Regelbarer Ölbrenner. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf regelbare Ölbrenner zur Beheizung von Dampfkesseln und Heisswasserkesseln oder für andere Zwecke.
Die üblichen Ölbrenner, die zur Zeit im Handel sind, können nicht für kleinere Öl mengen als etwa 2 kg Öl je Stunde bei fort laufender Verbrennung hergestellt werden, und zwar deshalb, weil es praktisch unmög lich ist, einen Ölbrenner mit einer Düsen öffnung herzustellen, die weniger als 2 kg Öl je Stunde bei dem für den praktischen Betrieb niedrigsten verwendbaren Öldruck abgibt, der unter Beibehaltung der erforder lichen Zerstäubung des Öls in Frage kom men kann.
Wenn man beispielsweise von einem Öl mit einem Heizwert von 10 000 Wärmeeinheiten je kg Öl ausgeht, so be trägt die Wärmemenge, die bei der Verbren nung der von einem Ölbrenner üblicher Aus führung abgegebenen Ölmenge freigegeben wird, wenigstens 20 000 Wärmeeinheiten je Stunde, und folglich wird dabei die in einem üblichen Heisswasserkessel erforderliche Heiz fläche wenigstens 2 Quadratmeter betragen, wenn ein wirtschaftlicher Wärmeaustausch erhalten werden soll.
Wenn ein derartiger Ölbrenner in einem kleineren Kessel angebracht wird, so ist die Heizfläche in der Regel ungenügend und der Verbrennungsraum für die erwähnte Öl menge zu klein. Folglich entstehen Wärme verluste, und bedeutende Mengen unver- brannter Bestandteile gehen mit den Rauch gasen verloren.
Da der maximale Wärme verbrauch je Stunde in einer kleinen Heiz anlage oftmals viel geringer ist als die klein ste Wärmemenge, welche mittels Ölbrenner bekannter Art fortlaufend zugeführt werden kann, war man bisher gezwungen, derartige Ölbrenner absatzweise zu betreiben, was je doch leicht Störungen mit sich bringt und verwickelte Regelvorrichtungen erfordert.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine Regelung derjenigen Ölmenge, die von einem Ölbrenner der Verbrennungszone zu- geführt wird, innerhalb weiterer Grenzen als bisher zu erreichen.
Der Ölbrenner gemäss der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, da.ss er mit. einer Zerstäubungsdüse mit veränder lichem Streuungswinkel sowie mit einer zum Auffangen eines Teils des Öls des aus der Düse austretenden Ölstrahls vorgesehenen Auffangvorriehtung versehen ist, derart, dass das Öl, das an der Auffangvorrichtung vor- beiströmt, der Z'erbrennungszone des Bren ners zugeführt wird, während das Öl, das von der Auffangvorrichtung aufgefangen wird, weggeleitet wird, ohne in die Verbren nungszone zu gelangen,
wobei das Verhältnis der beiden ( filmengen zueinander durch Ver änderung des Streuwinkels der Düse ge ändert werden kann.
Mit einem Ölbrenner dieser Art ist es möglich, die Ölmenge, die der Verbrennungs- zone zugeführt wird, je nach den jeweiligen Änderungen im Wärmeverbrauch der Heiz anlage zu regeln, wobei selbsttätige Rege lung oder Handregelung vorgesehen sein kann. Beispielsweise kann ein Brenner, der bei normalem Öldruck 5 kg Öl je Stunde lie fert, so ausgebildet sein, dass die äussern Teile des Ölstrahls von der Auffangvorrichtung zurückgehalten werden, und dass die Öl menge, die der Z'erbrennungszone zugeführt wird. bis auf 10, 0 der Gesamtleistung des Brenners, das heisst auf<B>0,5</B> kg Öl je Stunde, eingestellt werden kann.
Bei dieser Einstel lung werden also der Verbrennungszone 5000 WE je Stunde zugeführt, und es ist somit möglich, mit einem derartigen Bren ner einen Kessel mit kleinerer Heizfläche als 1 Quadratmeter fortlaufend ohne schädliche Rauchgasverluste zu betreiben.
Es kann die Vereinigung einer einstell baren Zerstäubungsdüse mit einer einstell baren C)lauffangvorrichtung in der Weist. vorgesehen sein, dass das Gebiet, innerhalb dessen der Ölbrenner geregelt werden kann, noch mehr erweitert wird.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung<I>darge-</I> stellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen senkreehten Schnitt durch eine Heizanlage mit einem Ölbrenner gemäss der Erfindung.
Fig. ? einen L;ingsschnitt durch einen Ülbrenner in grösserem Massstab in einer an dern Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. ?.
Fig. 4 und i Längsschnitte von ()lhren- nern in zwei weiteren Ausführun-sformen. Fig. 6 einen Längsschnitt einer Zerstätt- l)ttugsdiise mit @-eränderlicllem @trennngs- winkel, Fig. 7 einen Einzelteil der Regelungs vorrichtung für die erwähnte Düse,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-V111 in Fig. ii und Fig. :1 einen Längsschnitt durch eine regelbare Zerstiiiilsungsdiise einer weiteren Attsführtingsforin der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Heizanlage finit einem Heisswasserkessel 1, der mit einem Ölbrenner gemäss der Erfindung versehen ist. Der Heiss wasserkessel, der von. beliebiger Bauart: sein kann, ist mit einem Verbrennungsraum Wärmeaustausclivorriclitungen 3 und einem Rauchgasaustritt 4 versehen.
Wärmeregler 5 und 6 sind am Kessel mit ihren temperatur- empfindlichen Teilers 7 bezw. 8 im Rauch gasauslass 4 l)ezw. isn Wassermantel des Kes sels 1 angebracht. Ein Brennstoffbehälter !a ist mittels einer Leitung 10 mit einer Ö 1- piimpe 11 üblicher Ausführung verbunden. die durch einen elektrischen Motor 13 ange trieben wird,
der auch ein Gebläserad 13 für die Verbrennungsluft antreibt. Der Wärme regler 5 kann einen Stromsebalter besitzen. der so ausgebildet und angeordnet ist, dass er den Stromkreis des Motors unterbricht. wenn die Grastemperatur im Rau.cbgasatislass -1 unter einen bestimmten Wert sinkt. Per Pumpteil der (_)lpuinlie, der Rotor des Motors und das (-ehläserad sind auf einer Hohlwelle 14 angebracht, die in einem auf einem Ge stell 1 6 ruhenden Gehäuse 15 gelagert ist.
Falls gentigeiid natürlicher Ztig vorhanden ist, kann das Gebläse natürlich in Wegfall kommen. Der Ölbrenner besitzt ein Brenner gehäuse 17, welches das Vorderende des Ge häuses 15 bildet und in einer Öffnung 18 im Kessel 1 befestigt ist.
Das Brennergehäuse 17 enthält eine einstellbare Zerstäubungs- düse 19, die mittels einer sich durch, die Welle 14 erstreckenden Hohlspindel 20 mit einer Vorrichtung 21 zur Regelung des Streu ungswinkels der Düse verbunden ist. Die Vorrichtung 21 wird im Zusammenhang mit den Fig. 6 und 7 näher beschrieben werden. Sie wird über eine biegsame Welle 22, bei spielsweise ein Bowdenkabel, vom Wärme regler 6 betätigt und vergrössert den Streu ungswinkel der Düse bei steigender Wasser temperatur des Kessels und umgekehrt.
Eine Auffangvorrichtung 23 für Öl in Form einer Trommel umschliesst die Düse 1.9, und ein grösserer oder kleinerer Teil des aus der Düse strömenden Öls wird je nach der Vergrösse rung oder Verkleinerung des Streuungswin kels von dieser Vorrichtung aufgefangen. Ein Gehäuse 24 dient dazu, überschüssiges Öl aufzusammeln. Eine Leitung 25 führt das Öl von der Ölpumpe 11 zur Regelvor richtung 21, die mit der Düse verbunden ist, und eine andere Leitung 26 führt überschüs siges Öl aus dem Gehäuse 24 in den Ölbehäl ter 9 zurück.
Die in den Fig. 2, 4 und 5 gezeigten Öl brenner können den in Fig. 1 dargestellten Ölbrenner ersetzen und können in ähnlicher Weise wie dieser mit geeigneten Gehäusen oder dergleichen zusammengebaut sein, die eine Ölpumpe, ein Gebläse. und einen Motor enthalten, sie können aber auch mit einer beliebigen andern bekannten Ausführung eines Olbrenneraggregates vereinigt sein.
Der in den Fig. 2 und 3 gezeigte Ölbren ner besitzt ein Ölbrennergehäuse 27, das an einer Wand des Verbrennungsraumes eines Kessels mittels eines Flansches 28 in dersel ben Weise, wie in Fig. 1 gezeigt ist, be festigt werden kann. Das Gehäuse 27 dient dazu, Verbrennungsluft in den Verbren nungsraum zu leiten.
Eine Düse 29 mit re gelbarem Streuungswinkel ist im trommel- förmigen Brennergehäuse 27 in einem Zer- stäubungsgehäuse 30 angeordnet. 31 bezeich net eine Spindel, die Olzufuhrleitungen ent hält und die Düse mit einer Vorrichtung zur Regelung des Streuungswinkels verbindet, wie dies näher im Zusammenhang mit Fig. 6 und 7 beschrieben wird.
Das Zerstäubungs- gehäüse 30 ist mit Öffnungen 32 versehen, die dazu dienen, eine Herabsetzung des Druckes im Zerstäubungsgehäuse während des Betriebes der Düse zu verhindern und Luft dem Ölstrahl unmittelbar vor der Düse im Zerstäubungsgehäuse zuzuführen. Eine trommelförmige Olauffangvorrichtung 33 ist vor der Mündung der Düse 29 befestigt und bildet eine Sammelfläche für das Öl, das sich auf dieser Fläche in Abhängigkeit von der augenblicklichen Einstellung des Streuungs winkels des Ölstrahls 34 absetzt.
Die Auf fangtrommel 33 verjüngt sich, wie Fig. 2 andeutet, in Richtung gegen die Düse 29, sie kann aber selbstverständlich auch eine zylindrische oder irgendeine andere zweck mässige Form haben. Am offenen, grösseren Ende der Trommel 33 ist eine am Umfang liegende Sammelrinne 35 zum Sammeln des Öls angeordnet, das sich an der Innenfläche der Trommel absetzt, und das durch den Druck des Ölstrahls in diese Rinne einge führt wird. Das in der Rinne 35 angesam melte Öl wird durch eine Leitung 36 weg geleitet und in den Ölbehälter 9 zurückge führt, wie Fig. 1 zeigt.
Das grössere Ende der Trommel 33 ist von einem Führungsblech 37 umgeben, das einen Teil der durch das Brennergehäuse strömenden Luft gegen den Ölstrahl richtet und mit dem Brennergehäuse 27 und der Trommel 33 mittels Blechen 38 und 39 (Fig. 3) verbunden ist, die, falls er wünscht, so angeordnet sein können, däss sie eine wirbelnde Bewegung der aus dem Bren- nergehäuse herausströmenden Luft veranlas sen.
Wenn der Streuungswinkel der Düse 29 ungefähr auf einen Wert entsprechend dem des Kegelwinkels der Trommel 33 eingestellt ist, wird die ganze Ölmenge, die aus der Düse ausströmt, durch das offene Ende des Brennergehäuses 27 in den Verbrennungs raum einströmen. Bei einer mehr oder wen1, ger starken Vergrösserung des Streuungs winkels der Düse setzen sich mehr oder weni ger der am Umfang vorhandenen Teile des Ölstrahls 34 an der Innenfläche der Trom mel 33 ab, werden gegen die Rinne 35 ge führt und in den Ölbehälter zurückgeleitet und dadurch der Verbrennung im Kessel oder dergleichen entzogen.
Ist der Öldruck vor der Düse 29 im wesentlichen unverändert, so bleibt die Ölmenge, welche die Düse ab gibt, im wesentlichen gleich, und zwar un abhängig vom jeweiligen Streuungswinkel, und folglich wird sich die Ölmenge, die dem Verbrennungsraum zugeführt wird, im we sentlichen umgekehrt dem Streuungswinkel gegenüber verändern.
In dem in Fis. 4 gezeigten Ausführungs- beispiel ist ein Brennergehäuse 40 mit einem Flansch 41 für die Befestigung des Brenners an einer Heizanlage, z. B. an einem Kessel 1 wie in Fig. 1, versehen. Drucköl wird durch eine Spindel 42 einer Düse 43 zugeführt, und der Streuungswinkel derselben kann selbsttätig oder von Hand aus mittels einer Stange 44 verändert werden, die sieh durch die Spindel 42 erstreckt, wie näher im Zu sammenhang mit Fig. 9 beschrieben wird.
Der Streuungswinkel des aus der Düse aus tretenden Ölstrahls 25 kann innerhalb weiter Grenzen verändert werden, aber die von der Düse bei einem bestimmten Öldruck abge gebene Ölmenge ist im wesentlichen gleich, unabhängig von dem jeweiligen Streuungs winkel. Die Zerstäubungsdüse 43 ist in einem Gehäuse 46 untergebracht, das mit Luft zufuhröffnungen 47 versehen ist, durch die Luft in das Innere des Gehäuses 46 einge lassen wird. Ferner hat das Zerstäubungs- gehäuse eine vordere Wand 48, die eine Öl auffa.ngvorrichtung bildet und mit einer Öffnung 49 versehen ist.
Die dem Kessel zugeführte Ölmenge ist von dem Verhältnis zwischen der Grösse der Durchflussöffnung 49 und der gesamten Querschnittsfläehe des Ölstrahls in der Ebene der Öffnung ab hängig. Folglich ist die der Heizanlage zu geführte Ölmenge dem Streuungswinkel des Olstrahls umgekehrt proportional und kann von einem Höchstwert, bei dem alles von der Düse herausströmende<B>01</B> in den Verbren nungsraum eingespritzt wird und der Streu ungswinkel so klein ist, dass der gesamte Ölstrahl durch die Öffnung 49 geht, auf einen sehr kleinen Wert gebracht werden. der dem grösstmöglichen Streuungswinkel entspricht.
Die an der Innenseite der Wand -18 und an den Innenwänden des Zerstäu- hungsgehäuses .16 abgesetzten Ölteilchen strömen zum Boden des Zerstäubungsgehäu- ses und durch eine Öffnung 50 in eine Sam- melkammer 51 hinein, von der eine Abfluss- leitung 52 das<B>01</B> in den Ölbehälter bezw. zil der Pumpe zurückleitet.
Eine äussere Wand oder Schirm 53 ist vor der Wand 48 angeordnet und finit einer der Öffnung 49 entsprechenden Öffnung 54 versehen. Zwi schen dem Schirm 53 und der Wand 48 wird ein Zwischenraum 55 gebildet, in dem am Rand der Öffnung 49 abgesetztes Öl gesam melt und in die Sammelkammer 51 geleitet wird.
Ein Führungsblech 56 und Leitschau- feln 57 und 58 sind im Zwischenraum zwi schen dem Zerstäubungsgehäuse 46 und dem trommelförmigen Brennergehäuse 40 ange ordnet und dienen dazu, die Luft in innige Berührung mit dein Ölstrahl zu führen, so dass eine gute llisehung erreicht wird.
In dem in Fig. 5 dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel ist eine einstellbare Zerstäu- bungsdüse 59 in einem Zerstäubungsgehäuse 60 angeordnet, das in einem Brennergehäuse 61 untergebracht ist, das mit einem äussern Flansch 6 2 zur Befestigung des Brenners an einer Heizvorrichtung, z. B. an einem Kes sel wie in Fig. 1, versehen ist.
Das Zerstäu- bungsgehäuse 60 ist mit Luftzufubröffnun- gell 63 und im untern Teil mit einer Öl- abflussöffnung 64 versehen, die durch eine Leitung 65 mit dem Ölbehälter verbunden ist. Drucköl wird der Düse durch eine Hohl spindel 66 zugeführt, die mit einer Regel vorrichtung ähnlich der Vorrichtung 21 in Fig. 1 verbunden sein kann, und ein Öl- strahl 67 mit veränderlichem Streuungswin kel strömt von der Düse aus.
In geeigneter Entfernung vor der Düse ist eine Ölauffang- vorriclitung in Form einer lrisblende 68 an geordnet, die selbsttätig oder von Hand aus mit Hilfe einer drehbaren Welle 69 und eines Zahnrades 70, das mit der Irisblende zusam menwirkt, eingestellt werden kann.
Nur die Ölteilchen, die durch die Öffnung 71 der Blende 68 gehen, erreichen den Verbren nungsraum des Kessels, während sich die übrigen '.teile des Strahls an der Blende 68 absetzen und in die untern Teile des Zer- stäubungsgehäuses 60 herabfliessen, von wo aus das Öl durch die Öffnung 64 und die Leitung 65 in den Ölbehälter zurückgeleitet wird. Ein Schirm 72 ist ausserhalb der Iris blende 68 angeordnet, und Öl, das gegebenen falls an der Aussenseite der Irisblende her abfliesst, sammelt sich in einem Raum 73 an der Innenseite des Schirmes 72 an und wird durch die Leitung 65 abgeleitet.
Ein Füh rungsblech 74 und Leitschaufeln. 75 und 76 sind in der Öffnung des Brennergehäuses 61 in ähnlicher Weise, wie oben für Fig: 2 und 4 beschrieben worden ist, angeordnet. Die Öffnung 7 7 im Schirm 72 ist. etwas grösser als die grösste Öffnung der Irisblende 68 und ist gleichachsig zu dieser Öffnung ange ordnet.
Die Fig. 6 und 9 zeigen zwei verschie dene Ausführungsformen von Zerstäubungs- düsen mit veränderlichem Streuungswinkel, die für Ölbrenner gemäss der Erfindung be nutzt werden können, aber auch andere regel bare Zerstäubungsdüsen an sich bekannter Bauform können in Verbindung mit der Er findung zur Verwendung kommen.
Bei der Zerstäubungsdüse gemäss Fig. 6, die für die Ölbrenner in Fig. 1, 2 und 5 benutzt ist, wird Brennöl unter Druck einer Verteilungskammer 78 im Gehäuse 21 (Fig. 1) bezw. im Teil 21' (Fig. 6) zuge führt, von der aus das Öl durch eine Lei tung 79 und einen Kanal 80 in eine zentrale Kammer 81 im Düsenkörper 82 strömen kann.
Von der Kammer 81 strömt das Öl durch einen Kanal 83 in eine zentral liegende, kreisförmige Kammer 84, die zwischen zwei Körpern 85 und 86 gebildet wird, die von einer an den Düsenkörper geschraubten Muffe 8'l gegen denselben gedrückt werden. Der Körper 85 ist mit einer exzentrisch ver legten Bohrung 88 versehen, die mit der Kammer 84 durch eine Rille 89 (Fig. 8) in Verbindung steht, die tangential zur kreis förmigen Kammer 84 gerichtet ist. Die Boh rung 88 ist durch .einen Kanal 90 und eine Leitung 91 mit der Kammer 78 verbunden.
Die Zuführung des Drucköls zu den Leitun gen 79 und 91 wird von zwei Steuerkolben 92, 93 geregelt, die mittels eines Doppel hebels 94, eines Hebels 95 und einer Stange 96 betätigt werden. Der Doppelhebel 94 ist auf einem Zapfen 97 gelagert, und die Kol ben 92, 93 sind in Bohrungen 98 bezw. 99 im Gehäuse 21 bewegbar, so dass stets die gleiche Ölmenge zur Düse strömt und die Ölmenge, die durch den Kanal 83 strömt, sich der durch den Kanal 89 strömenden Ölmenge gegenüber je nach der Einstellung des Doppelhebels 94 ändert, die von der Wassertemperatur im Kessel abhängig ist.
Zu diesem Zweck ist ein Wärmeregler 6 (Fig. 1 und 7), der einen Stab 113 mit einem andern Wärmedehnungskoeffizienten als die Hülse 8 enthält, im Wassermantel des Kes sels 1 angeordnet. Der Stab 113 betätigt eine biegsame Welle 22 und dadurch die Stange 96 gegen die Wirkung einer Feder <B>11</B>4.
Das Öl strömt aus der Düse durch die Öffnung 100, und, falls das gesamte Öl, das durch die erwähnte Öffnung abfliesst, der Düse durch den zentralen Kanal 83 zuge führt wird, das heisst wenn der Kolben 93 die Bohrung 99 verschliesst, wird der Streu- ungswinkel des Strahls am kleinsten, und der Brenner spritzt die grösste Ölmenge in den Feuerraum ein.
Wenn dagegen die aus der Düse strömende Ölmenge der Kammer 84 nur durch den tangentialen Kanal 89 zu geführt wird, das heisst wenn der Kolben 92 die Bohrung 98 verschliesst, wird das Öl in der Kammer 84 gezwungen, sich in dieser zu drehen, und es wird der grösste Streuungs winkel gebildet, der eine Grösse von etwa 160<B>'</B>hat. Eine Änderung im Verhältnis der Ölmengen, die durch die Kanäle 83 und 89 zugeführt werden, hat eine vollkommen fort-. laufende Änderung des Streuungswinkels der Düse zur Folge.
Der Hebel 95 kann selbst verständlich von Hand aus statt selbsttätig eingestellt werden, und das gezeigte Regel- v entil kann natürlich durch einen Dreiweg hahn oder durch einzeln betätigte Ventile für die verschiedenen Ölleitungen ersetzt werden.
Bei der in Fig. 9 gezeigten Ausführung, die für den Brenner gemäss Fig. 4 geeignet ist, ist der Düsenkörper 101 mit einer Brenn stoffzuflussleitung 10? versehen, die durch einen Kanal 103 mit einer ringförmigen Kamer 104 verbunden ist. Ein beweglicher Ventilkörper 1.05, der bei 106 mit Gewinde versehen ist, ist mit Hilfe einer der Stange 44 in Fig. 4 entsprechenden Stange 1117 in Richtung von und zu einem kegelförmigen Sitz in einem Körper 1(18 verstellbar, der am Ende des Düsenkörpers 101 mittels einer an diesen angeschraubten Muffe 109 befestigt ist.
Der Körper 108 ist mit einer Öffnung 110 versehen, und eine zentrale, kreisförmige Kammer 11.1 ist im Ventil zwischen dein Ende des Ventilkörpers 105 und dem im Körper 10-8 ausgebildeten Ventilsitz ausge bildet. Der Ventilkörper 105 ist mit einem Kanal 11? versehen, der in tangentialer Richtung aus der ringförmigen Kammer 104 in die Kammer<B>111</B> leitet. Wenn sich der Ventilkörper 105 in seiner am meisten vor geschraubten Lage befindet, die in Fig. 9 gezeigt ist, ist alles 01, das durch die Öff nung der Düse ausströmt, durch den Kanal 11) geflossen, und folglich wird das 01 in der Kammer 111 eine maximale Drehung und daher auch den maximalen Streuungs winkel erhalten.
In jeder andern Stellung des Ventilkörpers 105 strömt das Öl auch in radialer Richtung durch den Zwischenraum zwischen dem Ventilkörper <B>105</B> und dem in dem Körper 108 ausgebildeten Ventilsitz in die Kammer 111 hinein, so dass die Drehung in der Kammer 111 weniger kräftig wird. Die axiale Lage des Ventilkörpers 105 be stimmt daher unmittelbar das Verhältnis zwischen den filmengen, die der Kammer 111 tangential und radial zufliessen, und regelt somit auch den Streuungswinkel der Düse.
Die Zerstäubungsdüse gemäss Fig. 9 macht somit auch eine vollständig fortlaufende Veränderung des Streuungswinkels des Öl- strahls und folglich auch eine ähnliche Ver änderung derjenigen Brennölmenge möglich, die in den Verbrennungsraum eingespritzt wird. Die Stange <B>107</B> kann mit einem Wärmeregler am Heizapparat verbunden oder so angeordnet sein, dass sie von Hand aus mit Hilfe eines an der Stange angebrachten Handrades oder dergleichen eingestellt wer den kann.
Wenn der Streuungswinkel der oben be schriebenen Diisen geändert wird, wird auch die Oldiehte in den Strahlen geändert, aber der Zerstäubungsgrad bleibt bei verschiede nen Streuungswinkeln im wesentlichen der selbe, und es kann daher stets eine zufrie- denstellende Verbrennung erreicht werden, was nicht immer der Fall ist, wenn die der Verbrennungszone des Brenners zugeführte Olmenge durch Änderung des Oldruckes vor der Düse geregelt wird.
Die oben beschriebenen und in der Zeich nung gezeigten ausfiihrungsformen der Er findung sind nur als Beispiele anzusehen, und die Erfindung kann selbstverständlich in verschiedener Weise innerhalb des Rah rnens der Erfindung Abänderungen unter worfen sein.