Kartothek zum Sammeln .und Registrieren wichtiger Literaturstellen aus Druckerzeugnissen. Aus beruflichen oder kulturellen Gründen wäre das Sammeln wichtiger Literaturstellen und deren Registratur so, dass ohne Suchen ein sofortiges Nachschlagen möglich wäre, von ganz unschätzbarem Wert. Nach Jahren erinnert man sich, irgendwo etwas gelesen oder gesehen zu haben, das besonders inter essierte, aber im gegebenen Moment, wo dieses "Etwas" besonders wertvoll wäre, kann man sich nicht mehr darauf besinnen, wo die betreffenden Literaturstellen zu finden sind. Ohne sinngemässe Registriermittel ist ein geordnetes, sachliches Sammeln nicht möglich.
Vorliegende Erfindung bezieht sich nun auf eine Kartothek, mittelst welcher mühelos interessante Literaturstellen aus Druck schriften aller Art und aus jedem Gebiet der Wissenschaft durch kurze Aufzeichnungen so geordnet registriert werden können, dass der Ort bekannt ist, wo deren Urtext jeder zeit auffindbar ist, selbst dann, wenn dieser Urtext sich nicht in einem eigenen Buche oder einem andern fremden Druckerzeugnis befunden hat.
, Die Verwendung der Kartothek geschieht zweckmässig in der Weise, dass dem zu lesen den Buch, der Zeitschrift oder dergleichen mindestens eine Karte beigeordnet wird, in der der Titel des Schriftstückes, der Name des Verfassers, der des Verlegers und die Ausgabe des Buches a priori in entsprechen den Rubriken aufgezeichnet werden und dass in diese Karte beim Durchlesen des Schrift stückes wichtige Literaturstellen durch Ver- " merke festbehalten werden, indem deren Ort durch Aufzeichnen der betreffenden Seiten zahl in vorgedruckter Rubrik sowie der Zu gehörigkeit zu einem Sachgebiet registriert wird,
und dass ferner diese Karte in dem Inhaltsverzeichnis eines Sammelbuches ver merkt und entsprechend in dem Sammelbuch eingeordnet wird.
Die erfindungsgemässe Kartothek zum Sammeln und Registrieren wichtiger Litera- g turstellen aus Druckerzeugnissen ist dadurch gel@ennzeiclrnet, dass dieselbe aus mindestens einer Hauptkarte mit vorgedruckten Rubri ken für die Oberklassierung und einer All zahl Nebenkarten mit Vordrucken für die Unterklassierung und einem Sammelbuch be steht. Die Karten können je nach dem Ver wendungszweck ein entsprechendes Format sowie auch noch andere als die angegebenen Vordrucke aufweisen.
Die Karten zum Sammeln von Zeitungs notizen können je nach dem Verwendungs- z#,vecl@ mit entsprechenden Vordrucken ver seben sein, z. B. zum Sammeln von Inseraten für gewisse Waren, von Gerichtsentscheiden, Gesetzesbestimmungen usw. So kann z. B. eine solche Karte Vordrucke für Name der Zeitung, Fach- oder Zeitschrift, Jahrgang, Nummer und Seite aufweisen, ferner Vor drucke für die Angabe der Sachgebiete, die wieder nach einzelnen Branchen zusammen gestellt sind. Dem zugehörigen Sammelbueli für die Karten sind entsprechend vor gedruckte Nebenkarten zugeordnet.
Durch solche Vordrucke können ohne grossen Zeit verlust und ohne von der Lektüre abgelenkt zu werden, wichtige Literaturstellen regi striert und dem späteren Nachschlagen fest gehalten werden. Das spätere Durchlesen auch mir einiger solcher Literaturstellen ve r mag in den meisten Fällen den Inhalt des ganzen Buches in das Gedächtnis zurückzu rufen.
In beiliegender Zeichnung wird durch ein Schema und beispielsweise angeführte Kar- teil die Kartothek und deren Handha,llung veranschaulicht; es zeigt: Fig. 1 ein Buch und eine Hauptkarte als Schema. für die Handhabung derselben, Fig. \? den erweiterten Kopf einer Haupi- ka rte, Fig. 3 die Rückseite der Hauptkarten.
Fig. 4 eine Hauptkarte für Literatur stellen aus Zeitungen, Fig. 5 Rückseite der Hauptkarte nach Fier. 4, Fig. G Indexkarte der Sachgebiete für Zeitungen, Fig. 7 Inhaltskarte für Buchtitel, Fig.8 Indexkarte nach Sachgebieten für Bücher.
Aus dein Buch werden die Kennzeichen desselben in die betreffenden Rubriken der Hauptkarte eingetragen. Mit der Angabe de, Sachgebietes, beispielsweise Geographie, wird die festzuhaltende Literaturstelle im Urtext oder mit Stichworten vermerkt, Kapitel. Sei tenzahl und Zeile in den entsprechenden Rubriken eingetragen. Wenn mehrere Biteber von einem Autor vorhanden sind, dann wer den dieselben fortlaufend numeriert und die betreffenden Nummern in der obern rechten Ecke der Karten eingetragen.
Bei Biicbern, bei welchen Ort und Zeit der Handhin;; wesentlich ist, kann auch hierfür in einem vorgedruckten Raum eine Notiz aufgezeich- net werden (Fig. ?). Auf der Riicliseite der Karte 2 wird eingetragen, wein das Bueli gehört bezw. von wem oder an weil dasselbe entlehnt und wieder zurückgegeben -erde.
In der Nebenkarte nach Fig.7 werden die Büchertitel und der Autor des Buches ein getragen, wobei zweckmässig der Anfangs- buchstabe des Titels mit den Merkbuchstaben in der letzten Spalte der Nebenkarte Fig. 7 übereinstimmt, und in die Nebenkarte nach Fig.8, die nach Sachgebieten eingeteilt. ist, wird in der Rubrik "Geographie" der Name des Autors sowie die laufende Nummer des betreffenden Buches eingetragen.
Wird nun ein Artikel über "Geographie" gesucht, dann findet man in der Nebenkarte nach Fig. 7 den Autor "Sven Hedin" 1 und damit die betreffende Literaturstelle.
Es liegt im Wesen der Erfinding, dass die Haupt- und Nebenkarten dem jeweiligen Zweck entsprechende Vordrucke aufweisen. Zweckmässig wird auch eine Karte mit Ab- kürzungen der Sachgebiete beigegeben.