CH201784A - Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von Fernsehbildinhalts- und Sprachsignalen über einen gemeinsamen Kanal. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von Fernsehbildinhalts- und Sprachsignalen über einen gemeinsamen Kanal.

Info

Publication number
CH201784A
CH201784A CH201784DA CH201784A CH 201784 A CH201784 A CH 201784A CH 201784D A CH201784D A CH 201784DA CH 201784 A CH201784 A CH 201784A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frequencies
signal
pulses
frequency
image
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Guanella G Ing Dipl
Original Assignee
Guanella G Ing Dipl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guanella G Ing Dipl filed Critical Guanella G Ing Dipl
Publication of CH201784A publication Critical patent/CH201784A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/08Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division
    • H04N7/084Systems for the simultaneous or sequential transmission of more than one television signal, e.g. additional information signals, the signals occupying wholly or partially the same frequency band, e.g. by time division with signal insertion during the horizontal blanking interval only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Systems (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von     Fernsehbildinhalts-    und  Sprachsignalen über einen gemeinsamen Kanal.    Bekanntlich enthalten die bei der Fern  sehübertragung den bewegten Bildern zuge  ordneten elektrischen Signale beim jetzigen  Stand der Entwicklung ausser der Gleich  stromkomponente im allgemeinen Frequenzen       von    wenigen Hertz bis zu einigen Megahertz.  Neben diesen     Bildinhaltssignalen    sind in der  Regel gleichzeitig auch die im Zusammen  hang mit dem bewegten Bild erzeugten hör  baren     Frequenzen    (Sprache, Musik, Geräusche  usw.) zu übertragen.

   Es ist üblich, für die       Übertragung    dieser beiden     Frequenzspektren     zwei getrennte Kanäle zu benützen; die sich  zum Beispiel durch getrennte Übertragungs  leitungen oder durch verschiedene Frequenz       zweier    mit diesen beiden     Spektren    modulier  ter Trägerwellen unterscheiden.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren, nach welchem keine getrenn  ten Kanäle im üblichen     Sinne    zur Übertra  gung der beiden     Frequenzspektren    dienen,  sondern die     Bildinhaltssignale    wie auch die       Sprachsignale    können     gleichzeitig    und ohne    wesentliche Verzerrung über einen     einzigen     Übertragungskanal übermittelt werden. Die  Erfindung bezieht sich auch auf eine Ein  richtung     zur    Durchführung des Verfahrens.  



  Die zu übertragenden Frequenzen werden  folgendermassen eingeteilt:  1. Die dem bewegten     Bild    zugeordneten  akustischen Vorgänge, im folgenden genannt  Sprachfrequenzen, mit einem beispielsweisen  Frequenzbereich von etwa 50 bis 8000 Hertz.  



  2. Die niederen     Bildfrequenzen,    d. h. alle  Komponenten das     Bildinhaltssignals,    welche  unterhalb einer bestimmten Grenze liegen.  



  Die hohen Bildfrequenzen, d. h. alle  Komponenten des     Bildinhaltssignals,    welche  oberhalb der gleichen Grenze liegen. Als       Grenzfrequenz        zwischen    den niederen und  hohen Bildfrequenzen wird zweckmässiger  weise     eine    Frequenz oberhalb der obern Hör  grenze festgelegt.  



       Erfindungsgemäss    wird nun das eine der  beiden     Niederfrequenzgemische,    welche aus  den zu übertragenden Sprachfrequenzen           bezw.    aus unterhalb einer festgelegten     Grenz-          frequenz    liegenden Frequenzen des Bild  signals bestehen, mit den verbleibenden  hohen Bildfrequenzen dem Übertragungs  kanal direkt zugeführt, während das aus dein  verbleibenden dieser beiden Niederfrequenz  gemi6che aufgebaute Signal durch besondere  kurze Impulse gekennzeichnet wird, deren  Gepräge dem jeweiligen     hlomentanwert        dieses     Signals entsprechen. Im Laufe jeder Bild  zeile werden mehrere solche kurzen Impulse.

    mit von Zeile zu Zeile und von Bild zu Bild  wechselnder Lage zum mindesten den ver  bleibenden hohen Bildfrequenzen derart ein  gefügt und mit diesem gemeinsam übertra  gen, dass das     Oszillogramm    des aus den hohen  Bildfrequenzen und dem direkt übertragenen       Niederfrequenzgemisch    kombinierten, über  den Kanal übertragenen     Signals    von diesen  Impulsen durchsetzt erscheint. Die durch  diese eingefügten Impulse gekennzeichneten  niederen     Frequenzen    werden auf der Emp  fangsseite unter Ausnutzung der Impulse ge  trennt von den übrigen niederen     Frequenzen     wiedergebildet, so dass man wieder die  Sprachfrequenzen und davon getrennt ein  mit kurzen Impulsen durchsetztes Bildsignal  erhält.  



  Die hohen Bildfrequenzen und die     eine     Gruppe der niederen Frequenzen (Sprachfre  quenzen oder niedere Bildfrequenzen) wer  den also direkt über den zur Verfügung ste  henden     Übertragungskanal    übermittelt. Die  zweite Gruppe der     niederen    Frequenzen (nie  dere Bildfrequenzen oder     Sprachfrequenzen)          wird    :dagegen durch kurze, das     gesamte    übrige  Signal durchsetzende Impulse charakterisiert,  die zweckmässig mit einer solchen Häufig  keit eingeschaltet werden, dass ihre Frequenz  grösser ist als die dreifache     Bildzeilenfre-          quenz.     



  Bei der Durchführung des Verfahrens ist.  es wesentlich, dass die Qualität des übertra  genen Bildes durch kurzzeitige Unterbre  chungen des     Bildinhaltssignals    im allgemei  nen nicht beeinträchtigt wird. Diese Unter  brechungen äussern sich in jedem einzelnen  Bild als einzelne weisse     bezw.    schwarze    Punkte.

   Besteht nun zwischen der Unter  brechungsfrequenz und der Zeilenfrequenz  kein rationales Verhältnis, so sind diese  Punkte anscheinend unregelmässig über die  ganze Bildfläche verteilt, d. h. ihre Gesamt  heit ergibt nicht den Eindruck irgendeiner  über dem einzelnen Bild liegenden geometri  schen     Figur        (k(Ane        Moireebildung).        Steht     nun die     Unterbrechungsfrequenz    auch in  keinem rationalen Verhältnis mit der Bild  wechselfrequenz, so ändert sich die Vertei  lung dieser Punkte über der Bildfläche mit  jedem einzelnen Bild.

   Bei den praktisch er  forderlichen     Bildwechselfrequenzen    geht nun  der Wechsel dieser bildfremden Punkte über  der ganzen Bildfläche so rasch vor sich, dass  jede einzelne Punktverteilung nicht mehr  wahrgenommen werden kann. Auch der  rasche Wechsel in der Punktverteilung wird  infolge der bekannten Trägheit des     mensch-          liehen    Auges nicht mehr empfunden. Die  Punkte ergeben deshalb in ihrer ständig  wechselnden Verteilung über der ganzen  Bildfläche neben der bei geringer     Bildwech-          selfrequenz    unter     Umständen    ohnehin vor  handenen     Flimmerwirkung    keine wesent  liche zusätzliche störende oder ermüdende  subjektive Empfindung.

    



  Es liegt auf der     Hand,    dass die Beein  trächtigung der subjektiven Bildempfindung  durch die eingeschachtelten Impulse umso  kleiner ist, je schneller die einzelnen Bilder  aufeinander folgen. Das     Zeilensprungver-          fahren,    welches bekanntlich einen besonders  raschen Wechsel der allerdings jeweils un  vollständigen Bilder vorsieht, führt demnach  in Verbindung mit dem erfindungsgemäss  gekennzeichneten Verfahren, bei welchem die  in beschriebener Weise verteilten kurzen  Impulse     auftreten,    zu besonders günstigen  Resultaten. Im folgenden werden Ausfüh  rungsbeispiele des Verfahrens nach der Er  findung beschrieben.  



  An Hand der     Fig.    1 bis 7 wird vorerst  ein Ausführungsbeispiel     beschrieben,    bei dem  die hohen und tiefen Bildfrequenzen direkt  übertragen werden, während die Sprachfre  quenzen durch besondere in Unterbrechungen      des Bildsignals eingefügte Impulse gekenn  zeichnet sind.  



  In     Fig.    la ist das zu übertragende Fern  seh-Bildinhaltssignal dargestellt. Durch Z,,       ZZ    usw. ist das     Oszillogramm,    welches jeweils  einer Bildzeile entspricht, angedeutet. Dabei       können    wachsende     Ordinatenwerte    wachsen  der Helligkeit der zugeordneten Bildpunkte  entsprechen, so dass sehr grosse Ordinaten  werte sehr grossen     Bildhelligkeitswerten    ent  sprechen, oder es kann auch das Umgekehrte  der Fall sein, d. h. grosse     Ordinatenwerte    ent  sprechen kleinen Bildhelligkeiten.

   Die Signal  werte, welche extremen     Bildhelligkeitswerten     entsprechen, sollen auf die Begrenzungslinien       E,        bezw.        E,    zu liegen kommen, zwischen  denen also auf alle Fälle das gesamte Bild  zeilensignal verläuft.  



       Mit        S,        SZ    usw.     sintd    die     Zeilensynchro-          nisierungszeichen    bezeichnet. Bei diesen     Syn-          chronisierungszeichen        kann    es sich bekannt  lich (wie in der Figur dargestellt) um be  stimmte minimale oder maximale Extrem  werte im     Oszillogramm    handeln, die im all  gemeinen ausserhalb der extremsten Werte     E,.          bezw.        E,    der     Bildzeilensignale    Z liegen.

   In       Fig.    la sind diese     Synchronisierungszeichen     beispielsweise als bestimmte Signalpausen  festgelegt     (Lückensynchronisierverfahren).     



  Nach den oben gegebenen Erklärungen  ist es für die subjektive Empfindung des be  wegten Bildes ohne wesentlichen Belang,  wenn in jeder Bildzeile einzelne weisse oder  schwarze Punkte     eingefügt    sind, d. h. wenn  das     Bildoszillogramm    beispielsweise durch  den Kurvenverlauf,     Fig.        1b,    ersetzt wird. Die  Punktwerte P entsprechen dabei einem be  stimmten     maximalen    oder minimalen Bild  helligkeitswert.  



  Das gleichzeitig zu übertragende Sprach  signal soll beispielsweise dem Kurvenzug X  in     Fig.        1e    entsprechen. Dieser Verlauf ist  durch die kurzen Impulse     R,,        R2,        R3   <B>...</B> ge  mäss     Fig.        1d    ausreichend und eindeutig ge  kennzeichnet, wenn diese Impulse, deren  Amplitude r,,     r2,        73...    dem jeweiligen Mo  mentanwert des Sprachsignals X entspricht,  in einer Zahl pro Zeiteinheit auftreten, die    ein Mehrfaches der höchsten zu übertragen  den Sprachfrequenz ist.

   Es ist also möglich,  aus diesen kurzen Impulsen den ursprüng  lichen Verlauf des Sprachsignals X wieder  herzustellen. Das gilt auch dann, wenn die  Impulse bei konstanter Höhe in ihrer Dauer  dem jeweiligen     Momentanwert    des Sprach  oszillogrammes entsprechen, wie dies bei  spielsweise bei den Impulsen     T,,   <I>TZ,</I>     T3...     mit der Länge     t,,        t2,        t3...    in     Fig.        1f    der  Fall ist.  



  Die gleichzeitige     Übertragung    des Bild  inhaltssignals     Fig.    la und des Sprachsignals  X     (Fig.        1e)    erfolgt nun durch     Verschachte-          lung    des mit     Unterbrechungen    durchsetzten  Bildsignals     Fig.        1b    mit dem für die     Sprach-          schwingungen    X charakteristischen Impuls  signal     Fig.        1d        bezw.        Fig.        1f,

      wie dies in       Fig.        1e        bezw.        Fig.    1<B>9</B> dargestellt ist.  



  Aus diesem übertragenden Signal     können     nun auf der     Empfangsseite    mittels eines       sogenannten        Amplitudenfilters    die Signale  gemäss     Fig.        1b    und     Fig.        1d        bezw.        Fig.        1f     wieder ausgeschieden werden, indem alle  Signalwerte oberhalb     bezw.    unterhalb eines  bestimmten Grenzwertes (z.

   B.     E,    in     Fig.        1e          bezw.        Fig.    1<B>9</B>) voneinander getrennt werden.  Die Charakteristik der hierzu geeigneten       Amplitudenfilter    ist in     Fig.    2 dargestellt.  Ein erstes Filter mit der Charakteristik 21  scheidet aus dem empfangenen Signal     Fig.        1e     das Bildsignal     Fig.        1b    aus. Durch ein zwei  tes     Amplitudenfilter    mit der     Charakteristik     22 kommen dagegen die Sprachimpulse       Fig.ld    zur Ausscheidung.

   Aus dem Bild  inhaltssignal     Fig.        1b    können in bekannter  Weise durch ein weiteres     Amplitudenfilter     auch noch die     Synchronisierungsimpulse        S     ausgeschieden werden.

   Das Bildsignal kann  nun ohne weiteres dem     Bildwiedergabegerät     zugeführt werden,     während    aus dem Impuls  signal     Fig.        1d    durch Beruhigung und nöti  genfalls auch Ausscheidung von     Synchroni-          sierungszeichen    das ursprüngliche Sprach  signal X     (Fig.        1e)    wieder gebildet werden  kann.  



  Es sei besonders darauf hingewiesen, dass  die     Verschachtelung    von Bildinhalts- und      Sprachsignal auch derart erfolgen kann, dass  die Sprachimpulse     Fig.        1(1    als entsprechende  Ausschläge unterhalb der untern Extrem  wertslinie E, in     Fig.    Ja     bezw.        Fig.        lb    auf  treten.  



  Die Trennung der Sprachimpulse und der       Synchronisierungszeichen    auf der Empfän  gerseite ist besonders leicht möglich, wenn es  sich bei diesen Zeichen um entgegengesetzt  gerichtete Impulse handelt, d. h. wenn bei  spielsweise die     Sy        nchronisierungszeichen     durch besonders kleine     Ordinatenwerte    und  die Sprachimpulse durch grosse     Ordinaten-          werte    gekennzeichnet sind, wie dies beim  Beispiel     Fig.    je     bezw.        Fig.    1<B>9</B> der Fall ist,

    oder auch wenn den     Synchronisierunlaszei-          chen    besonders grosse     Ordinatenwerte    und den  Sprachimpulsen besonders kleine Ordinaten  werte entsprechen. Es sind aber auch brauch  bare Resultate zu erzielen, wenn beide Zei  chenarten in gleicher Richtung auftreten.

    Von einer Trennung der Sprach-     bezw.    der       Synchronisierungsimpulse    durch besondere       Amplitudenfilter    kann dabei unter Umstän  den abgesehen werden, wenn durch ein ge  eignetes     Synchronisierungssystem    eine unzu  lässige Störung des Synchronismus infolge  der unregelmässig neben den     Synchronisie-          rungszeichen    auftretenden Sprachimpulse ver  mieden wird.  



  Eine Störung der Sprachübertragung  durch die     Synchronisierungsimpulse        bezw.     eine Störung des Synchronlaufes durch die  Sprachimpulse kann auch     vermieden    werden  durch ein mit der Zeilenablenkung synchron  laufendes Relais, welches während jedem  Zeilenzug Z     Wig.    ja) den Kanal für die  Sprachimpulse freigibt, während in nächster  Nähe das     Synchronisierungszeichen    und wäh  rend diesen selbst der Kanal für die     Syn-          chronisierungszeichen    freigegeben wird, wie  dies in     Fig.    3 gezeigt ist.

   Durch     Fig.        3a    sei  das empfangene Signal dargestellt, bei dem  wieder mit Z das     Bildzeilensignal,    mit     S    die       Synchronisierungspausen,    mit R die Impulse  zur     Kennzeichnung    der Sprachschwingungen  (Sprachimpulse)     bezeichnet    sind. Durch E,  und     E;    sind die     Extremwerte    (Schwarz- und    Weissgrenze) des     Bildsignals    gekennzeichnet.

    Ein erster Kanal des Empfängers     (Synchro-          nisierungskanal)        werde    nun durch ein ge  eignetes Relais nach dein     Finschaltpr-ogramm          Fig.        3b    eingeschaltet, so dass auf diesen  Kanal nur die     Synchronisierungszeichen    S  gemäss     Fig.        3c    gelangen, welche dem Kipp  gerät     (Erzeuger    der     Ablenkspannung)

     <I>zuge-</I>  führt werden     können.        Durch    ein weiteres Re  lais mit dem     Einschaltprogramm        Fig.        311     kommen     @dagegen    die     Bil@dzeilensignale    Z und  die     Sprachimpulse    R zur     Ausscheidung          Wig.    3e), welche voneinander durch ein       Amplitudenfilter    auch     noch    in der bereits       beschriebenen    Weise,( etrennt werden können.

    Die synchrone Betätigung dieser     Relaisum-          sehaltung    wird     anhand    von     Fig.    6 noch näher       beschrieben.     



  Das     beschriebene    Verfahren zur     Kenn-          zeichnung    der     '-Sprachfrequenzen    durch beson  dere     innerhalb    jedem Zeilenzug     verteilte    Im  pulse lässt sich unter     Verwendung    von     Ein-          richtungen        durchführen,    wie sie an     Hand     der     Schaltungsbeispiele        Fig.    4     bis    7 beschrie  ben werden.

      In     Fig.    4 wird durch ein     einpoliges        Prin-          zipschema        eine    Zusammenschaltung von  Apparaten     dargestellt,    wie sie für die Er  zeugung der zu     übertragenden    Signale     ver-          ,vendet    werden .kann.

   Durch A     ist    die ge  samte Apparatur zur Erzeugung des Bild  signals     bezeichnet,    welche     Abtastgerät,        Bild-          verstärker    und alle nötigen     Hilfsapparaturen     in -,in sich     bekannter        Zusammenschaltung    ent  hält. Über die     Klemmen    41 gelangen die  elektrischen     Fernsehbildsignale,    die z. B.  dem     Oszillogramm        FinG.    la     entsprechen    mö  gen, auf die     Umschaltapparatur    D.

   Durch     B     ist die     gesamte    an sich bekannte Apparatur  zur     Erzeugung    der elektrischen     Sprach-          signale    mit den erforderlichen Mikrophonen,       Verstärkern,    Regel- und     Kontrollapparaten     bezeichnet, aus der über die Klemmen 42 das       elektrische        Sprachsignal,

      beispielsweise ge  mäss     Oszillogramm    X in     Fig.        1e-    ebenfalls  der     Umschaltapparatur    D zugeführt     wird.     Ein     Impulsgenerator    C     erzeugt    kurze @Strom-           stösse    in     regelmässiger    oder unregelmässiger       Folge,    welche Stromstösse über die     Klemmen     43 zur     Umschaltapparatur    D gelangen und  dieselbe     @derart        steuern,

          idass    während der  kurzen Impulsdauer das     Sprachgerät    B über  42 mit ,den Klemmen 44 verbunden ist, wäh  rend in den     relativ    langen Pausen     zwischen     den     einzelnen    Impulsen ,die     Abtastapparatur     A über     Klemmen    41 mit den     Klemmen    44       elektrisch    verbunden ist.

   Der Impulsgenera  tor C     isst,derart        abgestimmt,        dass    eine .grössere       Anzahlderartiger    Impulse auf     einen        einzel-          nen        Zeilenzug    des     Fernsehsignals    fällt, so  dass bei den Klemmen 44 zum Beispiel ein  Signal .gemäss     Fig.        1e        auftritt,

      das in der  beschriebenen     Weise    aus dem Bildsignal       Fig.    la und- dem     (Sprachsignal        Fig.        1e    ent  standen ist.     Sofern    die     Impulse    des     Impuls-          generators    C in einer regelmässigen Folge ge  bildet werden,

   ist     im    allgemeinen dafür zu       sorgen"dass    die     Grundfrequenz    dieser Impuls  folge in keinem rationalen     Verhältnis    zur       Bildzeilenfrequenz    und zur     Bildwechselfre-          quenz    steht, damit     systematische        Beeinflus-          sungen    der     Bildübertragung,    welche     als        Gtö-          rend    empfunden werden     könnten,

      sicher ver  mieden     wenden.    Das bei den     Klemmen    44       auftretende        kombinierte    Signal kann nun  über einen     geeigneten        Übertragungskanal,     z. B.     Breitbandkabel,        fortgeleitet    werden,  oder     es    kann auch     einem        in        Fig.    4 mit B  bezeichneten Sender     zur        Modulation    einer  Trägerwelle zugeführt werden.

   Von diesem  Sender     gelangt    die     modulierte        Trägerwelle     über 45 zur     (Sendeantenne.     



       Beim    Impulserzeuger C     kann    es sich     bei-          spielsweise    um     eine    an     sich        bekannte        Kipp-          schaltung    handeln.

       Solche        Kippgeneratoren          sind        gewöhnlich    aus     Elektronenröhren        in          Verbindung        mit        Widerständen    und     Kapazi-          täten        oder        Induktivitäten        aufgebaut    und  werden in der     Fernsehtechnik    und     andern          Gebieten    der     Hochfrequenztechnik    bereits  häufig  <RTI  

   ID="0005.0098">   verwendet.    Eine geeignete Impuls  folge lässt sich auch     aus        (Sinusschwiugungen          unter        Verwendung        nichtlinearer    Übertra  gungsmittel     erzeugen,    zum     Beispiel    durch       Ausscheidung        aller        obern    Süheiteldurch-         gänge    dieser     iSinuss-Ghwingung    mit     Amplitu-          denfiltern.     



  Die Ums     ohaltapparatur    D     wind    mit Rück  sicht auf die rasche     Schaltfolge        mit    Vorzug  unter     Vermeidung        me,chanis,oh        bewegter    Teile  aufgebaut.     iSie    kann     beispielsweise        ein        Elek-          tronenröhrenrelans        enthalten,    welches durch  die über 43     zugeführte        Impulsfolge        gesteuert     wird.

       Derartige        Elektronen@röhrenrelais    wer  den in der     Hochfrequenztechnik    und insbe  sondere auch in der     elektrischen        Messtechnik     bereits     verwendet,

      so     zum.    Beispiel zur     gleich-          zeitigen    Wiedergabe     zweier        Vorgänge    mit  dem     gathodenstrahloszillograph.    Ein     solches          Relais        kann        aus        zwei        Blektronenröhren    auf  gebaut sein, deren Anoden mit den     gemein-          samen        Ausgangsklemmen    44 verbunden     sind,     während den     :

  Steuergittern    beider Röhren,  über die     Klemmen    41     bezw.    42, die     in        ab-          wechselnder    Folge zu     übertragenden        iSignale     zugeführt werden.

   Die Verstärkung der bei  den Röhren wird     @durch    die über     Klemmen     43     aufgedrückte    besondere     Impulsfolge    des       Impulsgenerators    C im     Gegentakt        gesteuert,          indem,die        Impulsspannung    den     Steuergittern     oder besonderen     Hilfsgittern    mit     umgekehr-          tem        Vorzeichen.        aufgedrückt        wird,

          wodurch     eine gemäss der     Steuerimpulsfolge    abwech  selnde Übertragung beider     iSignale,    über -die  eine     bezw.,die    andere Röhre zustande kommt.  



  Gemäss     Fig.        1f    und<B>19</B> kann     für    :den  Verlauf der     niederfrequenten        !Sprachsignale     auch die     jeweilige        (länge    zahlreicher     rasch          aufeinanderfolgender        Impulse    von     konstan-          ter        Amplitude        kennzeichnend        sein.    Die     Er-          zeugung        solcher    Impulsfolgen  <RTI  

   ID="0005.0197">   kann        beispiels-          weise    nach dem bei der     Bildtelegraphie    be  reits bekannten     Zeitmodu        lationsverfahren    er  folgen, wobei -aber die     Impulsdauer        nicht     durch die     jeweilige        Bildhelligkeit;

      sondern  durch den     Momentanwert    der     1.Sprachschwin-          gung    bestimmt wird     (vergl.        Telefunken-Zei-          tung,        Bd.16,        1985,    Heft 70,     @S.    35 ff und       Elektr.        Nachrichtentechnik,.        1.9,32,        #S.    51).

       Na-          türlieh    kann auch die Impulslänge bei kon  stanter     Pausenlänge    oder die     Pausenlänge    bei  konstanter     Impulssänge    für die     jeweiligen          Sprachwerte        ,charakteristisch        sein,    so     dass    die      Impulsmitten nicht mehr konstante     Abstände     haben.  



  In diesen Fällen, die man     allgemein    als       @eivchiedene    Arten der     Zeitmodulation    be  zeichnen kann,     i,t    das     .Sprachsignal    des       Sprachgerätes        ss    in     Fg.    4     nicht    dem Um  schaltgerät D,     sondern    dem Impulsgenerator  C zuzuführen, wodurch die     Impulslänge    o<B>d</B>er  die Pausenlänge oder beide entsprechend dem  jeweiligen     Momentanwert    des     Sprachsibnals     gesteuert werden.

   Die zeitmodulierte Impuls  fol;ge dieses Generators     ;-elangt    dann über die  Klemmen 43 zum Umschaltgerät D, welches       entsprechend    dem Impulsverlauf     abwechselnd     das über 41 zugeführte Bildsignal oder eine       bestimmte    konstante     Spannung        über    die  Klemmen 44 dem     t#bertra""ngsJsystem        zu-          leitet.     



  Es liegt auf der     Hand,    dass mit Rück  sicht auf die besondere     Verscliachtelung    von  Bild- und Sprachsignal die     @praeh@ennzeich-          nung    im allgemeinen durch Impulse erfolgen  muss, deren Dauer im     Vergleich    zu den Pau  sen klein ist. Auf diese     besondere        Forderunrr     muss     bei    der Erzeugung der Impulse Rück  sicht benommen werden, ohne dass jedoch das  Prinzip des     Zeitmodulationsverfahrens    ver  lassen wird.  



  Die Rückbildung von Bild- und     Sprach-          si.gna.l    aus dem besamten empfangenen Signal  kann nun     beispiels-#veise    mit einer Apparatur  erfolgen, die nach der     Prinzipschaltung          Fig.    5 aufgebaut ist.

   Wenn das     gesamte     Signal durch Modulation einer Trägerwelle  übertragen     w=urde,        wie    es     beispielsweise    bei  der Übertragung durch Radiowellen der  Fall ist, werden die modulierten     Schwing-un-          g        o        en        über        Klemmen        51        dem        Empfanguapparat     und Demodulator G zugeführt.

   wo durch       Gleichrichtung    oder eine andere     Demodula-          tionsart    wieder das     kombinierte    Signal, etwa  gemäss     Fig.    je     bezw.        Fig.    1<B>9</B> gebildet wird.       Handelt    es sich bei der     Übertragung    vom  Sender zum Empfänger um die     Fortleitung     dieses Signals selbst<I>ohne</I> besondere Modula  tion, so fällt G     weg,    und die empfangenen  Signale gelangen,     nötigenfalls    über einen be-         :onderen    Verstärker, direkt auf die Klem  men 52.

    



  Durch H ist ein     Amplitudenfilter    be  zeichnet, dessen     Charakteristik        beispiel@s\veise     dem Verlauf     2\.2    in.     Fig.    2 entspricht, so  dass aus dem empfangenen     Signal        F'ig.        1e          bezw.   <B>19</B> die     Impulse        Fig.    l d     bezw.        1f        aus-          geschieden        werden,

      welche für die Sprach  signale     charakteristisch        wind.        Diese    Impulse  gelangen. über die Klemmen 53 zum     Aus-          gleicllg,-erät        .7.    in dem das ursprüngliche  Sprachsignal     Y        (Fig.        je)    durch     Aussiebung     aller nichthörbaren Komponenten     entsteht.          Dieses        @Spraehsi,

  gnal    wird über die Klemmen  54 dem     Niederfreduenzvemtärker        und.    den       akustis        ehen        ZViederga.begeräten        zugeleitet    (P  in     Fig.    5).  



  Durch     K    ist; ein zweites     Amplitudenfilter          bezeichnet,    dessen     Charakteristik        beispiels-          weise    dem Verlauf 21 in     Fig.    ?     entsprechen     möge, so dass aus dem empfangenen Signal       Fig.    je     bezw.        Fig.   <B>19</B> ein mit kurzen     Im-          pulsen    konstanter Amplitude     behaftetes        Bil:

  d-          i,gnal    gemäss     Fig.    11> ausgeschieden wird.  Dieses Bildsignal     gelangt        iäber    die Klemmen  55 nötigenfalls auf die     besondere        Amplitu-          denweiche    L     (Fig.    5), durch welche die     Syn-          ehronisierungsimpulee        ausgeschieden    werden  können,

   die über die Klemmen 57 den     Ab-          lenkspannungsgeneratoren    zur     Synchronisie-          rung    zugeführt     werden,        während    das verblei  bende     Bildsignal    über die Klemmen<B>56</B> zum       Bildwieder""-abegerät        Q    mit allen erforder  lichen     Verstärkern    und     Regeleinrichtungen     gelaugt.  



       Fig.    5 und die damit verbundene Be  schreibung     sind    nur als Beispiel     aufzufassen.     Je nach dein     besonderen        Charakter    der emp  fangenen Signale sind     entsprechende    Abwei  chungen     vorzusehen.    Sind beispielsweise die       Synchronisierungszeiehen    im Gegensatz zu       Fig.   <B>10</B> durch besonders grosse Amplitude       gekemizeichnet,    während die im Zeilenzug  eingefügten Sprachimpulse sich durch beson  ders geringe     Amplitudenwerte        auszeichnen,

       so sind die     Amplitudenfilter    H und K in       Fi,".r.    5 bezüglich ihrer     Charakteristik    zu ver  tauschen.           Haben    die     Synchro.nisierungszeichen        und     die in den Zeilenzügen eingefügten Sprach  impulsegleiches Vorzeichen, so ist eine Tren  nung der     wesentlichen        Teilsignale    mit Am  plitudenfiltern vorzusehen,     deren.    Charakteri  stik entsprechend geändert ist.

   Haben     insbe-          sondere.Synehronisierungsimpulse    und     @Sprach-          impulse        wenig        verschiedene    Amplituden  werte, so ist     eine        Trennung    beider Impuls  arten durch     Amplitudenfilter    nicht mehr       möglich,    und     eine    unter     Umständen    erfor  derliche     Trennung    hat mit einem Umschalt  gerät zu erfolgen, wie     dies    an Hand von       Fig.    3 beschrieben. wurde.

   Ein solches Um  schaltgerät ist in     Fig.    6 durch     N    bezeichnet.       Das,direkt    übertragene oder durch     Demodu-          lation    in G     ;gewonnene        Signalgelangt    über  Klemmen 62 zu     :

  diesen        Umschaltgerät        und     wird im     Takte    der     Zeilenfrequenz    abwech  selnd über die Klemmen 67 zu den     Ablenk-          generatoren        (Synchronisierungsimpulse)        bezw.     über die Klemmen 68 zu den     Amplituden-          filtern    H und K .geleitet,

       Jurch        welche    wie  der in der     beschriebenen        Weise    die     Sprach-          impulse    und das verbleibende Bildsignal von  einander     ,getrennt    werden. Die     ,Sprachzeichen     gelangen     wieder    über die Klemmen 63 zum       Ausgleiohgerät    J und von dort über die       Klemmen    64     zum        Sprachwiedergabegerät    P.

    Die verbleibenden     Bildsignale    ;gelangen     über     Klemmen 65 zum     Bildwiedergabegerät    Q.  Das     Umschaltgerät    N kann als     polarisiertes     Relais     ausgebildet    sein, das in der ersten       Stellung    den     Kreis    6'2-68     nach    dem Pro  gramm     F'ig.        3d    und in der     zweiten,Stellung     den Kreis     6:2-67    nach     ;

  dem.    Programm       Fig.        3b        s;chliesst.    Die erste     Stellung    wird       ausgelöst    durch     das    zeitlich etwas verzögerte       Synchronisierungszeichen        S,    so     dass        diese          Auslösung        erst    nach     Beendigung    dieses     Syn-          ehronisierungszeichens        erfolgt.    Das ;

  gleiche       Synchronisierungs.zeichen        wird        -durch        eine     zweite     Verzögerung    noch länger verzögert,  um eine     Zeit,    die     etwas    kleiner ist, als das       Zeitintervall    bis zum     nächsten        Synchronisie-          rungszeichen.        Durch        ,dieses        länger        verzögerte          Ze,

  iehen    wird das Relais vor Beginn des näch  sten     Synchronisierungszei;chens    in die     zweite            Stellung    gebracht, bis     wieder    kurz nach Be  endigung     des,Synchronisierungszeichens    Um  legung auf     ;

  die        Stellung    1     durch    das wenig       verzögerte        Zeichen    erfolgt     usf.    Durch diese       Steuerung    wird     erreicht,        dass    jedes     @Synchro-          nisierun.gszeichen    ungefähr in die Mitte der  zweiten     'Schaltstellung    fällt, d. h. die     Syn-          chronisierungszeichen    werden jeweils unver  ändert über die Klemmen 67 ;

  dem     Kippgerät     und auch den     Verzögerungseinrichtungen        zu-          geleitet.    Diese Verzögerungseinrichtungen  können     zum        Beispiel        aus        bekannten    elektri  schen Verzögerungsketten     (Spulenleitung    mit  Ableitungskapazitäten)

       bestehen.        Statt    des  polarisierten     Umschaltrelais    können auch  zwei einfache     polarisierte        Relais    zur Ein  schaltung gemäss     Programm        Fig.        3b        bezw.          Fig.        3d        vorgesehen        werden.    Zur     trägheits-          losen    Umschaltung empfiehlt sieh .die Ver  wendung von     gesteuerten        Röhren@s.chaltungen     an Stelle 

  mechanisch bewegter     Relais.    Die       Steuersignale    zur     Betätigung    der     Umschalt-          einrichtung        lassen        sich    auch     erzeugen    durch       Impulsverzerrung    der     Synchronisierungsim-          pulse    oder durch     Umformung,der    damit syn  chronisierten     Ablenkspannung.     



       Bei    ,den     Amplitudensieben        H,        K,   <I>L</I>     in          Fig.    5 und 6 kann es sich um     Einrichtungen          handeln,    die in der     Fernsehtechnik        bereits     zur Ausscheidung     ;

  der        Synehronisierungsim-          pulse        bekannt    sind.     Bekanntlich    handelt es  sieh bei solchen     Übertragungskreisen.    mit ge  knickter     Charakteristik    um     Anordnungen    .mit       Gleichrichtern    in Verbindung     mit        ;

  geeigneten          Vorspannungen.        Einige    -grundsätzliche An  ordnungen sind beispielsweise in     "Elektri-          sche        Nachrichtentechnik"    1936,     Bd.    10,

       'Seite          341        bis    357     beschrieben.    Mit     Rücksicht    auf  die hohen     Frequenzen        empfiehlt        sich    dabei  im     allgemeinen        die        Verwendung    von     Röhren-          glechrichtern        i        (Diodengleichrichter).     



  Die     8p;rachausglelchgeräte    J     (Figy    5, 6)  können aus einem     normalen        Tiefpassfilter    be  stehen, wodurch die unhörbaren     Komponen-          ten,des        unstetigen        Spannungsverlaufes        Fig.    1d       bezw.        Fig.        1f        auegesiebt    werden.

       Eine        Aus-          siebung        dieser        Komponenten    ist im     allgemei-          nen        empfehlenswsrt        zur        Vermeidung        einer              Übersteuerung    der     Niederfrequenzveratärker,     obschon diese Frequenzen in der Regel auch  durch andere Teile des     Niederfrequenzwie-          dergabegerä.tes    unterdrückt werden (Kopp  lungskreise :der Verstärker, Lautsprecher).  



  Es liegt auf der Hand, dass die in dieser  Weise durch     Beruhigung    gewonnene Nieder  frequenzspannung X     (Fig.        1e)    eine viel       kleinere    Amplitude hat als die Impulsspitzen       Fig.        1d.     



  Grössere     Sprachspannungen    erreicht man  mit einer     ,Schaltung    gemäss     Fig.        7a.    Die       Sprachimpulsfolge        Rl,        B2,        R3    ... gemäss       Fig.        7h    gelangt über die     Klemmen    71, 72  auf den     Gleichrichter    75 und den Konden  sator 76.

   Dieser     Kondensator    wird     jeweils     auf eine .Spannung aufgeladen,     welche    der  Impulshöhe     R    entspricht. Über den Wider  stand 77 erfolgt eine langsame     Entladung     bis auf einen Wert, der auf alle Fälle     kleiner          ist    als die nachfolgende Impulsspannung.

   In  dieser     Weise        entsteht    eine     Zackenspannung          Fig.    7e, deren     Oberwellenanteil    im Vergleich       zu        Fig.        7h     klein ist.

   Die ver  bleibenden Oberwellen können mit einem  durch die     Serieinduktivität    78 und die Ab  leitungskapazität 79 angedeuteten     Tiefpass-          filter        unterdrückt    werden, so     da.ss    an den  Ausgangsklemmen 73 74, die in     Fi,g.        7c     durch     X1    angedeutete     Spra        .hspannung    auf  tritt, die dann den     Sprachwiedergabegeräten     P in     Fig.    5 und 6 zugeführt werden kann.  



  Es sei .darauf     hingewiesen,    dass die     S.ig-          nal:e        Fig.        1e    auch über     Übertragungskreise          weitergeleitet    werden können,     welche    für alle  tieferen Frequenzen unterhalb einer gewissen  Grenze und insbesondere auch für die     Gleich-          stromkomponente        undurchlässig    sind.

   Diese       :ehr    niederen     Bildfrequenzen    und die Gleich  stromkomponente können nämlich     unter    Aus  nutzung der     iSynehronisierunb        impulse    wie  der     rückgebildet    werden, so     da.ss    man das       ursprüngliche    Signal erhält, wenn bei den  Klemmen 52     bezw.    62 in     Fig.    5     bezw.    6  eine hierzu     geeignete    Einrichtung eingefügt  wird.

   Geeignete Schaltungen zur Rückbil  dung des     ursprünglichen    Signals nach Unter  drückung der tiefen Frequenzen     werden    be-         schrieben    in     den        britischen        Patentschriften     Nr.     42290,6,    42.5177 und     483372.     



  Wie oben an     Hand        der        Fig.    1     bis    7     ge-          zeigt    wurde, lässt sich also das     :Sprachsignal     durch kurze Impulse kennzeichnen, ,die im       Bildenizeilenzug    eingefügt werden.

   Es liegt  aber     auch    im Rahmen der vorliegenden Er  findung, dass nicht die     iSprachfrequenzen,     sondern die niederen Bildfrequenzen durch       derartige    im     Zeilenzug    eingefügte     Impulse          gekennzeichnet    werden, wobei     die    Sprachfre  quenzen direkt über den ,gleichen     Kanal    über  tragen werden können.  



  Für die     Übertragung    können     Apparate     verwendet werden, wie sie     bereits    in     Fig.    4,  5, 6 gezeigt wurden.  



  Die niederen Bildfrequenzen werden auf  der     S'enderseite        durch    ein     Tiefpassfilter        aus-          geschieden    und dem     Umschaltgerät    D in  Schaltung     Fig.    4 über     die    Klemmen 42 zu  geführt. Über ein     Ilochpassfilter    werden die  hohen Bildfrequenzen ausgeschieden     und    dem  Umschaltgerät D gemeinsam mit den Sprach  frequenzen über Klemmen 41 zugeführt.

   Aus  dem empfangenen Signal können dann mit  der     bereits        beschriebenen        iSchaltung        Fig.    5  die     verschiedenen        Frequenzg        emische        wieder     entnommen werden. Bei     Klemme    54     treten     die niederen     Bildfrequenzen    auf, während bei  Klemme 5.5 ,die hohen     Bildfrequenzen    und  die !Sprachfrequenzen     z11    entnehmen sind.

   Die  beiden     letzteren        Frequenzgemisehe    können  durch eine elektrische Weiche getrennt wer  den, worauf     die        tiefen        und    die hohen Bild  frequenzen     zusammen    auf das     Bildwieder-          gabegerät        geführt    werden, während     die    ver  bleibenden     Sprachfrequenzen    zum     Spra,ch-          wiedergabegerät    gelangen.

   In analoger Weise  kann     auch    beim Empfang mit einer     Schal-          tung    nach     FLg.    6 vorgegangen werden, in  dem die bei Klemme 65 auftretenden hohen       Bildfrequenzen        wieder    von den Sprachfre  quenzen durch eine     elektrische    Weiche ge  trennt werden und gemeinsam mit den bei  Klemme 64 auftretenden niederen Bildfre  quenzen zum     Bildwiedergabegerätgelangen.     



  Die Kennzeichnung der     niederen    Bildfre  quenzen durch     besondere        Impulse    bei direk-           ter    Übertragung der hohen     Bildfrequenzen     und ,der 'Sprachfrequenzen ist auch noch in  anderer Weise möglich, wie dies an Hand :der  folgenden     Fig.    8 bis 1,6     gezeigt    wird. Dabei  werden die Sprachfrequenzen ohne jede Un  terbrechung direkt übertragen.

   Das aus :den  hohen     Bildfrequenzen    bestehende Signal ist       dagegen    durchsetzt mit Impulsen,     welche     durch ihre     Amplitude    oder Dauer für die  niederen Bildfrequenzen     charakteristisch    sind.  



  Es sei     beispielsweise    ein     Fermsehbild-          s;ibo-nal    gemäss     Fig.    8a zu übertragen. Dieses  Signal besteht     einerseits    aus niederen Bild  frequenzen, die     unterhalb    einer     bestimmten     Grenzfrequenz liegen und deren Gesamtheit  ein Teilsignal y     gemäZ        Fig.    8b     ergibt    und       anderseits    aus hohen Bildfrequenzen,

   -die  oberhalb     dieser    Grenzfrequenz liegen und  deren Gesamtheit ein     Teilsignal    gemäss       Fig.    8e     ergibt.        EineSuperposition    der beiden       Teilsibmale        Fig.    8b und     F'i,g.    8c führt also       zum    ursprünglichen Signal     Fig.    8a.  



  Die niederen Bildfrequenzen     Fig.    8b wer  den, nun vor der     Übertragung        unterdrüekt;     so     @dass        ,der        Übertragungskanal    im betreffen  den     Frequenzbereich    für die     ,gleichzeitige          Übermittlung    von Sprachfrequenzen frei ist.

    Um eine Rückbildung     dieser    niederen Bild  frequenzen im Empfänger zu ermöglichen,  werden dieselben durch besondere     Impulse          R,,        R2,        R3   <I>. . .</I>gemäss     Fig.    8d     ;

  gekennzeich-          net,    welche Impulse mit     den    hohen Bildfre  quenzen     verschachtelt    werden, wie dies in       Fig.    8e dargestellt wird.     Ein        unter    Umstän  ders verbleibender Anteil dieses Signals an  hörbaren     niederen    Frequenzen     kann    durch  ein     geeignetes        ]Ioehpassfilter    noch     unter-          drückt    werden.

       Diesem        Hochfrequenzsignal     können nun ohne     weiteres    die gleichzeitig zu       übertragenden        Sprachfrequenzen        Fig.    8f     zur          ,gemeinsamen        Übertragung    überlagert werden,  so dass ein kombiniertes Signal gemäss     Fig.   <B>89</B>  entsteht, welches als tiefste Frequenz die  tiefste hörbare Sprachfrequenz und als höchste  Frequenz die höchste bei der     Abtastung    er  zeugte Bildfrequenz enthält.  



  Im Empfänger können nun die Sprach  frequenzen     Fig.        8f    und die mit Impulsen    durchsetzten Bildfrequenzen     Fig.    8e über       Tiefpass-        bezw.        Hochpassfilter    ohne weiteres  wieder     gewonnen    werden.  



  Die     Zusammenschaltung    der für diese  Übertragung geeigneten Apparatur wird in  den     Prinzipschaltbildern        Fig.    9 und 10 ge  zeigt. In     Fig.    9 ist wieder durch A die ge  samte     Bildabtastapparatur    mit den dazugehö  renden Verstärker- und Regeleinrichtungen  bezeichnet, während durch B die gesamte       .Apparatur    zur Erzeugung der elektrischen  Sprachschwingungen mit den erforderlichen  Mikrophonen, Verstärkern     und    Regeleinrich  tungen bezeichnet wird.

   Durch     HP,    ist ein       Hochpassfilter    und durch     TP,    ein     Tiefpass-          filter    dargestellt, deren     Grenzfrequenzen     gleich sind. Durch diese Filter wird das über  Klemmen 96 zugeführte Bildsignal     (Fig.    8a)  zerlegt in das aus tiefen     Bildfrequenzen    be  stehende Teilsignal y in     Fig.    8b, das bei  Klemmen 92 auftritt, und in das aus hohen       Bildfrequenzen    bestehende Teilsignal     Fig.   <B>8e,</B>  das bei Klemmen 91 auftritt.

   Statt getrenn  ten Filtern kann auch eine elektrische Weiche  mit entsprechender     Grenzfrequenz    vorgese  hen     werden.     



  Der Impulsgenerator C erzeugt eine stän  dige Folge kurzer Impulse, die so schnell auf  einander folgen, dass eine grössere Anzahl auf  eine einzelne Bildzeile fällt. Diese     Impulse     gelangen über     Klemmen    98 zum Umschalt  gerät D, welches     während    den Impulspausen  die über das     Hochpassfilter    HP, und die  Klemmen 91 geleiteten hohen Bildfrequenzen  den Klemmen 94 zuführt, wogegen jeweils       während    der kurzen Impulsdauer die in     TP,     ausgeschiedenen und über     Klemmen    92 zuge  führten niederen Bildfrequenzen zu den glei  chen Klemmen 94 weitergeleitet werden.

   In  dieser Weise tritt bei diesen Klemmen 94 ein       kombiniertes        Bildsignal    gemäss     Fig.    8e auf,  deren     Anteil    an niederen Frequenzen ver  schwindend klein ist, mit Rücksicht auf die  jeweils sehr kurze     Einschaltdauer    der den  niederen Bildfrequenzen entsprechenden Im  pulse     Fig.    8d.

   Soweit erforderlich kann die  ser verbleibende     Niederfrequenzanteil    des bei  94 auftretenden Signals durch ein zweites           Hochpassfilter        HP,    noch unterdrückt     -,-erden,     dessen Grenzfrequenz grösser ist als die     höeli-          ste    zu übertragende Sprachfrequenz.

   Dem so  gewonnenen     niederfrequenzfreien    Bildsignal  können nun die in     B        erzeugten    Sprachfre  quenzen ohne weiteres zur gemeinsamen  Übertragung im gleichen Kanal überlagert  werden, so dass bei Klemmen 97 Signale auf  treten, die für sämtliche Bildfrequenzen wie  auch die Sprachfrequenzen charakteristisch  sind. Diese Signale können nun soweit erfor  derlich verstärkt und direkt über eine Lei  tung     fortgeleitet    werden.

   Es ist auch mög  lich, damit eine hochfrequente Trägerwelle  zu modulieren, welche beispielsweise als  Radiowelle ausgestrahlt     wird.    Eine hierzu  bestimmte     Modulations-    und     Sendeapparatur     ist in     Fig.    9 durch E angedeutet. Das Hoch  passfilter HP, kann unter Umständen ver  mieden werden, wenn für genügende Unter  drückung der tiefen Frequenzen durch<I>HP.-</I>  gesorgt wird.  



  Der Empfang und die Zerlegung der in  beschriebener Weise zusammengesetzten Si  gnale kann nun mit der Apparatur     Fig.    10  erfolgen. Soweit es sieh um die Übertragung  einer modulierten Trägerwelle handelt, wird  dieselbe vorerst in G     demoduliert.    Über die  Klemmen 102 gelangen die Signale gemäss       Fig.    89 auf die beiden Filter     TP,    und     HP,          bezw.    eine entsprechende     elektrische    Weiche.

    Die Grenzfrequenzen dieser Filter sind den       Grenzfrequenzen    von     TP,,        HP,    und     HP.-    in       Fig.    9 angepasst. Durch     TP,    werden die  Sprachfrequenzen ausgeschieden, welche über  Klemmen 104 dem     Sprachwiedergabegerät    P  zugeführt werden. Durch<I>HP,</I> kommen die  hohen Frequenzen zur Ausscheidung, so dass  bei den Klemmen 108 wieder ein kombinier  tes     Bildsignal    gemäss     Fig.    8e wie bei Klem  men 94 in     Fig.    9 auftritt.  



  Die obern Kanten der kurzen Impulse     1i     ergeben     eine        Umra.ndungslinie    y,     welche    für  die niederen Bildfrequenzen charakteristisch       ist.    Diese niederen Bildfrequenzen können  durch Ausscheidung der in     Fig.    8d darge  stellten Impulse mit einem     Amplitudenfilter     H (welches dem     Amplitudenfilter    H in     Fig.    5         bezw.        Fig.    6 entspricht)

   und     Glättung    der  Impulsfolge im     Ausgleichgerät    J (welches  dein     Ausgleichgerät    J in     Fig.    5     bezw.    6  entspricht) wieder zurückgewonnen werden.

    Anderseits kann durch ein zweites     Ampli-          tudenfilter    K (welches dem     Amplitudenfilter     K in     Fg.    5     bezw.    6     en.tsprieht)    das     hoch-          frequente        Bildteilsigiial        zurückgewonnen     werden, welches sich von     Fig.        8e    nur durch  eingeschachtelte kurze Impulse konstanter  Höhe unterscheidet, die - wie eingangs er  klärt wurde - für die Bildwiedergabe ohne  Bedeutung sind.

   Die so wiedergewonnenen  hohen und     tiefen    Bildfrequenzen werden nun  bei Klemmen 109 zusammengeführt und ge  langen zum     Bildwiedergabegerät    Q. Es sei  bemerkt, dass das     Amplitudenfilter    K in       Fig.    10 im allgemeinen vermieden werden  kann, ohne dass die subjektive Bildwirkung  ungünstig beeinflusst wird.  



  Es liegt auf der Hand, dass es sich bei  den kurzen Impulsen, welche - wie dies in       Fig.    8 bis 10 gezeigt wurde     --    für die nie  deren Bildfrequenzen charakteristisch sind,  im     Gegensatz    zu     Fig.        8d    und     Fig.    8e auch  um Zeichen handeln kann, die sich im Ver  gleich mit dem übrigen Signal durch beson  ders geringe     Ordinatenwerte    auszeichnen. In  diesem Falle sind die     Amplitudenfilter    H  und K in     Fig.    10     bezüglich    ihrer Charakteri  stik zu vertauschen.  



  Ferner lassen sich die niederen Bildfre  quenzen auch durch die jeweilige Dauer  oder/und den     Abstand    der eingefügten Im  pulse konstanter Amplitude kennzeichnen,  analog, wie auch die Sprachfrequenzen ge  mäss     Fig.        1f        und   <B>1.9</B> gekennzeichnet werden  können.  



  Natürlich können besondere     Synchronisie-          rungsimpulse    auch bei der an Hand der     Fig.    8  bis     Fig.    10 beschriebenen Durchführungs  form des Verfahrens nach der Erfindung mit  übertragen werden. Die hierfür erforderlichen  Vorkehrungen können nach Berücksichtigung  der mit     Fig.    1 bis     Fig.    7 verbundenen Be  schreibung und des heutigen Standes der  Fernsehtechnik ohne weiteres getroffen wer  den.

        Im folgenden wird nun an Hand von       Fig.    11 bis     13    eine     weitere    Ausführung     s#     des erfindungsgemässen Verfahrens  gegeben, wobei ebenfalls die hohen     Signal-          frequenzen    und die     iSprachfrequenzen    direkt  übertragen werden, während zur     Kennzeich-          nung    der unterdrückten niederen     Signalfre-          quenzen    besondere in Aden     einzelnen    Zeilen  zügen eingeschachtelte Impulse dienen,

   wie  dies bereits an Hand von     Fig.    8 beschrieben  wurde.    Das zu     übertragende    Bildsignal soll da  bei beispielsweise dem Verlauf     Fig.        lla    ent  sprechen. Dieses Signal wird nun beispiels  weise mit kurzen Impulsen konstanter Dauer  und Höhe gemäss     Fig.        llb    durchsetzt. Die  unterhalb einer bestimmten Grenzfrequenz  liegenden niederen     Frequenzen    des so gebilde  tem     Signals        Fig.        lle        sind    durch     Fig.        11d    dar  gestellt.

   Die     oberhalb    der gleichen     Grenzfre-          quenz    liegenden hohen Frequenzen werden  durch ein besonderes     Hochpassfilter    ausge  schieden. Sie ergeben ein Signal gemäss       Fig.        11e.     



  Durch Addition der beiden Teilsignale       lld    und     lle    muss wieder das ursprüngliche  Signal     Fig.        11e    entstehen, bei dem die Um  randungslinie aller Impulsspitzen eine Ge  rade ist<B>A</B>). Aus diesem Grunde entspricht  die     Umrandungslinie    -y in     Fig.        lle    gerade  dem negativ genommenen     Niederfrequenzan-          teil        Fig.    11d.

   Die niederen Bildfrequenzen  können also aus dem Signal     lle    wieder ge  wonnen werden durch ein     Amplitudenfilter,     welches beispielsweise die jeweiligen Signal  werte über der     Begrenzungslinie        E7    aus  scheidet.  



  Dem Signal 11e können nun die Sprach  frequenzen zur gemeinsamen     Übertragung          überlagert    werden, wobei die     empfangsseitige     Trennung und Rückbildung der Bild-     und          Sprachsignale    in einer Weise erfolgen kann,       wie    dies an     Hand    von     Fig.    10 beschrieben  wurde. Dabei ist zu     berücksichtigen,    dass hier  die     Zwischenimpulse    dem negativen Teil  signal y     (Fig.        11d)    entsprechen, welches aus  den niederen     Bildfrequenzen    aufgebaut ist.

      In besonders einfacher Weise können je  doch die ursprünglichen Bildsignale nach  Ausscheidung der Sprachfrequenzen aus den  Signalen gemäss'     Fig.        lle    durch     eine    Appa  ratur     wieder    gewonnen werden, die diesem  Signal bei jedem eingefügten Impulse eine       derartige        Korrekturspannung    zufügt, dass die  Impulsspitzen     wieder    eine Gerade     berühren.     Hierzu geeignete Apparaturen werden an  Hand von     Fig.    14 und 1,6     beschrieben.     



       Fig.    12 zeigt im     Prinzipschaltbild    die  Durchführung der an Hand von     Fig.    11 er  klärten     Erzeugungsart    impulsdurchsetzter  Bildsignale. Das     Abtastgerät    A, der Sprach  frequenzteil B,

   der     Impulsgenerator    C     und     eine unter     Umständen    vorgesehene     Modula-          tions-    und Sendeapparatur E mögen dabei den  gleich bezeichneten Apparaturen in     Fig.    4  und     Fig.    9     entsprechen.    Das Bildsignal       Fig.    11a gelangt über die Klemmen 126 in       Fig.    12 auf den Unterbrecher D, welcher  durch die über 123 zugeführten Impulse des  Impulsgenerators C derart gesteuert ist,

   dass  während den Impulspausen die Eingangs  klemmen 126 mit den     Ausgangsklemmen    124  des Unterbrechers elektrisch     verbunden    sind,  wogegen während der kurzen     Impulsdauer     eine     bestimmte    konstante Spannung den       Ausgangsklemmen    124 zugeführt     wird.    In  dieser Weise entsteht das     Signal        Fig.        11e.     Die niederen Frequenzen dieses Signals wer  den nun durch das     Hochpassfilter        H1'2   <I>.-</I>  dessen     untere        Grenzfrequenz    höher sein muss  

  als die     höthste    zu übertragende     Sprachfre-          quenz    -     ausgeschieden,        so,dass    am Ausgang  dieses     Filters    ein     ,gemäss        F'ig.    11e     umgeform-          tes        niederfrequenzfreies        Signal        auftritt.    Die  sem     Signal    werden :

  die von B abgegebenen  Sprachfrequenzen     überlagert        und    das so ge  bildete     kombinierte        'Signal        kommt    über die  Klemmen 127     zur        Übertragungsleitung        bezw.     zum     Modulations-    und     Sendegerät    E.

   Der  Unterbrecher D     kann    naturgemäss in     äUn-          lioher    Weise     als        Elektronenrö:hrenrelaü    aus  geführt     sein,        wie    dies mit ;gleicher     Bezeich-          nung    in     Fig.    4     und    9     bereits        auftritt.     



  Die     Einführung    der Impulse     konstanter          Amplitude        kann        auch    mit     einer        Schaltung         g<B>o</B>     le          emäss        Fig.   <B>13</B>     rfol-gen,    deren     Bezeichnun-          VVen    aus     Fig.    12     bezw.    4 und 9 in sinngemä  sser Weise übernommen wurden.

   Durch T ist  ein     Amplitudenfilter        bezeichnet,    das die  Amplitude der übertragenen     'Signale    nach  oben bis zu einem bestimmten Maximalwert  oder in gewissen Fällen nach unten bis zu  einem     gewissen    Minimalwert begrenzt.

   Der  Aufbau dieses     Amplitudenfilters    kann somit  den in     Fig.    5, 6,<B>10</B> vorgesehenen     Amplitu-          denfiltern        II        bezw.    I     entsprechen.    Die Aus  gangsklemmen 136 des     Bildab@tastgerätes    A  Lind zu den Ausgangsklemmen 133 des Im  pulsgenerators C in Serie geschaltet, so dass  bei den Klemmen 131 eine Spannung auf  tritt, die der Summe der     Bildsignalspannung          Fig.    11a und den Impulsspannungen       Fig.llb    entspricht,

   wie in     Fig.        11e    gestri  chelt dargestellt ist. Durch das Amplituden  filter T     (Fig.    1.3) werden nun die     obern        Im-          pulskanten    veränderlicher Höhe entfernt, wo  durch bei Klemmen 134 wieder ein Signal  gemäss     Fig.        11e    entsteht, wie es auch bei  Klemmen 124     (Fig.    12) auftritt.

   Die Zu  sammenschaltung und die     Wirkungsweise     der übrigen Apparate in     Fig.    13     entspricht     derjenigen von     Fig.    1.2, so dass sich hier eine  weitere     Beschreibung    erübrigt.     Bei    Klemme  137 tritt wieder ein kombiniertes     Bild-          Sprachsignal    auf, wie     dies    auch bei Klem  men<B>127</B> in     Fig.    12 der Fall     ist.     



  Natürlich kann es sieh     bei    den im     Bil,d-          zeilenzug    eingeschachtelten Impulsen auch  bei den     Schaltungen        Fig.   <B>12</B> und 13 im Ge  gensatz zu obiger     Beschreibung    um negative  Impulse handeln. In diesem Falle ist als       Amplitudenfilter    T in     Fig.    13     ein    Übertra  gungskreis     zu        verwenden,    dessen Charakteri  stik einem Verlauf gemäss 22 in     Fig.    2 ent  spricht.  



       Fig.    14 zeigt nun noch eine     Apparatur,     welche sich zum Empfang des durch Über  lagerung der Sprachfrequenzen und des in       Fig.        11e    gezeigten Signals     entstehenden        Bild-          Sprachsib-na:ls        besonders    gut eignet. Eine un  ter Umständen erforderliche Trägerwellen  demodulation findet wieder im Empfangs  und     Demodulationskreis    G     statt.        Die    Signale    gelangen dann über Klemmen 142 zum Tief  passfilter     TP.,    und zum     Hochpassfilter    HP,.

    In     TP3        werden        die    Sprachfrequenzen ausge  schieden, welche über 144 zum     Spraeliwie-          dergabegerät    P weitergeleitet werden.

   Durch  das     Hochpa.ssfilter        IIP3    wird dagegen aus       dein    empfangenen Signal wieder das Hoch  frequenzsignal     Fig.        11e        ausgeschieden,    wel  ches über Klemmen 148 dem     besonderen          Gleichrichterkreis        M    zugeleitet wird, durch  den dem Signal bei jedem eingeschachtelten  Impuls eine solche Spannung zugefügt wird,       da.ss    die Impulsspitzen auf konstanter     Hölie     bleiben.

   Dadurch erhält man bei 1-19     -wieder     das ursprüngliche mit     konstanten    Impulsen       durchsetzte    Bildsignal     Fig.        11e,    das dem       Bildwiedergabegrä.t    Q zugeleitet werden  kann.  



  Die     iSchaltung    und     Wirkungisweiee    des       Gleichrichterkreises        aI    kann Anordnungen ent  sprechen, die in den     Brit.    Patenten     NTr.    422906  und 42'5177 zur Gewinnung der bei der  Übertragung     unterdrückten    sehr     tiefen    Bild  frequenzen und der Gleichstromkomponente  unter Ausnutzung der     iSynchronisierunbs7ei-          chen        beschrieben    wurde.

   Im     Gegensatz    zu  den dort     beschriebenen        Schaltungen    dient<B>je-</B>  doch der     Gleiehrichterkreis    im vorliegenden  Fall auch zur Rückgewinnung von Bildfre  quenzen bis zur     Grössenordnung    der     Bildzei-          lenfrequenz,    da.     @sämtliclie    Bildfrequenzen, die  im Bereich     der    hörbaren Frequenzen liegen,  mit     Rücksicht    auf die zu übertragenden  Sprachfrequenzen nicht direkt übertragen  werden.

   Aus diesem Grunde sind zur Kenn  zeichnung dieser Bildfrequenzen auch beson  dere Impulse vorgesehen, die viel rascher  aufeinander folgen     a.ls    die einzelnen Bildzei  len. Bei der     Dimensionierung    der einzelnen       Schaltelemente    und des     Gleichrichterkreise@s     H muss auf diesen Umstand durch Wahl  genügend kleiner     Zeitkonstanten        Riicksielit     getragen werden. Die Schaltung     eines    sol  chen     Gleichrichterkreises    ist an Hand der  Schaltung     Fig.    16 noch näher     beeehrieben.     



  Bei :der mit     Fig.    11. bis 14 verbundenen       Beschreibung        wurde    vorerst von der     Mit-          berücksiehtigung    ,der iSynchronisierungszei-           eben    abgesehen.

   Besondere     Synchronisie-          rungsimpulsekönnen        natürlich    auch bei den  an Hand dieser Figur     beschriebenen        Ausfüh-          rungsformen    des     Verfahrens    nach der Erfin  dung     mitberücksichtigt    werden. Ähnlich wie  bei den     Schaltungen        Fig.    9     und    10     können     die dazu erforderlichen.

       Vorkehrungen    nach       Berücksichtigung    der mit     Fig.    1 bis 7 ver  bundenen Beschreibung und des heutigen       Standes    der     Fernsehtechnik    leicht ,getroffen  werden:.  



  Die     iSynchronisierungsimpulse    können da  bei mit     .gleichem    Vorzeichen und     gleicher     Amplitude     eingefügt    werden, wie die kurzen  in den     Zeilenzügen        eingeschachtelten        beson-          ,deren        Impulse.    Die     Charakterisierung    der  niederen     @Signalfrequenzen    wird dadurch     un-          terstützt.     



       Natürlich    können auch bei     Einrichtungen     gemäss     Fig.    12     bis    14 die niederen Signal  frequenzen durch Impulse gekennzeichnet  werden, die im     Oszillogra-mm    nach     unten    ge  richtet sind, wie     dies    auch bei den     'Schaltun-          gen    9 und 10     möglich        ist.     



  In     :den        folgenden        Fig.    15, 1,6 wird nun  die an Hand     daer        Fig.    11, 13, 14 beschriebene  Übertragungsmethode     durch        Ausführungs-          beispiele    von sende- und empfangsseitigen       Apparaturen    noch etwas näher     beschrieben.     



  Der Impulsgenerator C in     Fig.    15     ist     beispielsweise aus den drei Röhren     V1,        V',          Y3        und,den        Diodengleichrichtern   <I>D,</I> und     D:;

            aufgebaut.    Die Röhre     V,    bildet in Verbin  dung mit<I>L,,</I>     L2,        C,    in     bekannter    Weise  einen     rückgekoppelten        Röhrengenerator,    der  mit der     Batterie        B,        gespiesen    wird und  eine     Ginusförmige        Wechselspannung    gemäss       Fig.    15a erzeugt.

   Diese Wechselspannung,  deren Frequenz ein     nicht        gauzzahliges    Viel  faches der     Bildzeilenfrequenz    ist,     verursacht     über ,den     Kopplungswiderstand        W,    am     Git-          ter    -der Röhre     VZ    eine     Spannung    gemäss       Fig.        il,5b,        wobei,die    obern     Halbwellen    jeweils  mit     Rücksicht    ;

  auf den durch den positiven       Gitterstrom    dieser Röhre im Widerstand     W1          verursachten        Spannungsabfall    unterdrückt  werden. Der Anodenstrom der Röhre     V@    wird  nun entsprechend !den     negativen    Gitterspan-         nungshalbwellen        perio,disseh        unterbrochen,     wie dies     in        Fig.        15c        gezeigt    ist.

   Die am     äu-          ssern.        Anodenwiderstand        Wz        auftretende          Wechselspannung,    die bis auf das     Vorzei-          chen    und     einen        konstanten    Faktor ebenfalls  dem Verlauf     Fig.    15c     entsprieht,        verursacht     nun einen     Aufladungsstrom    der     verhältnis-          mässig        kleinen    Kapazität     C,

      über den ver  hältnismässig kleinen     ohms-chen        Widerstand          W3.    Dieser     Auflaadungsstrom    und damit  auch der     Spannungsabfall    an     W3    entspricht  dem Verlauf     Fig.    15d. Die gleichen Impulse  treten an der Anode der Röhre     V3    verstärkt  auf.  



  Die negativen Impulse werden nun durch  das aus den     Diodengleichrichtern        Dl,        DZ    be  stehende     Aauplitudenfilter        unterdrückt.        Dl     ist für negative Impulse     undurchlässig,    wäh  rend     DZ    für dieselben einen     Kurzschluss    be  deutet,     d.,11.        fan    den Ausgangsklemmen<B>1153</B>  des     Impulsgenerators        treten    die negativen       Impulsre        nicht    mehr auf.

       Anderseits    ist     Dl     für !die positiven Impulse     durchlässig,    wäh  rend     D2        fümdieselben    sperrend     -wirkt,    d. h.  die positiven     Impulse    treten ungeschwächt  an den Ausgangsklemmen 153 auf.

   In Serie  zu     diesen    Ausgangsklemmen wird nun die       Büdsignalspannung    des     Bildabtastgerätess    A       über    die     Klemmen    1,56 angelegt (Verlauf  gemäss     Fig.        11a),    so dass am Eingang 151  des     Amplitudenfilters    T die mit Impul  sen     überlagerte        Bildsignalspanuung    gemäss       Fig.    11e (gestrichelter Verlauf)

       auftritt.    Die  ses     Amplitudenfilter    T     besteht        beispielsweise          aus    der Diode     D3        in    Verbindung mit dem       ohmschen    Widerstand     W,    und der     Vorspan-          nungsb:atterie    B,. !Sobald die     über    W, zuge  führte Spannung an der Anode von     D3    die       positive        Batteriespannung    von B,     erreicht,    so  beginnt in :

  dieser Röhre ein Strom zu flie  ssen.     Dieser    Strom hat einen Spannungsabfall       im        ohmschen        Widerstand    W, zur Folge, der  vermeidet, dass die     :

  Spannung    an der Anode  wesentlich über     die        Batteriespannung        steigt.     Aus diesem Grunde werden die gestrichelten  Teile der     Impulse    im     .Signal        Fig.        11e,    welche  diese Gegenspannung überschreiten, unter  drückt, und bei den Ausgangsklemmen 154      des     Amplitudenfilters    tritt eine Signalspan  nung gemäss     Fig.        lle        )ausgezogener    Verlauf)  auf.

   Nun werden alle niederen     Frequenzen     dieses Signals durch das     Hochpassfilter        11P.,     unterdrückt,     dessen    untere     Grenzfrequenz     oberhalb der     höchsten    zu     übertragenden     Sprachfrequenz liegt.

   Zu dem Signal gemäss       Fig.        lle    am     Ausgang    dieses     Hochpassfilters     wird nun noch das Sprachsignal des Sprach  gerätes B     hinzugefügt,    so     da.ss    an den Klem  men 157 das zu     ühertra.gende    kombinierte  Signal     auftritt.     



  Beim     Impulsgenerator    C und dem Am  plitudenfilter T in     Fig.    15 handelt     es    sich       natürlich    nur um Schaltungsbeispiele. Nach  dem heutigen Stand der Technik können die  gleichen Effekte auch durch andere Mittel  erreicht werden.     Insbesondere    können die  kurzen Impulse     Fig.    15e auch aus einer       Sinus-Wechselspannung    unter     Verwendung     eisengesättigter     Spulen        erzeugt    werden, oder  es kann als Impulsgenerator auch eine     Kipp-          schaltung    vorgesehen werden.  



       Bei    der Schaltung     Fig.    15 wurde die Ein  führung von     Synchronisierungsimpulsen    nicht  berücksichtigt. Diese Impulse können - je  nach dem festgelegten     System    - in an sich  bekannter     Weise        eingeführt    werden.  



  Die     @Schaltung    16 zeigt nun noch ein  Schaltungsbeispiel für den Empfang der zum  Beispiel mit Schaltung 15     erzeugten    Signale.  Diese Signale treten nach der unter Umstän  den     erforderlichen        Demodulation    in G an den  Eingangsklemmen 162 auf.  



  Das beispielsweise aus den     Serieinduk-          tivitäten        L11,        Lia    und den Ableitungskapa  zitäten     C11,        C"    aufgebaute     Tiefpassfilter        TP.;     scheidet die niederen Sprachfrequenzen aus,  welche über 164 dem     Sprachwiedergabegerät     P zugeleitet werden.     Anderseits    wird durch  das     Hochpassfilter   <I>HP:

  ,,</I> das beispielsweise  aus den     Seriekapazitäten        C,   <I>z.,</I>     Ci,    und den       Ableitungsinduktivitäten        L,3,        L14    aufgebaut  ist, das     aus    höheren Frequenzen bestehende       kombinierte    Bildsignal     Fig.        lle        ausgeschie-          den    und über die Klemmen 168 dem     Gleich-          richterkreis    31 zugeführt,

   der     beispielsweise     aus dem     Diodengleichrchter        Dl,    in Verbin-         dung    mit der     Seriekapazitä    t     Cl,    dem     ohm-          schen        Widerstand        l1'"    und den beiden Bat  terien     B,        Bl@,    aufgebaut ist. Von den Bat  terien     B,1    und     B"    werde vorerst abgesehen.

    Wird den     Eingangsklemmen    168 keine Ein  gangsspannung     zugeführt,    so nimmt also  auch die Ausgangsspannung bei den Klem  men     @1,6@9    den Wert Null     an.    Wenn dagegen  bei<B>168</B> eine veränderliche Spannung aufge  drückt wird, z.

   B.     entsprechend    dem Signal       Fig.    11e, so     treten    die hohen Frequenzen  dieses Signals wegen der     Übertragung    über       C15        auch    bei 169 auf.     während    durch die  Wirkung des     Gleichrichters        D,1    zusätzlich  niedere     Frequenzen    gebildet werden.

   Es  werde beispielsweise der Spannungsstoss     R"     in     Fig.        11e        über    den Kondensator C, , zuge  führt.     Dabei    wird vorerst auch die Anode  der     Gleichrichterröhre        D,)        entsprechend    der  Impulsspitze     positiv.    Es fliesst demnach so  fort ein Elektronenstrom in     Durchla.ssrich-          l;ung,    d. h. von der Kathode zur Anode.

    Durch diesen 'Strom wird     C,    , aufgeladen, bis  die     Spannung    au 169 und damit ein weiterer       Gleichriehterstrom        vem.clrwindet.        Wenn    die       Zeitkonstante    des     Kondensators        C15    in Ver  bindung mit dem kleinen Durchgangswider  stand des     Gxleichrichters        D"    klein ist gegen  über der Dauer des Impulses     Re,    so ist diese       Aufla,

  dung    von     C15    praktisch vor dem Im  pulsende     abgeschlossen.    Im Laufe des darauf  folgenden     Zeilensignals    ist die Eingangs  spannung an 168     negativer,    als     während    des  Impulses, d. h. auch die Spannung bei 169  wird wegen der     kapazitiven        Übertragung    um  den gleichen Betrag negativ.

   Da der Gleich  richter bei negativen     .Spannungen    stromun  durchlässig ist, findet dabei keine     Ableitung     mehr statt, und der     weitere    Verlauf des       Ausgangssignals    entspricht dem Eingangs  signal bis auf     eine    bestimmte Spannungsdif  ferenz. Über den Widerstand     W"    fliesst nun  ein geringer     ,Strom,    durch welchen der     Kon-          densator        C15    bis zum nächsten Impuls etwas  entladen wird, so dass sieh der Spannungs  unterschied der Signale bei 168 und 1.69 in  der Zeit zwischen zwei Impulsen etwas ver  kleinert.

   Beim     nächsten    Impuls R, fliesst nun      wieder ein     Ausgleichstrom    über den Gleich  richter,     bis    die     Impulsspitze    des Ausgangs  signals wieder mit der Nullinie zusammen  fällt. In     dieser        Weise    erhält man bei den       Ausgangsklemmen    169 ein Signal, das bei  jedem Impuls von neuem gegenüber dem       Eingangssignal    derart verschoben wird, dass  die Impulsspitzen dieses     Ausgangssignals          praktisch        stets    mit der     Nullinie    zusammen  fallen.

   Um die     Entladung    über den Wider  stand     W11    von den jeweiligen     Ausganpspan-          nungsbeträgen    unabhängig zu machen, ist  noch eine     Batterie        B12    vorgesehen, deren       Spannung    gross ist gegenüber den     auftreten-          den,Signalspannungen.    Der     Widerstand        W11     ist dabei so zu     bemessen,

          dass    der Entladungs  strom in     jedem        Intervall    zwischen zwei Im  pulsen nur eine geringe     Spannungserhöhung     des     Ausgangssignals    ergibt,

   welche ungefähr  dem maximalen     Spannungsunterschied    zwi  schen zwei     Impulsspitzen    des     Eingangs-          o.ignads        entspricht.    Durch     Vorspannung    des       Gleichrichters        D11    mit der     .zweiten        Batterie          B11    wird dagegen erreicht, dass die Impuls  spitzen des     Ausgangssignals        nicht    mit der  Nullinie,     sondern:

      mit .einer     bestimmten        kon-          stanten        .Spannung,    welche mit dieser     Batte-          rievorspannung        übereinstimmt,    zusammen  fallen. Denn die Entladung     über    den     Gleich-          richter        D11        erfolgt,dann    nur so     lange,    bis die       Ausgangsspannung    und ,die     Vorspannung        B11     gleich ,gross sind.

   Wenn     nun,die        Batterievor-          spannung        .den        konstanten        Wert        E8        aufweint,     so     stimmt    das so     wiedergewonnene        Aus--          gangssignal    sehr     angenähert    mit dem     ux-          sprünglichen    (mit     Impulsen        durchsetzten)

            Bildsignal        Fig.        hle    überein. Die vor der       Übertragung        unterdrückten    niederen Bild  frequenzen werden also durch die     @Gleieh-          rich.terscUaltung    M wieder     zurückgebildet.     Das     so        wiedergebildete    Bildsignal gelangt  über die Klemmen 169 zum     Bildwiedergabe-          gerät        Q.     



  Bei :der     Übertragung,des    Signals     Fig.        lle     können     einzelne    Impulsspitzen     durch    kurz  zeitige     ;Störungen    überhöht werden.

   Demzu  folge werden     auch    die     jeweils        nachfolgenden          Zeilenabschnitte    verschoben, so     dassdiese       kurzen !Störungen     sieh        als        I'ielligkeitSver-          schiebung        einzelner        Zeilenabsehnitte    äussern.

    Um diese     'Störungserscheinung    auf einem  Minimum zu halten, empfiehlt es     sich,    den       Durchgangsstrom    des     Gleichrichters        D11    zu  begrenzen,     was        beispielsweise    durch eine       Wolframikathode        @dieser        Diodenröhre    oder       durch,Serieschaltung    eines     besondern    an     sich     bekannten     Strombegrenzers    erfolgen     kann.     Diese     ;

  Strombegrenzung        ist    so zu bemessen,  dass der     maximale        !Strom    für den normalen       Störung    freien     Betrieb    gerade     ausmeioht.    Aus  ähnlichen     Gründen    sollte auch die Zeitkon  stante der Kapazität     C12    in     Verbindung    mit  ,dem     Widerstand        W11        nicht    zu gross     gewählt     werden.  



  Es sei bemerkt,     @dass        sieh    die eingeschach  telten     Impulse        auch    hier im     Gegensatz    zu       F'ig.        11e        @durch    minimale     :Spannungswerte          auuszeichnen    können. Eine entsprechende     Um-          polung    der     Gleichrichter    (z. B.     D"    in     Fig.1,6)          und    Spannungsanpassung ,der Batterien (z. B.

         B11,        B12    in     Fig.    116)     mussdann        vorgesehen     werden.  



  Die an     Hand        von        Fig.    8     bis    16     beschrie-          benen    Methoden und     ;Schaltungen        lassen        sieh     ,grundsätzlich     auch    zur     :

  direkten        Übertragung     .der hohen und     tiefen        Bildfrequenzen    bei       Kennzeichnung    der     Sprachfrequenzen    durch       entsprechende    Impulse     verwenden.    In diesem  Fälle     sind    bei der     8enderschaltung        Fig.    9  die     ;

  S'praehfrequenzen    des Sprachgerätes B  über Klemmen 92 dem Umschaltgerät D zu  zuführen,     während    die aus dem     Filter        TPl     entnommenen     tiefen        Bildfrequenzen    direkt  über die     Klemmen        ü7    dem     Übertragungs-          system        zugeleitet    werden.

   Bei oder     Empfangs-          schaltung    der     F'ig.    1,0 sind     @dann    die aus J       entnommenen,Sprachfrequenzen    dem     ;S'prach-          wiedergabegerät    P     zuzuleiten,    während .die  über     TP3        entnommenen    tiefen     Bildfrequenzen     über die     Klemmen    1109     zum        Bildwiedergabe-          gerät        Q    geleitet werden.  



  Bei den     Sendeschaltungen        Fg.    12, 13  und 15 ist am     Ausgang,des        Bildabtaotgerätes          _4    eine     Frequenzweiche    vorzusehen, welche  die tiefen Bildfrequenzen über die Klemmen           127        bezw.   <B>137</B>     bezw.    157 direkt     dein    Über  tragungssystem zuleitet, während die hohen  Bildfrequenzen gemeinsam mit den Sprach  frequenzen des Sprachgerätes     ss    den Klem  men 126     bezw.    136     bezw.    156 zugeführt  werden.

   Bei den     Empfängerschaltungen          Fig.    14 und 16 ist am Ausgang des Kreises  <B>31</B> ebenfalls eine     Frequenzweiehe    vorzusehen,  welche die     Sprachfrequenzen    dem     Sprach-          wiedergabegerät    P zuführt, während die  hohen Bildfrequenzen. gemeinsam mit den  aua     TP3    entnommenen tiefen Bildfrequenzen  zum     Bildwiedergabegerät        Q    geleitet     werden.     



  Eine gewisse     Beeinträchtigung    der Bild  übertragung kann unter Umständen entste  hen     durch    Phasendrehung verschiedener  Komponenten des Bildsignals.     Bekanntlieb     treten stark     frequenzabhängige    Phasendre  hungen bei den elektrischen     Filtern    im all  gemeinen in der Nähe der     Grenzfrequenzen     auf.

   Es empfiehlt sich deshalb, als     Grenz-          frequenzen    der Filter Frequenzen zu wählen,  die im Bildsignal möglichst wenig vertreten  sind und die für die     Bildqualität    nicht be  sonders wesentlich     sind.    Man wird also mit  Vorteil     eine    Frequenz wählen, die nicht mit  der     Zeilenfrequenz    oder mit     ganzzahligen     Vielfachen derselben     übereinstimmt.     



  Derartige stark     frequenzabhängige    Pha  sendrehungen in der Umgebung stark     aus-          geprägter        Grenzfrequenzen    können auch     um-          ;

  yangen    werden, indem man die Filter zur  Trennung der hohen und tiefen Bildfrequen  zen nicht mit einer stark ausgeprägten     Grenz-          frequenz,    sondern mit     allmählicher        frequenz-          abhängiger    Zu-     bezw.    Abnahme des     Ampli-          tudenübertragungsmasses    in der     Umgebung     einer     Grenzfrequenz    vorsieht.  



       Schliesslich    können auch     besondere        pha-          :sendrehende        Netzwerke    zur Korrektur der  Phasenfehler vorgesehen werden.  



  Aus den     beschriebenen    Schaltungsbeispie  len geht hervor, dass sich der Erfindungs  gedanke     in    mannigfacher     Weise        verwirk-          lichen        lässt,    und es ist ersichtlich, dass sich  noch     za.hlreiehe    andere Schaltungen für die  Erzeugung und Auswertung der kombinier  ten Signale angeben lassen, welche sieh für    das     erfindurigsgeniäss    gekennzeichnete Ver  fahren zur     gleichzeitigen    Übertragung der       Fernsehbild-    und     Sprachsignale    über den  gleichen Kanal eignen.

   Allen Ausführungs  formen ist gemein, dass die     übermittelten     Signale von kurzen Impulsen durchsetzt  sind, die in einer derartigen Folge über die  einzelnen Zeilen und Bilder     verteilt    sind,     da.ss     sie in der optischen Wiedergabe keine ste  hende oder bewegte erkennbare Figuren     er-          nle,en,        durch    welche der natürliche     Bildein-          dri@ < =s        gestört    wird.  



  Wenn diese Impulse in     periodischer    Folge       rill    Signal verteilt sind, so soll im allgemei  nen die     Grundfrequenz        dieser    Impulsfolge  weder zur Bildzeilen- noch zur     Bildweclisel-          frequenz    in einem rationalen     Verhältnis    ste  hen.  



  Es sind grundsätzlich zwei Ausführungs  formen des erfindungsgemässen Verfahrens  möglich. Die kurzen Impulse können zur  Kennzeichnung :der Sprachfrequenzen oder  auch .der niederen Bildfrequenzen dienen. Im       ersteren    Falle werden die niederen     Bildfre-          quenzen    inklusive die Gleichstromkompo  nente des Bildsignals     direkt    übertragen.

    Hierzu sind     Übertragungsmittel        mit,der    ent  sprechenden Niederfrequenz- und     Gleieh-          stromdurchläsHigkeit    erforderlich oder die  sehr tiefen Bildfrequenzen     (bis        höchstens     etwa     111o    der Zeilenfrequenz) und die Gleich  stromkomponente werden durch die     Synchro-          nisierungszeichen        gekennzeichnet    und aus  diesen in an sieh bekannter Weise zurück  gewonnen, so dass     gleiclistromundurchlässi,ge          Übertragungsmittel    zulässig sind.

   Wenn je  doch die kurzen Impulse zur Kennzeichnung  der niederen Bildfrequenzen dienen, so wer  den die     Spraehfrequeuzen    direkt übertragen.  d. h. es     ist    ein Übertragungskanal erforder  lich, welcher für die tiefsten zu übertragen  den     ,Sprachfrequenzen        (ca.   <B>100</B> Hz) noch  durchlässig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Übertragung von Fernseh- bildi.nhalts- und Sprachsignalen über einen gemeinsamen Kanal, dadurch ge kennzeichnet, dass das eine der beiden Niederfrequenzgemisehe, welche aus den zu übertragenden 'Sprachfrequenzen bezw. aus unterhalb einer festgelegten Grenz- frequenz liegenden Frequenzen des Bild signals bestehen,
    mit den verbleibenden hohen Bildfrequenzen dem Übertra gungskanal direkt zugeführt wird, wäh rend das aus dem verbleibenden dieser bei den Niederfrequenzgemische aufgebaute ,Signal durch besondere kurze Impulse gekennzeichnet wird, deren Gepräge dem jeweiligen Momentanwertdieses Signals entspricht,
    von welchen Impulsen meh rere im Laufe jeder Bildzeile mit von Zeile zu Zeile und von Bild zu Bild wechselnder Lage zum mindesten den verbleibenden hohen Bildfrequenzen der art eingefügt und mit diesen gemeinsam übertragen werden, Üass Idas Oszillo- gramm des aus den hohen Bilidfrequen- zen und dem direkt übertragenen Nie derfrequenzgemisch kombinierten, über den Kanal übertragenen ,
    Signals von die sen Impulsen durchsetzt erscheint, wo bei die durch diese eingefügten Impulse gekennzeichneten niederen Frequenzen auf der Empfangsseite unter Ausnut zung der Impulse getrennt von den übri gen niederen Frequenzen wiedergebildet werden, so dass man -wieder die Sprach- frequenzen und davon :getrennt ein mit kurzen Impulsen durchsetztes Bildsignal erhält.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie die zur Erzeu gung der für ein bestimmtes Niederfre- quenzgemischcharakteristischen Impulse und für die Einführung dieser Impulse im übertragenen Signal, ,sowie für die getrennte Rückgewinnung der Sprach frequenzen und es gesamten mit kur zen Impulsen durchsetzten Bildsignals aus dem übertragenen Signal erforder lichen Mittel enthält.
    tJt NTERANSPRüCIlL 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch ,gekennzeichnet, dass die Sprach- f requenzendurch die besonderen Impulse gekennzeichnet werden, von .denen meh rere auf eine Bildzeile fallen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch ,gekennzeichnet; dass die unterhalb der festgelegten Grenzfrequenz liegen den Bildsignalfrequenzen durch idie be sonderen Impulse gekennzeichnet werden, von denen mehrere auf eine Bildzeile fallen.
    3. urerfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das aus den nicht direkt übertragenen Niederfrequen zen aufgebaute Signal durch die Ampli tude der besonderen Impulse gekenn zeichnet ist, von denen mehrere auf eine Bildzeile fallen. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das aus den nicht direkt übertragenen Niederfrequen zen aufgebaute Bignal durch die jewei lige Dauer der besonderen Impulse ge kennzeichnet ist, von denen mehrere auf eine Bildzeile fallen. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass das aus den nichtdirekt übertragenen Niederfrequen zen aufgebaute Signal durch die jewei- ligen Abstände der besonderen Impulse gekennzeichnet ist, von denen mehrere auf eine Bildzeile fallen. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass -das -aus den nichtdirekt übertragenen Niederfrequen zen aufgebaute Signal durch Impulse gekennzeichnet ist, welche periodisch in einer Frequenz aufeinander folgen:, .die :grösser ist als die dreifache Bildzeilen frequenz und die zu dieser Zeilenfre quenz wie auch zur Bildwecbselfrequenz in keinem rationalen Verhältnis steht. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, :da- durch gekennzeichnet, dass während den Impulsen, welche für die nicht direkt übertragenen Niederfrequenzen.charakte- ristiseh sind, das aus den übrigen Nie derfrequenzen und den hohen Bildfre quenzen bestehende Signal unterbrochen wird. S. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteransprüchen 3 und 7 , dadurch ge kennzeichnet, dass durch einen besonde ren Impulsgenerator kurze Impulse kon stanter Amplitude.
    Dauer und zeitlicher Distanz erzeugt werden, die einen träg heitsfreien Umschalter steuern, welcher während diesen Impulsen den jeweiligen iGTomentanwert des aus dem einen Nie derfrequenzgemisch aufgebauten Signals und in den Pausen zwischen diesen Im pulsen alle übrigen Niederfrequenzen und die hohen Bildfrequenzen auf den Übertragungskanal leitet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 4 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass durch einen beson deren Impulsgenerator Impulse konstan ter Amplitude erzeugt werden. deren Dauer dem jeweiligen tllomentanwert des aus dem einen Niederfrequenzgemisch aufgebauten Signals entspricht, wäh rend welchen Impulsen das aus den übri gen Niederfrequenzen und den hohen Bildfrequenzen aufgebaute und dem Übertragungskanal direkt zugeleitete Signal unterbrochen und durch eine be stimmte konstante Spannung ersetzt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass durch einen besonde ren Impulsgenerator Impulse konstanter Amplitude erzeugt werden, deren zeit licher Abstand dem jeweiligen -Momen- tanwert des aus dem einen Niederfre- quenzgemisch aufgebauten Signals ent spricht, während welchen Impulsen das aus den übrigen Niederfrequenzen und den hohen Bildfrequenzen aufgebaute und dem Übertragungskanal direkt zu geleitete Signal unterbrochen und durch eine bestimmte konstante Spannung er setzt wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während den Impulsen, welche für die nicht direkt übertragenen Niederfrequenzen charakte ristisch sind, das ans den hohen Bild frequenzen aufgebaute Signal unterbro chen wird, wobei das so gebildete, mit Impulsen durchsetzte Hochfrequenz signal neben den übrigen Niederfrequen zen dem gleichen Übertragungskanal zu geführt wird. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass ein aus den holten Bildfrequen zen aufgebautes und mit kurzen Impul sen durchsetztes Teilsignal durch kurz zeitige Unterbrechungen des gesamten Bildsignals und Unterdrückung aller nie derfrequenten Komponenten des so mit Impulsen durchsetzten gesamten Bild signals erzeugt wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die als Grenze zwischen den hohen und den nie deren Bildfrequenzen festgelegte Grenz frequenz über der höchsten Sprachfre quenz liegt und in ein Frequenzgebiet fällt, welches im Bildsignal nur wenig vertreten ist. 14. Verfahren nach.
    Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da,ss die Grenze zwischen den hohen und niederen Bild frequenzen nicht stark ausgeprägt ist, indem zur Trennung dieser Frequenzen Filter verwendet werden, deren Ampli- tudenübertragungsmass sich auch in der Umgebung der Grenzfrequenz nur wenig mit der .Frequenz ändert. 15. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Synchro- nisierungszeichen aus dem empfangenen Signal durch einen synchron laufenden trägheitslosen Schalter ausgeschieden werden. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die für ein Niederfrequenz gernisch charalderistischen Impulse durch Amplitudenfilter aus dem empfangenen Signal ausgeschieden werden. 17. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeich net, dass die direkt übertragenen Nieder frequenzen aus dem empfangenen Signal durch ein Tiefpassfilter ausgeschieden werden, während das mit Impulsen durchsetzte Hochfrequenzsignal durch ein Hochpassfilter ausgeschieden wird. 18.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 11 und 17, dadurch ge kennzeichnet, dass die für ein Niederfre- quenzgemisch charakteristischen Impulse aus dem impulsdurchsetzten Hochfre- quenzsignal durch Amplitudenfilter aus geschieden werden. 19. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das durch Impulse gekennzeichnete Niederfrequenz gemisch durch Beruhigung der ausge schiedenen Impulsfolge in einem Tief passfilter wiedergewonnen wird.
    20: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das durch Impulse gekennzeichnete Niederfrequenz gemisch aus diesen Impulsen gewonnen wird, indem dieselben einem Konden sator mit Ableitungsimpedanz über einen Gleichrichter zugeleitet werden, worauf die an diesem Kondensator auftretende Zackenspannung in einem Tiefpassfilter von allen oberhalb der Grenzfrequenz liegenden Störfrequenzen befreit wird. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch I- und Unteransprüchen 2, 11 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Bild signal aus den mit Impulsen durchsetz ten hohen Bildfrequenzen wiedergebildet wird, indem dieses impulsdurchsetzte Hochfrequenzsignal einem Gleichrichter mit Ableitungsimpedanz über einen Kon densator zugeleitet wird.
CH201784D 1938-01-30 1938-01-30 Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von Fernsehbildinhalts- und Sprachsignalen über einen gemeinsamen Kanal. CH201784A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH201784T 1938-01-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH201784A true CH201784A (de) 1938-12-15

Family

ID=4442938

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201784D CH201784A (de) 1938-01-30 1938-01-30 Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von Fernsehbildinhalts- und Sprachsignalen über einen gemeinsamen Kanal.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201784A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE905383C (de) Phasendetektorschaltung
DE951152C (de) Farbfernsehsystem
DE946997C (de) Anordnung zur Erzeugung einer Regelspannung in einem Fernsehgeraet
DE943000C (de) Fernsehanlage
DE892605C (de) Elektrisches UEbertragungssystem fuer nichtsinusfoermige Schwingungen mittels Impulskodemodulation
DE1029038B (de) Farbfernsehempfaenger
DE941065C (de) Phasenvergleichsschaltung
DE1227525B (de) UEberwachungseinrichtung fuer PCM-Zeitmultiplexsysteme
DE909210C (de) Anordnung zur Synchronisierung eines Ablenkgenerators
DE2246560C3 (de) Schaltungsanordnung zur Qualitätsverbesserung eines in der Bandbreite begrenzten Tonfrequenzsignals
DE864268C (de) Farbfernseheinrichtung
DE2812895B2 (de) BildVIntercarrier-Ton-Detektorschaltung für einen Fernsehempfänger
DE928474C (de) Einrichtung zum farbigen Fernsehen
DE2111217C3 (de) Vertikalablenkschaltung mit Kissenverzeichnungskorrekturschaltung
CH201784A (de) Verfahren und Einrichtung zur Übertragung von Fernsehbildinhalts- und Sprachsignalen über einen gemeinsamen Kanal.
DE1762423A1 (de) Verfahren zum UEbertragen von Signalen
DE960470C (de) Elektrische Nachrichtenuebertragungsanlage mit Quantelung und mehrdeutigen Signalkennzeichen
DE1005118B (de) Farbfernseheinrichtung
DE1269160B (de) Fernsehempfaenger mit getasteter Verstaerkungsregelung
DE1000441B (de) Farbfernsehempfaenger
DE706229C (de) Modulierter Schwingungserzeuger
DE1013712B (de) Schaltungsanordnung fuer einen gesteuerten Oszillator
DE1039562B (de) Fernsehempfaenger mit Zeilenablenkschaltung
DE1029870B (de) Farbfernsehempfaenger
AT213980B (de) Empfänger für ein Übertragungssystem für Farbfernsehsignale