CH201102A - Vorrichtung zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramik- und Metallteilen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramik- und Metallteilen.

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CH201102A
CH201102A CH201102DA CH201102A CH 201102 A CH201102 A CH 201102A CH 201102D A CH201102D A CH 201102DA CH 201102 A CH201102 A CH 201102A
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    • H01J5/32Seals for leading-in conductors
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Description


  Vorrichtung zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen  zwischen ]Keramik- und Metallteilen.    Es     ist        vorgeschlagen    worden,     Keramik-          und        Metallteile        miteinander        durch        Verlöten,     zu     verbinden.    Die     bekannten        Verfahren    setzen       eine        entsp.rreohende        Vorbehraüdlung    der     kera-          mischen    Masse,

       beispielsweise    eine     Metalli-          sierung    der     Oberfläche    oder das     Aufsintern     von     schwerschmelzenden        Metallteilen    voraus.  



  Die     Varrichtung    gemäss     der    Erfindung  ermöglicht in     besoüdlerseinfacher    Weise die  Herstellung von     vakuumdichten        Verbindun-          gen    zwischen     Keramik-    und     Metallteilen,        in-          dem    die zu     verbindenden        Teile    von     einem     vorzugsweise aus     Graphit        bestehenden    Tiegel  umgeben     sind,

      der     einen    zur     Aufnahme    des       Lötmittels        dienenden    .Spalt     zwischen        seiner     Innenwand und     (dem    einen zu     verlötenden     Teil     oder    beiden zu verlötenden Teilen     frei-          lässt.    Das     Lötmittel        verbindet    sich     vakuum-          dieht    einerseits mit     ,dem.        Metall;

          anderseits          mit        cdem        Keramikteil.       Die     Abbildungen    zeigen an Ausführungs  beispielen     die        Anwendung    der     Vorrichtung     gemäss     (der    Erfindung.

   In der     Fig.    1     wird     der     Stromleiter        1,-    beispielsweise     zder    Anoden  leiter     eines        Quecksilberdampfstrom@richters,     durch den     Keramikisolator    2 getragen,

   der an  beiden Enden unter     Zwischenfügung    von eng       anliegenden        Eisenmohmen    '3     und    4 bei 5     bezw.     6     mit    dem     Anodenstromleiter    1     bezw.    der       Gefässwand    7     oder'        einem        mit        ihr    verbun  denen     Metallteil        verschweisst    ist.

   Es ist       zweckmässig,    die Spalte 8 und 9 eng zu wäh  len, falls beim Betrieb des     Apparates    die       Gefahr        besteht,        dass        beispielsweise    durch       Quecksilberdampf        das        Lötmittel    10 und 11       amalgamiert    wird.

       Dass        Abfliessen        des        Lot-          rin.ges    11     duroh    -den     untern    Spalt 9     kann        ver-          hindert        wenden,        wenn    der Spalt eng genug       gewählt        wird        und        wenn        Idas    Lot     nicht        sehr          dünnflüssig    ist.

   Die     Graphittiegel    12     und    13      werden im     allgemeinen        zweiteilig        hergestellt,     so dass sie     nach    dem Verlöten     entfernt    wer  den     können.        Dadurch        wird    nicht nur     ihxe          Wiederverwendung    ermöglicht,     sondern    auch  die Überschlagspannung erhöht.

   Der Isolator  2 kann daher     kürzer        sein    als bei Anordnun  gen mit     nicht        abnehmbaren        Taschen.        oder     Tiegeln für     das        Lötmittel.    Die Tiegel kön  nen aber auch mit     dem        Metallteil    oder dem       Keramikteil    nichtabnehmbar verbunden sein  und aus dem gleichen Material bestehen wie  der Teil, mit dem sie     verbunden    sind.  



       Falls        ein        sehr        dünnflüssiges        Lötmittel     verwendet     wird,        besteht    bei dem untern       Tiegel        die    Gefahr,     dass        Iao@t        durch        ,

  den.    Spalt  9     abfliesst.    Da nämlich die     Ausdehnungs-          koeffizienten    des     Keramikisolators        und        es          Rohres    4 im     allgemeinen        stark        voneinander     abweichen,

       ist    während     des        E.rhitzens    der  Spalt 9     grösser    als im     kadten        Zustand.        Diese          Schwierigkeit    wird bei der     in        Fig.    2 dar  gestellten Anordnung dadurch     vermieden,          dass    der     Keramikisolator    2 in     eins    Rinne     ge-          stellt        ist,

      die     aus    den Rohren 14 und 15 ge  bildet wird, welche beide     aus    dem     gleichen     Material     bestehen,    wobei     s    Rühr 14 die  Rolle     des        Tiegels    im Sinne der     Erfindung     spielt.

       Dem        äussere        ringförmige        Zwischenraum     17     wird    mit dem     Lot        gefüllt.        Zum        ,Schutz          gegen        den        Angrif    f ,

  der     im        Gefäss        enthaltenen     Gase     oder    Dämpfe     wird    der     .Spalt    16 mög  lichst     eng        gemacht.    Nach dem Verlöten kann       das        äussere    Rohr 14     ganz    oder     teilweise,        bei-          spielsweise        durch        Abdrehen,        entfernt    werden,

    so     @dass        die        Überschlagspannung        vergrössert          wind.     



       Fig.    ,3     zeigt    als     weiteres        Ausführungs-          beispiel        eine        Vorrichtung    zur     Herstellung     einer     vakuumdichten        Verbindung        zwischen     zwei     keramischen    Rohren 2, und 1$ und       einem.        Metallrohr,

          wobei    die keramischen       Rohre    von     beiden        Seiten    auf den     Flansch    10       .des        Metallrohrs    gepresst     werden.        Die    engen       Spalte    20 verhindern     das        Abfliessen        des          Kotes    21.

       Der        vorzugsweise        aus        Graphit        be-          stehende    Tiegel     22        wind        mach    dem     Verlöten     entfernt.

   Die in der     F'ig.    3     dargestellte    An  ordnung     eignet    sieh     besonders    zur Herstel-         lung        konzentrischer        Durchführungen.    Es     kann          beispielsweise        mit    Hilfe     der        in        Fig:

      1 und 2       dargestellten        Anordnungen        der        Anodenstrom-          leiter    eingeführt     wenden,        während    an     dem          Metallrohr    nach     Fig:    3     das        Gitter        befestigt          wird.     



       Als        Material    für     den    Tiegel     können        ausser          Graphit        auch        noch        andere        Werkstoffe    in     Be-          tracht        kommen;

          ga,        denen        das        Ijitmittel    nicht  haftet, oder     dis        trotz        des        Haftens    leicht     ent-          fernt    werden     können.     



  Zur Erzielung     einer        blasenfreien        Verlö-          tung        efiehlt        es    sich, die     Erhitzung        unter          vermindertem    Druck vorzunehmen     und    wäh  rend des     Abkühlungsvorganges    den     Druck     zu     erhöhen,    so     d,ass        etwa        vorhandene        Blaoen     ,

    auf ein     sehr        kleines        Volumen        zusammnen-          gepresst        werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von vakuum- dichten Verbindungen zwischen Keramik und Metallteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Teile von einem Tiegel unimben sind,
    der einen zur Auf nahme des Latmittele dienenden Spalt zwi schen seiner Innenwand und dem. einen zu verlötenden Teil oder beiden: zu verlötenden Teilen freilässt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ,der Tiegel zweiteilig ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Tiegel aus Gaphit besteht. 3. Vorrichtung nach zur Herstellung von Stromeinführungen in Gefässe, dadurch gekennzeichnet; dass zwi- sollen dem Metallteil und dem Keramikteil :
    ein so enger Spalt (8, 9; 16, 20) vor- gesehen ist; dass durch denselben hindurch ein Angriff des Lötmittels durch Gase oder Dämpfe aus denn Innern des Gefässes verhindert
    wind. 4. Vorrichtung nach Patentanispruch, da- durch gekennwichnet, dass<I>dem</I> Tiegel mit dem Metallteil verbunden ist (h'ig. 2) und aus dem .gleichen Maierial besteht wie letzterer. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, üa- durch gekennzeichnet, dass,der Tiegel mit dem Keramikteil nichtabnehmbar verbun den ist und aus dem gleichen Material besteht wie letzterer.
CH201102D 1936-11-30 1937-11-27 Vorrichtung zur Herstellung von vakuumdichten Verbindungen zwischen Keramik- und Metallteilen. CH201102A (de)

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