CH211757A - Verfahren zur Herstellung eines ringförmigen Wärmeaustauschrohres. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines ringförmigen Wärmeaustauschrohres.

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CH211757A
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CH
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/22Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes
    • B21C37/24Making finned or ribbed tubes by fixing strip or like material to tubes annularly-ribbed tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines ringförmigen     Wärmeanstausehrohres.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines ringförmigen       Wärmeaustauschrohres    mit einem Hohl  raumquerschnitt, dessen Erstreckung in ra  dialer Richtung grösser als die Erstreckung  in Richtung senkrecht zur Ringebene ist.  Die Verwendung derartiger Ringrohre ist  insbesondere bei den für Kraftfahrzeuge ge  bräuchliche     Raumheizgeräten    erwünscht, bei  denen die     Wärmeaustauschflächen    eine  Fördervorrichtung     *    für die zu beheizende  Raumluft umgeben.  



  Erfindungsgemäss werden zur Herstellung  derartiger Flachrohre von geraden Seitenkan  ten begrenzte Blechstreifen hochkant auf  einen runden Kern aufgewickelt und hierauf  die äussern Längsränder der beim     Auf-          ivicL-eln    entstandenen ringförmigen Bänder       paarweise    miteinander verbunden.  



  Dies kann dadurch geschehen,     da.ss    ein ge  rader     Blechstreifen    zunächst in eine     V-          förmigre    und nach einer Schraubenlinie ver-    laufende Hohlkehle eingezogen und dadurch  in der     Mittel        gefaltet    und nach einer Schrau  benlinie gewunden wird. Eine derartige Ge  staltung setzt eine Verformung des Werk  stoffes innerhalb der Blechebene voraus.  Danach wird der Rand mindestens     einer'der     Schenkel des Profils gegen den andern  Schenkel abgebogen.

   Die bei dieser Verfor  mung sich etwa parallel     stellenden    Schen  kel, die nunmehr ein     etwa        U-förmig        gestalte-          tes        Blechprofil    bilden, werden     dann.    an ihren  Rändern,     zweckmässigerweise    durch einen  Falz, miteinander verbunden.

       Wenn    aus  diesem nach     einer    Schraubenlinie     gewunde-          nen    Flachrohr einzelne Ringrohre herge  stellt werden sollen, wird das Flachrohr       zweckmässigerweise    vor dem Falzen in  Stücke geeigneter Bogenlänge unterteilt.  



  Zur Herstellung des     Wärmeaustauseh-          rohres    aus. zwei ringförmigen Blechstreifen,  deren an der     Ringinnen-    und     -aussenseite    be  findliche abgebogene Ränder miteinander zu      einem Hohlkörper vereinigt werden sollen.  wird     zweckmässigerweise    zunächst ein Me  tallband hochkant in Schraubengängen auf  einen zylindrischen Körper aufgewickelt.

    Aus diesem     '-#leta.llband    können ebenfalls  nach einer Schraubenlinie gewundene     Rohre     hergestellt werden, indem in einem weiteren  Arbeitsgang die Ränder des     'Metallbandes     aus der Blechebene abgebogen und mit den  Rändern eines zweiten in entsprechender  Weise vorbereiteten Metallbandes verbunden  werden. Das in Schraubengängen hochkant  gewickelte     Metallband    kann aber auch mit  Vorteil zur Herstellung einer grösseren An  zahl von Ringrohren benutzt werden, indem  es in ringförmige Blechstreifen geeigneter  Bogenlänge zerlegt und je zwei so entstan  dene Ringabschnitte auf dem schon beschrie  benen Wege zu einem flachen ringförmigen  Hohlkörper verbunden werden.

   Zweckmässig  bestehen die beiden jeweils zu einem Ring  rohr zu vereinigenden Blechteile aus zwei  Streifen gleicher Breite.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere     Ausfüli-          rungsbeispmele    des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 bis 3 ein aus einem Blechzuschnitt  hergestelltes Ringrohr,       Fig.    4 bis 6 aus je zwei ringförmigen  Blechstreifen bestehende Ringrohre,       Fig.    7     veranschaulicht    einen Teil eines  besonders zweckmässigen Verfahrens zur Her  stellung der Ringrohre;       Fig.    8 zeigt einen aus Ringrohren be  stehenden Heizkörper mit Rippenheizflä  chen ; in       Fig.    9 bis 11 sind verschiedene Einzel  heiten dargestellt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  bis 3 wird ein Blechstreifen 10 durch Ein  ziehen in eine nach einer Schraubenlinie ver  laufende Hohlkehle von V-förmiger Gestalt  gefaltet und unter Verformung des     Werl-:-          stoffes    innerhalb der Blechebene über die  beim Falten entstehende Kante nach einer  Schraubenlinie verlaufend     abgebogen.    Wie       Fig.        \?    zeigt, werden sodann die Ränder  derart gestaltet,     dass    aussen eine schmale         Seitenwand    13 und Falzränder 14 und 14'  entstehen. die in der in     Fig.    3 dargestellten  Weise miteinander vereinigt werden.

   nach  dem die beiden Schenkelwände 10     parallel     zu einander gestellt sind. Der so entstandene  nach einer     Sebraubenlinie    gewundene Hohl  körper kann für     Wärmeaustauschzwecke    ver  wendet     "-erden.    Zur Herstellung der später  zu     beschreibenden        Wärmeaustauscher    wird  er in     Ringrolirabsclinitte    geeigneter Bogen  länge zerlegt.  



  Bei dem in     Fig.    4 dargestellten     Ausfüli-          rungsbeispiel    sind zwei     Bleehstreifen    1.5 und  <B>IC)</B> ebenfalls durch     Verformung    des Werk  stoffes innerhalb der Blechebene     ringförmig     gestaltet. Die Ränder des Blechringes<B>15</B>  werden     sodann    dergestalt verformt, dass zwei.

         sehnlale    Seitenwände 17 und 18 und zwei  Falzränder 19 entstehen, um die die Rän  der     '?0    des     ini    wesentlichen     eben    verbliebenen  Blechringes 16 herumgelegt     "-erden.    Da die  Seitenwände<B>17</B> und 18 sowie die Falzränder  19 nur     schmal    sind, und die ersteren schräg  zur Ringebene verlaufen, können die zur Her  stellung des Ringrohres benötigten Blech  streifen 15 und 16 gleiche Breite besitzen.  



  Das in     Fig.    5 dargestellte Ausführungs  beispiel unterscheidet sich von dem vorher  gehenden lediglich     dadurch,    dass jeder der  beiden Streifen 1:5 und 16 einen als Seiten  wand und als Falzrand dienenden und einen  um den Falzrand des andern Blechringes  herumzulegenden Randteil aufweist. Bei dem  Ausführungsbeispiel nach     Fig.    6     "-eist    jeder  der     Blechringe    ausser den zum Zusammen  falzen dienenden Randteilen eine schmale  Seitenwand auf.  



       Fig.    7     veranschaulicht    eine zweckmässige  Herstellungsweise der für die     Wärmeaus-          tauschrohre    nach     Fig.    4 bis 6 benötigten  Blechringe. Ein     3letal.lband    21. wird hoch  kant auf einen umlaufenden     zylindrischei     Träger 22 derart aufgewickelt, dass je zwei  benachbarte Windungen gegeneinander     zli     liegen kommen. Ein unter der Wirkung  mehrerer starker Federn 23' stehender Gegen  balter 23     verhütet    das Verkanten und Ver  ziehen des Blechrandes.

   Das dabei entstan-           dene    Schraubenband wird in Bandteile geeig  neter Bogenlänge zerlegt. Diese Bandteile        -erden    dann wie beschrieben weiter verformt  und paarweise zu ringförmigen     Wärmeaus-          tauschrohren    vereinigt.  



  Selbstverständlich ist es auf diesem  Wege auch möglich, nach einer Schrauben  linie gewundene Rohre zu erzeugen, indem  die Randteile zweier Schraubenbänder eine       geeignete,    beispielsweise eine der in     Fig.    4  bis 6 dargestellten     Formgestaltungen    erfah  ren und, nachdem zwei paarweise zusammen  gehörige Schraubenbänder ineinander ge  schraubt sind, miteinander verbunden wer  den.

   Die Herstellung derartiger     Wä.rmeaus-          tauschrohre    erfordert nur einen wesentlich  geringeren Zeit- und Arbeitsaufwand, als zur  Fertigung nahtlos gezogener Flachrohre er  forderlich ist., bei denen zur     Herstellung    der       Ringrohrform    noch zusätzliche     Formge-          bungskosten    entstehen würden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ermög  licht auch die Anwendung dünnerer Wand  stärken und damit auch erhebliche Werk  stoffersparnis, die noch dadurch vergrössert  wird, dass die Rohre aus billigem Metallband  ohne den geringsten     Verschnitt    gefertigt  werden können.  



  Wie     Fig.    8 zeigt, können mehrere derartige  Ringrohre leicht zu einem Wärmeaustausch  körper vereinigt werden. Die offenen En  den der Ringrohre 24 sind flüssigkeitsdicht  in mit entsprechenden Öffnungen versehene  Wände 24' eingesetzt.     Zwischen    den Ringroh  ren sowie auf deren nach aussen     gerichteten     Endflächen sind wellenförmig gefaltete       Lamellenbänder    27 angebracht, deren jeweils  in einer Ebene befindliche Wellenscheitel  mit den Langseiten der Ringrohre wärme  leitend verbunden werden.

   Nach dem Zu  sammensetzen wird der     Wärmeaustauschkör-          per    zur Herstellung eines flüssigkeitsdichten  Abschlusses der Falznähte und der an den  Wänden 24'     befindlichen        Anschlüssstellen,     sowie zwecks Erzielung einer gut wärme  leitenden Verbindung zwischen den Ringroh  ren und den Wellenscheiteln zweckmässig in    schmelzflüssiges Metall eingetaucht, das auch  nach dem Herausheben des Wärmeaustausch  körpers in den Verbindungsstellen und Fugen  haften bleibt.

   Das im Überschuss anhaftende       Schmelzmetal'1    kann entfernt werden mittels  einer mit geeigneter Geschwindigkeit um die       Ringrohraclhse    umlaufenden Schleudervor  richtung, in die der     Wärmeaustauscher    kurz  nach dem Herausheben aus der Metall  schmelze eingesetzt wird. Schliesslich werden  an die Wände 24' mit Rohranschlüssen 26  zur Zu-     bezw.    Ableitung des Heizmittels  oder der zu kühlenden Flüssigkeit versehene  Verteilergehäuse 25 angesetzt.

   Im Bedarfs  falle können in dem durch die     Ringinnen-          kanten    begrenzten Hohlraum noch     Ring-          räume    von entsprechend kleinerem Durch  messer angeordnet und in die (entsprechend  breiter bemessenen) Wände 24' eingesetzt       sein.     



       Fig.    9 und 10 zeigen eine besonders  zweckmässige Ausgestaltung der in die  Wände 24' des Verteilergehäuses 25 einzu  setzenden     Ringrohrenden.    Die beiden Lang  seiten des     Ringrohrquerschnittes    sind mit       sickenartigen    Ausprägungen 28, 29 versehen,  deren den     Ringrohrenden    zugewendete  Grundkanten die     Eindringungstiefe    bestim  men. In Höhe dieser Grundkanten sind die  Falzränder 19 und 20 eingeschnitten.

   Die  von den Schnittlinien und den Vorderkanten  der Rohre begrenzten Flächenteile 30, 31  werden, wie     Fig.    9 zeigt, derart aus der  Blechebene hochgerichtet, dass sie sich     beim     Zusammenfalzen der beiden     Ringteile    über  decken.     Fig.    10 zeigt ein derart zum Einfü  gen in eine Öffnung der Wand 24' vorbe  reitetes     Ringrohrende,    bei dem die     einander     überdeckenden Flächenteile 30 und 31     zuge-          schärft    sind, um eine unnötige Werkstoff  anhäufung an den Schmalseiten zu vermeiden.  Die so vorbereiteten Enden werden in ent  sprechend gestaltete Öffnungen der Wände 24'  eingesetzt.

   Wie     Fig.    11 zeigt, können die aus  den Wänden herausragenden Ränder nach  aussen umgelegt werden, um dem Wärmeaus  tauscher die mechanische Festigkeit zu ge  ben, die insbesondere für die bereits erwähnte      nachfolgende Behandlung im     11etallbad    und  in der Schleudervorrichtung erforderlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines ring förmigen Wärmeaustauschrohres finit einem Hohlraumquerschnitt, dessen Erstreckung in radialer Richtung grösser als die Erstreckung in Richtung senkrecht zur Ringebene ist, da durch gekennzeichnet, dass von geraden Sei tenkanten begrenzte Blechstreifen hoehka.ni auf einen runden Kern aufgewickelt . und hierauf die äussern Längsränder der beim Aufwickeln entstandenen ringförmigen Bän der paarweise miteinander verbunden wer den.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bleckstrei- fen durch Einziehen in eine V-förmige und nach einer Schraubenlinie verlaufende Hohlkehle gefaltet und zugleich unter Verformung des Mrerkstoffes innerhalb der Blechebene über die beim Falten eni- stehende Kante gebogen wird, danach ein Randteil eines der beiden Schenlwl des entstandenen V-förmigen Blechrohres gegen den andern Schenkel abgebogen wird,
    und schliesslich die durch Parallel stellen der beiden Schenkel zusammen stossenden Ränder miteinander verbunden werden. Verfahren nach dein Patentanspruch zur Herstellung eine; Wärmeaustauschrohres aus zwei an ihren Seitenteilen miteinander zu verbindenden Blechstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechstreifen zu nächst durch Verformung des Werk stoffe- innerhalb der Bleeliebene ring förmig gebogen werden, dass hiernach mindestens die Randteile des einen der riiigföi@migen Blechstreifen der ge,
    #viinscli- ten Quersclinittgeslalt entsprechend ver formt werden, und class schliesslich des sen Randteile mit den Rändern des zwei ten Blechstreifens verbunden werden. Verfahren nach Patentanspruch und L'n- teranspruch ?, dadurch gekennzeichnet.
    (LA zur Herstellung inebrerer ringförmi- ger Wärmeaustanselirohre aus einem Me- tallband letzteres hochkant nach.
    einer Schraubenlinie auf einen zylindrischen K < irper gewickelt und in ringförmige Bleelist reifen geeigneter Bogenlänge zer legt wird. -,vonaeli die Ränder minde stens eines der N_den jeweils paarweise miteinander zu vereinigenden Blechringe abgebogen und mit den Rändern des zu gehörigen z\t-eiten Blechringes verbunden werden.
CH211757D 1938-07-12 1939-06-23 Verfahren zur Herstellung eines ringförmigen Wärmeaustauschrohres. CH211757A (de)

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