CH205293A - Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit Zündkerzen. - Google Patents
Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit Zündkerzen.Info
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Description
Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit Zündkerzen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist .eine Einrichtung, die ermöglicht, das Ärbei- ten einer Zündkerze im Motor zu überwachen.
Es bildet deshalb den Gegenstand vor liegender Erfindung eine Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zünd anlagen mit Zündkerzen, bei welcher zwei beim Prüfen im Zündstromkreis liegende Elektroden der Einrichtung in bezug aufein ander einstellbar sind.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 und 2 zeigen ein erstes Ausfüh rungsbeispiel in Vorderansicht und im Längs schnitt; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht einer zwei ten Ausführungsform; Fig. 4 zeigt schematisch im Schnitt den Anschluss der Einrichtung an die Zündkerze eines Motors; Fig. 5 veranschaulicht die Schaltung und den Einbau der Einrichtung in dem Zünd- stromkreis eines Motors; Fig. 6 und 7 zeigen die Elektroden mit auswechselbaren Einsätzen;
Fig. 8 zeigt in I@ä,ngsschnitt eine Variante der Vorrichtung; Fig. 9 stellt in teilweisem Schnitt ein Anschlussstück für die Stromzufuhrkabel dar. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 sind an einem Rohr 1 aus durchsichti gem Material, z. B. Kunstsföff, Glas usw. Anschlussstücke 2, 3 angeschraubt.
Das An schlussstück 2 besitzt eine Bohrung 4, in wel che das Anschlussstück 16, welches eine Boh rung aufweist, in welche die Schraube 6 ragt, eingesetzt ist. Soll die Zündkerze direkt mit dem Anschlussstück 16 verbunden werden, so muss der obere stromleitende Teil der Zünd kerze mit einem Zapfenansatz so ausgebildet werden, dass der letztere in die Bohrung 4 und in die Bohrung des Anschlussstückes 16 passt. Mittelst der Schraube 6 wird der Zap fenansatz der Zündkerze fest mit dem An schlussstück 16 verbunden.
Die Teile 2 und 3 bestehen aus elektrisch isolierendem Material. Im Teil 3 sitzt eine Metallbüchse 8, in, wel- eher eine Spindel 10 eingeschraubt ist. Die Büchse besitzt noch eine Bohrung 11 und eine Schraube 12, welche den Anschluss eines Stromleiters an die Büchse 8 ermöglicht. Die Spindel 10 besitzt einen Einstellknopf 13, ferner eine Spitze 14, welche einer Spitze 15 des Anschlussstückes 16 mehr oder weniger genähert werden kann. Auf diese Weise ist die Spitze 14 in bezug auf die Spitze 15 ausserhalb des Rohres 1 einstellbar.
Das An- schlussstiick 16 ist in der Isolierhülse, respek tive Anschlussstiick 2 eingesetzt und steht bei Gebrauch der Einrichtung in leitender Ver bindung mit dem Teil 9 der Zündkerze 5.
Beim Prüfen der Zündkerze wird die Spindel 10 verstellt, so dass die Funken strecke F grösser oder kleiner gemacht wer den kann. Eine Skala 18, die am durchsichti gen Rohr 1 angebracht ist, lässt die Länge der Funkenstrecke F ablesen.
Wird die Einrichtung in dem Stromkreis einer Zündkerze eingebaut, so wird ein Fun ken bei F überspringen, wenn die Zündkerze 5 selbst richtig zündet und der Stromkreis zwischen den Elektroden 20 der Zündkerze 5 geschlossen wird (Fig. 4). Durch Verstellen der Spitzen 14. 1 5 kann die zur Erzeugung der Funken bei F und an der Zündkerze wirksame Spannung festgestellt werden.
Die Spitzen 14 und 15 können auswech selbar sein. Die Teile 2, 3 können, wie Fig. 3 zeigt, Teile eines gemeinsamen Gehäuses 19 sein.
Die Einrichtung kann auch, wie in Fig. 4 dargestellt, mittelst einer Klammer 21 an die Zündkerze 5 angeschlossen werden. Die Klammer besitzt einen isolierten Handgriff 2?. Die Stromleitung erfolgt durch den Stift 94 zur Spitze 25. Dieser gegenüber liegt die Spitze 26 eines Stromanschlussstiickes 27, das elektrisch isoliert zusammen mit dem Stift 24 in einem Gehäuse 30 liegt, das ent,veder mit einem Fenster versehen ist, oder mindestens an der Funkenstrecke durchsichtig ist.
Im Schaft des Stiftes 24 ist ein zweiarmiger He bel 37 drehbar gelagert; das eine Ende greift mit einem Zahn in einen Gewindegang 38 des untern Gehäuseteils 2 ein. Durch Ver- drehen des Gehäuses kann der Spitzen abstand F in weiten Grenzen geändert wer den.
Fig. 5 zeigt den Anbau der Einrichtung in den Zündstromkreis. Alle Zündkerzen 5 sind an einen Verteiler 29 angeschlossen. Zwischen den letzteren und dem Zündapparat 31 ist ein Funkenprüfer P einbebaut, der nach Fig. 1 bis 3 gebaut sein kann.
In Fig. 6 sind zwei Elektroden 31, 32 dargestellt, deren Körperteil zum Beispiel aus Messing besteht, während die Spitze 33 aus Edelmetall hergestellt ist. Spitze und Körperteil sind auf an sich bekannte Weise miteinander verbunden. Indem der Körperteil aus billigem Material hergestellt ist, können die Elektroden verhältnismässig billig her gestellt werden.
Um die Spitzen auswechseln zu können, kann wie Fig. 7 zeigt, der Stift 34 mit einer Bohrung 35 versehen sein, in welche ein End stück 36 eingeschraubt ist. Am Endstück 36 kann dann die Spitze 33 aus Edelmetall be festigt sein. Diese Ausführung hat den Vor teil. dass der Spitzenabstand F noch in ver hältnismässig weiten Grenzen geändert wer den kann, indem auf dem Gewindezapfen 37 des Endstückes 36 Zwischenscheiben aus gut leitendem Material gelegt erden können. Diese Scheiben können auf dem einen oder auf beiden Stiften 34 aufgebracht werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist innerhalb eines Gehäuses 46, 40, 46' ein Elektrodenpaar 41, 42 angeordnet, deren Spitzen wie in Fig. 6 bis 7 dargestellt aus geführt sein können. Die Vorrichtung weist ein auf die Zündkerze zu setzendes Anschluss- stück 45 auf. Dieses trägt auf einem Quer stift 43 eine Schraubenfeder 44; auf letzterer ruht, wenn die Vorrichtung auf eine Kerze gesetzt ist, das untere Ende des Gehäuses 46, 40, 46'. Der Gehäuseteil 46' ist auf dem Un terstift 45 verschiebbar.
Durch Druck auf das obere Endstück 46 des Gehäuses wird die Spitze der Elektrode 41 der Eelektrode 42 genähert, so dass ein Funken überspringen kann. Es lässt sich leicht die Grösse der Fun kenstrecke F ablesen. Der Abstand F lässt sich durch mehr oder weniger starken Druck auf :das Gehäuse in weiten Grenzen ändern. Zum Anschluss an das den Strom zuführende Kabel dient eine Blattfeder 48, die in einer Vertiefung 49 des Gehäuseteils 46 liegt und die mittelst nicht gezeichneter Vorrichtungen mit der obern Elektrode 41 leitend verbunden ist.
Die Feder 48 ist aus einem Blechstück geformt. Sie besitzt Zungen 51, 52, zwischen denen das Endstück 53 des stromzuführenden Kabels 54 eingeklemmt wird. Die Feder 48 kann auch mit dem Stück 41 verlötet sein. Um die Vorrichtung zu verwenden, wird das Kabel 54, das normalerweise zur Zündkerze 55 führt, von letzterer abgelöst und zwischen die Schenkel der Feder 48 eingestossen, dann wird der hohle Kegel 42' auf die Zündkerze gelegt.
Zeigen sich dann keine Funken, so wird die Elektrode 45 mit einem blanken Teil des Motorgehäuses leitend verbunden, wobei dann sofort ersichtlich wird, ob eine Zündspannung vorhanden ist oder nicht. Fehlt die Zündspannung, so schaltet man die Vorrichtung zwischen die Zündspule 31 und den Verteiler 29 (Fig. 5). Es ergibt sich dann, ob der Fehler im Verteiler oder dann in der Spule ist. Auf diese Weise gelingt es, den Zündstromkreislauf rasch zu prüfen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Prüfen der Zündstrom- kreise von Zündanlagen mit Zündkerzen, da durch gekennzeichnet, dass zwei beim Prüfen im Zündstromkreis liegende Elektroden der Einrichtung in bezug aufeinander einstellbar sind. UNTERANSPRttCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Spitzen (14) ausserhalb des Rohres (1) in bezug auf die zweite Spitze einstellbar ist, wobei die Grösse des Abstandes der Spitzen voneinander an Hand einer Skala abgelesen werden kann. 2.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen in einem die Skala tragen den, aus durchsichtigem Material bestehen den Gehäuseteil angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Anschluss- stück (16) in eine Isolierhülse (2) ein gesetzt ist.4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden Elektroden, zwischen denen die Funkenstrecke gebildet wird, federnd ge lagert ist, derart, dass durch Druck auf das Gehäuse (40) bei auf eine Kerze auf gesetzter Einrichtung der Abstand (F) zwischen den Elektroden geändert werden kann.5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektro- denkörper und die Spitze der Elektrode aus ungleichen Metallen hergestellt sind, zum Zwecke, den Elektrodenkörper aus einem billigeren Material herstellen zu können als die Spitze. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen auswechselbar angeordnet sind.7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spitzen (36) in die Stifte (34) eingeschraubt sind, wobei die Aus bildung der Schraubenverbindung eine solche ist, dass Zwischenlagen aus strom leitendem Material eingelegt werden kön nen, zum Zwecke, den Spitzenabstand (F) ändern zu können. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Anschluss des stromführenden Kabels eine mit Zun gen versehene Klemme (48) vorgesehen ist, die in stromleitender Verbindung mit einer der Elektroden steht.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH205293D CH205293A (de) | 1938-02-26 | 1938-02-26 | Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit Zündkerzen. |
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