CH210312A - Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren zu dessen Herstellung. Die Erfindung betrifft einen Rechen, ins besondere einen Schutzrechen für Turbinen anlagen. Sie betrifft gleichfalls ein Verfahren zur Herstellung dieses Rechens. Die üblichen Rechen werden so herge stellt, dass ein Bolzen in in den Recheneisen gebohrte entsprechende Löcher eingeführt wird, wobei die regelmässige Entfernung zwischen den Eisen durch auf den Bol zen geschobene und zwischen den Eisen angebrachte Rohrstücke festgesetzt wird. Diese Herstellungsweise ist sehr umständ lich, und es hat sich dabei herausgestellt, dass die Eisen des Rechens beim Durchströ men des Wassers zu schwingen beginnen, was bisweilen so weit führen kann, dass die Bolzen nach verhältnismässig kurzer Zeit abgefressen werden. Erfindungsgemäss soll dieser bekannte Nachteil dadurch beseitigt werden, dass die Recheneisen mit Abstand auf durch Bohrun- gen derselben geführten Rohren liegen, deren äusserer Durchmesser infolge einer ihnen nach träglich vermittelten radialen Ausdehnung zwischen den Eisen grösser geworden ist als der Innendurchmesser der Bohrungen. Dieses Resultat lässt sich z. B. in der Weise errei chen, dass man mit Bohrungen versehene Recheneisen auf die in die Bohrungen pas senden Rohre schiebt und mit Abstand ver teilt, wonach man mittels eines Dornes den Rohren eine derartige radiale Ausdehnung erteilt, dass ihr äusserer Durchmesser zwischen den Eisen grösser wird als der Innendurch messer der Bohrungen. Es ist klar zu ersehen, dass eine derartige Bauweise sozusagen einer Vernietung der Rechenelemente miteinander entspricht, die dann ein festes Ganzes bilden, in welchem kein Teil einem andern gegenüber in Schwin gung geraten kann. Die anliegende Zeichnung zeigt an Hand eines Beispiels, wie der erfindungsgemässe Rechen ausgebildet bezw. hergestellt werden kann. In Fig. 1 ist der Rechen im Grundriss dargestellt ; die Fig. 2 entspricht dem Schnitt II-II der Fig. 1 ; die Fig.3 zeigt einen Schnitt entspre- chend demjenigen der Fig. 2, jedoch mit Recheneisen, die einen andern Querschnitt aufweisen. In Fig. 1 bezeichnet 2 die Recheneisen, die entsprechend dein Schnitt der Fig. 2 aas gewöhnlicher) Flacheisen bestehen, die, jedoch längs der einen Stirnseite abgerundet und längs der andern Stirnseite als Kanten mit zugespitztem Querschnitt ausgebildet wurden, um sich dein Strömungsquerschnitt des Was sers womöglich anzupassen. Diese Eisen könnten auch gemäss Fig.3 einen Quer schnitt aufweisen, der dem Strömungsquer schnitt vollständig entspricht und somit dem Durchfluss des Wassers praktisch keinen Widerstand entgegensetzt. Diese Eisen 2 werden durch Rohre 3 zu sammengehalten, deren Durchmesser vor dem Zusammensetzen so gross ist, dass sie gerade in in den Recheneisen gebohrte Löcher ein geführt werden können. Um diese Teile, das heisst die Eisen und die Rohre endgültig miteinander zrr verbin den, wird darin, nachdem die Eisen auf den Rohren in der gewünschten Entfernung von einander verteilt wurden, ein Dorn durch die Rohre gezogen, der diese letzteren radial nach aussen derart ausdehnt, dass der äulö'ere Durch messer D eines jeden Rohres grösser wird als der Durchmesser d, der in den Rechen eisen gebohrten Löcher. In dieser Weise werdet) die Eisen wirksam mit. den Rohren verbunden, sozusagen vernietet. Es hat sich gezeigt, dass eine hiezu geeignete Ausdehnung der Rohre in einem einzigen Ziehvorgang bewirkt werdet) kann. Uni Rostbildungen an der Innenseite der Rohre zu verhindert), kann entweder eine schützende Farblage daran angebracht werden, z. B. indem man einen mit Farbe getränkten Wisch durch das Rohr zieht, oder matt kann die beiden Enden eines jeden Rohres dicht abschliessen. Um die mechanische Festigkeit der Rohre zu erhöhen, kann nachträglich im Innern derselben eine Stange 4 eingeführt werdet) aus irgend einem Hartmetall, wie Eisen oder Stahl. Diese Stange wird dann von etwas kleinerem Durchmesser als der endgültige Innendurchrnesser des Rohres gewählt und zwischen Stange und Rohr ein Weichmetall 5, wie z. B. Blei, gegossen. Das Vorhanden sein dieses Bleizylinders zwischen Rohr und Seele bietet nicht nur den Vorteil das Ganze zu verstärken, sondern setzt sich jeder Eigen schwingung dieser Rechenteile entgegen. Mit Vorzug kann man die Oberfläche der eingeführten Metallstange vorerst rnrt einem Muster versehen, z. B. mit einer Riefelung, so dass diese Oberfläche raub wird und ein wirksames Anhaften des eingegossenen Weich metalles begünstigt. Es wäre jedoch auch denkbar-, die achsiale Verschiebung der Stange und des eingegos senen Metalles durch das Rohr abschliessende Deckel zu verhindert).
Claims (1)
- PATENTANSPRLrCHE: I. Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneisen mit Abstand auf durch Bohrungen derselben geführten Rohren liegen, deren äusserer Durchmesser infolge einer ihnen nachträglich vermit telten radialen Ausdehnung zwischen den Eisen grösser geworden ist als der Innen durchmesser der Bohrungen.II. Verfahren zur Herstellung von Rechen nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man mit Bohri)ngen ver sehene Recheneisen auf in die Bohrungen passende Rohre schiebt und mit Abstand verteilt, wonach man mittels eines Dornes den Rohren eine derartige radiale Aus dehnung erteilt, dass ihr äusserer Durch messer zwischen den Eisen grösser wird als der Innendurchmesser der Bohrungen. UNTERANSPRüCHE 1. Rechen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Rohre eine aus einer Hartmetallstange gebildete Seele enthält, wobei - zwischen dieser Seele und der innern Rohrwandung eine Zwischenlage. aus Weichmetall vor handen ist. 2.Rechen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Weichmetall Blei ist. 3. Rechen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der die Seele bildenden Härtmetallstange mit einem Muster versehen ist, das das An haften des Weichmetalles begünstigt. 4. Rechen nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Hartmetallstange mit Riefeln versehen ist. 5. Rechen nach Unteranspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dass die Enden der eine Hartmetallstange und eine Weichmetall zwischenlage enthaltenden Rohre mittels eine achsiale Verschiebung verhindernden Deckeln zugeschlossen sind. 6.Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass man in mindestens eines der Rohre eine aus einer Hartmetall stange gebildete Seele einführt und zwi schen dieser letzteren und der Rohrinnen wandung eine Füllung aus einem Weich metall giesst. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oberfläche der Metallstange vorerst mit einem Muster versieht, das das wirksame Anhaften des eingegossenen Weichmetalles begünstigt.
Applications Claiming Priority (1)
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| SE210312X | 1939-05-11 |
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| CH210312A true CH210312A (de) | 1940-07-15 |
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ID=20305150
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| CH210312D CH210312A (de) | 1939-05-11 | 1939-07-05 | Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren zu dessen Herstellung. |
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| CH (1) | CH210312A (de) |
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1939
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