CH210102A - Spannabzugsmechanismus mit Druckpunktwirkung für Handfeuerwaffen. - Google Patents
Spannabzugsmechanismus mit Druckpunktwirkung für Handfeuerwaffen.Info
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Description
Spannabzugsmechanismus mit Druckpunktwirkung für Handfeuerwaffen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Spannabzugsmechanismus mit Druckpunkt wirkung- für Handfeuerwaffen mit einem Schloss, dessen Schlagstück sich unabhängig vom Spannabzugsmechanismus durch Ein rasten in den Abzugstollen in Spannstellung hält und welches beim Betätigen des Abzuges ausgelöst wird.
Die bisher an Handfeuerwaffen bekann ten Spannabzugsvorrichtungen mit Druck punktwirkung weisen den Nachteil auf, dass die Abzugswiderstandserhöhung zum Er zielen der Druckpunktwirkung sich auch dann bemerkbar macht, wenn das bereits ein gerastete Schlagstück durch den Abzug ent spannt werden soll. Dies erschwert jedoch die Abgabe eines genauen Schusses, welcher einen sehr leicht gehenden Abzug, das heisst einen sehr niedrigen Abzugswiderstand, er fordert.
Eine Verminderung des Abzugs widerstandes beim Auslösen des eingeraste ten Schlagstückes hat aber bei den vor bekannten Ausführungen eine Schwächung der Druckpunktwirkung des Spannabzuges zur Folge.
Die Erfindung vermeidet den Nachteil dadurch, dass eine Anlauffläche auf einer der Gleitbahnen angeordnet ist, die an dem Spannabzugsmechanismus für das zum Span nen mit nachfolgendem Auslösen des Schlag stückes erforderliche Abgleiten des letzteren vorgesehen ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes an einer Selbstladepistole dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der teil weise aufgeschnittenen Selbstladepistole mit Hahnschloss und Spannabzugsmechanismus; Fig. 2 ist eine Darstellung des in Fig. 1 abgebildeten zugleich als Abzugstollen die nenden Spannstückes und der das gleitende Glied bildenden Spa4nklinke in grösserem Massstab.
Das Hahnschloss mit Spannabzugsmecha- nismus ist im Rahmen 1 untergebracht und an didsie befestigt. Der Spannabzugsmecha- nismus besteht aus dem Abzug 2, der Ab zugstange 3, dem doppelseitig am Rahmen gelagerten, zugleich als Abzugstollen dienen den Spannstück 4 mit dessen durchgehender Brücke 5, dem Hahn 6 und der an ihm ge lagerten, das gleitende Glied bildenden Spannklinke 7, deren unteres Ende ständig von der Feder 8 vom Hahn 6 weggedrückt wird.
Die nicht dargestellte Schlagfeder wirkt in Pfeilrichtung auf die ]Elahndruck- stange 9, welche ihrerseits die Schlagfeder kraft auf den das Schlagstück bildenden Hahn 6 überträgt.
In der Ruhestellung des Abzuges 2 nimmt die um die Achse 10 schwenkbare Spannstüelkbrü cke 5 ihre tiefste Lage ein. Die Spannklinke 7 befindet sich mit ihrem untern Ende darüber. Beim Durchziehen des Abzuges 2 wird die Spannstückbrücke 5 durch den Eingriff der Abzugstange 3 in das Spannstück 4 angehoben. Der die Gleit bahn für die Spannklinke 7 bildende Rücken der Spannstücksbrücke :5 legt sich gegen die Spannklinke, und diese nimmt ihrerseits den Hahn f in Spannrichtung mit.
Hierbei er folgt eine Relativbewegung beider Teile zu einander, und zwar derart, dass die Spann klinke 7 über den Rücken der Spannstücks- briicke 5 hinweggleitet, bis sie abrutscht, der gespannte Halin 6 damit seinen Halt verliert und vorschnellt.
In den Rücken der Spannstücksbrücke 5, kurz vor der Abrutschkante, ist eine Rinne 14 eingearbeitet. Sobald beim Spannen der Waffe mittels Spannabzuges die Klinke 7 mit ihrer Schneide in die Rinne 14 eintritt, muss sie beim weiteren Durchziehen über die den Spannwiderstand erhöhende Anlauf fläche 1:5 hinweggleiten. Letztere wirkt nach Art eines Beschleunigungsnockens. Die Spannge sehwindigkeit des Hahnes erhöht sich plötzlich und demzufolge steigt auch der 'Viderstand am Abzug 2 sprunghaft an.
Wie schon erwähnt, tritt keine Erhöhung des Abzugwiderstandes ein, wenn der Hahn 6 zum Beispiel durch das zurücklaufende Verschlussstück soweit gespannt wird, dass er sich mit seiner Nase 16 in der Spannstück raste 17 festsetzt. Die Spannklinke 7 steht dann mit der Spannstücksbrücke 5 nicht in Berührung.
Beim Auslösen des Hahnes 6 wird die bereits von der Hahnnase 16 an gehobene Spannstücksbrücke 5 vom Abzug noch soviel zusätzlich angehoben, dass die Halmnase 16 die Rast 17 in der Spann stücksbrücke 5 verlässt, wodurch der Hahn 6 vorschnellt. Da die Spannklinke 7 in diesem Fall am Auslösungsvorgang unbeteiligt ist, tritt keine Erhöhung des Abzugswiderstan des ein.
Der Abzug lässt sich so leicht. einstellen, dass er verwöhntesten Ansprüchen genügt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Spannabzugsmechanismus mit Druck punktwirkung für Handfeuerwaffen mit einem Schloss, dessen Schlagstück unabhängig vom Spannabzug spannbar ist, sich durch Einrasten in den Abzugstollen in Spann stellung hält und mittels des Abzuges aus lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anlauffläche auf einer der Gleitbahnen an geordnet ist, die an dem Spannabzugsmecha- nismus für das zum Spannen mit nachfolgen dem Auslösen des Schlagstückes erforderliche Abgleiten des letzteren vorgesehen ist.UNTERANSPRUCH: Spannabzugsmechanismus mit Druck punktwirkung für Handfeuerwaffen, mit einem Spannstück, welches zugleich als Ab zugstollen wirkt, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anlauffläche (15) auf dem Rücken (5) des Spannstückes (4) angeordnet ist, auf dem die am Hahn (6) befestigte Spannklinke (7) entlang gleitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE210102X | 1938-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH210102A true CH210102A (de) | 1940-06-15 |
Family
ID=5795574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH210102D CH210102A (de) | 1938-03-08 | 1939-02-21 | Spannabzugsmechanismus mit Druckpunktwirkung für Handfeuerwaffen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH210102A (de) |
-
1939
- 1939-02-21 CH CH210102D patent/CH210102A/de unknown
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