CH196702A - Anordnung zum sichtbaren Vergleich der Amplituden zweier elektrischer Zeichen verschiedenen Energieinhaltes. - Google Patents

Anordnung zum sichtbaren Vergleich der Amplituden zweier elektrischer Zeichen verschiedenen Energieinhaltes.

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CH196702A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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  Anordnung     zuni    sichtbaren Vergleich der Amplituden     zweier    elektrischer Zeichen  verschiedenen Energieinhaltes.    Vorliegende Erfindung betrifft eine An  ordnung zum Vergleich der Amplituden  zweier elektrischer Zeichen ungleichen Ener  gieinhaltes.  



  Für viele Zwecke ist es     erwünscht,    einen       Amplitudenvergleich        zweier        elektrischer    Zei  chen mittels eines Sichtanzeigeinstrumentes  vorzunehmen. So werden zum Beispiel bei       Zielflugempfängern    die von einer Rahmen  antenne und einer     Linearantenne    kommenden  Spannungen abwechselnd gleich- und     gegen-          phasig    im Rhythmus beliebiger Morsezeichen  auf einen Empfänger geschaltet.

   Die Aus  gangsspannung des Empfängers kann nun       entweder    in einem Kopfhörer hörbar ge  macht werden, oder aber sie wird durch  einen besonderen Umschalter, der synchron  mit dem Umschalter der Antenne arbeitet,  direkt auf ein Sichtanzeigeinstrument gege  ben. Bedingung ist hierbei,     dass    die beiden  Zeichen,, in deren Rhythmus die Antenne um-    geschaltet wird, gleichen Energieinhalt be  sitzen.  



  In     Fig.    1 ist zum Beispiel die Ausgangs  spannung eines     Zielflugemfängers    graphisch  dargestellt, für den Fall, dass die Umschal  tung der beiden Antennen im Rhythmus der  Buchstaben     a    und<I>n</I> erfolgt. Da die Zeichen  über und unter der Linie     t        dann    gleich sind,  wenn die Rahmennormale     zum        Sender    zeigt;  können diese Zeichen ohne weiteres auch zur  Sichtanzeige benützt werden, indem die bei  den Energieinhalte vergleichen werden.  



  Anders liegt jedoch der Fall, wenn nach       Fig.    2 die Buchstaben e und     t    zur     Umschal-          tung    verwendet werden. Hierbei hat das  Zeichen     t        einen    weit grösseren Energieinhalt       und    es     kann    eine Sichtanzeige nicht ohne  weiteres     vorgenommen    werden.  



       Erfindungsgemäss    wird daher zum Ver  gleich zweier Zeichen nicht die Differenz  ihrer Energieinhalte, sondern die Differenz      ihrer Amplituden gemessen, das heisst es  wird nach     Fig.    2 die Differenz von A, und       A:.    festgestellt.  



  Die     Fig.    3 soll zur näheren Erläuterung  eines Ausführungsbeispiels der Erfindung  dienen. Über den Transformator T und den  Gleichrichter G werden an den     Widerstand          TT'    die beiden zu vergleichenden Zeichen ge  legt. Der Gleichrichter G richtet den Ton,  mit dem die Zeichen moduliert sind,     gleich,     und es liegt an dem Widerstand     Il'    eine  Spannung, die gleich der Umhüllungskurve  der in     Fi-.    ? dargestellten Zeichen ist.  



  Die an dem Widerstand herrschenden  Spannungen werden über einen     Umschalter          LT    an die beiden Kondensatoren C, und C<B>:,</B>  im Rhythmus der beiden Zeichen gelebt. Zwi  schen den obern Belegungen der     beiden    Kon  densatoren liegt das Instrument J, gege  benenfalls in Reihe mit einem     l@Tiderstaiid    Je.  Die     l@rirl#.ungsweise    dieser Schaltung ist: nun  die,     da.ss    die beiden Kondensatoren abwech  selnd aufgeladen werden von den in den Zei  chen enthaltenen     Eiiergiebetriigen.     



  Haben zum Beispiel bei     Verwendung    von       e-t    beide Zeichen die gleiche Amplitude, so  fliesst durch das Instrument .7, vom ersten       Aufladungsvorgang        abgesehen,    kein Strom.  Ist aber die Amplitude des einen Zeichens  grösser, so ist durch die     Richtung    des Span  nungsgefälles am Instrument ein Richtstrom  gegeben, dessen Verlauf von der Grösse der  Spannung, der Kapazität beider Kondensa  toren und dem Widerstand des Instrumentes  abhängt. Bei Verwendung der Anzeigevor  richtung in     Zielflugempfängern    erhält also,  ,je nach dem Sinne der Rahmendrehung aus  der     'Minimumstellung,    das Instrument einen  Ausschlag nach rechts oder links.

   Ist die  Zeitkonstante, die sich aus dem Kapazitäts  wert und der     Widerstandsgrösse    des Instru  mentes ergibt, klein, so fliesst bei normaler  Zeichenzahl immer nur ein kurzzeitige r       Strom,        so        dass        die        Anzeige     erfolgt.  Es lässt sich aber durch entsprechende Wahl  der Kapazität und eines vor dem Instrument  liegenden     Serienwiderstandes    erreichen, dass  der Ausschlag     konstant    bleibt,     besonders,            wenn    man Instrumente mit grosser Dämp  fung benutzt.

   Zweckmässig wird der Serien  widerstand variabel ausgeführt, so dass man  wahlweise von einer     Zuckanzeige    zur Stand  anzeige übergehen kann. Die     Zuckanzeige     ist wesentlich empfindlicher, hat aber den  Nachteil,     dass    sie durch Luftstörung stärker  beeinflusst werden kann. Durch die Möglich  keit einer stetigen Variation des Serienwider  standes ist man daher in der Lage, stets  unter den günstigsten     Bedingungen    zu ar  beiten.  



  Die Grösse der Kondensatoren     Cl    und C,       muss    bei     flimmerfreier    Standanzeige etwa       4_        p.F    betragen, wenn der     Serienwiderstand     in der Grössenordnung von 0,2     112.y    liegt, und  ein träges Anzeigeinstrument benutzt wird.  Bei Verwendung von komplementären Morse  zeichen mit ungleicher zeitlicher Dauer brau  chen aber     Cl    und     C;.,    nicht gleich zu sein.  Vielmehr kann der Kondensator, der sich auf  die Spannung des Zeichens kürzerer Dauer  aufladet (z.

   B. e) grösser als der andere sein,  und zwar     aus    folgenden Gründen: Es soll  zum Beispiel C, auf die der Amplitude von e  entsprechende Spannung aufgeladen werden,  wobei die Amplitude des andern Zeichens     (t,)     grösser sein soll. Durch die dreimal so grosse       Verweilzeit    des Schaltarmes auf dem     t,-Kon-          takt    wird eine viel grössere Zeitkonstante  wegen der     Spannungskonstanz    während die  ser Zeit vorgetäuscht.

   Der Ladungsvorgang  von     Cl    durch C.,     über    das Instrument erfolgt  nämlich im wesentlichen ohne Spannungs  abfall am Kondensator     C_;    man kann des  wegen das Verhältnis von C, :     C_    etwa 4 : 1  machen, ohne dass ein Flimmern auftreten  kann.  



  Will man aus irgendwelchem Grunde  auf grosse Kapazitäten verzichten und die  Empfindlichkeit der Anzeige     steigern.    so  kann man zum Beispiel die an den     Kapazi-          iä        ten    stehende     Spannungsdifferenz    dazu  benutzen, einen Gleichstromverstärker zu  steuern, wobei das Anzeigeinstrument im  Anodenkreis liegt und der Ruhestrom der  Rühre mit Hilfe eines im entgegengesetzten  Sinne durch das Instrument fliessenden      Stromes kompensiert wird, so dass seine Null  stellung gewahrt bleibt, wenn die Spannungs  differenz an beiden Kondensatoren 0 ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum sichtbaren Vergleich der Amplituden zweier elektrischer Zeichen ver schiedenen Energieinhaltes, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Kondensatoren mit Hilfe eines synchron zum Zeichenwechsel laufen den Umschalters auf die der Amplitude jedes Zeichens entsprechende Spannung aufgeladen werden und die zwischen beiden Kondensa toren auftretende Spannungsdifferenz mittels eines Indikators zur Sichtanzeige gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE: . 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke einer wahlweisen Zuck- und Standanzeige in Serie zu den beiden Kondensatoren ein va riabler Widerstand liegt. 2. Anordnung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatoren ungleich gross sind.
CH196702D 1936-04-27 1937-04-15 Anordnung zum sichtbaren Vergleich der Amplituden zweier elektrischer Zeichen verschiedenen Energieinhaltes. CH196702A (de)

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