CH210644A - Einrichtung an Vergasermotoren zur Einführung von Zusatzluft und von sich im Kurbelgehäuse ansammelnden Öldämpfen sowie von aus dem Kühler abgeleiteten Wasserdämpfen in das Brennstoffluftgemisch. - Google Patents
Einrichtung an Vergasermotoren zur Einführung von Zusatzluft und von sich im Kurbelgehäuse ansammelnden Öldämpfen sowie von aus dem Kühler abgeleiteten Wasserdämpfen in das Brennstoffluftgemisch.Info
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Description
Einrichtung an Vergasermotoren zur Einführung von Zusatzluft und von sich im Kurbelgehäuse ansammelnden Öldämpfen sowie von aus dem Kühler abgeleiteten Wasserdämpfen in das Brennstoffluftgemisch. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung an Vergasermotoren z#ir Einführung von Zusa_ Luft und von sich Kurbelgehäuse ansar:#"ulc'.:3, @;
_@. Öldämpfen wie von aus dem Kühler Wasser dämpfen in das Brennstoftauftgemisch, zum Zwecke, die Motorleistung durch bessere Ver brennung zu erhöhen und den Brennstoff verbrauch zu vermindern. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an die An saugleitung des Motors hinter der Brenn stoffdüse eine Mischvorrichtungangeschlos- sen ist, deren Gehäusehohlraum durch eine mit Kanälen versehene Querwand in zwei Räume unterteilt ist, von denen der eine mit der Ansaugleitung, der andere mit der Aussenluft, dem Kurbelgehäuse und dem Kühler in Verbindung steht,
und dass die Ka näle der Querwand durch einen mit dein Drosselklappengestänge verbundenen Schie ber abschliessbar sind, derart, dass bei sich öffnender Drosselklappe der Schieber den Ge- samtdurchflussquerschnitt durch die Quer wand stufenweise erst vergrössert, dann ver- h-leinert, und wieder vergrössert, so dass beim Saug ;
hub des Motors neben dem Brennstoff- 1 üf- uisch noch Zusatzluft, 1Ö11dämpfe und rffa',"--.-rdämpfe mitangesaugt werden, wo durch die Motorleistung erhöht und der Brennstoffverbrauch erniedrigt wird.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Aus- führungsbeispiel der Einrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung dar. Der in Fig. 1 schematisch gezeichnete Vergasermotor weist den Zylinder A mit einer Explosionskammer A, auf.
Die Ansaugleitung B verbindet diese Explosionskammer A1 mit dem Vergaser C, dessen Brennstoffdüse a in die Ansaugleitung B hineinragt. Durch das Öffnen der Drossel klappe b wird die Grösse des Quantums der Luft bestimmt, welche der Kolben A2 bei den Saughüben in ,die Explosionskammer A, einsaugt.
Gleichzeitig aber wird diese Luft durch die Brennstoffdüse a mit dem entspre- chendem Quantum von Brennstoff gemischt, wodurch das Brennstoffluftgemisch entsteht. Hinter der Brennstoffdüse a - vor oder nach der Drosselklappe b - ist an die Ansaug leitung<I>B</I> eine Mischvorrichtung <I>D</I> an geschlossen, die somit bei geöffnetem Einlass- ventil mit der Explosionskammer < 1, in Ver bindung steht.
Der Hebel b, der 3Iischvor- richtung D ist mit dem Gestänge b_ der Drosselklappe b verbunden, so da.ss die TNEsch- vorrichtung D zusammen mit der Drossel klappe b betätigt werden kann. Ausserdem ist der Hebel b, noch verstellbar, um die ttber- setzung zu ändern. Die Mischv orrichtung D ist mit Kanälen C versehen, durch die Frisch luft eintreten kann, ausserdem ist sie über eine Leitung d mit dem Kurbelgehäuse E ver bunden, in welchem sich Öldämpfe ansam meln.
Die Leitung d ist mit Kanälen dl ver sehen, durch die Luft eintritt, so dass die Saugwirkung des Kolbens A, bei geöffneter llischvorriehtung D nicht bis ins Kurbel gehäuse E hinunter sich ausdehnen kann; da durch saugt der Kolben A@ nur diejenigen Öldämpfe ab, welche durch die Leitung d ab strömen. Schliesslich ist die Mischvorrichtung D noch über eine Leitung e mit dem Kühler verbunden, in welchem sieh Wasserdämpfe bilden. Damit aber das sich infolge Abküh lung niederschlagende Wasser vom Dampf nicht mitgerissen wird, ist die Leitung e mit einem Ablauf e, versehen.
Die illischvorrieh- tung D weist noch eine Abschlussvorrichtung f auf, die vom Führersitz aus bedient werden kann und dazu dient, die llischvorriehtung D zu schliessen beim Anlassendes Motors in kaltem Zustand.
Fig. 2 zeigt die Mischvorrichtung D (Fix. 1) teilweise im Querschnitt. Der Hohl raum des Gehäuses der Mischvorrichtung D ist durch eine Querwand g in zwei Räume unterteilt. Diese Querwand g ist mit Kanälen lä durchzogen. Die Kanäle lz verbinden den Raum i auf der einen Seite der Querwand g mit dem Raum i, auf der andern Seite. der Querwand g. Der Raum i ist mit der An saugleitung B (Fix. 1) verbunden. Im An schlussstutzen des Raumes i an die Ansaug- Leitung B (Fix. 1) ist ein Einsatzkörper k mit schraubenlinienförmigen Nuten k, ein gesetzt, so dass der Raum i mit der Ansaug leitung B (Fix. 1) nur über diese Nuten kl in Verbindung steht.
Im Raum i ist auch die Abschlussv orrichtung f untergebracht. Im Raum i, auf der andern Seite der Querwand g ist der Schieber r angeordnet, der in der äussern Gehäusewand drehbar gelagert ist. Der Raum il steht über die Kanäle C mit der Aussenluft, ferner über eine Leitung d mit. dem Kurbelgehäuse E (Fix. 1) und über eine Leitung e mit dem Kühler in Verbindung. Am Gehäuse der Mischvorrichtung D ist ein Anschlag s angeordnet, wodurch die Be wegung des Schiebers r begrenzt ist.
Fig. 2a zeigt die Querwand g gemäss Fig. 2 mit den Kanälen hl, h2, h" und h4, und zwar von vorne gesehen. Der Durchmesser dieser Kanäle h wird im Sinne des Pfeils immer grösser, so dass der Durchflussquer- schnitt durch jeden einzelnen Kanal h für die Zusatzmittel (Zusatzluft, Öldämpfe und Wasserdämpfe) stufenweise vergrössert. wer den kann.
Die Anzahl der Kanäle h_, h.; und h4 ist kleiner als diejenige .der Kanäle h,: da durch kann der Gesamtdurehflussquerschnitt durch die Querwand g auch verkleinert wer den. ZVird die Anzahl der Kanäle h stufen weise vermehrt und wieder vermindert, so kann der Gesamtdurchflussquersehnitt durch die Querwand g auch stufenweise vergrössert und wieder verkleinert werden. Die Anzahl und die Grösse dieser Kanäle h ist von der Saugkraft des Motors abhängig.
Die Kanäle h können in Lochform oder in Schlitzform ausgebildet sein. Der Pfeil zeigt die Rich tung. nach welcher die Kanäle hl, h.._, h3 und h, geöffnet werden. Demnach sind die Ka näle h, am Anfang der Öffnungsperiode auf, wo die Saugwirkung des Kolbens A_ (Fix. 1) am stärksten ist. Deshalb sind die Kanäle h, auch kleiner als die Kanäle 1z4, welche erst am Ende der Öffnungsperiode geöffnet sind, wo die Saugwirkung des Kolbens <B><U>A.,</U></B> (Fix. 1) am schwächsten ist. Je mehr die.
Drossel klappe b (Fix. 1) geöffnet wird., desto schwä- eher wird die Saugwirkung des Kolbens A= (Fig. 1).
Fig. 2b zeigt den Schieber r gemäss Fig. 2 von vorne gesehen. Der Schieber r ist so ge formt, dass derselbe die Kanäle hl, h-#, h3 und h, (Fig. 2a) zeitweise abschliessen kann. Ausserdem ist der Schieber r mit Schlitzen r1 versehen, deren Anzahl und Form von der Saugkraft .des Motors abhängig ist.
Durch die Schlitze r, öffnet der Schieber r am An fang der Drehung in der Richtung des Pfeils die Kanäle hl (Fig. 2a) stufenweise; bei einer weiteren Drehung öffnet der Schieber r einer seits die Kanäle h-. und schliesst anderseits ,die Kanäle 1i, (Fig. 2a). Bei einer nochma ligen weiteren Drehung öffnet der Schieber r einerseits die Kanäle h3 und anderseits schliesst er die Kanäle h= (Fig. 2a).
Durch eine nochmalige weitere Drehung öffnet der Schieber r einerseits die Kanäle h4 und an derseits schliesst er die Kanäle h3 (Fig. 2a). Die Kanäle h4 bleiben am Ende der Öff nungsperiode offen. Der Schieber r öffnet somit in seiner Öffnungsperiode stufenweise die Kanäle h\, womit sich der Gesamtdurch- flussquerschnitt stufenweise vergrössert, dann verkleinert und wieder vergrössert.
Die Drehung des Schiebers r im oben beschrie benen Sinne wird durch die Betätigung des Drosselklappengestänges b_ (Fig. 1) bewirkt, so dass der Kolben A2 (Fig. 1) in seiner Saug periode das Brennstofflluftgemisch vom Ver gaser C (Fig. 1) ansaugt und gleichzeitig über die gerade geöffneten Kanäle hl bezw. h2 bezw. la" bezw. la4 (Fig.
2a) entsprechend der Stellung der Drosselklappe b (Fig. 1) nach der Motorleistung noch Zusatzluft, Öl- dämpfe und Wasserdämpfe mitansaugt.
Beim Betrieb des beschriebenen Vergaser motors werden durch die vom Drosselklap- pengestänge bz mitbetätigte Mischvo.rrieh- tung D die Zusatzmittel hinter der Brenn stoffdüse a in die Ansaugleitung B dem Brennstofflluftgemisch vom Vergaser C bei gemengt. Die Arbeitsweise der Mischvorrich tung D ist kurz folgende: Während der Mo tor im Leerlauf läuft, ist die MiscUvorrich- tung D noch geschlossen.
Sobald dem Motor mehr Brennstoffluftgemisch vom Vergaser C infolge Verstellung der Drosselklappe b zu geführt wird, beginnt die Öffnungsperiode der Mischvorrichtung<I>D</I> und der Schieber<I>r</I> (Fig. 2b) öffnet zunächst die Kanäle h, (Fig. 2a) stufenweise. Beim weiteren Öffnen der Drossellklappe b werden die nächst grösseren Kanäle h'2 geöffnet, und die Kanäle h1 (Fig. 2a) geschlossen.
Beim weiteren Off nen der Drosselklappe b werden schliesslich die noch grösseren Kanäle h3 geöffnet, und die Kanäle k2 (Fig. 2a) geschlossen. Gegen das Ende der Öffnung der Drosselklappe b werden die Kanäle h4 geöffnet und die Ka näle h3 (Fig. 2a) geschlossen. Die Kanäle h4 (Fig. 2a) bleiben bei ganz geöffneter Drossel klappe b offen.
Mit grösser werdender Öff nung der Drosselklappe b, wodurch die Saugwirkung des Kolbens A2 zurückgeht, werden durch den Schieber r (Fig. 2b) somit stufenweise erst grössere, dann kleinere und schliesslich wieder grössere Gesamtdurchfluss- querschnitte durch die Querwand g (Fig. 2a) für die Zusatzluft, Öldämpfe und Wasser dämpfe freigelegt.
Der Kolben AZ saugt die Zusatzmittel aus der Mischvorrichtung D über die schraubenlinienförmigen Nuten k, des Zusatzkörpers k (Fig. 2), wodurch die Saugwirkung des Kolbens A-. in der Misch vorrichtung D erhöht wird. Durch das Kürzer- oder Längerstellen des Hebels b1 kann man den Arbeitshub des Schiebers r (Fig. 2b) demjenigen der Drosselklappe b anpassen.
Das Brennstoffluftgemisch vom Vergaser C ist während der Öffnungsperiode der Drosselklappe b zeitweise schwächer mit Brennstoff gemischt, weshaalb der Gesamt- ,durchfluss,querschnitt durch die Querwand g bei der stufenweisen Öffnung der Kanäle h durch den Schieber r ebenfalls zeitweise ver kleinert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Vergasermotoren zur Ein führung von Zusatzluft und von sich im Kurbelgehäuse ansammelnden Öldämpfen so wie von aus dem Kühler abgeleiteten Wasser dämpfen in das Brennstoffluftgemisch, da- durch gekennzeichnet, dass an die Ansaug leitung des Motors hinter der Brennstoff düse eine 3lischvorrichtung angeschlossen ist, deren Gehäusehohlraum durch eine mit Kanälen versehene Querwand in zwei Räume unterteilt ist, von denen der eine mit der An saugleitung, der andere mit der Aussenluft, dem Kurbelgehäuse und dem Kühler in Ver bindung steht,und dass die Kanäle der Querwand durch einen mit dem Drossel klappengestänge verbundenen Schieber ab schliessbar sind, derart, dass bei sich öffnen der Drosseiklappe der Schieber den Gesamt durchflussquerschnitt durch die Querwand stufenweise erst vergrössert, dann verkleinert und wieder vergrössert, so dass beim Saughub des Motors neben dem Brennstoffluftgemisch noch Zusatzluft, Oldämpfe und Wasser dämpfe mitangesaugt werden, wodurch die Motorleistung erhöht. und der Brennstoff verbrauch erniedrigt wird. UNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Anschluss stutzen der Mischvorrichtung an die An saugleitung ein Einsatzkörper mit schrau- benlinienförmigen Nuten vorgesehen ist, wodurch die Saugwirkung des Kolbens in der Mischvorrichtung erhöht wird. 2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle in der Querwand der Mischvorrichtung in Lochform ausgebildet sind. 3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle in der Querwand der Mischvorrichtung in Schlitzform ausgebildet sind.
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