CH217705A - Luftkonditionierungsanlage. - Google Patents

Luftkonditionierungsanlage.

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CH217705A
CH217705A CH217705DA CH217705A CH 217705 A CH217705 A CH 217705A CH 217705D A CH217705D A CH 217705DA CH 217705 A CH217705 A CH 217705A
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CH
Switzerland
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air
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heat exchanger
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supply air
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/044Systems in which all treatment is given in the central station, i.e. all-air systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


      Znftkonditionierungsanlage.            Die        Erfindung    betrifft eine     Luftkon-          ditionierungsanlage    mit wenigstens einem       Wärmeaustauscher,    worin     Zuluft    mittelst  Abluft hoher Feuchtigkeit erwärmt wird  und besteht darin, dass eine Zuführung für  aus dem     Austauscher    austretende Abluft  zur     Zuluft    vorhanden ist.  



  Dadurch, dass die der     Zuluft    beizu  mischende Abluft, bevor sie der     Zuluft    bei  gemischt     wird,    durch einen     Wärmeaustau-          scher    hindurchgeführt wird, ergibt sich der       Vorteil    gegenüber der     Beimischung    .von  aus einem Trockenraum     bezw.    einer     Trok-          kenvorriehtung    austretender Abluft hoher  Feuchtigkeit, dass eine grössere Abluft  menge der     Zuluft    beigemischt und die  Wärmebilanz verbessert werden kann.

       Wenn     dem     Wärmeaustauscher    ein     Abluftventila-          tor    nachgeschaltet ist, so ist vorteilhafter  weise der die Abluft zur     Zuluft    führende  Kanal zwischen dem     Wärmeaustauscher    und  dem Ventilator an den     Abluftkanal    ange  schlossen, um den     Abluftventilator    verklei  nern zu können.    Auf der     Zeichnung    sind     Ausführungs-          beispiele    der     Erfindung        resp.    Einzelheiten  dieser Beispiele zum Teil schematisch dar  gestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     Luftkonditionierungs-          anlage    für einen Raum, in .dem z. B. ein       Trockenprozess    stattfindet, die mit einer     Zu-          führung    von     aus    dem     Wärmeaustauscher     austretender Abluft zur     Zuluft    versehen ist;       Fig.    2-6 zeigen verschiedene Schaltun  gen für die Zuführung von Abluft zur Zu  luft.  



  In dem mit     Luftkonditionierung        versehe-          nen    Raum 1,     Fig.    1,     findet    in einer  nicht weiter dargestellten     Trockenvorrich-          tung    irgendein     Trocknungsprozess        statt,        bei     welchem beispielsweise unter     Anwendung     von Wärme, Feuchtigkeit     bezw.    Dampf in  grosser Menge aus dem Trockengut ausge  schieden wird.

   Damit nun aber -der Aufent  halt im Raum 1     möglioh    ist, oder das be  reits     getrocknete    Gut     in    dem Raum 1 kei  nen Schaden erleidet, ist der Raum 1 im  ganzen oder örtlich     mindestens    während der      Trocknung zu     entnebeln.    Die Feuchtigkeit       bez,vv.    der Dampf     wird    mit der Abluft durch  den Abzug 2 entfernt.

   Daher     ist    die Menge  der Abluft in erster Linie abhängig von der       i        Men,        ge        Feuchtigkeit        oder        Dampf,        die        zu        ent-          fernen    ist, und wird wohl meistens bei wei  tem die stündliche Luftmenge übertreffen,  die beim Luftwechsel für Lüftungszwecke  allein oder für Lüftung und Raumheizung  dem Raum 1 zugeführt und entnommen wer  den müsste.

      Vom Abzug 2 im Raum 1 führt der  Kanal 3 zum     Wärmeaustauscher    4 mit der  Austauschfläche 5     und    dem Sammler 6 für  kondensierte Feuchtigkeit. An den     Wärme-          en    4 ist der     Abluftkanal    7, 8 an  geschlossen, in den der vom Motor 9 ange  triebene Ventilator 10 eingeschaltet ist.  Durch den Kanal 11 wird dem Wärmeaus  tauscher 4 .der Aussenluft entnommene Zu  luft zugeführt, die die Austauschfläche 5  im Kreuzstrom zur Abluft durchströmt. Die  erwärmte     Zuluft    wird durch den Kanal 12,  13 den Verteilern 14 und 15 in den Räu  men 1 und 16 zugeführt.

   In den     Kanal    12,  13 sind ein zusätzlicher Lufterhitzer 17, der  mit Dampf, elektrisch oder auf andere Weise  erhitzt wird, und der vom Motor 18 ange  triebene     Zuluftventilator    19 eingebaut. Der  Lufterhitzer 17 dient bei ungenügender  Menge Abluft oder sehr     tiefen    Aussentempe  raturen zur zusätzlichen Heizung der     Zuluft.     



  Als Zuführung für     aus    dem     Austauseher     4     austretende    Abluft zur     Zuluft    im Kanal 12  ist der Kanal 20     vorgesehen.    Zur Regelung  der Menge der     beizumischenden    Abluft dient  die Klappe 21, die     gleichzeitig    auch die ins  Freie austretende Abluft regelt.

   Sie schliesst  nämlich in ihrer     senkrechten    Stellung den Zu  fuhrkanal 20 und in ihrer waagrechten Stel  lung den     Abluftaustritt    ins Freie ganz ab,  während in ihren     Zwischenstellungen    ein  Teil dem Kanal 20 zugeleitet wird und der  Rest der Abluft ins     Freie    austritt. Zur Rege  lung der in die Räume 1 und 16 eintreten  den     Zuluftmengen    sind     die    Drosselklappen  22 und 23     vorgesehen.    Die     Regelklappen       können von Hand oder     mittelst    einer selbst  tätigen     Steuerung        eingestellt    werden.

   So  wird die Stellung der Klappe 21 vom Emp  fänger 24 selbst oder mit Hilfe eines. nicht  gezeichneten     Servomotors    verändert,     wobei     der     Empfänger    24 über .die Impulsleitung 25  von dem Impulsgeber 26 in Abhängigkeit  von der     Temperatur    oder dem Feuchtigkeits  gehalt der Luft im Raum 1 oder von diesen       beiden    Grössen     beeinflusst    wird,.  



  In Tages- oder     Jahreszeiten    mit     niedriger          Aussentemperatur    ist der     absolute    Gehalt an  Feuchtigkeit der Aussenluft gering, so dass  in     .diesen    Zeiten die     Zuluft    für den Raum 1  in der     Luftkonditionierungsanlage    auf     eine     höhere Temperatur und einen grösseren ab  soluten     Feuchtigkeitsgehalt,    die z.

   B. in Zu  sammenhang mit     @diem    Trockengut oder     wegen     der im Raum 1     arbeitenden        Personen    erfor  derlich ist,     gebracht    werden muss. Die Ab  luft, welche infolge der im     Trockenprozess          zugeführten    Wärme eine     höhere    Temperatur  als die Raumluft im Raum 1 hat (z.

   B. 30  bis<B>90'</B> C) und zu     100%        gesättigt    ist oder  noch     Dampfschv-aden        enthält,    erwärmt die  in den     Austauscher    4     eintretende        Zuluft,    wo  bei sich ein     wesentlicher    Teil der in der Ab  luft enthaltenen     Feuchtigkeit    kondensiert  und in dem Sammler 6     aufgefangen    wird,  aus dem das Kondensat in einer weiter nicht       dargestellten    Weise entfernt wird.  



       Mittelst        der    Klappen 22 und 23 kann die  in die Räume 1 und 16 eintretende Gesamt  zuluftmenge     eingestellt    werden und mittelst  der Klappe 21 die Menge der zuzuführenden  Abluft, so dass die     erforderlichen    Tempera  tur- und     Feuchtigkeitsverhältnisse    im Raum  1     eingehalten    werden können.

   Durch den  Verteiler 15, der auch     mehreren    Räumen Zu  luft zuführen könnte, wird es ermöglicht,  eine grössere     Zuluftmenge    durch den Wärme  austauscher 4 durchzuleiten als für den  Raum 1 gebraucht wird, um damit     auch    bei  hohem Feuchtigkeitsgehalt der Abluft die  richtige     Temperatur    und Luftfeuchtigkeit  im Raum 1     einsbe11en    zu können. Infolge  dessen kann     dabei    ein grosser Teil der für den           Troekenprozess    notwendigen     Verdampfungs-          wärme    zurückgewonnen werden.  



  Der Horizontalschnitt durch den     Wärme-          austauscher    27 in     Fig.    2 zeigt, wie z. B.  hocherhitzte Abluft im Kreuz- und Gegen  strom zur     Zuluft    im Kanal 28 geführt wird.  Der     Wä:rmeaustauscher    27 ist in mehrere  Teile aufgeteilt, wodurch der     Abluftstrom     mehrere Male     nacheinander    den     Zuluftstrom     kreuzt und dabei so weit     entfeuehtet    und ab  gekühlt werden kann, dass die gesamte     Ab-          lnftmenge        durch    den     Zufuhrkanal    29 der Zu.

         luft        zugeführt    werden kann. Durch Umlegen  der Klappe 30 nach rechts     wird,dier    Abluft.  Strom     mittelst        dies,    Kanals 31 ins Freie ab  gelassen. Die Abluft kann auch nur im  Gegenstrom     zur        Zuluft    geführt werden.  



  In     Fig.    3 wird     der    beizumischende Ab  luftstrom 32 vor seinem Eintritt in dien       Wärmeaustauseher    33, 34 vom Gesamtstrom  35 abgetrennt und für sich durch den Teil 33  des     Wärmeaustauschers        geleitet,    in den der  Eintritt des     Zuluftstromes    36 erfolgt. Der  Reststrom 37 der Abluft     erwärmt    die     Zuluft     in dem Teil 34     dies        Wä:rmeaustauschers.     



  Von dem     Gesamtabluftstrom    38 in     Fig.    4.  wird nach     dessen.    Durchtritt durch. den       Wärmeaustauscher    39 der beizumischende       Abluftstrom    40 abgetrennt und durch einen  weiteren     Wärmeaustauscher    41     geleitet,    der  von dem     Zuluftsbrom    42 vor dem     NVäTmQaus-          tauscher    39 durchströmt wird.

   In     Fig.    5  wird der     Zuluftstrom    43     nach    dem     Wärme-          austauscher    44 getrennt und der beizu  mischende     Abluftstrom    45 dem einen Teil 46  der     Zuluft    zugeführt, während der andere  Teil 47 der     Zuluft        durch    einen weiteren       Wärmeaustauscher    48     geleitet    wird, in den  der     Eintritt,des        Gesamtabluftstromes    49 zu  erst erfolgt.  



  In     Fig.    6 wird     der        Abluftstrom    50 nach  einander durch zwei     ZVärmeaustauscher    51  und 52 geleitet und nach jedem derselben, ein  Teilstrom 53     bezw.    54     abgetrennt,    die ver  schiedenen     Zuluftströmen    55 und 56 zuge  führt     werden.     



  Die Erfindung findet nicht nur Anwen  dung bei     Trockenproze-sisen,        sondern    bei allen    Prozessen, bei denen warme und     feuchte    Ab  luft     entsteht.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftkonditionierungsanlage mit wenig stens einem Wärm@eaustauscher, worin Zu luft mittelst Abluft hoher Feuchtigkeit er wärmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuführung für aus. Odem Austauscher austretende Abluft zur Zuluft vorhanden ist. UN TERANSPRtrCHE 1.
    Anlage nach: Patentanspruch, mit einem dem Wärmeaustauscher naehgeschalte- ten Abluftventilator, dadurch gekennzeich net, dass der die Abluft zur Zuluft führende Kanal zwischen Wärmeaustauscher und Ven tilator an den Abluftkanal angeschlossen ist, zum Zweck, den Abluftventilator verkleinern zu können.
    2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass die Abluft im Gegen strom zur Zuluft durch den Wärmeaustau- scher geleitet wird. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, d-ass die Menge .der beizu mischenden Abluft in. Abhängigkeit von einer Zustandsgrösse (der Luft im zu kondi tionierenden Raum geregelt wird.
    4. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Zuluft beizu mischende Abluft vor dem Eintritt der Ab luft in den Wärmeaustauscher abgetrennt und für .sich. durch den Teil ides Wärmeaus tauschers geleitet wird, in den der Eintritt der Zuluft erf algt. 5.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Abluftstrom nach dem Wärmeaustauscher abgetrennte, ,der Zuluft beizumisehendte Abluft durch einen weiteren Wärmeaustauscher geleitet wird, der von der Zuluft vor dem erstge nannten Wärmeaustauscher durchströmt wird.
    6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuluftstrom nach dem Wämmeaustauscher geteilt und die der Zuluft beizumischende Abluft dem einen Teil des ersteren zugeführt, während der andere Teil des Zuluftstromes durch einen weiteren,
    dem genannten Wä.rmeaustauscher im Abluftstrom vorgeschalteten Z'@Tärmeaus- tauscher geleitet wird. . 7. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft durch minde stens zwei Wärmeaustauscher geleitet und nach jedem derselben ein Teil der Abluft ab getrennt wird, und dass diese Teilmengen ,verschiedenen Zuluftströmen zugeführt wer den.
CH217705D 1943-05-29 1940-11-02 Luftkonditionierungsanlage. CH217705A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861743C (de) * 1950-06-10 1953-01-05 Hans Dipl-Ing Wagner Verfahren und Vorrichtung zum Waermeaustausch zwischen Ab- und Zuluft bei Kuehlvorrichtungen zur Kuehlung klimatisierter Raeume

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861743C (de) * 1950-06-10 1953-01-05 Hans Dipl-Ing Wagner Verfahren und Vorrichtung zum Waermeaustausch zwischen Ab- und Zuluft bei Kuehlvorrichtungen zur Kuehlung klimatisierter Raeume

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