CH210360A - Verfahren zur Betätigung von elektrischen Anzeigeeinrichtungen durch Signalspannungen. - Google Patents

Verfahren zur Betätigung von elektrischen Anzeigeeinrichtungen durch Signalspannungen.

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CH210360A
CH210360A CH210360DA CH210360A CH 210360 A CH210360 A CH 210360A CH 210360D A CH210360D A CH 210360DA CH 210360 A CH210360 A CH 210360A
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Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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  Verfahren zur Betätigung von elektrischen     Anzeigeeinrichtnngen    durch  Signalspannungen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Betätigung     -on    elektrischen An  zeigeeinrichtungen, wie Glimmlampen, Tele  fonen oder dergleichen durch     eintreffende     Signalspannungen. Eine Anwendungsmöglich  keit besteht beispielsweise darin, einem Emp  fangsgerät zugeordnete     Anzeigeorgane    von  einem     Hochfrequenzsender    aus durch Signal  spannungen zu steuern.

   Dieser Fall ist zum  Beispiel bei der Standortsbestimmung eines  Fahrzeuges gegeben, das auf einer von einer  Funkbake erzeugten Kurslinie entlangfährt  und dem durch einen oder mehrere     Richt-          sender    Abstandsmarken gegeben werden.  Durch die von diesen Signalsendern ausge  henden Signalspannungen werden     empfangs-          seitig        Anzeigeeinrichtungen    betätigt, die dem  Fahrzeugführer das Passieren der Strahlung  des Signalsenders anzeigen. Beispielsweise  werden durch die empfangenen Signalspan  nungen Glimmlampen zum Aufleuchten ge  bracht und gleichzeitig der Signalton im  Telefon abgehört.

      Die bekannten Anordnungen dieser Art  arbeiten so, dass die vom Empfänger aufge  nommenen Signalspannungen durch Elek  tronenröhren verstärkt werden und die hier  durch entstehende Gleichspannung zur Betä  tigung der     Anzeigeeinrichtungen    benutzt wird.  In den gleichen greisen ist ein Telefon ein  geschaltet, das ein Abhören der Signale ge  stattet. Der Nachteil dieser einfachen An  ordnung besteht im wesentlichen darin, dass  die Betätigung der     Anzeigeeinrichtungen    nicht  plötzlich einsetzt, sondern entsprechend der  beim Schneiden der Strahlung langsam an  steigenden     bezw.    abfallenden Signalspannung  erfolgt.

   Da bei Verwendung von Glimmlam  pen diese bekanntlich erst bei Erreichung  der     Zündspannung    aufleuchten, das zum Ab  hören vorgesehene Telefon jedoch bereits bei  kleinen Signalspannungen ertönt, so besteht  in diesem Fall der Nachteil, dass die     Hör-          und    Sichtanzeige nicht gleichzeitig arbeitet.  



  Zur Behebung dieser Nachteile wird erfin  dungsgemäss     vorgeschlagen,    die empfangenen      Signalspannungen dem Gitter einer Elek  tronenröhre zuzuführen, deren Arbeitspunkt  sich im Ruhezustand am untern Knick der  Kennlinie     befindet    und deren Verstärkungs  grad durch die eintreffenden Signale selbst  erhöht wird. Durch diese Massnahme kann  erreicht werden, dass die Anordnung bei ge  ringen Signalspannungen zunächst nicht an  spricht und erst beim Wirksamwerden einer  durch die Signalspannung selbst betätigten  Regelanordnung plötzlich auf erhöhten Ver  stärkungsgrad gebracht wird, so dass die Be  tätigung der     Anzeigeeinrichtungen    schlagartig  einsetzt, so dass zum Beispiel die Hör-     und     Sichtanzeige gleichzeitig erfolgt.  



       Dieerfindungsgemässe    Anordnung     istzweck-          mässigerweise    so     getroffen,    dass ein geringer  Teil der Signalspannung durch die am untern  Knickpunkt arbeitende Röhre hindurch ge  langt und an deren Ausgang gleichgerichtet  wird und dass durch diese     Gleichspannung     der Arbeitspunkt der Röhre in das Gebiet  grosser Steilheit verschoben wird.  



  Krachfolgend werden zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Verfahrens nach der  Erfindung an Hand von Abbildungen erläutert.  Die     Abb.    1 zeigt eine Schaltung mit Anzeige  einrichtungen für die Anzeige von nur einer  Signalspannung und die     Abb.    2 eine Weiter  bildung dahingehend, dass zwei verschiedene       Anzeigeeiurichtungen    durch mehrere Signal  spannungen verschiedener Frequenz betätigt  werden.  



  Bei der Anordnung gemäss     Abb.    1 wer  den die dein Empfängerausgang     abgenornnre-          nen        niederfrequenten    Signalspannungen über  den Transformator 1 der Röhre 2 zugeführt.  Durch die entsprechende     Bemessung    der Wider  stände 3, 4, 5 und 6 wird der Arbeitspunkt  der Röhre am untern Knick der Kennlinie  eingestellt, so dass diese im     Ruhezustand    fast  vollkommen gesperrt ist. Ein geringer Teil  der gitterseitig zugeführten Signalspannung  gelangt jedoch durch die Röhre hindurch,  wird über den Kondensator 7 dem Anoden  kreis entnommen und im Gleichrichter 8  gleichgerichtet.

   Die an dem     Widerstande    9  auftretende Gleichspannung dient als Gitter-    Spannung für die Röhre 2 und verschiebt  deren Arbeitspunkt von dem untern Knick  der Kennlinie in das Gebiet grosser Steil  heit. Im Anodenkreis liegen die Glimmlam  pen 11, 12 und das über dem Transformator  13 angekoppelte Telefon 14. Bei Wirksam  werden der     Regelanordnung    und der durch  diese ausgelösten Erhöhung des     Verstärker-          grades    der Röhre 2 erfolgt schlagartig die  Betätigung der angeschalteten     Anzeigeeiii-          richtungen.     



  Die     Wirkungsweise    der Anordnung     ge-          rnäss        Abb.    2 unterscheidet sich von der An  ordnung gemäss     Abb.    1 insbesondere dadurch,  dass der Röhre 2 verschiedene Signalspan  nungen, nämlich zwei verschiedene Frequen  zen zugeführt werden, die jeweils eine zuge  hörige     Anzeigeeinrichtung    betätigen sollen.  Diese Schaltung kommt zum Beispiel dann  in Frage, wenn ein Fahrzeug zwei Markie  rungssender schneidet, von denen der eine  mit der Frequenz     fi    und der andere mit der  Frequenz     f:    moduliert ist.

   Zu diesem Zweck  sind im Anodenkreis die Schwingkreise 15  und 16 angeordnet, von denen der eine auf  die Signalfrequenz     fi    und der zweite auf die       Signalfrequenz        f2    abgestimmt ist. An jedem  dieser Kreise ist eine zugehörige Anzeige  einrichtung angekoppelt, zum Beispiel die  Glimmlampen 17 und 18. Die Glimmlampe  17 soll beispielsweise nur durch die Frequenz       fi    und die Glimmlampe 18 nur durch die  Frequenz     f2    betätigt werden.

   Jedem dieser  durch die     Resonanzkreise    getrennten Anzeige  kreise wird über die Widerstände 19, 20       bezw.    die Kondensatoren 21, 22 eine Span  nung     abgegriffen,    die in den Gleichrichtern  23, 24 gleichgerichtet und zur Beeinflussung  des     Verstärkungsgrades    der Röhre in dem       vorher-    erläuterten     Sinne    benutzt wird. lm  Anodenkreis liegt ausserdem zur gleichzeitigen  Höranzeige das Telefon 25.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Betätigung von elektrischen Anzeigeeinrichtungen durch Signalspannun gen, dadurch gekennzeichnet, dass die empfan genen Signalspannungen dem Gitter einer Elektronenröhre zugeführt werden, deren Ar beitspunkt sich im Ruhezustand am untern Knick der Kennlinie befindet, und deren Ver stärkungsgrad durch die eintreffenden Signale selbst erhöht wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die empfangenen Signale gleichgerichtet werden und zur Beeinflussung der Gittervorspannung der Röhre dienen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass getrennte Anzeige- einrichtungen vorhanden sind, deren Be tätigung durch verschiedene Signalspan nungen erfolgt und dass im Anodenkreis der Röhre Siebanordnungen angeordnet sind und die durch diese voneinander getrennten Signalspannungen gesondert gleichgerichtet werden und zur Beeinflus- sung des Verstärkungsgrades der Röhre dienen.
CH210360D 1938-02-18 1939-02-16 Verfahren zur Betätigung von elektrischen Anzeigeeinrichtungen durch Signalspannungen. CH210360A (de)

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