CH228291A - Gasturbinenanlage mit einem Kreislauf des Arbeitsmittels. - Google Patents

Gasturbinenanlage mit einem Kreislauf des Arbeitsmittels.

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CH228291A
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CH
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • F02C9/16Control of working fluid flow
    • F02C9/24Control of the pressure level in closed cycles

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Description


      Gasturbinenanlage    mit einem Kreislauf des     Arbeitsmittels.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Gas  turbinenanlage mit einem Kreislauf des Ar  beitsmittels, an welchem mindestens ein Be  hälter zur vorübergehenden Speicherung von       Arbeitsmittel    angeschlossen ist.  



  Bei     Gasturbinenanlagen    wurden schon  zwei Behälter zur Speicherung von Arbeits  mittel an dem Kreislauf angeschlossen. Der  eine Behälter wurde mit Hilfe der Ladelei  tung an einer Stelle angeschlossen, an wel  cher ungefähr der niedrigste Druck des  Kreislaufes herrscht. Der zweite Behälter  wurde durch die     Entladeleitung    mit einer  Stelle höchsten Druckes des Kreislaufes ver  bunden.  



  Bei dieser Anordnung war zur Speiche  rung ein Ladeverdichter notwendig, welcher  das im einen Behälter mit niedrigem Druck  gespeicherte Arbeitsmittel auf den wesent  lich höheren Druck des andern Behälters ver  dichtete. Dieser Druck musste sogar     wesent-          lieh    über dem höchsten Druck des Kreis  laufes liegen, um das gespeicherte Arbeits  mittel überhaupt durch die     Entladeleitung       wieder in den Kreislauf einführen zu können.  Die bekannte Anordnung hatte     ausserdem     noch den Nachteil, dass die Ladung der Be  hälter nicht rasch vor sich gehen konnte,  weil das Arbeitsmittel dem Kreislauf an einer  Stelle geringen Druckes entnommen wurde.

    Das hatte wiederum     eine    Verzögerung der  Regelung zur nachteiligen Folge.  



  Durch die     Erfindung    wird     ein    Ladever  dichter erspart und eine Verzögerung der  Regelung verhindert. Die Erfindung besteht  darin, dass die Ladeleitung des Behälters an  einer Stelle des Kreislaufes angeschlossen  ist, an welcher mindestens angenähert der  höchste Druck herrscht, während die Entlade  leitung an einer Stelle angeschlossen ist, an  welcher ungefähr der tiefste Druck des  Kreislaufes herrscht, zum Zweck, nicht nur  das Arbeitsmittel mit Hilfe des Druckunter  schiedes ohne     Verwendung    eines Verdichters  speichern zu können, sondern auch Verzöge  rungen der Regelung zu verhindern.  



  Die Ladeleitung des     Behälters    wird  zweckmässig an einer Stelle des Kreislaufes      angeschlossen, die zwischen einem Kreislauf  verdichter und einem als     Wärmerückgewin-          ner    zur Wirkung kommenden     Wärmeaus-          tauscher    liegt. Es empfiehlt sich, eine Sperr  vorrichtung     vorzusehen,    welche von der Zu  fuhrregelvorrichtung in der Ladeleitung und  der     Abfuhrregelvorrichtung    in der Entlade  leitung des Behälters die eine Vorrichtung  so lange geschlossen hält, wie die andere Vor  richtung geöffnet ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer     Gasturbi-          nenanlage    nach der Erfindung     ist    nachstehend  unter     Hinweis    auf die Zeichnung näher er  läutert.  



  Aus dem     Niederdruckverdichter    1 gelangt  das Arbeitsmittel über den Zwischenkühler  in den Hochdruckverdichter 3. In einem  als     Rekuperator    zur Wirkung kommenden       Wärmeaustauscher    4 wird das verdichtete  Arbeitsmittel zunächst vorgewärmt     Lund    dann  im Gaserhitzer 5 weiter erhitzt. Das verdich  tete und erhitzte Arbeitsmittel gelangt zu  nächst in die Hochdruckturbine 6 und aus  dieser nach teilweiser Entspannung und Ab  kühlung in die     Niederdruckturbine    7. An  schliessend strömt das Arbeitsmittel durch den       Rekuperator    4, in welchem es einen Teil sei  ner Restwärme an das verdichtete Arbeits  mittel überträgt.

   Ein weiterer Teil der Rest  wärme wird im Kühler 8 dem Arbeitsmittel  durch ein Kühlmittel entzogen und schliess  lich gelangt es in den     Niederdruckverdichter     1 zurück, wo es den beschriebenen Kreislauf  von neuem wieder beginnt.  



  Die Hochdruckturbine 6 dient zum An  trieb der beiden Verdichter 1 und 3. Ein       Uberschuss    an Leistung kann durch die als  Generator zur Wirkung kommende elek  trische Maschine 10 aufgenommen     werden.     Die Maschine 10 kann auch als Motor ver  wendet werden, wenn zum Beispiel die An  lage in Betrieb gesetzt wird. Die Nieder  druckturbine 7 dient zum Antrieb des Strom  erzeugers 9, dessen elektrische Energie als       Nutzleistungsenergie    weitergeleitet wird. Zur  Ersetzung der     Arbeitsmittelverluste    des Kreis  laufes und zur Veränderung des.     Druckniveaus     im Kreislauf ist ein Verdichter 11 vorge-    sehen, der, durch den Motor     1\?    angetrieben,  Luft in die Anlage einführt.  



  Der als Speicher zur Wirkung kommende  Behälter 13 erhält durch die Leitung 14, die  Ladeleitung, von einer Stelle erhöhten  Druckes des Kreislaufes Arbeitsmittel zuge  führt, welches zur Leistungssteigerung durch  die Leitung 15, die     Entladeleitung,    an eine  Stelle geringeren Druckes des Kreislaufes ab  geführt wird. Die Leitung 14 ist an der Stelle  16 zwischen dem Verdichter 3 und dem Re  kuperator 4, also an der Stelle höchsten  Druckes des     Arbeitsmittels    im Kreislauf an  diesen angeschlossen.

   Umgekehrt ist die Lei  tung 15 kurz vor der     Niederdruckturbine    1  an der Stelle 17 mit dem Kreislauf verbun  den, so dass das Arbeitsmittel, welches     :aus     dem Behälter dem Kreislauf zugeführt wird,  an eine Stelle niedrigsten Druckes des Kreis  laufes gelangt.  



  Das die Zufuhr des Arbeitsmittels regelnde  Organ 18 und das die Abfuhr regelnde Organ  19 können durch eine     Blockierungsvorrich-          tung    miteinander verbunden sein, welche das  eine Organ so länge geschlossen hält wie das  andere geöffnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbinenanlage mit einem Kreislauf des Arbeitsmittels, an welchem mindestens ein Behälter zur vorübergehenden Speiche rung von Arbeitsmittel angeschlossen ist, da durch gekennzeichnet, dass die Ladeleitung des Behälters an einer Stelle des Kreislaufes angeschlossen ist, an welcher mindestens an genähert der höchste Druck herrscht, wäh rend die Entladeleitung an einer Stelle ange schlossen ist, an welcher ungefähr der tiefste Druck des Irreislaufes herrscht, um nicht nur das Arbeitsmittel mit Hilfe des Druckunter schiedes ohne Verwendung eines Verdichters speichern zu können, sondern auch Verzöge rungen der Regelung zu verhindern.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Gasturbinenanla.ge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladeleitung des Behälters an einer Stelle des Kreislaufes angeschlossen ist, die zwischen einem Kreis laufverdichter und einem als Wärmerück- gewinner zur Wirkung kommenden Wärme austauscher liegt.
    2. Gasturbinenanlage nach Patentanspru:3h, gekennzeichnet durch eine Sperrvorrichtung, welche von der Zufuhrregelvorrichtung in der Ladeleitung und der Abfuhrregelvorrichtung in der Entladeleitung des Behälters die eine Vorrichtung so lange geschlossen hält, wie die andere Vorrichtung geöffnet ist.
CH228291D 1942-07-11 1942-07-11 Gasturbinenanlage mit einem Kreislauf des Arbeitsmittels. CH228291A (de)

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