CH212932A - Regelbarer Ölbrenner. - Google Patents

Regelbarer Ölbrenner.

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CH212932A
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Description


  Regelbarer Ölbrenner.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf regelbare Ölbrenner zur     Beheizung    von  Dampfkesseln und Heisswasserkesseln oder  für andere Zwecke.  



  Die üblichen Ölbrenner, die zur Zeit im  Handel sind, können nicht für kleinere Öl  mengen als etwa 2 kg Öl je Stunde bei fort  laufender Verbrennung hergestellt werden,  und zwar deshalb, weil es praktisch unmög  lich ist, einen Ölbrenner mit einer Düsen  öffnung herzustellen, die weniger als 2 kg  Öl je Stunde bei dem für den praktischen  Betrieb niedrigsten verwendbaren Öldruck  abgibt, der unter Beibehaltung der erforder  lichen     Zerstäubung    des Öls in Frage kom  men kann.

   Wenn man beispielsweise von  einem Öl mit einem Heizwert von 10 000  Wärmeeinheiten je kg Öl ausgeht, so be  trägt die Wärmemenge, die bei der Verbren  nung der von einem Ölbrenner üblicher Aus  führung abgegebenen Ölmenge freigegeben  wird, wenigstens 20 000     Wärmeeinheiten    je  Stunde, und folglich wird dabei die in einem    üblichen Heisswasserkessel erforderliche Heiz  fläche wenigstens 2 Quadratmeter betragen,  wenn ein wirtschaftlicher Wärmeaustausch  erhalten werden soll.  



  Wenn ein     derartiger    Ölbrenner in einem  kleineren Kessel angebracht wird, so ist die  Heizfläche in der Regel ungenügend und der  Verbrennungsraum für die erwähnte Öl  menge zu klein. Folglich entstehen Wärme  verluste, und     bedeutende    Mengen     unver-          brannter    Bestandteile gehen mit den Rauch  gasen verloren.

   Da der maximale Wärme  verbrauch je     Stunde    in einer kleinen Heiz  anlage oftmals viel geringer ist als die klein  ste Wärmemenge, welche mittels Ölbrenner       bekannter        Art    fortlaufend zugeführt werden  kann, war man bisher gezwungen, derartige  Ölbrenner absatzweise zu betreiben, was je  doch leicht Störungen mit sich bringt und  verwickelte     Regelvorrichtungen        erfordert.     



  Die vorliegende     Erfindung    ermöglicht  eine Regelung derjenigen Ölmenge, die von  einem Ölbrenner der     Verbrennungszone    zu-      geführt wird, innerhalb weiterer Grenzen  als bisher zu erreichen.  



  Der Ölbrenner gemäss der vorliegenden  Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,     da.ss     er mit. einer     Zerstäubungsdüse    mit veränder  lichem Streuungswinkel sowie mit einer zum  Auffangen eines     Teils    des Öls des aus der  Düse austretenden Ölstrahls vorgesehenen       Auffangvorriehtung    versehen ist, derart, dass  das Öl, das an der Auffangvorrichtung     vor-          beiströmt,    der     Z'erbrennungszone    des Bren  ners zugeführt wird, während das Öl, das  von der Auffangvorrichtung aufgefangen  wird, weggeleitet wird, ohne in die Verbren  nungszone zu gelangen,

   wobei das     Verhältnis     der beiden (     filmengen    zueinander durch Ver  änderung des Streuwinkels der Düse ge  ändert werden kann.  



  Mit einem Ölbrenner dieser Art ist es  möglich, die Ölmenge, die der     Verbrennungs-          zone    zugeführt wird, je nach den jeweiligen  Änderungen im Wärmeverbrauch der Heiz  anlage zu regeln, wobei selbsttätige Rege  lung oder Handregelung vorgesehen sein  kann. Beispielsweise kann ein Brenner, der  bei normalem Öldruck 5 kg Öl je Stunde lie  fert, so ausgebildet sein, dass die äussern Teile  des Ölstrahls von der     Auffangvorrichtung     zurückgehalten werden, und dass die Öl  menge, die der     Z'erbrennungszone    zugeführt  wird. bis auf     10, 0    der Gesamtleistung des  Brenners, das heisst auf<B>0,5</B> kg Öl je Stunde,  eingestellt werden kann.

   Bei dieser Einstel  lung werden also der     Verbrennungszone     5000     WE    je Stunde zugeführt, und es ist  somit möglich, mit einem derartigen Bren  ner einen Kessel mit kleinerer Heizfläche als  1 Quadratmeter fortlaufend ohne schädliche       Rauchgasverluste    zu betreiben.  



  Es kann die Vereinigung einer einstell  baren     Zerstäubungsdüse    mit einer einstell  baren     C)lauffangvorrichtung    in der Weist.       vorgesehen    sein, dass das Gebiet, innerhalb  dessen der Ölbrenner geregelt werden kann,  noch mehr erweitert wird.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele der Erfindung<I>darge-</I>  stellt, und zwar zeigt         Fig.    1 einen     senkreehten    Schnitt durch  eine Heizanlage mit     einem    Ölbrenner gemäss  der Erfindung.  



       Fig.    ? einen     L;ingsschnitt    durch einen       Ülbrenner    in grösserem     Massstab    in einer an  dern     Ausführungsform    der     Erfindung.     



       Fig.    3 einen     Schnitt    nach der Linie       III-III    in     Fig.        ?.     



       Fig.    4 und     i    Längsschnitte von     ()lhren-          nern    in zwei weiteren     Ausführun-sformen.          Fig.    6 einen     Längsschnitt    einer     Zerstätt-          l)ttugsdiise    mit     @-eränderlicllem        @trennngs-          winkel,          Fig.    7 einen Einzelteil der Regelungs  vorrichtung     für    die erwähnte Düse,

         Fig.    8 einen Schnitt nach der Linie       VIII-V111    in     Fig.        ii    und       Fig.        :1    einen     Längsschnitt    durch eine  regelbare     Zerstiiiilsungsdiise    einer weiteren       Attsführtingsforin    der Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt eine Heizanlage     finit    einem       Heisswasserkessel    1, der mit einem Ölbrenner  gemäss der Erfindung versehen ist. Der Heiss  wasserkessel, der von. beliebiger Bauart: sein  kann, ist mit einem     Verbrennungsraum          Wärmeaustausclivorriclitungen    3 und einem       Rauchgasaustritt    4 versehen.

   Wärmeregler 5  und 6 sind am Kessel mit ihren     temperatur-          empfindlichen        Teilers    7     bezw.    8 im Rauch  gasauslass 4     l)ezw.        isn        Wassermantel    des Kes  sels 1     angebracht.    Ein Brennstoffbehälter     !a     ist mittels einer Leitung 10 mit einer Ö     1-          piimpe    11 üblicher     Ausführung        verbunden.     die durch einen     elektrischen    Motor 13 ange  trieben wird,

   der auch ein     Gebläserad    13 für  die     Verbrennungsluft    antreibt. Der Wärme  regler 5 kann einen     Stromsebalter    besitzen.  der so ausgebildet und angeordnet ist, dass  er den Stromkreis des Motors unterbricht.  wenn die     Grastemperatur    im     Rau.cbgasatislass     -1 unter einen     bestimmten    Wert sinkt. Per       Pumpteil    der     (_)lpuinlie,        der    Rotor des Motors  und das     (-ehläserad    sind auf einer Hohlwelle  14     angebracht,    die in einem auf einem Ge  stell 1 6 ruhenden Gehäuse 15 gelagert ist.

    Falls     gentigeiid        natürlicher        Ztig        vorhanden     ist,     kann    das Gebläse natürlich in Wegfall      kommen. Der Ölbrenner besitzt ein Brenner  gehäuse 17, welches das Vorderende des Ge  häuses 15 bildet und in einer     Öffnung    18     im     Kessel 1 befestigt ist.

   Das     Brennergehäuse     17 enthält eine einstellbare     Zerstäubungs-          düse    19, die mittels einer sich durch, die  Welle 14 erstreckenden Hohlspindel 20 mit  einer Vorrichtung 21 zur Regelung des Streu  ungswinkels der Düse verbunden     ist.    Die  Vorrichtung 21 wird im Zusammenhang mit  den     Fig.    6 und 7 näher beschrieben werden.  Sie wird über eine biegsame Welle 22, bei  spielsweise ein     Bowdenkabel,    vom Wärme  regler 6 betätigt und vergrössert den Streu  ungswinkel der Düse bei steigender Wasser  temperatur des Kessels und umgekehrt.

   Eine  Auffangvorrichtung 23 für Öl in Form einer  Trommel umschliesst die Düse 1.9, und ein  grösserer oder     kleinerer    Teil des aus der Düse  strömenden Öls wird je nach der Vergrösse  rung oder     Verkleinerung    des Streuungswin  kels von dieser Vorrichtung aufgefangen.  Ein Gehäuse 24 dient dazu, überschüssiges  Öl aufzusammeln. Eine Leitung 25 führt  das Öl von der     Ölpumpe    11 zur Regelvor  richtung 21, die mit der Düse verbunden ist,  und eine andere Leitung 26 führt überschüs  siges Öl aus dem Gehäuse 24 in den Ölbehäl  ter 9 zurück.  



  Die in den     Fig.    2, 4 und 5 gezeigten Öl  brenner können den in     Fig.    1 dargestellten  Ölbrenner ersetzen und können in ähnlicher  Weise wie dieser mit geeigneten Gehäusen  oder dergleichen zusammengebaut sein, die  eine     Ölpumpe,    ein Gebläse. und einen Motor  enthalten, sie können aber auch mit einer  beliebigen andern bekannten Ausführung  eines     Olbrenneraggregates    vereinigt sein.  



  Der in den     Fig.    2 und 3 gezeigte Ölbren  ner besitzt ein     Ölbrennergehäuse    27, das an  einer Wand des     Verbrennungsraumes    eines  Kessels mittels eines Flansches 28 in dersel  ben Weise, wie in     Fig.    1 gezeigt ist, be  festigt werden kann. Das Gehäuse 27 dient  dazu, Verbrennungsluft in den Verbren  nungsraum zu leiten.

   Eine Düse 29 mit re  gelbarem Streuungswinkel ist im     trommel-          förmigen        Brennergehäuse    27 in einem Zer-         stäubungsgehäuse    30 angeordnet. 31 bezeich  net eine Spindel, die     Olzufuhrleitungen    ent  hält und     die    Düse mit     einer    Vorrichtung zur  Regelung des     Streuungswinkels    verbindet,  wie dies näher im Zusammenhang mit     Fig.    6  und 7 beschrieben wird.

   Das     Zerstäubungs-          gehäüse    30     ist    mit Öffnungen 32 versehen,  die dazu dienen, eine Herabsetzung des  Druckes im     Zerstäubungsgehäuse    während  des Betriebes der Düse zu verhindern und  Luft dem Ölstrahl unmittelbar vor der Düse  im     Zerstäubungsgehäuse    zuzuführen. Eine  trommelförmige     Olauffangvorrichtung    33 ist  vor der Mündung der Düse 29 befestigt und  bildet eine Sammelfläche für das Öl, das sich  auf dieser Fläche in Abhängigkeit von der  augenblicklichen Einstellung des Streuungs  winkels des Ölstrahls 34 absetzt.

   Die Auf  fangtrommel 33 verjüngt sich, wie     Fig.    2  andeutet, in     Richtung    gegen die Düse 29,  sie kann aber     selbstverständlich    auch eine  zylindrische oder irgendeine andere zweck  mässige Form haben. Am offenen, grösseren  Ende der Trommel 33 ist eine am Umfang  liegende     Sammelrinne    35 zum Sammeln des  Öls angeordnet, das sich an der Innenfläche  der Trommel absetzt, und das durch den  Druck des Ölstrahls in diese Rinne einge  führt wird. Das in der Rinne 35 angesam  melte Öl wird durch eine Leitung 36 weg  geleitet und in den Ölbehälter 9 zurückge  führt, wie     Fig.    1 zeigt.

   Das grössere Ende  der Trommel 33 ist von einem Führungsblech  37 umgeben, das einen Teil der durch das       Brennergehäuse    strömenden Luft gegen den  Ölstrahl richtet und     mit    dem     Brennergehäuse     27 und der Trommel 33 mittels Blechen 38  und 39     (Fig.    3) verbunden ist, die, falls er  wünscht, so angeordnet sein können,     däss    sie  eine     wirbelnde    Bewegung der aus dem     Bren-          nergehäuse    herausströmenden Luft veranlas  sen.

   Wenn der Streuungswinkel der Düse 29  ungefähr auf einen Wert entsprechend dem  des     Kegelwinkels    der Trommel 33 eingestellt  ist, wird die ganze Ölmenge, die aus der  Düse ausströmt, durch das offene Ende des       Brennergehäuses    27 in den Verbrennungs  raum     einströmen.    Bei einer mehr oder     wen1,              ger    starken Vergrösserung des Streuungs  winkels der Düse setzen sich mehr oder weni  ger der am Umfang vorhandenen Teile des  Ölstrahls 34 an der Innenfläche der Trom  mel     33    ab, werden gegen die Rinne 35 ge  führt und in den Ölbehälter zurückgeleitet  und dadurch der Verbrennung im Kessel oder  dergleichen entzogen.

   Ist der Öldruck vor  der Düse 29 im wesentlichen unverändert,  so bleibt die Ölmenge, welche die Düse ab  gibt, im wesentlichen gleich, und zwar un  abhängig vom jeweiligen Streuungswinkel,  und folglich wird sich die Ölmenge, die dem  Verbrennungsraum zugeführt wird, im we  sentlichen umgekehrt dem     Streuungswinkel     gegenüber verändern.  



  In dem in Fis. 4 gezeigten     Ausführungs-          beispiel    ist ein     Brennergehäuse    40 mit einem  Flansch 41 für die Befestigung des Brenners  an einer     Heizanlage,    z. B. an einem Kessel 1  wie in     Fig.    1, versehen. Drucköl wird durch  eine Spindel 42 einer Düse 43 zugeführt,  und der     Streuungswinkel    derselben kann  selbsttätig oder von Hand aus mittels einer  Stange 44 verändert werden, die sieh durch  die Spindel 42 erstreckt, wie näher im Zu  sammenhang mit     Fig.    9 beschrieben wird.

    Der Streuungswinkel des aus der Düse aus  tretenden Ölstrahls 25 kann innerhalb weiter  Grenzen     verändert    werden, aber die von der  Düse bei einem bestimmten Öldruck abge  gebene Ölmenge ist im wesentlichen gleich,  unabhängig von dem jeweiligen Streuungs  winkel. Die     Zerstäubungsdüse    43 ist in einem  Gehäuse 46 untergebracht, das mit Luft  zufuhröffnungen 47 versehen ist, durch die  Luft in das Innere des Gehäuses 46 einge  lassen wird. Ferner hat das     Zerstäubungs-          gehäuse    eine vordere Wand 48, die eine Öl  auffa.ngvorrichtung bildet und mit einer  Öffnung 49 versehen ist.

   Die dem Kessel       zugeführte    Ölmenge ist von dem Verhältnis  zwischen der Grösse der     Durchflussöffnung     49 und der gesamten     Querschnittsfläehe    des  Ölstrahls in der Ebene der Öffnung ab  hängig. Folglich ist die der Heizanlage zu  geführte Ölmenge dem Streuungswinkel des       Olstrahls        umgekehrt    proportional und kann    von einem Höchstwert, bei dem alles von der  Düse herausströmende<B>01</B> in den Verbren  nungsraum eingespritzt wird und der Streu  ungswinkel so klein ist,     dass    der gesamte  Ölstrahl durch die Öffnung 49 geht, auf  einen sehr kleinen Wert gebracht werden.  der dem grösstmöglichen Streuungswinkel  entspricht.

   Die an der Innenseite der Wand       -18    und an den Innenwänden des     Zerstäu-          hungsgehäuses        .16    abgesetzten Ölteilchen  strömen zum Boden des     Zerstäubungsgehäu-          ses    und durch eine Öffnung 50 in eine     Sam-          melkammer    51 hinein, von der eine     Abfluss-          leitung        52    das<B>01</B> in den Ölbehälter     bezw.          zil    der Pumpe zurückleitet.

   Eine äussere  Wand oder Schirm 53 ist vor der Wand 48  angeordnet und     finit    einer der Öffnung 49  entsprechenden Öffnung 54 versehen. Zwi  schen dem Schirm 53 und der Wand 48 wird  ein Zwischenraum 55 gebildet, in dem am  Rand der Öffnung 49 abgesetztes Öl gesam  melt und in die Sammelkammer 51 geleitet  wird.

   Ein Führungsblech 56 und     Leitschau-          feln    57 und 58 sind im Zwischenraum zwi  schen dem     Zerstäubungsgehäuse    46 und dem       trommelförmigen        Brennergehäuse        40    ange  ordnet und dienen dazu, die Luft in innige       Berührung    mit dein Ölstrahl zu führen, so       dass    eine gute     llisehung    erreicht wird.  



  In dem in     Fig.    5 dargestellten     Ausfüh-          rungsbeispiel    ist eine einstellbare     Zerstäu-          bungsdüse    59 in einem     Zerstäubungsgehäuse     60 angeordnet, das in einem     Brennergehäuse     61 untergebracht ist, das mit einem äussern  Flansch 6 2 zur Befestigung des Brenners an  einer     Heizvorrichtung,    z. B. an einem Kes  sel wie in     Fig.    1,     versehen    ist.

   Das     Zerstäu-          bungsgehäuse    60 ist mit     Luftzufubröffnun-          gell    63 und im untern Teil mit einer     Öl-          abflussöffnung    64 versehen, die durch eine       Leitung    65 mit dem Ölbehälter verbunden  ist. Drucköl wird der Düse durch eine Hohl  spindel 66 zugeführt, die mit einer Regel  vorrichtung ähnlich der Vorrichtung 21 in       Fig.    1 verbunden sein kann, und ein     Öl-          strahl    67 mit veränderlichem Streuungswin  kel strömt von der Düse aus.

   In geeigneter  Entfernung vor der Düse ist eine Ölauffang-           vorriclitung    in Form einer     lrisblende    68 an  geordnet, die selbsttätig oder von Hand aus  mit Hilfe einer drehbaren Welle 69 und eines  Zahnrades 70, das mit der     Irisblende    zusam  menwirkt, eingestellt werden kann.

   Nur die  Ölteilchen, die durch die Öffnung 71 der  Blende 68 gehen, erreichen den Verbren  nungsraum des Kessels, während sich die  übrigen     '.teile    des Strahls an der Blende 68  absetzen und in die untern Teile des     Zer-          stäubungsgehäuses    60     herabfliessen,    von wo  aus das Öl durch die Öffnung 64 und die  Leitung 65 in den Ölbehälter zurückgeleitet  wird. Ein Schirm 72 ist ausserhalb der Iris  blende 68 angeordnet, und Öl, das gegebenen  falls an der Aussenseite der     Irisblende    her  abfliesst,     sammelt    sich in einem Raum 73 an  der Innenseite des Schirmes 72 an und wird  durch die Leitung 65 abgeleitet.

   Ein Füh  rungsblech 74 und     Leitschaufeln.    75 und 76  sind in der Öffnung des     Brennergehäuses    61  in     ähnlicher    Weise, wie oben für     Fig:    2 und  4 beschrieben worden ist, angeordnet. Die  Öffnung 7 7 im Schirm 72 ist.     etwas    grösser  als die grösste Öffnung der     Irisblende    68 und  ist gleichachsig zu dieser Öffnung ange  ordnet.  



  Die     Fig.    6 und 9 zeigen zwei verschie  dene Ausführungsformen von     Zerstäubungs-          düsen    mit veränderlichem     Streuungswinkel,     die für Ölbrenner gemäss der Erfindung be  nutzt werden können, aber auch andere regel  bare     Zerstäubungsdüsen    an sich     bekannter     Bauform     können    in Verbindung mit der Er  findung zur Verwendung kommen.  



  Bei der     Zerstäubungsdüse    gemäss     Fig.    6,  die für die Ölbrenner in     Fig.    1, 2 und 5  benutzt ist,     wird    Brennöl unter Druck einer       Verteilungskammer    78 im Gehäuse 21       (Fig.    1)     bezw.    im Teil 21'     (Fig.    6) zuge  führt, von der aus das Öl durch eine Lei  tung 79 und einen Kanal 80 in eine zentrale  Kammer 81 im Düsenkörper 82 strömen kann.

    Von der Kammer 81 strömt das Öl durch  einen Kanal 83 in eine zentral liegende,  kreisförmige Kammer 84, die zwischen zwei  Körpern 85 und 86 gebildet wird, die von  einer an den Düsenkörper geschraubten    Muffe     8'l    gegen     denselben    gedrückt     werden.     Der Körper 85 ist mit einer exzentrisch ver  legten Bohrung 88 versehen, die mit der  Kammer 84 durch eine Rille 89     (Fig.    8) in  Verbindung steht, die     tangential    zur kreis  förmigen Kammer 84 gerichtet ist. Die Boh  rung 88 ist durch     .einen    Kanal 90 und eine  Leitung 91 mit der Kammer 78 verbunden.

    Die Zuführung des Drucköls zu den Leitun  gen 79 und 91 wird von zwei Steuerkolben  92, 93 geregelt, die mittels eines Doppel  hebels 94, eines Hebels 95 und einer Stange  96 betätigt werden. Der Doppelhebel 94 ist  auf einem Zapfen 97 gelagert, und die Kol  ben 92, 93 sind in Bohrungen 98     bezw.    99  im Gehäuse 21 bewegbar, so dass stets die  gleiche Ölmenge zur Düse strömt und die  Ölmenge, die durch den Kanal 83 strömt,  sich der durch den Kanal 89 strömenden  Ölmenge gegenüber je nach der Einstellung  des Doppelhebels 94 ändert, die von der  Wassertemperatur im Kessel abhängig ist.

    Zu diesem Zweck ist ein Wärmeregler 6       (Fig.    1 und 7), der einen Stab 113 mit einem  andern     Wärmedehnungskoeffizienten    als die  Hülse 8 enthält, im Wassermantel des Kes  sels 1 angeordnet. Der Stab 113 betätigt  eine biegsame Welle 22 und dadurch die       Stange    96 gegen die Wirkung einer Feder  <B>11</B>4.

   Das Öl strömt aus der Düse durch die  Öffnung 100, und, falls das gesamte Öl, das  durch die erwähnte Öffnung     abfliesst,    der  Düse durch den zentralen Kanal 83 zuge  führt wird, das heisst wenn der Kolben 93  die Bohrung 99 verschliesst,     wird    der     Streu-          ungswinkel    des     Strahls    am     kleinsten,    und  der     Brenner    spritzt die grösste     Ölmenge        in     den Feuerraum ein.

       Wenn        dagegen    die aus  der Düse strömende     Ölmenge    der Kammer  84 nur durch den     tangentialen    Kanal 89 zu  geführt wird, das heisst     wenn    der Kolben 92  die     Bohrung    98 verschliesst, wird das Öl in  der Kammer 84 gezwungen, sich     in    dieser  zu drehen, und es wird der grösste Streuungs  winkel gebildet, der eine Grösse von etwa  160<B>'</B>hat. Eine     Änderung    im Verhältnis der  Ölmengen, die durch die Kanäle 83 und 89  zugeführt werden, hat eine     vollkommen    fort-.      laufende Änderung des Streuungswinkels der  Düse zur Folge.

   Der Hebel 95 kann selbst  verständlich von Hand aus statt selbsttätig  eingestellt werden, und das gezeigte     Regel-          v        entil    kann natürlich durch einen Dreiweg  hahn oder durch einzeln betätigte Ventile für  die verschiedenen Ölleitungen ersetzt werden.  



  Bei der in     Fig.    9 gezeigten     Ausführung,     die für den Brenner gemäss     Fig.    4 geeignet  ist, ist der Düsenkörper 101 mit einer Brenn  stoffzuflussleitung 10? versehen, die durch  einen Kanal 103 mit einer ringförmigen       Kamer    104 verbunden ist. Ein beweglicher       Ventilkörper    1.05, der bei 106 mit     Gewinde     versehen ist, ist mit Hilfe einer der Stange  44 in     Fig.    4 entsprechenden Stange 1117 in  Richtung von und zu einem kegelförmigen  Sitz in einem Körper 1(18 verstellbar, der am  Ende des Düsenkörpers 101 mittels einer an  diesen angeschraubten Muffe 109 befestigt  ist.

   Der Körper 108 ist mit einer Öffnung  110 versehen, und eine zentrale, kreisförmige  Kammer 11.1 ist im Ventil zwischen     dein     Ende des Ventilkörpers     105    und dem im  Körper 10-8 ausgebildeten Ventilsitz ausge  bildet. Der     Ventilkörper    105 ist mit einem  Kanal 11? versehen, der in     tangentialer     Richtung aus der ringförmigen Kammer 104  in die Kammer<B>111</B> leitet. Wenn sich der  Ventilkörper 105 in seiner am meisten vor  geschraubten Lage befindet, die in     Fig.    9  gezeigt ist, ist alles 01, das durch die Öff  nung der Düse ausströmt, durch den Kanal  11) geflossen, und folglich wird das 01 in  der Kammer 111 eine maximale Drehung  und daher auch den maximalen Streuungs  winkel erhalten.

   In jeder andern Stellung  des Ventilkörpers 105 strömt das Öl auch in  radialer Richtung durch den Zwischenraum  zwischen dem     Ventilkörper   <B>105</B> und dem in  dem Körper 108 ausgebildeten Ventilsitz in  die Kammer 111 hinein, so dass die Drehung  in der Kammer 111 weniger kräftig wird.  Die axiale Lage des Ventilkörpers 105 be  stimmt daher unmittelbar das Verhältnis  zwischen den     filmengen,    die der Kammer 111       tangential    und radial zufliessen, und regelt  somit auch den Streuungswinkel der Düse.

      Die     Zerstäubungsdüse    gemäss     Fig.    9 macht  somit auch eine vollständig fortlaufende  Veränderung des Streuungswinkels des     Öl-          strahls    und folglich auch eine ähnliche Ver  änderung derjenigen     Brennölmenge    möglich,  die in den Verbrennungsraum eingespritzt  wird. Die     Stange   <B>107</B> kann mit einem       Wärmeregler    am Heizapparat verbunden oder  so angeordnet sein, dass sie von Hand aus  mit Hilfe eines an der Stange angebrachten  Handrades oder dergleichen eingestellt wer  den kann.  



  Wenn der Streuungswinkel der oben be  schriebenen     Diisen    geändert wird, wird auch  die     Oldiehte    in den Strahlen geändert, aber  der     Zerstäubungsgrad    bleibt bei verschiede  nen Streuungswinkeln im wesentlichen der  selbe, und es kann daher stets eine     zufrie-          denstellende    Verbrennung erreicht werden,  was nicht immer der Fall ist, wenn die der  Verbrennungszone des Brenners zugeführte       Olmenge    durch Änderung des     Oldruckes    vor  der Düse geregelt wird.  



  Die oben beschriebenen und in der Zeich  nung gezeigten     ausfiihrungsformen    der Er  findung sind     nur    als Beispiele anzusehen,  und die Erfindung kann selbstverständlich  in verschiedener Weise innerhalb des Rah  rnens der Erfindung Abänderungen unter  worfen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelbarer ( )lbrenner, dadurch gekenn zeichnet, dass er mit einer Zerstäubungsdüse mit veränderlichem Streuungswinkel sowie mit einer zum Auffangen eines Teils des 01s des aus der Düse austretenden Olstrahls vor gesehenen Auffangvorrichtung versehen ist, derart, da.ss das ()l, das an der Auffangvor richtung vorbeiströmt, der Verbrennungs zone des Brenners zugeführt wird, während das 01, das von der Auffangvorrichtung auf gefangen wird, -#seggeleitet wird,
    ohne in die Verbrennungszone zu gelangen, wobei das Verhältnis der beiden Olmengen zueinander durch Änderung des Streuwinkels der Düse verändert werden kann. UNTERANSPP,t CHE 1.
    Ölbrenner nach Patentanspruch, bei dem die Zerstäubungsdüse mit einer zentralen kreisförmigen Kammer, einer aus dieser Kammer führenden zentralen Ablauföff nung und einem zentralen sowie einem tangentialen, zu der erwähnten Kammer führenden Olzufuhrkanal versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass eine Steuer vorrichtung in Olzufuhrleitungen ange ordnet ist, die zu den erwähnten Kanälen führen, und dass die Steuervorrichtung derart ausgebildet ist, dass ein allmäh liches Öffnen der Ölzufuhr zu dem einen Kanal ein allmähliches Schliessen der Öl- zufuhr zum andern Kanal und umgekehrt zur Folge hat.
    2. Ölbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrich tung für das Öl in verschiedene Lagen zum Auffangen eines grösseren oder klei neren Teils des Ölstrahls einstellbar ist. 3. Ölbrenner nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvorrichtung mit einer hinsichtlich der Grösse einstellbaren Öff nung für den Durchtritt des Ölstrahls versehen ist. 4. Ölbrenner nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auffangvorrichtung aus einer Irisblende besteht, die im Wege des Ölstrahls liegt und mit einer Einrichtung zur Änderung der Grösse der Blenden öffnung versehen ist.
    5. Ölbrenner nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Einrichtungen zur selbst tätigen Regelung des Streuungswinkels der Düse in Abhängigkeit von der Tem peratur eines von dem Ölbrenner erwärm ten Mittels. 6. Ölbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerstäubungs- düse von einem Zerstäubungsgehäuse um geben ist, das .eine in Abstand vor der Düse angeordnete Auffangvorrichtung für das Öl besitzt und mit Luftzufuhröffnun- gen zwischen der Auffangvorrichtung und der Düse versehen ist.
    7. Ölbrenner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verbrennungsluft um die Düse zur Verbrennungszone geleitet wird, und dass Führungsbleche so ange ordnet sind, dass sie wenigstens einen Teil dieser Luft in innige Berührung mit einem Teil des Ölstrahls bringen, welcher an der Auffangvorrichtung vorbeigeflossen ist. B. Ölbrenner nach Patentanspruch und Un teranspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass Leitschaufeln in dem Luftkanal in der Nähe des Auslassendes des Brenners angebracht und derart angeordnet sind, dass sie eine wirbelnde Bewegung im Luft strom hervorrufen.
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