CH205293A - Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit Zündkerzen. - Google Patents

Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit Zündkerzen.

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CH205293A
CH205293A CH205293DA CH205293A CH 205293 A CH205293 A CH 205293A CH 205293D A CH205293D A CH 205293DA CH 205293 A CH205293 A CH 205293A
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CH
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Keller Otmar
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Keller Otmar
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/46Sparking plugs having two or more spark gaps

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit     Zündkerzen.            Gegenstand    vorliegender     Erfindung    ist       .eine        Einrichtung,    die     ermöglicht,    das     Ärbei-          ten    einer     Zündkerze        im    Motor zu     überwachen.     



  Es bildet deshalb den Gegenstand vor  liegender Erfindung eine Einrichtung zum  Prüfen der Zündstromkreise von Zünd  anlagen mit Zündkerzen, bei welcher zwei  beim Prüfen im Zündstromkreis liegende  Elektroden der Einrichtung in bezug aufein  ander     einstellbar    sind.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen ein erstes Ausfüh  rungsbeispiel in Vorderansicht     und    im Längs  schnitt;       Fig.    3 zeigt eine Seitenansicht einer zwei  ten     Ausführungsform;          Fig.    4 zeigt schematisch im Schnitt den  Anschluss der Einrichtung an die Zündkerze  eines Motors;       Fig.    5 veranschaulicht die Schaltung und  den Einbau der     Einrichtung    in dem     Zünd-          stromkreis    eines Motors;         Fig.    6     und    7 zeigen die Elektroden     mit     auswechselbaren Einsätzen;

         Fig.    8 zeigt in     I@ä,ngsschnitt    eine Variante  der Vorrichtung;       Fig.    9     stellt        in    teilweisem     Schnitt        ein          Anschlussstück    für die     Stromzufuhrkabel    dar.  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1  und 2 sind an     einem    Rohr 1 aus durchsichti  gem Material, z. B.     Kunstsföff,    Glas usw.       Anschlussstücke    2, 3 angeschraubt.

   Das An  schlussstück 2 besitzt eine Bohrung 4,     in    wel  che das     Anschlussstück    16, welches eine Boh  rung aufweist, in welche die Schraube 6 ragt,  eingesetzt ist. Soll die Zündkerze direkt mit  dem     Anschlussstück    16 verbunden werden, so  muss der obere stromleitende Teil der Zünd  kerze mit     einem    Zapfenansatz so     ausgebildet     werden, dass der letztere in die Bohrung 4  und in die     Bohrung    des     Anschlussstückes    16  passt.     Mittelst    der Schraube 6 wird der Zap  fenansatz der Zündkerze fest     mit    dem An  schlussstück 16 verbunden.

   Die Teile 2 und 3  bestehen aus elektrisch isolierendem Material.  Im Teil 3 sitzt     eine    Metallbüchse 8,     in,    wel-      eher eine Spindel 10     eingeschraubt    ist. Die  Büchse besitzt noch eine Bohrung 11 und  eine Schraube 12, welche den Anschluss eines  Stromleiters an die Büchse 8 ermöglicht. Die  Spindel 10 besitzt einen Einstellknopf 13,  ferner eine Spitze 14, welche einer Spitze 15  des     Anschlussstückes    16 mehr oder weniger  genähert werden kann. Auf diese Weise ist  die     Spitze    14 in bezug auf die Spitze 15  ausserhalb des Rohres 1 einstellbar.

   Das     An-          schlussstiick    16 ist in der Isolierhülse, respek  tive     Anschlussstiick    2     eingesetzt    und steht bei  Gebrauch der Einrichtung in leitender Ver  bindung mit dem Teil 9 der Zündkerze 5.  



  Beim Prüfen der Zündkerze wird die  Spindel 10 verstellt, so dass die Funken  strecke F grösser oder kleiner gemacht wer  den kann. Eine Skala 18, die am durchsichti  gen Rohr 1 angebracht ist, lässt die Länge  der Funkenstrecke F ablesen.  



  Wird die Einrichtung in dem Stromkreis  einer Zündkerze eingebaut, so wird ein Fun  ken bei F     überspringen,    wenn die Zündkerze  5 selbst richtig zündet und der Stromkreis  zwischen den Elektroden 20 der Zündkerze 5  geschlossen wird     (Fig.    4). Durch Verstellen  der Spitzen 14. 1 5 kann die zur Erzeugung  der Funken bei F und an der Zündkerze       wirksame        Spannung        festgestellt    werden.  



  Die Spitzen 14 und 15 können auswech  selbar sein. Die Teile 2, 3 können, wie     Fig.    3  zeigt, Teile eines gemeinsamen Gehäuses 19  sein.  



  Die Einrichtung kann auch, wie in     Fig.    4  dargestellt, mittelst einer Klammer 21 an die       Zündkerze    5     angeschlossen    werden. Die  Klammer besitzt einen isolierten Handgriff       2?.    Die Stromleitung erfolgt durch den Stift  94 zur Spitze 25. Dieser gegenüber liegt die  Spitze 26 eines     Stromanschlussstiickes    27, das  elektrisch isoliert zusammen mit dem Stift 24  in einem Gehäuse 30 liegt, das     ent,veder    mit  einem Fenster versehen ist, oder mindestens  an der Funkenstrecke durchsichtig ist.

   Im  Schaft des     Stiftes    24 ist ein zweiarmiger He  bel 37 drehbar gelagert; das eine Ende greift  mit einem Zahn in einen Gewindegang 38  des untern Gehäuseteils 2 ein. Durch Ver-    drehen des Gehäuses kann der Spitzen  abstand F in weiten Grenzen     geändert    wer  den.  



       Fig.    5 zeigt den Anbau der Einrichtung  in den Zündstromkreis. Alle Zündkerzen 5  sind an einen Verteiler 29 angeschlossen.  Zwischen den letzteren und     dem    Zündapparat  31 ist ein     Funkenprüfer    P einbebaut, der  nach     Fig.    1 bis 3 gebaut sein kann.  



  In     Fig.    6 sind zwei Elektroden 31, 32  dargestellt, deren Körperteil zum Beispiel  aus Messing besteht, während die Spitze 33       aus    Edelmetall hergestellt ist. Spitze     und     Körperteil sind auf an sich bekannte Weise  miteinander verbunden. Indem der Körperteil  aus billigem Material hergestellt ist, können  die Elektroden verhältnismässig billig her  gestellt werden.  



  Um die Spitzen auswechseln zu können,  kann wie     Fig.    7 zeigt, der Stift 34 mit einer  Bohrung 35 versehen sein, in welche ein End  stück 36 eingeschraubt ist. Am Endstück 36  kann dann die Spitze 33 aus Edelmetall be  festigt sein. Diese Ausführung hat den Vor  teil. dass der Spitzenabstand F noch in ver  hältnismässig weiten Grenzen geändert wer  den kann, indem auf dem Gewindezapfen 37  des Endstückes 36 Zwischenscheiben aus gut  leitendem Material gelegt  erden können.  Diese Scheiben können auf dem einen oder  auf beiden Stiften 34 aufgebracht werden.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    8 ist  innerhalb eines Gehäuses 46, 40, 46' ein       Elektrodenpaar    41, 42 angeordnet, deren  Spitzen wie in     Fig.    6 bis 7 dargestellt aus  geführt sein können. Die Vorrichtung weist  ein auf die Zündkerze zu setzendes     Anschluss-          stück    45 auf. Dieses trägt auf einem Quer  stift 43 eine Schraubenfeder 44; auf letzterer  ruht, wenn die Vorrichtung auf eine Kerze  gesetzt ist, das untere Ende des Gehäuses 46,  40, 46'. Der Gehäuseteil 46' ist auf dem Un  terstift 45 verschiebbar.

   Durch Druck auf das  obere Endstück 46 des Gehäuses wird die  Spitze der Elektrode 41 der     Eelektrode    42  genähert, so dass ein Funken     überspringen     kann. Es lässt sich leicht die Grösse der Fun  kenstrecke F ablesen. Der Abstand F lässt      sich durch mehr oder weniger starken Druck  auf :das Gehäuse in weiten     Grenzen        ändern.     Zum Anschluss an das den Strom zuführende  Kabel dient eine Blattfeder 48, die in     einer     Vertiefung 49 des Gehäuseteils 46 liegt und  die     mittelst    nicht     gezeichneter    Vorrichtungen  mit der     obern    Elektrode 41 leitend verbunden  ist.

   Die Feder 48     ist    aus einem Blechstück  geformt. Sie besitzt Zungen 51, 52, zwischen  denen das Endstück 53 des stromzuführenden  Kabels 54 eingeklemmt wird. Die Feder 48  kann auch mit dem Stück 41 verlötet sein.  Um die     Vorrichtung    zu verwenden, wird das  Kabel 54, das normalerweise zur Zündkerze  55 führt, von letzterer abgelöst     und    zwischen  die Schenkel der Feder 48 eingestossen,     dann     wird der hohle Kegel 42' auf die Zündkerze  gelegt.

       Zeigen    sich     dann        keine    Funken, so  wird die Elektrode 45 mit einem blanken  Teil des Motorgehäuses leitend verbunden,  wobei dann sofort ersichtlich wird, ob     eine     Zündspannung vorhanden     ist    oder nicht.  Fehlt die     Zündspannung,    so schaltet man die  Vorrichtung     zwischen    die Zündspule 31 und  den Verteiler 29     (Fig.    5). Es ergibt sich  dann, ob der Fehler im Verteiler oder dann  in der Spule ist. Auf diese Weise gelingt es,  den     Zündstromkreislauf    rasch zu prüfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Prüfen der Zündstrom- kreise von Zündanlagen mit Zündkerzen, da durch gekennzeichnet, dass zwei beim Prüfen im Zündstromkreis liegende Elektroden der Einrichtung in bezug aufeinander einstellbar sind. UNTERANSPRttCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Spitzen (14) ausserhalb des Rohres (1) in bezug auf die zweite Spitze einstellbar ist, wobei die Grösse des Abstandes der Spitzen voneinander an Hand einer Skala abgelesen werden kann. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen in einem die Skala tragen den, aus durchsichtigem Material bestehen den Gehäuseteil angeordnet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Anschluss- stück (16) in eine Isolierhülse (2) ein gesetzt ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der beiden Elektroden, zwischen denen die Funkenstrecke gebildet wird, federnd ge lagert ist, derart, dass durch Druck auf das Gehäuse (40) bei auf eine Kerze auf gesetzter Einrichtung der Abstand (F) zwischen den Elektroden geändert werden kann.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektro- denkörper und die Spitze der Elektrode aus ungleichen Metallen hergestellt sind, zum Zwecke, den Elektrodenkörper aus einem billigeren Material herstellen zu können als die Spitze. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitzen auswechselbar angeordnet sind.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spitzen (36) in die Stifte (34) eingeschraubt sind, wobei die Aus bildung der Schraubenverbindung eine solche ist, dass Zwischenlagen aus strom leitendem Material eingelegt werden kön nen, zum Zwecke, den Spitzenabstand (F) ändern zu können. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Anschluss des stromführenden Kabels eine mit Zun gen versehene Klemme (48) vorgesehen ist, die in stromleitender Verbindung mit einer der Elektroden steht.
CH205293D 1938-02-26 1938-02-26 Einrichtung zum Prüfen der Zündstromkreise von Zündanlagen mit Zündkerzen. CH205293A (de)

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