CH211338A - Magnesiumlegierung. - Google Patents

Magnesiumlegierung.

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CH211338A
CH211338A CH211338DA CH211338A CH 211338 A CH211338 A CH 211338A CH 211338D A CH211338D A CH 211338DA CH 211338 A CH211338 A CH 211338A
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Georg Von Giesche S Erben
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Georg Von Giesche S Erben
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C24/00Alloys based on an alkali or an alkaline earth metal
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    • C22CALLOYS
    • C22C23/00Alloys based on magnesium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description


      lllagnesiumlegierung.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine  korrosionsbeständige     Magnesiumlegierung    ho  her Festigkeit, die sich mit Vorteil im Fahr  zeug- und Flugzeugbau verwenden lässt.  



  Die     bisher    bekannten üblichen     Magne-          siumlegierungen    besitzen entweder bei  brauchbarer     Korrosionsbeständigkeit    Festig  keitseigenschaften, die nicht wesentlich über  30 kg/mm' liegen, oder bei höheren     Festig-          keiten,(um    38     kg/mmz),    die durch thermische       Vergütung    oder     weitere    Legierungskomponen  ten erzielt werden, eine ungenügende Korro  sionsbeständigkeit.

   Dabei fällt besonders ins  Gewicht, dass die     Legierungen    hoher Festig  keit nicht nur     eine    mangelnde Oberflächen  korrosionsbeständigkeit besitzen, sondern die  gefürchtete     Spannungsempfindliehkeit    und       interkristalline        Korrosion    aufweisen.  



  Es ist bisher noch nicht gelungen,     Magne-          siumlegierungen    brauchbarer Korrosionsbe  ständigkeit mit gleichzeitig hohen Festig  keitseigenschaften herzustellen. Wohl kann  man die     Korrosionsbeständigkeit,der    Magne-         siumlegierungen    durch     Manganzusatz    verbes  sern; jedoch geht diese Verbesserung auf  Kosten der mechanischen Eigenschaften,       insbesondere,der    Zähigkeit.

   Ausserdem wird  die     Spannungsempfindlichkeit    und Neigung  zur     interkristallinen    Korrosion der     Magne-          siumlegierungen    hoher     Festigkeit    durch Man  ganzusatz nicht verhindert, da die Ausschei  dungen der     festigkeits-teigernden    Bestandteile  in den Korngrenzen nicht     unterdrückt    werden  oder die     härtende    Komponente nicht homogen  in Lösung geht, sondern als zweite     Phase     auftritt.  



  Die     Magnesiumlegierungen    gemäss vorlie  gender Erfindung     sind    so korrosionsbestän  dig, wie die besten bekannten     Magnesium-          legierungen,    ohne jedoch den Nachteil gerin  ger     Festigkeit    zu besitzen.  



  Beider vorliegenden Erfindung wurde die  gute     Korrosionsbeständigkeit    nicht durch Zu  legieren bekannter     korrosionsverhindernder     Metalle erreicht, sondern dadurch, dass die  Ausbildung einer zweiten Phase des härten-      den Bestandteils durch geeignete Auswahl  der Legierungskomponenten und durch Fest  stellung der Konzentration des gesättigten       Mischkristalles    verhindert wurde. Solche ein  phasige Legierungen zeichnen sich durch Feh  len der als Lokalelemente wirkenden hetero  genen Einschlüsse gegenüber andern     Magne-          siumlegierungen    höherer Festigkeit aus.  Durch die     Mischkristallbildung    wird gleich  zeitig die Festigkeit wesentlich verbessert.

    Bei weiterer Festigkeitssteigerung durch       Wärmebehandlungen    (Warmvergütung durch  Abschrecken und Anlassen) finden die Aus  scheidungen nicht entlang den Korngrenzen,  sondern gleichmässig verteilt statt, so dass  auch die vergüteten Legierungen keine     inter-          kristalline    Korrosion oder Spannungsemp  findlichkeit zeigen.  



  Die     Magnesiumlegierung    gemäss der Er  findung ist gekennzeichnet durch einen Ge  halt von<B>2-6%</B> Wismut, vorzugsweise       4-5%;   <B>0,5-3%</B> Kadmium, vorzugsweise  zirka 2%;<B>1-5%</B> Aluminium, vorzugsweise  2-4%, und 1-3,5% Zink, vorzugsweise  zirka<B>3%.</B> Der Legierungsrest kann aus Ma  gnesium oder aus Magnesium und bei     Magne-          siumlegierungen    üblichen Zusätzen, wie bei  spielsweise     0,1-1%    Mangan (zur Verbesse  rung der Korrosionsbeständigkeit) oder       0,1-1%        Calcium    (zur Verbesserung der  Giessfähigkeit) oder     0,1-1%    Silizium oder  eines der Metalle der Eisengruppe (Eisen,  Nickel,

       Cabalt)    (zur Erhöhung der Warm  festigkeit und der Streckgrenze) bestehen.  



  Legierungen mit     4-57o    Wismut, zirka  2 % Kadmium,     2-4    % Aluminium und zirka  3 % Zink, Rest Magnesium ergaben im ge  pressten Zustand beispielsweise eine Festig  keit von     40--45        kg/mme    bei     12-5%    Deh  nung. Die Korrosionsbeständigkeit dieser  Legierung ist nach Vergleichsversuchen im       Salzsprühgerät    (3%iger     Kochsalznebel)    ähn  lich derjenigen der bekannten Elektron  legierung A Z 855     i(mit    8 % Aluminium,  0,5 % Zink,     0,1-0,3%    Mangan, Rest Magne  sium).  



  Als weitere Beispiele für Magnesium  legierungen gemäss der Erfindung seien fol-         gende    Legierungen genannt, bei denen der  Legierungsrest jeweils aus     Magnesium    oder  aus Magnesium mit bei     Magnesiumlegierun-          gen    üblichen Zusätzen besteht:  1. 5 % Wismut, 2 % Kadmium, 3,5 % Alu  minium, 3 % Zink.  



  2. 4 % Wismut, 2 % Kadmium, 4 % Alu  minium, 3 % Zink.  



  3. 4 % Wismut, 2 % Kadmium, 5 % Alu  minium, 3 % Zink.  



  4. 5 % Wismut, 3 % Kadmium. 2     %    Alu  minium, 2 % Zink.  



  5. 2 % Wismut, 3 %     Kadmium,    5 % Alu  minium, 3 % Zink.  



  6. 6 % Wismut, 0,5 % Kadmium, 5 % Alu  minium, 3,5 % Zink.  



  7. 6 % Wismut, 3 % Kadmium, 1, % Alu  minium, 2 % Zink.  



  B. 4 % Wismut, 3 % Kadmium, 5 % Alu  minium. 1 % Zink.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Korrosionsbeständige Magnesiumlegierung hoher Festigkeit, gekennzeichnet durch einen Gehalt von 2-6 % Wismut, 0,5-3 % Kad mium, 1-5 % Aluminium und 1-3,5 % Zink. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Magnesiumlegierung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Ge halt von 4-5 % Wismut, zirka 2 % Kad mium, 2-4 % Aluminium und zirka 3 Zink. 2. Magnesiumlegierung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rest aus Magnesium besteht.
    3. Magnesiumlegierung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rest aus Magnesium besteht. 4. Magnesiumlegierung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Zu satz von 0,1-l % Mangan. 5. Magnesiumlegierung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zusatz von 0.1-1 % Mangan.
    6. Magnesiumlegierung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Zu satz von 0,1-1 % Calcium. 7. Magnesiumlegierung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zusatz von 0,1-1 % Calcium. B. Magnesiumlegierung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Zu satz von 0,1-1 % Silicium. 9. Magnesiumlegierung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zusatz von 0,1-1 % Silicium.
    10. Magnesiumlegierung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch einen Zu satz von 0,1-17o eines der Metalle der Eisengruppe. 11. Magnesiumlegieruug nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zusatz von 0,1-1 % eines der Metalle der Eisen- gruppe.
CH211338D 1937-08-10 1938-08-08 Magnesiumlegierung. CH211338A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3240593A (en) * 1961-06-02 1966-03-15 Knapsack Ag Corrosion resistant magnesium alloys having a grain-refined structure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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