CH213960A - Verfahren zum Strehlen von Gewinden. - Google Patents
Verfahren zum Strehlen von Gewinden.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
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Description
Verfahren zum Strahlen -von Gewinden. Zur Herstellung von Gewinden auf Dreh bänken durch Zerspannungsarbeit steht in der Hauptsache nur das Schneiden von Au ssengewinden mittels Schneideisens oder Schneidkopfes, und von Innengewinden mit tels Gewindebohrers und für Aussen- und Innengewinde das: Gewindestrahlen zur Ver fügung, während das Gewindefräsen und das Gewindeschleifen sich gewöhnlich nur in ge trenntem Arbeitsgang auf besonderen Ge- windefräs- bezw. Gewindeschleifmaschinen ausführen lässt.
Abgesehen davon, dass Schneideisen, Schneidköpfe und Gewindebohrer für grosse Gewindedurchmesser sehr kostspielig sind und deshalb praktisch nicht mehr in Frage kommen, lassen sie sich bei der Herstellung von Werkstücken, ohne diese umzuspannen, dann nicht verwenden, wenn beispielsweise vor dem zu schneidenden Gewinde ein Bund oder dergleichen liegt, wie in der Zeichnung angedeutet.
Dann ist man allein auf dass Gewindestrahlen angewiesen, auch in solchen Fällen, wo nicht unbedingt die hohe Genauigkeit erforderlich ist, die sich beim Gewindestrahlen mit einem einzahnigen Strahler im Vergleich zu den andern Ge windeschneidverfahren erreichen lässt. Ein gewisser Nachteil der bisherigen Gewinde strehlverfahren isst ,der, dass im Vergleich zu den andern Gewinde schneideerfahren eine längere Arbeitszeit erforderlich ist. ist.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, Gewinde in wesentlich kürzerer Zeit als bis her zu strahlen mit einer Genauigkeit, welche die von mit Schneideisen, Schneidkopf oder Gewindebohrer hergestellten Gewinde über trifft.
Die beigefügte Zeichnung bezieht sich auf ein Beispiel der Erfindung. Es ist ein Werk stück a gezeichnet, bei dem ein Aussen gewinde b auf der Drehbank geschnitten wer den muss, und zwar im Strehlverfahren mit Hilfe eines Strehlwerkzeuges c, weil das Ge winde hinter einem Bund d liegt, der die Anwendung von Schneideisen, Schneidköpfen und dergleichen verhindert.
Es wird für das Strehlen des Aussen gewindes<I>b</I> auf dem Werkstück <I>a</I> ein mehr- zahniges Schneidwerkzeug c verwendet, vor zugsweise ein Rundformstahl, dessen unter sich gleiche, voneinander gleich weit ent fernte Schneidzähne voneinander einen Ab stand haben, der in diesem Beispiel der dop pelten Ganghöhe des zu strehlenden Gewindes entspricht.
Des Werkzeug durchläuft nach einer Tie fenzustellung, die einer gewissen Spanstärke entspricht, einen der Werkstückachse par allelen Weg, der etwas grösser, aber nicht doppelt so gross ist wie der Abstand seiner Schneidzähne.
Dabei bearbeitet jeder Schneid zahn etwas mehr als zwei Gänge des zu schneidenden Gewindes. Nach Beendigung jeder solcher Strehlbewegung wird das Werk zeug aus dem Gewinde gehoben, rasch in die Anfangsstellung zurückgebracht, um einen kleinen Betrag weiter zugestellt, um sodann das Gewinde in gleichem Ausmass wiederholt zu durchlaufen,
bis nach einer bestimmten Anzahl von derartigen Strehlgängen die volle Gewindetiefe und die fertige Gewindeform erreicht ist. Während aber bei dem bisher angewen deten Strehlen mit einem mit Vorschneide- und Nachschneidezähnen, also mehreren, un ter sich nicht gleichen Zähnen versehenen Werkzeug jeder dieser Zähne die ganze Ge- windelänge durchlaufen musste,
damit der erste Schneidzahn das Vorschneiden, der zweite bezw. die weiter folgenden Zähne das Nachschneiden besorgen konnten und aus diesem Grunde ein Weg in axialer Richtung nötig war, der grösser ist als die ganze zu strehlende Gewindesänge, wird bei dem Ver fahrensbeispiel mit einem Strehler, dessen wirksame axiale Ausdehnung grösser ist als die Gewindelänge so gearbeitet,
dass jeder der unter sich genau gleichen Schneidzähne in axialer Richtung gegenüber dem Werkstück nur einen Strehlweg zurücklegt, der - ohne Rücksicht auf die jeweilige Länge des Ge windes - nur wenig grösser ist als die Ent fernung seiner Schneidzähne voneinander.
Je grösser die Zähnezahl bei einer gleich bleibenden axialen Ausdehnung des Werk- zeuges gewählt wind, desto kleiner wird der Strehlweg und desto geringer die aufzuwen dende Strohlzeit. In dem gezeichneten Bei spiel muss der Gewindestrehler, dessen Schneidzähne um die doppelte Ganghöhe von einander entfernt sind, einen Axialweg von etwas mehr als die doppelte Ganghöhe durch laufen, wobei das Werkstück etwas mehr als zwei Umdrehungen ausführen muss.
Die Kleinstwerte der Strehlzeit werden bei nicht zu .langen Gewinden erreicht, wenn die Schneidzähne einen der Ganghöhe des Gewin des gleichen Abstand voneinander haben und jeder Zahn somit nur einen einzigen Gewinde gang schneidet,
also die Relativbewegung des Werkzeuges zum Werkstück in axialer Rich tung nur etwas mehr als eine einzige Gang höhe beträgt und das Werkstück in diesem Falle nur etwas mehr als eine Umdrehung ausführt. Bei diesem beschriebenen Verfahren, bei dem die wirksame axiale Ausdehnung des Strehlwerkzeuges grösser ist als die Gewinde länge,
ist der jeweilige Strehlweg - unab hängig von der Gewindelänge - immer grösser als die Entfernung zweier Schneid- zähne, aber nicht doppelt so gross wie diese Entfernung. Dadurch werden, je nach der Schneidzahnteilung, zum Beispiel ein Drittel, die Hälfte oder alle Gewindegänge des Werk stückes gleichzeitig gestrehlt, so dass die Ge- windeherstellung nach diesem Verfahren er heblich wirtschaftlicher ist als bisher.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Strehlen von Gewinden, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehrzahni- ges Schneidwerkzeug verwendet wird, dessen wirksame axiale Ausdehnung grösser ist als die Länge des zu schneidenden Gewindes und dessen unter sich gleiche und gleich weit von.einander entfernte Schneidzähne in einem Abstand voneinander stehen, .der gleich der Ganghöhe oder einem ganzen Vielfachen der Ganghöhe ,des, zu schneidenden Gewindes ist und das in axialer Richtung relativ zum Werkstück einen Strehlweg beschreibt, der grösser, aber nicht doppelt so gross ist, wie die Entfernung seiner Schneidzähne vonein ander.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE213960X | 1938-11-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH213960A true CH213960A (de) | 1941-03-31 |
Family
ID=5816069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH213960D CH213960A (de) | 1938-11-28 | 1939-10-13 | Verfahren zum Strehlen von Gewinden. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH213960A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964284C (de) * | 1951-05-09 | 1957-05-23 | Nat Res Dev | Vorrichtung fuer das Herstellen einer gewindegangaehnlichen Oberflaechenform |
-
1939
- 1939-10-13 CH CH213960D patent/CH213960A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964284C (de) * | 1951-05-09 | 1957-05-23 | Nat Res Dev | Vorrichtung fuer das Herstellen einer gewindegangaehnlichen Oberflaechenform |
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