CH201899A - Retorte zur Verkohlung und trockenen Destillation von Holz und andern Stoffen. - Google Patents

Retorte zur Verkohlung und trockenen Destillation von Holz und andern Stoffen.

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CH201899A
CH201899A CH201899DA CH201899A CH 201899 A CH201899 A CH 201899A CH 201899D A CH201899D A CH 201899DA CH 201899 A CH201899 A CH 201899A
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Hadamovsky Paul
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Hadamovsky Paul
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B53/00Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form
    • C10B53/02Destructive distillation, specially adapted for particular solid raw materials or solid raw materials in special form of cellulose-containing material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description


  Retorte zur     Verkohlung    und trockenen Destillation von Holz und andern Stoffen.    Die Erfindung bezieht sieh auf eine Re  torte zur     Verkohlung    und trockenen Destilla  tion von Holz, von     sonstigen        zellulosehaltigen     Stoffen, von essigsaurem Kalk, zur     Verkoh-          lung    von Knochen oder zu andern     derartigen     Zwecken,

   wobei     die        Beheizung        des    zu be  handelnden Gutes von den     Wandungen    her  durch ein umlaufendes     Wärmeübertragungs-          mittel    erfolgt, das die Wärme vom Wärme  erzeuger auf das zu behandelnde Gut über  trägt. Die Leitungsorgane für das Wärme  übertragungsmittel können in bekannter  Weise dadurch geschaffen werden, dass die       Retortenwände    aus nebeneinander verlegten  Rohren beliebigen Querschnittes bestehen, die  vom     Wärmeübertragungsmittel    durchströmt  werden.

   Die vom     Wärmeübertragungsmittel     durchströmten Rohre können auch in Form  von     Rohrregistern    an der Innenseite der     ei-          genrtliohen        Retortenwand        angeordnet    wer  den. Es können auch zur Bildung der Kanäle  für das     Wärmeübertragungsmittel    Profil  elemente, beispielsweise in -Form, auf die    Retortenwände aufgeschweisst werden.

   Es ist  ferner möglich, die Retortenwände durch zwei  Platten zu bilden, die zur Bildung von     Ka.-          nälen    für das     Wärmeübertragungsmittel     durch entsprechend angeordnete Stege mitein  ander verbunden     sind.    Die hierdurch ermög  lichte     Intensivierung    der     Wärmewirkung    auf  das zu behandelnde Gut ist jedoch nicht in  allen Fällen     ausreichend,    insbesondere nicht  für die Verarbeitung von Holz, welches in       grossstückiger    Form zur     Verarbeitung    kommt  und demzufolge geräumige Retortenkammern  voraussetzt.

   Dies     ist    auch da nicht der Fall,  wo nach einem bekannten Vorschlag die Heiz  körper von     Schweleinrichtungen        kernartig    im  Schwelgut angeordnet werden, wobei die Er  hitzung des dauernd durchlaufenden Schwel  gutes nur mit Hilfe dieser mitten im Gut  strom liegenden Heizkörper durchgeführt  wird.  



  Um nun geräumige     Retortenkammern     bauen zu können, bei denen mit Hilfe mittel  barer Wärmeübertragung eine ausreichende      Erhitzung des gesamten Innenraumes auf die  erforderlichen Temperaturen möglich ist, be  steht die Erfindung darin, dass der Innenraum  einer Retorte der eingangs gekennzeichneten  Art durch einen Teil des Leitungssystems für  das umlaufende     Wärmeübertragungsmittel     kammerartig unterteilt ist. Vorzugsweise be  steht der den Retorteninnenraum unter  teilende Teil des Leitungssystems aus neben  einander verlegten Rohren, die von dem  wärmeübertragenden Stoff durchströmt wer  den.

   Da der erfindungsgemäss den Innenraum  der Retorte unterteilende Teil des Leitungs  systems seine     Wärme    nach beiden     Seiten    in  den Retortenraum ausstrahlen kann, wird bei  einer Retorte, die von ihren beiden Wandun  gen, vom Boden und von der Decke aus be  heizt ist, durch eine erfindungsgemässe Unter  teilung die Wärmezufuhr bedeutend ver  grössert. Dabei können die gebildeten Teil  kammern miteinander in Verbindung stehen  oder vollständig voneinander getrennt sein.  Die letztgenannte Ausführungsform ist bei  spielsweise da zweckmässig, wo die Be  schickung und Entleerung der Teilkammern  unabhängig voneinander,     bezw.    in zeitlicher  Aufeinanderfolge geschehen soll.

   Wo auf  anderer Seite die einzelnen Abteilungen mit  einander in Verbindung stehen,     werden    sich  die Wärme- und     Reaktionsbedingungen    der  nebeneinander liegenden Retortenräume mit  einander ausgleichen, so dass eine sehr gleich  mässige Behandlung sehr grosser Gutmengen  ermöglicht wird. Dies kann zum Beispiel da  wesentlich sein, wo das     Destillationserzeug-          nis,    beispielsweise     Holzkohle,.    später gemein  sam einem einheitlichen neuen Verwendungs  zweck, beispielsweise im Hochofen, zugeführt  werden soll.  



  Verschiedene Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes sind auf der Zeich  nung dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein schematischer Längsschnitt.  durch eine eine Retorte aufweisende Anlage;       Fig.    2, 8 und 4 veranschaulichen im Quer  schnitt verschiedene Ausführungsbeispiele  der Retorte;         Fig.    5 und G veranschaulichen in Schnitt  Einzelheiten;       Fig.    7 ist ein rein schematischer Längs  schnitt durch ein anderes Ausführungsbei  spiel einer Retorte;       Fig.    8 ist ein Querschnitt mit fortgelasse  ner Teilungswand durch diese Retorte;       Fig.    9 und 10 veranschaulichen zwei wei  tere Ausführungsbeispiele von Retorten im  Querschnitt.  



  Die in     Fig.    1     dargestellte    Anlage besitzt  eine Retorte     a,    deren Wandung     zuin    Teil als  einen Hohlraum aufweisende Doppelwand  ausgebildet ist. Der Retortenraum ist durch  eine doppelwandige,     Stege    s aufweisende Tei  lungswand unterteilt, die einen Teil des Lei  tungssystems für das umlaufende Wärme  übertragungsmittel bildet, und zwar dienen  dabei die Stege s als Leitorgane für das durch  die Teilungswand fliessende     Wärmeübertra-          gungsmittel.        Fig.    1 stellt einen Schnitt durch  diese Teilungswand dar.  



  Die Rückwand g     isst        ebenfallis        doppelwandig          ausgeführt:.        Vorn    ist die Retorte durch die  Tür f abgeschlossen. Die Anlage besitzt fer  ner einen Wärmeentwickler b     (Fig.1),    der mit  einer kleinen     Feuerungsanlage        b1    versehen ist.

    Von diesem strömt das     Wärmeübertragungs-          mit.tel,    dessen Umlauf mit oder ohne Anwen  dung von Pumpen oder sonstigen Beförde  rungsmitteln     bewerkstelligt    werden     kann        und     durch die Absperrvorrichtungen o,     o'        ete.    zu  regeln ist, in die Doppelwand der Retorte a  sowie in die im Schnitt dargestellte Teilungs  wand, die zur     Beheizung    des Retorteninhaltes  dienen.  



  Um     eine        Verkokung        des        besonders        bei     manchen Holzarten reichlich anfallenden  Teers in der Retorte zu vermeiden, besitzt die  Retorte in der ganzen Länge am Boden eine  Teerrinne k, die nach der Richtung des Ab  laufes hin geneigt ist. Der flüssige Teer  scheidet aus, kühlt sich in der tiefgelegenen  Rinne ab und gelangt durch das weite Rohr       re'    in einen Behälter<I>n,</I> von dem er durch das  Rohr     n2    abfliesst.

   Die Mündung des Rohres       va'    liegt tiefer als diejenige des Rohres n\, so      dass das Gefäss n zugleich     einen        Siphonver-          schluss    bildet.     Ohne        irgendeine        Zwischen-          schaltung    von Rohren mit     engen    Querschnit  ten oder     Vorrichtungen,    die sich beim Teer  schnell verstopfen,

   wird der fortlaufende Ab  fluss des Teers     gewährleistet.    Das weite Rohr       7z'        lä.sst    man nach Bedarf so tief in den als       Flüssigkeitsverschlu3    wirkenden Teer in dein  Behälter     n    eintauchen, dass von aussen     keine     Luft in die Retorte     eindringen    kann. Man  kann die Höhe des Flüssigkeitsverschlusses  so wählen, dass man gegen den Austritt von       Destillationsgasen    aus der Retorte völlig ge  sichert ist.

   Der Teer tritt aus dem Retorten  innenraum durch die Öffnungen 1, 11 usw. am  Boden     aus    und kann durch das Rohr     n2    ab  gezogen werden. Sowohl die     Rinne    k, als auch  der Behälter n sind teilweise von einem Man  tel uh     bezw.        n3    umgeben, der mit der Wan  dung der Teerrinne     bezw.    des Behälters n so  verbunden ist, dass einen Hohlraum aufwei  sende Doppelwände gebildet werden, durch  die eine Kühl- oder eine Heizflüssigkeit ge  leitet werden kann, um den Teer nach Be  lieben abkühlen oder     erwärmen    zu können.  



  Es können     entweder,    wenn die Retorte     in     zwei getrennte Räume e und     e'        unterteilt    ist,  zwei Teerrinnen k vorgesehen sein     (Fig.    2),  oder es ist, wie in     Fig.    3 und 4 angedeutet,  nur eine einzige     Teerrinne    k vorgesehen.

   Die  Teerrinne     kann    entweder mit der Neigung  nach der Rückwand g zu angeordnet sein oder  auch umgekehrt, je nachdem, wie dies durch  den     Destillationsvorgang    erforderlich     wird.     Ferner kann die     Teemine        ,einfach-    oderdop  pelwandig     ausgeführt    sein.  



  Die Vorrichtung b,     b'        kann    als zentrale       Wärmeerzeugungsstelle    bei entsprechender       Ausbildung    den Wärmebedarf einer grösseren  Anzahl von Retorten decken.  



  Zur     Beheizung    der Retorte durch das       Wärmeübertragungsmittel    kann die     Retorte,     wie     in        Fig.    1 dargestellt, mit einer Doppel  wand versehen sein.

   Es können jedoch auch,       wie    in     Fig.    3     und    4 dargestellt, auf den  Aussenwandungen der Retorte Halbrohre, die  entweder eckig     (c')    oder abgerundet (ei)     sein     können,

       aufgeschweisst-        sein.    Diese     Halbrohre       bilden zusammen mit der Retortenaussenwand  Kanäle für den     Durchfluss    des zur     Beheizung     der Retorte     dienenden        Wärmeübertragungs-          mittels.    In     Fig.    3     und    4 sind nur einige  wenige Halbrohre dargestellt. Diese Halb  rohre verlaufen     selbstverständlich        um    die  ganze Retorte herum.

   In     Fig.    2     sind    der Ein  fachheit halber" an der     Retortenwand    über  haupt keine Mittel zur Aufnahme des     Wärme-          übertragungsmittels    dargestellt. Selbstver  ständlich ist jedoch auch diese Retorte mit       solchen        versehen..        NatürEeh        können;    sich     die     aufgeschweissten Halbrohre auch an der       Innenseite    der Retortenwandung     befinden.     



  Die Teilungswand, die     in    den     Fig.    2, 3  und 4 mit d     bezeichnet    ist, kann gleich     aus-          gebildet        sein,    wie die eigentliche Retorten  wand.     Eine    Teilungswand kann beispiels  weise aus zwei     miteinander        verbundenen,     einen Hohlraum     einschliessenden,    schmiede  eisernen     Platten    gebildet sein.

   Dabei kann  der     Innenraum        einer    solchen     Teilungswand        in     ein beliebiges Kanalsystem     unterteilt        sein.    In       Fig.    -3 und 4 sind solche     Teilungswände    dar  gestellt. Diese bestehen beispielsweise aus  zwei Platten     d'    und     dz,    in denen durch zwi  schengelegte Stege     s    die gewünschte kanal  artige Unterteilung für den     Umlauf    des  Wärme- oder     Kühlmittels    geschaffen ist.

         Fig.    5 veranschaulicht diese     Ausführungs-          form,    die auch für die     Aussenwände    der Re  torten Anwendung finden kann,     in    vergrösser  ter     Darstellung.     



       Fig.    6     veranschaulicht    noch     eine    Aus  führungsform     einer        Retortenwandung    oder       einer    Teilungswand d, die     aüs    einer Reihe  dicht übereinander verlegter und durch       Schweissung    miteinander verbundener vier  eckiger Rohre     c'    besteht. Die die einzelnen  Rohre miteinander verbindenden Schweiss  nähte sind mit     c4    bezeichnet. An Stelle einer  Teilungswand kann im Innern der Retorte  auch nur ein vom     Wärmeübertragungsmittel          durchströmtes    Rohrsystem vorgesehen sein.

    



  Auf diese Weise ist also eine     Zerlegung     des Kernes des     Verkohlungsgutes    möglich. Ist  beispielsweise in der Mitte der Retorte eine  <B>Von</B>     vorn        nach        hmten        verlaufende,        @senkmoht         stehende Teilungswand d vorgesehen, so trifft  die     Wärmestrahlung    nicht mehr nur vier  Flächen, sondern sechs Flächen des     Destilla-          tionsgutes.    Es liegt auf der Hand,

   dass hier  durch eine starke Beschleunigung des     Destil-          lations-    oder     Verkohlungsvorganges    erzielt.  werden kann.  



  Nach     Fig.    2 und 3 ist die beheizte Tei  lungswand mit der Decke und dem Boden der       Retorte    fest verbunden. Wird die Teilungs  wand auch noch mit der Rückwand der Re  torte verbunden, so entstehen zwei vollstän  dig getrennte Retortenräume e und     e1,    die  auch eine wechselseitige Beschickung ermög  lichen, was in manchen Fällen zweckmässig  sein     kann.     



  Nach     Fig.    4 verbleibt zwischen Decke       bezw.    Boden und der Teilungswand d ein  Zwischenraum     i,        bezw.        il.    Ebenso braucht  sich selbstverständlich die Teilungswand  nicht über die ganze Länge der Retorte zu  erstrecken, sondern es kann ein ähnlicher  Abstand auch zwischen dem rückwärtigen  Ende der Teilungswand und der Rückwand       bezw.    dem vordern Ende der Teilungswand  und der Tür gelassen werden. Hierbei bildet  der Innenraum der Retorte einen einzigen       Raum,    in dem sich die     Temperaturen,    Drücke  und sonstigen Zustände ausgleichen können.  



  Bei den in     Fig.    7 bis 10 dargestellten Re  torten ist die beispielsweise aus Blech herge  stellte Aussenwandung mit 1 bezeichnet. Sie  kann selbstverständlich auf ihrer Aussenseite  entsprechend isoliert sein. Bei den Retorten  nach     Fig.    7 bis 9 sind an der Innenseite der  Wandung 1 die von dem     Wärmeübertra-          gungsmittel    durchflossenen Heizrohre 2 un  abhängig von der Wandung untergebracht.  Zweckmässig bilden diese Rohre 2 an jeder  Seitenwandung, an der Decke und am Boden  je eine zusammenhängende Rohrgruppe.

   Zur  Aufnahme dieser Rohrgruppen weist die Re  tortenwandung 1, wie die     Fig.    8 und 9 er  kennen lassen, durch einspringende Ecken 3  gebildete versenkte Teile     31    auf, so dass die  vertikal und     horizontal    eingebauten Rohr  gruppen mit der lichten Breite und Höhe des  Nutzraumes der Retorte genau abschliessen.    Die eine Rohrgruppe bildenden, liegend oder  stehend angeordneten Rohre 2 sind gemäss       Fig.    7 an gemeinsame Zu- und Ableitungs  rohre 5 und 6 für das     Wärmeübertragungs-          mittel    angeschlossen. Die Ausbildung ist  zweckmässig so, dass jede Rohrgruppe im  Ganzen ohne Schwierigkeiten eingesetzt oder  herausgenommen werden kann.

   Dies gilt auch  von der Rohrgruppe 7, die bei der Retorte  nach     Fig.    9 an Stelle einer Teilungswand den  Innenraum der Retorte unterteilt.  



  Im     allgemeinen        wird    das Gut in .derartige  Retorten mit Hilfe von Beschickungswagen  eingefahren. Durch die Rollen und den Unter  bau des Wagens sowie durch die erforder  lichen Führungen geht bei bekannten Retor  ten wertvoller Retortenraum verloren. Ausser  dem entsteht bei     bekannten        Retorten    dadurch  an gewissen Stellen ein grösserer Abstand des  Gutes von den Heizröhren.  



  Bei der     Retorte    gemäss     Fig.    7 und 8 sind  zur Vermeidung dieses     Naehteils    in den Sei  tenwandungen in der Nähe des Bodens rillen  artige     Vorsprünge    8 vorgesehen, in denen die.  Rollen 9 des Wagens laufen. Die Achse 10  ist bei 11 nach unten     ausgekröpft,    so dass  sie zwischen der untern Rohrgruppe und der  nicht gezeichneten Teilungswand verläuft.  



  Bei der Retorte gemäss     Fig.    9 ist über der  Rohrgruppe 7 eine Führungsschiene 11 an  geordnet. Ist an Stelle der Rohrgruppe eine  Teilungswand vorgesehen, so     kann    diese  Führungsschiene von der Teilungswand ge  tragen werden. Der Wagen für das Gut ist  als Hängewagen ausgebildet. Dadurch, dass  zur Aufnahme der Rolle 9 die obere Rohr  gruppe unterbrochen ist, kommt die Achse 10  des Hängewagens dicht unter die obere Rohr  gruppe zu liegen, so dass auch hier wiederum  der Retortenraum gut ausgenutzt ist. Natür  lich können auch bei der Ausbildung des  Wagens als Hängewagen zur Führung des  Wagens ausserdem noch seitliche Vorsprünge,  ähnlich wie bei der Retorte nach     Fig.    7 und  8 vorgesehen sein.  



  Die     Fig.    8 und 9 lassen noch erkennen,  dass der Retortenboden 12 nach der Teerrinne      13 zu schräg abwärts verläuft, womit gleich  zeitig der Vorteil verbunden ist, dass der Teer  bereits auf. dem Boden 12 sich in einem stän  dig zunehmenden Abstand von der Boden  rohrgruppe befindet     -und    durch die von den  Rohren ausgestrahlte Wärme nicht mehr so  leicht     zersetzt    werden     kann.     



  Eine andere Möglichkeit, ohne Beeinträch  tigung des lichten     Querschnittes    der Retorten  kammer Heizrohre in beliebig grosser Zahl  unterzubringen und dadurch einen beliebig  grossen Heizeffekt zu erreichen, zeigt     Fig.    10.  Hier ist eine runde Retorte im     Querschnitt     dargestellt. Aussen sind an der     Retortenwand     vier nach     aussen        herausspringende    Ansätze  15 befestigt, die zur Aufnahme von Heizroh  ren 2 dienen. Zweckmässig sind auch hierbei  die in je einem Ansatz angeordneten Rohre 2  zu einer Gruppe vereinigt.

   Durch entspre  chende Formgebung und Grösse der Ansätze  15 lassen sich in diesen Ansätzen beliebig  viele Heizrohre     unterbringen.     



  Bei den beschriebenen     Retorten    kann die       Einmauerung        derselben.        vollständig    in Fort  fall kommen. Ein weiterer Vorteil der be  schriebenen Retorten besteht darin, dass man  in dem Umlaufsystem für das     Wärmeüber-          tragungsmittel    nach Abschaltung desselben  ein Kühlmittel     umlaufen    lassen kann,     wenn     der     Verkohlungsprozess    beendet ist und die  verkohlte Masse abkühlen soll.

   Entsprechende       Abschlussvorrichtungen    o,     o1,        o2        usw.        .(Fig.1)     ermöglichen eine sofortige Drosselung des  Umlaufes des     Wärmeübertragungsmittels.     



  Durch die Anordnung von vom Wärme  übertragungsmittel durchflossenen Organen  im Innern der Retorte wird eine     Beschleuni-          gung    des     Verkohlungsprozesses    oder des De  stillationsvorganges erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Retorte zur Verkohlung und trockenen Destillation von Holz, von sonstigen zellulose- haltigen Stoffen, von essigsaurem Kalk, zur Verkohlung von Knochen oder zu andern der artigen Zwecken, wobei die Beheizung des zu behandelnden Gutes von den Wandungen her durch ein umlaufendes Wärmeübertragungs- mittel erfolgt, das die Wärme vom Wärme erzeuger auf das zu behandelnde Gut über trägt, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Re torteninnenraum durch einen Teil des Lei tungssystems für das umlaufende Wärme- übertragungsmittel unterteilt ist. UNTERANSPRüCHE 1. Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Retorten raum unterteilende Teil des Leitungs- systems für das umlaufende Wärmeüber- tragungsmittel als doppelwandige Tei lungswand ausgebildet ist, deren beide Wände auf ihrer Innenseite vom Wärme übertragungsmittel berührt werden. 2.
    Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Retorten innenraum unterteilende Teil des Lei tungssystems aus nebeneinander verleg ten Rohren bestehen, die von dem Wärmeübertragungsmittel durchströmt werden. 3.
    Retorte nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wände der Teilungswand durch zwei Platten (dl, d2) gebildet sind, die durch Stege, die den Zwischenraum zwischen den beiden Plat ten derart unterteilen, dass Kanäle für das Wärmeübertragungsmittel gebildet werden, miteinander verbunden sind. 4. Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum der Retorte in mehrere vollständig vonein ander getrennte Längskammern unterteilt ist.
    5. Retorte nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Teilkammer der Retorte eine besondere Teerrinne auf weist. 6. Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Unter teilung des Retorteninnenraumes gebilde ten Längskammern miteinander in Ver bindung stehen. 7. Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Teerrinne vorge- sehen ist, die mit dem Retorteninnen raum durch eine Anzahl über die ganze Länge der Retorte verteilter Durchtritts- öffnungen am Boden der Retorte in Ver bindung steht. B.
    Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden der Re torte nach der Teerrinne zu schräg ab wärts geneigt verläuft. 9. Retorte nach Patentanspruch, dadurcb gekennzeichnet, dass der den Innenraum unterteilende Teil des Leitungssystems für das umlaufende Wärmeübertragungs- mittel eine Führung für die Rollen eines Beschickungswagens trägt. 10. Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Retortenwan dung rillenartige Vorsprünge zur Auf nahme der Rollen eines Beschickungs wagens vorgesehen sind. 11. Retorte nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wagenachse aus gekröpft ist, um den nutzbaren Retorten raum möglichst gross zu halten. 12.
    Retorte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschickungs wagen für das Schwelgut als Hänge wagen ausgebildet ist.
CH201899D 1936-12-19 1937-03-15 Retorte zur Verkohlung und trockenen Destillation von Holz und andern Stoffen. CH201899A (de)

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