CH201499A - Propeller mit variabler Steigung. - Google Patents

Propeller mit variabler Steigung.

Info

Publication number
CH201499A
CH201499A CH201499DA CH201499A CH 201499 A CH201499 A CH 201499A CH 201499D A CH201499D A CH 201499DA CH 201499 A CH201499 A CH 201499A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
valve
propeller
propeller according
oil
pitch
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Limited The Fairey Avi Company
Original Assignee
Fairey Aviat Company Limited
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fairey Aviat Company Limited filed Critical Fairey Aviat Company Limited
Publication of CH201499A publication Critical patent/CH201499A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
    • B64C11/30Blade pitch-changing mechanisms
    • B64C11/38Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic
    • B64C11/385Blade pitch-changing mechanisms fluid, e.g. hydraulic comprising feathering, braking or stopping systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Propeller mit variabler Steigung.    Vorliegende Erfindung betrifft einen  Propeller mit variabler Steigung,     insbeson-          dere    für Flugzeuge.  



  Gemäss :der Erfindung ist der Propeller,  dessen     Flügel    mittels eines umsteuerbaren  Flüssigkeitsmotors     kontinuierlich    um ihre       Alten    gedreht werden können, mit     Mitteln     ausgestattet zur     Begrenzung    der     Verstellung     der Flügel     zwecks    Festlegung einer maxima  len und     minimalen        Steigung.     



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des und     Einzelheiten    desselben, sowie eine  Detailvariante.  



  Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt nach der  Linie 1-1 in Fig. 4 eines Teils des Naben  stückes des Propellers mit variabler Steigung.  Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie  2-2 in Fig. 1. Fig. 3 isst ein. Aufriss eines  Details. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie  4-4 in Fig. 1. Fig. 5 ist ein Schnitt nach    der Linie 5-5 in Fig. 4. Fig. 6 ist ein  Schnitt einer Detailpartie. Fig. 7 ist eine  schematische Stirnansicht dazu. Fig. 8 ist  ein Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 7.  Fig. 9 ist ein Längsschnitt nach .der Linie  9-9 in Fig. 10 der Propellernabe, wobei  Teile     deutlichkeitshalber    weggebrochen oder  weggelassen sind. Fig. 10 ist. ein Aufriss  hierzu ohne die Nase. Fig. 11 ist ein Schnitt  nach der Linie 11-11 in Fig. 9, wobei in  Fig. 10 und 11 deutlichkeitshalber Teile weg  gelassen sind. Fig. 12 ist ein Teilgrundriss.

    Fig. 13 ist ein Längsschnitt einer Einrich  tung zur Steuerung des     Ölflusses    zum flüs  sigkeitsbetätigten Motor. Fig. 14, 15 und 16  sind Schnitte nach den     Linnen    14-14,     15-1:5     und 16-16 in Fig. 13. Fig. 17 ist ein  Schnitt. nach der Linie 17-17     in        Fig.    15.

         Fig.    18     zeigt    in     ,axialer    Richtung schema  tisch ein     abgeändertes    Getriebe zur Übertra  gung der     Verstellkraft    vom     flüssigkeitsbetä-          tigten    Motor auf die Propellerflügel und      Fig. 19 ist eine Seitenansicht hierzu mit teil  weisem     Schnitt.     



  Die Wurzel 41 (Fig. 1) jedes Flügels ist  in eine Büchse 42 eingeschraubt und durch  einen Stift 43 gesichert. Das äussere Ende  der Büchse 42 ist von einer Hülse     44    umge  ben, welche in einer in den Nabenkörper 46  eingeschraubten Büchse 45     drehbar    ist.

   Auf  das innere Ende der Büchse 42 ist ein  Schneckenrad 47 geschraubt (Fig. 1 und 2)  und ein Walzenlager 48 ist zwischen das in  nere Ende der Büchse 45 und das Schnecken  rad 47 eingesetzt, um den Zentrifugaldruck  der Flügelwurzel 41 durch die Büchse 42,  das     Schneckenrad    47, das Walzenlager 48  und die Büchse 45 auf den Nabenkörper 46  zu     übertragen.    Das Schneckenrad 47 ist mit  tels einer Platte 49 (Fig. 1 und 3), welche       mittels    Nuten, und Federn auf dem innern  Ende der Büchse 42 sitzt und     mit    dein  Schneckenrad 47 durch Dübelstifte 50 und  Schrauben 5:1 verbunden     ist,    auf der     Büchse          12    gesichert.

   Ein zweites Lager 52 ist als  Drehlager der Flügelwurzel 41 ausgebildet.  



  In das Schneckenrad 47 greift eine  Schnecke 53, welche im Nabenkörper 46  durch Axiallager 54, die den Axialdruck in  beiden     Richtungen    aufnehmen und so die  Lage der Schnecke 53 festsetzen, gelagert ist.  Der Schneckenantrieb des Flügels ist somit  selbsthemmend.

   Auf der Welle der     ,Schnecke     53 ist ein Kegelrad 55 befestigt und die zu  den verschiedenen Flügeln des Propellers     ge-          hörenden    Kegelräder 55     --reifen    in Kegel  räder 5,6,      -elche    auf in     Hülsen    59 drehbaren  Wellen 57 (Fig. 6) sitzen, auf deren gegen  überliegenden     Enden    drehbar     gelagerte     Schraubenräder 58 sitzen.

   Wie Fig. 7 und 8  zeigen, bilden     die,    Hülsen 59 Teile eines Ge  häuses 60 und sind so angeordnet, dass die  Schraubenräder 58 in eine gemeinsame, auf  der Welle 62 des flüssigkeitsgetriebenen Mo  tors 63 (Fig. 9) festsitzende Schnecke 61  einzugreifen     vermögen.    Der     flüssigkeitsge-          triebene    Motor 63 ist umsteuerbar.

   Es können  mit dem Motor somit über die Schnecke 61,  die Schraubenräder 58, die Wellen 57, die       Kegelräder    56, 55, die Schnecken 53 und    die     Schneckenräder    47 die Propellerflügel in  der einen oder andern Richtung kontinuier  lich gedreht werden,     wobei    die genannten  Flügel in ihren eingestellten Stellungen     blok-          kiert    sind, wenn der Motor 63 gestoppt ist;  der vorgesehene Mechanismus ist eingerichtet,  um die genannten Flügel bis um 360   zu  drehen.  



  Dem Motor 6.3 wird 01 unter Druck von  der Ölzufuhrquelle der Flugzeugkraftma  schine (oder von einer später beschriebenen  Steuerungseinrichtung) durch Röhren 64 und  65 (Fig. 4. 5 und 12) zugeführt, welche dank  eines Zweiweghahnes abwechselnd als Ein  lass- und Auslassröhren wirken. Die Röhren  64 und 65 sind mit dem Gehäuse 66 verbun  den, welches zur Befestigung am vordern  Ende des Kurbelgehäuses der Flugzeugkraft  maschine eingerichtet ist, und liegen nicht in  derselben Querebene, wie Fig. 12 zeigt.

   An  genommen 64     sei    für eine gegebene     Zeit    die  Öleinlassröhre, so strömt Öl daraus in eine  Nut 67 im Gehäuse 66, längs einem Zwil  lingskanal 68 nach einem Kanal 69 (Fig. 9)  und von da durch eine     Öffnung    70 zu Kanä  len 71 und 72 (Fig. 11) und durch eine Öff  nung 73 zum Motor 63. Der Auslass vom       Motor    63     geschieht    durch eine     Öffnung    74.

    durch Kanäle 75 und 76, eine mit der Öff  nung 7(1     korrespondierende    Öffnung 77, einen  mit dem Kanal 68 korrespondierenden Zwil  lingskanal 78 und eine zur Röhre 65 füh  rende Nut 79 im Gehäuse 66 und von     dort     zum Kurbelgehäuse oder zum Öltank zurück.

    Ein     Ölverlust    aus     -den    Nuten<B>67</B> und 79 wird  durch drei     Kolbenringe    80 begrenzt, und ein  Ölverschluss 81 ist vorgesehen, um ein       Diirc#hsiekern    von öl zur     Aussenseite    des Ge  häuses 66 zu verhindern, während     Abzugs-          kamile    8?     vorgesehen    sind, um einen     Ölüber-          sehuss    in das     Motorkurbelb    hause zurückzu  führen.  



       Obschon    der     beschriebene    Mechanismus  gebaut ist, um die     Propellerflügel    bis um  :360   zu drehen,     ;sind        Mittel        vorgesehen,    um       die    Steigung der genannten Flügel auf vor  bestimmte Maximal- und Minimalwerte fest  zulegen,     @d.    h.

   die Flügel     nicht    auf mehr als      auf eine     vorbestimmte        Steigung    oder nicht  auf weniger als eine vorbestimmte Steigung,  aber auf jede     gewünschte        Zwischensteigung          einstellen    zu .können. Zu     diesem    Zweck schlie  ssen die beiden     Ölwege    zwei Ventile '83  (Fig. 9) ein, deren Winkeleinstellungen zu  einander durch die Ventilgehäuse 84 und 85  in Fig. 11 angedeutet sind. Die auf diese  Gehäuse zulaufenden zwei Wellen der  Schnecken 53 haben     Gewindeansätze    86  (Fig. 9) und auf jedem Gewindeansatz sitzt  eine Mutter 87, deren Umfang gezahnt ist,  wie Fig. 10 zeigt.

   Ein eine Öffnung im be  nachbarten Teil der     Propellernabe    abschlie  ssender Deckel 88     weist    eine Rippe 89 auf,  welche in     die    Nute     zwischen    zwei benachbar  ten Zähnen der     Mutter    87 eingreift und -da  durch     letztere    am Verdrehen hindert. Bei der  Drehung der Schnecken 53 werden daher die  Muttern 87 auf den Gewindeansätzen 86 ver  anlasst, sich längs dieser zu verschieben.

   Es  ist unter Hinweis auf Fig. 10 zu bemerken,  dass die Verzahnung an der     Mutter    87 eine  solche ist, -dass, wenn .eine Nute     zwischen    zwei  Zähnen der Mutter 87 oben steht, der eine       Zahn    unten in der     vertikalen        Mittelebene    ist.  Jedes     Ventil    83 besitzt einen radial     auswärts     vorspringenden Schaft 90, .dessen freies Ende  den     untersten    Zahn der     Mutter    87 übergreift,  wenn das Ventil auf seinem Sitz ist.

   Fig. 9       zeigt    die Stellung ,der Teile, bei welcher das       Ventil    sich gerade     .geschlossen    hat, der     Motor     mangels     Ölzirkulation    :gestoppt wurde und  die     Drehung,    der     !Schnecken    53     aufgehört    hat,  d. h. dis Propellerflügel auf einen vorbe  stimmten Grenzsteigungswert, in diesem Fall  auf den minimalen     Wert,    eingestellt wurden.  Wenn nun Öl     unter        Druck    durch die Röhre  65 zugelassen wird, wird das in Fig. 9 ge  zeigte Ventil 83 von seinem Sitz abgehoben.

    das 01 zirkuliert durch den Motor     63.    und  die Schneeken 53 drehen sich. Die in Fig. 9       gezeigte        Mutter    87 ist dann .imstande, über  das Ende des Schaftes 90 des Ventils 83 zu       Passieren.,        da.    das     :

  genannte    Ventil durch den       Öldruck        von,seinem    Sitz abgehoben     ist,    wäh  rend das andere Ventil durch den     Kontakt     des Endes seines Schaftes 90 mit einem Zahn    auf .der     entsprechenden    Mutter 87 von seinem  Sitz abgehoben gehalten wird, bis der maxi  male Steigungswert erreicht und die letzt  genannte Mutter um soviel längs dem zuge  hörigen     Gewindeansatz    86 verschoben ist.

    dass das Ende des Ventilschaftes 90 von dem       Zahn    der genannten Mutter frei wird und  das Ventil, welches als Auslassventil wirkte,  eich schliesst, wobei der     Motor    mangels Öl  zirkulation wiederum gestoppt wird und die  Variation der Steigung aufhört.  



  Bei entfernten Deckeln     Q88    können die       Muttern    87 gedreht werden, so dass beim  Wiederaufsetzen der Deckel 88 die Deckel  rippen 89 zwischen andere Zähne eingreifen  und so der maximale und :der minimale     'Stei-          gungswert    für die Propellerflügel variiert  werden kann. Vorliegend bedingt eine Win  kelverstellung einer Mutter 87 um einen  Zahneine     Änderung,des        Steigungswertes    um  annähernd 30'. Dieser Betrag kann durch  Wahl anderer Schraubengewinde und ge  zahnter Muttern in beliebiger Weise geändert  werden.  



  Fig. 13 bis 17 veranschaulichen eine Ein  richtung zum Steuern des     Ölzuflusses    zum       flüssigkeitsbetätigten    Motor 63. Diese Ein  richtung enthält eine von ineinandergreifen  den Rädern 91, 92 gebildete Pumpe, von  denen das     Rad    91 auf einer- hohlen Welle 93  und das Rad 92 saufeiner hohlen, sich auf  wärts durch die     Einrichtung    erstreckenden  Welle 94 befestigt ist.

   Das 01 wird durch  einen Kanal 95 in     die        Einrichtung    eingelas  sen und fliesst durch die hohle Welle 93 in  Zwillingskanäle 96, 97 (Fix. 16), welche mit  Pumpen - Zwillings - Einlasskanälen 98, 99  (Fix. 1,6 und 17) kommunizieren.     Pumpen-          Zwillings-Auslasskanäle    100, 101 kommuni  zieren einerseits durch einen Kanal 102 mit  einer um die Welle 94 herumgebildeten Ring  nut 1,03 (Fix. 13 und 14) und anderseits  durch einen Kanal 104 über ein Auslassventil  1,05 (Fix. 14) mit     einem        Ölauslass    zur Pumpe.  



  Wie gezeigt, sind     der        Einlasskanal    98 und       .der        Auslasskanal        '1-00    durch Stöpsel 106     ge-          schlos        @n:    wenn jedoch     ;gewünscht    ist, können  diese Kanäle offen     .gelassen    und dafür der      Einlasskanal 99 uni der Auslasskanal l01       durch        :Stöpsel    geschlossen werden. Auf     diese     Weise kann die Pumpe Öl in den Kanal 102  unbeachtet ihres Drehsinnes abgeben.

   Der  Ringraum l03 kommuniziert durch Öffnun  gen 107 in der Welle 94 mit einem Ring  raum l08 zwischen einem Doppelkolbenventil  <B>109</B> und der genannten Welle 94. Das     ge-          nannte    Kolbenventil 109 ist, wie nachstehend  beschrieben, unter Zentrifugalwirkung axial  zur Welle 9-1     verschiebbar.    und in seiner  Mittelstellung schliesst es zwei Öffnungen  110, 111, durch welche das Öl zu den nach  dem flüssigkeitsbetätigten Motor 63 führen  den Röhren     61,    65 zugelassen wird.

   Im     übern     Teil des     Kolbenventils    109 sind Öffnungen  l1.2 vorhanden und die hohle Welle     94        kom-          Inuniziert    an ihren untern Enden durch eine  Öffnung 113 (Fig. 13) zu einem später er  wähnten Zweck mit dem Kurbelgehäuse.  



  Die Welle 94 endigt in einem schüssel  ähnlichen Organ 114, in welchem ein Paar  Fliehgewichte 115 an Ansätzen 116 drehbar  gelagert sind. Nasen 117 der Fliehgewichte       115    legen sich auf die     Unterseite    eines Kugel  lagers 118, welches auf eine     Verlängerung     119 des Kolbenventils 109 aufgesetzt ist.  



  Die Welle 94 wird vom Motor des Flug  zeuges aus über an ihrem untern Ende vor  gesehene     Nuten    und Federn     angetrieben.     Eine Feder 122 ist zwischen einem an der       Verlängerung    119 befestigten Ring     123    und  einem Teil 121 angeordnet, der auf einer  vom Ring 123 getragenen Stange verschieb  bar ist. Der Teil 121 weist eine     Zahnung    auf.  mit, der ein Zahnrad 120 kämmt. Das Zahn  rad 120 kann mittels einer nicht dargestell  ten Steuereinrichtung von der Flugzeug  kabine aus gedreht werden, wobei eine axiale.  Verstellung des Teils 121     stattfindet    und da  mit eine     Veränderung    des von der Feder 1.22  ausgeübten Druckes.  



  Beim Betrieb     tritt    01 (vom gewöhnlichen  Öldrucknetz des Motors) durch den Kanal 95  in die Einrichtung, strömt durch die hohle  Welle 93 hinunter     und    gelangt durch den  Kanal 97 zum Pumpeneinlasskanal 99. Die       Pumpe,    welche durch die hohle Welle 94 in         Umdrehung    versetzt wird, fördert Öl durch  den Auslasskanal 101 nach dem Kanal 102,  von wo es in den     Ringraum    103 und von da  durch die Öffnungen 107 in den das Kol  benventil 109 umgebenden Ringraum 108  gelangt. Wenn nun die Motorgeschwindigkeit  derart ist, dass das Kolbenventil die Öffnun  gen 110 und 11.1 schliesst, so öffnet der im  Kanal 102 erzeugte Öldruck das Auslass  ventil 105 und gestattet dem Öl den Rück  fluss zur Pumpe.

   Es     :sei    nun vorausgesetzt.  dass die     Motorgeschwindigkeit    derart sei, dass  das Kolbenventil 109 durch die Fliehge  wichte 115 gehoben wird, um die Öffnungen  I.10 und     111    frei zu legen. Alsdann     fliesst          Ö1        unter    Druck aus dem Ringraum 108  durch die     Öffnung    110 in die Röhre 64 und  zum flüssigkeitsbetätigten Motor 63 und  wird der genannte Motor in Umdrehung ver  setzt, um die Steigung der Flügel zu erhö  ben. Vom Motor fliesst das Öl durch die  Röhre 65 zurück, durch die Öffnung 111 in  die hohle Welle 94 und zieht durch die Öff  nung 113 zum Kurbelgehäuse ab.  



  Wenn anderseits die Motorgeschwindig  keit sinkt und das Kolbenventil 109 sich un  ter die Mittelstellung senkt, in welcher die  Öffnungen 110 und 111 geschlossen sind, so       werden    die     genannten    Öffnungen geöffnet  und es fliesst Öl unter     Druck    aus dem     Ring-          rauni    108     durch    die Öffnung 111 zu der nach  dem flüssigkeitsbetätigten Motor 63 führen  den Röhre 65.

   Der Motor wird dann in einem  die,     Steigung    .der Propellerflügel     vermindern-          den    Sinn     gedreht.    Das 01 fliesst durch die  Röhre     (34-    zurück und durch die Öffnungen  110 und     l12    ins Innere des Kolbenventils       1_(19,

      von wo es durch die hohle Welle 94     hin-          unter        und    durch die Öffnung 113 ins     Kur-          helgehäuse        zurückfliesst.    Das Kolbenventil  109     wirkt    also ade das Küken eines     Zwei-          Nach        Fig.    18     und    19     trägt    die Welle 62  des     flüssigkeitsl.etätigten    Motors 63 ein       Schraubenrad    124,

   welches in ein     entspre-          chendes        Schraubenrad    125 auf einer Welle       126        eingreift,    auf deren anderem     Ende    ein       Schraubtnnrad        12i    sitzt:, welches ein Sehrau-      benrad 128 auf einer Welle 129 treibt, auf  welcher ein     Zahnkolben    13,0 sitzt.

   Dieser  Zahnkolben     greift    in     ein    Stirnrad 131, in wel  ches auch Zahnkolben 132 auf Wellen 133  eingreifen, auf     denen,die    Schnecken 53 fest  sitzen, über welche     hier    also auf abgeänderte  Weise die Verstellbewegung vom Motor auf  die     Flügel        übertragen        wind.     



  Der     beschriebene        Propeller        ist    zur Ver  wendung an     verschiedenen        Kraftmaschinen          unterschiedlicher    Leistung geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Propeller mit variabler Steigung, insbe sondere für Flugzeuge, dessen Flügel mittels eines umsteuerbaren Flüssigkeitsmotors kon tinuierlich um ihre Axen gedreht werden, da durch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind zur Begrenzung der Verstellung der Flügel :zwecke Festlegung einer maximalen und minimalen Steigung.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Propeller nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Be grenzung der Verstellung einstellbar sind. 2.
    Propeller nach Patentanspruch, bei wel chem die Flügel mittels selbsthemmender Schneckengetriebe vom Flüssigkeitsmotor aus verstellt werden, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei der je einem Flügel zugeordneten Schnecken Gewindeverlän gerungen und eine Wandermutter auf der selben aufweisen, wobei die letzteren Ven tile in den Leitungen des Flüssigkeits motors steuern. 3.
    Propeller nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandermuttern Nuten aufweisen, die mit Führungen zu sammenarbeiten, welche !die Drehung der Muttern verhindern, wobei die Verteilung der Nuten so gewählt ist, dass, wenn die Führung in eine Nute eingreift, auf der diametral gegenüberliegenden Seite sich zwischen zwei benachbarten Nuten ein Zahn befindet, der in Wirkstellung auf dem Ventilschaft aufliegt und das Ventil von ,
    seinem Sitz wegdrückt. 4. Propeller nach Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung lösbar ist zum Zwecke der Verstellung der Mutter auf ,der Gewindespindel und damit zur Veränderung der maximalen und mi nimalen Steigung,der Flügel. 5.
    Propeller nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung einen Teil eines lösbaren Deckels bildet.
CH201499D 1937-05-24 1937-11-25 Propeller mit variabler Steigung. CH201499A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB201499X 1937-05-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH201499A true CH201499A (de) 1938-11-30

Family

ID=10141191

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201499D CH201499A (de) 1937-05-24 1937-11-25 Propeller mit variabler Steigung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201499A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3822611C1 (de)
DE1556509B2 (de) Verstelleinrichtung für Schiffspropeller, Propellerpumpen und Propellerturbinen
DE2413212A1 (de) Schnellschluss-trennventil
DE1966891C2 (de) Hochdruckdrosselvorrichtung
DE102014219565A1 (de) Äußerer Aktuator für eine Läuferabdeckscheibe einer verstellbaren Wasserpumpe
CH201499A (de) Propeller mit variabler Steigung.
CH117614A (de) Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Leistungsregelung von Flüssigkeitsgetrieben.
DE1297991B (de) Hydraulische Servoeinrichtung
DE1728407A1 (de) Rotierende Motorpumpe
DE60300627T2 (de) Öffnungs- und Schliessvorrichtung der Öffnung einer Flüssigkeitszufuhrklappe
DE2247725A1 (de) Hydrodynamische einheit
DE3432731A1 (de) Thermostatisch gesteuerte unterputzarmatur
DE346563C (de) Selbsttaetige Einstellvorrichtung fuer die drehbaren Laufradschaufeln an Wasserturbinen in Abhaengigkeit vom Betriebszustand der Turbine
DE744509C (de) Hydraulisches Bremsdynamometer zur Messung der Arbeitsleistung umlaufender Wellen
DE502112C (de) Druckregler fuer ortsveraenderliche Dampfkraftanlagen
DE690232C (de) Fluessigkeitsgetriebe fuer Kraftraeder
DE444884C (de) Bremsvorrichtung fuer Rohrbruchventile oder -klappen
DE428965C (de) Fluessigkeitswechselgetriebe
DE905924C (de) Regelvorrichtungen fuer Antriebsmotoren
DE699738C (de) Fluegelkolbenwechselgetriebe
DE712406C (de) Vorrichtung zum Einstellen der Leistung von hydraulischen Kreiselmaschinen, wie Wasseturbinen und Pumpen
DE396601C (de) Sich drehender kegelfoermiger Hohlschieber
DE935606C (de) Kolbenmaschine
DE685179C (de) Drehschwingungsdaempfer
DE1425371C (de) Hydrostatische Kupplung mit regelbarem Schlupf