CH217014A - Verfahren zur Herstellung von künstlichen Ersatzteilen für das Innere des menschlichen oder tierischen Körpers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von künstlichen Ersatzteilen für das Innere des menschlichen oder tierischen Körpers.

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CH217014A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt
    • C22C19/07Alloys based on nickel or cobalt based on cobalt
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/80Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth
    • A61K6/84Preparations for artificial teeth, for filling teeth or for capping teeth comprising metals or alloys

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von künstlichen   Ersatzteilen    für das Innere des menschlichen oder tierischen K¯rpers.



   Es ist bekannt, zur Herstellung von k nstlichen   Ersatzteilen für das Innere    des menschlichen oder tierischen Körpers Chrom Kobaltlegierungen zu verwenden,   a. us    denen die betreffenden Teile durch Giessen hergestellt werden. Es ist aueh möglich, solche Teile durch Schmieden   herzustelilen.    Jedoch war es bisher nicht gelungen, solche Teile durch   Kaltverformen    von   Chrom-Kobalt-    legierungen herzustellen.



   Es wurde nun festgestellt, da¯ letzteres dann möglich ist, wenn diese Teile im Wege der Kaltverformung aus einer Legierung hergestellt werden, welche   10-30%    Chrom, 80-40% Kobalt und   10-30%    mindestens eines der zwischen   1220   und 1460      C schmelzenden Metalle der Eisengruppe (Nickel, Mangan) enthält. An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert, wen n man die Teile durch Kaltverformung solcher Legierungen herstellt, denen noch andere Elemente in Mengen zugesetzt sind, welche   den Legierungscharakter nieht wesenblieh    be  einflussen,    also zum Beispiel Eisen bis zu   25%, Kohlenstoff    bis zu 1% oder Silizium bis zu 1 %.

   Bevorzugte Legierungen   für Ver-    fahren gemäss der Erfindung sind solche mit   13-30%    Chrom, 65-40% Kobalt und   15-30%    mindestens eines. der zwischen 1220   und 1460   C schmelzenden Metalle der Eisengruppe (Nickel, Mangan). Eine weitere bevorzugte Legierung dieser Art ist eine solche, die neben den vorerwähnten Mengen an Kobalt und an zwischen 1220        und   1460   C schmelzenden    Metallen der Eisengruppe (Nickel, Mangan), 15-25% Chrom, bis zu   25% Eisen,    bis zu   1% Kohlenstoff    und bis zu 1% Silizium enthält. Es ergab sich, daB es möglich ist, solche Legierungen in wirtschaftlicher Weise kalt zu verformen.



  Nach diesem Verfahren hergestellte Teile zeichnen sich durch hohe   Korrosionsbestän-    digkeit aus. Insbesondere sind sie unbedingt   mundbeständig    und lassen sich daher mit  Vorteil für zahnprothetische Zwecke aller Art verwenden. Gegenüber aus andern, gegen chemische Angriffe beständigen   Legierun-    gen, insbesondere den austenitischen Chrom  Nickelstählen    mit 18 % Chrom und 8% Nikkel, hergestellten Teilen weisen sie folgende wichtige Vorteile auf :
1. starke Verfestigung des weichen Werkstoffes durch Kaltverformung,
2. Beständigkeit der Verfestigung bei hohen Temperaturen.



   Hierzu sei noch folgendes ausgeführt :
Für viele künstliehe Ersatzteile für das Innere des menschlichen und tierischen   Kör-    pers ist eine gute Federung   erforderlieh.   



  Dies gilt besonders f r Klammern sowie   orthodontische    Apparate. Man stellte solche Teile bisher in der Weise her, dass man kaltverformte Drähte mit Hilfe geeigneter Werkzeuge in die gew nschte Form   brachi. e.   



  Da bei diesem Verfahren durch die weitere Kaltverformung der Werkstoff übermässig beansprucht wird, ist der Bruch derartig hergestellter Apparate und Klammern in vielen Fällen nicht zu vermeiden. Bei der Herstel  lung derartiger    Teile nach dem Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung kann man bei   Verwendung von weichem, gut verform-    barem Draht Klammern herstellen, die infolge der starken   Kaltverfestigung    nach der Fertigstellung nicht zu Brüchen neigen, sondern gerade eine besonders gute Federung aufweisen.



   Diese Eigenschaft bleibt bei den nach dem erfindungsgemässen Verfahren   herge-    stellten Teilen, im Gegensatz zu den in anderer Weise hergestellten Teilen, auch dann erhalten, wenn sie nachträglich einer Erhitzung unterzogen werden, wie dies zum Beispiel beim Löten geschieht.



   Die besonderen Verhältnisse ergeben sich aus der beigefügten Zeichnung, in der der Einfluss eines Anlassens auf die   Zugfestig-    keit gemäss vorliegender Erfindung hergestellter Teile im Vergleich zu in anderer Weise, und zwar aus Chrom-Nickelstahlen hergestellten Teilen zur besseren Veranschau  lichung    graphisch dargestellt ist.



   In der Zeichnung ist auf der Senkrechten die Zugfestigkeit in   kglmm2,    auf der   Waag-    rechten die Anla¯temperatur in ¯ C bei zwei Stunden   Glühzeit    aufgetragen. Die Kurven   1    und 2 veranschaulichen die Zugfestigkeit von   nickelhaitigen Chrom-Kobaltlegierungen,    die Kurven 3 und 4 diejenigen von Chrom  Nickelstahlen.    Diese erprobten Legierungen haben folgendeZusammensetzung und HÏrte :    C Si Mn Cr Co Ni    Kurve 1 :   0,    05 0,33 0,27 28,9 48,8 20, 0 hart gezogen Kurve 2 : 0,37 0,30 0,42 27,6 49,5 19,7 ä ä Kurve   3    : 0, 05 0,30 0,40 17,5 - 8,5 ä ä   Kurve 4 :

   0, 05 0, 30 0, 40 17, 5-8,    5 federhart gezogen Man ersieht aus der Zeichnung, da¯ die Fe  stigkeit    von Teilen, die durch eine   Kaltver-      formung von Chrom-Nickelstählen herge-    stellt sind, schon durch ein Anlassen auf etwa   540"Cunterschrittenwird.während    bei den Teilen, die e durch Kaltverformung von   nickelhaltigen Chrom-Kobaltlegierungen    hergestellt sind, diese Unterschreitung erst bei Anlasstemperaturen von   650   bezw. 750   C    stattfindet. Ausserdem sinkt bei letzterem, im Gegensatz zu den ersteren, die Festigkeit auch bei Temperaturen  ber 900   C nicht unter einen Wert von 100 kg/mm2, der f r eine Erhaltung der Federkraft mindestens erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von k nstlichen Ersatzteilen für das Innere des menschlichen oder tierischen Körpers, dadurch gekennzeichnet, da, die Teile durch Kaltverformung aus einer Legierung hergestellt werden, welche 10-30% % Chrom, 80-40% Kobalt und 10-30% mindestens eines der zwischen 1220 und 1460 C schmelzenden Metalle der Eisengruppe enthält.
    UNTEBANSPRUCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die zur Herstellung verwendete Legierung 13-30% Chrom enthält.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die zur Herstellung verwendete Legierung 15-25% Chrom enthält.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die zur Herstellung verwendete Legierung 65-40% EobaJt enthält.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die zur Herstellung verwendete Legierung 15-30 % Nickel enthält.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die zur Herstellung verwendete Legierung noch bis zu 25% Eisen enthÏlt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die zur Herstellung verwendete Legierung noch bis zu 1% Kohlenstoff enthält.
    7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die zur Herstellung verwendete Legierung noch bis zu 1 % Silizium enthÏlt.
CH217014D 1939-03-25 1940-03-01 Verfahren zur Herstellung von künstlichen Ersatzteilen für das Innere des menschlichen oder tierischen Körpers. CH217014A (de)

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