CH198510A - Verfahren zur Herstellung koaxialer Kabel. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung koaxialer Kabel.

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CH198510A
CH198510A CH198510DA CH198510A CH 198510 A CH198510 A CH 198510A CH 198510D A CH198510D A CH 198510DA CH 198510 A CH198510 A CH 198510A
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styrene
polymerized
conductor
polystyrene
central conductor
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Bell Telephone Manufac Anonyme
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Bell Telephone Mfg
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/18Applying discontinuous insulation, e.g. discs, beads
    • H01B13/20Applying discontinuous insulation, e.g. discs, beads for concentric or coaxial cables
    • H01B13/206Applying discontinuous insulation, e.g. discs, beads for concentric or coaxial cables by forming a helical web

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     koaxialer    Kabel.    Bei     einer    Art von zur     Übertragung    breiter  Frequenzbänder geeigneter Kabel ist ein  Mittelleiter     mittelst        eines        Dielektrikums    von       einem    zu diesem Mittelleiter (Innenleiter)  konzentrisch liegenden Rohr getrennt.

   Bei  solchen     Kabeln    ist die Dämpfung in weit  gehendem Masse von den Verlusten im     Di-          elektrikum        abhängiü    und es ist daher     wesent-          lieh,        dass    ein     Dielektrikum    mit möglichst  geringen Verlusten verwendet wird.

       Es    sind  daher     bereits    Kabel     vorgeschlagen    worden,  bei     -denen        Luft    der     vorherrschende        Isolator          ist,        wobei        jedoch        irgendein:     Ab  standhalter vorgesehen sein muss, um den  Innenleiter     konzentrisch        mit    dem Aussen  leiter zu     führen.     



  Kabel dieser Art     ;sind    besonders zur       Übertragung        breiter        Frequenzbänder    :ge  eignet; ihr wichtigstes Merkmal besteht  darin,     @dass,    der Luftraum     zwischen    den kon  zentrischen Leitern     möglichst        ;gross.    .gehalten  und gleichzeitig     der    Mittelleiter in aus  reichender     Weise        :gestützt    und vom Aussen-         leiter    stetig im     gleichen,        Abstand,    gehalten  wird.

   Das den     Aussenleiter    und den     Innen-          leiter        @äästanzierende        :dielektrische        Material     muss     :

  genügend    biegsam sein, um     das    Auf  rollen und Abrollen des,     Kabels-        wääxend    der       Fabrikation    und     Verlegung    zu     ermöglichen.     Die     Jielektrisehen    Verluste     des,        Distanzie-          rungsmittels    müssen für die.     Frequenzen,    für  welche     das;    Kabel bestimmt ist,     möglichst          gering        sein.     



  Es. sind ;bereits     eine    Anzahl verschiedener       Verfahren    zur     Herstellung    solcher Kabel       vorgeschlagen        worden:.        Beispielsweise        ist     worden, uni den     Mittelleiter    eine       Schnur    aus;

       Textilfaserstoff,    wie weiche  Baumwolle,     aoetylierte    Baumwolle oder     Zel-          luläseazetatseide    nach     ,einer        ,Schraubenlinie          verlaufend    aufzuwickeln oder auf     denn,        Mit-          telleiter        in        regelmässigen    Abständen     Distanz-          scheiben        aus:

          bekannten        Isoliermaterialen,     wie z.     B..        Gummi,        Hartgummi,        Bakelit    oder  aus     keramischen    Stoffen,     anzubringen.        Unter-          sucht    man jedoch     die        Verluste        einer        Anzahl              bekannter        Dielektrika,    dann sieht man,

   dass       eines    der     geeignetsten        Materialen    für diesen  Zweck     polymerisiertes        Styren    ist,     das    seit  langem als zufriedenstellender elektrischer       Isolator    bekannt ist und bereits als     abstand-          haltendes        Dielektrikum    in     koaxialen        Kabeln          vorgeschlagen    worden     ist.        Dieses        Material     hat aber bisher     

  gewisse    Schwierigkeiten ge  boten, indem     es    sieh nicht ohne     weiteres    in       zufriedenstellender    Weise auf dem     Leiter          anbringen    liess.  



  Die     vorliegende    Erfindung liefert nun  .ein Verfahren, durch welches, wie Versuche  ergeben haben, diese Schwierigkeiten be  seitigt werden und das Aufbringen von     pol    y     -          merisiertem        .Styren    auf dem     Mittelleiter    in  zufriedenstellender Weise     gestattet,        wobei    die       gewünschte    Isolation     zwischen    den beiden       Leitern    erreicht wird und die Biegsamkeit       ,des        fertigen    Kabels keine Einbusse erleidet.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur  Herstellung koaxialer Kabel, bei welchen im  Raum zwischen dem     Mittelleiter    und dem       Aussenleiter    Luft und ein um den     Mittel-          leiter    gewundener, nach einer     Sohraubenlinie     verlaufender     Distanzierungskörper    aus     Poly-          styren    vorhanden ist,     ist        ,dadurch    gekenn  zeichnet,

   dass der     Mittelleiter    mit     einem     biegsamen     längsgestreckten        Körper    aus bei  einer     zwischen    100 und<B>150'</B>     Celsius        liegenr     den Temperatur     praktisch        vollständig        poly-          meri6ierbarem        Styren,

      das ein     auspressbares     und     wähend        seiner        bei    einer     zwischen    1'50  bis<B>250'</B>     Celsius    liegenden     Temperatur    er  folgenden     Auspressung        in    Form     eines        längs-          gestreekten        Körpers        seine    gummiähnlichen       Eigenschaften        bewahrendes    Polymer ergibt,       versehen        wird,

  ,    derart,     dass        dieser        Körper     nach einer Schraubenlinie auf dem Mittel  leiter verläuft, und     cf ss,        über    diesem     Körper     ein     rohrförmiger        Ausslenleiter        angebracht     wird.  



       Ausführungsformen    der     Erfindung    sind  im folgenden anhand der Figuren der beilie  genden Zeichnung näher     beschrieben.     



       Fig.    1     zeigt    zum Teil einen     Längsschnitt     durch .ein     koaxiales        Kabel        mit        einem.    stab-         förmigen        dielektrischen        Abstandhalter,    wäh  rend     F'ig.    2 den Querschnitt des in     Fig.    1       dargestellten    Kabels     zeigt;

          Fig.    3     zeigt    zum  Teil einen     Längsschnitt    durch ein     koaxiales     Kabel mit einem röhrenförmigen     dielek-          trischen        Abstandhalter,    wobei     Fig.    4 den  Querschnitt des in     Fig.    3 dargestellten Ka  bels     zeigt;

          Fig.    5     veranschaulicht    zum Teil  einen     Längsschnitt    durch     ein    Kabel mit       bandförmigem        dielektrisehen        Abstandhalter     und     Fig.    6     zeigt        dessen    Querschnitt;

       Fig.    7       ist    die     schematische    Darstellung eines Appa  rates zum     Auispressen        polymerisierten        @Styrens     auf einen sich     drehenden        Leiter;        Fig.    8     ist     die     schematische        Darstellung    einer     Vorrieh@          tung    zum     Auspressen    des     polymerisierten          Styrens    durch eine Drehdüse auf einen  Leiter;

       Fig.    9 ist die     schematische        Dar-          stellung    einer     andern    Form einer     Drehdüsen-          vorrichtung;

          Fig.    1-0     zeigt    zum Teil einen       Längsschnitt    durch     eine        andere    Ausführungs  form     eines    koaxialen     Kabels,    bei welcher der       dielektrische        Abstandhalter    die     Farm    eines  aus Fäden     bestehenden        Bündels    hat;

       Fig.    1,1       zeigt    ,den     Querschnitt        dieses        Kabels;        Fig.    12       ist    zum Teil ein     Längsschnitt        durch    eine       weitere        Form        eines    koaxialen Kabels, wobei  der     dielektrische        Abstandhalter    die Form  einer     Seh.raubenfeder    hat;

       Fig.    13 ist ein       Querschnitt        des    in     Fig.    12     gezeigten    Kabels.  



  Bei einer Form der Ausübung     des        erfin-          dung        sgemässen        Verfahrens        wird        polymeri-          siertes        Styren,        das    durch     Polymerisation     flüssigen     Styrens    bei     einer        Temperatur    von  <B>100'</B> C und 1150   C     .erzeugt    wurde,

   direkt       durch    die     Düse    einer     Presse    auf     den,        Kupfer-          mittelleiter,        eines        koaxialen    Kabels     aufge-          presst    und im allgemeinen in Form eines nach  einer     langgestreckten    Schraubenlinie verlau  fenden     Körpers        angebracht,

          wobei        diesem     Körper     irgendein        gewünschter    Querschnitt       gegeben    werden kann.     Diese        Ausführungs-          arten        sind    in den     Fig.        h    bis 6     dargestellt,    in       welchen    A den als     Mittelleiter    bezeichneten  mittleren     Kupferleiter;

      B den     ausgepressten          Körper    aus     Styren,    C den als     Aussenleiter     bezeichneten äussern, aus Bändern zusammen  gesetzten,     ''Kupferleiter,    der durch     ein    Metall-      band     zusammengehalten    wird,     und    D und E  einen     Bleimantel        darstellen.     



  Das     Auspressiendieser        Art    von     Poly-          styren        .geschieht    bei den nachstehend     be-          sehriebenen        Ausführungsformen    des Ver  fahrens bei     einer        Temperatur    von 150 bis  250' C;

   die höheren     Auspresstemperaturen     sind für     Polystyren    erforderlich,     Idas        bei.der     untern     Grenze    der     Polymeris.ationstempera-          turen   <B>(1,001'</B> C)     polymerisiert    wurde und die       niedrigeren        Auspresstemperaturen    für     Pbly-          styren,    das bei     Temperaturen        polymerisiert          wurde;

          die    der obern     Grenze        (1i50      C)  des     Polymerisationstemperaturbereiches    nahe  kommen.     Zufriedenstellende        Ergebnisse    wer  den durch     eine        längliche        Pressdüse    der in       Fig.    9     dargestellten    Arterreicht oder     mittelst          einer        Kolbenpresse,    wie .durch     Fig.    8     ver-          anschaulicht,

      wobei die     erstgenannte        Form     sich     für        das.    Aufbringen     eines        Polystyren-          wendelkörpers    auf einen     fortlaufenden    Leiter  als     praktischer        erwiesen    hat.  



       Im.    folgenden werden     Verfahren    beschrie  ben, nach welchen ein Mittelleiter mit einem       Abstandhalter    aus     aus@gepresstem        Polyslyren     nach     6ner        ,Schraubenlinie        verlaufend    ver  sehen     werden        kann.     



  Der     Kupferleiter    kann, wie dies     anhand     der     F'ig.    7     beschrieben    wird, um seine Achse       ;gedreht    werden, indem .man die     Zuführungs-          trommel    des     Drahtes    E in     einem    rotierenden  Kasten 9,     unterbringt,    den     Dmaht    A     ver-          mittels        geeigneter    Führungsösen (I und     I1)     an     der        festen,

          Auspressstelle    J     vorbeiführt     und darauf den     Kupferleiter    mit der nach       einer        Schraubenlinie    verlaufenden     Umwick-          lung    B     aus        polymerisiertem        8tyren    auf     einer     Trommel     L    aufwickelt,

       die        ebenfalls        in.          einem        rotierenden    Kasten M     angeordnet        ist,     der     mit        gleicher        Geschwindigkeit        gedreht     wird, wie der die     Zuführungstrommel    ent  haltende Kasten.  



  Die     Drallänge        ides        nacheiner        @Schrauben-          linie    verlaufend aufgebrachten     Styrenkör-,          perl        wird        durch    die     Umdrehungsgeschwin-          dvgkei:

  t,    mit     welcher,der    Draht an der     Auf-          brngstelle    J     ,des        Styrens        gedreht        wird,    so  wie     durch        die        Geschwindigkeit,        mit        der        der       Draht ,durchgezogen     wird,    bestimmt.

   Die     Ge-          schwindigkeit        des        Drahtdurchzuges    kann     auf     verschiedene,     bei.    der Kabelerzeugung be  kannte     Arten        ;geregelt    werden, z.

   B. dadurch,       dassf    man ,den Draht über     ein.Spill        führt,    der  indem     einen    oder     andern    rotierenden     Knasten     angebracht ist     und    der durch     irgendeine    ge  eignete     Vorrichtung    sieh mit     einer        vorher-          bestimmten        Geschwindigkeit    dreht.  



  Die mögliche     Arbeitsgeschwindigkeit     ,einer derartigen     Maschine        richtet        sich        nach     der     Abkühlungsgeschwindigkeit    des     aus-          @gepressten        P'olystyrens.    Die gute     Wärmeleit-          fähigkeit        des    Kupfers     erleichtert    auf     natiir-          liohe        Weise        @diese        Abkühlung;

      zur     Besehleu-          nigung        kann    jedoch ein     Berieselungssystem     oder in     Kaltwasserbad    vorgesehen     sein,    wo  durch die     Arbeitsgeschwindigkeit        ider    Ma  schine bedeutend erhöht werden     kann.     



  Die     Ausmasse        eines    auf diese Arter  zeugten     koaxialen        Kabels        sind        im    Hinblick  auf die     ;gewünschte        Biegsamkeit    des lang  gezogenen     Polystyrenkörpers    begrenzt.

   Sie  hängen ah von:  a)     Odem        Durchmesser    des     mittleren        Kup-          ferleiters,          b)        Ader        Art    und Grösse     ,das        Querschnittes     des     ausgepressten        Polystyrenkörpers,     c) der     Polymerisationstemperatur    des       flussägen,Styrensi,     d) der     Dralläage        das    nach     einer,Sehrau-          benlinve,

      verlaufenden     Polystyrenkörpersi,     e)     denn.        Durlm-esser    der bei der Erzeu  gung und für den     Transport        des    Kabels<B>be-</B>  nützten<U>Trommeln.</U>  



  Eine     typische        Ausführungsform    des     er-          findungsgemässien    Verfahrens     ist    nachstehend       beschrieben.     



       Reines,        flüssiges        iStyren    wird.     in.        .einem     geeigneten verschlossenen Gefäss     4,8        Stunden     lang bei 115   C polymerisiert.

   Das harte,       ,glasartige        Erzeugnis        wird        dann    heraus  genommen und     .auf    einen sich, drehenden       Kupf        exleiter    von<B>3,75</B> mm Durchmesser bei  einer     Temperatur    von 200       C    mit     Hilfe          einer        fortlaufend        arbeitenden.        Auspressvorrieh-          tung        aufgepresst.    Die     Goss,chwindigkeit,

          mit         der der Leiter vorwärtsbewegt wird, ist     ä    m  in der     Minute    und :der     Leiter    macht 120 0 Um  drehungen, in :der Minute, was eine     Dral-          länge    der     Polystyrenspirale    von 25 mm er  gibt.

   Die     Austrittsöffnung    der     Auspressdüse     hat die Form einer     Kreisfläche    und einen  Durchmesser von 2,25 mm und erzeugt einen       langgestreckten        Polystyrenkörper    mit einem       kreisflächenförmigen    Querschnitt und einem  Durchmesser von 2,5 mm.     Der        Polystyren-          körper    wird     sofort    nach ,dem     Aufbringen    auf  den     Leiter    mittelst eines Kaltwasserstrahles  abgekühlt und das Ganze wird hierauf auf  eine Trommel gewickelt, die einen Durch  messer von 1 m hat.  



  Nach     :einer    andern     Ausführungsform    des  erfindungsgemässen Verfahrens kann der       Kupferleiter        mit        bestimmter    Geschwindig  keit auf irgendeine     .bekannte    Art durch eine       erwärmte        Auspressvorrichtung    geführt wer  den,     wobei    :

  die     Austrittsstelle    jedoch um die  Achse des Kupferleiters gedreht wird.     Bei     ,der einfachsten Form     dieses    Erzeugungs  vorganges wird die     Auspressvorrichtung    an       einer        Führung        befestigt,    die sich um den       hindurchgeführten    Draht .dreht;

   ein :derar  tiger Vorgang ist jedoch zur, wirtschaftlichen  Erzeugung von koaxialen Kabeln     ungeeignet.     Die ohne     weiteres    ersichtlichen Schwierig  keiten können durch     Anwendung    der in       Fig.    8     gezeigten        Au.sp.ressvorrichtung        ve:rmie-          ,den    werden.     Der    durchgezogene Draht A  wird durch die     Metallröhre.    N geführt,     die          eine        kombinierte    Drahtführung und Düse  ,darstellt.

   Diese führt :durch den Innenraum  der     Auspressvorrichtung    0 und der konische  Düsenkanal     Q    führt von letzterem schräg  durch .die Metallröhre N zu ihrer äussern  Öffnung     Qa,    die neben der Mittelöffnung<I>F</I>  liegt, aus der der Kupferdraht A heraus  kommt.

   Die Metallröhre N wird     gleichzeitig     mit dem     Durchpressen    des     polymerisierten          Styrens    aus dem Innenraum der Presse  durch den     Düsenkanal    Q auf dem sich     fort-          bewegenden    Draht P gedreht,

   wobei auf     dem.     Kupferdraht ein nach einer     Schraubenlinie     verlaufender Körper B     aus        polymerisiertem          Styren        entsteht.       Die     Auspressvorrichtung    kann auch die  in     Fig.    9     gezeigte    Form     haben.        Bei        diesem          Erzeugungsverfaären    wird der     Kupferdraht     A durch eine     Bohrung   <B>S</B>     in    der     Mitte    einer  

  mit einer     Förderschraube        versehenen        Press-          vorriehtung        geführt.        Das    Ende der     r'örder-          sehraube    T     ist    mit einer kleinen Düsenöff  nung U     versehen,    :

  deren     Durchmesser    un  gefähr     ebenso        grosse        ist    wieder zu     erzeugende     Strang aus     polymerisiertem        @Styren.    Durch  die Drehung der     Presssehraube    T wird     das          erwärmte    plastische     Styren    durch die Off  nuug     ausgepresst        und    entsprechend der       Drehung    der Schraube T einen nach     einer     Schraubenlinie verlaufenden Körper B aus       Polystyren    

      um    den sich     fortbewegenden     Kupferdraht     bilden.     



       Bezüglich    der     Durchgangsgeschwindig-          keit    des     Drahtes,    der     Drehgeschwindigkeit     der     Düse    und somit auch der     Drallänge        des          Polystyrenkörpers,    :der Ausmasse des     Drahtes     und der     Düse    und der Kühlung gilt das  Gleiche wie     :

  bei        einer    Anlage mit     feststehen-          der        Düse    und sieh um die eigene Achse       drehendem    Draht.  



  Es ist gefunden worden, dass     flüssiges,     bei<B>1510'</B> C     polymerisiertes        Styren    die besten       Resultate    ergibt.     Es,    kann     jedoch    auch bei  andern Temperaturen zwischen 100 und  <B>15,0'</B> C     gebildetes        Polystyren    verwendet  werden;

       aber    bei Temperaturen, die höher  sind als<B>IM'</B> C     wird    der     Polystyrenkörper     spröder, da die durch die     Polymerisation    ent  standenen     colloiden    Anhäufungen     kleiner          sind,    und es     entstehen        daher        weniger    bieg  same Kabel.  



       Bei    Temperaturen     unter   <B>100'</B> C polyme  risiertes     Polystyren    lässt sich in reinem     Zu-          stand    nichtgut     auspressen    und seine Eigen  schaften gleichen denen von     unmastiziertem          Naturgummi,    wenn er erhitzt wird.  



  Bei einer andern     Ausführungsform        des          erfindungsgemässen        Verfahrens    wird das  reine     polymerisierte        Styren,    -das bei einer  zwischen 100 und<B>150'</B> C     gewählten    Tempe  ratur     polymerisiert    wird, in :dem oben be  schriebenen     Erzeugungsverfahren        :durch    eine  Mischung aus:

   bei     niedrigerer        Temperatur              polymerisiertem        Styren        und    bei höherer  Temperatur     polymerisiertem        Styren    ersetzt,  wodurch     geeignete        mechanische    und     Aus-          presseigenschaften    erreicht     werden.        können.          Einer        derartigen        Mischung    liegt die     Er-          kenntniszugrunde,

          ,dass    die kleineren kolloiden       nhäufungen    des     Polymerisationsproduktes          höherer    Temperatur die     grösseren    kolloiden       Anhäufungen    des     Polymerisationsproduktes          niedrigerer        Temperatur    leicht formbar ma  chen, ,so     @dass        ein        besser        auspressbares        Er-          zeugnis    entsteht.  



       Gemischte        Polymerisationsproduktedie-          ser    Art     werden    durch     Zusammenwalken    der  zwei oder     mehr    die     Bestandteile        bildenden          Polymenisationsprodukte    in     Walkmaasohinen,          wie        sie    zur     Gummimischung    oder     andere     ähnliche     bekannte    Mischverfahren     verwendet     werden,

       erzeugt.        Ein:        anderes        einfaches    Ver  fahren     mit    gleich     ,guten.        Ergebnissen        besteht          darin,,dass,        man,das        flüssige        Styren        zunächst     bei einer Temperatur, bei welcher die     Polyme-          risatio#as#geschwindigkeit    klein und     @da;

  her     besser zu     überwachen    ist, teilweise polyme  risiert     und    dann die     Polymerisation    bei einer  höheren     Temperatur    zu Ende führt. Man  kann aber auch umgekehrt verfahren, indem  man die teilweise     Polymerisation    bei einer  Temperatur, bei welcher der     Polymerisations-          vorgang    rasch vor sieh geht, durchführt     und     den     Polymerisationsvorgang    dann bei einer  niedrigeren Temperatur zu Ende führt.

       In     allen Fällen wird die     Polymerisation    in       einem    verschlossenen Gefäss durchgeführt,  das aus Stahl oder einem andern geeigneten  Material besteht.  



  Im folgenden sind     einige    Beispiele er  wähnt, nach denen das Material zur Her  stellung der     Distanzierungskörper    hergestellt  werden kann.  



  <I>Beispiel 1:</I>  60     Gewichtsteile    reines, bei 75   C sieben  Tage lang polymerisiertes     Styren    werden auf  geheizten glatten Walkrollen mit 40     Ge-          wichtsteilen    reinem, bei 150   C 24 Stunden  lang polymerisiertem     Polystyren    gemischt.  Die     Temperatur    der Rollen wird auf 120 bis  <B>150'</B> C gehalten. Die     Mischung    ist beendet,    sobald     ein        gleichförmiges    Produkt entsteht;  das Erzeugnis ist dann zum     Auspressen          fertig.     



  <I>Beispiel 2</I>  Reines flüssiges     Styren    wird 30     Stunden     lang     bei-90      C polymerisiert, dann wird die  Temperatur     während    weiteren 20     Stunden     auf 140' C gebracht. Das polymerisierte       Styren    wird abgekühlt und aus dem     Poly-          merisationsgefäss    geleert und ist nun zum  Auspressen fertig..  



  Wie bereits     erwähnt,    sind die Ausmasse       eines        koaxialen    Kabels     mit    einem aus reinem       Styren        bestehenden    direkt auf den Innen  leiter     aufgetragenen    und nach     einer    Schrau  benlinie verlaufenden     Distanzierungskörper     begrenzt.

   Bei     Verwendung        gewöhnlicher    .Ka  beltrommeln sollte die     Querschnittfläche    des       Körpers    nicht oder     nicht        viel    grösser     sein    als  diejenige des mittleren Kupferleiters,     wenn     die     Drallänge    des     aufgewundenen        Körpers          fünf-    bis zehnmal so gross ist     wie    der Durch  messer des Mittelleiters.

   Für     gewisse    Fälle  sind koaxiale Kabel mit einem     Polystyren-          distanzierungskörper    herzustellen, welcher  den obigen     Beschränkungen    nicht entspricht;  es sind von der     Erfinderin    Wege gefunden  worden,. mittelst welcher     Polystyren    in  Formen     hergestellt    werden kann, die geeignet  sind;

   den     oberwähnten    Grössenbeschränkun  gen und sogar noch     strengeren        Einschrän-          kungen    zu entsprechen, . beispielsweise in  Fällen, in denen der     .Querschnitt    des     Poly-          styrenkörpers    bedeutend (das heisst zwei- oder  dreimal) grösser ist als der     Querschnitt    des  mittleren Kupferleiters, wenn die     Drallänge     der Spirale fünf- oder     zehnmal    so gross ist  wie der Durchmesser des mittleren Kupfer  leiters.  



  Bei einer andern     Ausführungsform    des  Verfahrens werden     Polystyrenschnüre    be  stehend aus verdrillten Fäden oder seiden  artigen Fasern mit rundem oder     einem    an  dern geeigneten     Querschnitt    nach     einer          Schraubenlinie,    und zwar gewöhnlich nach  einer     ausgezogenen    Schraubenlinie     mit        Hilfe     einer     Umwickluugsvorrichtung,    in welcher  eine die     Schnur    enthaltende Spule oder      Trommel gedreht     wird,

      um den sieh fort  bewegenden     mittleren    Kupferleiter gewunden.  



  Die     Polystyrenfäden    werden durch     Poly-          merisation    von reinem, flüssigem     Styren    bei  einer Temperatur zwischen 100 C und 150  C  und     Auspressen    dieses     Styrens    durch eine  Düse, entweder mittelst einer     Vorrichtung,     ähnlich der in     Fig.    9 gezeigten, jedoch mit  fester Düse, oder     mittelst    einer     Auspress-          vorrichtung    nach Art einer Kolbenpresse  hergestellt. Die Temperatur an der Düse  sollte zwischen 150 und 250' C liegen.

         Zweckmässigerweise    wird eine Düse mit einem  kreisförmigen Querschnitt mit einem Durch  messer von 0,12 mm bis 0,75 mm verwen  det. Es können aber auch Düsen mit grösseren  oder auch mit kleineren Durchmessern ver  wendet werden. Unmittelbar nach dem Aus  tritt des heissen     Polystyrens    aus der Düse  wird auf den     Polystyrenfaden    ein Zug aus  geübt, um auf diese Weise den gewünschten  Fadendurchmesser zu erhalten. Der Zug wird  am besten durch eine gewöhnliche Wickel  maschine bewirkt, wobei der     Faden    direkt  auf eine Spule aufgewickelt wird.

   Auf diese  Weise lassen sich Fäden von 0,02 mm Durch  messer bis zum Durchmesser der Düsen  öffnung herstellen, und zwar je nach der  Grösse der     Auspressgesehwindigkeit    und der       Aufwiekelgeschwindigkeit    des Fadens.  



  Die Fäden einer Anzahl von mit solchen  Fäden bewickelten Spulen werden auf einer       Verseilmaschine    miteinander     verseilt.    Dabei  richtet sich die Zahl der Spulen sowohl nach  dem Durchmesser der einzelnen Fäden wie  nach dem Durchmesser des gewünschten  Stranges. Der so gebildete Strang wird dann       mittelst    einer     Umspinnung    oder     Umklöpp-          lung    aus     Textilmaterial,    wie z. B.

   Zellulose  acetatseide oder insbesondere     acetylierter     Baumwolle oder vorzugsweise aus     Poly-          styrenfäden    von geeignetem Durchmesser, die  in der oben- oder nachstehend beschriebe  nen Arterzeugt wurden,     zusammengehalten.     Der so angefertigte     Polystyrenstrang    wird  direkt auf den Mittelleiter eines koaxialen  Kabels nach einer     ausgezogenen    Schrauben  linie verlaufend aufgewickelt und ergibt eine    Konstruktion nach Art der     in    den     Fig.    10  und 11 gezeigten.  



  Wegen der Biegsamkeit ist es erwünscht,  dass die Temperatur bei der     Polymerisation,     bei welcher das     Polystyren,    das zur Erzeu  gung der Fäden verwendet wird, entsteht, so  niedrig als möglich gehalten wird und es ist  daher ratsam, bei Temperaturen nahe der  untern Grenze des zulässigen Temperatur  bereiches zu arbeiten, sonst wird eine grössere  Anzahl dünnerer Fäden für die Erzeugung  eines Stranges von gegebener Biegsamkeit  notwendig sein.

   Ferner ist es, um ein Höchst  mass an Biegsamkeit zu erreichen, erwünscht,  den Durchmesser des     ausgepressten        Styrens     durch Ziehvorgänge bedeutend zu verringern,  ,denn hierdurch     wird    auf die kolloiden An  häufungen, die im     Polystyren    vorhanden  sind, eine     Richtwirkung        ausgeübt,    so dass sie  sich ihrer Länge nach parallel mit der Längs  richtung des Fadens stellen und diesem da  durch ein Höchstmass an Festigkeit und  Biegsamkeit erteilen.  



  Das folgende typische Beispiel zeigt, in  welcher Weise     Styrenschnüre    hergestellt wer  den können.  



  Ein sehr guter     Distanzierungskörper    von  2,5 mm Durchmesser lässt sich durch Aus  pressen reinen polymerisierten     Styrens    er  halten, das aus flüssigem     Styren,    welches in  einem geeigneten Gefäss bei einer Temperatur  von 115   C 48     Stunden    lang polymerisiert  wurde, besteht. Dieses     Styren    wird durch  eine Düse mit einem runden Querschnitt vom  Durchmesser 2,5 mm     gepresst    und der aus  gepresste Strang     unter        Anwendung    eines  direkt von einer     Wickelmaschine    ausge  übten Zuges gezogen.

   Die Temperatur der  Düse wird     dabei    auf 200' C gehalten.  Die Wickelmaschine ist in einer Entfernung  von zirka 3 m von der     Augangsöff-          nung    der Düse aufgestellt und ihre Ar  beitsgeschwindigkeit wird     zusammen    mit der  der Presse derart geregelt, dass das aus  gepresste     Styren    gezogen werden kann, so  lange es noch warm ist, und einen endgülti  gen Durchmesser von 0,5 mm erhält.

   Das  Ziehen und die Luftkühlung des Polystyren-      Fadens     wird    auf dem 3 m     langen    Weg zwi  schen der Ausgangsöffnung und der Wickel  maschine vorgenommen.     Dann    werden 19  Spulen mit 0,5 mm dicken Faden auf einer       Verseilmaschine    angebracht und     gebündelt,     durch eine zylindrische Düse von 2,25 mm  Durchmesser geführt und der so gebildete  Strang wird dann mit     Polystyrenfäden    um  sponnen, die aus drei 0,125 mm dicken  Fasern bestehen.

   Die so erzeugte umsponnene  Schnur wird dann bei     Zimmertemperatur    um  einen Kupferleiter mit 2,5     mm        Durchmesser     nach     Einer    ausgezogenen Schraubenlinie mit  der     Drällänge    25 mm verlaufend     gewunden.     Dies ergibt einen sehr biegsamen Abstand  halter für koaxiale Kabel.  



  Auf diese Art erzeugte     Polystyrenschnüre     können in jeder erforderlichen Grösse für     ko-          axiale        Kabel    hergestellt werden; man braucht  nur den     Durchmesser    der     Polystyrenfäden     und die Zahl der Fäden im Bündel ent  sprechend zu wählen.

   Damit sich eine Viel  fach-Polystyrenschnur zur     Verwendung        in          koaxialen        Kabeln    eignet, muss sie genügend  biegsam     sein,    um ohne zu brechen auf den       Mittelleiter        gewickelt    werden zu     können.    Vor  ausgesetzt, dass das     Polystyren    bei der gün  stigsten Temperatur polymerisiert und wie  oben beschrieben durch Ziehen 'auf den ge  wünschten Durchmesser gebracht worden ist,       kann    eine Erhöhung der Biegsamkeit der fer  tigen     Schnur        nur    dadurch erreicht werden,

    dass man Stränge mit kleineren     Durchmesser     verwendet.  



  In gewissen Fällen erweist es sich als       zweckmässig,    den     Polystyrenstrang    noch in  warmem Zustand um den Leiter zu wickeln.  Auf diese Weise kann     ein    Strang, der zur       Umwicklung        eines    dünnen Mittelleiters nicht  biegsam genug ist, so angebracht werden,  dass das fertige     Kabel    bei Zimmertemperatur  eine genügend grosse Biegsamkeit erhält.

   Es  hat sich gezeigt, dass     Styrenschnüre    auf diese  Art bei Temperaturen bis zu<B>100'</B> C     auf-          gewunden    werden können, obwohl der für  das     Aufbringen    beste     Wert    etwa     bei.   <B>80'</B> C  liegt.

       In    der     Praxis    wird     dies        dadurch    er  reicht, dass die     Polystyrenschnur    auf ihrem    Wege von der Trommel des     Umwicklungs-          kopfes    zum Leiter, auf den sie aufgewunden  werden soll,     durch    einen kleinen Ofen ge  führt wird.  



  Die bei oben beschriebenem Erzeugungs  verfahren für     koaxiale    Kabel verwendete     Po-          lystyrenscbnur    kann aus     polymerisiertem          Styren    erzeugt werden, das     ein    Gemisch von       Polymerisationsprodukten,    im wesentlichen  wie die bei der     Erzeugung    von     Polystyren     zum direkten Auspressen auf den Mittelleiter  beschriebenen, ist.  



  Die     Polystyrenschnur        kann    aus seiden  artigen Fäden aus     Polystyren    hergestellt  werden, die durch Auflösen von     Polystyren          in    einem     Lösungsmittel    mit     niedrigem    Siede  punkt entstehen. Die so erhaltene Lösung  wird durch sieh schnell drehende     Spinndüsen     ausgepresst und gelangt in einen Trocken  ofen, der am besten     die    Form einer vertikalen  Kammer     mit    allmählich von oben nach unten  ansteigender Temperatur hat.

   Die auf diese  Art erzeugten trockenen Fäden werden auf  die unten in der warmen Kammer befind  lichen Spulen aufgespult und zwecks ein  facher oder mehrfacher     Bündelung    auf     Ver-          seilmaschinen    gebracht. Ist der     gewünschte     Durchmesser der     fertigen    Schnur erreicht,  dann wird sie mit entsprechendem Material,  das vorzugsweise     Polystyrenseidenfäden    ent  hält,     umklöppelt    oder umsponnen, bevor sie  auf den Mittelleiter des     koaxialen    Kabels  aufgewickelt     wird.     



  Bei 100 bis<B>150'</B> C     polymerisiertes        Poly-          styren    ist für diesen Zweck vorzüglich ge  eignet, um eine hochkonzentrierte Lösung mit  nicht zu hoher Viskosität zu erhalten; es ist  aber auch möglich, durch entsprechende  Technik auch     zufriedenstellende        .Ergebnisse     mit     Polystyren    zu erreichen, das     unter    an  dern Bedingungen erzeugt worden ist.

   Bei  dem im folgenden beschriebenen Beispiel ist  eine besondere Folge von     Arbeitsbedingungen          erwähnt,    die     erfahrungsgemäss    zufrieden  stellende Ergebnisse gezeitigt haben; es kön  nen jedoch durch     Änderung    der einen oder  andern     dieser        Bedingungen    innerhalb der bei      der     Kunstseidenerzeugung    bekannten Gren  zen gleich gute Ergebnisse erhalten werden.  



  Bei 120' C polymerisiertes     Styren    wird  in Benzol bis zu einer Konzentration von  <B>30%</B> des Gewichtes gelöst. Diese     Lösung     wird durch sich schnell drehende Tüllen in  eine vertikale, zirka 9 m lange, elektrisch  geheizte     Heizkammer    ausgepresst, in welcher  am obern Ende eine Temperatur von<B>80'</B> C,  am untern Ende eine Temperatur von<B>250'</B> C  aufrechterhalten wird     und    die Temperatur  von oben nach unten allmählich ansteigt. Die       Benzoldämpfe    werden herausgepumpt und  die trockenen polymerisierten     Styrenfäden     werden, wenn sie den Ofen verlassen, auf  irgendeine geeignete Art aufgewickelt.  



  Bei einer andern     Ausführungsform    des       Verfahrens    nach der     Erfindung    wird ein auf  eine der oben beschriebenen Arten erzeugter  polymerisierter     Styrenfaden    nach einer  Schraubenlinie verlaufend gewickelt und der  so erhaltene Wendelkörper wird nach einer  Schraubenlinie verlaufend um den Mittel  leiter gewickelt, um so als     dielektrischer    Ab  standhalter zu dienen. Diese Form ist in       Fig.    12 und 13 gezeigt und eine     derartige     Bauart ist ausserordentlich geschmeidig, wenn  auch weniger fest als die andern hierin be  schriebenen Arten.

   Es wird jedoch hierbei in  dem koaxialen Kabel ein grösserer Luftraum  erzielt, was für bestimmte Kabelarten vor  teilhaft ist.  



  Die besten Ergebnisse für alle koaxialen  Kabel in den gebräuchlichen Ausmassen er  hält man, wenn man den Wendelkörper aus       Polystyrenfäden    von 0,5 bis 0,75 mm Durch  messer herstellt und eine sehr kurze     Dral-          länge    wählt, bei welcher die einzelnen Win  dungen ganz oder sehr nahe     nebeneinander     liegen, wie sich dies     aus    der natürlichen Fe  derwirkung der gewickelten     Styrenfäden    er  gibt. Es hat sich als notwendig erwiesen, den       Polystyrenwendelkörper    bei erhöhter Tempe  ratur herzustellen, falls. der Faden einen  grösseren Durchmesser als 0,25 mm hat.

   Der  Wendelkörper wird auf einem Dorn mit  einem Durchmesser, der kleiner als 2,5 mm  ist, hergestellt.    In dem folgenden Beispiel sind Fabrika  tionsbedingungen beschrieben, die besonders  zufriedenstellende Ergebnisse zeitigen, doch  ist die Erfindung nicht auf diese besonderen  Bedingungen     beschränkt.     



  Ein fortlaufender Strang aus polymeri  siertem     Styren,    der     durch    Auspressen von  bei<B>115'</B> C polymerisiertem     Styren    durch  eine Düse mit 2,5 mm Durchmesser und  Ziehen in heissem     Zustand    bis zu einem  Durchmesser von 0,5     m.m    auf die bereits be  schriebene Art hergestellt wurde, wird auf  den Dorn einer geeigneten bekannten Ma  schine aufgewickelt. Der Durchmesser des  Dornes beträgt an der     Aufwickelstelle     1,25 mm.

   Der     Polystyrenstrang    wird auf  seinem Wege von der     Zuführungstrommel    zu  dem Dorn auf<B>80'</B> C erhitzt, so dass er an  der     Aufwickelstelle    diese Temperatur er  reicht hat; der Dorn wird auf einer Tempera  tur von<B>50'</B> C gehalten. Die     Erwärmung    des       Polystyrenstranges    ist leicht zu erreichen,  und zwar indem man ihn zwei- oder dreimal  um einen auf     einer    Temperatur von<B>80'</B> C  gehaltenen Stift führt oder indem man ihn  durch eine Heizkammer führt.

      Der     Polystyrenwendelkörper    wird so ge  formt, dass sich die     Windungen    berühren und  wenn man sie von dem Dorn abnimmt, sieht  man, dass ihr Gesamtdurchmesser 2,5 mm be  trägt. Die Vergrösserung um 0,25     mm    ist eine  Folge der den Windungen     innewohnenden     Federkraft, die sich     auswirkt,    sobald der Zug  aufgehört hat.  



  Der auf diese Art erzeugte     Polystyren-          wendelkörper    oder     -feder    ist fest genug, um  bei koaxialen Kabeln     auftretendem    normalem  Druck standzuhalten. Sie wird auf eine  Trommel aufgewunden, wobei Zwischen  räume zwischen den Windungen gelassen  werden und Papier oder eine ähnliche Zwi  schenlage zwischen den einzelnen Lagen vor  gesehen wird, um ein Verhängen der Win  dungen     untereinander    zu verhindern;

   die  Trommel wird dann an einer     Umwicklungs-          maschine    angebracht und der     Polystyren-          wendelkörper    direkt um den 3,75 mm dicken      Mittelleiter     eines        koaxialen    Kabels     mit    einer       Drallänge    von 25 mm aufgewickelt.  



  Auf den     Mittelleiter    wird vor Umwick  lung mit dem     Polystyrenwendelkörper        eine     dünne Schicht eines     Klebmittels    aufgetragen,  das aus     in    Benzol gelöstem     Polystyren    oder  einem -andern geeigneten Material besteht,  und hierauf wird     die        Umwicklung    mit dem       Polystyrenwendelkörper    mit möglichst gerin  ger Spannung vorgenommen, so     dass    der  Wendelkörper die richtige Lage einnimmt,  in welcher er durch die     Klebschicht    fest  gehalten wird.  



  Bei einer     andern    Ausführungsform des  Verfahrens werden mehrere der nach dem       einen    oder andern bereits beschriebenen Ver  fahren erzeugten     Styrenfäden    auf einer  Flechtmaschine zu einem hohlen Körper ge  flochten, der nach     einer        Schraubenlinie    ver  laufend um den Mittelleiter des     koaxialen          Kabels    aufgewickelt wird und als     dielek-          trischer        Distanzierungskörper    dient.

   Die       Polystyrenfäden    müssen dabei einen genü  gend     grossen    Durchmesser haben, um eine  feste     Umspinnung    zu bilden.  



  Falls unter gewissen Umständen bei  einem     hohlen,    aus     Polystyrenfäden    bestehen  den Geflecht oder bei einem aus     Polystyren-          fäden    bestehenden Wendelkörper die Festig  keit auf Kosten der Biegsamkeit erhöht wer  den soll, so kann dies dadurch erreicht wer  den, dass man den Wendelkörper oder das  Hohlgeflecht mit einem isolierenden Lack  imprägniert.

   Man kann dazu beispielsweise       Zelluloseacetat,    das in Aceton gelöst ist, oder  in manchen Fällen auch     Polystyren,    das     in     Benzol gelöst ist,     verwenden,    wobei das  Lösungsmittel durch Verdampfen     entfernt          wird.     



  Es bleibt dann eine Haut aus Zellulose  acetat oder     Polystyren    oder ein anderer Über  zug zurück,     durch    den das Gebilde     versteift          wird.     



  Die Biegsamkeit des     Polystyrens    kann  durch Mischen des     Polystyrens    mit einem or  ganischen Mittel     zum        Plastischmachen    oder  einer     Mischung    aus solchen     Mitteln    erhöht  werden. Für diesen Zweck geeignete Mittel    sind in den Hydraten oder Chlorhydraten der       cyclischen        Kohlenstoffverbindungen,    insbe  sondere denen der aromatischen Reihe ent  halten.

   Ihre     Verwendbarkeit    liegt     in    der  Eigenschaft, dass diese     Verbindungen    bei  Zimmertemperatur einen geringen Dampf  druck haben und von dem-     Polystyren    auf  genommen werden,     wodurch    dieses an  schwillt.

   Der Ableitungswiderstand des     pla-          stischgemachten        Polystyrens    soll für. das ver  wendete Frequenzband nicht grösser sein als  das Doppelte-des, reinen     Polystyrens.        In    be  stimmten Fällen kann der     Ableitungswider-          stand    des     Polystyrens        zugunsten    einer  grösseren Biegsamkeit erhöht werden.  



       Diphenyl    hat sich als besonders gut den       Anforderungen        eines    zufriedenstellenden  Mittels zum     Plastischmachen    entsprechend er  wiesen, falls es in einer Gewichtsmenge von  nicht mehr als 25 % verwendet     wird.     



  Diese plastisch machenden Mittel können       dadurch    hinzugefügt werden, dass das     Poly-          styren    in das flüssige oder geschmolzene  plastisch machende Mittel eingebracht     wird          und    dieses aufnimmt und dann mit     Hilfe    von  Gummiwalzen so lange gemischt     wird,    bis es  ein einheitliches Gemenge ergibt. Es kann  aber auch das plastisch machende Mittel mit  dem flüssigen     Styren    vor der     Polymerisation          entweder    gemischt oder aufgelöst werden.

    Das     Polystyren    ist nach der     Polymerisation     gleichförmig und -kann     direkt        in    der früher  beschriebenen =Weise ohne weitere Mischung  verwendet werden. Unter     gewissen    Umstän  den kann das plastisch gemachte     Polystyren     in der     gewünschten    Form auf eine Trommel       ausgepresst    und erst nachher auf den Mittel  leiter eines koaxialen Kabels     gewickelt     werden.  



  Im folgenden Beispiel wird die Erzeu  gung eines plastisch gemachten     Styrens    be  schrieben, das     insbesondere    zur     Verwendung     als     dielektrischer    Abstandhalter in einem ko  axialen Kabel geeignet     ist.     



  10 Gewichtsteile     Diphenyl    werden in- 90       Gewichtsteilen        flüssisigem        ;Styren    aufgelöst.  Nach     vollkommener    Lösung     wird    die ent  standene Flüssigkeit in ein Polymerisations-           gefäss    gegeben und fünf Tage lang bei einer  Temperatur von 115   C polymerisiert. Die so  entstandene Masse ist zum Auspressen auf  die beschriebene Art geeignet.  



  Das für die Herstellung des Kabels ver  wendete     Polystyren    kann aber auch mit Na  turgummi oder einem andern natürlich vor  kommenden     Polymerisationsprodukt    aus     Iso-          pren    mit oder ohne Zusatz eines Mittels zum       Plastischmachen    oder einer Mischung aus  solchen Mitteln vermengt werden, wobei die  Biegsamkeit des     Polystyrens    verbessert wird,  ohne dass seine     dielektrischen    Eigenschaften  merklich verschlechtert werden.

   Ob sich das  plastisch machende Mittel eignet, hängt da  von ab, ob ein Dampfdruck bei Zimmer  temperatur klein ist und ob es durch den  Gummi oder das     Polystyren    aufgenommen  wird und diese Stoffe zum Aufquellen bringt.  



  Besondere geeignete Mittel zum Plastisch  machen sind die mineralischen und Pflanzen  wachse, z. B. Paraffin,     Ceresin    und Petro  leumwachse oder die Hydrate und die Chlor  hydrate der aromatischen     Kohlenwasserstoffe,     insbesondere solche mit niedrigem Dampf  druck bei Zimmertemperatur, z. B.     Diphenyl,          Chlordiphenyl    und Chlornaphtalin.  



  Es hat sich gezeigt, dass sich für das er  findungsgemässe Verfahren nur solche Zu  sammensetzungen eignen, die mehr als 40  Gewichtsprozente     Polystyren    enthalten.  



  Die oben beschriebenen     dielektrischen     Produkte können auch dadurch erzeugt wer  den, dass man die Bestandteile     mittelst    heisser  Gummiwalzen oder mit andern geeigneten       Gummi-Mischapparaten    mischt, bis ein  gleichförmiges Erzeugnis entsteht.

   Dies kann  so gemacht werden, dass man zuerst das  Mittel zum     Plastischmachen    dem Gummi oder       Polystyren    bei erhöhter Temperatur (über  dem Schmelzpunkt bei festen Mitteln) bei  mengt, indem man das kolloidale Material in  dem Mittel zum     Plastischmachen    aufquellen  lässt, wodurch es das Mittel aufsaugt, dann  wird das zweite,     unaufgequollene    kolloidale  Material bei einer Temperatur von 100 bis  120' C hinzugefügt.  



  Ein anderes Verfahren zur Herstellung         dielektrischen    Materials besteht darin, dass  man zuerst den Gummi in einem geeigneten  Gefäss aufquellen und die erforderliche  Menge von flüssigem     Styren    ansaugen lässt.  Das Gefäss wird dann fest verschlossen und  auf die gewählte     Polymerisationstemperatur          erwärmt,    so dass das flüssige     Styren     in der Gummigallerte polymerisiert wird.

    Nach dem Auskühlen wird das Produkt  herausgenommen und auf heissen Gummi  mischwalzen oder einem ähnlichen Apparat  zusammen mit der erforderlichen Menge des  plastisch machenden Mittels bei 100 bis  1210' C     geknetet,    bis ein homogenes Produkt       entsteht.    Dieser Vorgang kann dadurch ab  geändert     worden,        dass    man zuerst das pla  stisch machende     Mittel    in dem flüssigen       Styren    auflöst und dann den Gummi in der  entstehenden Lösung     aufquellen    lässt, bis die  Flüssigkeit     vollständig        aufgesaugt    ist.

   Das  Aufquellen ist gewöhnlich,     innerhalb    einer  oder zwei Stunden     beendet,    wonach die     Tem-          peratur    für die     Polymerisati,on    erhöht wird.  Zum Schluss kann die Masse durch kurz  zeitiges Kneten homogen gemacht werden.  Die     Höohsttemperatur    der     Polymerisation     des flüssigen     Styrene    ist, falls die     Polymeri-          sation    in     Gegenwart    von Gummi erfolgt,       jene    Temperatur, welcher Gummi ohne  Schaden zu nehmen unterwarfen     werden     kann.

    



  Im folgenden Beispiel wird die Erzeu  gung einer     plasti & chen        Gummi-Polystyren-          mischung        beschrieben,    die     besonders    zur Ver  wendung als     dielektrischer        Abstandhalter    in       einem    koaxialen Kabel     geeignet    .ist; die Er  findung ist     jedoch    nicht auf die besonderen       beschriebenen        Bedingungen        beschränkt.     



  5 Gewichtsteile weisses     Ceresinwaehs    wer  den in 70 Teilen flüssigem     Styren    und 25  Teilen Gummi gelöst und darin zwölf Stun  den zum Aufquellen     gelassen,        hernach    in       einem        verschlossenen    Gefäss     sieben.    Tage  lang bei<B>115'</B> C erhitzt.

   Das     entstehende          harte        Dielektrikum    wind auf Gummiwalzen  bei ungefähr     12:0'    C     einige        Minuten    lang       geknetet,    wonach     es    zum     Auspressen    als     di-          elektrischer        Abstandhalter    in einem ko-      axialen Kabel in     aderbeschriebenen    Art       fertig    ist.  



  Die oben beschriebenen     Polystyren-    und  Gummimassen mit oder ohne plastisch  machende     Mittel    können auf den Mittel  leiter     eines        koaxialen    Kabels durch ,direktes  Auspressen in der bereits beschriebenen Art  aufgebracht werden, so     dass1    das     Dielektri-          kum,    einen nach     einer        langgestreckten          Schraubenlinie    verlaufenden     Distanzierungs-          körper    bildet.

       Ist    die Biegsamkeit des     Di-          elektrikums    genügend gross, dann kann     die          Masse    auch     in.    Formeines Stranges, Rohres,  Bandes oder in einer     andern-        geeigneten    Form       unmittelbar    auf eine     Trommel        aufgepress@t     werden,

   von wo aus es nach einer     Schrau-          benEnie    verlaufend     um    den     Mittelleiter    eines  koaxialen Kabels     gewickelt    werden kann.  



       Ein        anderes        bequemes    Verfahren, die       Lufträume        zwischen,den    Leitern- des. Kabels  durch den     dielektrischen    Abstandhalter zu       vergrössern,        wenn.    letzterer nach einer       Schraubenlinie    verlaufend um den Mittel  leiter eines     konzentrischen    Kabels gewickelt  wird,

       besteht    in der     Umspnunung    oder     Um-          klöpplung        cles        ausgepressten    Stranges mit  Fäden aus     polymerisiertem    Styren in der  bereits beschriebenen     Art,    worauf diese       Dstanzierungskörper    um den     Mittelleiter    ge  wickelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung koaxialer Ka bel, bei welchen im Raum zwischen dem Mit telleiter und dem Aussenleiter Luft und ein um den Mittelleiter gewundener, nach einer Schraubenlinie verlaufender Distanzierungs- körper aus Polystyren vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelleiter mit einem biegsamen längsgestreckten Körper aus bei einer zwischen 100 und <B>150'C</B> liegenden Tem peratur praktisch vollständig polymerisier barem Styren,
    das ein ausp:ressbares, und während .seiner bei einer zwischen 150 bis 25,
    0' C liegenden Temperatur erfolgenden Auspress ung in. Form eines längsgestreckten Körpers seine gummiähnlichen Eigenschaf ten bewahrendes Polymer ergibt, versehen wird, derart,
    dass dieser Körper nach-einer Schraubenlinie auf dem Mittelleiter ver läuft und dass über diesem Körper ein rohr- förmiger Aussenleiter angebracht wird. UNTERANSPRü CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass. zur Herstel lung des längsgestreckten Körpers poly merisiertes Styren in Form eines Bandes ausgepresst wird, wobei die entstandenen Bandteile unmittelbar nach Verlassen der Pressdüse .auf den Mittelleiter auf gelegt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- -durch gekennzeichnet, da3 zur Herstel- lung des längsgestreckten Körpers poly- merisiertes.Styren in Form eines Fadens von kreisförmügem Querschnitt ausge- presst wird,
    wobei die entstandenen Fa- denteilei unmittelbar nachdem Verlassen der Pressdüse auf den Mittelleiter auf gelegt werden. 3.
    Verfahren nach Pateritansprueh I, da durch .gekennzeichnet, dass zur Herstel lung des längsgestreckten Körpers. poly- merisiertes .Styren in Form eines. Schlau ches von kreisringförmigem Querschnitt ausgepr esst wird, wobei,die entstandenen Schlauchteile, unmittelbar nach dem Ver lassender Pressidüs,e.auf ,
    den Müttelleiter aufgelegt werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, @da- ,durch gekennzeichnet, @dass zur Herstel lung des längsgestreokten Körpers, poly merisiertes Styren in Form eines Stabes ausgepresst wird, wobei die entstandenen Stabteile unmittebär nach dem Verlassen ,
    der Pressdüsie auf den Mittelleiter auf gelegt werden. 5. Verfahren nach Patentanspruoh I, @da- ,durch gekennzeichnet; dass, das poly merisierte Styren durch Auspressen durch eine feststehende Düse auf den vorwärtsbewegten Mittelleiter, der sich um seine Achse dreht, aufgebracht wird.
    -6. Verfahren nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass das poly- inerisierte Styren durch Auspressen ,durch eine Düse, :die um die Achse des vorwärtsbewegten Mittelleiters herum- gedreht wird, auf dem Leiter auf gebracht wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, @dass das poly- merisierte :Styren in Form von Fäden ausgepresst wird, dass eine Mehrzahl sol cher Fäden gebündelt und mit einer äussern Umspinnung, welche die Fäden in ihrer Lage halten soll, versehen wird, und dass die entstandene Schnur auf den sich vorwärtsbewegenden Mittelleiter nach einer Schraubenlinie verlaufend auf gebracht wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aus dem po- lymerisierten Styren durch Aufwinden des ausgepressten Fadens auf einen Dorn eine Wendel hergestellt wird, welche Wendel auf einen sich vorwärts bewe genden Leiter nach einer Schraubenlinie verlaufend aufgewunden wird. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das poly merisierte Styren in Form von Fäden ausgepresst wird, welche zu einer Luft räume aufweisenden Litze geformt wer den, welche Litze auf einen sich vor wärts bewegenden Leiter nach einer Schraubenlinie verlaufend aufgewunden wird. 10.
    Verfahren nach Patentaasprueh I, da durch gekennzeichnet, @dass das poly- merisierte Styren in Form eines Fadens ausgepresst, hierauf durch Ziehen auf einen gewünschten ;Querschnitt gebracht wird, und .schliesslich nach einer Schrau benlinie verlaufend auf einen. sich be wegenden Leiter aufgewunden wird. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gelkennzeich:net"dass als Ausgangs material für das polymerisierte Styren flüssiges Monomolekulanstyren verwen det wird, das bei einer über<B>100'</B> C lie genden Temperatur polymerisiert wird.
    12. Verfahren nach Unteranspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aus flüssigem Molekularstyren bestehendes polymeri siertes @Styren bei einer zwischen 100 und<B>125'</B> C liegenden Temperatur poly- merisiert wird.
    13. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass, ein polymeri- siertes Styren verwendet wird, welches aus einer Mischung von wenigstens zwei Polymerisationsprodukten aus flüssigem, bei verschiedenen Temperaturen polyme risiertem Monomolekularsstyren besteht. 14.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch .gekennzeichnet, dass die Fäden durch Ziehen des nach dem Verlassen der Auspress@düse noch heissen Materials geformt werden. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Lösung des Styrens in einem Lösungsmittel durch sieh drehende Spinndüsen aus gepresst wird, hierauf die entstandenen Fäden durch Verdampfen des IAsung@s- mittels getrocknet und zum längsgestreck- ten Körper gebündelt werden 16.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da dureh ,gekennzeichnet, dass vordem Auf winden des Körpers aus polymerisiertem Styren auf den Mittelleiter eine äussere Umklöpplung aus Polys.tyrenfäden auf den Körper aufgebracht wird. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass vor dem Auf windendes Körpers aus polymerisiertem Styren auf den Mittelleiter eine äussere Umklöpplung aus Textilmaterial auf den Körper aufgebracht wird. 18.
    Verfahren nach Unteranspruch 17, @da- durch gekennzeichnet, dass, als Textil material Zelluloseaoetatseide aufgebracht wird. 19. Verfahren nach Unteranspruch 17, da durch gekennzeichnet, dass als Textil material azetylierte Baumwolle aufge bracht wird. 2,0.
    Verfahren nach Unteranspruch 8, .da durch gekennzeichnet, dass das wendel- förmig aufgewckelte Material aus. poly- merisiertem .Styren mit Isolierlack über zogen wird.
    PATENTANSPRUCH II: Luftgefülltes koaxiales Kabel, hergestellt nach dem Verfahrendes Patentanspruches T, dadurch gekennzeichnet, @dass es einen di- elektri:
    schen aus ausgepresstem polymerisier tem Styren bestehenden, und nach einer SchTaubenlinie verlaufend auf dem Mittel leiter angebrachten Distanzierungskörper aufweist.
    PATENTANSPRUCH III: Einriohtung zur Ausübung des Ver- fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mit einer sich relativ zum Mittelleiter, auf den das'Material nach einer Schraubenlinie verlaufend aufgebracht werden soll,
    um thesendrehenden Auspress- vorrichtuug versehen ist.
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