie dargestellt, kon  stant zu sein, nach dem Ofeneinlauf hin ab  nehmen.  



  Auch die Abbildungen     ,gemäss    Fing. 8     und-,    9  zeigen einen     Drehrohrofen    an sich bekannter  Bauart. Im     Einlaufteil    22 dieses Drehrohr  ofens 1 ist wieder der     Wärmeaustauscher    an  geordnet, der zur     Übertragung    -der Wärme  von den Abgasen auf das Brenngut dient. Er       besteht    auch hier aus einer grösseren Anzahl  dünner, hintereinander liegenden Metall  bleche 23, die aber keine volle     Kreisscheibe     .darstellen, sondern nur     Kreissektorform     haben, wie in     Fig.    9 zum Ausdruck ge  kommen ist.

   Das nach dem obern Teil ab-    strömende Gas wird bei dieser Ausbildung  des     _N,#'äzmeaustauschers    gezwungen, durch  seinen wirksamen Teil     hindurehzuströmen.     Auch hier tauchen die einzelnen Scheiben  stücke 23 bei der Drehung     .des    Ofens in das  Gut ein und geben die aufgenommene Wärme       ab.        Die     23 sind mit ein oder  mehreren Öffnungen 24     versehen    und     -sitzen     auf einem gemeinsamen Rohr 25, das     wieder     als     Ga.sabzugsrohr    oder als Gas     verdränger     ausgebildet ist.

   In diesem     Gasverdränger     können entsprechende     Regelvorrichtungen          eingebaut    werden, um     gegebenenfalls    über  schüssige Wärme aus dem Ofen abfliessen zu  lassen und so von den Metallteilen     fernzuhal-          ten.    Der     Wärmeaustausüher    ist     zweckmässig     bei dieser und auch bei den übrigen Aus  führungen so ausgebildet, dass er als Ganzes  eingebaut und     herausgenommen    werden kann.  In diesem Falle wird er an     seinen    beiden En  den durch     entsprechende    Haltekreuze ge  tragen.  



  Wird bei     einem    der dargestellten Dreh  öfen trocken oder allenfalls halbfeucht     (bis     etwa 20%     \Vassergehalt)    aufbereitetes und  eventuell noch     b        streusselte,s    Gut dem Ofen       aufgegeben    und wird ein     Klinkerkühler     benutzt, der wenigstens<B>50%</B> der     Klinker-          warme    an die Verbrennungsluft     überträgt,    so  hat sich gezeigt,

   dass man -eine Abgastem  peratur von etwa     100     und einen     entsprechend     niedrigen     Brennstoffverbrauch        erreichen    kann.  



  Die Gase erlangen     bei    den     dargestellten     Öfen durch Führung in engen Gaswegen     eine     hohe Gasgeschwindigkeit und- eine     Wirbel@-          bewebaung.    Die     Wärmeübertragung    von den  Abgasen auf     .das    zu brennende Gut erfolgt  schneller. Der     bei    der erfindungsgemässen An  lage verwendete     Wärmeaustauscher    besitzt  ein hohes Leitvermögen, da er     metallische          Wärmeaustauschelemento    besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehrohrofenanlage zum Brennen von Gut, insbesondere von trocken bis halbfeucht (bis etwa 20% Wassergehalt) aufbereitetem und gestreusseltem Zementrohgut mit einer zwecks Rückgewinnung von wenigstens <B>50%</B> der Wärme des austretenden Gutes:
    mit Ein bauten versehenen Kühlvorrichtung und einem Wärmeaustauscher am Ofeneinlauf, dadurch gekennzeichnet, dass der (6) bis nahe an ,die Kalzinierzone reicht und hintereinander liegende metallische Wärme- austauschelemente (7) aufweist, die quer zur Strömungsrichtung der Gase liegen und Öff nungen für den Durchgang der Abgase auf weisen,
    und deren zwischen den Öffnungen verbleibende Teile mindestens teilweise in das Gut eintauchen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Drehrohrofenanlage nach Patentan spruch, dadurch ;gekennzeichnet, dass die eiu- zeInen als Scheiben (7) ausgebildeten Wärme austauschelemente versetzt zueinander ange- ordnet sind.
    2. Drehrohrofenanlage nach Patenta.n- s#pruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass durch den Mittelteil der Scheiben (7) ein. Abschlussrohr eines Hilfs schornsteines (16) geführt ist, der mit einem Regelorgan (17) ausgerüstet ist. 3.
    Drehrohrofenanlage nach Patentan-- apruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Scheiben (7) des Wärmeaustauschers (6) Zacken auf- weisen, die schräg zur Scheibenfläche stehen. 4. Drehrohrofenanlage nach Patentan- sp ruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, .dass die Scheiben (7) gewellt ausgeführt sind.
    5. Drehrohrofenanlage mach Paten#tan- spruch und Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass der heisseste Teil des Wärmeaustauschers (6) mit zungenartigen Gebilden ausgerüstet ist, die an der Dreh rohrofenwand befestigt sind.
    6. Drehrohrofenanla"#,e nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass in dem Wärme- austauscher (6) Mahlkörper vorgesehen sind, zwecks Verhinderung des Festbackens des Gutes an den Scheiben (7).
    7. Dnehrohrofen@anlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeaus.taus,chelemente als schraubenför mige Windungen ausgebildet sind. B. Drehrohrofenanlage nach Patentan- spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steigung der schrau- benförmigen Windungen nach dem Ofenein lauf hin abnimmt. 9.
    Drehrohrofenanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch ge- kennzeichnet, :dass die einzelnen Windungen des Wärmeaustauschers (6) um ein mittleres Gasverdrängerrohr (16) herumgelegt sind. 10.
    Dreh@rolhrofenanla.,ge nach Patentan spruch und Unteransprüchen 7 und 9, da durch gekennzeichnet, @dass die einzelnen Windungen des Wärmeaustauschers (6) mit gegeneinander versetzt liegenden Öffnungen versehen sind.
    11. Drehrohrofenanlage nach Patentan spruch,dadurch ;gekennzeichnet, dass die mit Öffnungen versehenen Wärmeaustauschele- mente als versetzt zueinander liegende kreis- sektorförmige Scheiben ausgebildet sind. 12.
    Drehrohrofenanlage nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass der WäTm.e,austauscher als Ganzes in den Ofen eingebaut und herausgenommen werden kann.
CH229155D 1942-04-24 1942-04-24 Drehrohrofenanlage zum Brennen von Gut, insbesondere von Zementrohgut. CH229155A (de)

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