CH210312A - Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents

Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren zu dessen Herstellung.

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CH210312A
CH210312A CH210312DA CH210312A CH 210312 A CH210312 A CH 210312A CH 210312D A CH210312D A CH 210312DA CH 210312 A CH210312 A CH 210312A
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CH
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rake
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rakes
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Filip Freden Carl
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Filip Freden Carl
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/02Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
    • E02B8/023Arresting devices for waterborne materials

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description


  Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren  zu dessen Herstellung.    Die Erfindung     betrifft    einen Rechen, ins  besondere einen Schutzrechen für Turbinen  anlagen. Sie     betrifft    gleichfalls ein Verfahren  zur Herstellung dieses Rechens.  



  Die üblichen Rechen werden so herge  stellt, dass ein Bolzen in in den Recheneisen  gebohrte entsprechende Löcher eingeführt  wird, wobei die regelmässige Entfernung  zwischen den Eisen durch auf den Bol  zen geschobene und zwischen den Eisen  angebrachte Rohrstücke festgesetzt wird.  Diese Herstellungsweise ist sehr umständ  lich, und es hat sich dabei herausgestellt,  dass die Eisen des Rechens beim Durchströ  men des Wassers zu schwingen beginnen,  was bisweilen so weit führen kann, dass die  Bolzen nach verhältnismässig kurzer Zeit  abgefressen werden.  



  Erfindungsgemäss soll dieser bekannte  Nachteil dadurch beseitigt werden, dass die  Recheneisen mit Abstand auf durch Bohrun-    gen derselben geführten Rohren liegen, deren  äusserer Durchmesser infolge einer ihnen nach  träglich vermittelten radialen Ausdehnung  zwischen den Eisen grösser geworden ist als  der Innendurchmesser der Bohrungen. Dieses  Resultat lässt sich z. B. in der Weise errei  chen, dass man mit Bohrungen versehene  Recheneisen auf die in die Bohrungen pas  senden Rohre schiebt und mit Abstand ver  teilt, wonach man mittels eines Dornes den  Rohren eine derartige radiale Ausdehnung  erteilt, dass ihr äusserer Durchmesser zwischen  den Eisen grösser wird als der Innendurch  messer der Bohrungen.  



  Es ist klar zu ersehen, dass eine derartige  Bauweise sozusagen einer Vernietung der  Rechenelemente miteinander entspricht, die  dann ein festes Ganzes bilden, in welchem  kein Teil einem andern gegenüber in Schwin  gung geraten kann.  



  Die anliegende Zeichnung zeigt an Hand  eines Beispiels, wie der erfindungsgemässe      Rechen ausgebildet     bezw.    hergestellt werden  kann.  



  In     Fig.    1 ist der Rechen im Grundriss  dargestellt ;  die     Fig.    2 entspricht dem Schnitt     II-II     der     Fig.    1 ;  die     Fig.3    zeigt einen Schnitt     entspre-          chend    demjenigen der     Fig.    2, jedoch mit  Recheneisen, die einen andern     Querschnitt     aufweisen.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 2 die     Recheneisen,     die entsprechend dein Schnitt der     Fig.    2     aas     gewöhnlicher) Flacheisen bestehen,     die,    jedoch  längs der einen Stirnseite abgerundet und  längs der andern Stirnseite als Kanten mit  zugespitztem     Querschnitt    ausgebildet wurden,  um sich dein     Strömungsquerschnitt    des Was  sers womöglich anzupassen.

   Diese Eisen  könnten auch gemäss     Fig.3    einen Quer  schnitt aufweisen, der dem Strömungsquer  schnitt vollständig     entspricht    und somit dem       Durchfluss        des    Wassers praktisch keinen  Widerstand entgegensetzt.  



  Diese Eisen 2 werden durch Rohre 3 zu  sammengehalten, deren Durchmesser vor dem  Zusammensetzen so gross ist, dass sie gerade  in in den Recheneisen gebohrte Löcher ein  geführt werden können.  



  Um diese Teile, das heisst die Eisen und  die Rohre endgültig miteinander     zrr    verbin  den, wird darin, nachdem die Eisen auf den  Rohren in der gewünschten Entfernung von  einander verteilt wurden, ein Dorn durch die  Rohre gezogen, der diese letzteren radial nach  aussen derart ausdehnt, dass der     äulö'ere    Durch  messer D eines jeden Rohres grösser wird  als der     Durchmesser    d, der in den Rechen  eisen gebohrten Löcher. In dieser Weise       werdet)    die Eisen wirksam mit. den Rohren  verbunden, sozusagen vernietet. Es hat sich  gezeigt, dass eine     hiezu    geeignete Ausdehnung  der Rohre in einem einzigen Ziehvorgang  bewirkt     werdet)    kann.  



  Uni Rostbildungen an der Innenseite der  Rohre zu     verhindert),    kann entweder eine  schützende Farblage daran angebracht werden,  z. B. indem man einen mit Farbe getränkten    Wisch durch das Rohr zieht, oder     matt    kann  die beiden Enden eines jeden Rohres dicht  abschliessen.  



  Um die mechanische Festigkeit der Rohre  zu erhöhen, kann nachträglich im Innern  derselben eine Stange 4 eingeführt     werdet)     aus irgend einem Hartmetall, wie Eisen oder  Stahl. Diese Stange wird dann von etwas  kleinerem Durchmesser als der endgültige       Innendurchrnesser    des Rohres gewählt und  zwischen Stange und Rohr ein     Weichmetall     5, wie z. B. Blei, gegossen. Das Vorhanden  sein dieses     Bleizylinders    zwischen Rohr und  Seele bietet nicht nur den Vorteil das Ganze  zu verstärken, sondern setzt sich jeder Eigen  schwingung dieser Rechenteile entgegen.  



  Mit Vorzug kann man die Oberfläche der  eingeführten Metallstange vorerst     rnrt    einem  Muster     versehen,    z. B. mit einer     Riefelung,     so dass diese Oberfläche     raub    wird und ein  wirksames Anhaften des eingegossenen Weich  metalles begünstigt.  



  Es wäre jedoch auch     denkbar-,    die     achsiale     Verschiebung der Stange und des eingegos  senen     Metalles    durch das Rohr abschliessende  Deckel zu     verhindert).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRLrCHE: I. Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Recheneisen mit Abstand auf durch Bohrungen derselben geführten Rohren liegen, deren äusserer Durchmesser infolge einer ihnen nachträglich vermit telten radialen Ausdehnung zwischen den Eisen grösser geworden ist als der Innen durchmesser der Bohrungen.
    II. Verfahren zur Herstellung von Rechen nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass man mit Bohri)ngen ver sehene Recheneisen auf in die Bohrungen passende Rohre schiebt und mit Abstand verteilt, wonach man mittels eines Dornes den Rohren eine derartige radiale Aus dehnung erteilt, dass ihr äusserer Durch messer zwischen den Eisen grösser wird als der Innendurchmesser der Bohrungen. UNTERANSPRüCHE 1. Rechen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Rohre eine aus einer Hartmetallstange gebildete Seele enthält, wobei - zwischen dieser Seele und der innern Rohrwandung eine Zwischenlage. aus Weichmetall vor handen ist. 2.
    Rechen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Weichmetall Blei ist. 3. Rechen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der die Seele bildenden Härtmetallstange mit einem Muster versehen ist, das das An haften des Weichmetalles begünstigt. 4. Rechen nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Hartmetallstange mit Riefeln versehen ist. 5. Rechen nach Unteranspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dass die Enden der eine Hartmetallstange und eine Weichmetall zwischenlage enthaltenden Rohre mittels eine achsiale Verschiebung verhindernden Deckeln zugeschlossen sind. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass man in mindestens eines der Rohre eine aus einer Hartmetall stange gebildete Seele einführt und zwi schen dieser letzteren und der Rohrinnen wandung eine Füllung aus einem Weich metall giesst. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oberfläche der Metallstange vorerst mit einem Muster versieht, das das wirksame Anhaften des eingegossenen Weichmetalles begünstigt.
CH210312D 1939-05-11 1939-07-05 Rechen, insbesondere Schutzrechen für Turbinenanlagen und Verfahren zu dessen Herstellung. CH210312A (de)

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